13.11.2013 - 12:21 | Quelle: Transfermarkt.de | Lesedauer: unter 1 Min.
Borussia Dortmund
 

BVB mit weniger Gewinn

Borussia Dortmund verzeichnet trotz einer deutlichen Umsatzsteigerung von 15 Prozent einen geringeren Gewinn als im Vorjahr. Das teilte der Bundesligist am Mittwoch mit. Im ersten Quartal habe sich der Nettogewinn auf 1,4 Millionen Euro halbiert. Grund dafür sei unter anderem die Verstärkung des Lizenzspielerkaders.

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Paddo Borussia Dortmund Paddo 13.11.2013 - 16:30
Zitat von Gregorio:
Zitat von Le_Roi_Frong :
Gewinn halbieren heißt trotzdem nichts anderes, als dass man Gewinn gemacht hat. Und dies mittlerweile kontinuierlich, trotz eines Rekordtransfers in diesem Sommer.
Respekt.
Naja, man hat gleichzeitig Götze für nicht wenig Geld verkauft. Ich schließe mich eigentlich dem Vorredner von oben an: Nächste Saison wird der BVB ein Problem haben, da sie Lewandowski ohne Alöse abgeben müssen (außer es kommt noch zu einer überraschenden Verlängerung) und außerdem jetzt mit dem Verletzungspech merken, dass sie bei den gewachsenen Ansprüchen einen noch etwas breiteren Kader benötigen. Doch Qualität kostet Geld ... aber gut, "Respekt" muss eh gezollt werden für die Entwicklung der letzten Jahre (Sportlich wie Finanziell)!


Götze wurde meines Wissens im letzten Geschäftsjahr einberechnet und nicht in diesem.
Da wurde doch ein Gewinn von 54 Mio NACH Steuern ausgewiesen (für das gesamte Geschäftsjahr).

Dies ist jetzt lediglich für 3 Monate und die Abschreibungen auf die Transfers sind anteilig drin.
Bright Udinese Calcio Bright 13.11.2013 - 15:06
Zitat von Buuge:
gewinn ist in deutschland wegen der steuern auch mehr schlecht als recht.

hauptsache der umsatz erhöht sich und am jahresende steht ne schwarze zahl da.


Naja, so würde ich die Aussage nicht stehen lassen, um ehrlich zu sein. Du hast Recht, wenn du mit Gewinn nichts anderes meinst als einen Gewinn zum Selbstzweck, einen Überschuss, den man herbeiführen will, einfach weil man kann. In den allermeisten Fällen aber kommt der Gewinn nicht daher, weil man ihn unbedingt erreichen wollte (und dafür bspw. de facto unnötige Kosteneinsparungen oder auch auf Spielerverkäufe zurückgreifen muss), sondern weil man ihn quasi nebenbei erreicht hat.
Die Führung des BVB hat wahrscheinlich zu keinem Zeitpunkt gesagt, dass man verhältnismäßig riesige Gewinne erreichen wollte, aber sie haben es in Angesicht ihrer Lage durchaus dankend angenommen. Beim BVB kam man durch das rasante Wachstum erst in die Position, dass man so einen Gewinn überhaupt mitnehmen konnte und da kann einem die Steuerbelastung auch ziemlich egal sein. Denn genauso wie es bei Fußballvereinen sinnlos ist, den Überschuss "künstlich" zu erhöhen, ist es sinnlos ihn "künstlich" niedrig zu halten, beispielsweise in dem man Spieler kauft, die man nicht braucht. Die jetzige Meldung sagt eigentlich nichts anderes aus, als dass die Borussia es sich gut und gerne erlauben kann, qualitativ hochwertige Spieler zu verpflichten, für die Positionen, auf denen es nicht verkehrt wäre bzw. im Sommer sogar zwingend wird (causa Lewandowski).

Alles in allem aber ist es allgemein nicht verkehrt, wenn ein Verein mit einem schönen Gewinn aus dem Geschäftsjahr geht. Das Geld das man "zu viel" hat kann man ja immer noch in Eigenkapital umwandeln um sich für die Zukunft zu wappnen, Steuerbelastung hin oder her. Es können ja immer auch schlechtere Zeiten kommen - ein Segen wenn man dann vorbereitet ist. ;)
Manipulator Manipulator 13.11.2013 - 14:55
Zitat von Buuge:
gewinn ist in deutschland wegen der steuern auch mehr schlecht als recht.

hauptsache der umsatz erhöht sich und am jahresende steht ne schwarze zahl da.


Jop definitiv sinnvoller das Geld zu investieren als es in Form von Steuern an den Fiskus abzudrücken. Das erklärt auch die oft extrem niedrigen Gewinne von Fußballvereinen, die selbst als AGs nicht unter Druck stehen Rendite abzuwerfen.
Autor
Matteo
Marius Soyke
TM-Username: Matteo

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Borussia Dortmund
Gesamtmarktwert:
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Wettbewerb:
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5.
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