| Geburtsdatum | 14.04.1988 |
|---|---|
| Alter | 38 |
| Nat. |
Frankreich |
| Größe | 1,88m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Mittelstürmer |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Leistungsdaten:
Keine Daten
Anthony Modeste [27]
17.11.2018 - 20:10 Uhr
15.12.2018 - 23:05 Uhr
Zitat von zettikowski
Zitat von Valen
Das ist wieder so ein Fall mit Recht haben und Recht bekommen. Eigentlich kann das verbandsrecht das Arbeitsrecht nach meinem Verständnis nicht aushebeln. Da das Arbeitsrecht aber keine Spielerlaubnis kennt, hat die Fifa trotzdem einen hebel. Bosman lässt grüßen
Würde ich für Ottonormalverdiener auch so beurteilen - aber vielleicht haben die Gerichtsbarkeiten auch eine Grenze, wo sie sagen, dass da internationale und eben besondere Regeln für sehr Gutverdienende gelten. Ich würde das nicht so klar beurteilen wollen.Zitat von zettikowski
Das ist mal eine sachliche und auch logische Darstellung des Sachverhalts. Danach wäre es nun eine Frage, ob Verbandsrecht oder Vertrags-/Landesrecht greift. Gute Frage, die ich nicht zu beantworten mag.
Das ist mal eine sachliche und auch logische Darstellung des Sachverhalts. Danach wäre es nun eine Frage, ob Verbandsrecht oder Vertrags-/Landesrecht greift. Gute Frage, die ich nicht zu beantworten mag.
Quelle: Kölner Stadtanzeiger
(...)Modeste hatte seinen bis zum Jahr 2020 laufenden Vertrag in China einseitig gekündigt, weil der Verein ihm Prämien schuldig geblieben war. Nach Informationen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ handelt es sich dabei um 290000 US-Dollar, rund 260.000 Euro.(...)Die Kammer des Fußball-Weltverbands (Fifa), die tätig wird, wenn Vereine und Spieler streiten, bejahte in der vergangenen Woche im Schnellverfahren zwar Modestes Anspruch auf das nicht bezahlte Geld. Allerdings verneinte sie die Rechtmäßigkeit der Kündigung. Denn nach dem Reglement der Fifa hat ein Spieler erst dann das Recht zur fristlosen Kündigung, wenn sein Verein ihm den Gegenwert von zwei Monatsgehältern schuldig bleibt. Gemessen an einem Salär von angeblich mehr als 800.000 Euro muten 260.000 eher dürr an.
Überhaupt ist die Rechnung aus Sicht der Chinesen eine bittere: 30 Millionen Euro Ablöse zahlten sie im Sommer 2017 für den Spieler, weitere 30 Millionen an den Verband als Sondergebühr. Sollte der Internationale Sportgerichtshof (Cas) in der nächsten Instanz nun noch entscheiden, dass Modeste einen Anspruch auf Schadensersatz hätte, kämen am Ende knapp 100 Millionen Euro heraus – für 29 Pflichtspiele. Weil der Verein dem Spieler 290.000 Dollar nicht zahlte.(...)Der gerechtfertigte Anlass steht nach Auffassung der Kölner Anwälte allerdings in Modestes Arbeitsvertrag. Der unterliegt schweizerischem Recht und sieht vor, dass der Spieler kündigen könne, sobald ein Teil einer Vergütung nicht gezahlt wird. Das widerspricht allerdings dem Verbandsrecht der Fifa, dem sich jeder Profifußballer unterwirft. Strittig ist offenbar, welches Recht vorgelagert ist. Die Chinesen finden offenbar, dass die Fifa-Statuten zählen. Modestes Seite dürfte der Meinung sein, eine Klausel, die die Rechte des Arbeitnehmers stärke, könne nicht hinter der Verbandsregelung zurückstehen.
