50+1-Regel II
21.01.2010 - 22:01 Uhr
26.04.2015 - 20:42 Uhr
Zitat von BWG
Bitte am Thema bleiben, es geht um die 50+1-Regel und nicht um Vermarktung in den USA.
Bitte am Thema bleiben, es geht um die 50+1-Regel und nicht um Vermarktung in den USA.
Die Abschaffung der 50+1-Regel soll die Buli doch wettbewerbsfähiger machen, ich sehe aber den Nachholbedarf und den Rückstand in anderen Bereichen. Das habe ich lediglich begründen wollen.
26.04.2015 - 21:02 Uhr
Zitat von 96wirdMeister
Die Abschaffung der 50+1-Regel soll die Buli doch wettbewerbsfähiger machen, ich sehe aber den Nachholbedarf und den Rückstand in anderen Bereichen. Das habe ich lediglich begründen wollen.
Zitat von BWG
Bitte am Thema bleiben, es geht um die 50+1-Regel und nicht um Vermarktung in den USA.
Bitte am Thema bleiben, es geht um die 50+1-Regel und nicht um Vermarktung in den USA.
Die Abschaffung der 50+1-Regel soll die Buli doch wettbewerbsfähiger machen, ich sehe aber den Nachholbedarf und den Rückstand in anderen Bereichen. Das habe ich lediglich begründen wollen.
Das ging, wenn man sich die Posts zuvor ansieht sicher nicht nur an dich.
Dann wäre eventuell "Die Bundesliga im Ausland" ein interessanter Thread um das weiterzuführen.
27.04.2015 - 08:16 Uhr
Zitat von 96wirdMeister
Die Abschaffung der 50+1-Regel soll die Buli doch wettbewerbsfähiger machen, ich sehe aber den Nachholbedarf und den Rückstand in anderen Bereichen. Das habe ich lediglich begründen wollen.
Zitat von BWG
Bitte am Thema bleiben, es geht um die 50+1-Regel und nicht um Vermarktung in den USA.
Bitte am Thema bleiben, es geht um die 50+1-Regel und nicht um Vermarktung in den USA.
Die Abschaffung der 50+1-Regel soll die Buli doch wettbewerbsfähiger machen, ich sehe aber den Nachholbedarf und den Rückstand in anderen Bereichen. Das habe ich lediglich begründen wollen.
Ich habe danach ein paar Beiträge gelöscht, die nur noch das zum Thema hatten. Deiner blieb stehen, weil ich deine Auffassung teile, das man das als kurze Begründung zum Erläutern nutzen mag. Danach hat sich das Thema aber verselbständigt und war dann klar OT und es bestand die Gefahr, dass es immer weiter weg vom Thema ging.
27.04.2015 - 08:33 Uhr
Zitat von BWG
Ich habe danach ein paar Beiträge gelöscht, die nur noch das zum Thema hatten. Deiner blieb stehen, weil ich deine Auffassung teile, das man das als kurze Begründung zum Erläutern nutzen mag. Danach hat sich das Thema aber verselbständigt und war dann klar OT und es bestand die Gefahr, dass es immer weiter weg vom Thema ging.
Zitat von 96wirdMeister
Die Abschaffung der 50+1-Regel soll die Buli doch wettbewerbsfähiger machen, ich sehe aber den Nachholbedarf und den Rückstand in anderen Bereichen. Das habe ich lediglich begründen wollen.
Zitat von BWG
Bitte am Thema bleiben, es geht um die 50+1-Regel und nicht um Vermarktung in den USA.
Bitte am Thema bleiben, es geht um die 50+1-Regel und nicht um Vermarktung in den USA.
Die Abschaffung der 50+1-Regel soll die Buli doch wettbewerbsfähiger machen, ich sehe aber den Nachholbedarf und den Rückstand in anderen Bereichen. Das habe ich lediglich begründen wollen.
Ich habe danach ein paar Beiträge gelöscht, die nur noch das zum Thema hatten. Deiner blieb stehen, weil ich deine Auffassung teile, das man das als kurze Begründung zum Erläutern nutzen mag. Danach hat sich das Thema aber verselbständigt und war dann klar OT und es bestand die Gefahr, dass es immer weiter weg vom Thema ging.
Ist die professionalisierte Auslandsvermarktung denn ein Thema pro/contra 50+1? Gibt es wirklich einen Wettbewerb zwischen den Ligen? Muss man überhaupt konkurenzfähig sein - schließlich geht es darum Vereine aufzulösen und das Profigeschäft komplett in die Hände von Investoren, Konzerne oder vermögende Privatpersonen zu geben.
