Wird die WM bzw EM überbewertet ?
22.06.2012 - 17:54 Uhr
Ich hatte schon oft den Gedankengang und bin letzendlich immer zum selben Entschluss gekommen.
Vor paar tagen bin ich wieder drauf gekommen nachdem ich wiederholt Kommentare über etwas gelesen habe was eigentlich mit dem Thema nichts gemeinsam hat.
Und zwar lese bzw höre ich oft Kommenatre über den BVB das sie International gescheitert sind.
Gleich mal vorweg, ich bin kein Dortmund Fan. Genauer gesagt bin ich von keinem Verein Fan. Bin schon immer Neutraler Zuschauer. Aber trotzdem interessiert mich Fußball im allgemeinem was dazu führt das ich mich oft in Foren bzw auf News-Seiten befinde auf denen ich schon mal stundenlang Threads und Artikel durchgehe.
Zum Thema Dortmund:
Ich finds schon irgendwie lächerlich wenn Leute davon reden wie schlecht der BVB international abgeschnitten hat. Der Verein hat sich grad mal vor nicht allzulanger Zeit generell aufgrappelt. Das wird wohl oft nicht berücksichtigt.
Und eben dieses spezifische Team (welches zum Großteil aus jungen Spielern besteht die kaum bis gar keine Erfahrungen in Internationalen Wettbewerben sammeln konnten, aber seit 2 Jahren die Nationalen Wettbewerbe dominieren) hat bisher grad ein einziges mal in der Champions League teilgenommen. Ein mal!
Und eben das führt mich zum nächsten Thema: die Aussagekraft solcher Turniere.
Meiner meinung nach wird die Aussagekraft solcher Turniere extrem überbewertet.
Nehmen wir mal die CL.
Es braucht erst ein mal 34 Spieltage um den Nationalen Champion zu bestimmen bzw um Jahr für Jahr rauszufinden welcher Verein der beste ist.
Aber dagegen braucht es gerade mal 13 Spieltage (für jeweils jedes Team, vorausgesetzt man erreicht das Finale) um den besten Verein Europas zu bestimmen !?
Das ist kein Vorwurf oder dergleichen. Es liegt wohl offensichtlich am Zeitrahmen warum die Wettbewerbe so organisiert werden. Anders wäre es auch wohl nicht möglich.
Aber damit wollte ich mal darstellen wie sehr das ganze meiner Meinung nach überbewertet wird.
Was die CL angeht geht es ja aber noch.
Noch heftiger finde ich das bei der EM und WM, wo gerade mal 6 bzw 7 Spiele darüber bestimmen (vorausgesetzt man erreicht das jeweilige Finale) welches Land Europa bzw Welt -meister wird.
Die Partien aus der Qualifikationsphase habe ich deshalb nicht berücksichtigt weils ne rein formale Sache ist, da 70% der Qualifikanten aus immer den selben Nationen bestehen und es dann eh immer die selben 5-6 Nationen sind die um den Pokal spielen. Und oft hat die eine Manschafft mehr Glück als die andere weil sie auf leichtere Gegnger trifft usw. Sozusagen machen die ganzen zufälligen Konstellationen, bei denen zb ein Top Team fast durchgehend nur auf schwächere Teams trifft, viel aus.
Die beste und Aussagekräftigste Variante wäre wenn auch in den Endrunden jeder gegen jeden spielen würde. Vielleicht am ende noch Playoffs wo dann die besten 4 nochmal gegen einander Spielen (So wie es in zurzeit in der Türkei und [ich glaub mal] in Belgien gehandhabt wird)
Das ist aber auch genauso wenig ein Vorwurf an die Fifa. Es liegt einfach am engen Zeitplan. Besonders heutzutage mit sovielen Nationalen und Internationalen Wettbewerben wie nie zuvor (sowohl auf Vereins als auch Nationalmanschaftsebenen) kann man das einfach nicht anders lösen.
Ich behaupte ja nicht dass das alles nur Schwachsinn wäre oder dergleichen. Ich schaue es mir ja genauso an und fiebere genauso jeder EM und WM entegegen.
Aber dennoch bin ich fest davon überzeugt das heutzutage dem ganzen ein zu hoher Stellenwert beigewogen wird.
Ich vermute das es grad in einem Fußballforum nicht grad auf viel Resonanz stoßen wird, da ja die EM und vorallem die WM die grössten Ereignisse im Fußball darstellen.
