[13] Mario Fillinger
14.05.2008 - 18:10 Uhr
19.05.2008 - 08:42 Uhr
Zitat von fc-hansa.de:
Mario Fillinger: Ich will mit Hansa aufsteigen!
Die erste Neuverpflichtung des F.C. Hansa Rostock ist perfekt. Mario Fillinger (23) vom Hamburger SV wechselt zur Saison 2008/2009 zum Bundesliga-Absteiger von der Ostsee. Fillinger bekommt einen Vertrag für zwei Jahre, bis 2010.
Hansa-Online erwischte den Spieler, der aus Pirna stammt und über Dresden und Chemnitz an die Alster kam, nach der Vertragsunterschrift in Rostock und bat ihn um ein erstes Interview.
Mario, Sie hatten mehrere Angebote, u.a. vom Ortsrivalen FC St. Pauli, warum haben Sie sich für den F.C. Hansa entschieden?
Mario Fillinger: Ich stand mit dem Verein seit der Hinrunde immer in Kontakt. Das hat verbunden. Ich habe die Rückrunde dann intensiv verfolgt.
Warum hat Hansa Sie wohl verpflichtet?
Mario Fillinger: Ich bin variabel einsetzbar, habe Offensivdrang, bin schussstark und im 1:1 auch nicht so schlecht. Das muss den Hansa-Leuten wohl gefallen haben.
Welche Rolle spielte Hansa in Ihrer Karriere?
Mario Fillinger: Als Ostdeutscher verfolgt man natürlich die Vereine aus den neuen Bundesländern mehr als den VfL Bochum oder so. Also habe ich schon mitbekommen, dass Hansa der erste Bundesligist mit Dresden war, dass Hansa zehn Jahre Bundesliga spielte und so…
Wie haben Sie den Tag des Abstiegs des F.C. Hansa erlebt?
Mario Fillinger: Mit meinem Bruder Tom und meiner Freundin Melanie zu Hause. Natürlich war ich traurig über den Abstieg. Aber das ist nun mal so. Jetzt muss man einfach positiv denken.
Sie haben seit 2005 nur 13 Bundesliga-Spiele bestritten. Woran lag es?
Mario Fillinger: Als ich zum HSV kam, hatte ich einen Beinbruch. Später habe ich dann am linken Knie zwei Operationen am Meniskus gehabt. Das hat viel Zeit gekostet. Nun starte ich einen Neuanfang.
Auf der Kartbahn sind Sie schon HSV-Meister…
Mario Fillinger: Stimmt. Vor drei Wochen haben wir beim HSV „Formel I“ gespielt, ich gewann vor Volker Schmied und Nigel de Jong.
Welche Erwartungen verknüpfen Sie mit dem Wechsel an die Ostsee?
Mario Fillinger: Persönlich will ich endlich meine Pechsträhne beenden, zu der momentan auch Adduktorenprobleme gehörten. Natürlich bin ich gekommen, um mit Hansa wieder aufzusteigen.
Welche Rolle spielte Frank Pagelsdorf als Trainer des Bundesligisten F.C. Hansa für Sie?
Mario Fillinger: Er hat seit dem Winter um mich geworben, ist ein wichtiger Mann für meinen Wechsel an die Küste gewesen.
Sie stammen aus Pirna, haben aber nie für den Kultverein Dynamo Dresden sondern nur für den Chemnitzer FC gespielt. Wie kommt das?
Mario Fillinger: Dynamo hat damals keine Rolle in meinem Kopf gespielt. Warum, kann ich nicht erklären. Ich bin ja mit 12 Jahren zum Chemnitzer FC gegangen und habe dort im Internat meinen Weg gemacht.
Welche Rolle spielt der Fußball in Ihrem Leben?
Mario Fillinger: Die größte. Es ist mein Beruf. Dafür gebe ich alles und ich habe noch viel vor.
Sie haben mit Michael Jordan einen Basketballer als Vorbild. Warum?