Schade, dass rigoros gelöscht wird statt einfach einen Moderationshinweis zu geben.
27.04.2015 - 08:45 Uhr
Da alle Ligen über CL und EL verknüpft sind haben Änderungen in einer Liga, über Lang oder Kurz Auswirkungen auf die anderen Ligen.
Die EPL hat sich vor Jahren für Investoren geöffnet und sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil verschafft.
Dies setzt die übrigen Ligen unter Druck, so fern sie Wettbewerbsfähig bleiben wollen.
Will man das nicht, dann igelt man sich ein, behält die -mehr oder weniger- klassische Vereinsstruktur bei und spricht von der Liga mit der besten Stimmung und den tollsten Fans und setzt auf die nationale Karte.
Will man in den internationalen Wettbewerben hingegen wettbewerbsfähig sein dann hat man keine Wahl als sich ebenfalls für Investoren zu öffnen. Ob einem das gefällt oder nicht.
Die EPL hat sich vor Jahren für Investoren geöffnet und sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil verschafft.
Dies setzt die übrigen Ligen unter Druck, so fern sie Wettbewerbsfähig bleiben wollen.
Will man das nicht, dann igelt man sich ein, behält die -mehr oder weniger- klassische Vereinsstruktur bei und spricht von der Liga mit der besten Stimmung und den tollsten Fans und setzt auf die nationale Karte.
Will man in den internationalen Wettbewerben hingegen wettbewerbsfähig sein dann hat man keine Wahl als sich ebenfalls für Investoren zu öffnen. Ob einem das gefällt oder nicht.
27.04.2015 - 09:09 Uhr
Zitat von NaimZ
Da alle Ligen über CL und EL verknüpft sind haben Änderungen in einer Liga, über Lang oder Kurz Auswirkungen auf die anderen Ligen.
Da alle Ligen über CL und EL verknüpft sind haben Änderungen in einer Liga, über Lang oder Kurz Auswirkungen auf die anderen Ligen.
Nach dieser Grundlage müsste es doch ein Leichtes für die Bundesliga sein, in Zusammenarbeit mit den kleinen, vor allem osteuropäischen, Verbänden, 50+1 UEFA-weit durchzusetzen.
Denn sind wir doch mal ehrlich. Kein Investor wird in einer kleinen Liga soviel Geld investieren, dass deren Vereine auch im Europapokal wirklich erfolgreich wären. Dementsprechend könnten sich diese Vereine, gestützt auf 50+1 und FFP, wieder durch ihre gute Nachwuchsarbeit hervortun.
Die Alternative wäre, 50+1 UEFA-weit zu kippen. Dann müssten sich aber viele kleinere Ligen zu einer größeren, konkurrenzfähigen Liga vereinigen. Ob Dies aber im Sinne der kleineren Mitgliedsverbände wäre, bleibt abzuwarten.
27.04.2015 - 09:43 Uhr
Die nationalen Verbände bzw Ligen sind souverän.
Das bedeutet, dass wenn es dem DFB nicht gefällt, dass in England Clubs einen Privateigentümer haben dürfen, er nichts dagegen tun kann.
Wenn ein Mitglied die Schleusen öffnet, dann haben die anderen nur 2 Möglichkeiten:
Mitziehen und das Gleiche beschließen oder -wie ich in meinem vorherigen Beitrag erklärte- der Konkurrenzfähigkeit im internationalen Wettbewerb adieu zu sagen und sich auf die nationale Liga zu konzentrieren.
Das bedeutet, dass wenn es dem DFB nicht gefällt, dass in England Clubs einen Privateigentümer haben dürfen, er nichts dagegen tun kann.
Wenn ein Mitglied die Schleusen öffnet, dann haben die anderen nur 2 Möglichkeiten:
Mitziehen und das Gleiche beschließen oder -wie ich in meinem vorherigen Beitrag erklärte- der Konkurrenzfähigkeit im internationalen Wettbewerb adieu zu sagen und sich auf die nationale Liga zu konzentrieren.
27.04.2015 - 11:01 Uhr
Zitat von Bergpartisan
Nach dieser Grundlage müsste es doch ein Leichtes für die Bundesliga sein, in Zusammenarbeit mit den kleinen, vor allem osteuropäischen, Verbänden, 50+1 UEFA-weit durchzusetzen.
