Der Meisterschafts-Thread.
07.10.2019 - 11:32 Uhr
09.12.2019 - 15:00 Uhr
Zitat von waschkarte
Die magische Grenze von 7 Spieltagen ist erreicht, es gilt also, einen Blick auf die Konkurrenz zu werfen. Um es vorweg zu nehmen: der SC hat beste Chancen, die Salatschale in den Schwarzwald zu entführen. Gehen wir mal der Tabelle nach vor:
Gladbach - aktuell grüßen sie von Platz 1, sie konnten unseren Patzer ausnutzen und gegen schwache Augsburger den Ball oft genug in die Nähe des Torhüters bringen. Allerdings gilt es, sich das Restprogramm anzusehen: Dortmund, Leverkusen, Frankfurt, Bremen. Wie verletzbar sie sind, haben die Wolfsberger gezeigt, zudem fällt Ginter mit einer Schulterverletzung ewig aus, bis zur Winterpause haben sie noch die Doppelbelastung und müssen unter der Woche nochmals nach Österreich und Italien - keine guten Voraussetzungen, zudem kommt noch das direkte Duell gegen den Angstgegner aus dem Breisgau. Tendenz: ganz klar abwärts.
Wolfsburg - auch hier mit Dreifachbelastung und einem unglaublich einfachen Anfangsprogramm - Köln, Paderborn, Düsseldorf, Hoffenheim und Mainz - natürlich stehen die so weit oben, die haut man schließlich nebenbei weg. Allerdings wird in der Autostadt der eigene Sponsor zum Problem, die erhöhten Feinstaubwerte in der Luft werden laut aktueller Prognosen der FFF.com bis zum Winter auf eine Höhe von 1,93m erwartet, so dass die aktuell noch gültige Grüne Trikotplakette ab dann nicht mehr gilt über dieser Höhe, so dass ein Weghorst in der Garage bleiben muss. Auch hier ganz klare Tendenz: abwärts.
FC Bayern München e.v.: die letzten 7 Tage haben es deutlich gezeigt: in diesem Jahr gilt der komplette Fokus der Champions League. Boateng lässt sich tunneln, Martinez verdrückt Tränchen, Lisa Müller hat instagram wieder installiert - die Anzeichen sind klar, das Bier auf der Wies'n schmeckt auch nur so gut, weil man weiß, dass bis zur nächsten CL-Partie noch ein paar Wochen hin sind, das Videostudium des Gegners ist also noch ein bisschen weg, das dürfte erst am Dienstag beginnen. Zwei Tage frei, das hat sich die Mannschaft nach Tottenham auch verdient. Klare Tendenz: Bundesliga ist eh egal. Aber mit Aussenseiterchancen, weil sie völlig ohne Druck aufspielen können in der Liga.
RasenBallSport Leipzig: dort herrscht ganz klar das Problem, das schon andere Nagelsmann-Truppen ereilt hat, und das für die armen Leipziger viel zu früh eintritt, hier war der Plan ja ganz klar, dass man erst im kommenden Jahr die Taktik voll beherrscht und dieses Jahr ein Übergangsjahr mit echten Meisterschaftschancen werden sollte, aber, Pech gehabt, das Team hat die Chancenverwertung Nagelsmanns bereits jetzt im Blut. Gerade für Werner ein Problem, der durchaus damit geliebäugelt hat, nach dieser Saison zu einem Spitzenverein zu wechseln - das dürfte sich damit erledigt haben. Jetzt ist die Frage, wie er damit umgeht - lässt er sich hängen und trifft gegen den Trend trotzdem, oder identifiziert er sich voll mit der neuen Ausrichtung des Vereins und lässt alles liegen? Aber selbst wenn er sich dem Trainer widersetzt und trifft, ist die Ausgangslage doch relativ schwierig, da die Truppe noch zweimal gegen die Breisgaubrasilianer antreten muss, und für das Spiel in knapp 3 Wochen wurde bereits Schneefall angekündigt. Dennoch: Aussenseiterchancen.
Bayer Leverkusen: Die Mannschaft darf man sicher nicht unterschätzen, aber hier hilft ein Quervergleich: Leverkusen - Dortmund: 0-4. Leverkusen gegen Hoffenheim: 0-0. Wer gegen solch leichte Gegner Punkte liegen lässt, hat es am Ende nicht verdient. Zudem wird sicherlich zum Problem, dass der beste Stürmer Volland Vierfachbelastung hat, CL, Pokal, Liga und Stammspieler beim DFB. Wie wird er das abfangen können? Tendenz: Aussenseiterchancen, möglicherweise könnte der relativ unbekannte junge Mann Havertz (dem man durchaus eine gute Karriere zutrauen kann, möglicherweise landet er auch einmal hier, Streich ist ja dafür bekannt, Talente zu fördern, möglicherweise kriegt er auch in Leverkusen genug Spielzeit und bleibt noch eine Saison dort, man wird sehen) dem Team einen Schub bringen. Aber ja, insgesamt muss da schon sehr viel gut laufen, um dem SC gefährlich zu werden.
Abgeschlagen, aber mit Aussenseiterchancen auch noch Frankfurt und Dortmund. Hier wird es komplex, differenzierte Prognosen zu treffen. Frankfurt hat das Problem, dass die Fans ziemliche Fahrten auf sich nehmen müssen und am Wochenende keine Luft mehr haben, noch gebührend zu unterstützen. Zudem sind die Kontingente bei den Auswärtsfahrten begrenzt. Dortmund hat natürlich ein Mentalitätsproblem, das hat sogar Reus zugegeben, wenn man das nicht schnell abstellt, wird das nichts mehr. Zudem finde ich die taktische Anweisung des Taktikfuchses Favre, in der letzten Minute noch ein Eigentor zu schießen, fragwürdig - mir erschließt sich der Sinn nicht, aber ähnlich ging es mir ja auch mit Streich, der trotz wiederholter Fehler auf die jungen Leute gesetzt hat. Möglicherweise klärt sich das im Laufe der Saison ja noch auf, was der Sinn dahinter ist, und ich werde mit einem Aha-Moment hiersitzen. Schalke wird ohnehin nicht Meister, da muss man eigentlich gar nicht weiter diskutieren.
Bleibt der SC: ausser Dortmund hat man alle Konkurrenten noch zweimal, kann den Abstand also weiter ausbauen. Hervorragend! Zudem kommen viele der Gegner gelegen, da sie unter der Woche noch internationale Spiele bestreiten müssen. Auch der taktische Kniff, die besten Offensivspieler ausruhen zu lassen, wird sich noch auszahlen, man sieht ja jetzt schon, wie ein Grifo den Ball in der letzten Minute unhaltbar unter die Latte gezimmert hat, da er noch jegliche Kraft im rechten Bein hatte, auf Flanke von Sallai, der ebenfalls leichtfüssig am völlig ausgepowerten Gegenspieler Schmelzer vorbeirennen konnte.
In Anbetracht der Schwierigkeiten der Konkurrenz und der ausgezeichneten eigenen Ausgangslage darf es eigentlich keinen Zweifel geben, dass die Meisterschaft in diesem Jahr nur über den SC Freiburg gehen kann. Geringe Chancen haben auch Gladbach, Wolfsburg und Leverkusen, Leipzig und Bayern mit gewissen Aussenseiterchancen, sollte es in der bevorzugten CL doch früher vorbei sein als geplant, und wenn alles wahnsinnig läuft, hat auch Dortmund noch eine kleine Chance. Ich meine, manchmal ist die Liga halt doch verrückt, alles ist möglich. Ärgerlich wäre es natürlich dennoch, wenn es dieses Jahr nicht klappt für den SC.
Die magische Grenze von 7 Spieltagen ist erreicht, es gilt also, einen Blick auf die Konkurrenz zu werfen. Um es vorweg zu nehmen: der SC hat beste Chancen, die Salatschale in den Schwarzwald zu entführen. Gehen wir mal der Tabelle nach vor:
Gladbach - aktuell grüßen sie von Platz 1, sie konnten unseren Patzer ausnutzen und gegen schwache Augsburger den Ball oft genug in die Nähe des Torhüters bringen. Allerdings gilt es, sich das Restprogramm anzusehen: Dortmund, Leverkusen, Frankfurt, Bremen. Wie verletzbar sie sind, haben die Wolfsberger gezeigt, zudem fällt Ginter mit einer Schulterverletzung ewig aus, bis zur Winterpause haben sie noch die Doppelbelastung und müssen unter der Woche nochmals nach Österreich und Italien - keine guten Voraussetzungen, zudem kommt noch das direkte Duell gegen den Angstgegner aus dem Breisgau. Tendenz: ganz klar abwärts.
Wolfsburg - auch hier mit Dreifachbelastung und einem unglaublich einfachen Anfangsprogramm - Köln, Paderborn, Düsseldorf, Hoffenheim und Mainz - natürlich stehen die so weit oben, die haut man schließlich nebenbei weg. Allerdings wird in der Autostadt der eigene Sponsor zum Problem, die erhöhten Feinstaubwerte in der Luft werden laut aktueller Prognosen der FFF.com bis zum Winter auf eine Höhe von 1,93m erwartet, so dass die aktuell noch gültige Grüne Trikotplakette ab dann nicht mehr gilt über dieser Höhe, so dass ein Weghorst in der Garage bleiben muss. Auch hier ganz klare Tendenz: abwärts.
FC Bayern München e.v.: die letzten 7 Tage haben es deutlich gezeigt: in diesem Jahr gilt der komplette Fokus der Champions League. Boateng lässt sich tunneln, Martinez verdrückt Tränchen, Lisa Müller hat instagram wieder installiert - die Anzeichen sind klar, das Bier auf der Wies'n schmeckt auch nur so gut, weil man weiß, dass bis zur nächsten CL-Partie noch ein paar Wochen hin sind, das Videostudium des Gegners ist also noch ein bisschen weg, das dürfte erst am Dienstag beginnen. Zwei Tage frei, das hat sich die Mannschaft nach Tottenham auch verdient. Klare Tendenz: Bundesliga ist eh egal. Aber mit Aussenseiterchancen, weil sie völlig ohne Druck aufspielen können in der Liga.
RasenBallSport Leipzig: dort herrscht ganz klar das Problem, das schon andere Nagelsmann-Truppen ereilt hat, und das für die armen Leipziger viel zu früh eintritt, hier war der Plan ja ganz klar, dass man erst im kommenden Jahr die Taktik voll beherrscht und dieses Jahr ein Übergangsjahr mit echten Meisterschaftschancen werden sollte, aber, Pech gehabt, das Team hat die Chancenverwertung Nagelsmanns bereits jetzt im Blut. Gerade für Werner ein Problem, der durchaus damit geliebäugelt hat, nach dieser Saison zu einem Spitzenverein zu wechseln - das dürfte sich damit erledigt haben. Jetzt ist die Frage, wie er damit umgeht - lässt er sich hängen und trifft gegen den Trend trotzdem, oder identifiziert er sich voll mit der neuen Ausrichtung des Vereins und lässt alles liegen? Aber selbst wenn er sich dem Trainer widersetzt und trifft, ist die Ausgangslage doch relativ schwierig, da die Truppe noch zweimal gegen die Breisgaubrasilianer antreten muss, und für das Spiel in knapp 3 Wochen wurde bereits Schneefall angekündigt. Dennoch: Aussenseiterchancen.
