1. FC Köln 1. FC Köln
deadline-day banner

Der Pessimismus-Thread

02.09.2013 - 12:43 Uhr
Zeige Ergebnisse 31-40 von 103.
Der Pessimismus-Thread |#31
10.09.2017 - 10:23 Uhr
Die Sätze „was ist mit der Mannschaft passiert“ oder auch „sie haben doch bewiesen, dass sie es können“ sind in meinen Augen brandgefährlich. Diese Sätze sind doch lediglich Variationen von „die Mannschaft ist zu gut, um abzusteigen“. Exemplarisch nehme ich mal Marco Höger raus. Ich fand ihn schon auf Schalke schlecht. Allerdings gebe ich zu, dass ich nach der Vorrunde begonnen habe zu glauben, dass ich wohl daneben lag. Die Leistung in der Rückrunde entsprach allerdings recht genau dem, was ich bei Schalke von ihm gesehen habe und da habe ich einfach die Befürchtung, dass er z.B. nicht in einem Formtief ist, sondern seine Leistung sich auf Normalniveau befindet. Ähnliches gilt für Zoller und möglicherweise (hier möchte ich noch abwarten) für Spieler wie Jojic und Klünter.
Und das gilt nicht nur für einzelne Spieler. Ich habe es an anderer Stelle schon mehrfach gepostet, es gibt durchaus Statistiken der letzten Saison, die nahelegen, dass das, was wir jetzt sehen, nicht zwingend eine Ausnahmesituation ist:

- Man hat vom 12. bis einschließlich 29. Spieltag 19 Punkte in 18 Spielen geholt.
- Man ist in den letzten 15 Spielen mit einer negativen Punktebilanz (4 Siege und 6 Niederlagen) vom 7. auf den 5. Platz gerutscht.
- Man hat schon in der letzten Saison nur eines der letzten 11 Auswärtsspiele gewonnen (in Darmstadt); dazu noch die Auswärtsniederlage im Pokal
- Auswärts stand auch nur 3x die Null

Wenn ihr mal in die alten Spieltagsthreads reinschaut: da liest man vieles, was man auch die letzten drei Spiele zu lesen bekam. Ausnahme: ab und an mischt sich fassungsloses Staunen an den Stellen rein, an denen der FC doch noch ein Tor geschossen hat.
Ich hatte rund um das Pokalspiel mal die Kaderplanung benotet, was sowieso schon schief war, weil ich jede Baustelle gleich gewichtet habe, aber ich hatte beispielsweise das Problem im ZM zwar angerissen, aber noch vergleichsweise gnädig bewertet, weil es den Anschein hatte, dass man Nartey als vollwertiges Kadermitglied sieht, mit dem man die spielerische Armut angreifen will. Ich fand das zwar riskant (war ja auch kein Lehmannersatz), hatte aber zumindest die Vermutung, dass man das Problem erkannte hatte und das nun eben die Lösung war. Wenn es aber Nartey und Öczan nicht mal in den Kader schaffen, dafür aber zwei LV auf der Bank sitzen, war das wohl doch nicht alles so ernst gemeint.

Alles in allem: ich fürchte nicht, dass das hier eine Momentaufnahme ist, sondern ein recht langfristiges Problem, das uns bis Ende der Saison beschäftigen wird. Meine Hoffnung auf Wintertransfers ist übrigens recht klein. Erstens, weil diese Transfers selten funktionieren und zweitens: warum sollte in der Winterpause gelingen, woran man nun zwei Mal im Sommer gescheitert ist, weil der Markt nichts hergebe?

•     •     •

Wer hilft mir bei der Identifikation des folgenden typischen tm.de-Geräuschs?

„KLIRR“

Ich konnte es bisher eingrenzen auf:

a) zwei aufeinanderprallende Einzeiler
oder
b) ein Glashaus
Der Pessimismus-Thread |#32
20.09.2017 - 21:01 Uhr
Also langsam manifestiert sich der Gedanke des Abstiegs.
Ich sehe kein Konzept im Spiel, keine Idee keine Kreativität, zudem einfach ein unzureichendes Spielmaterial, es wird auch im Detail nicht gearbeitet, siehe nur unsere ineffizient bei den Standards und das seit mindestens 3 Saisons, unsere Sportliche Führung hatte die besten Voraussetzungen um den nächsten Schritt zu gehen, wir haben jedoch 2 Schritte zurück gesetzt. Nun versucht man sich auf alten Tugenden zu verlassen, hinten sicher stehen und Konzern, nur blöd das vorne nicht nur der letzte Pass fehlt, man hat niemanden der annähernd die Bälle auch effizient abschließt!! Wir sollten langsam aber sicher für die 2 Liga ein Konzept anfangen zu entwickeln. Das ist pure Realität !!!
Der Pessimismus-Thread |#33
11.12.2017 - 10:17 Uhr
Zitat von Raufasertapete

Vielleicht ist es bedingt durch das letzte Spiel. Vielleicht sehe ich nach einem neuen Trainer, der Rückkehr einiger Spieler und einem erfolgreicheren Start in die Rückrunde positiver, ABER:

Momentan habe ich nicht mal die Hoffnung, dass der Effzeh eine erfolgreiche 2. Liga bestreiten würde. Momentan scheint der Verein auseinander zu fallen wie in der katastrophalen Zeit vor 5 Jahren. Das Erfolgsduo Stöber und Schmadtke sind weg, Jakobs und Kugel scheinen (angeblich) zu folgen und der Vorstand schwanger zwischen Apathie, übermäßigen Aktionismus und mangelnder Selbstreflexion.
Der Kader wird sich stark verändern. Zumindest Horn, Hector und Bittencourt werden nicht mit in die 2. Liga gehen. Andere Spieler, die zumindest den Kampf halbwegs annehmen werden folgen.