Denn sind wir doch mal ehrlich. Kein Investor wird in einer kleinen Liga soviel Geld investieren, dass deren Vereine auch im Europapokal wirklich erfolgreich wären. Dementsprechend könnten sich diese Vereine, gestützt auf 50+1 und FFP, wieder durch ihre gute Nachwuchsarbeit hervortun.
Die Alternative wäre, 50+1 UEFA-weit zu kippen. Dann müssten sich aber viele kleinere Ligen zu einer größeren, konkurrenzfähigen Liga vereinigen. Ob Dies aber im Sinne der kleineren Mitgliedsverbände wäre, bleibt abzuwarten.
Zitat von NaimZ
Da alle Ligen über CL und EL verknüpft sind haben Änderungen in einer Liga, über Lang oder Kurz Auswirkungen auf die anderen Ligen.
Da alle Ligen über CL und EL verknüpft sind haben Änderungen in einer Liga, über Lang oder Kurz Auswirkungen auf die anderen Ligen.
Nach dieser Grundlage müsste es doch ein Leichtes für die Bundesliga sein, in Zusammenarbeit mit den kleinen, vor allem osteuropäischen, Verbänden, 50+1 UEFA-weit durchzusetzen.
Denn sind wir doch mal ehrlich. Kein Investor wird in einer kleinen Liga soviel Geld investieren, dass deren Vereine auch im Europapokal wirklich erfolgreich wären. Dementsprechend könnten sich diese Vereine, gestützt auf 50+1 und FFP, wieder durch ihre gute Nachwuchsarbeit hervortun.
Die Alternative wäre, 50+1 UEFA-weit zu kippen. Dann müssten sich aber viele kleinere Ligen zu einer größeren, konkurrenzfähigen Liga vereinigen. Ob Dies aber im Sinne der kleineren Mitgliedsverbände wäre, bleibt abzuwarten.
Warum sollten denn die kleinen Ligen gegen 50+1 sein? Insbesondere die osteuropäischen Verbände?
Gerade in kleinen Ligen ist das Mäzentum doch weit verbreitet. Schau dir doch die CL-Teilnehmer von Rumänien, Bulgarien usw. an. Das sind alles Klubs, die einen Investor haben.
27.04.2015 - 19:34 Uhr
Zitat von Bergpartisan
Nach dieser Grundlage müsste es doch ein Leichtes für die Bundesliga sein, in Zusammenarbeit mit den kleinen, vor allem osteuropäischen, Verbänden, 50+1 UEFA-weit durchzusetzen.
Denn sind wir doch mal ehrlich. Kein Investor wird in einer kleinen Liga soviel Geld investieren, dass deren Vereine auch im Europapokal wirklich erfolgreich wären. Dementsprechend könnten sich diese Vereine, gestützt auf 50+1 und FFP, wieder durch ihre gute Nachwuchsarbeit hervortun.
Die Alternative wäre, 50+1 UEFA-weit zu kippen. Dann müssten sich aber viele kleinere Ligen zu einer größeren, konkurrenzfähigen Liga vereinigen. Ob Dies aber im Sinne der kleineren Mitgliedsverbände wäre, bleibt abzuwarten.
Zitat von NaimZ
Da alle Ligen über CL und EL verknüpft sind haben Änderungen in einer Liga, über Lang oder Kurz Auswirkungen auf die anderen Ligen.
Da alle Ligen über CL und EL verknüpft sind haben Änderungen in einer Liga, über Lang oder Kurz Auswirkungen auf die anderen Ligen.
Nach dieser Grundlage müsste es doch ein Leichtes für die Bundesliga sein, in Zusammenarbeit mit den kleinen, vor allem osteuropäischen, Verbänden, 50+1 UEFA-weit durchzusetzen.
Denn sind wir doch mal ehrlich. Kein Investor wird in einer kleinen Liga soviel Geld investieren, dass deren Vereine auch im Europapokal wirklich erfolgreich wären. Dementsprechend könnten sich diese Vereine, gestützt auf 50+1 und FFP, wieder durch ihre gute Nachwuchsarbeit hervortun.
Die Alternative wäre, 50+1 UEFA-weit zu kippen. Dann müssten sich aber viele kleinere Ligen zu einer größeren, konkurrenzfähigen Liga vereinigen. Ob Dies aber im Sinne der kleineren Mitgliedsverbände wäre, bleibt abzuwarten.