Mario Fillinger: Warum muss es immer ein Fußballer sein? Jordan ist ein großer Sportler. Als Fußballer fand ich als Kind immer Andy Möller gut, danach war es der Brasilianer Ronaldo.
Von der Bundesliga in die 2. Liga. Ist das für Sie ein Rückschritt?
Mario Fillinger: Nein. Ich starte selbst noch mal einen neuen Anlauf. Die Mannschaft hier ist jung und hoffnungsvoll, ich bin sehr gespannt auf die Zukunft und denke, dass ich über viele Spiele den richtigen Weg im Profifußball finde.
Wen kennen Sie von den Hansa-Spielern?
Mario Fillinger. Mit Stefan Wächter habe ich in der Champions League gespielt, mit Paule Beinlich habe ich in letzter Zeit viel telefoniert und mich über Hansa informiert. Torwart Jörg Hahnel kenne ich persönlich, wir hatten mal den gleichen Berater.
Na dann viel Glück in Rostock!
http://www.fc-hansa.de/index.php?id=154&oid=6093
Mario Fillinger: Ich will mit Hansa aufsteigen!
Die erste Neuverpflichtung des F.C. Hansa Rostock ist perfekt. Mario Fillinger (23) vom Hamburger SV wechselt zur Saison 2008/2009 zum Bundesliga-Absteiger von der Ostsee. Fillinger bekommt einen Vertrag für zwei Jahre, bis 2010.
Hansa-Online erwischte den Spieler, der aus Pirna stammt und über Dresden und Chemnitz an die Alster kam, nach der Vertragsunterschrift in Rostock und bat ihn um ein erstes Interview.
Mario, Sie hatten mehrere Angebote, u.a. vom Ortsrivalen FC St. Pauli, warum haben Sie sich für den F.C. Hansa entschieden?
Mario Fillinger: Ich stand mit dem Verein seit der Hinrunde immer in Kontakt. Das hat verbunden. Ich habe die Rückrunde dann intensiv verfolgt.
Warum hat Hansa Sie wohl verpflichtet?
Mario Fillinger: Ich bin variabel einsetzbar, habe Offensivdrang, bin schussstark und im 1:1 auch nicht so schlecht. Das muss den Hansa-Leuten wohl gefallen haben.
Welche Rolle spielte Hansa in Ihrer Karriere?
Mario Fillinger: Als Ostdeutscher verfolgt man natürlich die Vereine aus den neuen Bundesländern mehr als den VfL Bochum oder so. Also habe ich schon mitbekommen, dass Hansa der erste Bundesligist mit Dresden war, dass Hansa zehn Jahre Bundesliga spielte und so…
Wie haben Sie den Tag des Abstiegs des F.C. Hansa erlebt?
Mario Fillinger: Mit meinem Bruder Tom und meiner Freundin Melanie zu Hause. Natürlich war ich traurig über den Abstieg. Aber das ist nun mal so. Jetzt muss man einfach positiv denken.
Sie haben seit 2005 nur 13 Bundesliga-Spiele bestritten. Woran lag es?
Mario Fillinger: Als ich zum HSV kam, hatte ich einen Beinbruch. Später habe ich dann am linken Knie zwei Operationen am Meniskus gehabt. Das hat viel Zeit gekostet. Nun starte ich einen Neuanfang.
Auf der Kartbahn sind Sie schon HSV-Meister…
Mario Fillinger: Stimmt. Vor drei Wochen haben wir beim HSV „Formel I“ gespielt, ich gewann vor Volker Schmied und Nigel de Jong.
Welche Erwartungen verknüpfen Sie mit dem Wechsel an die Ostsee?
Mario Fillinger: Persönlich will ich endlich meine Pechsträhne beenden, zu der momentan auch Adduktorenprobleme gehörten. Natürlich bin ich gekommen, um mit Hansa wieder aufzusteigen.
Welche Rolle spielte Frank Pagelsdorf als Trainer des Bundesligisten F.C. Hansa für Sie?
Mario Fillinger: Er hat seit dem Winter um mich geworben, ist ein wichtiger Mann für meinen Wechsel an die Küste gewesen.
