1. FC Köln 1. FC Köln
deadline-day banner

Der Pessimismus-Thread

02.09.2013 - 12:43 Uhr
Zeige Ergebnisse 41-50 von 104.
Der Pessimismus-Thread |#41
21.01.2021 - 00:16 Uhr
Zitat von Valen
Zitat von KoelnFan_96

Zitat von Greenfield

Wenn ich mir unseren Spieltagsthread angucke, müsste dieser Thread ganz oben stehen.
70% der Kommentare nach einem Sieg, sind negativ belastet.
Willkommen in Köln.

Wir spielen keinen traumhaften Fußball, wir haben keinen super Kader und wir haben auch keinen tollen mager und keinen tollen Trainer.
Alles ist schei**
Trotzdem haben wir 2:1 gewonnen, ob glücklich oder verdient lasse ich mal außen vor. Wir haben aber nun 8(!!!!) Punkte Vorsprung auf den direkten abstiegsplatz. Das nach einer halbserie. Nicht optimal, aber auch nicht schei**.

Man muss auch nicht immer alles schön reden, man muss aber nach einem Sieg im abstiegskampf( den wahrscheinlich keiner von uns hier erwartet hat) derart negativ über den eigenen Verein und die eigene Mannschaft schreiben und so tun, als wären wir mal in den letzten Jahren deutlich dominanter aufgetreten.

Nochmal, man kann sicher vieles kritisieren, aber nach so einem Sieg heute kann man doch einfach mal glücklich sein, oder?!


Glücklich sein, klar. Du wirst niemandem in diesem Forum mit FC-Wappen finden, der nicht glücklich über den Ausgang des Spiels ist.

Nichtsdestotrotz MUSS man den Finger in die Wunde legen. Gegen eine absolut desolate Schalker Mannschaft, sind wir 50 Minuten lang quasi nicht aus unserer eigenen Hälfte herausgekommen. Offensiv haben wir riesige Räume ungenutzt gelassen. Die Tore? Slapstick pur (auf beiden Seiten). Immerhin haben wir uns mal ~2 Chancen herausgespielt. Die Chance von Eazy sogar gar nicht so übel, gefühlt der erste sauber gespielte Angriff in den letzten 15 Spielen.

Es geht den Kritikern hier sicher auch nicht darum den Gegner zu dominieren. Auch unter 0:0 Stöger haben wir niemanden dominiert. Aber wir hatten ein Konzept zum Torerfolg zu kommen. Das sieht man doch aktuell überhaupt nicht. Nur durch Glück hat noch niemand die Klasse gehalten.

8 Punkte sind natürlich überragend, nichtsdestotrotz haben wir letzte Saison gesehen, wie schnell man in einen Strudel gerät in dem man überhaupt keine Punkte mehr holt und wieder unten reinrutscht. Vergiss mal nicht, dass wir vor der Corona-Pause quasi an die Tür zu Europa geklopft haben!
Und genau davor haben wir (die Kritiker) Angst. Denn dieses Szenario ist umso wahrscheinlicher, je grottiger man Fußball spielt. Ja, Fußball ist ein Ergebnissport, aber das ändert nichts daran, dass man gut daran tut die Lage vernünftig zu analysieren.


Es ist ja auch richtig mit dem aktuellen Fußball nicht zufrieden zu sein. Was mich nur kolissal nervt ist, dass einfach immer alles und jeder kritisiert wird. Meine Meinung dazu passt ganz gut in diesen thread. Sie 8st recht pessimistisch:

Ich glaube, dass viele beim FC gerade einen guten Job machen. Allen voran diese beiden:

1.) Heldt räumt den Kader auf. Die vielen teuren Spieler, die keine Rolle mehr spielen, sind in Summe wie ein Krebsgeschwür, dass durch Corona noch rasanter wuchert. Seine Mission ist es dabei den Patient möglichst lang am Leben zu halten und wie ein Onkologe die chemo nutzt, muss auch er gift einsetzten, was dann negative Auswirkungen auf den noch gesund wirkenden Teil des Körpers hat. Da muss man dann halt Cordoba verkaufen und verliert Talente wie Wirtz.

2.) Gisdol schafft es immer wieder zu Punkten, wenn man ihn gerade wieder abgeschrieben hat. Er scheint die Mannschaft also irgendwie zu erreichen. Mehr als die Null halten und vielleicht ab und an mal einen Standard zu machen oder mit viel Glück sogar mal einen Konter zu setzten ist mit dem Kader einfach nicht drin. Wir haben keinen echten Stürmer mir Buli Format. Nach vorne fehlt uns so jede Durchschlagskraft. Kompensieren ließ sich soetwas über Ballbesitz-Fußball. Der ist aber mittlerweile ebtzaubert und uns fehlt es deutlich an Spielern die das spielen können. Alternativ könnte man noch intensiv und früh pressen und dann schnell umschalten. Dafür fehlen uns dann aber auch die Spieler, vor allem in der Mitte und es mangelt an lsufstärke und Aggressivität. Zu Null spielen und auf Standards oder Fehler des Gegners zu hoffen ist daher die goldrichtige taktik