Es ist davon auszugehen, dass die von Modeste beauftragten Anwälte exakt diese Frage geprüft haben. Verbandsrecht ist zwar eine juristische Nische, aber keine Raketenwissenschaft. Doch dürfte die Angelegenheit eine internationale Dimension haben: Es braucht Experten für Arbeitsrecht, zudem Anwälte, die mit Verbandsrecht betraut sind und bestenfalls die Sprachen aller beteiligter Parteien sprechen. Unterschiedlicher Meinung zu sein, gehört für Anwälte zwar zum Kerngeschäft. Allerdings sollte die Angelegenheit spätestens vor dem Internationalen Sportgerichtshof (Cas) zu klären sein.
Überhaupt ist die Rechnung aus Sicht der Chinesen eine bittere: 30 Millionen Euro Ablöse zahlten sie im Sommer 2017 für den Spieler, weitere 30 Millionen an den Verband als Sondergebühr. Sollte der Internationale Sportgerichtshof (Cas) in der nächsten Instanz nun noch entscheiden, dass Modeste einen Anspruch auf Schadensersatz hätte, kämen am Ende knapp 100 Millionen Euro heraus – für 29 Pflichtspiele. Weil der Verein dem Spieler 290.000 Dollar nicht zahlte.(...)Der gerechtfertigte Anlass steht nach Auffassung der Kölner Anwälte allerdings in Modestes Arbeitsvertrag. Der unterliegt schweizerischem Recht und sieht vor, dass der Spieler kündigen könne, sobald ein Teil einer Vergütung nicht gezahlt wird. Das widerspricht allerdings dem Verbandsrecht der Fifa, dem sich jeder Profifußballer unterwirft. Strittig ist offenbar, welches Recht vorgelagert ist. Die Chinesen finden offenbar, dass die Fifa-Statuten zählen. Modestes Seite dürfte der Meinung sein, eine Klausel, die die Rechte des Arbeitnehmers stärke, könne nicht hinter der Verbandsregelung zurückstehen.
Es ist davon auszugehen, dass die von Modeste beauftragten Anwälte exakt diese Frage geprüft haben. Verbandsrecht ist zwar eine juristische Nische, aber keine Raketenwissenschaft. Doch dürfte die Angelegenheit eine internationale Dimension haben: Es braucht Experten für Arbeitsrecht, zudem Anwälte, die mit Verbandsrecht betraut sind und bestenfalls die Sprachen aller beteiligter Parteien sprechen. Unterschiedlicher Meinung zu sein, gehört für Anwälte zwar zum Kerngeschäft. Allerdings sollte die Angelegenheit spätestens vor dem Internationalen Sportgerichtshof (Cas) zu klären sein.
Das ist wieder so ein Fall mit Recht haben und Recht bekommen. Eigentlich kann das verbandsrecht das Arbeitsrecht nach meinem Verständnis nicht aushebeln. Da das Arbeitsrecht aber keine Spielerlaubnis kennt, hat die Fifa trotzdem einen hebel. Bosman lässt grüßen
Du kannst in jedem Vertrag mit jemand anderen alles Regeln was Du magst. Wenn Du aber etwas regelt, was gegen geltendes Recht verstößt, dann ist die Klausel (oder sogar der ganze Vertrag) unwirksam.
Die Fifa hat genau das getan. Sie hat das Kündigungsrecht im Vertrag außer Acht gelassen, da es nicht konform mit den Fifa Regelungen war. (*)
Der CAS kann das nun nicht mehr tun. Er ist am Ende an das Schweizer Recht gebunden da das schweizerische Bundesgericht die letzte Berufungsinstanz ist.
Entscheidend wird also sein, ob das Sonderkündigunsrecht nach schweizer Recht wirksam ausgeübt wurde. Wenn das gegeben ist, muss meiner Meinung nach spätestens das Schweizer Bundesgericht anerkennen, dass modeste vertragslos war.