Würde aber dewsegen vorallem auch (sachliche) Gegenargumentationen lesen wollen.
Vor paar tagen bin ich wieder drauf gekommen nachdem ich wiederholt Kommentare über etwas gelesen habe was eigentlich mit dem Thema nichts gemeinsam hat.
Und zwar lese bzw höre ich oft Kommenatre über den BVB das sie International gescheitert sind.
Gleich mal vorweg, ich bin kein Dortmund Fan. Genauer gesagt bin ich von keinem Verein Fan. Bin schon immer Neutraler Zuschauer. Aber trotzdem interessiert mich Fußball im allgemeinem was dazu führt das ich mich oft in Foren bzw auf News-Seiten befinde auf denen ich schon mal stundenlang Threads und Artikel durchgehe.
Zum Thema Dortmund:
Ich finds schon irgendwie lächerlich wenn Leute davon reden wie schlecht der BVB international abgeschnitten hat. Der Verein hat sich grad mal vor nicht allzulanger Zeit generell aufgrappelt. Das wird wohl oft nicht berücksichtigt.
Und eben dieses spezifische Team (welches zum Großteil aus jungen Spielern besteht die kaum bis gar keine Erfahrungen in Internationalen Wettbewerben sammeln konnten, aber seit 2 Jahren die Nationalen Wettbewerbe dominieren) hat bisher grad ein einziges mal in der Champions League teilgenommen. Ein mal!
Und eben das führt mich zum nächsten Thema: die Aussagekraft solcher Turniere.
Meiner meinung nach wird die Aussagekraft solcher Turniere extrem überbewertet.
Nehmen wir mal die CL.
Es braucht erst ein mal 34 Spieltage um den Nationalen Champion zu bestimmen bzw um Jahr für Jahr rauszufinden welcher Verein der beste ist.
Aber dagegen braucht es gerade mal 13 Spieltage (für jeweils jedes Team, vorausgesetzt man erreicht das Finale) um den besten Verein Europas zu bestimmen !?
Das ist kein Vorwurf oder dergleichen. Es liegt wohl offensichtlich am Zeitrahmen warum die Wettbewerbe so organisiert werden. Anders wäre es auch wohl nicht möglich.
Aber damit wollte ich mal darstellen wie sehr das ganze meiner Meinung nach überbewertet wird.
Was die CL angeht geht es ja aber noch.
Noch heftiger finde ich das bei der EM und WM, wo gerade mal 6 bzw 7 Spiele darüber bestimmen (vorausgesetzt man erreicht das jeweilige Finale) welches Land Europa bzw Welt -meister wird.
Die Partien aus der Qualifikationsphase habe ich deshalb nicht berücksichtigt weils ne rein formale Sache ist, da 70% der Qualifikanten aus immer den selben Nationen bestehen und es dann eh immer die selben 5-6 Nationen sind die um den Pokal spielen. Und oft hat die eine Manschafft mehr Glück als die andere weil sie auf leichtere Gegnger trifft usw. Sozusagen machen die ganzen zufälligen Konstellationen, bei denen zb ein Top Team fast durchgehend nur auf schwächere Teams trifft, viel aus.
Die beste und Aussagekräftigste Variante wäre wenn auch in den Endrunden jeder gegen jeden spielen würde. Vielleicht am ende noch Playoffs wo dann die besten 4 nochmal gegen einander Spielen (So wie es in zurzeit in der Türkei und [ich glaub mal] in Belgien gehandhabt wird)
Das ist aber auch genauso wenig ein Vorwurf an die Fifa. Es liegt einfach am engen Zeitplan. Besonders heutzutage mit sovielen Nationalen und Internationalen Wettbewerben wie nie zuvor (sowohl auf Vereins als auch Nationalmanschaftsebenen) kann man das einfach nicht anders lösen.
Ich behaupte ja nicht dass das alles nur Schwachsinn wäre oder dergleichen. Ich schaue es mir ja genauso an und fiebere genauso jeder EM und WM entegegen.
Aber dennoch bin ich fest davon überzeugt das heutzutage dem ganzen ein zu hoher Stellenwert beigewogen wird.
Ich vermute das es grad in einem Fußballforum nicht grad auf viel Resonanz stoßen wird, da ja die EM und vorallem die WM die grössten Ereignisse im Fußball darstellen.
Würde aber dewsegen vorallem auch (sachliche) Gegenargumentationen lesen wollen.
Bisher hat noch niemand auf dieses Thema geantwortet.
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