Pressestimmen Nationalmannschaft
zum gestrigen spiel:
DEUTSCHLAND:
Bild:
"Vorne geballert, hinten gebibbert. Diese Abwehr quält uns. Klinsi muss überlegen, wie wir endlich hinten dicht halten. Rechtsverteidiger Arne Friedrich ist ein Schwachpunkt."
Express:
"Standesgemäß und spektakulär war's. Nur nichts für schwache Nerven. Vorne sind wir genial, aber hinten leider noch nicht ganz dicht. Dennoch: Das Spiel macht richtig Lust auf diese WM!"
Süddeutsche Zeitung:
"Gelungener Start mit Schönheitsfehlern. Deutschland zeigte der Welt überwiegend sein Schweini-Poldi-Lächeln und gelegentlich auch seine Abwehrfratze. Die Rivalen werden genau gesehen haben, dass die Deutschen Schwierigkeiten haben, eine Führung zu verwalten."
Sport1.de:
"Hauptsache gewonnen! Die deutsche Hintermannschaft war viel zu leicht auszuhebeln. Nur gut, dass die permanenten Offensivbemühungen von Klinsmanns Schützlingen belohnt wurden. Doch haarsträubende Unsicherheiten brachten den Gastgeber um ein besseres Ergebnis."
ENGLAND:
The Sun:
"Miroslav Kloses Doppelpack besorgte Deutschland einen Traumstart in die WM 2006."
Daily Telegraph:
"Wenn schon ein Stürmer wie Wanchope, der in England wegen seiner Plumpheit und nicht wegen seines Abschlusses zur einer Kultfigur wurde, die deutsche Hintermannschaft zweimal durchbricht, was gelingt dann Ronaldinho, Shevchenko oder Owen?"
Daily Mirror:
"Deutschland zeigte zwei Traumtore und eine Slapstick-Abwehr in einem Auftakt-Thriller mit sechs Toren. Mit dieser Leistung brauchen sie viel Glück, um das Achtelfinale zu überstehen."
The Times:
"Deutschland zeigte wenig Klasse. Die großen Kaliber wird dies trösten. Deutschland rutschte auf der Bananenschale Costa Rica zwar nicht aus, aber Löcher in der Verteidigung können nicht überdeckt werden. Es bleibt das Gefühl zurück, dass das Glas eher halbleer ist."
Daily Mail:
"Die Defensive war so bemüht, den Fall der Berliner Mauer nachzustellen, dass selbst ein früherer Stürmer von Derby County unbeachtet durch die Trümmer schlüpfen konnte."
The Guardian:
"Auf Klinsmann kommen unangenehme Fragen über die Qualität seiner Innenverteidigung zu."
FRANKREICH:
L'Equipe:
"Es war eine gelungene Ouvertüre. Deutschland hat die 18. Fußball-Weltmeisterschaft in toller Manier mit zwei wunderbaren Treffern von Lahm und Frings eröffnet. Ein leicht verführerisches Spiel mit tollen Toren, einem stets präsenten Lahm aber auch einer fiebrigen Abwehr."
Le Figaro:
"Der Angriff brillierte, die Abwehr überzeugte nicht. Nach Monaten mit Freundschaftsspielen konnte sich die Mannschaft endlich im Wettbewerb messen. Der Sieg gegen Costa Rica beruhigte eine Nation, die bis zum Anpfiff nicht vom Potenzial ihrer Elf überzeugt war."
BRASILIEN:
O Globo:
"Deutschland bewies Feuerkraft. Der Sturm kompensiert die Abwehrfehler. Der Sieg beseitigt vorerst das Misstrauen gegen Klinsmann. Das Eröffnungsspiel verspricht eine unvergessliche WM, zumindest von der Torzahl her."
Folha:
"Deutschland siegt, und Klinsmann gibt das Bier frei. Die Gastgeber hat einen Sturm, der viele Chancen herausspielt, aber auch eine schwache Abwehr."