Bayer Leverkusen: Die Mannschaft darf man sicher nicht unterschätzen, aber hier hilft ein Quervergleich: Leverkusen - Dortmund: 0-4. Leverkusen gegen Hoffenheim: 0-0. Wer gegen solch leichte Gegner Punkte liegen lässt, hat es am Ende nicht verdient. Zudem wird sicherlich zum Problem, dass der beste Stürmer Volland Vierfachbelastung hat, CL, Pokal, Liga und Stammspieler beim DFB. Wie wird er das abfangen können? Tendenz: Aussenseiterchancen, möglicherweise könnte der relativ unbekannte junge Mann Havertz (dem man durchaus eine gute Karriere zutrauen kann, möglicherweise landet er auch einmal hier, Streich ist ja dafür bekannt, Talente zu fördern, möglicherweise kriegt er auch in Leverkusen genug Spielzeit und bleibt noch eine Saison dort, man wird sehen) dem Team einen Schub bringen. Aber ja, insgesamt muss da schon sehr viel gut laufen, um dem SC gefährlich zu werden.
Abgeschlagen, aber mit Aussenseiterchancen auch noch Frankfurt und Dortmund. Hier wird es komplex, differenzierte Prognosen zu treffen. Frankfurt hat das Problem, dass die Fans ziemliche Fahrten auf sich nehmen müssen und am Wochenende keine Luft mehr haben, noch gebührend zu unterstützen. Zudem sind die Kontingente bei den Auswärtsfahrten begrenzt. Dortmund hat natürlich ein Mentalitätsproblem, das hat sogar Reus zugegeben, wenn man das nicht schnell abstellt, wird das nichts mehr. Zudem finde ich die taktische Anweisung des Taktikfuchses Favre, in der letzten Minute noch ein Eigentor zu schießen, fragwürdig - mir erschließt sich der Sinn nicht, aber ähnlich ging es mir ja auch mit Streich, der trotz wiederholter Fehler auf die jungen Leute gesetzt hat. Möglicherweise klärt sich das im Laufe der Saison ja noch auf, was der Sinn dahinter ist, und ich werde mit einem Aha-Moment hiersitzen. Schalke wird ohnehin nicht Meister, da muss man eigentlich gar nicht weiter diskutieren.
Bleibt der SC: ausser Dortmund hat man alle Konkurrenten noch zweimal, kann den Abstand also weiter ausbauen. Hervorragend! Zudem kommen viele der Gegner gelegen, da sie unter der Woche noch internationale Spiele bestreiten müssen. Auch der taktische Kniff, die besten Offensivspieler ausruhen zu lassen, wird sich noch auszahlen, man sieht ja jetzt schon, wie ein Grifo den Ball in der letzten Minute unhaltbar unter die Latte gezimmert hat, da er noch jegliche Kraft im rechten Bein hatte, auf Flanke von Sallai, der ebenfalls leichtfüssig am völlig ausgepowerten Gegenspieler Schmelzer vorbeirennen konnte.
In Anbetracht der Schwierigkeiten der Konkurrenz und der ausgezeichneten eigenen Ausgangslage darf es eigentlich keinen Zweifel geben, dass die Meisterschaft in diesem Jahr nur über den SC Freiburg gehen kann. Geringe Chancen haben auch Gladbach, Wolfsburg und Leverkusen, Leipzig und Bayern mit gewissen Aussenseiterchancen, sollte es in der bevorzugten CL doch früher vorbei sein als geplant, und wenn alles wahnsinnig läuft, hat auch Dortmund noch eine kleine Chance. Ich meine, manchmal ist die Liga halt doch verrückt, alles ist möglich. Ärgerlich wäre es natürlich dennoch, wenn es dieses Jahr nicht klappt für den SC.
Nach weiteren sieben Spieltagen kann man ein kurzes Zwischenfazit ziehen.
Gladbach hatte etwas Glück, Ginter kam früher zurück als erwartet, gegen Freiburg hatte man eine erstklassige Chancenverwertung und war hinten mit Fortuna im Bunde (allerdings nicht der Fortuna, die gegen Dortmund 0-5 verloren hat) und konnte zudem ausnutzen, dass sich die Bayern nach einer zwischenzeitlichen Verwirrung (doch auch in der Bundesliga spielen?) wieder voll auf das wichtige CL-Spiel gegen Tottenham konzentriert hat. Die Angstgegner Paderborn und Hertha kommen noch, zudem muss man beim defensivstarken Wolfsburg ran. Und in der Rückrunde muss man nach Freiburg. Gewisse Aussenseiterchancen haben sie, aber ernst nehmen muss man die da oben sicherlich nicht. Keine große Gefahr für den SC.
Leipzig.. schwierige Kiste. Die Jungs, insbesondere Werner, leisten sich eine Undiszipliniertheit nach der Anderen und hören nicht auf ihren Trainer. Die treffen einfach trotzdem, obwohl die Nagelsmann-Devise "Chancenverwertung möglichst niedrig halten" ihnen sicherlich gesagt wurde. Einzig in Freiburg in Halbzeit 1 haben sie sich an die Marschroute gehalten, Ergebnis bekannt. Ich gehe davon aus, dass das Tischtuch dort bald zwischen Mannschaft und Trainer zerschnitten sein dürfte, das kann der Trainer auch nicht ewig auf sich sitzen lassen. Dennoch mit Aussenseiterchancen, immerhin müssen sie nicht mehr in den Breisgau.
Dortmund: Favre hat aufgehört, in der letzten Minute noch Eigentore anzuordnen. Das hat kurzfristig durchaus geholfen, gegen Paderborn, in München, auf Schalke gab es dennoch Punktverluste, die sicherlich nicht eingeplant waren. Das mindert die Chancen natürlich erheblich, auch nicht hilfreich war, dass die Leverkusener ihren alten Rasen auf Witsels Treppe entsorgt haben. Zudem kommt noch RBL in den Signal-Iduna-Park, und wie oben geschrieben, ist noch nicht klar, ob die in absehbarer Zeit auf ihren Trainer hören oder nicht. Sollten sie weiterhin die Anweisungen ihres Coaches verweigern, könnte da ein weiterer Punktverlust auf die Dortmunder zukommen. Aber auch Aussenseiterchancen, sie müssen ja nicht mehr in den Breisgau.
Zu Schalke habe ich damals nichts geschrieben und mache das auch jetzt nicht. Sorry, Schalker, ihr spielt einfach seit Jahren zu langweilig, um euch auf die Kohlenschippe zu nehmen. Nope, nichts zu machen.
Leverkusen könnte mit ihrer Taktik, die SC-Verteidiger ins Rutschen zu bringen und im Anschluss einen Schlüsselspieler der Dortmunder aus der Hinrunde zu nehmen mit einer geschickten Rasentransplantation durchaus einen Griff gemacht zu haben. Auch hier gegen die CL-Bayern gepunktet, zuletzt gegen Schalke die Kohlen aus dem Feuer geholt. Der junge Mann Havertz, den ich als großer Experte bereits nach dem 7. Spieltag genannt habe, kommt gerade auch zurück und kann durchaus ganz gut kicken. Hoffe weiterhin, dass Streich ein Auge auf den Kerl geworfen hat. Aber allenfalls mit Aussenseiterchancen, weil sie noch in den Breisgau müssen.
Die Bayern - wie angekündigt konzentrieren die sich auf die CL. Ein, zwei Wochen bevor und nachdem es gegen die Mitfavoriten aus England geht gilt die volle Konzentration eben diesen Duellen, Punktverluste in der Liga sind unausweichlich. Ohne Chancen in diesem Jahr, zum Einen gibt es noch ein paar CL-Spiele, zum Anderen müssen sie noch in den Breisgau.
Frankfurt, Wolfsburg und Hoffenheim haben sich aus unterschiedlichen Gründen aus dem Rennen verabschiedet und werden hier nicht mehr besprochen. Hoffenheim eh nicht, die müssen noch in den Breisgau. Nichts zu machen.
Beim SC selbst sieht es punktetechnisch nicht gut aus. Unnötige Punktverluste in Leverkusen und Gladbach. Aber, ganz klares Aber: Teil des Matchplans. Die Gegner zurechtlegen, verschieben, in Sicherheit wiegen und dann eiskalt zuschlagen. Gladbach und Leverkusen werden das im Breisgau im Rückspiel spüren. Aktuell spricht nichts gegen eine weitere Meisterschaft unserer Freiburger. Also wirklich gar nichts.
09.12.2019 - 16:17 Uhr
Ich nehme diese Diskussion sehr gelassen war. Nach dem 17. Spieltag wird sich die Streu vom Weizen getrennt haben. Das mit Hertha, den Bayern und Schalke, vergleichbar einfache Hinrunden Restprogramm spricht klar für die Breisgauer. Anzunehmende Punkte aus den verbleibenden 3 Spielen: 9.
Gladbach spielt noch gegen Paderborn, da möchte ich nicht in Gladbachs Schuhen stecken, Hertha, ein 49:51 Spiel gegen ein Team fast auf Augenhöhe (Gladbachs Augen versteht sich) und mit Grinsekatze auf der Trainerbank, und die Wölfe, denen nach der Schmach vom Breisgau der Schaum vor dem Mund stehen dürfte. Anzunehmende Punkte: 0.
Leipzig hat mit Ddorf (die Älteren unter uns erinnern sich noch an den 15.12.2018, als Ddorf seine Aufholserie startete, die sie dann beinahe nach Europa führte) und Aburg (seit !V Spielen ungeschlagen) zwei Hammerpartien vor sich, einzig Dmund (nicht zu verwechseln mit Demut) scheint ein machbares Spiel zu werden.. Anzunehmende Punkte: 3.
Beim BVB und bei Schalke wäre ich doch sehr überrascht, wenn sie in ihren verbleibenden Hinrunden Spielen überhaupt noch einen Punkt holen würden. Anzunehmende Punkte: 0.
Auf die Teams von Platz 6 abwärts gehe ich aufgrund mangelnder Relevanz nicht weiter ein. Die können sich doch allenfalls Hoffnungen auf die Europa League Quali machen (wenn überhaupt).
Summa summarum kann man mit einer gegen 1 tangierenden Wahrscheinlichkeit konstatieren, dass der SC am 22.12.2019 um 20:00 an der Tabellenspitze der BL wiederzufinden sein wird. Wie schwer es ist, den SC von der BL Tabellenspitze zu verdrängen, hat die Vergangenheit ja hinreichend gezeigt. Bislang ist dies noch keinem (!!!) Team seit dem glorreichen Einzug des SCs in die BL gelungen.
Was BILD, Kicker, 11 Freunde, Spielverlagerung.de und gegnerische Fangruppen an ignorantem Verhalten an den Tag legen, kann nur mit "Pfeifen im Walde" betitelt werden. Der Rest der Saison wird selbst die Meisterschaft des Barry Town AFC aus dem Jahre 1996/97 vergessen machen. Den anderen 17 Teams der Liga kann man einzig den Rat geben: "Am beschte machsch' de Fernseher aus, schausch' de Tabelle nit an, bringt eh alles nix. Spielsch'! Übsch'!"
