Diskussionsrunde

6+5 Fifa Ausländerregelung

05.10.2007 - 18:34 Uhr
6+5 Fifa Ausländerregelung |#11
05.10.2007 - 21:03 Uhr
Von dieser Regel halte ich absolut nix. Das würde teams doch nur schwächen. wenn die deutschen eben nicht gut genug sind, dann spielen eben die ausländer. so läufts überall. es muss nach leistung aufgestellt werden und nicht nach Pass.

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"Es ist unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu versengen."

In Gedenken an MarkvanBommel (Beiträge 9008, RIP. 07.11.2008)

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6+5 Fifa Ausländerregelung |#12
05.10.2007 - 21:07 Uhr
Zitat von Kuemmjen:


Zitat von Runaway:

Und jeder Bayern Fan der sich mit Schweini und Poldi indentifiziert, kann einem doch nur leid tun.


Ja, da stimme ich ganz klar zu. (Als Bayern-Fan!^^)


Sehe ich gar nicht so!

Identifikation ist
1. nichts, was mit Nationalität der Spieler zu tun hat.
2. nichts, was auch nur annähernd mit der Leisung der Spieler zu tun hat. Warum sollte man sich mit Schweini und Poldi nur identifizieren können, wenn sie gerade mal gut spielen? Beide sind gerade an einem Tiefpunkt angekommen, keine Frage. Aber muß man sie deswegen gleich fallen lassen und sagen: "Du repräsentierst nicht das, was ich mit meinem Club in Verbindung bringe!"? Ich stehe weiter zu den beiden, weil ich weiß dass sie mehr können und das auch schon gezeigt haben. Irgendwie leide ich schon mit den beiden... Dafür muß ich nicht bemitleidet werden. Definitiv identifiziere ich mich mit dem FCB, und die beiden gehören auch dazu! ;)
3. etwas, was mit der Zeit wächst.

Sicherlich hätte die 6+5-Regelung positive und negative Aspekte und Auswirkungen.
Tendentiell würde ich jedoch sagen, dass mir die derzeitige Situation besser gefällt. Jeder soll da arbeiten dürfen wo er gerne will. :)

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FCB
6+5 Fifa Ausländerregelung |#13
05.10.2007 - 21:16 Uhr
also in der türkei gibt es die ausländer regel und ich finde sie gut!
aber früchte tragen konnte sie noch nicht wirklich :/:
klar gibt es spieler die sich schon jung durchsetzten konnten und natürlich stamm spielen aber im verein stehen sie MMn etwas im schatten der großen Ausländischen spieler.
dadurch das es die regel gibt überlegen die vereine 2 mal wenn sie als ausländer kaufen sind meistens grosse namen die viel mehr geld verdiehnen! namen wie alex de sosa, lincoln appiah r.carlos usw. hat alles seine guten und schlechten seiten aber für deutschland würde ich es auch empfelen, den das potenzial junger spieler ist da nur gurgen sie meist in der 2ten oder regionalliga rum oder kauen auf tribünen der grossen vereine rum ;)

probieren würde ich es!!

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[zitat=IGAGS]Ich gratuliere meinen Farbgenossen zu der 19. Meisterschaft. Und nächstes Jahr kriegen wir den 4. Stern auf die Brust. Dies ist keine Provo liebe Galafans. Aber macht euch keine Hoffnung. Dieses mal gibt es für euch nichts zu holen. Ich hoffe unsere Fans applaudieren euch trotzdem, für eure gute Leistung. :)

3-1 Stoch Stoch Emre Baros[/zitat]

PS: Zitat ist aus Saison 2011 / 2012

Dieser Beitrag wurde zuletzt von karadenizli84 am 05.10.2007 um 21:20 Uhr bearbeitet
6+5 Fifa Ausländerregelung |#14
05.10.2007 - 21:23 Uhr
Zitat von Runaway:

Wobei man gerade bei diesen beiden Ligen einschränken muss. Nordiren, Waliser und Schotten sind in England keine Ausländer, werden aber in so einer Statistik als solche gewertet, weil sie nicht für England spielen und in Portugal ist es mit den Brasilianern zumindest ähnlich.