COSTA RICA:
La Nacion:
"Ehrenvoller Untergang. Zumindest endete es nicht in einer Katastrophe. Deutschland fuhr seine Geschütze auf, Wanchope war unsere Trumpfkarte. Unsere Abwehr war schwach und gab bei allen Gegentoren den nötigen Freiraum."
Al Dia:
"Historischer 'Chope': Paulo stahl die Show. Er hat die Arena zum Schweigen gebracht. Das Spiel war nicht so fürchterlich, wie viele erwartet haben. Trotzdem ist die Niederlage hässlich."
Diario Extra:
"Als unser Team drückte, sah Deutschland schlecht aus. Ein gutes Resultat, aber es fehlte der ganz große Ehrgeiz."
ECUADOR:
El Comercio:
"Deutschland gibt seinen Anhänger die erste Freude."
Hoy:
"Deutschland besiegt die Ticos, überzeugt aber nicht. Der Gastgeber sammelte seine ersten drei Punkte, aber beseitigte nicht die Zweifel, weil er nicht wie ein Titelkandidat auftrat."
Extra:
"Deutschland siegte, durchlebte jedoch einen Schreck. Der 4:2-Erfolg wurde mit mehr Schlagkraft als überzeugend erkämpft. Viele Fehler waren sichtbar."
ITALIEN:
Gazzetta dello Sport:
"Deutsches Fest. Deutschland spielt mit zwei Geschwindigkeiten. Vier Tore, aber die Abwehr wackelt. Ohne Ballack erweisen sich die Deutschen als zu schwach, im Mittelfeld gibt es zu wenig Fantasie."
NIEDERLANDE:
Telegraaf: "Spektakulärer Sieg von Gastgeber Deutschland über Costa Rica. Klose feiert sein eigenes Fest. Das Eröffnungsspiel drohte langweilig zu werden, aber der offene Schlagabtausch wirkte nicht einschläfernd."
POLEN:
Super Express:
"Die Deutschen präsentieren sich vorne wie ein Panzer. Hinten stehen sie aber nicht dicht und sehen eher wie eine Juniorenauswahl aus."
Gazeta Wyborcza:
"Die Kritik an der deutschen Abwehr war gerechtfertigt. Beide Innenverteidiger sind zwar stark, aber total machtlos gegen Pässe. Sie versuchen auf Abseits zu spielen, aber das bringt nicht immer den gewünschten Effekt."
In einem Interview mit dem „Spiegel“ bestätigt Waldemar Hartmann, dass „Waldis Club“ künftig nicht mehr in der ARD laufen wird. Beide Parteien konnten sich nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen. Das sei seine Entscheidung gewesen, sagte der Moderator dem Magazin. Das Angebot einer Vertragsverlängerung um ein Jahr war für Hartmann nicht genug: „Das ist eine Verlängerung gerade mal um ein Jahr – anstatt wie bisher um zwei!“
Waldi hat kein Fleißkärtchen bekommen
Der Fußball-Plauderer zeigt sich enttäuscht von den Verantwortlichen. So habe es während der Europameisterschaft – als sein Talk auf Sendung war – kein positives Feedback gegeben. Drei Millionen Zuschauer habe seine Sendung regelmäßig um Mitternacht vor dem Fernseher versammelt. „Da wäre es doch normal gewesen, dass ich von den Verantwortlichen des Ersten wenigstens eine SMS oder ein Fleißkärtchen mit zwei Zeilen bekomme. Was aber macht die ARD-Programmkonferenz? Beschließt zwei Tage nach dem Finale, meinen Vertrag nur bis Juni 2013 zu verlängern.“
Empörung über den WDR-Sportchef Steffen Simon
Hartmann empört sich in dem „Spiegel“-Gespräch besonders über WDR-Sportchef Steffen Simon. Der habe ihn regelrecht auflaufen lassen. „Üblich ist es, dass der Kommentator in der 80. Spielminute ordentlich Werbung macht für „Waldis Club“ im Anschluss. An dem Abend hatte ich Spitzengäste: Anne Will, den künftigen „Tatort“-Komissar Til Schweiger und Fredi Bobic. Die hätte man großartig anpreisen können. Steffen Simon sagte stattdessen einfach: 23.30 Uhr ‚Waldis Club‘.“ Persönlich würde ihn die Sache jedoch nicht treffen, „aber es ist bizarr, dass er ein Format der ARD so beschädigt“.