Gladbach spielt noch gegen Paderborn, da möchte ich nicht in Gladbachs Schuhen stecken, Hertha, ein 49:51 Spiel gegen ein Team fast auf Augenhöhe (Gladbachs Augen versteht sich) und mit Grinsekatze auf der Trainerbank, und die Wölfe, denen nach der Schmach vom Breisgau der Schaum vor dem Mund stehen dürfte. Anzunehmende Punkte: 0.
Leipzig hat mit Ddorf (die Älteren unter uns erinnern sich noch an den 15.12.2018, als Ddorf seine Aufholserie startete, die sie dann beinahe nach Europa führte) und Aburg (seit !V Spielen ungeschlagen) zwei Hammerpartien vor sich, einzig Dmund (nicht zu verwechseln mit Demut) scheint ein machbares Spiel zu werden.. Anzunehmende Punkte: 3.
Beim BVB und bei Schalke wäre ich doch sehr überrascht, wenn sie in ihren verbleibenden Hinrunden Spielen überhaupt noch einen Punkt holen würden. Anzunehmende Punkte: 0.
Auf die Teams von Platz 6 abwärts gehe ich aufgrund mangelnder Relevanz nicht weiter ein. Die können sich doch allenfalls Hoffnungen auf die Europa League Quali machen (wenn überhaupt).
Summa summarum kann man mit einer gegen 1 tangierenden Wahrscheinlichkeit konstatieren, dass der SC am 22.12.2019 um 20:00 an der Tabellenspitze der BL wiederzufinden sein wird. Wie schwer es ist, den SC von der BL Tabellenspitze zu verdrängen, hat die Vergangenheit ja hinreichend gezeigt. Bislang ist dies noch keinem (!!!) Team seit dem glorreichen Einzug des SCs in die BL gelungen.
Was BILD, Kicker, 11 Freunde, Spielverlagerung.de und gegnerische Fangruppen an ignorantem Verhalten an den Tag legen, kann nur mit "Pfeifen im Walde" betitelt werden. Der Rest der Saison wird selbst die Meisterschaft des Barry Town AFC aus dem Jahre 1996/97 vergessen machen. Den anderen 17 Teams der Liga kann man einzig den Rat geben: "Am beschte machsch' de Fernseher aus, schausch' de Tabelle nit an, bringt eh alles nix. Spielsch'! Übsch'!"
Dieser Beitrag wurde zuletzt von lipuma am 09.12.2019 um 16:26 Uhr bearbeitet
26.12.2019 - 13:43 Uhr
Ich verfolge seit Beginn der 70er Jahre intensiv den internationalen Fussball. Ich möchte mich, und da kann es keine zwei Meinungen geben, damit als absolute Koryphäe dieses Sports bezeichnen. Was ich nun heute bei 11 Freunde lesen musste, lässt mich fassungslos zurück. 11 Freunde hat die Auswertung der ‚Jahrzehnt‘ Umfrage veröffentlicht.
Manche mögen vielleicht den vierten Platz unseres Jahrhunderttrainers als akzeptabel bezeichnen. Betrachtet man allerdings die Namen derer, hinter denen sich Chrischtian einreihen musste, so muss man konsternieren, dass diese Umfrage zweifelsfrei unter UN Beobachtung wiederholt werden muss. Was um alles in der Welt haben Trainer wie Klopp, Guardiola und Heynkes denn Grosses geleistet, was eine Platzierung vor Streich rechtfertigen würde?
Aber lasst uns diese „Umfrage“ von Beginn an durchgehen:
1. Spiel des Jahrzehnts
Dass hier völlig unwichtige Spiele wie z.B. Deutschland - Brasilien und Deutschland - Argentinien genannt werden, wirft schon mal die Frage auf, ob die Teilnehmer den Sinn dieser Umfrage verstanden haben. Dass das Jahrhunderspiel Freiburg - Bayern, in dem Fussballzauberer wie Guede und Petersen die Bayerrn Abwehr schwindlig spielten, gar nicht erst unter den Top-10 auftaucht, kann zweifelsfrei als Skandal bezeichnet werden.
2. Mannschaft des Jahrzehnts
Damit dass es schwer sein würde an einer Mannschaft wie Leicester City vorbeizukommen hat sicher keiner gezweifelt. Aber Freiburg hinter Deutschland, Barca, Bayern, Dortmund, Madrid, Liverpool, etc pp ... excuse me???
3. Spieler des Jahrzehnts
Als ich Messi auf Platz 1 gesehen habe, dachte ich noch dass nun Petersen und Kruse knapp dahinter auftauchen werden, schliesslich ist Messi ja „fast“ auf Augenhöhe mit den beiden Ausnahmespielern. Aber Zlatan, Robben & Ribery, Klose und Konsorten??? Wissen die überhaupt wo das Tor steht?
4. Meine Gedanken zur Trainerwahl habe ich oben schon erörtert
5. Tor des Jahrzehnts
Der Zlatan Fallrückzieher kann man schon mal würdigen. Wenn ein derart steifer Spieler es schafft sich so zu verbiegen und den Ball dabei auch noch ins Tor trudeln zu lassen... warum nicht. Aber kann mir jemand sagen, warum das Nils Tor aus geschätzten 400 Metern gegen Dortmund hier nicht als Nummer 2 auftaucht? Statt dessen Götze gegen Argentinien, ein Tor das weder in seiner Ausführung noch seiner Bedeutung als nennenswert zu bezeichnen wäre. Wenn das keine Zweifel an der Umfrage aufwirft, was denn dann?
5. Schurke des Jahrzehnts
Hier wäre ja wohl die 11 Freunde Redaktion an Nummer eins zu setzen. Wer Umfragen derartig manipuliert gehört zum Schurken des Jahrtausends gekürt. Der 2. Platz gehört natürlich Gertjan Verbeek in seiner Funktion als Trainer des 1. FCN. Über das Warum braucht es ja keine weiteren Ausführungen.
Mit mir nicht (11) Freunde! Ich werde mir in Zukunft die Lektüre dieses „Fach“ Magazins verkneifen. Wer derart schamlos Umfragen manipuliert um gezielt Spitzenmannschaften zu verunglimpfen, hat wohl eine andere weniger fachkundige Zielleserschaft als mich!
Manche mögen vielleicht den vierten Platz unseres Jahrhunderttrainers als akzeptabel bezeichnen. Betrachtet man allerdings die Namen derer, hinter denen sich Chrischtian einreihen musste, so muss man konsternieren, dass diese Umfrage zweifelsfrei unter UN Beobachtung wiederholt werden muss. Was um alles in der Welt haben Trainer wie Klopp, Guardiola und Heynkes denn Grosses geleistet, was eine Platzierung vor Streich rechtfertigen würde?
Aber lasst uns diese „Umfrage“ von Beginn an durchgehen:
1. Spiel des Jahrzehnts
Dass hier völlig unwichtige Spiele wie z.B. Deutschland - Brasilien und Deutschland - Argentinien genannt werden, wirft schon mal die Frage auf, ob die Teilnehmer den Sinn dieser Umfrage verstanden haben. Dass das Jahrhunderspiel Freiburg - Bayern, in dem Fussballzauberer wie Guede und Petersen die Bayerrn Abwehr schwindlig spielten, gar nicht erst unter den Top-10 auftaucht, kann zweifelsfrei als Skandal bezeichnet werden.
2. Mannschaft des Jahrzehnts
Damit dass es schwer sein würde an einer Mannschaft wie Leicester City vorbeizukommen hat sicher keiner gezweifelt. Aber Freiburg hinter Deutschland, Barca, Bayern, Dortmund, Madrid, Liverpool, etc pp ... excuse me???
3. Spieler des Jahrzehnts
Als ich Messi auf Platz 1 gesehen habe, dachte ich noch dass nun Petersen und Kruse knapp dahinter auftauchen werden, schliesslich ist Messi ja „fast“ auf Augenhöhe mit den beiden Ausnahmespielern. Aber Zlatan, Robben & Ribery, Klose und Konsorten??? Wissen die überhaupt wo das Tor steht?
4. Meine Gedanken zur Trainerwahl habe ich oben schon erörtert
5. Tor des Jahrzehnts
Der Zlatan Fallrückzieher kann man schon mal würdigen. Wenn ein derart steifer Spieler es schafft sich so zu verbiegen und den Ball dabei auch noch ins Tor trudeln zu lassen... warum nicht. Aber kann mir jemand sagen, warum das Nils Tor aus geschätzten 400 Metern gegen Dortmund hier nicht als Nummer 2 auftaucht? Statt dessen Götze gegen Argentinien, ein Tor das weder in seiner Ausführung noch seiner Bedeutung als nennenswert zu bezeichnen wäre. Wenn das keine Zweifel an der Umfrage aufwirft, was denn dann?
5. Schurke des Jahrzehnts
Hier wäre ja wohl die 11 Freunde Redaktion an Nummer eins zu setzen. Wer Umfragen derartig manipuliert gehört zum Schurken des Jahrtausends gekürt. Der 2. Platz gehört natürlich Gertjan Verbeek in seiner Funktion als Trainer des 1. FCN. Über das Warum braucht es ja keine weiteren Ausführungen.
Mit mir nicht (11) Freunde! Ich werde mir in Zukunft die Lektüre dieses „Fach“ Magazins verkneifen. Wer derart schamlos Umfragen manipuliert um gezielt Spitzenmannschaften zu verunglimpfen, hat wohl eine andere weniger fachkundige Zielleserschaft als mich!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von lipuma am 26.12.2019 um 14:01 Uhr bearbeitet
20.09.2020 - 23:17 Uhr
Mit dem enttäuschenden 6. Platz nach dem heutigen Spieltag kann man getrost von einem Fehlstart sprechen. Ich kann mich nicht erinnern, wann der Sportclub das letzte Mal so schlecht gestartet ist. Wenn die Vereinsführung nicht bald einschreitet werden wir die Saison noch als neues Tasmania Berlin beenden. Interessant ist auch, dass bei Klopp, Tuchel und Guardiola die Verträge auslaufen, es aber noch keine Gerüchte über Verlängerungen gibt. Die genannten werden vermutlich die weitere Entwicklung bei Freiburg beobachten und erst dann, wenn klar ist, wie es hier weitergeht, neue Arbeitspapiere unterzeichnen. Ein Verweis auf vermeintliche atmosphärische Schwierigkeiten in München verbieten sich, unser teuerster Neueinkauf war ja gestern nicht mal im Kader. Ich interpretiere das als Provokation unseres Trainers, der auch mit der gestrigen sehr offensiven Aufstellung das klare Zeichen gesetzt hat, dass er rausgeschmissen werden möchte. Das Schweigen unserer Fans gestern im Stadion zeigt doch klar, dass die notwendige Unterstützung ihrerseits fehlt und sie mit der Gesamtsituation unzufrieden sind.
Nochmals: Der 6. Platz ist aus meiner Sicht ein Alarmsignal, wir sollten uns morgen Abend um 20:00, als Zeichen des Protests, mit gelben Westen auf der Kajo einfinden. Schläft unsere Vereinsführung eigentlich?
Nochmals: Der 6. Platz ist aus meiner Sicht ein Alarmsignal, wir sollten uns morgen Abend um 20:00, als Zeichen des Protests, mit gelben Westen auf der Kajo einfinden. Schläft unsere Vereinsführung eigentlich?
18.09.2021 - 17:31 Uhr
Die Bayern schießen sich jetzt schon warm für das Duell mit dem angehenden Meister im November, da sie wissen, dass sie sonst keine Chance haben würden.
