Finanzen
22.07.2015 - 22:13 Uhr
Zitat von zottel
Wenn die Zahl stimmt, ist der FCK finanziell mehr am ***** , als Berti immer vorgerechnet hat. Es sei denn, die Transfereelöse des Sommers zählen teilweise erst in den nächsten Jahren.
Wenn die Zahl stimmt, ist der FCK finanziell mehr am ***** , als Berti immer vorgerechnet hat. Es sei denn, die Transfereelöse des Sommers zählen teilweise erst in den nächsten Jahren.
ich finde es immer erstaunlich wie man zu solchen Aussagen kommt. Eigentlich müßte man ja da zunächst die entsprechenden Jahresabschlüsse anschauen. Die liegen ja immer nur eine Woche im Jahr vor der entsprechenden JHV für Mitglieder offen. Soweit ich das bei JochenG auf DBB immer verfolgt habe, ist er immer der erste. Ansonsten sind es nur ganz wenige Mitglieder (schätze mal deutliche weniger als 50) die einen Blick in die Bücher machen. Danach gibt es dann die JHV mit dem kleinen Fritz der dann die Zahlen entsprechend seiner Sichtweise darstellt. Viele Mitglieder, die sich dann an den Aussagen von FG stören haben aber andererseits den JA vorher gar nicht eingesehen. Wie kann man dann korrekt argumentieren, wenn man sich vorher nichts angesehen hat. Verstehe ich nicht. Noch besser wird es dann bei all bei vielen Fans die weder sich die Bücher noch die JHV zu Gemüte geführt haben.
Am Ende ist die Transparenz des Zahlenwerks unser Hauptproblem. Eine finale Einschätzung wie gut oder wie schlecht es uns geht ist sicherlich an einer Zahl alleine nicht abzulesen. Mutig wär sowas trotzdem tut.
Auch wenn ich die Sorgen teile !!!!
würde ich mich immer doch etwas zurückhalten, dies nur mit einer lapidaren Zahl zu begründen. Für meinen Teil - trozt Mitfgliedschaft - halte ich mich da doch sehr zurück. Zumal ich die Zahl eines Konkurrenten wesentlich besser kenne und wir im Gesamtkontext der Liga 2 wesentlich besonders gut noch schlecht sind. Daher ist das halt das Resultat von Liga 2. Selbst Vereine mit weniger Managementfehlern wie wir, haben so ihre Probleme ohne das sie so richtig falsch gehandelt haben. Bestes Bsp ist hier Bochum die ich schon seit ihrem Abstieg etwas genauer verfolge. Und Karlsruhe kenne ich auch ganz gut. So dramatsich schlecht geht es m.E. bei uns nicht. Halt typisch Liga 2 mit eingebautem schleichendem Niedergang so wie es die große DFL wünscht. Die Anreize im Profifußball sind leider so angelegt wie sie nunmal sind und da ist für Liga 3 und Liga 2 nur wenig Platz. Außer für Gelddruckmaschinen wie hoffenheim und red bull. Und viele Leute bei DFL und auch in der Beraterszene sind doch glücklich wie es ist. Und auch der DFB schätzt die Milliardeninvestitionen von Red Bull.
Auffällig ist vor allem für mich, daß SK und FG alte Unterstützer wie DVAG verprellt hat und leider keine neuen dauerhaften Partner generiert hat. Alle diese Sponsoren bleiben leider immer nur 1 bis 2 Jahre. Vereine wie Gladbach und auch Bremen haben schon sehr lange ein Pool von mittelständischen Unternehmen die immer dabei blieben und auch den Verein in schlechten zeiten unterstützt haben.
Wie tauschen immer nur den einen mit dem anderen aus und bewegen uns hier vertriebstechnich nicht wirklich fort. Die Sponsorensuche wird damit immer schwieriger und das hat nicht unbedingt was mit unserem Markenwert zu tun.