(*): Ich habe das Gefühl, dass der Fifa das wichtigste am ganzen Verfahren ist, dass hier kein Grundsatzurteil gefällt wird. Wenn ich es richtig sehe wurde im Verfahren darauf verzichtet sich mit modeste Arbeitsvertrag zu beschäftigen. Es wurde rein auf Basis der Fifa Regeln entschieden. Wenn der CAS nun anders entscheidet, dann folgt daraus nicht, dass die Fifa Regel nicht statthaft ist. Hätte die Fifa den Vertrag mit einfließen lassen und hätte entschieden, dass die vertragsregelung nichtig ist weil sie gegen die Fifa Statuten verstößt, wäre das anders. Ich glaube daher, dass selbst die Fifa glaubt, dass der CAS Modeste recht geben wird.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Valen am 15.12.2018 um 23:11 Uhr bearbeitet
17.12.2018 - 23:34 Uhr
Sehr gut bezahlte Spitzenjuristen, die Experten auf diesem Gebiet sind, können nicht sicher sagen, wie die Sache ausgeht. Deshalb finde ich jeden Satz hier, der mit "Ich glaube" anfängt, ziemlich deplatziert.
Ich will ja auch Klarheit, aber eine Diskussion von 100 ahnungslosen Laien (zu denen in dem Fall selbst studierte Juristen hier gehören), hilft doch echt niemandem. Können wir vielleicht einfach im Beitrag auf neue Informationen warten?
Ich will ja auch Klarheit, aber eine Diskussion von 100 ahnungslosen Laien (zu denen in dem Fall selbst studierte Juristen hier gehören), hilft doch echt niemandem. Können wir vielleicht einfach im Beitrag auf neue Informationen warten?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von steklo2 am 17.12.2018 um 23:36 Uhr bearbeitet
04.01.2019 - 19:47 Uhr
Ich verstehe die Aufregung um diesen Transfer überhaupt nicht.
Wir können wirklich absolut nichts bei diesem Transfer verlieren.
Finanziell:
Er wird erst von den Tag an bezahlt, an dem er spielberechtigt ist. Das Risiko für uns ist also gleich Null.
Sportlich:
Unsere Stürmer könnten kaum besser in Form sein, um Terodde und inzwischen auch Cordoba beneidet uns die ganze Liga. Ob Tony heute spielen darf oder in 3 Monaten, dürfte für den Aufstieg egal sein.
Rechtlich:
Ich halte auch rechtliche Konsequenzen für den FC als Verein für ausgeschlossen, da man das Vertragswerk von Tony mit den Chinesen überhaupt nicht wissen kann. Wenn ein Spieler und dessen Anwälte beim FC vorstellig werden und sagen, dass er ablösefrei ist, wie soll der FC da von etwas anderem ausgehen? Man kann halt die FIFA oder den CAS fragen und genau das haben wir ja getan. Oder soll man jetzt bei jedem ablösefreien Spieler alle Vereine der Welt anmailen, ob er da vielleicht noch einen gültigen Vertrag hat?
Zu gewinnen gibt es hingegen einiges. Einen hochmotivierten Spieler mit gehobenem Bundesligaformat, der sicher immernoch einen zweistelligen Marktwert hat.
Wir können wirklich absolut nichts bei diesem Transfer verlieren.
Finanziell:
Er wird erst von den Tag an bezahlt, an dem er spielberechtigt ist. Das Risiko für uns ist also gleich Null.
Sportlich:
Unsere Stürmer könnten kaum besser in Form sein, um Terodde und inzwischen auch Cordoba beneidet uns die ganze Liga. Ob Tony heute spielen darf oder in 3 Monaten, dürfte für den Aufstieg egal sein.
Rechtlich:
Ich halte auch rechtliche Konsequenzen für den FC als Verein für ausgeschlossen, da man das Vertragswerk von Tony mit den Chinesen überhaupt nicht wissen kann. Wenn ein Spieler und dessen Anwälte beim FC vorstellig werden und sagen, dass er ablösefrei ist, wie soll der FC da von etwas anderem ausgehen? Man kann halt die FIFA oder den CAS fragen und genau das haben wir ja getan. Oder soll man jetzt bei jedem ablösefreien Spieler alle Vereine der Welt anmailen, ob er da vielleicht noch einen gültigen Vertrag hat?
Zu gewinnen gibt es hingegen einiges. Einen hochmotivierten Spieler mit gehobenem Bundesligaformat, der sicher immernoch einen zweistelligen Marktwert hat.
05.01.2019 - 00:31 Uhr
Zitat von Zauselking2016
Ich bewundere echt jeden der noch daran glaubt das er jemals wieder für uns spielen wird.