8 Punkte auf den direkten Abstiegsplatz ist unter dem Voraussetzungen ein bomben Ergebnis.


1.) unterschreibe ich sofort. Bescheinige Heldt auch einen guten Job

Bei 2.) gehe ich aber nicht d‘accord. Meiner Meinung nach (und darüber diskutiere ich gerne) ist „wir haben gewonnen, also erreicht Gisdol die Mannschaft“ keine Kausalkette die man so stehen lassen kann. Ich glaube sogar, dass er die Spieler erreicht (was auch immer das sein soll, ist so ein tolles Buzzword wo eigentlich nichts hinter steckt), das Problem liegt aber woanders. Wir sind ja gar nicht mehr abgeschlagener letzter in gelaufenen Kilometern und Anzahl Sprints, sondern tummeln uns bei kreierten Chancen, Expexted Goals und Toren ganz weit unten. Und genau das kann uns gehörig auf die Füße fallen, wenn das Matchglück mal ausbleibt. Tore „erzwungen“ haben wir nämlich schon lange nicht mehr (die letzte längere Druckphase an die ich mich erinnern kann war gegen die TSG).

Beim Kader ist es natürlich so ein bisschen ein Henne-Ei-Problem. Spielen wir so schlecht, weil der Kader so schlecht ist oder wirkt der Kader so schlecht, weil wir so schlecht spielen? Wenn ich hier an den Saisonbeginne zurückdenke, waren die meisten doch halbwegs hoffnungsfroh, dass der Kader ausreicht um die Klasse zu halten (und das trotz der lang anhaltenden Negativserie). Ich sehe unseren Kader objektiv nicht als schwächer an als den der Augsburger, Bremer, Bielefelder, usw.
Wie viel eine konsequente Umsetzung einer taktischen Idee ausmachen kann, haben wir doch vor der Corona Pause gesehen. Da wurde eben aus einem nicht-bundesligatauglichen Kader für 10 Spiele einer, bei dem es wirklich Spaß gemacht hat zuzuschauen. Ich will damit sagen, dass es wenig Sinn macht rückwirkend einer Art Outcome Bias zu verfallen und sagen, dass es ja klar ist, dass wir so einen Mist zusammenspielen, weil unser Kader so schlecht sei. Das haben bei den Bayern unter Kovac auch alle gesagt, nur um die Bayern dann zum besten Team der Welt zu erheben, drei Monate nachdem Flick den Job angetreten hat.

Fakt ist: Ein Trainer der ein sauberes System vorgibt, taktisch clever agiert und den Spielern Lösungen an die Hand gibt kann sehr viel verändern. Obein anderer sich auf dem Markt befindender Trainer eine bessere Variante wäre, sei mal dahingestellt. Dass Gisdol das Maximale rausholt, möchte ich aber nicht glauben, denn dann ist der Gang in Liga 2 nur eine Frage der Zeit.
Der Pessimismus-Thread |#42
21.01.2021 - 10:49 Uhr
Ich bin echt hin- und hergerissen. Auf der einen Seite ist es Tatsache, dass kein strukturiertes Offensivspiel existiert. Auf der anderen Seite halte ich Gisdol zugute, dass er maximal pragmatisch agiert und sich nicht in irgendwelchen Phantastereien verliert, sondern schlicht so spielen lässt, wie die höchste Punkteausbeute zu erwarten ist, egal wie schlecht es aussieht. Mit dem Ansatz hat er nun mal durchaus „Erfolg“.

Meine These ist folgende. Gisdol weiß sehr wohl, wie er in der Offensive agieren will. Sein Plan war, dass klassische 4-2-3-1 aus der erfolgreichen Phase der letzten Saisonspielen weiterzuentwickeln, die Spieltische Komponente etwas zu erhöhen, situativ höher/mutiger stehen, weiterhin aber schnelles Umschaltspiel über die außen und zügig den Mittelstürmer suchen. Kaderplanung und auch Training sind/waren auch darauf ausgerichtet und das erste Saisonspiel gg hoffe heim sah für mich auch gar nicht so schlecht aus, sondern durchaus vielversprechend, insbesondere vor dem Hintergrund dass Duda und Andersson erst ein paar Tage da waren.

Mit dem Ausfall von Andersson bzw. ja vorher seit Beginn seiner Knieprobleme war der Plan im Grunde schon zunichte gemacht, da ein physisch starker Zielspieler unabdingbar für diese Art Offensivspiel ist. Andersson hat sich lange durchgeschleppt, hatte aber letztlich nicht mehr die Möglichkeit seine ihm angedachten Rolle auszufüllen. Modeste das gleiche.