Mit MS und Fünftstück haben wir etwas Struktur in den sportlichen Bereich bekommen. Jetzt müssen wir auch im Finanzbereich und bei den Sponsoren Struktur reinbekommen. Und dann reicht es wenn Stefan K den kaiser Franz vom Betzenberg spielt. Die Rolle kann er gut. Strategisch und vor allem langfristig die Themen angehen und umsetzen kann er wohl nicht. Kurzfristige Erfolge genügen nicht mehr.
Natürlich ist der Inhalt dieses Threads größtenteils Spekulation.
Aber es gibt einfach einige simple Zusammenhänge, die immer gelten. Und wenn dann die Meldungen vom oder über den Berg diesen einfachen Regeln widersprechen, fragt sich der schlichte Fan und das schlichte Mitglied "quid?"
Wir planen die letzten Jahre jeweils mit einem ausgeglichenen Haushalt, d.h. nach den Planungen werden sich Ausgaben und Einnahmen decken.
Erhöhen sich die Ausgaben gegenüber der Planung oder sinken die Einnahmen, macht man Verlust. Umgekehrtes führt zu einem Gewinn.
Bei uns war es die letzten Jahre immer umgekehrt:
Wir haben jeweils Transfererlöse erzielt, die nicht geplant waren und sind im DFB-Pokal weiter gekommen (für das Lizensierungsverfahren dürfen nur die erwarteten Einnahmen der ersten Runde berücksichtigt werden). Im Übrigen hat man über Einnahmenveränderungen nicht viel gehört. Zuschauerschnitt halbwegs im Soll, Fersehrechte zumindest nicht weniger als geplant Sposoring/Gastronomie kann in Folge des Sport5-Pakets nicht nennenswert hinter der Planung liegen...
Die Ausgaben wurden gesenkt. Teure Spieler abgegeben, billige geholt. Stadionmiete gesenkt, keinerlei Verlautbarungen über nennenswerte ungeplante Ausgaben.
Ausgeglichene Planung - Einnahmen über der Planung - Ausgaben nicht über der Planung - Ergebnis zwingend: Gewinn und Liquidität.
Die Meldungen beschäftigen sich in der Regel aber nicht mit Gewinn und großer Liquidität:
Nachdem man bei der vorletzten JHV schon von einem nur gering negativen Eigenkapital sprach, verkündete Grünewalt in der letzten JHV stolz ein gering positives Eigenkapital (meiner Erinnerung nach sechs- oder gar nur fünfstellig). Der in der Saison Saison 2014/15 erzielte Gewinn lag wohl ebenfalls lediglich im sechsstelligen Bereich. Wo waren die Pokalmillionen (die bereits in der Vorsaison irgendwo versickert waren)?
Völlig unerfindlich ist für mich die Liquiditätsproblematik. Wenn ich mehr einnehme und weniger ausgebe als geplant, muß ich mehr Geld iin der Kasse haben als geplant. Hatte ich mit einer zum Ende zwar leeren, aber im positiven Bereich befindlichen Kasse geplant, muß plötzlich Liquidität vorhanden sein. Wie kann es dann dazu kommen, dass Liquiditätsengpässe existieren, die (zur Ersparung von Kreditzinsen) über die Betze-Anleihe gelöst werden.
Wenn nunmehr der Kicker berichtet, man plane nunmehr mit 700.000 € Gewinn, darf wohl trotz aller Lückenhaftigkeit der eigenen Informationsbasis und mangelhafter Kenntnisse in Buchhaltung und Bilanzrecht nachgefragt werden, wie es sein kann, dass der Verein ohne Verlust plant und trotz Transferüberschuß, der deutlich über 5.000.000 € liegt, nur einen derart geringen Gewinn macht.
Wurden plötzlich doch Rückstellungen im Millionenbereich für die Anleihe, bzw Fröhnerhof gemacht (gegnüber geplanten 500.000 €)?
Sind neue Risiken aufgetaucht, für die man Rückstellungen in Millionenhöhe machen müßte?
Falls ja - welche?
Oder wo sonst versickert das Geld?