Ich bewundere echt jeden der noch daran glaubt das er jemals wieder für uns spielen wird.
Vielen Dank. Es ist schön bewundert zu werden
Spaß beiseite. Das Thema ist für die Fifa ein Politikum. Hier wird auf Zeit gespielt. Das die urteilsbegründung noch nicht vorliegt ist reine Taktik. Ich glaube das man erreichen möchte das das Cas erst nach diesem oder sogar dem nächsten Transferfenster den Fall behandeln kann um so den Druck auf modeste zu erhöhen sich mit den chinesen zu einigen und einen "normale" Transfer nach Köln, innerhalb des Rechtsraums der Fifa, zu erreichen.
Nur so kann die Fifa verhindern, dass der Fall modeste ein Präzedenzfall wird.
10.01.2019 - 21:21 Uhr
Zitat von LuLuLu
Der Beitrag war auch nur hochgradiger Unfug. Ich kann ja nicht nur hochqualitative Dissertationen hier abliefern. Aber angenommen der chinesische Verein läuft durch den Investor irgendwie als Gesellschaft, die ihr Kapital auch im Spielermaterial sehen und bei einer möglichen Insolvenz (ich weiß, der Verein wird einfach weitergeführt unter anderem Namen, k. A. wie das geht) auf eben dieses Spielermaterial zur Schuldentilgung zurückgreifen wollen (also übliches Insolvenzverfahren), Gesetz dem Fall, man sieht Modeste in dieser Konstellation eben nicht als Ex-Spieler ohne Vertragsbindung, sondern weiterhin als Teil des Clubs.
Aber da ich keine Ahnung von chinesischen Vorgängen habe, war mein Beitrag auch ziemlicher Käse.
O.K., der Gedanke dahinter ist logisch - da sehe ich durchaus ein Risiko für Modeste. Wenn die Ablöse beispielsweise über die Vertragslaufzeit abgeschrieben wird, dann ist Modeste bilanziell sicher noch zu berücksichtigen - wenn das nun rein wirtschaftlich geschieht, dann werden da humorlose Ansprüche gestellt werden, kann sein. Verstehe zwar auch nichts von chinesischem Insolvenzrecht, macht aber Sinn nach unseren Vorstellungen.
Zitat von zettikowski
Zitat von LuLuLu
Ich hoffe nur dass Arbeitnehmer im maoistischen China nicht zur Insolvenzmasse eines Unternehmens gehören
Diesen beitrag verstehe ich nicht - in mehreren Beziehungen. TripLu - please explain.Ich hoffe nur dass Arbeitnehmer im maoistischen China nicht zur Insolvenzmasse eines Unternehmens gehören

Der Beitrag war auch nur hochgradiger Unfug. Ich kann ja nicht nur hochqualitative Dissertationen hier abliefern. Aber angenommen der chinesische Verein läuft durch den Investor irgendwie als Gesellschaft, die ihr Kapital auch im Spielermaterial sehen und bei einer möglichen Insolvenz (ich weiß, der Verein wird einfach weitergeführt unter anderem Namen, k. A. wie das geht) auf eben dieses Spielermaterial zur Schuldentilgung zurückgreifen wollen (also übliches Insolvenzverfahren), Gesetz dem Fall, man sieht Modeste in dieser Konstellation eben nicht als Ex-Spieler ohne Vertragsbindung, sondern weiterhin als Teil des Clubs.
Aber da ich keine Ahnung von chinesischen Vorgängen habe, war mein Beitrag auch ziemlicher Käse.
21.01.2019 - 16:56 Uhr
Der FC ist bei der Sache kein Risiko gegangen, das wurde doch schon mehrmals offiziell bestätigt.
Wie soll das denn auch gehen?
Ein Spieler kommt zum FC und er und seine Anwälte sagen, er sei vertragslos. Wie soll man das denn als aufnaehmender Verein überhaupt nachprüfen?
Woher sollen wir zum Beispiel wissen, dass der ablösefreie Schindler nicht im Weihnachtsurlaub einen Vertrag bei einem Verein in Timbuktu unterschrieben hat oder ob sein Vertrag in Kiel doch bis 2030 läuft?
