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Haching in der Presse

10.07.2008 - 21:47 Uhr
Haching in der Presse |#21
23.08.2013 - 14:35 Uhr
Hachings Fehlstart

„Angst, etwas falsch zu machen”

Haching-Fehlstart mit zwei Punkten aus vier Spielen: Der Kapitän Maximilian Weizmüller erklärt sechs Gründe

Unterhaching - „Gewinnen kann jeder, wir kommen wieder, beim nächsten Mal als Sieger”, tönt es nach Abpfiff der Drittliga-Partie zwischen der SpVgg Unterhaching und Darmstadt (2:4) aus den Lautsprechern. Einige Spieler im Rot-Blauen Dress liegen regungslos auf dem Rasen, andere verlassen mit hängenden Köpfen das Spielfeld – zwei Punkte aus vier Spielen, das ist zu wenig. Viel zu wenig.

Die AZ erklärt, warum der Saisonstart verpatzt wurde.

Individuelle Fehler: Die Defensive neigt dazu, sich blöde Tore einzufangen. Fast die Hälfte der bisher neun Gegentreffer (Ligahöchstwert) resultierte aus individuellen Schnitzern. „Wir versuchen immer Situationen, in denen es hinten eng wird, spielerisch zu lösen – lange Bälle sind keine Option für uns. Da passieren Fehler, die wir abstellen müssen”, sagt Kapitän Maximilian Welzmüller.

Leader-Mangel: Hachings Truppe ist eine der jüngsten der Liga. Mit einem Altersdurchschnitt von 21 Jahren liegt die Mannschaft vom Trainergespann Claus Schromm und Manuel Baum sogar hinter der Zweitvertretung von Borussia Dortmund (21,6). Kein Spieler im Kader ist älter als 27 Jahre. „Gerade junge Spieler denken viel nach und haben Angst, etwas falsch zu machen – da verkrampft man schnell”, sagt der Kapitän. Viele könnten sogar noch in der A-Jugend spielen. „Bei uns im Team gibt es keinen klassischen Leitwolf. Wir haben flache Hierarchien und deshalb einige Spieler, die auf den Tisch hauen – ich finde aber, dass es zu wenige sind”, sagt Welzmüller.

Verletzten-Misere: Zeitweise fehlten über zehn Spieler. Die zweitligaerfahrenen Mario Erb und Benjamin Schwarz fallen seit Saisonbeginn aus. Auch Marius Willsch, Jonas Hummels und Benjamin Kauffmann fehlen verletzt – wichtige Säulen. „Erb und Schwarz haben eine starke Vorbereitung gespielt und sind für unsere Defensive enorm wichtig. Jetzt brechen sie uns weg – ich denke, das ist der Hauptgrund für den Fehlstart”, sagt der Kapitän.

Schlafmützige Anfangsphase: Unterhaching fing sich in den ersten vier Saisonspielen bereits drei Treffer in den Anfangsminuten ein. Welzmüller: „Das ist ein Problem, das wir in den Griff bekommen müssen. Wären wir mal 1:0 vorne, müsste der Gegner mal Gas geben und aufmachen.”

Doppelbelastung: Unterhaching ist einzigartig im deutschen Profifußball. Grund: Als einziger Verein trennt die Spielvereinigung nicht klar zwischen Dritt- und Bayernligamannschaft. Das heißt, dass jeder Spieler für beide Teams auflaufen kann und einige sogar zusätzlich für die A-Jugend spielberechtigt sind. „Wenn alle Spieler fit sind, ist das eine gute Idee. Die Jungs, die bei der Ersten nicht oder nur kurz spielen, können bei der Zweiten Spielpraxis sammeln. Durch die vielen Verletzten ist das natürlich problematisch, vor allem, weil sich keine erste Elf herauskristallisieren kann”, sagt Welzmüller.

Standardschwäche: Dreimal hintereinander haben sich die Vorstädter einen Gegentreffer nach Freistößen oder Eckbällen eingefangen. Welzmüller: „Da haben wir körperliche Nachteile, weil die meisten von uns recht klein sind”, sagt er. „Trotzdem kann es nicht sein, dass wir in jedem Spiel ein Standard-Tor bekommen. Daran müssen wir dringend arbeiten.”
Oh, schau' an - die AZ schreibt mal wieder über uns.
Sehr treffender Artikel finde ich. Sehe vieles ähnlich.
Das irrsinnige Aus- und Einswechseln der Trainer hätte
ich vermutlich noch mit aufgenommen...
Haching in der Presse |#22
06.09.2013 - 14:43 Uhr
Großen Anteil am Hoch der Vorstädter hat Fabian Götze. Der ältere Bruder von Bayern-Star Mario ist stark in die Saison gestartet. Neben Götze spielen auch Jonas Hummels (Bruder von BVB-Star Mats) und Pascal Köpke (Sohn von DFB-Torwarttrainer Andreas) für die Spielvereinigung.
In der AZ bewertet Schwabl die Leistungen des prominenten Nachnamen-Trios.
schade irgendwie, dass es immer nur über die prominenz geht... aber recht hat er.
Haching in der Presse |#23
06.11.2013 - 11:17 Uhr
Als Profi spielte er für die drei großen bayerischen Vereine: den FC Bayern, 1860 München und den "Club" in Nürnberg. Nach seinem nicht ganz freiwilligen Abgang 1997 bei den Löwen wurde es ruhig um Manni Schwabl. Seit Juni 2012 ist er Präsident der SpVgg Unterhaching. Die Jungs von 19er Alu trafen den 47-Jährigen in dessen Büro im Sportpark des Drittligisten zum Gespräch über Phantomtore, Ralph Hasenhüttl, seine Zeit beim Rekordmeister, dem Club und 1860 München und vieles mehr.
Manni Schwabl: ''Mir ist das Denken im Fußball manchmal zu kurzfristig''
Videointerview
Haching in der Presse |#24
10.02.2014 - 16:12 Uhr
Manuel Baum stand gegen Rostock (1:3) zum hundertsten Mal als Trainer am Seitenrand. Für den 34-Jährigen, der sein drittes Spiel als alleiniger Cheftrainer erlebte, lief sein persönliches Jubiläumsspiel alles andere als positiv. "Das war eine brutal bittere Niederlage. Dass nach so einem Spiel am Ende nichts rauskommt ist extrem bitter, weil wir eigentlich schon einen Punkt verdient hätten", sagte der Hachinger Trainer nach der neunten Saisonpleite.
Der Internetauftritt des kicker berichtet über die Situation nach dem insgesamt enttäuschenden Rückrundenstart und gibt einen Ausblick auf die kommende Partie beim Schlusslicht Saarbrücken.
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