Vielleich liegt es ja wirklich an meinen sehr begrenzten, laienhaften Fachkenntnissen in Sachen Bilanzen, aber ich bringe einfach die permanenten Meldungen über Zusatzeinnahmen und über Verringerung der Ausgaben mit der seit Jahren angeblich bestehenden grundsätzlich besorgnisfreien finanziellen Grundsituation nicht in Einklang.
Gruß aus der Pfalz
Aber es gibt einfach einige simple Zusammenhänge, die immer gelten. Und wenn dann die Meldungen vom oder über den Berg diesen einfachen Regeln widersprechen, fragt sich der schlichte Fan und das schlichte Mitglied "quid?"
Wir planen die letzten Jahre jeweils mit einem ausgeglichenen Haushalt, d.h. nach den Planungen werden sich Ausgaben und Einnahmen decken.
Erhöhen sich die Ausgaben gegenüber der Planung oder sinken die Einnahmen, macht man Verlust. Umgekehrtes führt zu einem Gewinn.
Bei uns war es die letzten Jahre immer umgekehrt:
Wir haben jeweils Transfererlöse erzielt, die nicht geplant waren und sind im DFB-Pokal weiter gekommen (für das Lizensierungsverfahren dürfen nur die erwarteten Einnahmen der ersten Runde berücksichtigt werden). Im Übrigen hat man über Einnahmenveränderungen nicht viel gehört. Zuschauerschnitt halbwegs im Soll, Fersehrechte zumindest nicht weniger als geplant Sposoring/Gastronomie kann in Folge des Sport5-Pakets nicht nennenswert hinter der Planung liegen...
Die Ausgaben wurden gesenkt. Teure Spieler abgegeben, billige geholt. Stadionmiete gesenkt, keinerlei Verlautbarungen über nennenswerte ungeplante Ausgaben.
Ausgeglichene Planung - Einnahmen über der Planung - Ausgaben nicht über der Planung - Ergebnis zwingend: Gewinn und Liquidität.
Die Meldungen beschäftigen sich in der Regel aber nicht mit Gewinn und großer Liquidität:
Nachdem man bei der vorletzten JHV schon von einem nur gering negativen Eigenkapital sprach, verkündete Grünewalt in der letzten JHV stolz ein gering positives Eigenkapital (meiner Erinnerung nach sechs- oder gar nur fünfstellig). Der in der Saison Saison 2014/15 erzielte Gewinn lag wohl ebenfalls lediglich im sechsstelligen Bereich. Wo waren die Pokalmillionen (die bereits in der Vorsaison irgendwo versickert waren)?
Völlig unerfindlich ist für mich die Liquiditätsproblematik. Wenn ich mehr einnehme und weniger ausgebe als geplant, muß ich mehr Geld iin der Kasse haben als geplant. Hatte ich mit einer zum Ende zwar leeren, aber im positiven Bereich befindlichen Kasse geplant, muß plötzlich Liquidität vorhanden sein. Wie kann es dann dazu kommen, dass Liquiditätsengpässe existieren, die (zur Ersparung von Kreditzinsen) über die Betze-Anleihe gelöst werden.
Wenn nunmehr der Kicker berichtet, man plane nunmehr mit 700.000 € Gewinn, darf wohl trotz aller Lückenhaftigkeit der eigenen Informationsbasis und mangelhafter Kenntnisse in Buchhaltung und Bilanzrecht nachgefragt werden, wie es sein kann, dass der Verein ohne Verlust plant und trotz Transferüberschuß, der deutlich über 5.000.000 € liegt, nur einen derart geringen Gewinn macht.
Wurden plötzlich doch Rückstellungen im Millionenbereich für die Anleihe, bzw Fröhnerhof gemacht (gegnüber geplanten 500.000 €)?
Sind neue Risiken aufgetaucht, für die man Rückstellungen in Millionenhöhe machen müßte?
Falls ja - welche?
Oder wo sonst versickert das Geld?
Vielleich liegt es ja wirklich an meinen sehr begrenzten, laienhaften Fachkenntnissen in Sachen Bilanzen, aber ich bringe einfach die permanenten Meldungen über Zusatzeinnahmen und über Verringerung der Ausgaben mit der seit Jahren angeblich bestehenden grundsätzlich besorgnisfreien finanziellen Grundsituation nicht in Einklang.
