1.Bundesliga
Ich kann dich leider nicht zitieren, weil ich den Cursor nicht an die rihtige Stelle bekomme. Als Tablet-Nutzer ist man ja hier mittlerweile aufgeschmissen.
Ich dachte zwar immer, dass der große Wettbewerbsvorteil des FC Bayern war, dass man ihnen das Olympiastadion geschenkt hat, aber seis drum.
Der Wettbewerbsvorteil im Fußball heißt doch Geld. Und wo Sponsoren investieren, hat doch nichts mit der Nachwuchsarbeit zu tun, sondern mit dem für sich erhofften Nutzen. Nichts anderes sehe ich bei RB. Versteh mich nicht falsch: ich würde sowas für Hansa nicht wollen, da mir die Fallhöhe im Falle eines Investorenausstieges viel zu groß wäre, aber andere Vereine das machen und dann sogar 25.000 Leute gegen Aalen kommen, dann sollen sie doch. Im Endeffekt muss auch in Leipzig gut gearbeitet werden (auf dem Platz!) - dass es unterschiedliche finanzielle Voraussetzungen gibt, ist nunmal so.
Und ich bleibe auch dabei: solange die DFL der Ansicht ist, dass ihre Auflagen erfüllt sind, steht es uns nicht zu, RB seine Existenzberechtigung abzusprechen.
Der Unterschied ist nun mal die Ausgangslage. Mateschitz ist nicht durchs Land gefahren und hat hier und da mal angeklopft, ob er irgendwo als Sponsor auftreten darf, sondern er ist durchs Land gefahren und hat gefragt wo er das Spielrecht kaufen darf um seinen eigenen Verein zu gründen.
Ob nun Kühne, Hopp, VW, oder Bayer, von mir aus auch noch Allianz/Adidas und EVONIK, das spielt alles in diesem expliziten Fall keine Rolle, denn all diese Unterstüzungen haben eines gemeinsam:
Sie investieren in ein bestehenden Verein, sie unterstützen auf jeden Fall auch um das Unternehmen zu präsentieren, aber keines dieser Unternehmen hat extra einen Verein gegründet um die eigene Marke zu stärken.
Und ja: Genau an der Stelle spreche ich auch rbl die Existenzberechtigung ab. Ohne Fuschl am See, wäre Leipzig auch heute noch ein schwarzer Fleck auf der Landkarte und das ist zum Großteil selber eingebrockt! (ich kann mich regelmäßig kaum auf dem Stuhl halten vor Lachen, wenn ich "fußballverrückte Stadt" höhre und lese)
Ich kann dich leider nicht zitieren, weil ich den Cursor nicht an die rihtige Stelle bekomme. Als Tablet-Nutzer ist man ja hier mittlerweile aufgeschmissen.
Ich dachte zwar immer, dass der große Wettbewerbsvorteil des FC Bayern war, dass man ihnen das Olympiastadion geschenkt hat, aber seis drum.
Der Wettbewerbsvorteil im Fußball heißt doch Geld. Und wo Sponsoren investieren, hat doch nichts mit der Nachwuchsarbeit zu tun, sondern mit dem für sich erhofften Nutzen. Nichts anderes sehe ich bei RB. Versteh mich nicht falsch: ich würde sowas für Hansa nicht wollen, da mir die Fallhöhe im Falle eines Investorenausstieges viel zu groß wäre, aber andere Vereine das machen und dann sogar 25.000 Leute gegen Aalen kommen, dann sollen sie doch. Im Endeffekt muss auch in Leipzig gut gearbeitet werden (auf dem Platz!) - dass es unterschiedliche finanzielle Voraussetzungen gibt, ist nunmal so.
Und ich bleibe auch dabei: solange die DFL der Ansicht ist, dass ihre Auflagen erfüllt sind, steht es uns nicht zu, RB seine Existenzberechtigung abzusprechen.
"Wo Sponsoren investieren" Vielleicht solltest du mal drüber nachdenken was ein Sponsor ist. Ein Tipp: RB ist KEIN Sponsor. Mir ist jeder Kühne, Hopp oder ortsansässige Firma hundertmal lieber als diese Persiflage eines Vereines. Einfach weil man nicht den Sinn jeglicher Regel mit juristischen Winkelzügen untergräbt. Weil der Zweck der Investition AUCH dem Fußball und den Menschen dient und nicht ausschließlich dem Kommerz. Der Verein hätte und wäre in Düsseldorf oder Essen entstanden - nur hatten die den ***** in der Hose um die Brausebrauer zum Teufel zu jagen.