Da muss man sich schon auf die Aussage des Spielers bzw seiner Juristen verlassen.
Also wofür genau sollte irgendjemand den FC belangen?
Wie soll das denn auch gehen?
Ein Spieler kommt zum FC und er und seine Anwälte sagen, er sei vertragslos. Wie soll man das denn als aufnaehmender Verein überhaupt nachprüfen?
Woher sollen wir zum Beispiel wissen, dass der ablösefreie Schindler nicht im Weihnachtsurlaub einen Vertrag bei einem Verein in Timbuktu unterschrieben hat oder ob sein Vertrag in Kiel doch bis 2030 läuft?
Da muss man sich schon auf die Aussage des Spielers bzw seiner Juristen verlassen.
Also wofür genau sollte irgendjemand den FC belangen?
22.01.2019 - 23:33 Uhr
Zitat von AlaskaSk
Glaubst du ernsthaft der Bild? Gibt es eine Zeitung die unseriöser ist?
Zitat von Misterpinkbn
Wenn 6 Monate vorher 75 auf dem Tisch lagen, passt die Relation dennoch irgendwie nicht...
Zitat von DonMarvel
Über 30 Mio € für einen 29-jährigen ist doch kein "Kleckerbetrag".
Zitat von E_Levve_Lang
Sehe ich auch so. Das einzige was ich mich frage, warum hat man ihn denn dann im Sommer für so nen Kleckerbetrag abgegeben
Zitat von Merzener
Hinterher ist man immer schlauer - ich wage aber mal zu bezweifeln, dass wir die 75 Mio € auch in Gänze bekommen hätten...
In der Situation hat man den sportlichen Erfolg vor dem finanziellen gestellt - m.M nach alles richtig gemacht!
Hinterher ist man immer schlauer - ich wage aber mal zu bezweifeln, dass wir die 75 Mio € auch in Gänze bekommen hätten...
In der Situation hat man den sportlichen Erfolg vor dem finanziellen gestellt - m.M nach alles richtig gemacht!
Sehe ich auch so. Das einzige was ich mich frage, warum hat man ihn denn dann im Sommer für so nen Kleckerbetrag abgegeben

Über 30 Mio € für einen 29-jährigen ist doch kein "Kleckerbetrag".
Wenn 6 Monate vorher 75 auf dem Tisch lagen, passt die Relation dennoch irgendwie nicht...
Glaubst du ernsthaft der Bild? Gibt es eine Zeitung die unseriöser ist?
Wollte Modeste denn überhaupt schon im Winter weg? Irgendwie habe ich da eher die Geschichte noch so in Erinnerung , dass der gute Anthony doch einfach lieber mehr Gehalt haben wollte. Für mich persönlich hatte er sehr hoch gezockt und Schmaddi hat ihm dann wohl im Sommer mal so richtig die Pistole auf die Brust gesetzt. War doch wirklich ein Kasperle Theater im Sommer ." Ich will gar nicht weg "oder darauf glaube ich Stöger" er war doch nicht nur zum Mittagessen in China " So ähnlich habe ich es noch in Erinnerung. Ist aber auch einfach nur eine subjektive Wahrnehmung meinerseits
Man darf auch mal ein Angebot ablehnen weil der Spieler gar nicht weg will.Dieser Beitrag wurde zuletzt von hoemmahausen am 22.01.2019 um 23:36 Uhr bearbeitet
23.01.2019 - 07:20 Uhr
Ouh man was für Kommentare -.-
Wir beschweren uns immer über darüber das es im Fußball nur noch um Geld geht und nix anderes. Wir werfen den Vereinen vor alles zu Geld zu machen den Spielern nur noch des Geldes wegen zu kicke und den Verein nicht mehr zu lieben.
Jetzt hat sich der effzeh einmal gegen das Geld entschieden und viele heulen rum. Was wollt ihr denn?
Wir sind in dieser Saiso in die EL gekommen! Ich weiß noch wir ich geheult hab beim Spiel gegen Mainz! Gegen Arsenal und Bate was ich im Stadion die beiden Spiele werde ich nid vergessen und sie sind mir persönlich viel wichtiger als 40 Millionen mehr für Modest!!!