Wenn ich nun sehe, wie halbwegs intakte Mannschaften abgestiegen sind (und nicht anderes kann erwartet werden) und sich nicht in der 2. fangen, kommt bei mir die Furcht davor, nicht wie ein Stuttgart oder Hannover schnell wieder aufzusteigen, sondern eher in einen Bereich von Ingolstadt und Darmstadt oder gar Kaiserslautern (der letzten Saisons) zu fallen. Also ins Mittelmaß der 2. Liga.

Wie seht ihr das?


Es gab zumindest letzte Saison vier Mannschaften die aus der Konstellaiton Ihrer verantwortlichen Leitungspersonen ein Gesamtpaket schnüren konnten, das besser war als unseres. Diese Saison sind es ganz deutlich 17 Mannschaften. 17 Mannschaften, bei denen die Zusammenarbeit von Fitnesstrainern, Scouts und Kaderplanern zu einem besseren Gesamtergebnis führt.

Stuttgart war im Sommer des Abstiegs ein reiner Scherbenhaufen. Bei Transfers wurde wahnsinnig viel Geld verbrannt. Man nahm durch Verkäufe vieler Spieler, von Gomez und Khedira bis hin zu Rüdiger sehr viel Geld ein, aber wusste es nicht gescheit einzusetzen. Das sollte uns mit Sicherheit eine Lehre sein. Viel wichtiger ist aber, dass wir von Stuttgart lernen können wie der Turnaround zu organisieren ist. Und dass er eben schaffbar ist. Stuttgart hat sich für die erste Liga gut aufgestellt und mit Akolo und Ascacíbar verdammt talentierte Jungs am Start, die eigene Jugend noch nicht hinzu gerechnet.

Ob der Verein auseinander fällt, liegt an uns. Es wird ja ständig der Vergleich mit Streich und Freiburg bemüht, wenn es um Stöger, Abstieg und FC geht. Der große Unterschied bei Freiburg ist eben aber auch das Umfeld. Ich kann mich eigentlich nicht an irgendwelche Aktionen seitens der Freiburger erinnern, dass die dem Vorstand oder der Mannschaft an den Kragen wollten. Wenn wir es akzeptieren in Würde abzusteigen, dann fällt unser Verein nicht auseinander. Wenn wir aber getroffene Entscheidungen immer und immer wieder zur Debatte stellen, Spieler wie Rausch aus dem Stadion jagen wollen, Chaos wie in Belgrad abziehen - dann steigt der Verein ab.

Ich fand unseren Verein auch viel zu apathisch in den letzten Monaten. Auch deshalb haben wir rückblickend sogar zu lange an einem verdienten Trainer festgehalten. Aber nun in Raserei zu verfallen und alles zu verteufeln und erst recht den Vorstand, der es geschafft hat, den sportlichen Erfolg strategisch zu organiseren: Das bringt nichts. Andere Clubs haben auch gute Trainer. Und wir werden auch wieder fähiges Personal finden mit dem wir den Betriebsunfall dieser Saison reparieren können.

Klar, es tut weh. Und es wird noch einige Monate wehtun. Aber ab Sommer schlagen wir ein neues Kapitel auf. Sportlicher Erfolg ist auch ohne Kugel, Schmadtke, Stöger, Jakobs und Co. möglich. Natürlich haben diese alle eine erfolgreiche Ära geprägt. Aber, dass man sportlichen Erfolg auch ohne und gegen diese Personen organisieren kann, das zeigt aktuell das Beispiel von 17 Bundesligisten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von wuerzbock am 11.12.2017 um 10:18 Uhr bearbeitet
Der Pessimismus-Thread |#34
04.03.2018 - 18:24 Uhr
Zitat von LuLuLu
Soooooooo, da wären wir wieder augen-zuhalten


Das ist nun bei all den vielen Kommentaren seit spielende mein persönlicher Liebling.