Wieso der NOFV das alles do Problemlos durchgewunken hat und warum man RB von der Seite jetzt MASSIV unterstützt, das überlass ich mal deiner Fantasie.
In Leipzig muss überhaupt nicht gut gearbeitet werden - es muss Geld ausgegeben werden um die Ziele zu erreichen. Man sieht doch derzeit ganz gut wie das geht... Ich HOFFE dass 50+1 alsbald fällt. Dann kann sich RB auf einmal nichts mehr von seinem "Vorteil" kaufen - dann geht die Spirale nämlich in Regionen, bei denen so ein vergleichsweise kleines Unternehmen knallhart verliert. Ich hoffe drauf.
Zum Thema "es mal gut sein lassen" - nein, genau das ist zumindest m.M.n. das absolut falsche Signal. Man muss zumindest aufklären über die Machenschaften. Wer dann noch sagt "ist mir egal" der ist mir dann auch egal - die Chance zum Nachdenken darf aber jeder bekommen.
Ich finde es sehr schade, wieviele sich mittlerweile mit dieser Situation abgefunden haben. Egal ob es Wolfsburg, Hoffenheim oder vor allem Red Bull ist - das hat mit dem Fußball, den ich liebe, nichts mehr zu tun. Schade, wenn man das jetzt einfach abnicken soll ...
Was ist den der Fußball, "den du liebst",und inwiefern ist er nicht vereinbar mit den genannten Vereinen?
Der Fußball, den ich liebe, besteht daraus, sich einen Wettbewerbsvorteil selbst erarbeiten zu können. Natürlich gibt es immer bessere und schlechtere Voraussetzungen - siehe Mecklenburg-Vorpommern. Aber "früher" war es eben möglich, einen solchen Nachteil durch gute Arbeit und kluge Entscheidungen ausgleichen zu können - nicht umsonst spielten wir zehn Jahre am Stück in der Bundesliga. Wirtschaftlich ging es MV damals auch nicht besser als heute.
Daher hatte ich auch nie wirklich was gegen die Bayern. Natürlich haben die genervt, weil sie immer gewonnen haben. Aber es war immer klar, dass sie es sich - nichtmal als Gründungsmitglied der Buli - mit klugen Entscheidungen und Talenten aus der Münchner Region selbst erarbeitet haben.
Leider ist das heute nicht mehr möglich, da immer mehr "Vereine" gepusht werden, dass es nichts mehr mit dem "normalen" Wettbewerbsvorteil zu tun hat.
Bei 1899 (Hopp) und Wolfsburg (VW) kann man da ja sogar noch streiten - da besteht zumindest eine Verbindung zur Stadt. Aber RB und Leipzig? Das hat nichts mehr mit Fußball zu tun, das ist ein reines, verpflanztes Marketinginstrument. Und damit ist es nicht mehr der Fußball, den ich liebe.
Und das ist ja nicht mal das Schlimmste dabei. Red Bull hat neben RB Leipzig ja auch noch Salzburg, FC Liefering, FC Pasching, New York Red Bulls, Red Bull Ghana, Red Bull Brasil. Wenn diese Entwicklung so weiter geht, wird in den oberen Ligen bald nur noch Konzern X gegen Konzern Y spielen. Die Vereine werden immer mehr zu leblosen Hülsen, hinter denen sich nur noch ein großer Konzern versteckt. Talente anderer Vereine werden zu den Farmteams transferiert. Man entzieht damit "normalen" Vereinen konsequent den Boden.
Auch ich sehe diese Entwicklungen (speziell die von Red Bull) sehr sehr kritisch. Ich hab kein Bock darauf, dass wir irgendwann nur noch Spiele von Red Bull "Leipzig" gegen Coca Cola "Lüneburg" sehen oder so....
Ich finde, es ist schon ein riesen Unterschied, ob ich als Sponsor auftrete um (m)einen Verein zu unterstützen (siehe Kurzurlaub.de), oder ob ich mir als Großkonzern einen wirtschaftlich lukrativen Standort zur Gründung eines Werbeträgers (in Form eines "Vereins") suche und dann mit aller Macht der Konkurrenz auf der Nase herumtanze. Die harte und ehrliche Arbeit kleinerer und traditionsreicher Vereine wird ignoriert, eingestampft oder sogar einfach umgangen (konzerninterner Spielertransfer mit Auslandsklausel zw. "Leipzig" und "Salzburg").