Jetzt kann man gewiss der Meinung sein, von einem Bundesligatrainer und einer Bundesligamannschaft kann man erwarten, dann eben andere offensive Lösungen zu finden. Offensichtlich hat Gisdol das sich und/oder der Mannschaft nicht zugetraut und ist dazu übergegangen, zu agieren „wie ein Regionalligist im Pokal gegen den FC Bayern“, wie jemand die Tage hier sehr treffend schrieb. Das kann jeder werten wie er will, für mich überwiegt der Pragmatismus der gegenüberstehenden Hilflosigkeit, und wie gesagt, der Erfolg gibt ihm recht. Unsere Punkteausbeute seit dieser Umstellung, gefühlt so um Spieltag 4-5, ist gut. Das kann man nicht anders sagen.

Let‘s face it. Gisdol ist taktisch kein guter Trainer. Natürlich gibt es Trainer, die mehr aus der aktuellen Mannschaft rausholen würden als er. Aber wie viele Trainer gibt es denn, die den bei den Unwuchten unseres Kaders zwingenden Pragmatismus mit Leidensfähigkeit und Verfügbarkeit kombinieren? Wer würde seine Philosophie als Fußballlehrer denn so derart hinten anstellen wie es Gisdol tut? Und jetzt kommt mir keiner mit, er hat ja keine. Doch, das hat er. Ich glaube daher weiterhin, dass Gisdol für uns in der aktuellen Situation durchaus der richtige Trainer ist und uns zum Saisonziel führen kann. Wir werden viele weitere hässliche 0-0 oder 1-1 holen, gegen Teams aus dem Mittelfeld, die Ballbesitzfußball spielen und uns damit Raum für Konter bieten, sehe ich gute Chancen für ein paar dreckige Siege, so dass wir am Ende damit hoffentlich die nötigen Punkte holen, womit ich spätestens jetzt im falschen Thread gelandet bin Zunge raus
Der Pessimismus-Thread |#43
21.01.2021 - 12:14 Uhr
Zitat von KSKChris
Ich bin echt hin- und hergerissen. Auf der einen Seite ist es Tatsache, dass kein strukturiertes Offensivspiel existiert. Auf der anderen Seite halte ich Gisdol zugute, dass er maximal pragmatisch agiert und sich nicht in irgendwelchen Phantastereien verliert, sondern schlicht so spielen lässt, wie die höchste Punkteausbeute zu erwarten ist, egal wie schlecht es aussieht. Mit dem Ansatz hat er nun mal durchaus „Erfolg“.

Meine These ist folgende. Gisdol weiß sehr wohl, wie er in der Offensive agieren will. Sein Plan war, dass klassische 4-2-3-1 aus der erfolgreichen Phase der letzten Saisonspielen weiterzuentwickeln, die Spieltische Komponente etwas zu erhöhen, situativ höher/mutiger stehen, weiterhin aber schnelles Umschaltspiel über die außen und zügig den Mittelstürmer suchen. Kaderplanung und auch Training sind/waren auch darauf ausgerichtet und das erste Saisonspiel gg hoffe heim sah für mich auch gar nicht so schlecht aus, sondern durchaus vielversprechend, insbesondere vor dem Hintergrund dass Duda und Andersson erst ein paar Tage da waren.

Mit dem Ausfall von Andersson bzw. ja vorher seit Beginn seiner Knieprobleme war der Plan im Grunde schon zunichte gemacht, da ein physisch starker Zielspieler unabdingbar für diese Art Offensivspiel ist. Andersson hat sich lange durchgeschleppt, hatte aber letztlich nicht mehr die Möglichkeit seine ihm angedachten Rolle auszufüllen. Modeste das gleiche.

Jetzt kann man gewiss der Meinung sein, von einem Bundesligatrainer und einer Bundesligamannschaft kann man erwarten, dann eben andere offensive Lösungen zu finden. Offensichtlich hat Gisdol das sich und/oder der Mannschaft nicht zugetraut und ist dazu übergegangen, zu agieren „wie ein Regionalligist im Pokal gegen den FC Bayern“, wie jemand die Tage hier sehr treffend schrieb. Das kann jeder werten wie er will, für mich überwiegt der Pragmatismus der gegenüberstehenden Hilflosigkeit, und wie gesagt, der Erfolg gibt ihm recht. Unsere Punkteausbeute seit dieser Umstellung, gefühlt so um Spieltag 4-5, ist gut. Das kann man nicht anders sagen.

Let‘s face it. Gisdol ist taktisch kein guter Trainer. Natürlich gibt es Trainer, die mehr aus der aktuellen Mannschaft rausholen würden als er. Aber wie viele Trainer gibt es denn, die den bei den Unwuchten unseres Kaders zwingenden Pragmatismus mit Leidensfähigkeit und Verfügbarkeit kombinieren? Wer würde seine Philosophie als Fußballlehrer denn so derart hinten anstellen wie es Gisdol tut? Und jetzt kommt mir keiner mit, er hat ja keine. Doch, das hat er. Ich glaube daher weiterhin, dass Gisdol für uns in der aktuellen Situation durchaus der richtige Trainer ist und uns zum Saisonziel führen kann. Wir werden viele weitere hässliche 0-0 oder 1-1 holen, gegen Teams aus dem Mittelfeld, die Ballbesitzfußball spielen und uns damit Raum für Konter bieten, sehe ich gute Chancen für ein paar dreckige Siege, so dass wir am Ende damit hoffentlich die nötigen Punkte holen, womit ich spätestens jetzt im falschen Thread gelandet bin Zunge raus


Finde ich tatsächlich eine der ersten und nachvollziehbarsten Theorien hier, die durchaus zutreffen könnte.