Ich wurde heute 2mal überrascht. Zuerst von den ersten 40 Minuten ... dann von dem Rest ... ich habe mit einer unglücklichen Niederlage (oder einem Unentschieden) gerechnet aber doch nicht soooo augen-zuhalten Viel unglücklicher hätte es ja nicht kommen können in dem Spiel. Doch ich bin hier im falschen Thread ... ich strotze vor Optimismus (da wir immer die Spiele gewinnen die schwer sind und so was wie heute abschenken, immer...) also geht da noch was, gegen Leverkusen und Bayern gewinnen wir als super stärkster 18. aller Zeiten ... oh, da ging ein bisschen Pessimismus zwischen den Zeilen mit ein ...
Der Pessimismus-Thread |#35
01.04.2018 - 15:51 Uhr
Der Sohn meines Nachbarn ist 17 Jahre alt und leitet die Redaktion der guten alten Schülerzeitung an dem von ihm besuchten Gymnasium in Köln. Letzte Woche kam er zu mir mit einer schier unglaublichen Geschichte. Da er weiss, dass ich mich für den Fussball interessiere, wollte er meine Einschätzung haben bezüglich einer der verrücktesten Dinge, die ich jemals gehört habe.
Er berichtete, dass er eines nachmittags im Februar in seiner Redaktion an einem Artikel über Lehrerbashing arbeitete, als sich die Tür öffnete und ein ihm unbekannter Mann im Alter von etwa 35 Jahren eintrat. Er sagte: „Ich habe eine Story für Dich, die Dein Leben verändern wird. Ich muss dieses Wissen, was ich habe irgendwo loswerden und mit Jemandem teilen. Mein Name ist Thomas, bitte nenne mich Tom. Wie nenne ich Dich ?“ „Ich bin Florian, aber um was soll es denn gehen. Ich bin hier nur ein Redakteur unserer Schülerzeitung.“ „Florian, hör mir zu: Das hier wird das Brisanteste und Sensationellste sein, was die deutsche Sportlandschaft je gehört hat. Ich kann damit nicht an die „grosse“ Presse gehen. Ich muss wissen, dass das, was ich Dir berichten werde in vertraulichen Händen bleibt und erst dann verwendet wird, falls mir etwas zustösst. Dann allerdings muss die ganze Wahrheit heraus. Zunächst ist es nur mein Leben, das in Gefahr ist. Bald könnte es auch Deines sein Florian, aber das hier kann für Dich auch der ganz grosse Karriereboost sein, verstehst Du?“ Florian schüttelte mit dem Kopf: „Nein, tue ich nicht !“ „Ich muss wieder los. Kann ich Dich morgen Nachmittag um 16.00 Uhr auf den Poller Rheinweisen treffen, dann erzähle ich Dir worum es geht.“ Florian zuckte mit den Schultern: „Klar, klingt ja alles sehr mysteriös.“ „OK, treffe Dich morgen um 16.00 Uhr gegenüber dem Ausgang an der Südbrücke.
Gesagt getan: Am nächsten Tag wartet Florian an der Südbrücke. Tom erscheint leicht verspätet um fünf nach vier und beide gehen hinunter zum Rhein, um sich nahe des Wassers mit dem Rücken zum Rhein auf die Wiese zu setzen. „Ich muss das Umfeld im Blick haben.“, sagt Tom. „Na dann schiess mal los Tom, worum soll es denn gehen ?“ „Es geht um die Zukunft des deutschen Fussballs, Florian. Wir sind am Scheideweg.“ „Weil der FC absteigt ?“ „Vergiss den FC – nein, oder auch wieder nicht. Es hängt alles zusammen und ich war ein Teil davon. Ich bin auf der Flucht. Der DFB ist hinter mir her. Nicht der DFB, den Du kennst. Nicht der geldgeile, ein wenig korrupte, aber ansonsten tapsige DFB. Es gibt einen anderen DFB. Einen kriminellen und skrupellosen DFB. Für den habe ich gearbeitet, aber aus diesem DFB gibt es kein Entkommen, denn er organisiert Verbrechen und Betrug.“ Tom beobachtete die Poller Wiesen einmal von rechts nach links. „Florian, hör zu. In Köln-Deutz, in dem Gebäude, in dem die Videoschiedsrichter arbeiten, da gibt es in der Tiefgarage einen zweiten, kaum zu erkennenden Ausgang auf der linken Seite. Es gibt vier Zugangsschleusen – jeweils mit Stahltüren gesichert – Gesichtserkennung, Iris-Kontrolle, Ausweischeck und letztlich persönlicher Einlass. Wenn Du dann eintrittst, dann bist Du bei dem neuen DFB.“ „Ja und ?“, fragt Florian. „Florian, das weiss niemand, niemand ausserhalb einer streng kontrollierten Personengruppe, was ich Dir nun erzähle. Und der DFB ist hinter mir her, da ich nicht mehr zu kontrollieren bin und man mehr Angst, als Verstand hat, dass ich genau das mache, was ich nun tue: Mein Wissen teilen. Geht vertraulich damit um, was ich erzähle. Veröffentliche es, wenn mir etwas zustösst, was jederzeit sein kann.“ „Ja, Tom, ist ja gut – nun leg mal los. Geht es um Wettbetrug oder Schiedsrichter ?“ „Der DFB hat sich seine Situation bezüglich der Top-Ligen bereits vor einigen Jahren angeschaut, da war ich noch in einer Verwaltungsfunktion in Frankfurt tätig. Die Bestandsaufnahme für den deutschen Fussball war ernüchternd: Es gewinnt immer wieder dieselbe Mannschaft die Meisterschaft, was sich ja bewahrheitet hat. Der Rest der Mannschaften teilt sich in CL-Aspiranten, Mittelfeld und Abstiegskämpfer. Die Spannung sinkt seit Jahren, bestenfalls die Ergebnisse selber sind spannend. Die Tabelle am Ende der Saison schon lange nicht mehr. Dazu fuhren Experten des DFB in die USA und schauten sich den dortigen Profisport an. Die USA stand vor ähnlichen Problemen und hat diese versucht mit Franchising zu lösen, was zwar den Klubs half, aber bei der Öffentlichkeit zunehmend schlecht ankam. Daher sank das öffentlich Interesse an Profisport – und zwar in allen Sportarten – dramatisch. Der DFB entschloss sich nach langer Analyse zum Handeln und beschloss das Konzept „100% Kontrolle“. Dieses Konzept hat nur ein Ziel: Maximierung des Profits für den DFB. Dies durch eine Kontrolle aller Ergebnisse, Tabellen und Rankings durch den DFB selber. Der neue DFB organisierte sich dazu in ein Informationsteam und verschiedene Arbeitsgruppen unter bestimmten Themen, wie Fans, Wettbewerb und Vereine.