Das Ur-Gestein des TV-Talk arbeitet nach eigenen Angaben an einem neuen TV-Format. Zudem schreibe er gerade seine Memoiren. Die Kritik, „Waldis Club“ sei „zu laut, zu kumpelig, zu blöd“ wolle Hartmann aber nicht stehen lassen. „Das haben die Zuschauer nie so gesehen. Nur die Feuilletonisten.“...
Der „Welt am Sonntag“ sagte der Moderator: „Nach 32 Jahren wollte ich nicht durch den Hinterausgang gehen. Deshalb war mir wichtig, dass ICH die Entscheidung treffe.“ Hartmann ist vor allem deswegen ungehalten, weil im September die Qualifikation für die WM 2014 in Brasilien beginnt. Nach den Spielen der deutschen Nationalmannschaft hätte es wieder „Waldis Club“ gegeben. Bei einer Vertragslaufzeit von einem Jahr wäre die Sendung mitten in der Qualifikation eingestellt worden. „Das wäre genauso, als wenn man die Übertragung eines Fußballspiels nach der Halbzeit abbrechen würde“, meinte Hartmann....
Dieser Beitrag wurde zuletzt von YINvsYANG am 22.07.2012 um 22:51 Uhr bearbeitet Deutschland besiegt Frankreich im Testspiel dank zweier schöner Tore von Thomas Müller und Sami Khedira mit 2:1. Hier die Pressestimmen zum Spiel.
"Deutschland beginnt, bedrohlich zu wirken"
(...)
ITALIEN
Gazzetta dello Sport: "Fantastisches Halbfinale zwischen Brasilien und Deutschland. Hummels ist ein Gigant, der mit einem Kopfstoß ein Frankreich versenkt, das nicht reagieren kann. Löw erreicht sein Ziel, ohne den Franzosen eine Chance zu geben. Seine WM beginnt jetzt, seine Mannschaft scheint noch ganz frisch zu sein."
SPANIEN
Marca: "Hummels schießt Deutschland wieder mal ins Halbfinale. Deutschland vergeigt niemals, zum vierten Mal in Folge im Halbfinale. Riesenparade von Neuer gegen Valbuena. Neuer und Hummels, die besten im DFB-Team."
ENGLAND
The Times: "Die stille Autorität von Manuel Neuer unterstreicht die deutsche Effizienz. Die bisher nicht beantwortete Frage war, ob diese Gruppe von Spielern in der K.o.-Phase die Siegermentalität und Effizienz des teutonischen Stereotyps entwickeln konnte. Diese Frage haben sie in der drückend heißen Atmosphäre des Maracana mehr als beantwortet."
FRANKREICH
L'Equipe: "Ausgeschieden mit Auszeichnung. Der Traum der Bleus ist deutlich an einer effizienteren Mannschaft zerschellt. Spiele gegen Deutschland scheinen immer in einer Sackgasse zu enden. Die Franzosen waren zu jung, zu platt, zu unpräzise. Und trotzdem: 2016 werden wir eine weniger zweifelnde, aber ungeduldigere Mannschaft sehen. Frankreich kehrt nicht mit leeren Händen aus Brasilien zurück."
(...)
Exklusiv vorab
Pressestimmen zum deutschen WM-Sieg
5:0 gegen Argentinien - Deutschland ist Weltmeister! Hier die Pressestimmen zum Spiel...
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