Wenn wir das alles so unbekümmert durchgehen lassen und nichts weiter dazu sagen, dann werden wir auf kurz oder lang nicht mehr unsere Stadt und deren Verein unterstützen, sondern nur noch Allianz, Red Bull, Siemens, Gazprom, Coca Cola und co. anfeuern. Und das kann doch nun wirklich keiner wollen!
Die Leute, die bei RB Leipzig ins Stadion gehen, nehmen das doch als ihren Verein wahr! Da geht doch keiner hin und denkt sich, er besucht jetzt den RedBull-Konzern und feuert den an.
Sponsoren und Investoren verfolgen doch identische Ziele - nur der Mitteleinsatz ist unterschiedlich. Was RedBull macht, ist nicht verboten und den Leuten in Leipzig (zumindest denen im Stadion) scheints zu gefallen. Meinen Segen haben sie!
Mir wäre als Fan bei dieser starken Abhängigkeit mulmig, aber okay - muss jeder mit sich ausmachen.
Aber zu behaupten, dass die Zuschauer RB Leipzig nicht genauso im Herzen haben können, wie den VfB Leipzig, glaube ich nicht. RedBull ist der Anstrich - die Fans füllen ihn mit Leben. Genauso wie wir unser Ostseestadion mit Leben füllen, obwohl ein anderer Name dran steht. Wen interessierts letztlich?
Würde RedBull also dasselbe Geld in Lėipzig investieren, auf dem Trikot als Sponsor stehen und den Stadionnamen kaufen, aber alles das bei Sachsen Leipzig - dann wäre das weniger schlimm?
Das ist doch Haarspalterei...
@ forever_hansa:
Gestehe mir doch bitte zu, dass ich mich sehr wohl zum Thema belesen habe, darüber nachgedacht habe und am Ende trotzdem zu einem anderen Urteil komme, als du.
Ist das bitte für den FCK. Als neutraler Zuschauer ein klasse Spiel, schade die (fragwürdige?) rote Karte gegen Sippel. Wood hat das aber auch brutal gut gemacht, unmöglich das zu verteidigen.
Wdh Nr. 7:Kein Rot. Bitter!!! Aber solche Szenen kenne ich ja noch gut aus der Abstiegssaison..
Dieser Beitrag wurde zuletzt von kogge94 am 04.08.2014 um 20:58 Uhr bearbeitet Ist das bitte für den FCK. Als neutraler Zuschauer ein klasse Spiel, schade die (fragwürdige?) rote Karte gegen Sippel. Wood hat das aber auch brutal gut gemacht, unmöglich das zu verteidigen.
Wdh Nr. 7:Kein Rot. Bitter!!! Aber solche Szenen kenne ich ja noch gut aus der Abstiegssaison..
Hej der Schiri ist Rostocker. Und Rostocker irren nicht. 
Ist das bitte für den FCK. Als neutraler Zuschauer ein klasse Spiel, schade die (fragwürdige?) rote Karte gegen Sippel. Wood hat das aber auch brutal gut gemacht, unmöglich das zu verteidigen.
Wdh Nr. 7:Kein Rot. Bitter!!! Aber solche Szenen kenne ich ja noch gut aus der Abstiegssaison..
Hej der Schiri ist Rostocker. Und Rostocker irren nicht. 
Damit hat sich Dankert keinen Gefallen getan. Das war ein kapitaler Bock. Vor allem weil er nahezu perfekt positioniert war und gute Sicht hatte.
Ist das bitte für den FCK. Als neutraler Zuschauer ein klasse Spiel, schade die (fragwürdige?) rote Karte gegen Sippel. Wood hat das aber auch brutal gut gemacht, unmöglich das zu verteidigen.
Wdh Nr. 7:Kein Rot. Bitter!!! Aber solche Szenen kenne ich ja noch gut aus der Abstiegssaison..
Hej der Schiri ist Rostocker. Und Rostocker irren nicht. 
Natürlich glasklares Handspiel!
Aber wie Christoph bereits sagte..so perfekt kann nur ein Rostocker stehen! Ähnlich wie Ziemer bald immer richtig stehen wird 
Ein klassisches Betzenbergspiel!