Sie sollten auch weiterhin darauf aus sein, den Vorsprung in der Tabelle zu vergrößern, wenn es diese Saison mal einen spannenden Meisterschaftskampf geben soll. Der SC Freiburg zeigt, dass man auch nach einem schlechten Spiel den Punkt holt, und setzt seine Ungeschlagen-Serie fort.
Sie sollten auch weiterhin darauf aus sein, den Vorsprung in der Tabelle zu vergrößern, wenn es diese Saison mal einen spannenden Meisterschaftskampf geben soll. Der SC Freiburg zeigt, dass man auch nach einem schlechten Spiel den Punkt holt, und setzt seine Ungeschlagen-Serie fort.
04.10.2021 - 10:29 Uhr
Zitat von Commi
Die Sendung lautet "Gähnende Bundesliga-Langeweile. Wer kann den SC noch stoppen?"
Die Sendung lautet "Gähnende Bundesliga-Langeweile. Wer kann den SC noch stoppen?"
Sorry, aber hier kann ich absolut nicht mitgehen und hätte ich mich gern bei "hart aber Fair" eingeklingt.
Auf meine offizielle Anfrage diesbezüglich kam aber lediglich ein kurzes: "Wer zur Hölle sind Sie überhaupt?"
Wenn ich meinen Taschenrechner richtig deute, haben wir aktuell einen Schnitt von 2,14 Punkten pro Spiel. Auf die gesamte Saison hochgerechnet, wären das also lediglich 73 Punkte, die im Hinblick auf die Meisterschaft einfach nicht ausreichend sind.
Noch gravierend sieht das bei der Anzahl der Gegentreffer aus: Aktuell stehen dort 5 Gegentreffer nach 7 Spielen zu Buche. Ich weise darauf hin, dass wir uns in dieser Hinsicht auf absoluter Augenhöhe mit dem Abstiegskandidaten aus Mainz befinden.
Da sollte sich einfach jeder die Frage stellen, ob man wirklich Meister werden kann, wenn man die Gegentrefferanzahl eines künftigen Zweitligisten vorweist?
Das beste Beispiel war das Spiel gegen den BVB. Da gehen wir erwartungsgemäß früh mit 1:0 in Führung, nur um dieses Ergebnis dann mit einer gewissen Arroganz und Selbstgefälligkeit zu gefährden. Im Normalfall gehst Du bei so einem Gegner mit einem 4:0 in die Halbzeit und das Ding ist durch. Statt dessen lassen wir den BVB ins Spiel kommen und gefährden einen eigentlich sicheren Sieg.
Jetzt könnte man natürlich denken: ok, dann machen wir halt vorn mehr Tore, als wir hinten bekommen, aber auch das funktioniert nicht wirklich, wenn man bedenkt, dass selbst Köln und Stuttgart öfter getroffen haben, als wir.
Aktuell fehlt mir einfach die mannschaftliche Geschlossenheit, was aber nichts neues ist. Bereits in der Vergangenheit hatte ich die eher unauffällige Spielweise eines Flekken angesprochen. Er macht im Spiel immer noch die wenigsten Meter und seine Assistquote ist weiterhin ausbaufähig. Von Toren spreche ich da gar nicht erst....Dennoch "spielt" er regelmäßig von Anfang an.
Kann mir das jemand erklären?
Grundsätzlich habe ich das Gefühl, dass hier viele User einfach zu blauäugig an die Sache gehen. Die sichere Meisterschaft sehe ich aktuell nicht. Klar, auf dem Papier sollte das so sein, aber aktuell greift kaum ein Rädchen in das andere.
Der 3er gegen den Big-City-Club (samt seiner spielerischen Klasse) sollte darüber nicht hinwegtäuschen.
04.10.2021 - 12:10 Uhr
Zitat von Leipziger82
Sorry, aber hier kann ich absolut nicht mitgehen und hätte ich mich gern bei "hart aber Fair" eingeklingt.
Auf meine offizielle Anfrage diesbezüglich kam aber lediglich ein kurzes: "Wer zur Hölle sind Sie überhaupt?"
Wenn ich meinen Taschenrechner richtig deute, haben wir aktuell einen Schnitt von 2,14 Punkten pro Spiel. Auf die gesamte Saison hochgerechnet, wären das also lediglich 73 Punkte, die im Hinblick auf die Meisterschaft einfach nicht ausreichend sind.
Noch gravierend sieht das bei der Anzahl der Gegentreffer aus: Aktuell stehen dort 5 Gegentreffer nach 7 Spielen zu Buche. Ich weise darauf hin, dass wir uns in dieser Hinsicht auf absoluter Augenhöhe mit dem Abstiegskandidaten aus Mainz befinden.
Da sollte sich einfach jeder die Frage stellen, ob man wirklich Meister werden kann, wenn man die Gegentrefferanzahl eines künftigen Zweitligisten vorweist?
Das beste Beispiel war das Spiel gegen den BVB. Da gehen wir erwartungsgemäß früh mit 1:0 in Führung, nur um dieses Ergebnis dann mit einer gewissen Arroganz und Selbstgefälligkeit zu gefährden. Im Normalfall gehst Du bei so einem Gegner mit einem 4:0 in die Halbzeit und das Ding ist durch. Statt dessen lassen wir den BVB ins Spiel kommen und gefährden einen eigentlich sicheren Sieg.
Jetzt könnte man natürlich denken: ok, dann machen wir halt vorn mehr Tore, als wir hinten bekommen, aber auch das funktioniert nicht wirklich, wenn man bedenkt, dass selbst Köln und Stuttgart öfter getroffen haben, als wir.
Aktuell fehlt mir einfach die mannschaftliche Geschlossenheit, was aber nichts neues ist. Bereits in der Vergangenheit hatte ich die eher unauffällige Spielweise eines Flekken angesprochen. Er macht im Spiel immer noch die wenigsten Meter und seine Assistquote ist weiterhin ausbaufähig. Von Toren spreche ich da gar nicht erst....Dennoch "spielt" er regelmäßig von Anfang an.
Kann mir das jemand erklären?
Grundsätzlich habe ich das Gefühl, dass hier viele User einfach zu blauäugig an die Sache gehen. Die sichere Meisterschaft sehe ich aktuell nicht. Klar, auf dem Papier sollte das so sein, aber aktuell greift kaum ein Rädchen in das andere.
Der 3er gegen den Big-City-Club (samt seiner spielerischen Klasse) sollte darüber nicht hinwegtäuschen.
Sorry, aber hier kann ich absolut nicht mitgehen und hätte ich mich gern bei "hart aber Fair" eingeklingt.
Auf meine offizielle Anfrage diesbezüglich kam aber lediglich ein kurzes: "Wer zur Hölle sind Sie überhaupt?"
Wenn ich meinen Taschenrechner richtig deute, haben wir aktuell einen Schnitt von 2,14 Punkten pro Spiel. Auf die gesamte Saison hochgerechnet, wären das also lediglich 73 Punkte, die im Hinblick auf die Meisterschaft einfach nicht ausreichend sind.
Noch gravierend sieht das bei der Anzahl der Gegentreffer aus: Aktuell stehen dort 5 Gegentreffer nach 7 Spielen zu Buche. Ich weise darauf hin, dass wir uns in dieser Hinsicht auf absoluter Augenhöhe mit dem Abstiegskandidaten aus Mainz befinden.
Da sollte sich einfach jeder die Frage stellen, ob man wirklich Meister werden kann, wenn man die Gegentrefferanzahl eines künftigen Zweitligisten vorweist?
Das beste Beispiel war das Spiel gegen den BVB. Da gehen wir erwartungsgemäß früh mit 1:0 in Führung, nur um dieses Ergebnis dann mit einer gewissen Arroganz und Selbstgefälligkeit zu gefährden. Im Normalfall gehst Du bei so einem Gegner mit einem 4:0 in die Halbzeit und das Ding ist durch. Statt dessen lassen wir den BVB ins Spiel kommen und gefährden einen eigentlich sicheren Sieg.
Jetzt könnte man natürlich denken: ok, dann machen wir halt vorn mehr Tore, als wir hinten bekommen, aber auch das funktioniert nicht wirklich, wenn man bedenkt, dass selbst Köln und Stuttgart öfter getroffen haben, als wir.
Aktuell fehlt mir einfach die mannschaftliche Geschlossenheit, was aber nichts neues ist. Bereits in der Vergangenheit hatte ich die eher unauffällige Spielweise eines Flekken angesprochen. Er macht im Spiel immer noch die wenigsten Meter und seine Assistquote ist weiterhin ausbaufähig. Von Toren spreche ich da gar nicht erst....Dennoch "spielt" er regelmäßig von Anfang an.
Kann mir das jemand erklären?
Grundsätzlich habe ich das Gefühl, dass hier viele User einfach zu blauäugig an die Sache gehen. Die sichere Meisterschaft sehe ich aktuell nicht. Klar, auf dem Papier sollte das so sein, aber aktuell greift kaum ein Rädchen in das andere.
Der 3er gegen den Big-City-Club (samt seiner spielerischen Klasse) sollte darüber nicht hinwegtäuschen.
Das ist ja alles schön und gut.
Ich gebe Dir recht, dass ein Auslassen von Chancen auch mal nach hinten losgehen kann (Hallo FC Bayern!).
Dennoch: Wir habe halt einen Petersen, der nach Bedarf trifft während ein alternder Lewandowski aus 2 Metern den Ball nicht über die Linie bringt. Das ist dann halt auch kein Niveau mit dem man langfristig um die Meisterschaft mitspielt. Die Frage ist halt auch, was die bayuvarische Konkurrenz erwartet, wenn man mit 18 jährigen Einwechslern agieren muss und der Kader nur 3 Auswechslungen hergibt.
Und dann muss man sich das mal ansehen, was die Verteidigung nennen. die renne alle wie in der F-Jugend in Gegners Hälfte rum. Ständig Not am Mann, wenn der Gegner mal den Ball hat. Zum Glück haben die nen halbwegs brauchbaren Keeper.
Über Flekki würde ich mir keine Sorgen machen. Wenn das weiter so läuft wie bisher macht er definitiv zweistellige Scorerwerte bis Ende der Saison. Das nur an seiner Laufleistung fest zu machen greift zu kurz. Warum muss ein Neuer den Kilometerweise übers Feld sprinten? Doch nur, weil da defensiv gar nix stimmt.
Was die Punkte angeht: Wir haben die Schwergewichte VFB, BVB und Hertha aus dem Weg geräumt. die Vereine, bei denen z.B. die Bayern noch gewonnen haben kommen ja erst!
Die hatten zuletzt Bochum und Fürth hintereinander (!) und mit dem 1:3 in Fürth alles andere als überzeugt.
Und dann hat man Leverkusen und Bayern sogar noch 2 x vor der Brust und kann für absolute Klarheit sorgen.
Ich sehe nicht, wo da Deine Zweifel herkommen.
Ok, auch ich bin erst zufrieden, wenn wir die Bayer mit jeweils mehr Ballbesitz und Torschüssen 2 Mal in dieser Saison besiegt haben, dann sollten auch die letzten Zweifler verstummen.