Wichtig wäre dann halt nur ihn im Sommer nicht für den möglichen Klassenerhalt zu belohnen, sondern nach getaner Arbeit getrennte Wege zu gehen, damit wir endlich mal einen Schritt nach vorne machen können.
Denn die aktuellen Probleme bestehen ja nicht erst seit dieser Saison, sondern schon seit der letzten Rückrunde. Da waren schon genau die Probleme erkennbar, die wir jetzt seit 17 Spielen sehen. Auch das erste Saisonspiel war da ja keine Ausnahme, denn schon vor Hectors Blackout und dem ersten Tor war Hoffenheim drückend überlegen und hat besonders unsere rechte Defensivseite ziemlich auseinander genommen.
Aber ich stimme zu, in dem Spiel haben wir es nach dem Rückstand tatsächlich geschafft uns Chanen auch mal zu erspielen, haben sogar ein Tor aus dem Spiel heraus erzielt. Das Spiel danach gegen Bielefeld war dann aber wiederum ein offensives Armutszeugnis. Zudem hatte letztens jemand im Gisdol-Thread einen Artikel verlinkt, der noch aus seiner Hamburger Zeit stammt, wo unsere aktuellen Offensivprobleme auch schon auftraten.

Letztendlich hängt die Beurteilung von Gisdols Arbeit sehr stark davon ab, wie man den Kader einschätzt. Wenn ich sehe, welche Mannschaften mit welchen Kadern vor uns stehen, oder gleichauf sind und auf welchem Level unsere Spieler teilweise schon gespielt haben, dann kann ich einfach nicht glauben, dass mit dem Kader nicht mehr drin sein soll. Sicher ist das kein Kader für Europa, oder das obere Mittelfeld, aber es fällt mir schwer zu akzeptieren, dass hier nicht mehr drin sein soll als der Relegeationsplatz mit einer Punkteausbeute die normal für einen direkten Abstieg sorgt.
Pragmatismus verbinde ich da eher mit einem Peter Stöger, der aus einem ähnlichen Kader viel mehr rausgeholt hat, als eigentlich drin steckte. Aber nicht mal das erwarte ich von Gisdol. Wenn man sich anguckt, wie wir gestern die Konter ausgespielt haben, dann gibt es dafür für mich wenige Entschuldigungen die ich gelten lasse. Das sind einfach die größten Basics, dass ich weiß wo mein Mitspieler steht, oder wo er hinläuft, ob er Kurz kommt oder sich in den Rückraum fallen lässt, geht er steil, oder kommt er mir entgegen.

Das ist für mich viel weniger eine Frage von individueller Qualität, sondern viel mehr eine Frage der Übung. Das kriegen selbst Mannschaften auf deutlich niedrigerem Niveau besser hin und zwar nicht, weil sie individuell besser besetzt sind, sondern weil sie es trainieren bis es in Fleisch und Blut übergeht.

Wenn man sich also darauf festlegt das Spiel zerstören zu wollen um dann über Nadelstiche zu kontern, dann muss man es als Trainer auch schaffen, dass die Spieler das umsetzen können. Also ja, ich glaube auch, dass Andersons Ausfall mehr schmerzt, als viele glauben und vor allen, dass die Situation um Modeste das ganze noch verschlimmert. Aber mein Kopf weigert sich einfach hinzunehmen, dass mehr nicht drin sein soll, dafür gibt es für mich einfach zu viele Gegenargumente.

Also auch wenn ich sie am Ende nicht teile finde ich deine Argumentation gut und schlüssig.

•     •     •

"wer redet, ist nicht tot" - Gottfried Benn
Der Pessimismus-Thread |#44
05.10.2021 - 10:59 Uhr
Der Pessimissmus-Thread auf Seite 1 des Forums, es werden sich ungläubig die Augen gerieben, leichte Anflüge von Unverständniss und Panik... hat Skhiri beschlossen seine Sachen zu packen? Haben die Bayern nach ihrer Niederlage ein Angebot für Baumgart vorbereitet? Ist Wehrle mit den letzten 1948 Euro aus der kölner Vereinskasse auf dem Weg zu seiner neuen Stelle beim VFB Stuttgart?
Nichts dergleichen, ich versuche lediglich mit etwas gesundem Pessimismus der (eigenen) Euphorie Herr zu werden, die schneller gewachsen ist, als die magischen Bohnen der Märchengestalt Hans.
Diese führten ihn übrigens zu einem menschenfressenden Riesen.

Jegliche Übertreibungen, Schwarzmalereien oder vorkommende Überspizungen sind dem Thread-Titel geschuldet, meistens jedoch rein zufällig und keinesfalls gewollt. Ein wahrer Kern darf gerne mit der Lupe gesucht werden

Denn die Euphorie ist groß, die Stimmungslage liegt irgendwo zwischen Weiberfastnacht auf dem Altermarkt und dem Pokalsieg 83, zumindest stelle ich mir die Euphorie damals so vor, ich war zu der Zeit minus 4 Jahre alt.