“ „Und das ist alles geheim ?“ „Es muss auch geheim bleiben, sonst fangen wir hier ganz neu an! Also: Die Gruppe Informationsteam entwickelt Algorithmen, die die idealen Ergebnisse ermitteln. Wohl gemerkt: Nicht sportlich, nein, profitseitig. Der DFB überliess es in der Vergangenheit dem Sport, wie das Ergebnis war. Dass an einem schönen Frühlingsnachmittag die ganze Familie nach einem souveränen Heimsieg gerne noch in die Stadt zum Shoppen fährt, das ist nicht unwahrscheinlich. Nach einer desolaten Heimniederlage geht es dagegen direkt nach Hause. Und das ist ja nur ein kleiner Aspekt. Der DFB fand also heraus, dass es fahrlässig ist so etwas Wichtiges, wie Spielergebnisse dem Zufall zu überlassen. Wenn dies also nicht so sein soll, dann muss der DFB die Spielergebnisse selber entwickeln. Dazu werden Algorithmen programmiert, die viele hunderte von Parametern , wie zum Beispiel das Wetter, Kaufkraft, die Macht der Emotion und die Möglichkeit der gezielten Steuerung der Fanschaft mit einschliessen.“ Florian interveniert: „Kann ja alles sein, aber das hat ja keine Auswirkung auf den Sport.“ Hat es in der zweiten Runde doch, denn der Plan ist, die Mannschaften dann auch so spielen zu lassen.“ „Wie soll das denn gehen ?“ „Langsam. Die Algorithmen bewerten zunächst potenzielles Konsumverhalten der Fans online und offline. Dazu kommen dann der Spielausgang und noch viele Parameter, die vorbereitet werden – am Ende wird das ganze Package an einen Sponsor verkauft, der daraus den grössten Nutzen hat – die Kommune, oder ein Unternehmen – wie auch immer. 100% Kontrolle.“ Florian war aufgerüttelt: „Moment: Heisst das es werden nach Algorithmen ideale Spielergebnisse ermittelt die dann mit einem Marketingpaket höchstbietend verkauft werden ?“ „Ja, das bringt es ziemlich auf den Punkt. Natürlich behält sich der DFB aus Wettbewerbsgesichtspunkten vor abweichende Ergebnisse zu bestimmen. Aber es kann auch einmal vorkommen, dass wenn der Hamburger Multimillionär seiner Mutter zum sechzigsten Geburtstag ein 6:0 gegen Bremen schenken will, dass das OK ist. Muss vorher aber geplant werden.“ „Ja, aber das wird doch nicht immer so funktionieren ?“ „Hier soll es eine fünfjährige Übergangszeit geben. Im ersten Jahr wird getestet. Der DFB greift selber ins Spiel ein und steuert Tendenzen durch Schiedsrichterentscheidungen, Sperren, Verletzungen und gezielte Fehlentscheidungen. Kann ja kaum schlimmer werden, als heute und wird daher auch nicht auffallen. In der zweiten Phase werden die Vereine involviert und müssen dann selber die vorgegebenen Ergebnisse erreichen. In der dritten Phase wird zu 100% das Wunschergebnis gespielt, wie auch immer. Dadurch kommt die vom DFB vorher geplante und verkauft Tabelle zustande – profitoptimiert.“
Florian war erstaunt. „Wenn das stimmt, dann wird es keinen Sport mehr in seinem eigentlichen Sinne geben. Da werden doch die Vereine nicht mitspielen !“ Tom fuhr fort: „Das hat der DFB auch gesagt und begann dieses Problem vor fünf Jahren zu lösen. Mit Uli Hoeness wurde der einflussreichste Manager des einflussreichsten Klubs eingeweiht. Hoeness weigerte sich kategorisch 100% Kontrolle mitzumachen und lehnte die Vorschläge des DFB als unmoralisch ab. Der DFB drehte den Spiess herum, stocherte ein wenig in Uli Hoeness Vergangenheit. Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis war dann auch Hoeness bereit 100% Kontrolle mitzumachen. Nun wird alle fünf Jahre ein anderer Klub als Bayern München deutscher Meister und für das Management von Klubs, wie Schalke oder Leverkusen geht es darum den Fans etwas wirklich Einmaliges zurückzugeben – die Meisterschaft. Zwar mit Segen des DFB, aber das wissen nur wenige.“ „Das ist ja alles eine riesige Schiebung !“ „Ja, aber der DFB glaubt an das Grosse und Ganze!“, erwiderte Tom. „Auf Dauer werden die Fans das nicht mitmachen.“ Tom zuckt mit den Schultern: „Dafür müssen die erst einmal mitbekommen, dass da etwas schief läuft und schon das merken die meisten nicht. Der DFB wird demnächst eine Initiative starten, danach wird man den „wahren“ Fans Chips unter die Haut am Nacken pflanzen und dann den perfekt kontrollierbaren Fan bekommen. Der kann dann auf Optimierung des Konsumverhaltens und der Kapitalkraft gesteuert werden. Danach werden die Ultras und Gewaltbereiten in den nächsten zwei Jahren sukzessive aus den Stadien verbannt.“ Florian schüttelt den Kopf: „Wie soll das denn gehen ?“ „Sehr einfach, die werden mit privaten Klagen überzogen wegen Hausfriedensbruchs, Gewalt etc. Das Thema wird sich dann schnell erledigt haben. Damit schafft der DFB ein wirklich kaufkräftiges, sauberes Publikum im Stadion zu haben.“
Florian schüttelt wieder den Kopf: „Na, dann werden die Vereine es nicht mitmachen.“ Tom nimmt seinem neuen Freund aber auch diese Hoffnung: „Sie müssen, denn ohne Akzeptanz von 100% Kontrolle läuft nichts mehr. Die sportliche Tabelle wird gezielt nach der Akzeptanz 100% Kontrolle gesteuert. Nehmen wir das Beispiel eines übermotivierten Klubs, der an Anstand glaubt – sagen wir der SC Freiburg. Spielt er gegen die im Algorithmus festgelegten Ergebnisse, dann wird so lange vom DFB eingegriffen, bis der SC Freiburg fertig ist, Lizenzentzug. Das geht übrigens nicht nur mit Vereinen so, das geht auch mit Spielern oder Managern, die aussteigen wollen, so auch mit mir. Am Ende gibt es ein Spezialkommando, was 100% Kontrolle kontrolliert und da wird nichts nachhaltig nach draussen gelangen, denn dafür geht es allen Beteiligten zu gut. So, und ich muss jetzt los, denn der DFB hat mich gefunden – ich muss weg. Behalte es für Dich, Florian, bis bald.“