Nur der SCF
P.S.: Ob Zlatan das Forum noch erreicht? Der Stuhl wackelt gefährlich...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von notarztSCF am 04.10.2021 um 12:12 Uhr bearbeitet
09.10.2021 - 12:42 Uhr
In dieser bundesligafreien Zeit möchte ich nun einmal ein paar Gedanken zu Papier bringen, was eigentlich passiert, wenn das Unmögliche, das Unaussprechliche, das Undenkbare, der SC Freiburg wird Deutscher Meister, tatsächlich eintritt.
Bisher haben wir uns auf dieser Seite hauptsächlich darüber unterhalten, warum es der SC Freiburg schaffen könnte, als Erster nach 34 Spieltagen die Ziellinie der Bundesliga zu überschreiten. Glücklicherweise gab uns die Mannschaft nun im 3. Jahr in Folge die Gelegenheit, diese Seite zu frequentieren. 2019 mit dem gelungenen Saisonstart, 2020 nach 5 siegreichen Spielen in Folge und heuer darf man sich über 7 Spiele ohne Niederlage freuen. Leider hat der Verkehr auf dieser Seite dann aber im Verlauf der Rückrunde spürbar abgenommen.
Aber welche Auswirkungen hätte es, wenn der SC Freiburg auch noch nach dem 30. Spieltag beste Aussichten auf die Meisterschaft hätte und sogar aus der Pole Position in den Bundesliga Endspurt startet. Um es etwas übersichtlicher zu gestalten und den einzelnen Beitrag nicht zu lang werden zu lassen, habe ich die Themen etwas verteilt.
Beginnen möchte ich mit den Auswirkungen auf den Transfermarkt, was zu diesem Forum auch ganz gut passt.
Ausgangslage: 30. Spieltag, der SC Freiburg führt die Tabelle mit 3 Punkten Vorsprung an.
Durch den Höhenflug des SC Freiburg sind die Marktwertanalytiker von tm.de unter Dauerstress. In welchem Intervall müssen sie nun die Marktwerte anpassen, reicht ein Mal im Monat oder muss dies öfters geschehen. Zu Saisonende besteht sogar die Möglichkeit, dass der Marktwert des SC Freiburg zum ersten Mal den der abgestürzten ehemaligen weltbesten Mannschaft, des FC Barcelona, übersteigt.
Da auch in diesem Frühjahr wieder Ablösesummen für Trainer bezahlt wurden, hat sich tm.de nach langen Diskussionen dazu entschlossen, jetzt auch die Trainer mit Marktwerten einzuschätzen, Christian Streich, der Verantwortliche des Mirakels vom Breisgau, steigt in dieser Liste gleich ganz weit oben ein und natürlich wird er bei vielen auch internationalen Vereinen als Objekt der Begierde ganz hoch gehandelt.
Der FC Barcelona braucht im Frühsommer einen neuen Präsidenten. Ein ansonsten recht unbekannter Kandidat wird mit 95 % Zustimmung gewählt, weil er den wahlberechtigten Mitgliedern glaubhaft versichern konnte, als Präsident den Senor Christian Streich aus Alemannia nach Barcelona zu holen.
Bei einer gemeinsamen PK versichern in Paris Neymar, Messi, Mbappe hoch und heilig, von nun an jede von ihnen erwartete Defensivarbeit zu erledigen, jedem verlorenen Ball nachzujagen, sich zu 100 % in den Dienst der Mannschaft zustellen, kurz so Fußball zu spielen wie Lucas Höler, wenn nur Christian Streich an die Seine wechselt und mit ihnen gemeinsam endlich die Champions League gewinnt.
Die Eigentümer von PSG, das auch in dieser Saison wieder frühzeitig aus der Champions League ausgeschieden sind, drohen sogar, sich komplett aus dem Fußball zurückzuziehen, wenn der Zauberer aus Deutschland nicht verpflichtet werden kann.
Noch einen Schritt weiter gehen ihre Scheichkollegen von Manchester City, die ernsthaft in Erwägung ziehen, die Oel- und Gasförderung einzustellen, wenn es nicht gelingt, den ewigen Champions League Loser Pep Guardiola gegen Christian Streich einzutauschen.
Etwas makaber mutet dagegen das Vorgehen der neuen Eigentümer von Newcastle United an, die ihrer Anfrage an den SC Freiburg nach Christian Streich diskret ein paar Bilder von Jamal Kashoggi vor und nach seinem Ableben als dezenten Hinweis beigelegt haben.
Die Fans vom FC Liverpool gaben das Versprechen ab, anstatt oder zusätzlich zu You´ll never walk alone auch das Badener Lied in 3 Strophen auf deutsch vor jedem Heimspiel von der Tribüne The Kop zu schmettern, sollte Christian Streich den Weg an die Anfield Road finden. Jürgen Klopp ist darüber angeblich nicht besonders amused.
Sir Alex Ferguson nimmt derweil Kontakt u seinem alten Kumpel Eckart Krautzun auf, ob er nicht ein paar Verbindungen zu seinem alten Verein, dem SC Freiburg spielen lassen könnte, um Christian Streich in das Theatre of dreams u locken. Trotz Trainer wie Louis van Gaal oder Jose Mourinho sieht Alex Ferguson alleine Christian Streich als seinen einzigen legitimen Nachfolger an und was bei Christiano Ronaldo klappte, müsste doch auch bei Christian Streich funktionieren.
Derweil sinniert inmitten des Kaiserstuhls ein über die Ortsgrenzen hinaus bekannter Winzer und Gastronom über die Frage "Welcher Teufel hat mich damals geritten, dass ich die Präsidentschaft beim geilsten Club der Welt gegen den kurzen Aufenthalt in der übelsten Schlangengrube der Republik eingetauscht habe" Auch der Genuss einiger Gläser eines selbst an- und ausgebauten edlen Tropfens kann ihn nicht wirklich über diesen Schmerz hinwegtrösten.
Der Hausmeister des Europa Park Stadions beschwert sich, dass in den letzten Tagen und Wochen fast täglich manchmal sogar mehrere E-Bikes oder Pedellecs angeliefert wurden. Er weiß gar nicht mehr, wohin mit diesen vielen Fahrrädern. Als Absender konnten Adressen aus München, Stuttgart, Hamburg, Dortmund oder auch aus Gelsenkirchen festgestellt werden. Ob sich damit aber der Cheftrainer beeinflussen lässt ?
Am nächsten Morgen, nachdem der SC Freiburg seine Meisterschaft realisierte, steigt am Tegernsee ein ehemaliger Fußballfunktionär in seine Luxuslimousine und nimmt den Weg zu seiner ehemaligen Arbeitsstelle auf. Mit den Worten "Das ist noch nicht das Ende, ich lasse mir doch nicht von diesem badischen Trainer-Catweazle meinen Verein und mein Lebenswerk kaputt machen" stürmt er die Geschäftsstelle, übernimmt handstreichartig das Kommando und degradiert Oli Kahn, Hasan Salihamidzic und Herbert Hainer zu seinen Gehilfen. Für Historiker ist dies das größte Comeback seit der der Rückkehr Napoleons von der Insel Elba im Jahre 1815.
Neben dem Trainer sind aber auch die Spieler zu begehrten Objekten geworden und das Areal um das Neue Stadion entwickelt sich allmählich zur Tummelwiese von Spielerberatern. Selbst Größen wie Raiola oder Zahavi wurden schon gesichtet. Lt. dem Polizeirevier Freiburg Nord wurden auch schon Einsatzkräfte an das Europark Stadion angefordert, weil Meinungsverschiedenheiten und Revierkämpfe unter den Spielerberatern etwas aus dem Ruder liefen.
Aber es gibt nicht nur Abwerbeversuche. In der Geschäftsstelle ist auch ein Bewerbungsschreiben eingegangen. Um die Stelle eines Co Trainers bewirbt sich ein gewisser Loddar M., er möchte jetzt endlich einmal etwas Kontinuität in sein Leben bringen.
In der nächsten Folge geht es um die mediale Berichterstattung über das Phänomen SC Freiburg.
Als Vorgeschmack: Bei der Sendung Sport im Dritten ist man nach der erreichten Meisterschaft des SC Freiburg etwas überfordert, wie man mit diesem Ereignis umzugehen hat. Man hat schon vor Wochen den Sportvorstand des VFB Stuttgart, Sven Misslintat eingeladen, um mit ihm ausführlich über die Saisonbilanz des VFB Stuttgart zu sprechen. Man möchte schließlich nicht seinen Ruf als verlässlicher Medienpartner verlieren. Trotzdem hat man für diese Sendung einen immerhin 8 minütigen Beitrag über die Freiburger Meisterschaft eingeplant. Aber leider musste dieser schon nach 30 Sekunden wegen Tonproblemen abgebrochen werden. Lt. einem Insider des SWR soll bei diesem Malheur ein Mitarbeiter, der ansonsten immer im VFB Trikot auf die Arbeit kommt, wiederholt seine Finger im Spiel gehabt haben. So hatte man dann doch noch die Gelegenheit, mit Misslintat auch noch über die Aussichten des VFB für die nächste Saison zu sprechen.
Bisher haben wir uns auf dieser Seite hauptsächlich darüber unterhalten, warum es der SC Freiburg schaffen könnte, als Erster nach 34 Spieltagen die Ziellinie der Bundesliga zu überschreiten. Glücklicherweise gab uns die Mannschaft nun im 3. Jahr in Folge die Gelegenheit, diese Seite zu frequentieren. 2019 mit dem gelungenen Saisonstart, 2020 nach 5 siegreichen Spielen in Folge und heuer darf man sich über 7 Spiele ohne Niederlage freuen. Leider hat der Verkehr auf dieser Seite dann aber im Verlauf der Rückrunde spürbar abgenommen.
Aber welche Auswirkungen hätte es, wenn der SC Freiburg auch noch nach dem 30. Spieltag beste Aussichten auf die Meisterschaft hätte und sogar aus der Pole Position in den Bundesliga Endspurt startet. Um es etwas übersichtlicher zu gestalten und den einzelnen Beitrag nicht zu lang werden zu lassen, habe ich die Themen etwas verteilt.
Beginnen möchte ich mit den Auswirkungen auf den Transfermarkt, was zu diesem Forum auch ganz gut passt.
Ausgangslage: 30. Spieltag, der SC Freiburg führt die Tabelle mit 3 Punkten Vorsprung an.
Durch den Höhenflug des SC Freiburg sind die Marktwertanalytiker von tm.de unter Dauerstress. In welchem Intervall müssen sie nun die Marktwerte anpassen, reicht ein Mal im Monat oder muss dies öfters geschehen. Zu Saisonende besteht sogar die Möglichkeit, dass der Marktwert des SC Freiburg zum ersten Mal den der abgestürzten ehemaligen weltbesten Mannschaft, des FC Barcelona, übersteigt.
Da auch in diesem Frühjahr wieder Ablösesummen für Trainer bezahlt wurden, hat sich tm.de nach langen Diskussionen dazu entschlossen, jetzt auch die Trainer mit Marktwerten einzuschätzen, Christian Streich, der Verantwortliche des Mirakels vom Breisgau, steigt in dieser Liste gleich ganz weit oben ein und natürlich wird er bei vielen auch internationalen Vereinen als Objekt der Begierde ganz hoch gehandelt.