Sie stammen aus Pirna, haben aber nie für den Kultverein Dynamo Dresden sondern nur für den Chemnitzer FC gespielt. Wie kommt das?
Mario Fillinger: Dynamo hat damals keine Rolle in meinem Kopf gespielt. Warum, kann ich nicht erklären. Ich bin ja mit 12 Jahren zum Chemnitzer FC gegangen und habe dort im Internat meinen Weg gemacht.
Welche Rolle spielt der Fußball in Ihrem Leben?
Mario Fillinger: Die größte. Es ist mein Beruf. Dafür gebe ich alles und ich habe noch viel vor.
Sie haben mit Michael Jordan einen Basketballer als Vorbild. Warum?
Mario Fillinger: Warum muss es immer ein Fußballer sein? Jordan ist ein großer Sportler. Als Fußballer fand ich als Kind immer Andy Möller gut, danach war es der Brasilianer Ronaldo.
Von der Bundesliga in die 2. Liga. Ist das für Sie ein Rückschritt?
Mario Fillinger: Nein. Ich starte selbst noch mal einen neuen Anlauf. Die Mannschaft hier ist jung und hoffnungsvoll, ich bin sehr gespannt auf die Zukunft und denke, dass ich über viele Spiele den richtigen Weg im Profifußball finde.
Wen kennen Sie von den Hansa-Spielern?
Mario Fillinger. Mit Stefan Wächter habe ich in der Champions League gespielt, mit Paule Beinlich habe ich in letzter Zeit viel telefoniert und mich über Hansa informiert. Torwart Jörg Hahnel kenne ich persönlich, wir hatten mal den gleichen Berater.
Na dann viel Glück in Rostock!
http://www.fc-hansa.de/index.php?id=154&oid=6093
23.05.2008 - 12:56 Uhr
Welche Trikotnummer wird er denn bekommen?
24.05.2008 - 09:28 Uhr
Wollen wir nur alle hoffen das er kein zweiter Kevin Hansen wird. Der Junge hatte auch Talent ohne Ende und einen Zauberfuss nur das er nie verletzungsfrei war. Genauso wie jetzt bei Fillinger. Also hoffen wir das beste und das er verletzungsfrei bleibt.
28.05.2008 - 07:18 Uhr
21.06.2008 - 17:08 Uhr
Er denkt wohl nicht an Urlaub ? :o
23.06.2008 - 14:02 Uhr
02.07.2008 - 16:08 Uhr
Mario Fillinger: Ein Sachse verstärkt mit der „13“ den F.C. Hansa
Bundesliga-Absteiger F.C. Hansa verpflichtete als ersten Neuzugang für die Zweitliga-Saison 2008/2009 Mario Fillinger. Damit verstärkte er die Sachsen-Front in Rostock. Mit dem gebürtigen Pirnaer kam nach Jörg Hahnel, Enrico Kern (beide Aue) sowie Sebastian Albert (Leipzig) mittlerweile der vierte Sachse an die Küste. Er begann seine Karriere beim SV Heidenau, bevor er zur SG Dresden Striesen wechselte. Überraschung: Fillinger spielte nie für Dynamo! Mit 12 Jahren ging er zum Chemnitzer FC ins Internat, 2005 landete er beim Hamburger SV, für den er 13 Bundesliga-Spiele und zwei Begegnungen in der Champions-League bestritt. Sein Trainer beim ersten Bundesligaspiel war der Ex-Hanseat Thomas Doll. Fillinger spielte an der Alster schon mit Stefan Wächter und Stefan Beinlich zusammen. Eine Meniskusoperation am linken Knie (November 2006 und Februar 2007) sowie ein Knöchelbruch (2005) verhinderten in seiner Karriere bislang mehr Erfolg. Rostock soll nun ein Neuanfang für Mario werden.