Unser Riese heißt Steffen Baumgart, der Mann mit der Mütze, der Klopp von Köln, der Bessermacher, der neue Bundeskanzler?! hat auf eine Art im Rheinenergie-Stadion Einzug gehalten, dass die roten Funken neidisch aus ihrem Sitzungssaal herüber blicken und sich für die kommende Session das ein oder andere abgucken werden. (Gott sei Dank keine parallelen zu dem eben erwähnten Riesen oder?)

Doch wie riesig ist diese neuen Sagengestalt am Kölner Firmament wirklich? Ein neuer Messias der am Ende doch von der frenetischen Menge ans Kreuz genagelt wird? Der helle Stern der uns den Weg erleuchtet um sich am ende doch eher als Sternschnuppe zu erweisen?
Wie viel von Kölns Leistung kommt von Baumgart? Oder ist er einfach gerade zur richtigen Zeit am richtigen Ort?


Häufig wird der Vergleich zu seinem Vorgänger Gidsol bemüht, wie viel Stärker die Mannschaft jetzt ist, wie sie sich entwickelt hat, wie anders sie Auftritt, trotz der Abgänge der Leistungsträger Bornauw, Jakobs und Wolf hat Baumgart der Mannschaft ein anderes Gesicht gegeben.
Dabei ist es gar kein Wunder das der FC unter Baumgart ein ganz anderes Gesicht zeigt (zeigen kann), denn viele Spieler hatte Gisdol in der Verfassung gar nicht zur Verfügung
Neben den Neuzugängen Uth und Ljubicic, die Gisdol logischerweise nicht zur Verfügung hatte, gibt es 4 weitere Leistungsträger die man hier nennen kann.

Anthony Modeste: Toni startete mit Knie- und Rückenproblemen in die Vorbereitung und die Saison, ist nie richtig fit geworden und war weiterhin ein Schatten seiner selbst und für Gisdol nicht zu gebrauchen.
Hat Baumgart Modeste stark bekommen? Oder hatte er einfach das Glück der erste Trainer seit Jahren zu sein der einen fitten Toni mit kompletter Vorbereitung zur Verfügung hatte?

Sebastian Andersson: Ähnlicher Start wie unter Gisdol doch ungefähr zum jetzigen Zeitpunkt der Vorsaison viel Andersson bis in die späte Saisonzeit aus und wurde erst in der Ära nach Gisdol wieder zu einer Option. Kann Baumgart natürlich jetzt auch noch passieren, die Vorraussetzungen sehen aber deutlich anders aus.

Jonas Hector: Nach einem Schicksalsschlag den er verarbeiten musste nicht auf der Höhe, dann mit Nacken und Oberschenkelproblemen. Konnte ab Spieltag 28 das erste mal mehrere Spiele am Stück über 90 Minuten absolvieren. Der 28 Spieltag war Gisdols letzter... dumm gelaufen. Nun wieder absoluter Kapitän und Leistungsträger, 8 Spiele, alle 750 Minuten auf dem Platz.

Florian Kainz: Knie-OP, Ausfall, erstes Spiel über 15 Minuten am 27. Spieltag. Erst nach Gidsol wieder eine volle Option. Diese Saison Stammspieler.

Hinzu kommen 2 Jugendspieler mit Thielmann und Lemperle, die jetzt mit 19 einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht haben und die mit 18 für Gisdol in der Form einfach noch nicht zuer Verfügung standen.

Somit hat Baumgart 5 absolute Stammspieler plus Anderson zur Verfügung, die für Gisdol in der Form keine Option waren. Kein Wunder das unter Baumgart vor allem die Offensive deutlich besser aussieht.

Tatsächlich fällt mir nur ein Spieler ein den Baumgart wirklich auf ein anderes Niveau gehoben hat. Benno Schmitz. Bei keinem der anderen sieht man wirklich herrausragende Leistungen, die vorher nicht möglich waren, auch nicht bei Modeste.



Der neue kölner Riese kommt mit seiner Art bei der breiten Masse an, ruppig, ehrlich, direkt. Er versprüht den Charme eines Reibeisens.
Ein Freund sagte mir bei einem der ersten Spiele, "ich kann ihn nicht leiden, der sieht aus wie ein Typ aus der Kneipe um die Ecke der dir nach 10 Bier einen drauf haut wenn du ihn schief ansiehst". Ich war entsetzt...!
Doch mehr und mehr kann ich zumindest nachvollziehen, dass diese Art eben nicht jeder gut finden kann, dass diese Art sogar noch zum Problem werden könnte.
Frisst unser Riese eventuell doch Menschenfleisch? Zumindest zwei Jugendspieler hat er offenbar mit Haut und Haar verschlungen.
Noah Katterbach und Sava-Arangel Cestic fristen ihr Dasein mit durchschnittlichen Leistungen in der U21 obwohl beide eigentlich hervorragende Situationen vorgefunden haben (Verletzung Jannes Horn, Wechsel Bornauw) um mit guten Leistungen den entgültigen Durchbruch zu schaffen. Hier hat der Bessermacher das genaue Gegenteil erreicht. Vllt kommen sie mit den Forderungen oder seiner Art nicht klar, vllt haben sie sich schon als zu wichtig und zu gut eingeschätzt. Vllt ist es aber auch gar nicht so einfach wieder den Anschluss zu finden wenn man einmal gefressen wurde? Zumindest skeptisch darf man sein.