Der FC Barcelona braucht im Frühsommer einen neuen Präsidenten. Ein ansonsten recht unbekannter Kandidat wird mit 95 % Zustimmung gewählt, weil er den wahlberechtigten Mitgliedern glaubhaft versichern konnte, als Präsident den Senor Christian Streich aus Alemannia nach Barcelona zu holen.
Bei einer gemeinsamen PK versichern in Paris Neymar, Messi, Mbappe hoch und heilig, von nun an jede von ihnen erwartete Defensivarbeit zu erledigen, jedem verlorenen Ball nachzujagen, sich zu 100 % in den Dienst der Mannschaft zustellen, kurz so Fußball zu spielen wie Lucas Höler, wenn nur Christian Streich an die Seine wechselt und mit ihnen gemeinsam endlich die Champions League gewinnt.
Die Eigentümer von PSG, das auch in dieser Saison wieder frühzeitig aus der Champions League ausgeschieden sind, drohen sogar, sich komplett aus dem Fußball zurückzuziehen, wenn der Zauberer aus Deutschland nicht verpflichtet werden kann.
Noch einen Schritt weiter gehen ihre Scheichkollegen von Manchester City, die ernsthaft in Erwägung ziehen, die Oel- und Gasförderung einzustellen, wenn es nicht gelingt, den ewigen Champions League Loser Pep Guardiola gegen Christian Streich einzutauschen.
Etwas makaber mutet dagegen das Vorgehen der neuen Eigentümer von Newcastle United an, die ihrer Anfrage an den SC Freiburg nach Christian Streich diskret ein paar Bilder von Jamal Kashoggi vor und nach seinem Ableben als dezenten Hinweis beigelegt haben.
Die Fans vom FC Liverpool gaben das Versprechen ab, anstatt oder zusätzlich zu You´ll never walk alone auch das Badener Lied in 3 Strophen auf deutsch vor jedem Heimspiel von der Tribüne The Kop zu schmettern, sollte Christian Streich den Weg an die Anfield Road finden. Jürgen Klopp ist darüber angeblich nicht besonders amused.
Sir Alex Ferguson nimmt derweil Kontakt u seinem alten Kumpel Eckart Krautzun auf, ob er nicht ein paar Verbindungen zu seinem alten Verein, dem SC Freiburg spielen lassen könnte, um Christian Streich in das Theatre of dreams u locken. Trotz Trainer wie Louis van Gaal oder Jose Mourinho sieht Alex Ferguson alleine Christian Streich als seinen einzigen legitimen Nachfolger an und was bei Christiano Ronaldo klappte, müsste doch auch bei Christian Streich funktionieren.
Derweil sinniert inmitten des Kaiserstuhls ein über die Ortsgrenzen hinaus bekannter Winzer und Gastronom über die Frage "Welcher Teufel hat mich damals geritten, dass ich die Präsidentschaft beim geilsten Club der Welt gegen den kurzen Aufenthalt in der übelsten Schlangengrube der Republik eingetauscht habe" Auch der Genuss einiger Gläser eines selbst an- und ausgebauten edlen Tropfens kann ihn nicht wirklich über diesen Schmerz hinwegtrösten.
Der Hausmeister des Europa Park Stadions beschwert sich, dass in den letzten Tagen und Wochen fast täglich manchmal sogar mehrere E-Bikes oder Pedellecs angeliefert wurden. Er weiß gar nicht mehr, wohin mit diesen vielen Fahrrädern. Als Absender konnten Adressen aus München, Stuttgart, Hamburg, Dortmund oder auch aus Gelsenkirchen festgestellt werden. Ob sich damit aber der Cheftrainer beeinflussen lässt ?
Am nächsten Morgen, nachdem der SC Freiburg seine Meisterschaft realisierte, steigt am Tegernsee ein ehemaliger Fußballfunktionär in seine Luxuslimousine und nimmt den Weg zu seiner ehemaligen Arbeitsstelle auf. Mit den Worten "Das ist noch nicht das Ende, ich lasse mir doch nicht von diesem badischen Trainer-Catweazle meinen Verein und mein Lebenswerk kaputt machen" stürmt er die Geschäftsstelle, übernimmt handstreichartig das Kommando und degradiert Oli Kahn, Hasan Salihamidzic und Herbert Hainer zu seinen Gehilfen. Für Historiker ist dies das größte Comeback seit der der Rückkehr Napoleons von der Insel Elba im Jahre 1815.
Neben dem Trainer sind aber auch die Spieler zu begehrten Objekten geworden und das Areal um das Neue Stadion entwickelt sich allmählich zur Tummelwiese von Spielerberatern. Selbst Größen wie Raiola oder Zahavi wurden schon gesichtet. Lt. dem Polizeirevier Freiburg Nord wurden auch schon Einsatzkräfte an das Europark Stadion angefordert, weil Meinungsverschiedenheiten und Revierkämpfe unter den Spielerberatern etwas aus dem Ruder liefen.
Aber es gibt nicht nur Abwerbeversuche. In der Geschäftsstelle ist auch ein Bewerbungsschreiben eingegangen. Um die Stelle eines Co Trainers bewirbt sich ein gewisser Loddar M., er möchte jetzt endlich einmal etwas Kontinuität in sein Leben bringen.
In der nächsten Folge geht es um die mediale Berichterstattung über das Phänomen SC Freiburg.
Als Vorgeschmack: Bei der Sendung Sport im Dritten ist man nach der erreichten Meisterschaft des SC Freiburg etwas überfordert, wie man mit diesem Ereignis umzugehen hat. Man hat schon vor Wochen den Sportvorstand des VFB Stuttgart, Sven Misslintat eingeladen, um mit ihm ausführlich über die Saisonbilanz des VFB Stuttgart zu sprechen. Man möchte schließlich nicht seinen Ruf als verlässlicher Medienpartner verlieren. Trotzdem hat man für diese Sendung einen immerhin 8 minütigen Beitrag über die Freiburger Meisterschaft eingeplant. Aber leider musste dieser schon nach 30 Sekunden wegen Tonproblemen abgebrochen werden. Lt. einem Insider des SWR soll bei diesem Malheur ein Mitarbeiter, der ansonsten immer im VFB Trikot auf die Arbeit kommt, wiederholt seine Finger im Spiel gehabt haben. So hatte man dann doch noch die Gelegenheit, mit Misslintat auch noch über die Aussichten des VFB für die nächste Saison zu sprechen.
11.10.2021 - 08:55 Uhr
Folge 2 der Utopie, Berichterstattung über den SC Freiburg
Die Ausgangslage im Frühjahr 2022.
Nach vielen Monaten abwechselnden Sondierungen und Koalitionsverhandlungen gibt es immer noch keine neue Regierung in Deutschland, je 3 mal die Ampel und Jamaika und 2 mal wieder die GroKo standen schon kurz vor dem Abschluss, wurden aber nach Protesten der Basis doch wieder verworfen nach dem Motto "Lieber nicht regieren als falsch regieren"
Fast alle Bürger und auch die meisten Journalisten haben angesichts dieses Gezerres einfach keine Lust mehr auf politische Diskussionen. Die Pandemie hat glücklicherweise auch ein Ende gefunden. Der letzte Mahner Karl Lauterbach hat sie vor ein paar Wochen offiziell für beendet erklärt. Dadurch ist medial ein gewisses Vakuum entstanden, das nun von der erstaunlichen Geschichte vom Phänomen SC Freiburg gefüllt wird. Viele Talkshows nehmen das willkommene Thema daher dankend auf.
Volker Finke hat mittlerweile Karl Lauterbach als Dauergast bei Markus Lanz abgelöst. Bis Ende Juni wurde er schon 9 mal eingeladen, um dem Publikum zu erklären, wie es zu dem Wunder SC Freiburg gekommen ist.
Aber auch bei Maischberger, Anne Will und Illner wurde schon über den SC Freiburg diskutiert. Einmal unter der Überschrift: "Stillstand überall, was können wir als Land vom SC Freiburg lernen." Bei hart aber fair sind es unter anderem Calli Calmund und Waldemar Hartmann, die mit ihrer geballten Erfahrung versuchen, das Geheimnis um das Mirakel SC Freiburg zu entschlüsseln.
Das Patenkind von Fritz Walter hadert weiterhin mit seinem Schicksal, hätte er im entscheidenden Moment seiner Fußballerfunktionärskarriere nicht die falsche Weiche gestellt, könnte er jetzt am Sonntagabend nach dem Tatort bei Anne Will vor einem Millionenpublikum als Präsident des frisch gebackenen Deutschen Meisters SC Freiburg mit stolz geschwellter Brust die magische Geschichte erzählen.
Auch der Doppelpass musste sein Konzept überdenken, mittlerweile wird jeden Sonntag mindestens eine halbe Stunde darüber diskutiert, ob es der Außenseiter SC Freiburg tatsächlich schafft, das Wunder wahr werden zu lassen. Als SC Insider wechseln sich Daniela Frahm und Frank Rischmüller bei ihren Besuchen beim Doppelpass am Münchner Flughafen regelmäßig ab und erlangen damit bundesweite Bekanntheit.
Auch bei den PKs vor den SC Spielen hat sich einiges geändert. Von Spieltag zu Spieltag melden sich mehr Journalisten an. Neben so bekannten auch internationalen Zeitungen wie die L Equipe, Daily Telegraph, Gazetta de la Sport, Marca, AS, New York Times (mal wieder), Washington Post sind auch zunehmend weniger bekannte Blätter wie der Dubaier Morgen, die Dohaer Allgemeine, der Shanghaier Bote oder der Hongkonger Wochenbericht vor Ort. Die neu gebauten Räumlichkeiten im Europa Park Stadion stoßen langsam an ihre Grenzen.
Einerseits wird die Zahl der teilnehmenden Journalisten von Woche zu Woche größer, andererseits nimmt die Vielfalt und die Unterschiedlichkeit der gestellten Fragen immer mehr ab. Es dreht sich nur noch um die folgenden zwei Fragen in den verschiedensten Variationen: "Herr Streich, glauben sie wirklich an die Deutsche Meisterschaft" und "Bei welchem Verein stehen sie in der nächsten Saison an der Seitenlinie, Herr Streich" (Einen Vorgeschmack konnte man schon am letzten Donnerstag erleben, Jochen Stutzky von Sport 1 hatte zwar 3 oder 4 verschiedene Gesprächspartner, aber immer nur eine Frage)
Christian Streich wird von PK zu PK immer schmallippiger und irgendwann hat er die Faxen dicke und schickt fortan stattdessen einen mit Phrasen gefütterten Avatar und zusätzlich noch die Euro-Maus zu den PKs.
Auch bei der Bild hat sich einiges geändert, sie räumen dem SC Freiburg nun täglich etwas mehr Platz in ihrem Sportteil ein und einiger ihrer zahlreichen Bayern Insider müssen sich jetzt auch um die Freiburger kümmern.
Die Paparazzi Dichte in Freiburg hat dramatisch zugenommen, vor fast jedem angesehenen Barbier Shop lauern Fotografen, um bereit zu sein, wenn ein frisch gestylter SC Spieler gerade die Lokalität verlässt. Auch die Kita Gruppe Kleine Wolke, in der angeblich 2 Sprösslinge von SC Kickern betreut werden, hatte bei ihren Ausflügen in ihrem Viertel schon Paparazzi Kontakt. Die Erzieherin Nadine S: "Langsam nervts und wenn das nicht bald aufhört, wird aus der kleinen Wolke ein kräftiges Gewitter, das sich gewaschen hat."