Durchaus richtig. Für die Qualität der Nationalteams ist das aber nur von bedingter Relevanz und um selbige geht es ja angeblich bei diesem Vorschlag. Historisch zeigen beide Beispiele aber, dass man hier schon früher anders mit Quotierung von Ausländern umging, abe darum soll's nicht gehen.
Allerdings denke ich, dass man dann sehr schnell findige Lösungen finden wird, so dass besagte "Nationalitäten" ähnlich breitflächig eingebürgert werden, wie es in Frankreich mit einer Vielzahl von Spielern aus den Ex-Kolonien geschieht. Und schwupps, ist die Regelung für den Eimer...
6+5 Fifa Ausländerregelung |#15
05.10.2007 - 21:28 Uhr
Zitat von Macca:

Allerdings denke ich, dass man dann sehr schnell findige Lösungen finden wird, so dass besagte "Nationalitäten" ähnlich breitflächig eingebürgert werden, wie es in Frankreich mit einer Vielzahl von Spielern aus den Ex-Kolonien geschieht. Und schwupps, ist die Regelung für den Eimer...


Das glaube ich auch, dann wird fleißig eingebürgert und ob man das damit erreichen will, kann ich mir kaum vorstellen.

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6+5 Fifa Ausländerregelung |#16
05.10.2007 - 21:40 Uhr
Absoluter Schwachsinn,die Spieler werden dann in jungen jahren eingebürgert und feddisch. :rolleyes

Führt nur dazu ,dass ein Hanke 10 statt 5 Mio kosten würde und ein Lell bei 17 der 18 Bundesligisten unangefochtener Stammspieler wäre.

Nein,dass schränkt mir den Fußball zu weit ein.
Und das Nachwuchsproblem existiert auf Fifaebene gesehen nicht,also ist dieses Argument hinfällig.

Mmn eine unnötige Einschränkung des Fußballs!

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"So tief kommt man gar nicht runter, wie man sich vor dem heute verneigen muss!"

Rio 14.
6+5 Fifa Ausländerregelung |#17
05.10.2007 - 21:51 Uhr
Zitat von scholl:

2. nichts, was auch nur annähernd mit der Leisung der Spieler zu tun hat. Warum sollte man sich mit Schweini und Poldi nur identifizieren können, wenn sie gerade mal gut spielen?


Also ganz ehrlich, mit den beiden sollte man sich niemals identifizieren, egal wie gut sie spielen.

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6+5 Fifa Ausländerregelung |#18
05.10.2007 - 22:01 Uhr
Zitat von Runaway:
Zitat von scholl:

2. nichts, was auch nur annähernd mit der Leisung der Spieler zu tun hat. Warum sollte man sich mit Schweini und Poldi nur identifizieren können, wenn sie gerade mal gut spielen?


Also ganz ehrlich, mit den beiden sollte man sich niemals identifizieren, egal wie gut sie spielen.


ich bin weiß got kein fan von denen, aber wie könnt ihr diese beiden nur als hunde der nation darstellen? seid ihr unsere innere stimme, die uns vorschreibt was gut ist und was nicht? ich will sowas nicht mal in den mund nehmen...ich will nich mal einem di canio fan irgendwas erzählen.
also schön fair bleiben ;)