Mario Fillinger zum Saisonstart: „Natürlich bin ich gekommen, um wieder mit Hansa aufzusteigen. Trainer Frank Pagelsdorf hat seit dem Winter um mich geworben, ist ein wichtiger Mann für meinen Wechsel an die Küste gewesen. Aber auch über Stefan Wächter und Stefan Beinlich habe ich mich zuletzt oft über Hansa informiert. Ich weiß also über die Mannschaft und den Verein gut Bescheid. Das Spiel von Hansa gegen Leverkusen sah ich in Hamburg mit meiner Freundin Melanie und meinem Bruder Tom. Natürlich war ich traurig. Ich hatte an den Klassenerhalt geglaubt.“
Welche Mannschaften steigen 2008/2009 in die Bundesliga auf? Hansa, Aachen, Freiburg
Die Vita:
Vorname: Mario
Name: Fillinger
Rückennummer: 13
Spielposition: Mittelfeld
Geboren am: 10. Oktober 1984
Mein Geburtsort: Pirna
Meine Nationalität: Deutsch
Meine Größe: 1,81 m
Mein Gewicht: 76 kg
Ich bin beim F.C. Hansa seit: Juli 2008
Mein Vertrag läuft bis: Juni 2010
Meine Schuhgröße: 42,5
Spielfuß: Rechts
Ich spiele Fußball seit meinem 5. Lebensjahr
Meinen ersten Fußball bekam ich von: Meinen Eltern
Erster Verein als Fußballspieler: Heidenauer SV
Mein erster Trainer/Übungsleiter war: -
Meine bisherigen Vereine in der Reihenfolge: Heidenauer SV, SG Dresden-Striesen, Chemnitzer FC, Hamburger SV, F.C. Hansa Rostock
http://www.fc-hansa.de/index.php?id=154&oid=6322
Bundesliga-Absteiger F.C. Hansa verpflichtete als ersten Neuzugang für die Zweitliga-Saison 2008/2009 Mario Fillinger. Damit verstärkte er die Sachsen-Front in Rostock. Mit dem gebürtigen Pirnaer kam nach Jörg Hahnel, Enrico Kern (beide Aue) sowie Sebastian Albert (Leipzig) mittlerweile der vierte Sachse an die Küste. Er begann seine Karriere beim SV Heidenau, bevor er zur SG Dresden Striesen wechselte. Überraschung: Fillinger spielte nie für Dynamo! Mit 12 Jahren ging er zum Chemnitzer FC ins Internat, 2005 landete er beim Hamburger SV, für den er 13 Bundesliga-Spiele und zwei Begegnungen in der Champions-League bestritt. Sein Trainer beim ersten Bundesligaspiel war der Ex-Hanseat Thomas Doll. Fillinger spielte an der Alster schon mit Stefan Wächter und Stefan Beinlich zusammen. Eine Meniskusoperation am linken Knie (November 2006 und Februar 2007) sowie ein Knöchelbruch (2005) verhinderten in seiner Karriere bislang mehr Erfolg. Rostock soll nun ein Neuanfang für Mario werden.
Mario Fillinger zum Saisonstart: „Natürlich bin ich gekommen, um wieder mit Hansa aufzusteigen. Trainer Frank Pagelsdorf hat seit dem Winter um mich geworben, ist ein wichtiger Mann für meinen Wechsel an die Küste gewesen. Aber auch über Stefan Wächter und Stefan Beinlich habe ich mich zuletzt oft über Hansa informiert. Ich weiß also über die Mannschaft und den Verein gut Bescheid. Das Spiel von Hansa gegen Leverkusen sah ich in Hamburg mit meiner Freundin Melanie und meinem Bruder Tom. Natürlich war ich traurig. Ich hatte an den Klassenerhalt geglaubt.“
Welche Mannschaften steigen 2008/2009 in die Bundesliga auf? Hansa, Aachen, Freiburg
Die Vita:
Vorname: Mario
Name: Fillinger
Rückennummer: 13
Spielposition: Mittelfeld
Geboren am: 10. Oktober 1984
Mein Geburtsort: Pirna
Meine Nationalität: Deutsch
Meine Größe: 1,81 m
Mein Gewicht: 76 kg
Ich bin beim F.C. Hansa seit: Juli 2008
Mein Vertrag läuft bis: Juni 2010
Meine Schuhgröße: 42,5
Spielfuß: Rechts
Ich spiele Fußball seit meinem 5. Lebensjahr
Meinen ersten Fußball bekam ich von: Meinen Eltern
Erster Verein als Fußballspieler: Heidenauer SV
Mein erster Trainer/Übungsleiter war: -
Meine bisherigen Vereine in der Reihenfolge: Heidenauer SV, SG Dresden-Striesen, Chemnitzer FC, Hamburger SV, F.C. Hansa Rostock
http://www.fc-hansa.de/index.php?id=154&oid=6322
03.07.2008 - 07:42 Uhr
Leidenszeit vorbei:
Fillinger blickt nach vorn
Rostock (OZ) Mario Fillinger
ist erst 23, aber seine
Krankenakte ist schon
ziemlich dick: Ein Knöchelbruch,
zwei Meniskus-Operationen
und danach hartnäckige
Adduktorenprobleme
machten seine drei
Jahre beim Hamburger SV
in der Schlussphase zur Leidenszeit.