Im Gegensatz zu diesen Umwälzungen bleibt sich aber die Sendung Sport im Dritten treu. Obwohl intern darüber diskutiert wurde, in den der Sommerpause mal ein Sport im Dritten Spezial über den neuen Deutschen Meister SC Freiburg zu produzieren, hält man am geplanten Konzept für diese Zeit fest. Schließlich gibt es die VFB Jubiläen 70 Jahre 2. Meisterschaft, 30 Jahre 4. Meisterschaft und die letzte Meisterschaft vor 15 Jahren mit ein paar bekannten Studiogästen zu würdigen und zu feiern. Der SWR Mitarbeiter mit den etwas unglücklichen Händen hat sich für die nächsten 3 Wochen krank gemeldet.
In der nächsten Folge erfahren sie, was an dem Tag geschah, als der SC Freiburg auch rechnerisch die Meisterschaft vollendete und welche besondere Rolle die Münsterbauhütte und das Freiburger Planetarium spielte.
Die Ausgangslage im Frühjahr 2022.
Nach vielen Monaten abwechselnden Sondierungen und Koalitionsverhandlungen gibt es immer noch keine neue Regierung in Deutschland, je 3 mal die Ampel und Jamaika und 2 mal wieder die GroKo standen schon kurz vor dem Abschluss, wurden aber nach Protesten der Basis doch wieder verworfen nach dem Motto "Lieber nicht regieren als falsch regieren"
Fast alle Bürger und auch die meisten Journalisten haben angesichts dieses Gezerres einfach keine Lust mehr auf politische Diskussionen. Die Pandemie hat glücklicherweise auch ein Ende gefunden. Der letzte Mahner Karl Lauterbach hat sie vor ein paar Wochen offiziell für beendet erklärt. Dadurch ist medial ein gewisses Vakuum entstanden, das nun von der erstaunlichen Geschichte vom Phänomen SC Freiburg gefüllt wird. Viele Talkshows nehmen das willkommene Thema daher dankend auf.
Volker Finke hat mittlerweile Karl Lauterbach als Dauergast bei Markus Lanz abgelöst. Bis Ende Juni wurde er schon 9 mal eingeladen, um dem Publikum zu erklären, wie es zu dem Wunder SC Freiburg gekommen ist.
Aber auch bei Maischberger, Anne Will und Illner wurde schon über den SC Freiburg diskutiert. Einmal unter der Überschrift: "Stillstand überall, was können wir als Land vom SC Freiburg lernen." Bei hart aber fair sind es unter anderem Calli Calmund und Waldemar Hartmann, die mit ihrer geballten Erfahrung versuchen, das Geheimnis um das Mirakel SC Freiburg zu entschlüsseln.
Das Patenkind von Fritz Walter hadert weiterhin mit seinem Schicksal, hätte er im entscheidenden Moment seiner Fußballerfunktionärskarriere nicht die falsche Weiche gestellt, könnte er jetzt am Sonntagabend nach dem Tatort bei Anne Will vor einem Millionenpublikum als Präsident des frisch gebackenen Deutschen Meisters SC Freiburg mit stolz geschwellter Brust die magische Geschichte erzählen.
Auch der Doppelpass musste sein Konzept überdenken, mittlerweile wird jeden Sonntag mindestens eine halbe Stunde darüber diskutiert, ob es der Außenseiter SC Freiburg tatsächlich schafft, das Wunder wahr werden zu lassen. Als SC Insider wechseln sich Daniela Frahm und Frank Rischmüller bei ihren Besuchen beim Doppelpass am Münchner Flughafen regelmäßig ab und erlangen damit bundesweite Bekanntheit.
Auch bei den PKs vor den SC Spielen hat sich einiges geändert. Von Spieltag zu Spieltag melden sich mehr Journalisten an. Neben so bekannten auch internationalen Zeitungen wie die L Equipe, Daily Telegraph, Gazetta de la Sport, Marca, AS, New York Times (mal wieder), Washington Post sind auch zunehmend weniger bekannte Blätter wie der Dubaier Morgen, die Dohaer Allgemeine, der Shanghaier Bote oder der Hongkonger Wochenbericht vor Ort. Die neu gebauten Räumlichkeiten im Europa Park Stadion stoßen langsam an ihre Grenzen.
Einerseits wird die Zahl der teilnehmenden Journalisten von Woche zu Woche größer, andererseits nimmt die Vielfalt und die Unterschiedlichkeit der gestellten Fragen immer mehr ab. Es dreht sich nur noch um die folgenden zwei Fragen in den verschiedensten Variationen: "Herr Streich, glauben sie wirklich an die Deutsche Meisterschaft" und "Bei welchem Verein stehen sie in der nächsten Saison an der Seitenlinie, Herr Streich" (Einen Vorgeschmack konnte man schon am letzten Donnerstag erleben, Jochen Stutzky von Sport 1 hatte zwar 3 oder 4 verschiedene Gesprächspartner, aber immer nur eine Frage)
Christian Streich wird von PK zu PK immer schmallippiger und irgendwann hat er die Faxen dicke und schickt fortan stattdessen einen mit Phrasen gefütterten Avatar und zusätzlich noch die Euro-Maus zu den PKs.
Auch bei der Bild hat sich einiges geändert, sie räumen dem SC Freiburg nun täglich etwas mehr Platz in ihrem Sportteil ein und einiger ihrer zahlreichen Bayern Insider müssen sich jetzt auch um die Freiburger kümmern.
Die Paparazzi Dichte in Freiburg hat dramatisch zugenommen, vor fast jedem angesehenen Barbier Shop lauern Fotografen, um bereit zu sein, wenn ein frisch gestylter SC Spieler gerade die Lokalität verlässt. Auch die Kita Gruppe Kleine Wolke, in der angeblich 2 Sprösslinge von SC Kickern betreut werden, hatte bei ihren Ausflügen in ihrem Viertel schon Paparazzi Kontakt. Die Erzieherin Nadine S: "Langsam nervts und wenn das nicht bald aufhört, wird aus der kleinen Wolke ein kräftiges Gewitter, das sich gewaschen hat."
Im Gegensatz zu diesen Umwälzungen bleibt sich aber die Sendung Sport im Dritten treu. Obwohl intern darüber diskutiert wurde, in den der Sommerpause mal ein Sport im Dritten Spezial über den neuen Deutschen Meister SC Freiburg zu produzieren, hält man am geplanten Konzept für diese Zeit fest. Schließlich gibt es die VFB Jubiläen 70 Jahre 2. Meisterschaft, 30 Jahre 4. Meisterschaft und die letzte Meisterschaft vor 15 Jahren mit ein paar bekannten Studiogästen zu würdigen und zu feiern. Der SWR Mitarbeiter mit den etwas unglücklichen Händen hat sich für die nächsten 3 Wochen krank gemeldet.
In der nächsten Folge erfahren sie, was an dem Tag geschah, als der SC Freiburg auch rechnerisch die Meisterschaft vollendete und welche besondere Rolle die Münsterbauhütte und das Freiburger Planetarium spielte.
17.10.2021 - 11:28 Uhr
Teil III der Utopie, der Tag der Meisterschaft
Ausgangslage: vor dem 33. Spieltag, Freiburg hat 3 Punkte Vorsprung vor München, aber das deutlich schlechtere Torverhältnis. Der Rest hat keine Chancen mehr.
33. Spieltag: Bayern gegen VFB
Freiburg gegen Union
34.Spieltag: Leverkusen gegen Freiburg
Wolfsburg gegen Bayern
Für die Stunden, in denen der SC Freiburg zum ersten Mal in seiner Geschichte die Deutsche Meisterschaft gewinnt, wird jeder vermutlich seine eigenen sehr speziellen Träume haben. Ich fände es schön, wenn man die Meisterschaft im eigenen Stadion, also schon am 33. Spieltag realisieren könnte. Dazu müsste der SC Freiburg gegen Union gewinnen und gleichzeitig der VFB den Bayern tüchtig in die Meisterschaftssuppe spucken.
Erschwerend kommt dazu, dass der vorletzte Spieltag in dieser Spielzeit erstmals nach langer Zeit nicht zur gleichen Uhrzeit ausgetragen wird.
Nach meiner Vorstellung gewinnt der SC Freiburg 3:1 gegen Union mit einem Elfmetergegentor von Max Kruse, der sich nichts nachsagen lassen wollte. Direkt nach Spielschluss erfahren dann die Spieler, dass die tapferen Schwaben den verzweifelnden Münchnern ein Unentschieden abgetrotzt haben und so die badischen Brüder zum Deutschen Meister gekürt haben. Es könnte der Beginn einer wunderbaren Freundschaft sein.
Danach brechen im Europa Park Stadion sämtliche Dämme, auch die Eisernen freuen sich, als wenn sie selbst Meister geworden wären. Max Kruse kein Kind von Traurigkeit schnappt sich das Trikot von Nils Petersen und feiert mit seine zahlreichen Ex-Kollegen als wäre er nie weg gewesen, wie es sich für einen echten Party Löwe geziemt. Auch Christian Streich und einer seiner Lieblingskollegen Urs Fischer teilen ihre Freude genauso wie die Freiburger Fans mit den Gästen aus Köpenick.
Die Voraussetzungen für ein großes Fest sind gegeben, das Wetter ist optimal, fast frühsommerlich und lädt auch zu einer etwas längeren Feier im Freien ein, die letzten Pandemieauflagen wurden vor einigen Wochen aufgehoben und fast alle haben nun einen sehr großen Feiernachholbedarf. Zudem ist fast jedem Freiburger klar, dass dies vermutlich ein einmaliges Ereignis bleiben wird, vergleichbar mit einer außerplanmäßigen totalen Sonnenfinsternis über Europa und deshalb verbietet sich jegliche Zurückhaltung beim Feiern.
Insgesamt verläuft die spontane Meisterfeier zwar ausgelassen und erstreckt sich über die komplette Innenstadt aber insgesamt sehr friedlich. Allerdings meldet sich gegen Mitternacht die Münsterbaumeisterin Anne Christin Brehm. Wegen des Gehüpfes und des Lärms auf dem Münsterplatz fürchtet sie um die Statik des schönsten Turms der Christenheit und bittet die Ordnungskräfte, dass sie die Feiernden dementsprechend aufklären.
Herausgefordert waren auch die Gastronomen der Stadt, gegen 2 Uhr 3 gingen langsam die Biervorräte zur Neige und um 4 Uhr 30 wurde an einer Tanke in einem Außenbereich das letzte Six Pack verkauft.
Für dieses Spiel hätte der Sportclub auch locker über 100.000 Eintrittskarten verkaufen können. Dafür wurden aber an vielen Orten in Freiburg u. a. auch wieder im Eschholz Park Public Viewing Veranstaltungen organisiert und Erinnerungen an das Sommermärchen 2006 wurden wach. Aber auch in ganz Südbaden, in der Ortenau, im Kinzigtal, auf den Höhen und den Tälern des Schwarzwaldes, in der Rheinebene, auf dem Land, am Kaiserstuhl und am Bodensee trafen sich Sportclub Fans um zusammen dem Spiel gebannt zu folgen und anschließend zu feiern.