Gruß aus der Pfalz
Dieser Beitrag wurde zuletzt von running-man am 14.08.2015 um 10:50 Uhr bearbeitet Zitat von michel71
Was von den zurückgestellten Geldern nicht abgedeckt werden kann, wird per Kredit bedient. Das wurde schon so komuniziert. Ein großes Problem wird das nicht sein, für den Kredit hat man ja dann das NLZ als Sicherheit.
Was von den zurückgestellten Geldern nicht abgedeckt werden kann, wird per Kredit bedient. Das wurde schon so komuniziert. Ein großes Problem wird das nicht sein, für den Kredit hat man ja dann das NLZ als Sicherheit.
Das NLZ als Sicherheit? Dazu würde ich mich gern äußern. Denn betrachtet man es genauer ist das quatsch. Wir haben einen hochverschuldeten - bislang sogar überschuldeten Verein, der mit wenig greifbaren Sicherheiten (genaugenommen Spielerwerten) als Gegenwert in der Bilanz arbeitet. Als einer der wenigen greifbaren Werte steht diesem Schuldenberg das NLZ gegenüber. Ist das wirklich beleihbar? Rein logisch eigentlich nicht. Wieviel ein Spieler nämlich wert ist wenn er verkauft werden muss ist mehr als eine rein akademische Frage.
Wenn wir diesen Umstand aber mal unbeachtet lassen, entspricht der Beleihungswert üblicherweise achtzig Prozent des Verkehrswertes. Wie hoch ist denn nun der Verkehrswert? Banken machen sich es da häufig einfach und nehmen als Hilfskonstrukt den gezahlten Kaufpreis als Verkehrswert an. Problem dabei ist jedoch, dass dies einen regelmäßigen Markt voraussetzen würde. Einen regelmäßigen Markt für Nachwuchsleistungszentren gibt es nicht. Denn diese Immobilie ist lediglich für einen einzelnen Zweck gebaut: Um den Nachwuchs eines Profivereins ausbilden zu können. Fällt dieser Zweck weg, weil zum Beispiel der einzige Nutzer in Insolvenz geht, dann haben wir eine Gewerbeimmobilie ohne Nutzungsmöglichkeit. Eine Gewerbeimmobilie ohne Nutzungsmöglichkeit hat jedoch zwingend einen Verkehrswert von Null. Wie hoch kann da wohl ein Beleihungswert ausfallen?
Und selbst wenn eine alternative Nutzung des Grundstückes noch möglich wäre, was ich in Zweifel ziehe da der Bebauungsplan vermutlich in engen Grenzen ausfällt, wären die Kosten der Umnutzung wiederum so hoch, dass ein nennenswerter Beleihungswert ebenfalls nicht erkennbar wird.
Wenn also nicht irgendwo Klüngel herrscht, wird der FCK in der jetzigen Situation mit dem Erwerb des NLZ nicht um einen einzigen Cent kreditwürdiger.
Gruß Berti
Zitat von werschtche
Ich finde es befremdlich, dass vor ein paar Jahren Opel durch Staatshilfen aus dem Schlamm gehoben wurde und seit einiger Zeit x-Mio an Sponsorengeldern an Dortmund, Leverkusen, Mainz und Freiburg bezahlt werden und dann noch Teams bei der DTM starten können, wenn gleichzeitig deutsche Werke geschlossen und in KL Kurzarbeit gearbeitet wird.
Ich finde es befremdlich, dass vor ein paar Jahren Opel durch Staatshilfen aus dem Schlamm gehoben wurde und seit einiger Zeit x-Mio an Sponsorengeldern an Dortmund, Leverkusen, Mainz und Freiburg bezahlt werden und dann noch Teams bei der DTM starten können, wenn gleichzeitig deutsche Werke geschlossen und in KL Kurzarbeit gearbeitet wird.