„Daran will ich
mich am liebsten überhaupt
nicht mehr erinnern.
Ich blicke nicht mehr zurück,
sondern nur noch
nach vorn. Die Hauptsache
ist, dass ich gesund bin“,
sagt der Sachse, der bei
Hansa einen Vertrag bis
2010 unterschrieben hat.
In Rostock steht der
Rechtsfuß vor einem Neuanfang.
„Ich bin seit Mai
schmerzfrei und richtig
heiß darauf, endlich wieder
Fußball zu spielen“, erklärt
der offensive Mittelfeldmann,
der von sich
selbst sagt: „Ich bin ein Spieler, der den Abschluss
sucht und torgefährlich
ist.“ Sein Ziel für das kommende
Jahr: „Ich möchte
in Rostock an die Leistungen
anknüpfen, die ich in guten Zeiten beim HSVgezeigt
habe.“ Für die Hamburger
brachte Fillinger es
in drei Jahren auf 13 Bundesliga-
Einsätze und kam
sogar zwei Mal in der
Champions League zum
Einsatz.
Frank Pagelsdorf, der
sich den gelernten Mittelfeldspieler
auch als Linksverteidiger
vorstellen
kann, hatte Fillinger schon
länger im Visier. „Er galt
als das große Talent des Ostens,
musste dann aber eine
Leidenszeit beim HSV
durchmachen“, sagt der
Hansa-Trainer: „Ich hoffe,
dass er bei uns von Verletzungen
verschont bleibt.“
Eine Wohnung hat Fillinger,
der mit Freundin Melanie
am vergangenen Freitag
nach Rostock gekommen
ist, schon gefunden:
„Jetzt kann ich mich voll
auf Fußball konzentrieren.“
http://www.ostsee-zeitung.de/e-paper.phtml?Param=ePaper&ID=342755&Referer=/spo/mantel_spo_33333533333535.phtml
Fillinger blickt nach vorn
Rostock (OZ) Mario Fillinger
ist erst 23, aber seine
Krankenakte ist schon
ziemlich dick: Ein Knöchelbruch,
zwei Meniskus-Operationen
und danach hartnäckige
Adduktorenprobleme
machten seine drei
Jahre beim Hamburger SV
in der Schlussphase zur Leidenszeit.
„Daran will ich
mich am liebsten überhaupt
nicht mehr erinnern.
Ich blicke nicht mehr zurück,
sondern nur noch
nach vorn. Die Hauptsache
ist, dass ich gesund bin“,
sagt der Sachse, der bei
Hansa einen Vertrag bis
2010 unterschrieben hat.
In Rostock steht der
Rechtsfuß vor einem Neuanfang.