Wie die ruppige Art bei Medien und Fans ankommt wenn mal eine schlechte Phase kommt, bleibt ebenfalls anzuwarten, schnell kann diese "herrlich ehrliche Art" dann wie Trotz und Rechthaberei augefasst werden, übrigens auch von den Spielern.
Wie Kriesenfest Baumgart mit seiner Art ist, werden wir mit Sicherheit auch in dieser Saison noch herausfinden, spätestens dann in der nächsten.

Zum Schluss bleibt noch die Skepsis inwieweit Baumgart es schafft die hohe Intensität (wurde ungefähr 15 Mal während der letzten Übertragung von Kommentatoren und Moderatoren verwendet) und Laufbereitschaft über die gesamte Saison hoch zu halten. Die Belastungssteuerung wird ein immenser Punkt in Baumgarts Aufgabenbereich sein. Bereits jetzt wirkt die Mannschaft zum Ende der Spiele hin etwas angekratzt (außer Skhihi natürlich).

Baumgart wird diese Saison noch einiges zu tun haben, auch er selber wird sich entwickeln müssen. Einen Verein wie Köln hat er noch nichg geführt, das erste Tal steht noch aus.
Es ist sicherlich nicht alles Gold was glänzt, unser neuer Riese muss sich nach wie vor bewesein. Gott sei Dank ist am Ende aber kein Riese größer als der Verein.


So, genug gelabert, der Baumgart-Hype-Train fährt gerade vorbei und ich muss wieder aufspringen, für Pessimissmus bleibt sicher noch genug Zeit wenn die nächste Kriese da ist, also wenn Modeste 3 Spiele in Folge nicht trifft oder Benno Schmitz diesen Monat nicht mindestens 5 Vorlagen sammelt...

In diesem Sinne: Steeeeffen Baaaaumgart wird Kaaaaaaaanzler!!!
Der Pessimismus-Thread |#45
03.05.2022 - 19:36 Uhr
Eigentlich Wahnsinn, dass das folgende Szenario hier rein gehört

"wir werden mit 56 Punkten 6.. Freiburg wird 7. Und holt den Pokal."

Für mich schon aktuell das allerschlimmste was passieren könnte.

An Platz 8 mag ich nicht mal mehr pessimistisch denken, wenn ich Hoffenheim so spielen sehe. augen-zuhalten

•     •     •

Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist.
Es wär nur Deine Schuld, wenn Sie so bleibt.
[Die Ärzte, Deine Schuld]
Der Pessimismus-Thread |#46
04.05.2022 - 09:38 Uhr
Zitat von Andreas79
Zitat von Op-dem-Maat

Wenn Freiburg 7.wird und den Pokal holt, spielt der 6.dann nur in der Conference League?


Ja, aber man würde mit dem sechsten Platz immernoch europäisch spielen. Das bedeutet, es ist kein Pessimismus angebracht.


Ein bischen schon oder ?
Ich muß gestehen ich richte mich gerade auf eine Gruppenphase in der EL ein.
Aber ich sehe auch noch die Gefahr.Schwierig wem ich da bei Freiburg : Union die Daumen drücken soll.
Da ich die CL für hoch spekulativ und sehr sehr unwahrscheinlich halte muß ich wohl Freiburg die Daumen drücken.
Spatz in der Hand und so.
zudem erwarte ich von Leipzig jetzt keinen totalen Einbruch.

•     •     •

Raya,Timber,Gabriel,Saliba,MLS,Rice,Zubimendi,Ödegaard,Martinelli,Saka,Havertz

HATERS ARE LOSERS

Maccabi
Der Pessimismus-Thread |#47
04.05.2022 - 10:06 Uhr
Da wir gerade in dem Thread sind: Ich empfinde die Sicherheit mit der hier mit der Quali für Euro oder Conference League als trügerisch.

Wolfsburg hat klasse Einzelspieler auf dem Platz und neben katastrophalen Spielen auch richtig starke Spiele rausgehauen. Der Druck des Abstiegs ist nun endgültig weg und wenn die bei uns befreit aufspielen, uns Kruse einen reinschnalzt, fängt bei unseren Jungs auch ganz schnell der Kopf an zu arbeiten. Wir haben auch in den letzten Wochen immer einige Großchancen zugelassen, die glücklicherweise nicht genutzt wurden. Kann gegen Wind, Kruse, Nmecha auch mal ganz anders laufen.