GM hat damals vom deutschen Staat einen Überbrückungskredit in Höhe von 1,5 Milliarden Euro erhalten, der im November 2009 fristgerecht zurück gezahlt wurde. Weitere Gelder hat GM vom deutschen Staat nicht bekommen.
Außerdem wurden keine deutschen Werke geschlossen, es wurde in genau einem einzigen Werk die Automobilproduktion eingestellt. Und in KL wird zurzeit sicher keine Kurzarbeit gearbeitet, da noch Werksferien sind. Beides sind aber wirtschaftliche Entscheidungen, die in keinem Zusammenhang mit Sponsoraktivitäten stehen. Es ist schon abenteuerlich, das in einen Sinnzusammenhang zu bringen.
Und nur mal so am Rande: Opel startet nicht in der DTM.
Lullaby, das alles ist mir schon klar. Meine Absicht war ja, anhand einer Gegenüberstellung von Transfereinnahmen und -ausgaben zu zeigen, dass der Großteil der erlösten Einnahmen nicht in Neuverpflichtungen geflossen sind, sondern – wie du ja korrekt ausführst – primär dem Bilanzausgleich dienen. Und genau da liegt doch auch das Problem: Wir decken unsere Ausgaben offensichtlich nicht durch laufende Einnahmen, sondern durch nicht planbare weil höchst unregelmäßige Sondereffekte wie eben die Transfererlöse. Das sollte uns zu denken geben.
Zitat von Devil_till_Death
Meine Absicht war ja, anhand einer Gegenüberstellung von Transfereinnahmen und -ausgaben zu zeigen, dass der Großteil der erlösten Einnahmen nicht in Neuverpflichtungen geflossen sind, sondern – wie du ja korrekt ausführst – primär dem Bilanzausgleich dienen.
Meine Absicht war ja, anhand einer Gegenüberstellung von Transfereinnahmen und -ausgaben zu zeigen, dass der Großteil der erlösten Einnahmen nicht in Neuverpflichtungen geflossen sind, sondern – wie du ja korrekt ausführst – primär dem Bilanzausgleich dienen.
An der Stelle möchte ich noch kurz einhaken und auf den GuV-Effekt von Transfers eingehen. Wenn wir einen Spieler für bspw. 500.000 EUR kaufen, ist das zunächst kein Aufwand. Es ist ein reiner Aktiv-Tausch, d.h. das Vereinsvermögen verändert sich nicht. Der Wert des Spielers wird gleichmäßig über die Vertragslaufzeit abgeschrieben. Bspw. bezahlen wir 500.000 EUR für einen Spieler, Vertragslaufzeit liegt bei 5 Jahren. Dann haben wir für die nächsten 5 Jahre jeweils ein Aufwand von 100.000 EUR-
Jetzt kann man sich fragen, wieso erzählt mir der Waterhead das?
Ganz einfach. Wenn wir einen Spieler verkaufen, muss man sich seinen Restwert anschauen, zu dem er noch in der Bilanz steht, um den Ertrag des Verkaufs zu berechnen (Wie stark hat sich unser Vermögen durch den Verkauf verbessert?).
Jetzt schauen wir uns das ganze Mal für unsere Transfers an:
Heintz: Restwert ca. 0 EUR => Ertrag liegt bei 1,50 Mio. EUR.
Orban: Restwert ca. 0 EUR => Ertrag liegt bei 2,00 Mio. EUR.
Hofmann: Restwert ca. 800.000 EUR => Ertrag liegt bei ca. 1,20 Mio. EUR
Mugosa: Restwert ca. 150.000 EUR => Ertrag liegt bei ca. 250.000 EUR
Borysiuk: Restwert ca. 500.000 EUR => Ertrag ca. bei Null EUR
Durch die Verkäufe haben wir einen Ertrag von knapp 5 Mio. EUR erreicht.
Insgesamt haben wir für ca. 2,5 Mio EUR neue Spieler gekauft. Gehen wir von einer durchschnittlichen Vertragslaufzeit von 3 Jahren aus, dann mach das in diesem Jahr Aufwendungen (Abschreibungen) i.H.v. 0,85 Mio. EUR.
