Dann bin ich mal gespannt, wenn FCA ohne VAR benachteilig wird und am Ende der Saison die Euro Plätze verpasst oder sogar absteigt. Die Argument mit Emotion (Torjubel o.Ä.) finde ich merkwürdig. Dann jubeln man halt 2 mal oder kurz ärgern, weil das keine Tor war. VAR ist eigentlich gut, man muss nur halt richtig anwenden.
Also wer das Argument mit Emotion merkwürdig findet und mit´dann jubelt man halt 2 mal antwortet dem kann man nur begegnen mit sag mir das du noch nie in einem Stadion bei einem Live Spiel warst, ohne zu sagen das du noch nie bei einem Live Spiel warst. Weil am Fernseher fühle ich die Emotion schon deutlich anders und da kann ich auch 23 mal über einen Treffer jubeln, jeder wie ers mag, in einem Stadion ist es halt anders geh mal hin vielleicht fühlst du den Vibe.
Und wie Augsburg sich fühlt nach einer Saison ohne VAR, wie jede andere Mannschaft auch, weil ja dann keiner VAR hatte, und wird man über strittige Szenen noch mal disutieren? Na klar, macht man das trotz des VAR auch? Na klar. Also der einzige Unterschied ist, wir lassen die Unterbrechungen weg, es gibt wieder eine menschliche Fehlerkultur (nebenbei wie beim VAR auch) und ein Tor ist wieder ein Tor, wenn der Schiri nicht vorher schon abgepfiffen hat. Abseits und Torlinientechnik kann man beibehalten. Macht das das Spiel wieder Flüssiger schneller interessanter und emotionaler? Ja ja und ja.
VAR war ein Versuch, er wurde eingeführt um es fairer zu machen um Situationen so aufzulösen das Diskussionen danach sinnlos sind (ja das wird man nie loswerden selbst bei 1000% klaren Tatsachen) um Fehlentscheidugen zu korrigieren. Bei jedem dieser Punkte wird man 50 Beispiele finden wo es perfekt geklappt hat und 50 Beispiele wo es komplett daneben ging. Wenn ein Schiri alleine entscheidet liegt er auch immer zu 50% richtig, man muss nur Heim oder Auswärtskurve fragen.
Die 50/50 Rechnung erschließt sich mir nicht ganz. Ich denke es gibt mehr Entscheidungen, wo der VAR das Spiel gerechter gemacht hat. Man behält allerdings die Fehlentscheidungen, besonders gegen das eigene Team, länger und präsenter im Kopf, weil sie emotional aufgeladen sind. Das verzerrt dann unter Umständen die eigene Wahrnehmung.