Eine überraschende Meldung in dieser Nacht kam aus dem Freiburger Planetarium. Die aktuellen Ereignisse haben auch astronomische Auswirkungen. Der Stern des Südens hat plötzlich seine Position verändert. Er leuchtet jetzt ca. 300 km weiter westlich.
Auch für Fritz Keller nahm die Geschichte ein glückliches Ende. Viele Stunden nach Spielschluss sah man ihn zusammen mit den aktuell Verantwortlichen wie Christian Streich, Jochen Saier, Oliver Leki und Klemens Hartenbach auch ohne offizielles Amt ausgelassen feiern. Den Ehrenspielführer Jogi Löw hat man schon sehr lange nicht mehr so fröhlich und ausgelassen erlebt.
Da sich die Euphorie über Wochen aufgebaut hat, haben viele Fans die Gelegenheit ergriffen, sich mit SC Freiburg Trikots einzudecken. Die Trikothersteller hatten einige Mühe der erhöhten Nachfrage nachzukommen. Nie sah man so viele kleine und große Grifos oder Petersens in Freiburg herumwuseln.
Der SC Freiburg muss dann mit Sicherheit seine Marketingabteilung erweitern. Die vielen Firmen und Marken, die in den Sponsoren Pool aufgenommen werden wollen, müssen gut gemanagt und betreut werden. Bei dem entthronten Abonnementsmeister hingegen hat sich die Atmosphäre bei den Sponsorengesprächen etwas eingetrübt.
Auch die Rechtsabteilung benötigt Verstärkung. Bei einigen geplanten Ratgeberbüchern zur Selbstoptimierung mit Titeln wie "Das Phänomen SC Freiburg, wie auch Du erfolgreich werden kannst" oder " Vom SC Freiburg lernen heißt Siegen lernen, Dein Weg ins Glück" benötigt es markenrechtliche Abklärung.
Einige Stunden nach Spielschluss stellt sich auch bei tm.de wieder eine gewisse Normalität ein. Nach vielen "Jaaaa" "Wahnsinn" und "Unfassbar" Kommentaren taucht auch der erste etwas kritischere Beitrag auf "Deutscher Meister schön und gut, aber wenn der Trainer häufiger mutiger aufgestellt hätte, nicht immer am sturen never change festgehalten hätte und generell früher gewechselt hätte, wäre die Meisterschaft schon am 31. Spieltag sicher gewesen und das unnötige Zittern wäre den Fans erspart geblieben.
Das Neueste von Sport im Dritten: Bei der Auszeichnung von kritischen Journalisten für das symbiotischste Verhältnis zwischen einer Medienplattform und einem Partner erhält die Kombination Sport im Dritten/VFB Stuttgart den 1. Preis knapp vor der Kombination Bayrischer Rundfunk/CSU.
Bei der Folge 4 handelt es sich um Geschehnisse rund um die Schiedsrichterentscheidungen an den letzten Spieltagen und von Insidern geleakten Ereignissen im Kölner Keller. Die Geschichte könnte gestern Nachmittag schon begonnen haben. Aber mein innerer Justitiar hat mir empfohlen, auf die Veröffentlichung dieser Zeilen zu verzichten.
E N D E
Auch wenn das alles nie in Erfüllung geht, die Wahrscheinlichkeit liegt wohl im Bereich einer außerplanmäßigen totalen Sonnenfinsternis über Europa, die Träume kann uns niemand nehmen und wenn sie nicht zur Realität werden, werden sie auch nicht zerstört.
Ansonsten hat aber auch die aktuelle Situation etwas Traumhaftes; Platz 4, stabile Finanzen trotz Pandemie, viele hoffnungsvolle Nachwuchstalente, zufriedene Zuschauer usw.
Ausgangslage: vor dem 33. Spieltag, Freiburg hat 3 Punkte Vorsprung vor München, aber das deutlich schlechtere Torverhältnis. Der Rest hat keine Chancen mehr.
33. Spieltag: Bayern gegen VFB
Freiburg gegen Union
34.Spieltag: Leverkusen gegen Freiburg
Wolfsburg gegen Bayern
Für die Stunden, in denen der SC Freiburg zum ersten Mal in seiner Geschichte die Deutsche Meisterschaft gewinnt, wird jeder vermutlich seine eigenen sehr speziellen Träume haben. Ich fände es schön, wenn man die Meisterschaft im eigenen Stadion, also schon am 33. Spieltag realisieren könnte. Dazu müsste der SC Freiburg gegen Union gewinnen und gleichzeitig der VFB den Bayern tüchtig in die Meisterschaftssuppe spucken.
Erschwerend kommt dazu, dass der vorletzte Spieltag in dieser Spielzeit erstmals nach langer Zeit nicht zur gleichen Uhrzeit ausgetragen wird.
Nach meiner Vorstellung gewinnt der SC Freiburg 3:1 gegen Union mit einem Elfmetergegentor von Max Kruse, der sich nichts nachsagen lassen wollte. Direkt nach Spielschluss erfahren dann die Spieler, dass die tapferen Schwaben den verzweifelnden Münchnern ein Unentschieden abgetrotzt haben und so die badischen Brüder zum Deutschen Meister gekürt haben. Es könnte der Beginn einer wunderbaren Freundschaft sein.
Danach brechen im Europa Park Stadion sämtliche Dämme, auch die Eisernen freuen sich, als wenn sie selbst Meister geworden wären. Max Kruse kein Kind von Traurigkeit schnappt sich das Trikot von Nils Petersen und feiert mit seine zahlreichen Ex-Kollegen als wäre er nie weg gewesen, wie es sich für einen echten Party Löwe geziemt. Auch Christian Streich und einer seiner Lieblingskollegen Urs Fischer teilen ihre Freude genauso wie die Freiburger Fans mit den Gästen aus Köpenick.
Die Voraussetzungen für ein großes Fest sind gegeben, das Wetter ist optimal, fast frühsommerlich und lädt auch zu einer etwas längeren Feier im Freien ein, die letzten Pandemieauflagen wurden vor einigen Wochen aufgehoben und fast alle haben nun einen sehr großen Feiernachholbedarf. Zudem ist fast jedem Freiburger klar, dass dies vermutlich ein einmaliges Ereignis bleiben wird, vergleichbar mit einer außerplanmäßigen totalen Sonnenfinsternis über Europa und deshalb verbietet sich jegliche Zurückhaltung beim Feiern.
Insgesamt verläuft die spontane Meisterfeier zwar ausgelassen und erstreckt sich über die komplette Innenstadt aber insgesamt sehr friedlich. Allerdings meldet sich gegen Mitternacht die Münsterbaumeisterin Anne Christin Brehm. Wegen des Gehüpfes und des Lärms auf dem Münsterplatz fürchtet sie um die Statik des schönsten Turms der Christenheit und bittet die Ordnungskräfte, dass sie die Feiernden dementsprechend aufklären.
Herausgefordert waren auch die Gastronomen der Stadt, gegen 2 Uhr 3 gingen langsam die Biervorräte zur Neige und um 4 Uhr 30 wurde an einer Tanke in einem Außenbereich das letzte Six Pack verkauft.
Für dieses Spiel hätte der Sportclub auch locker über 100.000 Eintrittskarten verkaufen können. Dafür wurden aber an vielen Orten in Freiburg u. a. auch wieder im Eschholz Park Public Viewing Veranstaltungen organisiert und Erinnerungen an das Sommermärchen 2006 wurden wach. Aber auch in ganz Südbaden, in der Ortenau, im Kinzigtal, auf den Höhen und den Tälern des Schwarzwaldes, in der Rheinebene, auf dem Land, am Kaiserstuhl und am Bodensee trafen sich Sportclub Fans um zusammen dem Spiel gebannt zu folgen und anschließend zu feiern.
Eine überraschende Meldung in dieser Nacht kam aus dem Freiburger Planetarium. Die aktuellen Ereignisse haben auch astronomische Auswirkungen. Der Stern des Südens hat plötzlich seine Position verändert. Er leuchtet jetzt ca. 300 km weiter westlich.
Auch für Fritz Keller nahm die Geschichte ein glückliches Ende. Viele Stunden nach Spielschluss sah man ihn zusammen mit den aktuell Verantwortlichen wie Christian Streich, Jochen Saier, Oliver Leki und Klemens Hartenbach auch ohne offizielles Amt ausgelassen feiern. Den Ehrenspielführer Jogi Löw hat man schon sehr lange nicht mehr so fröhlich und ausgelassen erlebt.
Da sich die Euphorie über Wochen aufgebaut hat, haben viele Fans die Gelegenheit ergriffen, sich mit SC Freiburg Trikots einzudecken. Die Trikothersteller hatten einige Mühe der erhöhten Nachfrage nachzukommen. Nie sah man so viele kleine und große Grifos oder Petersens in Freiburg herumwuseln.
Der SC Freiburg muss dann mit Sicherheit seine Marketingabteilung erweitern. Die vielen Firmen und Marken, die in den Sponsoren Pool aufgenommen werden wollen, müssen gut gemanagt und betreut werden. Bei dem entthronten Abonnementsmeister hingegen hat sich die Atmosphäre bei den Sponsorengesprächen etwas eingetrübt.
Auch die Rechtsabteilung benötigt Verstärkung. Bei einigen geplanten Ratgeberbüchern zur Selbstoptimierung mit Titeln wie "Das Phänomen SC Freiburg, wie auch Du erfolgreich werden kannst" oder " Vom SC Freiburg lernen heißt Siegen lernen, Dein Weg ins Glück" benötigt es markenrechtliche Abklärung.
Einige Stunden nach Spielschluss stellt sich auch bei tm.de wieder eine gewisse Normalität ein. Nach vielen "Jaaaa" "Wahnsinn" und "Unfassbar" Kommentaren taucht auch der erste etwas kritischere Beitrag auf "Deutscher Meister schön und gut, aber wenn der Trainer häufiger mutiger aufgestellt hätte, nicht immer am sturen never change festgehalten hätte und generell früher gewechselt hätte, wäre die Meisterschaft schon am 31. Spieltag sicher gewesen und das unnötige Zittern wäre den Fans erspart geblieben.
Das Neueste von Sport im Dritten: Bei der Auszeichnung von kritischen Journalisten für das symbiotischste Verhältnis zwischen einer Medienplattform und einem Partner erhält die Kombination Sport im Dritten/VFB Stuttgart den 1. Preis knapp vor der Kombination Bayrischer Rundfunk/CSU.
Bei der Folge 4 handelt es sich um Geschehnisse rund um die Schiedsrichterentscheidungen an den letzten Spieltagen und von Insidern geleakten Ereignissen im Kölner Keller. Die Geschichte könnte gestern Nachmittag schon begonnen haben. Aber mein innerer Justitiar hat mir empfohlen, auf die Veröffentlichung dieser Zeilen zu verzichten.
E N D E
Auch wenn das alles nie in Erfüllung geht, die Wahrscheinlichkeit liegt wohl im Bereich einer außerplanmäßigen totalen Sonnenfinsternis über Europa, die Träume kann uns niemand nehmen und wenn sie nicht zur Realität werden, werden sie auch nicht zerstört.
Ansonsten hat aber auch die aktuelle Situation etwas Traumhaftes; Platz 4, stabile Finanzen trotz Pandemie, viele hoffnungsvolle Nachwuchstalente, zufriedene Zuschauer usw.
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