Die UEFA kann (und will) das gar nicht regeln... Hier haben die nationalen Verbände die Federführung und die UEFA ist doch froh wenn mehr Geld im Fußball unterwegs ist. Auch das FFP soll ja nur dazu führen das dauerhaft und konstant mehr Geld im System ist. Da ist 50% + 1 Anteil als sozialistischer Ansatz eher kontraproduktiv.
Tatsächlich ist die Bundesliga bei der absoluten Minderheit (ich glaub sogar die einzige Liga?!) bei der eine solche Limitierung besteht. Wenn dies regelbar wäre, wäre es hier wie im Ausland. Zumal ich es kritisch finde, zu bewerten, ob unser System oder das im Ausland "besser" ist. Es sind halt beide Systeme historisch gewachsen.
28.04.2015 - 16:58 Uhr
Historisch gewachsen ist die Vereinsstruktur. Die Öffnung für Mäzene kam im Laufe der Zeit und oft Schrittweise.
Für mich ist eine gesunde Vereinsstruktur, in der der Verein den Mitgliedern gehört und die Verantwortlichen ,auf Zeit und demokratisch, gewählt werden, das eindeutig bessere System in Bezug auf die Welt in der Ich leben will.
Doch wie ich bereits mehrfach dargelegt habe sind die Ligen miteinander verknüft. Vom Arbeitsmarkt über den Markt als Werbeplattform bis hin zum direkten Gegeneinander im Europapokal.
Und sobald eine Liga die Tore für "Sugardaddys", die Vereine als Spielzeuge besitzen dürfen öffnet, geraten alle anderen Ligen unter Zugzwang. Dieser Druck baut sich mit der Zeit auf, tritt also nicht plötzlich ein. Denn oft wird die Veränderung nicht einmal wahrgenommen oder belächelt: "Diese verrückten Engländer. Pah die Bundesliga ist trotzdem besser. Basta!"
Wir sind jetzt an einem Punkt an dem die Entwicklung nicht mehr zu übersehen ist.
Die EPL ist nicht nur in allen wirtschaftlichen Belangen größer als alle anderen Ligen, nein sie wächst auch noch schneller. Und die Treibkraft dahinter ist die Öffnung für Investoren.
Investoren bringen Geld. Und damit in letzter Konsequenz Erfolg. (Ja Geld schießt Tore )
Konsumenten lieben erfolgreiche Clubs und erfolgreiche Spieler. -> Das Interesse wächst, der Geldzulauf wächst, der Anteil bekannter Spieler wächst, Werbewirksamkeit wächst.
Wir haben also nur die Wahl zwischen Pest und Cholera:
Entweder man verkauft sich oder man verkommt zu einer unbedeutenden regionalen Liga.
Für mich ist eine gesunde Vereinsstruktur, in der der Verein den Mitgliedern gehört und die Verantwortlichen ,auf Zeit und demokratisch, gewählt werden, das eindeutig bessere System in Bezug auf die Welt in der Ich leben will.
Doch wie ich bereits mehrfach dargelegt habe sind die Ligen miteinander verknüft. Vom Arbeitsmarkt über den Markt als Werbeplattform bis hin zum direkten Gegeneinander im Europapokal.
Und sobald eine Liga die Tore für "Sugardaddys", die Vereine als Spielzeuge besitzen dürfen öffnet, geraten alle anderen Ligen unter Zugzwang. Dieser Druck baut sich mit der Zeit auf, tritt also nicht plötzlich ein. Denn oft wird die Veränderung nicht einmal wahrgenommen oder belächelt: "Diese verrückten Engländer. Pah die Bundesliga ist trotzdem besser. Basta!"
Wir sind jetzt an einem Punkt an dem die Entwicklung nicht mehr zu übersehen ist.
Die EPL ist nicht nur in allen wirtschaftlichen Belangen größer als alle anderen Ligen, nein sie wächst auch noch schneller. Und die Treibkraft dahinter ist die Öffnung für Investoren.
Investoren bringen Geld. Und damit in letzter Konsequenz Erfolg. (Ja Geld schießt Tore )
Konsumenten lieben erfolgreiche Clubs und erfolgreiche Spieler. -> Das Interesse wächst, der Geldzulauf wächst, der Anteil bekannter Spieler wächst, Werbewirksamkeit wächst.
Wir haben also nur die Wahl zwischen Pest und Cholera:
Entweder man verkauft sich oder man verkommt zu einer unbedeutenden regionalen Liga.
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