Und sollte man am letzten Spieltag noch einen Punkt in Stuttgart benötigen hat man ein echtes Endspiel, vor tobender Kulisse und einem Gegner der kämpfen wird bis zum absolut letzten Ende.

Hoffenheim traue ich auch einen Sieg gegen Leverkusen zu. Die haben nun seit 7 Spielen nicht gewonnen, haben aber auch Pech am Fuß derzeit. Gegen Freiburg hätte das Ergebnis auch andersherum ausfallen können. Sollten sie gewinnen würde ich mich auf Gladbacher Schützenhilfe dieses mal jedenfalls nicht verlassen.

Wir haben eine gute Ausgangslage, aber sicher ist da noch gar nichts.
Der Pessimismus-Thread |#48
29.08.2022 - 16:57 Uhr
Nach dem Spiel gegen Stuttgart ist die Verletztenliste so lang, dass ich mit Sorge auf die englischen Wochen blicke.

Dimitris Limnios: Ausfall bis mindestens Frühjahr 2023 wegen Kreuzbandriss
Jeff Chabot: Ausfall mehrere Monate wegen Sprunggelenk-OP links
Mathias Olesen: Ausfall mehrere Wochen wegen Knöchelverletzung im Sprunggelenk rechts
Mark Uth: Ausfall bis Anfang Oktober wegen Schambein-OP
Benno Schmitz: Ausfall zwei bis vier wegen Bänderverletzung im Sprunggelenk
Eric Martel: nur eingeschränkt einsetzbar wegen Mittelhandbruch
Steffen Tigges: nur eingeschränkt einsetzbar wegen Konditionsrückstand

Wenn jetzt Kingsley Ehizibue den FC Richtung Udinese Calcio verlässt, würde dies die Situation weiter verschärfen. Kingsley Schindler spielt auf der rechten Außenbahn seit Jahren eine offensive Rolle. Einzig in der Saison 2014/15 in der zweiten Mannschaft der TSG Hoffenheim lief er regelmäßig als rechter Verteidiger auf.

Wenn es schlecht läuft, erreicht der FC nur den dritten Platz in Gruppe D der ECL und gerät in der Bundesliga aufgrund der Doppelbelastung in Abstiegssorgen. Das Unentschieden gegen Stuttgart war darauf nur ein Vorgeschmack.

•     •     •

Un wenn et Trömmelche jeht...

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Nandru am 29.08.2022 um 17:18 Uhr bearbeitet
Der Pessimismus-Thread |#49
03.09.2022 - 19:42 Uhr
Wenn Wolfsburg in seiner erbärmlichen Ahnungs- und Ideenlosigkeit auf die Idee kommt, Baumgart mit Scheinen zuzuschmeißen und uns den Trainer nimmt, bin ich komplett raus aus diesem Geschäft. Dann werde ich jedes Produkt, das auch nur im entferntesten Zusammenhang mit der DFL steht, boykottieren.

Sonst fällt mir heute nix Negatives ein. tung

•     •     •

Auf jede schwierige Frage gibt es eine einfache Antwort, die meistens falsch ist.

Lookman = good man
Der Pessimismus-Thread |#50
08.10.2023 - 19:26 Uhr
Zitat von Misterpinkbn
Dann frag ich mal hier nach.

Woran hat et jelejen?

Was ist schief gelaufen? Was könnte besser laufen? Warum sind wir so unglaublich ungefährlich nach vorne?

Warum verlieren wir trotz deutlich höherem Budget gerade den Anschluss selbst an Heidenheim und Darmstadt?

Wer trägt an der aktuellen Situation die Verantwortung?

Also außer Wehrle, Corona, der Ball, das Wetter, der Spielplan und das Auftaktprogramm...


Du denkst einfach komplett falsch. Du suchst die Verantwortung im hier und jetzt, weil die Resultate hier und jetzt schlecht sind. Weil wir hier und jetzt letzter sind. Weil hier hier und jetzt die Spiele verlieren. Du musst ein wenig versuchen, das ganze einzusortieren.

Nehmen wir doch einfach mal nur die letzten 5 Jahre...

2019/2020
Wir sind Aufsteiger, müssen kleine Brötchen backen. Machen einen Glücksgriff mit Bornauw und Skhiri. Absehbar war zu dem Zeitpunkt noch nicht, dass die beiden einschlagen. Sie haben es aber und werden uns viel spaß bereiten. Auf der Abgangsseite steht z. B. ein Serhou Guirassy mit 6 Mio EUR. Zum damaligen Zeitpunkt ein nachvollziehbarer Transfer. Schaut man sich den jungen heute an, müsste jedem Effzeh-Fan das heulen kommen. Die Transferbilanz betrug rund - 13 Mio EUR. Endresultat, Abstieg knapp vermieden. Was kann man dem Verein vorwerfen? Er hat rund 13 Mio Transfer-Minus gemacht. Dazu kommt dann noch der äußerst schmerzhafte Abgang von einem gewissen Florian Wirtz, der den Effzeh wohl unter normalen Umständen allein hätte wieder auf gesunde Beine stellen können. Das kann man dem Club bzw. den Verantwortlichen vielleicht auch vorwerfen.