Diese Spiele waren Emotion Pur und JEDER effzeh Fan sollte den Verantwortlichen dankbar sein das dies möglich war. Wer in dem Fall nur aufs Geld kuckt sollte sich meiner Meinung nach nach nem anderen Verein umsehen (Bayern würde sich da anbieten)
Wir beschweren uns immer über darüber das es im Fußball nur noch um Geld geht und nix anderes. Wir werfen den Vereinen vor alles zu Geld zu machen den Spielern nur noch des Geldes wegen zu kicke und den Verein nicht mehr zu lieben.
Jetzt hat sich der effzeh einmal gegen das Geld entschieden und viele heulen rum. Was wollt ihr denn?
Wir sind in dieser Saiso in die EL gekommen! Ich weiß noch wir ich geheult hab beim Spiel gegen Mainz! Gegen Arsenal und Bate was ich im Stadion die beiden Spiele werde ich nid vergessen und sie sind mir persönlich viel wichtiger als 40 Millionen mehr für Modest!!!
Diese Spiele waren Emotion Pur und JEDER effzeh Fan sollte den Verantwortlichen dankbar sein das dies möglich war. Wer in dem Fall nur aufs Geld kuckt sollte sich meiner Meinung nach nach nem anderen Verein umsehen (Bayern würde sich da anbieten)
23.01.2019 - 08:55 Uhr
Da lesen einige was von 75 Mio. und bekommen direkt ein feuchtes Höschen... Leute, Leute!
In meinen Augen wäre ein damaliger Verkauf von Tony auch das total falsche Signal an die Mannschaft gewesen.
Wäre dann die EL-Quali nicht geschafft worden, hätten sich Horn, Hector und Co. 2x überlegt in Köln zu bleiben.
In der Personalie hat der Verein weitestgehend richtig gehandelt. Die Fehler, die uns in die zweite Liga geführt haben, wurden an anderen Stellen gemacht.
In meinen Augen wäre ein damaliger Verkauf von Tony auch das total falsche Signal an die Mannschaft gewesen.
Wäre dann die EL-Quali nicht geschafft worden, hätten sich Horn, Hector und Co. 2x überlegt in Köln zu bleiben.
In der Personalie hat der Verein weitestgehend richtig gehandelt. Die Fehler, die uns in die zweite Liga geführt haben, wurden an anderen Stellen gemacht.
23.01.2019 - 11:38 Uhr
Diese ganze Diskussion ist in meinen Augen doch müßig!
Trotz aller mittlerweile öffentlich gemachter Zahlen, wissen wir doch nicht mehr als zuvor. Es werden wild Zahlen durch die Medien gejagt ohne zu wissen ob diese "nur" die reine Ablöse wiedergeben oder auch die Nebenkosten die das chinesische Transfergesetz (z.B. Förderung Jugend) beinhaltet eingerechnet wurden.
Klar hört sich eine Summe von 75 Millionen Euro wahnsinnig an (auch wenn sich dies in er aktuellen Zeit leider relativiert bei den Ablösen; ähnlich gelagert wie beim Erwerb von Wohneigentum), die damaligen Verantwortlichen wollten die sportliche Entwicklung nicht gefährden und haben - so setze ich es ohne zu hinterfragen voraus - nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt. Ein Abstieg war sicher nicht zu erwarten und ist doch bis heute kaum logisch zu erklären. Problempositionen gibt es doch, wenn man den hier anwesenden Fachleuten glaubt schon seit Jahren und dennoch war sportlicher Erfolg möglich.
Für mich ist es nicht wichtig, ob es damals 35, 45, 60 oder 75 Millionen Euro Ablöse hätten sein können, sondern es ist nun wichtig Modeste wieder spielberechtigt zu bekommen. Klar kann jetzt weiter nachgekartet werden was hätte sein können, weiterhin kann man zulassen, dass von außen völlig unnötig Unruhe durch fragwürdige Megaablösen in den Verein getragen wird. Aber hilft es?
