Hat seit 2018 Bestand
AS Monacos Verkaufsrekord aus Mbappé-Zeit wackelt – Man City & Co. jagen Bestmarke
©TM/IMAGO
In Zeiten stetig steigender Kosten für Ablösen und Gehälter sowie des vor allem in der Premier League zunehmenden Drucks durch das Financial Fairplay sind wohlhabende Klubs gezwungen, auch die Einnahmeseite genau im Auge zu behalten. In den vergangenen Jahren mussten Vereine wie Nottingham Forest oder Everton Punktabzüge hinnehmen, weil ihre Transferausgaben und -einnahmen nicht den dort geltenden PSR-Regeln entsprachen. In diesem Sommer schicken sich gleich drei englische Erstligisten an, den seit 2018 bestehenden Einnahmerekord der AS Monaco zu brechen: Aston Villa, Manchester City und Newcastle United.
Für Kylian Mbappé, Thomas Lemar, Fabinho und Co. kassierten die Monegassen vor acht Jahren satte 365 Millionen Euro. Die 300-Millionen-Marke für Spielerverkäufe knackten seitdem nur zwei weitere Vereine: Chelsea im vergangenen Jahr mit 337 Mio. Euro für Christopher Nkunku, Nicolas Jackson und Co. sowie Atlético Madrid 2019. Damals transferierten die Colchoneros 17 Spieler um Antoine Griezmann für 316 Mio. Euro.

Aktuell führt Aston Villa das Ranking an und hat zum Stand der Veröffentlichung dieses Artikels für Rekordabgang Morgan Rogers und elf weitere Profis 293 Mio. Euro eingenommen. Bei einem Verkauf etwa von Ollie Watkins nach Saudi-Arabien (alle Infos dazu hier lesen!) würde mindestens Platz drei im Ranking herausspringen. Man City steht nach dem Verkauf von Savinho für 87,7 Mio. Euro an Tottenham an diesem Mittwoch bei 279 Mio. Euro und wird den Rekord aller Voraussicht nach knacken: Der Ex-Frankfurter Omar Marmoush steht ebenfalls vor einem Transfer zu den Spurs und soll bis zu 60 Mio. Euro kosten. Für Mittelfeldspieler Nico González legt Newcastle wohl 55 Mio. Euro auf den Tisch.
Die Magpies selbst haben für Sandro Tonali und Co. schon rund 276 Mio. Euro an Ablösen kassiert – Platz sechs in der Rangliste der höchsten Einnahmen in einem Transferfenster. Damit hat Newcastle auch zwei deutsche Klubs in der Top-10 überholt: Bayer Leverkusen 2025/26, als Florian Wirtz und 16 weitere Spieler den Klub für 226 Mio. Euro verließen, sowie RB Leipzig, das ein Jahr davor für 19 Spieler – darunter Nkunku, Josko Gvardiol oder Dominik Szoboszlai – rund 240 Mio. Euro kassierte.
Für diese Spieler nahmen Monaco & Co. Rekordsummen ein
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