•     •     •

"Der Ball ist der springende Punkt !" (Dettmar Cramer)
SdJ Zwanzigzehn bis Zwanzigdreizehn und Zwanzigachtzehn
Der Pessimismus-Thread |#36
31.05.2019 - 08:46 Uhr
Diese Branche Profifussball wird für mich zunehmend .... sagen wir mal diplomatisch unlogisch. Auslöser war bei mir die eigentlich logische Meldung, dass Thomas Oral den FC Ingolstadt wieder verlässt.

Zitat von Wiki

...)Am 2. April 2019 kehrte Oral zum FC Ingolstadt 04 zurück und übernahm die abstiegsbedrohte Zweitligamannschaft als Nachfolger von Jens Keller. Er erhielt einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2018/19. Unter Oral holte die Mannschaft durch 5 Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage 16 Punkte und erreichte den Relegationsplatz. In den Relegationsspielen unterlag man dem SV Wehen Wiesbaden nach einem 2:1-Auswärtssieg und einer 2:3-Heimniederlage und stieg in die 3. Liga ab. Nach dem Abstieg verließ Oral den Verein mit seinem Vertragsende.(...)


Nicht einmal zwei Monate war Oral damit beim FCI und steigt nun wieder aus. Erst war er der Wohltäter, der das Unmögliche tatsäschlich noch hinbekam: Die Relegation. Dann aber der bekannte Verlauf gegen Wiesbaden. Nach meiner wohl eher antiquierten Vorstellung sollte nun eine Person, die in der Verantwortung steht sagen: "Diesen Fehler, diesen Betriebsunfall - den löffele ich selber wieder aus." Aber da gibt es keine "Konterkonsequenz". Ein Spiel vergeigt, Vertrag läuft aus, dann muss halt auf beiden Seiten (Verein und Trainer) etwas Neues her. Ist ja auch am Einfachsten.

Ich versetze mich einmal in die Situation eines jungen Spielers (die Möglichkeit sich in andere hineinzuversetzen nennt man glaube ich Empathie): Er sieht einen neuen Trainer kommen, eine Respektsperson - er erreicht seine Ziele mit dem Trainer auch - und muss dann doch wieder bei dem nächsten Trainer von vorne anfangen - weil diese Konstante ersetzt wird. Das sind doch keine nachhaltigen Werte mehr. In solch einer Situation müssen doch Verein und Trainer zur eigenen Glaubwürdigkeit, Rehabilitierung und Konsequenz Möglichkeiten finden einem charakterlich stringenten Weg zu folgen. Viktoria Köln feuert vor dem letzten Spieltag seinen Trainer, nur um einen Ein-Spieltagstrainer zu installieren. Wir als FC sind da auch nicht besser: Feuern den Trainer ebenfalls auf der Zielgerade, als nichts mehr schief gehen kann. Was für Werte werden damit jungen Menschen vermittelt ?