Ich denke nicht! Sollte dann noch durch Unruhe ein Aufstieg aufs Spiel gesetzt werden? Welche Sau wird dann durchs Dorf getrieben? Wer ist dann schuld? Modeste, weil er selbst schuld ist und ihn doch keiner gezwungen hat nach China zu wechseln? Anfang, weil er einfach zu stur ist? Veh, weil er Modeste trotz unklarer Vertragslage zurückgeholt hat? Schumacher, weil er es beim Namen genannt hat? Wehrle, Schmadtke?
Was ich gar nicht hätte erleben wollen, wenn Modeste zu Verein XYZ ablösefrei gewechselt wäre. Was wäre dann hier oder im Blätterwald los? Wer hätte dann versagt?
Die damaligen Beweggründe kann ich sehr gut nachvollziehen und ich verstehe auch jeden der nun argumentiert, dass durch das europäische Geschäft andere Transfers möglich wurden. Von der Reputation des gesamten Vereins ganz zu schweigen. Wie will man das in Zahlen fassen?
Von daher hoffe ich jeden Tag darauf, dass eine Urteilsbegründung zugestellt wird, noch besser eine Spielgenehmigung erwirkt werden kann. Bis dahin verfolge ich das mal entspannt und frage mich: Was war eigentlich zuerst da, dass Huhn oder das Ei?
Trotz aller mittlerweile öffentlich gemachter Zahlen, wissen wir doch nicht mehr als zuvor. Es werden wild Zahlen durch die Medien gejagt ohne zu wissen ob diese "nur" die reine Ablöse wiedergeben oder auch die Nebenkosten die das chinesische Transfergesetz (z.B. Förderung Jugend) beinhaltet eingerechnet wurden.
Klar hört sich eine Summe von 75 Millionen Euro wahnsinnig an (auch wenn sich dies in er aktuellen Zeit leider relativiert bei den Ablösen; ähnlich gelagert wie beim Erwerb von Wohneigentum), die damaligen Verantwortlichen wollten die sportliche Entwicklung nicht gefährden und haben - so setze ich es ohne zu hinterfragen voraus - nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt. Ein Abstieg war sicher nicht zu erwarten und ist doch bis heute kaum logisch zu erklären. Problempositionen gibt es doch, wenn man den hier anwesenden Fachleuten glaubt schon seit Jahren und dennoch war sportlicher Erfolg möglich.
Für mich ist es nicht wichtig, ob es damals 35, 45, 60 oder 75 Millionen Euro Ablöse hätten sein können, sondern es ist nun wichtig Modeste wieder spielberechtigt zu bekommen. Klar kann jetzt weiter nachgekartet werden was hätte sein können, weiterhin kann man zulassen, dass von außen völlig unnötig Unruhe durch fragwürdige Megaablösen in den Verein getragen wird. Aber hilft es?
Ich denke nicht! Sollte dann noch durch Unruhe ein Aufstieg aufs Spiel gesetzt werden? Welche Sau wird dann durchs Dorf getrieben? Wer ist dann schuld? Modeste, weil er selbst schuld ist und ihn doch keiner gezwungen hat nach China zu wechseln? Anfang, weil er einfach zu stur ist? Veh, weil er Modeste trotz unklarer Vertragslage zurückgeholt hat? Schumacher, weil er es beim Namen genannt hat? Wehrle, Schmadtke?
Was ich gar nicht hätte erleben wollen, wenn Modeste zu Verein XYZ ablösefrei gewechselt wäre. Was wäre dann hier oder im Blätterwald los? Wer hätte dann versagt?
Die damaligen Beweggründe kann ich sehr gut nachvollziehen und ich verstehe auch jeden der nun argumentiert, dass durch das europäische Geschäft andere Transfers möglich wurden. Von der Reputation des gesamten Vereins ganz zu schweigen. Wie will man das in Zahlen fassen?
Von daher hoffe ich jeden Tag darauf, dass eine Urteilsbegründung zugestellt wird, noch besser eine Spielgenehmigung erwirkt werden kann. Bis dahin verfolge ich das mal entspannt und frage mich: Was war eigentlich zuerst da, dass Huhn oder das Ei?
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