D.h. in der GuV müssten wir (Stand heute) für das Geschäftsjahr 15/16 einen Gewinn aus Spielertransfers in Höhe von 4,15 Mio. EUR ausweisen.
Für den Etat sind natürlich auch die vollen Transferzahlungen zu berücksichtigen. Aber aus GuV-Sicht kommt man auf die ca. 4,15 Mio. EUR.
Zitat von Fanatisch_
Das spricht dann doch stark dafür, dass Kuntz ihm nicht garantieren kann, dass er bis März noch da ist.
Oder dass der Druck auf unseren VV immer größer wird und er keine weitere Angriffsfläche hinsichtlich Vetternwirtschaft bieten möchte.
Das spricht dann doch stark dafür, dass Kuntz ihm nicht garantieren kann, dass er bis März noch da ist.
Oder dass der Druck auf unseren VV immer größer wird und er keine weitere Angriffsfläche hinsichtlich Vetternwirtschaft bieten möchte.
Oder es bedeutet ganz banal, dass sich Schwenken für ein Angebot zur Festanstellung bei der DFL entschieden hat. Der Job, der zum einen ziemlichen krisensicher ist und Schwenken zudem nicht ganz so sehr im Kreuzfeuer steht wie bei einem brodelnden Traditionsverein mit undurchsichtigen Finanzen.
Die DFL wird zudem wohl auch mehr zahlen als en "Appel und en Ei".
Ich (ohne den FCK im Herzen), hätte mich wahrscheinlich genau so entschieden. Ich bin mir sicher, dass ich nicht der einzige wäre.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von barneystinson am 15.09.2015 um 12:16 Uhr bearbeitet Zitat von parkthebus92
verzeiht meinen mangelnden Durchblick, aber was macht Rombach eigentlich auf Dienstreise in den USA?
Nein! Sagt Dieter Rombach, der Aufsichtsratsvorsitzende des FCK. „Ich sehe noch keinen Grund zu einer Trainerdiskussion. Ich habe die Hoffnung, dass die Mannschaft das Steuer in der englischen Woche noch rumreißen kann“, erklärte Rombach, der gestern auf Dienstreise in den USA weilte, in einem Telefonat.
verzeiht meinen mangelnden Durchblick, aber was macht Rombach eigentlich auf Dienstreise in den USA?
Rombach ist Lehrstuhlinhaber und Institutsleiter beim Fraunhofer. Zusätzlich noch Mitglied bzw. Vorstand in drölfzich Verbänden und Vereinigungen. In dieser Funktion ist er häufiger in den USA und auch in Australien. Mit dem FCK hat es weniger zu tun.
Man sollte nicht vergessen, dass unsere AR keine Angestellten des FCK sind und ihre Hauptbetätigung i.d.R. an erster Stelle steht.
Zur Ausgliederungsdebatte: So lange niemand prägnant und korrekt den Vorteil einer Ausgliederung aufzeigen kann, sollte man als Mitglied dagegen stimmen.
Es stehen bei uns keine Investoren schlange, die die ausgegliederte Abteilung kaufen möchten. Es ist auch nicht -obwohl immer wieder behauptet- zwingend erforderlich, für die Bundesliga eine Trennung zwischen Hauptverein und Fußballabteilung vorzunehmen.
Sofern dies jemand anders sieht, sollte er es begründen können. Nur schwammig auf "steuerliche Aspekte" zu verweisen, reicht mir nicht aus.
Und welche Rolle die Anleihe bei einer Ausgliederung spielt, weiß nur Kuntz alleine.
Zitat von Devil_till_Death
@Bertikoks
Was ist eigentlich dein Standpunkt in Sachen Ausgliederung? Strikt dagegen oder eher dafür? Und unter welchen Prämissen würdest du zustimmen und unter welchen nicht?
@Bertikoks
Was ist eigentlich dein Standpunkt in Sachen Ausgliederung? Strikt dagegen oder eher dafür? Und unter welchen Prämissen würdest du zustimmen und unter welchen nicht?