Die Antwort auf die Frage fürchte ich zu kennen: Uns, unserer westlichen Gesellschaft, wird seit vielen Jahren beigebracht, dass wir möglichst schnell aufkommende Probleme lösen müssen. Vor allem schnell. Sonst hat man die Situation nicht im Griff. Wahrscheinlich auch ein Grund dafür, warum mehr Ehen scheitern, als jemals zuvor: Passt mir nicht mehr, wird geändert. Und dann wird irgendetwas gemacht, was auch immer. Trainer weg, neue Wege gehen nur nicht vorwerfen lassen, dass Probleme übersehen oder liegengelassen wurden (exemplarisch unsere FC-Klamotte mit dem vielleicht übersehenen und heranwachsenden Konflikt zwischen Stöger und Schmadtke - und als Konterreaktion ein Jahr später daraus die Spinnersche Sprachnachricht, die zu seinem eigenen Sturz führte). Mein Chef hat in seiner Studienzeit wohl einmal analysiert, wie einzelne Manager komplexe Prozesse nachhaltig und schnell beeinflussen können. Und Fussball ist sicher komplex und das System hat viele einzelne Komponenten, die sich gegenseitig beeinflussen. Manchmal sogar unvorhersehbar. Das Ergebnis überraschte mich: Die Möglichkeit der Beeinflussung eines Ergebnisses in komplexen Systemen ist sehr gering, selbst wenn man meint der einflussreichste Part (den wir Manager nennen) zu sein. Das liegt daran, dass alle Einzelkomponenten einen (jeweils unterschiedlich grossen) Einfluss auf alle anderen Einzelkomponenten haben. (Fussball)Manager scheinen jedoch von sich selber zu glauben, diese komplexen Strukturen beherrschen zu können. Oder Präsidenten. Also wird gemanaget und geändert was das Zeug hält, ohne Rücksicht auf Stil, Nachhaltigkeit, Moral oder auch nur rationale Gestaltbarkeit. Das ist dann die Lebenslösung, die jungen Fussballern mitgegeben wird. Doch zurück zur Komplexität: Das Ergebnis wird ja nicht nur durch einen Trainerwechsel beeinflusst, sondern auch durch bis zu dreissig eigene Spieler, 15 weitere Vereinsangestellte, Spielerberater, die physische Form der Spieler, die psychische Verfassung des Trainers, Emotionen aller Beteiligten untereinander, Machtkämpfe, Positionskämpfe etc. Und das oben Genannte geschieht sogar nur im eigenen Haus, im eigenen Verein. Am Spieltag kommt dazu ja noch ein anderer Haufen, der genauso tickt, genauso unbeherrschbar ist und ebensowenig klar kommt. Nun kann man natürlich sagen: "Naja, damit scheinen aber einige Vereine besser klarzukommen und andere weniger." Stimmt, doch die Unterschiede liegen dann auch am Ende doch wieder häufig in der individuellen Klasse der Einzelkönner begründet, denen diese ganze oben Genannten Erwägungen dreimal quer vorbeigehen - die wollen nur spielen, und Erfolg haben. Und diese Einzelkönner binde ich letztlich mit wirtschaftlichen Argumenten an mich.

So, und was soll das Geschwafel nun ? Nichts. Es ist eben so, dahin hat sich der Profisport und die Gesellschaft entwickelt. Kleiner unpragmatischer Wunsch: Ich würde gerne einmal eine Saison sehen, bei der jeder Trainer jede Mannschaft eine Woche betreut und nach dem jeweiligen Spiel dann an den nächsten Trainer übergibt. Der Wahnsinn wäre dann zur Regel erklärt, der Unterschied aber vermutlich relativ gering.

•     •     •

"Der Ball ist der springende Punkt !" (Dettmar Cramer)
SdJ Zwanzigzehn bis Zwanzigdreizehn und Zwanzigachtzehn

Dieser Beitrag wurde zuletzt von zettikowski am 31.05.2019 um 09:06 Uhr bearbeitet
Der Pessimismus-Thread |#37
19.11.2019 - 10:43 Uhr
Grausam, einfach grausam, was im Moment abläuft....

Trainer: Beierlorzer war für unser Spieler-Material komplett untauglich, aber jetzt Gisdol?! Katastrope...

Sportlicher Leiter: Ich fand Veh eigentlich nicht schlecht, aber seine Trainer-Auswahl war nichts und die Transfers sind im Nachhinein so lala. Gut, dass er dann jetzt doch sofort geht. Mit Heldt kann ich leben, aber ist kurzfristig eigentlich auch egal wer das macht, weil wir einfach nur Punkte brauchen bis zum Winter.

Vorstand: Verkauft sich bislang mau. Fragwürdiger Entscheidungs-Findungsprozess und es kommen schon wieder recht schnell viele Dinge an die Öffentlichkeit. Muss auch sagen, dass ich alle 3 als eher bieder und mit wenig Esprit empfinde. Habe nicht das Gefühl, dass wir mit dem Trio den nächsten Schritt machen können.

Mitglieder-Ausschuss/ Beirat/ Gemeinsamer Ausschuss (wie auch immer): Die Gründung dieses Gremiums ist das dümmste, was wir in den letzten Jahren machen konnten. Voll-Amateure, die ein bisschen mitspielen wollen bei den Großen. Das kann nur weiterhin in die Hose gehen und blockiert uns auf allen Ebenen.