„Ich bin seit Mai
schmerzfrei und richtig
heiß darauf, endlich wieder
Fußball zu spielen“, erklärt
der offensive Mittelfeldmann,
der von sich
selbst sagt: „Ich bin ein Spieler, der den Abschluss
sucht und torgefährlich
ist.“ Sein Ziel für das kommende
Jahr: „Ich möchte
in Rostock an die Leistungen
anknüpfen, die ich in guten Zeiten beim HSVgezeigt
habe.“ Für die Hamburger
brachte Fillinger es
in drei Jahren auf 13 Bundesliga-
Einsätze und kam
sogar zwei Mal in der
Champions League zum
Einsatz.
Frank Pagelsdorf, der
sich den gelernten Mittelfeldspieler
auch als Linksverteidiger
vorstellen
kann, hatte Fillinger schon
länger im Visier. „Er galt
als das große Talent des Ostens,
musste dann aber eine
Leidenszeit beim HSV
durchmachen“, sagt der
Hansa-Trainer: „Ich hoffe,
dass er bei uns von Verletzungen
verschont bleibt.“
Eine Wohnung hat Fillinger,
der mit Freundin Melanie
am vergangenen Freitag
nach Rostock gekommen
ist, schon gefunden:
„Jetzt kann ich mich voll
auf Fußball konzentrieren.“
http://www.ostsee-zeitung.de/e-paper.phtml?Param=ePaper&ID=342755&Referer=/spo/mantel_spo_33333533333535.phtml
03.07.2008 - 10:32 Uhr
Für mich spielt Mario in der kommende Saison eine zentrale Rolle.Ich hoffe ihm gelingt es ordentlich Druck und Power auf die offensiven außen Bahnen zubringen.
11.07.2008 - 18:36 Uhr
Mario Fillinger: Am liebsten spiele ich weiter vorn
Beim ersten Testspiel des F.C. Hansa am Mittwoch in Güstrow wirkte Mario Fillinger 45 Minuten lang als Linksverteidiger mit. Allerdings dürfte dieser erste Einsatz wohl gleichzeitig sein letzter auf dieser Position gewesen sein, nachdem inzwischen auch Heath Pearce wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist. Und während Trainer Frank Pagelsdorf auf der linken Abwehrseite neben dem US-Amerikaner auch noch mit Christian Rahn plant, sieht er den Neuzugang vom Hamburger SV eher im Mittelfeld der Hanseaten. Eine Position, auf der sich auch Mario Fillinger selbst am liebsten sieht. „Zwar habe ich beim HSV auch schon mal als Verteidiger gespielt, aber weiter vorn agiere ich eigentlich lieber“, erklärt der 23jährige und meint damit die offensiveren Außenbahnen. Als Mittelfeldakteur hatte er auch im Nachwuchs schon immer gespielt.
Mit dem Fußball begann der gebürtige Pirnaer vor den Toren Dresdens bei der SG Striesen und spielte anschließend beim Heidenauer SV, wo schließlich die Späher mehrerer sächsischer Traditionsvereine auf ihn aufmerksam wurden. „Zu Dynamo Dresden wollte ich damals nicht, denn da hätte ich ständig zwischen Schule, Training und Zuhause hin- und her pendeln müssen. In Chemnitz dagegen konnte ich ins Sport-Internat und da gab es auf dem Gelände des Sportforums nur kurze Wege“, begründet Mario Fillinger seinen damaligen Entschluss, zum Chemnitzer FC zu wechseln. Dort spielte er insgesamt neun Jahre und schaffte nach dem Aufrücken in die Männermannschaft als Regionalliga-Spieler auch den Sprung in die deutsche U20-Auswahl. Damit war dann auch der nächste Schritt vorprogrammiert.