2020/2021
Wir haben unseren Star-Stürmer Cordoba für 15 Mio abgegeben. Trotzdem machen wir 3,5 Mio Transfer-Minus, holen einige Neuzugänge, wovon kein einziger Glücksgriff dabei ist Lediglich Marius Wolf war kein schlechter, der allerdings war auch nur ausgeliehen. Wir haben also die Cordoba-Millionen quasi verblasen und keinen Gegenwert in Form von Qualität hinzubekommen. Endresultat Relegationsplatz. Abstieg gerade noch abgewendet. Verantwortlich damals Heldt und Wehrle.

Wir schreiben nach diesen beiden Saisons nun schon ca. 16,5 mio EUR Transfer-Minus! Dazu kommt zu dieser Zeit auch noch Corona, dass uns so richtig in die Sch... reißt.

2021/2022
Baumgart übernimmt. Wir bekommen zwar keine Star-Neuzugänge und das Transferfenster ist geprägt von kleinen bzw. ablösefreien Neuzugängen. Diese aber schlagen nahezu alle relativ gut ein oder zumindest holt Baumgart aus den Spielern viel (vielleicht das maximum) raus. Wir profitieren aber auch wieder von einem erstarkten Modeste, der uns quasi allein nach Europa schießt. Eine absolute Überraschungssaison. Wir erreichen den Conf League. Verantwortlich für die Finanzen damals noch Wehrle. Wir machen aber endlich mal wieder einen Transfer Überschuss von rund 23 Mio EUR weil wir unter anderem Bornauw und Jacobs für gutes Geld verkaufen. Allerdings ist es auch klar, dass uns durch diese beiden Transfers QUALITÄT VERLOREN GEHT. Das war auch zwingend erforderlich, sonst wäre irgendwann der Zeitpunkt gekommen, an dem wir uns auch nicht mehr mit Liga 2 hätten beschäftigen müssen. Zum Großteil verantwortlich für die Finanzen in dieser Saison war noch Wehrle. Ab April 2022 hatte Keller übernommen.

2022/2023
Auch diese Saison kommen keine namhaften Neuzugänge, aber solide Jungs, die Potenzial versprechen. Mit dem Verkauf von Özcan und Modeste spülen wir nochmal gutes Geld und einen weiteren Transferüberschuss von rund 6,5 Mio ein. ABER: Wir verlieren auch ERNEUT Qualität, die wir mit den Neuzugängen eigentlich nicht ersetzen. Vor allem Modeste, der ein Tore-Garant war, konnte nicht adäquat ersetzt werden. Dennoch erreichen wir einen guten Mittelfeldplatz. Verantwortlich war Keller

Die finanzielle Gesundung schreitet aber voran. ABER nun kommt der Knackpunkt:

2023/2024
Wir verlieren mit Hector und Skhiri ERNEUT unfassbar viel Qualität und dann noch zum Nulltarif, haben durch die Abgänge also keinerlei Einnahmen. Die Neuzugänge sind überwiegend ablösefrei, von welchen man sich erhofft, dass Sie den Qualitätsverlust eindämmen können. In Kombination der Qualitätsverluste der vergangenen Jahre ist das aber einfach nicht mehr möglich bzw. auffangbar. Gerade diese beiden war so unfassbar wichtig für den Verein. Schaut man sich die Transferbilanz an, sieht man auch recht schnell, dass eigentlich vom Wert hier kaum etwas passiert ist. Dennoch ist der Qualitätsverlust da. Kann man einem Baumgart, einem Keller nun vorwerfen, dass die zwei wohl wichtigsten Spieler die Biege machen? Nein. Kann man ihm vorwerfen, dass er die Spieler nicht ersetzt hat? Wie sollte er mit unseren Mitteln, die er übernommen hat? Welche vertragslosen Spieler hätten diese beiden ersetzen können, die für den Effzeh bezahlbar gewesen wären?

Für mich ist zurückblickend auf die letzten Jahre das aktuelle Resultat keine Überraschung und auch nicht an den derzeitigen Verantwortlichen festzumachen. Wir sind einfach immer wieder von Glück abhängig, dass wir bei Neuzugängen für kein Geld bzw. für kleines Geld einfach mal einen richtig guten Qualitätsgriff machen. Das ist bisher leider nicht eingetroffen und wenn du dann Jungs wie Skhiri und Hector verlierst, wird die Luft für uns nun mal dünn.

Für mich alles keine Überraschung und für mich auch kein Fehler der Verantwortlichen. Es ist einfach keine Kohle da. Da kannst du wenn überhaupt dem ganzen System Fußball die Schuld geben, weil die Mittel einfach so unfassbar ungleich sind. Aber bringt das alles etwas? Ich sage nein.
  Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?

  Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Lesezeichen
  Abonnierte Threads
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Widerruf Tracking & Cookies

Du hast erfolgreich deine Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die du zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt hast. Du kannst dich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden. Bitte beachte, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wende dich diesbezüglich an datenschutz@transfermarkt.de.