Wehrle: Für mich der einzige, der ein bisschen etwas bewegen möchte und auch gute Ideen hat. Egal, was mit dem Stadion passiert ist es gut, dass jemand das Thema anpackt. Aber letztlich hat er zu wenig zu melden, um einen Alleingang zu machen.

Noch nie war mir der Effzeh so egal wie heute. Ich habe kein Sky mehr, schaue keine Zusammenfassungen und bin auch nur noch selten hier im Forum aktiv. Eigentich checke ich nur noch Ergebnisse im Netz. Ich war extrem genervt seit dem letzten Abstieg und der Aufstieg hat daran nicht viel geändert. Aber es schwenkt nun mehr in Richtung Gleichgültigkeit. Ich hatte immer Angst davor, dass der Effzeh mal wie 1860 oder K'lautern endet, aber mittlerweile denke ich "Joa, geht auch ohne Fussball"...

•     •     •

FC
Der Pessimismus-Thread |#38
20.01.2021 - 21:50 Uhr
Wenn ich mir unseren Spieltagsthread angucke, müsste dieser Thread ganz oben stehen.
70% der Kommentare nach einem Sieg, sind negativ belastet.
Willkommen in Köln.

Wir spielen keinen traumhaften Fußball, wir haben keinen super Kader und wir haben auch keinen tollen mager und keinen tollen Trainer.
Alles ist schei**
Trotzdem haben wir 2:1 gewonnen, ob glücklich oder verdient lasse ich mal außen vor. Wir haben aber nun 8(!!!!) Punkte Vorsprung auf den direkten abstiegsplatz. Das nach einer halbserie. Nicht optimal, aber auch nicht schei**.

Man muss auch nicht immer alles schön reden, man muss aber nach einem Sieg im abstiegskampf( den wahrscheinlich keiner von uns hier erwartet hat) derart negativ über den eigenen Verein und die eigene Mannschaft schreiben und so tun, als wären wir mal in den letzten Jahren deutlich dominanter aufgetreten.

Nochmal, man kann sicher vieles kritisieren, aber nach so einem Sieg heute kann man doch einfach mal glücklich sein, oder?!
Der Pessimismus-Thread |#39
20.01.2021 - 22:38 Uhr
Zitat von Greenfield
Wenn ich mir unseren Spieltagsthread angucke, müsste dieser Thread ganz oben stehen.
70% der Kommentare nach einem Sieg, sind negativ belastet.
Willkommen in Köln.

Wir spielen keinen traumhaften Fußball, wir haben keinen super Kader und wir haben auch keinen tollen mager und keinen tollen Trainer.
Alles ist schei**
Trotzdem haben wir 2:1 gewonnen, ob glücklich oder verdient lasse ich mal außen vor. Wir haben aber nun 8(!!!!) Punkte Vorsprung auf den direkten abstiegsplatz. Das nach einer halbserie. Nicht optimal, aber auch nicht schei**.

Man muss auch nicht immer alles schön reden, man muss aber nach einem Sieg im abstiegskampf( den wahrscheinlich keiner von uns hier erwartet hat) derart negativ über den eigenen Verein und die eigene Mannschaft schreiben und so tun, als wären wir mal in den letzten Jahren deutlich dominanter aufgetreten.

Nochmal, man kann sicher vieles kritisieren, aber nach so einem Sieg heute kann man doch einfach mal glücklich sein, oder?!


Glücklich sein, klar. Du wirst niemandem in diesem Forum mit FC-Wappen finden, der nicht glücklich über den Ausgang des Spiels ist.

Nichtsdestotrotz MUSS man den Finger in die Wunde legen. Gegen eine absolut desolate Schalker Mannschaft, sind wir 50 Minuten lang quasi nicht aus unserer eigenen Hälfte herausgekommen. Offensiv haben wir riesige Räume ungenutzt gelassen. Die Tore? Slapstick pur (auf beiden Seiten). Immerhin haben wir uns mal ~2 Chancen herausgespielt. Die Chance von Eazy sogar gar nicht so übel, gefühlt der erste sauber gespielte Angriff in den letzten 15 Spielen.

Es geht den Kritikern hier sicher auch nicht darum den Gegner zu dominieren. Auch unter 0:0 Stöger haben wir niemanden dominiert. Aber wir hatten ein Konzept zum Torerfolg zu kommen. Das sieht man doch aktuell überhaupt nicht. Nur durch Glück hat noch niemand die Klasse gehalten.

8 Punkte sind natürlich überragend, nichtsdestotrotz haben wir letzte Saison gesehen, wie schnell man in einen Strudel gerät in dem man überhaupt keine Punkte mehr holt und wieder unten reinrutscht. Vergiss mal nicht, dass wir vor der Corona-Pause quasi an die Tür zu Europa geklopft haben!
Und genau davor haben wir (die Kritiker) Angst. Denn dieses Szenario ist umso wahrscheinlicher, je grottiger man Fußball spielt. Ja, Fußball ist ein Ergebnissport, aber das ändert nichts daran, dass man gut daran tut die Lage vernünftig zu analysieren.
Der Pessimismus-Thread |#40
20.01.2021 - 23:24 Uhr
Zitat von KoelnFan_96
Zitat von Greenfield

Wenn ich mir unseren Spieltagsthread angucke, müsste dieser Thread ganz oben stehen.
70% der Kommentare nach einem Sieg, sind negativ belastet.
Willkommen in Köln.