Im Sommer 2005 lotste ihn Trainer Thomas Doll zum Hamburger SV, doch mit dem Wechsel in die Bundesliga begann auch Fillingers Pechsträhne. „Im vorletzten Saisonspiel mit Chemnitz habe ich mir den Knöchel gebrochen, dadurch in Hamburg die gesamte Vorbereitungsphase verpasst“, schildert Mario den Beginn seiner Verletzungsmisere. Er landete zunächst im Amateurteam und nachdem er sich im Regionalliga-Spiel gegen Jena auch noch einen Bänderriss zugezogen hatte, standen am Saisonende lediglich zwei Bundesliga-Einwechslungen zu Buche. Im Herbst 2006 schien er dann endlich in der Bundesliga angekommen, wo er zwischen dem 6. und 14. Spieltag neun Partien in Folge bestritt und auch in der Champions-League beim FC Porto sowie bei Arsenal London (dort sogar über 90 Minuten) zum Einsatz kam. Doch dann ging das Verletzungspech erst richtig los: Zwei Knie-Operationen sowie im August 2007 ein Haarriss im linken Fuß zwangen ihn lange zum Zuschauen und so standen in der abgelaufenen Saison lediglich eine Bundesliga-Minute sowie zehn Minuten im UEFA-Cup zu Buche. Selbst in der Regionalliga reichet es nur zu vier Einsätzen, da er zwischenzeitlich auch noch nach einem Platzverweis pausieren musste.
In Rostock geht es nun für Mario Fillinger, der trotz der drei unglücklichen Jahre beim HSV seine Rückenummer 13 behalten wollte, auch erst einmal darum, die nötige Spielpraxis zu erlangen. Dass er sich bei Anfragen mehrerer Vereine für den F.C. Hansa entschieden hat, begründet er mit „ dem überzeugendsten Angebot und der besten Perspektive für mich. Und da ich früher mit Eltern und Großeltern schon öfter an der Ostsee war, wusste ich natürlich auch, dass man hier sehr gut leben kann.“ Niedergelassen hat er sich mit seiner langjährigen Freundin Melanie, die gerade ihr Jura-Studium abgeschlossen hat, im Stadtteil Gehlsdorf. „Eine schöne ruhige Gegend und dennoch genau gegenüber der Stadt. In einer Minute bin ich an der Fähre und auch mit dem Auto ist es nicht allzu weit“, freut sich der Neu-Rostocker, der mit einem Vertrag bis Juni 2010 ausgestattet ist. Eine Prognose, wohin der Weg mit dem F.C. Hansa führen wird, will der beidfüßig schießende Mittelfeldspieler nicht abgeben: „Dazu kann ich die Qualität der Mannschaft noch nicht gut genug einschätzen. Bis auf Stefan Wächter, mit dem ich zwei Jahre beim HSV gespielt habe, sowie Jörg Hahnel - wir hatten mal den gleichen Spielerberater - kannte ich vorher ja noch keinen Spieler.“ Und auch die 2.Bundesliga ist völliges Neuland für Mario Fillinger, der deshalb zu bedenken gibt: „Es ist viel zu früh, jetzt schon etwas zu sagen. Im Verlauf der Hinrunde oder spätestens zur Winterpause kann man dann aber sicherlich schon absehen, was möglich sein wird.“
http://www.fc-hansa.de/index.php?id=154&oid=6377
Beim ersten Testspiel des F.C. Hansa am Mittwoch in Güstrow wirkte Mario Fillinger 45 Minuten lang als Linksverteidiger mit. Allerdings dürfte dieser erste Einsatz wohl gleichzeitig sein letzter auf dieser Position gewesen sein, nachdem inzwischen auch Heath Pearce wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist. Und während Trainer Frank Pagelsdorf auf der linken Abwehrseite neben dem US-Amerikaner auch noch mit Christian Rahn plant, sieht er den Neuzugang vom Hamburger SV eher im Mittelfeld der Hanseaten. Eine Position, auf der sich auch Mario Fillinger selbst am liebsten sieht. „Zwar habe ich beim HSV auch schon mal als Verteidiger gespielt, aber weiter vorn agiere ich eigentlich lieber“, erklärt der 23jährige und meint damit die offensiveren Außenbahnen. Als Mittelfeldakteur hatte er auch im Nachwuchs schon immer gespielt.
