Das System Fußball - Gegenwart, Zukunft, Vergangenheit
21.05.2020 - 15:34 Uhr
29.03.2026 - 21:22 Uhr
Zitat von Pilsi57
Ob dann immer noch die 100erte Millionen Euros für Spieler vor allem in England fließen, mit horrenden Spielergehälter, oder ob die Blase platzt? Eines dürfte klar sein, dass Sponsoring dürfte zurückgefahren werden. Krise als Chance? Vielleicht ja, um den Wahnsinn vor allem in England zu stoppen.
Ob dann immer noch die 100erte Millionen Euros für Spieler vor allem in England fließen, mit horrenden Spielergehälter, oder ob die Blase platzt? Eines dürfte klar sein, dass Sponsoring dürfte zurückgefahren werden. Krise als Chance? Vielleicht ja, um den Wahnsinn vor allem in England zu stoppen.
Profitieren nicht am meisten die Vereine aus der zweiten Reihe von den höhen Ablösesummen? Das Geld sickert ja über die Transferzahlungen nach unten durch. Wenn dort aber knapp kalkuliert wird und keine größeren Gewinne mehr über Ablösen erzielt werden können, kann das auch eine Insolvenzwelle auslösen. Eine Anpassung der Finanzstrukturen sollte daher besser langsam erfolgen. Wenn es Dir aber prinzipiell egal ist, ob Traditionsvereine untergehen (das kann man so oder so sehen, dabei gibt es kein gut oder schlecht), kann man natürlich schon von Krise als Chance für ein anderes finanzielles System sprechen. Es werden ja andere Vereine in die Lücke nachrücken!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Big_Foot am 29.03.2026 um 21:24 Uhr bearbeitet
31.07.2026 - 12:46 Uhr
focus.de
„Infantinos Top-Berater kündigt aus Protest gegen WM-Pläne
Der Chefberater von Gianni Infantino, Carlos Codeiro, ist aus Protest gegen die WM-Pläne des Fifa-Chefs zurückgetreten. In einem Statement gegenüber "Sky News" äußerte sich Codeiro wiefolgt:
"Als leitender Berater des Fifa-Präsidenten, ehemaliger Banker und lebenslanger Fußballfan kann ich nicht tatenlos zusehen, wie die FIFA den Verkauf einer Beteiligung an der Weltmeisterschaft in Erwägung zieht. Lassen Sie mich eines klarstellen: Ich war an diesem Vorschlag in keiner Weise beteiligt und lehne ihn entschieden ab. Es ist ein schlechtes Geschäft für die Fifa-Mitgliedsverbände, ein schlechtes Geschäft für den Fußball und ein schlechtes Geschäft für die langfristige Zukunft dieses Sports.
Der Fußball spielt in meinem Leben eine zentrale Rolle, und nach mehr als 35 Jahren im Bankwesen verstehe ich sowohl den Wert dieses Vermögenswerts als auch die Konsequenzen, die es mit sich bringt, einen Teil davon abzugeben. Deshalb sollte dieser Vorschlag abgelehnt werden.
Die Fifa verfügt bereits über außerordentliche finanzielle Mittel. Die Organisation sitzt auf Reserven in Milliardenhöhe und ist schuldenfrei. Der Fifa-Präsident selbst hat die zwischen 2022 und 2026 erzielten Einnahmen in Höhe von 15 Milliarden Dollar hervorgehoben. Wenn die Mitgliedsverbände der Ansicht sind, dass zusätzliche Investitionen zur Entwicklung des Sports erforderlich sind, verfügt die Fifa bereits über die finanziellen Möglichkeiten, diese Unterstützung aus ihren bestehenden Ressourcen zu leisten. Vor diesem Hintergrund macht der Verkauf einer dauerhaften Beteiligung am wertvollsten Vermögenswert des Fußballs zur Beschaffung von 4,2 Milliarden Dollar wenig Sinn. Damit wird die Zukunft des Fußballs ohne triftigen Grund verpfändet."
jo ne, bei möglichen 50mil€ Jahresgage schaut man schon wie man den Fussball „weiterentwickeln“ kann. 🤮
https://ran.joyn.de/sports/fussball/wm/verkauf-der-fussball-wm-diese-irre-summe-wuerde-gianni-infantino-winken-162767
„Infantinos Top-Berater kündigt aus Protest gegen WM-Pläne
Der Chefberater von Gianni Infantino, Carlos Codeiro, ist aus Protest gegen die WM-Pläne des Fifa-Chefs zurückgetreten. In einem Statement gegenüber "Sky News" äußerte sich Codeiro wiefolgt:
"Als leitender Berater des Fifa-Präsidenten, ehemaliger Banker und lebenslanger Fußballfan kann ich nicht tatenlos zusehen, wie die FIFA den Verkauf einer Beteiligung an der Weltmeisterschaft in Erwägung zieht. Lassen Sie mich eines klarstellen: Ich war an diesem Vorschlag in keiner Weise beteiligt und lehne ihn entschieden ab. Es ist ein schlechtes Geschäft für die Fifa-Mitgliedsverbände, ein schlechtes Geschäft für den Fußball und ein schlechtes Geschäft für die langfristige Zukunft dieses Sports.
Der Fußball spielt in meinem Leben eine zentrale Rolle, und nach mehr als 35 Jahren im Bankwesen verstehe ich sowohl den Wert dieses Vermögenswerts als auch die Konsequenzen, die es mit sich bringt, einen Teil davon abzugeben. Deshalb sollte dieser Vorschlag abgelehnt werden.