Wir spielen keinen traumhaften Fußball, wir haben keinen super Kader und wir haben auch keinen tollen mager und keinen tollen Trainer.
Alles ist schei**
Trotzdem haben wir 2:1 gewonnen, ob glücklich oder verdient lasse ich mal außen vor. Wir haben aber nun 8(!!!!) Punkte Vorsprung auf den direkten abstiegsplatz. Das nach einer halbserie. Nicht optimal, aber auch nicht schei**.

Man muss auch nicht immer alles schön reden, man muss aber nach einem Sieg im abstiegskampf( den wahrscheinlich keiner von uns hier erwartet hat) derart negativ über den eigenen Verein und die eigene Mannschaft schreiben und so tun, als wären wir mal in den letzten Jahren deutlich dominanter aufgetreten.

Nochmal, man kann sicher vieles kritisieren, aber nach so einem Sieg heute kann man doch einfach mal glücklich sein, oder?!


Glücklich sein, klar. Du wirst niemandem in diesem Forum mit FC-Wappen finden, der nicht glücklich über den Ausgang des Spiels ist.

Nichtsdestotrotz MUSS man den Finger in die Wunde legen. Gegen eine absolut desolate Schalker Mannschaft, sind wir 50 Minuten lang quasi nicht aus unserer eigenen Hälfte herausgekommen. Offensiv haben wir riesige Räume ungenutzt gelassen. Die Tore? Slapstick pur (auf beiden Seiten). Immerhin haben wir uns mal ~2 Chancen herausgespielt. Die Chance von Eazy sogar gar nicht so übel, gefühlt der erste sauber gespielte Angriff in den letzten 15 Spielen.

Es geht den Kritikern hier sicher auch nicht darum den Gegner zu dominieren. Auch unter 0:0 Stöger haben wir niemanden dominiert. Aber wir hatten ein Konzept zum Torerfolg zu kommen. Das sieht man doch aktuell überhaupt nicht. Nur durch Glück hat noch niemand die Klasse gehalten.

8 Punkte sind natürlich überragend, nichtsdestotrotz haben wir letzte Saison gesehen, wie schnell man in einen Strudel gerät in dem man überhaupt keine Punkte mehr holt und wieder unten reinrutscht. Vergiss mal nicht, dass wir vor der Corona-Pause quasi an die Tür zu Europa geklopft haben!
Und genau davor haben wir (die Kritiker) Angst. Denn dieses Szenario ist umso wahrscheinlicher, je grottiger man Fußball spielt. Ja, Fußball ist ein Ergebnissport, aber das ändert nichts daran, dass man gut daran tut die Lage vernünftig zu analysieren.


Es ist ja auch richtig mit dem aktuellen Fußball nicht zufrieden zu sein. Was mich nur kolissal nervt ist, dass einfach immer alles und jeder kritisiert wird. Meine Meinung dazu passt ganz gut in diesen thread. Sie 8st recht pessimistisch:

Ich glaube, dass viele beim FC gerade einen guten Job machen. Allen voran diese beiden:

1.) Heldt räumt den Kader auf. Die vielen teuren Spieler, die keine Rolle mehr spielen, sind in Summe wie ein Krebsgeschwür, dass durch Corona noch rasanter wuchert. Seine Mission ist es dabei den Patient möglichst lang am Leben zu halten und wie ein Onkologe die chemo nutzt, muss auch er gift einsetzten, was dann negative Auswirkungen auf den noch gesund wirkenden Teil des Körpers hat. Da muss man dann halt Cordoba verkaufen und verliert Talente wie Wirtz.

2.) Gisdol schafft es immer wieder zu Punkten, wenn man ihn gerade wieder abgeschrieben hat. Er scheint die Mannschaft also irgendwie zu erreichen. Mehr als die Null halten und vielleicht ab und an mal einen Standard zu machen oder mit viel Glück sogar mal einen Konter zu setzten ist mit dem Kader einfach nicht drin. Wir haben keinen echten Stürmer mir Buli Format. Nach vorne fehlt uns so jede Durchschlagskraft. Kompensieren ließ sich soetwas über Ballbesitz-Fußball. Der ist aber mittlerweile ebtzaubert und uns fehlt es deutlich an Spielern die das spielen können. Alternativ könnte man noch intensiv und früh pressen und dann schnell umschalten. Dafür fehlen uns dann aber auch die Spieler, vor allem in der Mitte und es mangelt an lsufstärke und Aggressivität. Zu Null spielen und auf Standards oder Fehler des Gegners zu hoffen ist daher die goldrichtige taktik

8 Punkte auf den direkten Abstiegsplatz ist unter dem Voraussetzungen ein bomben Ergebnis.
  Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?

  Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Lesezeichen
  Abonnierte Threads
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Widerruf Tracking & Cookies

Du hast erfolgreich deine Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die du zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt hast. Du kannst dich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden. Bitte beachte, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wende dich diesbezüglich an datenschutz@transfermarkt.de.