Mit dem Fußball begann der gebürtige Pirnaer vor den Toren Dresdens bei der SG Striesen und spielte anschließend beim Heidenauer SV, wo schließlich die Späher mehrerer sächsischer Traditionsvereine auf ihn aufmerksam wurden. „Zu Dynamo Dresden wollte ich damals nicht, denn da hätte ich ständig zwischen Schule, Training und Zuhause hin- und her pendeln müssen. In Chemnitz dagegen konnte ich ins Sport-Internat und da gab es auf dem Gelände des Sportforums nur kurze Wege“, begründet Mario Fillinger seinen damaligen Entschluss, zum Chemnitzer FC zu wechseln. Dort spielte er insgesamt neun Jahre und schaffte nach dem Aufrücken in die Männermannschaft als Regionalliga-Spieler auch den Sprung in die deutsche U20-Auswahl. Damit war dann auch der nächste Schritt vorprogrammiert.
Im Sommer 2005 lotste ihn Trainer Thomas Doll zum Hamburger SV, doch mit dem Wechsel in die Bundesliga begann auch Fillingers Pechsträhne. „Im vorletzten Saisonspiel mit Chemnitz habe ich mir den Knöchel gebrochen, dadurch in Hamburg die gesamte Vorbereitungsphase verpasst“, schildert Mario den Beginn seiner Verletzungsmisere. Er landete zunächst im Amateurteam und nachdem er sich im Regionalliga-Spiel gegen Jena auch noch einen Bänderriss zugezogen hatte, standen am Saisonende lediglich zwei Bundesliga-Einwechslungen zu Buche. Im Herbst 2006 schien er dann endlich in der Bundesliga angekommen, wo er zwischen dem 6. und 14. Spieltag neun Partien in Folge bestritt und auch in der Champions-League beim FC Porto sowie bei Arsenal London (dort sogar über 90 Minuten) zum Einsatz kam. Doch dann ging das Verletzungspech erst richtig los: Zwei Knie-Operationen sowie im August 2007 ein Haarriss im linken Fuß zwangen ihn lange zum Zuschauen und so standen in der abgelaufenen Saison lediglich eine Bundesliga-Minute sowie zehn Minuten im UEFA-Cup zu Buche. Selbst in der Regionalliga reichet es nur zu vier Einsätzen, da er zwischenzeitlich auch noch nach einem Platzverweis pausieren musste.
In Rostock geht es nun für Mario Fillinger, der trotz der drei unglücklichen Jahre beim HSV seine Rückenummer 13 behalten wollte, auch erst einmal darum, die nötige Spielpraxis zu erlangen. Dass er sich bei Anfragen mehrerer Vereine für den F.C. Hansa entschieden hat, begründet er mit „ dem überzeugendsten Angebot und der besten Perspektive für mich. Und da ich früher mit Eltern und Großeltern schon öfter an der Ostsee war, wusste ich natürlich auch, dass man hier sehr gut leben kann.“ Niedergelassen hat er sich mit seiner langjährigen Freundin Melanie, die gerade ihr Jura-Studium abgeschlossen hat, im Stadtteil Gehlsdorf. „Eine schöne ruhige Gegend und dennoch genau gegenüber der Stadt. In einer Minute bin ich an der Fähre und auch mit dem Auto ist es nicht allzu weit“, freut sich der Neu-Rostocker, der mit einem Vertrag bis Juni 2010 ausgestattet ist. Eine Prognose, wohin der Weg mit dem F.C. Hansa führen wird, will der beidfüßig schießende Mittelfeldspieler nicht abgeben: „Dazu kann ich die Qualität der Mannschaft noch nicht gut genug einschätzen. Bis auf Stefan Wächter, mit dem ich zwei Jahre beim HSV gespielt habe, sowie Jörg Hahnel - wir hatten mal den gleichen Spielerberater - kannte ich vorher ja noch keinen Spieler.“ Und auch die 2.Bundesliga ist völliges Neuland für Mario Fillinger, der deshalb zu bedenken gibt: „Es ist viel zu früh, jetzt schon etwas zu sagen. Im Verlauf der Hinrunde oder spätestens zur Winterpause kann man dann aber sicherlich schon absehen, was möglich sein wird.“
http://www.fc-hansa.de/index.php?id=154&oid=6377
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