Die Fifa verfügt bereits über außerordentliche finanzielle Mittel. Die Organisation sitzt auf Reserven in Milliardenhöhe und ist schuldenfrei. Der Fifa-Präsident selbst hat die zwischen 2022 und 2026 erzielten Einnahmen in Höhe von 15 Milliarden Dollar hervorgehoben. Wenn die Mitgliedsverbände der Ansicht sind, dass zusätzliche Investitionen zur Entwicklung des Sports erforderlich sind, verfügt die Fifa bereits über die finanziellen Möglichkeiten, diese Unterstützung aus ihren bestehenden Ressourcen zu leisten. Vor diesem Hintergrund macht der Verkauf einer dauerhaften Beteiligung am wertvollsten Vermögenswert des Fußballs zur Beschaffung von 4,2 Milliarden Dollar wenig Sinn. Damit wird die Zukunft des Fußballs ohne triftigen Grund verpfändet."
jo ne, bei möglichen 50mil€ Jahresgage schaut man schon wie man den Fussball „weiterentwickeln“ kann. 🤮
https://ran.joyn.de/sports/fussball/wm/verkauf-der-fussball-wm-diese-irre-summe-wuerde-gianni-infantino-winken-162767
01.08.2026 - 12:45 Uhr
Gianni Infantino ist nach seinem rauschhaften Wahn, die „beste WM aller Zeiten“ organisiert zu haben, mit dem Trump-Clan auf Du und Du zu sein, seinen Macht-Fantasien erlegen. Komplett geblendet von seinem eigenen Spiegelbild, abgekoppelt und abgehoben, hat er diesen irren und absurden Investorendeal auf den Tisch gelegt, der den Beginn des Ausverkaufs des Fußballs bedeutet hätte. Wozu? Allein und nur für seinen persönlichen Machterhalt: Gier meets Narzismus in Diktator-ähnlicher Position. Ähnlichkeiten mit anderen Personen des öffentlichen Lebens eingeschlossen: Wer viel Zeit mit Donald J. Trump verbringt, kommt wohl zwangsläufig auf bizarr anmutende Gedanken. Einen solchen „Deal“ vorzuschlagen, obwohl die FIFA schuldenfrei ist und knapp 4 Milliarden (!) frei verfügbares Kapital in der Hinterhand hat, ist Ausdruck purer Verblendung.
Gianni Infantino ist momentan so stark geschwächt wie noch nie. Der Gegenwind für seine Pläne hat ihn anscheinend überrascht. Dass die UEFA ernst macht und auch noch andere Verbände nachziehen, hat er nicht erwartet. Dass ihn sogar enge Mitarbeiter öffentlich kritisieren und ihre Jobs hinschmeißen, ist mehr als außergewöhnlich. Infantino saß kurz nach dem Finale bombenfest im Sattel, jetzt hat er sich selbst ins Knie und womöglich auch ins Aus geschossen.
Aber jetzt kommt erst das Groteske:
Die UEFA und die anderen Verbände haben richtig reagiert, klar. Das war wichtig und richtig. Aber auch diese Verbände sind keine Transparenz-Vorbilder und ganz sicher auch keine Kommerzialisierungs-Kritiker oder gar -Bremser. Im Gegenteil. Und was taugt diesen Verbände mehr als ein sehr schwacher FIFA-Präsident? Was taugt mehr als ein FIFA-Präsident, der nur A sagen braucht, um sofort kritisiert zu werden? Würde es der UEFA nicht mehr nützen, wenn die „Hassfigur“ Infantino exakt da bleibt, wo er jetzt ist?
Der internationale Fußball ist nicht (nur) wegen Infantino so geworden wie er ist. Wo Macht und Geld zusammenkommen, erwächst fast immer nix Gutes. Selbst die Menschen mit den höchsten Idealen werden immer wieder auf Infantino-Menschen treffen.
Der Ball ist rund und ein Spiel dauert 90 Minuten?
Ja, die Hölle, das sind die anderen.
Gianni Infantino ist momentan so stark geschwächt wie noch nie. Der Gegenwind für seine Pläne hat ihn anscheinend überrascht. Dass die UEFA ernst macht und auch noch andere Verbände nachziehen, hat er nicht erwartet. Dass ihn sogar enge Mitarbeiter öffentlich kritisieren und ihre Jobs hinschmeißen, ist mehr als außergewöhnlich. Infantino saß kurz nach dem Finale bombenfest im Sattel, jetzt hat er sich selbst ins Knie und womöglich auch ins Aus geschossen.
Aber jetzt kommt erst das Groteske:
Die UEFA und die anderen Verbände haben richtig reagiert, klar. Das war wichtig und richtig. Aber auch diese Verbände sind keine Transparenz-Vorbilder und ganz sicher auch keine Kommerzialisierungs-Kritiker oder gar -Bremser. Im Gegenteil. Und was taugt diesen Verbände mehr als ein sehr schwacher FIFA-Präsident? Was taugt mehr als ein FIFA-Präsident, der nur A sagen braucht, um sofort kritisiert zu werden? Würde es der UEFA nicht mehr nützen, wenn die „Hassfigur“ Infantino exakt da bleibt, wo er jetzt ist?
Der internationale Fußball ist nicht (nur) wegen Infantino so geworden wie er ist. Wo Macht und Geld zusammenkommen, erwächst fast immer nix Gutes. Selbst die Menschen mit den höchsten Idealen werden immer wieder auf Infantino-Menschen treffen.
Der Ball ist rund und ein Spiel dauert 90 Minuten?
Ja, die Hölle, das sind die anderen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von KSColeoleeee am 01.08.2026 um 12:47 Uhr bearbeitet
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