Ich bin weder strikt dafür noch strikt dagegen. Klar ist, dass der Verein seine dann ausgegliederte Abteilung nur einmal verkaufen kann. Und ob man die Vorraussetzung dafür gerade zu dem Zeitpunkt schaffen muss, an dem der Verein nahezu am Tiefpunkt seiner wirtschaftlichen Entwicklung steht, ist zumindest fragwürdig. Die Verantwortlichen vergleichen gerne mit dem FC Bayern. Tatsächlich sollten wir uns aber eher an den Löwen orientieren.
Der Wechsel der Rechtsform nach 115 Jahren Vereinsgeschichte muss sehr gut und glaubhaft begründet werden. Und es muss klare Regeln geben, was dem Verein in dieser Sache erlaubt ist, und was nicht. Einfach nur frisches Wasser in einen bereits löchrigen Eimer zu gießen, gaukelt die vermeintlich besseren Chancen für die Zukunft lediglich vor.
Die Vorstellung, dass die jetzt Verantwortlichen alleine und nach Gutdünken darüber entscheiden wann und wem sie Anteile des 1. FC Kaiserslautern e.V. beziehungsweise der ausgegliederten Profi-Abteilung verkaufen und zu welchem Preis, ist mir persönlich nicht geheuer. Die Ausgliederung selbst wird auf Dauer jedoch nicht zu vermeiden sein.
Deshalb gilt es Regeln festzulegen die unabhängig von Personen Gültigkeit besitzen. Ich glaube ja immer noch, dass wir selbst der beste Investor sind. Darum sieht der nächste Teil meiner Anträge zur Ausgliederung vor, dass der Vorstand für den Fall eines Verkaufs von Anteilen, diese für eine Frist von 30 Tagen zunächst im Streubesitz an Vereinsmitglieder und Fans anbieten muss. Das gibt uns zu mindestens die Möglichkeit den Prozess zu beeinflussen.
Ferner muss in der Satzung festgeschrieben werden, dass der Verein immer im Besitz von 50 % der ausgegliederten Abteilung + einem Anteil bleiben muss. Das ist nichts anderes als die 50 + 1 Regelung der DFL. Da diese aber schrittweise aufgeweicht wird und Kriterien festgelegt werden, unter welchen diese Regel ihre Gültigkeit verliert, muss diese Schallmauer dauerhaft festgeschrieben werden. Dies betrachte ich ausdrücklich nicht als Misstrauensvotum gegen die jetzt handelnden Personen, sondern als dauerhafte Absicherung für den Verein 1. FC Kaiserslautern e.V. - den wir wohl alle gern erhalten wollen.
Gruß Berti
Zitat von running-man
Ich vermute eher, die Gefährdung der Gemeinnützigkeit resultiert aus der Frage, ob den Profivereinen eine Gewinnerzielungsabsicht zu unterstellen ist. Wenn das der Fall ist (was druchaus schlüssig klingt,) wäre die Gemeinnützigkeit wohl zu verneinen.
Ich vermute eher, die Gefährdung der Gemeinnützigkeit resultiert aus der Frage, ob den Profivereinen eine Gewinnerzielungsabsicht zu unterstellen ist. Wenn das der Fall ist (was druchaus schlüssig klingt,) wäre die Gemeinnützigkeit wohl zu verneinen.
Was dann aber auch Mainz und Freiburg beträfe. Insofern wäre ich irritiert, wenn du Recht behieltest.
Siehe Punkt 6, etwa auf halber Höhe. Punkt 7 ist das, worauf du dich beziehst. Da kriegen wir meines Erachtens erst Probleme, wenn die Anzahl an Mitgliedern, speziell aktiven, die Anzahl an Profispielern übersteigt. So lange wir eine Jugendabteilung haben, wird das aber nicht passieren.
Punkt 3 sollte den Berti interessieren.
Beste Grüße
Lullaby
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Lullaby am 17.09.2015 um 18:14 Uhr bearbeitet
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