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Signatur zensiert durch die erhabene Administration
6+5 Fifa Ausländerregelung |#19
05.10.2007 - 22:51 Uhr
Zitat von Macca:
Konservativer Unfug, der sich rechtlich wohl kaum so umsetzen lässt, von falschen Prämissen ausgeht und eher negative Effekte auslöst. Jeder Deutsche, der geradeaus laufen kann, wird noch ambitioniertere Gehaltsforderungen stellen, die ja bereits jetzt ein Problem für manche der Klubs darstellen, die immer so gerne als Negativbeispiel herangezogen werden. Cottbus wird sich zukünftig noch weniger akzeptabel qualifizierte Deutsche leisten können und dann spielt man halt mit unterklassigen Akteuren...klasse für das Niveau der Liga und der Nationalelf.
Desweiteren wird es dann halt die aus anderen Sportarten bekannten Einbürgerungen en masse geben, die man hierzulande entweder abblockt und damit einen internationalen Wettbewerbsnachteil bekommt oder die man auch hier betreibt, womit das ganze Ideal ad absurdum geführt wäre.
Überdies ist Protektionismus der fundierten Qualifizierung und sinnvollen Leistungsentwicklung sicher nicht zuträglich.
Abschließend sollte man einfach von diesem nationalen Steinzeittrip runterkommen und erkennen, dass sich manche Dinge wandeln, zumal ein gewisses Maß an ausländischem Einfluß eigentlich primär positive Effekte hat. Wir können aber auch wieder überall die traditionellen und artgerechten Spielweisen verordnen lassen...


ich würde eher sagen, dass die Clubs dann wieder ein Auge auf ihre Nachwuchsarbeit werfen werden und anstatt jemanden teuer zu bezahlen lieber mal die günstige Nachwuchsvariante ranlassen.
Auch ist das Argument mit der Einbürgerung Unsinn, so einfach geht das nicht und würde sicherlich die Ausnahme bleiben (früher war das doch nicht anders).
Ich sehe auch nicht was das mit "nationalem Steinzeitprinzip" zu tun hat.
Hier wird lediglich ein Kompromiss zwischen zwei Extremen geschaffen. Derzeit ist es einfach so, dass die großen Ligen von ausländischen Spielern überflutet werden. Sicherlich kann der Fan sich auch mit ausländischen Spielern identifizieren, aber die Bindung zu einheimischen Spielern ist nochmal eine ganz andere und "Stolz" empfindet man dann doch wohl eher für die "eigenen" Jungs.
Wollt ihr wirklich, dass in 20 Jahren der europäische Fussball von Südamerikanern dominiert wird?
Die können in ihren Ligen zu Hause schön ihren Talenten Spielpraxis geben während sich die einheimischen Spieler hier der großen ausländischen Konkurrenz gegenüber sehen.
Es ist einfach Quatsch zu behaupten, dass sich Qualität einfach immer durchsetzt.
Schaut euch einen Klose an, der kam damals eher aus Glück in einem recht hohen Alter bei Lautern zu seinem Durchbruch.
Spieler müssen sich auch entwickeln können und man kann nicht von jungen Spielern erwarten, dass sie den Konkurrenzkampf gegen erfahrene ausländische Spieler gewinnen.
Heute haben es junge Spieler sehr schwer im Profifussball zum Zug zu kommen, weil sie enormer Konkurrenz ausgesetzt sind.

Ebenso ist es doch absurd zu behaupten, dass das Niveau sinken würde. Wie lange schauen einige hier eigentlich Fussball?
Glaubt ihr ernsthaft, dass es vor Bossmann keine großen Vereinsmannschaften gab die tollen Fussball gespielt haben?
Der Unterschied war einfach, dass jedes Team halt mehr einheimische Spieler mit Qualität hatte anstatt das jede Mannschaft mit ein paar Südamerikanern aufläuft.
Und es ist doch klar, dass unsere Talente da den Wettbewerb verlieren. Junge Brasilianer müssen sich doch nicht um Dinge wie Schule oder ähnliches kümmern, auch ist diesen Menschenhändlern die als Berater agieren egal ob die Spieler den Durchbruch schaffen oder auf der Straße landen.
Wie sollen die europäischen Länder mit verantwortungsvoller Nachwuchsarbeit gegen diese Ruchlosgikeit dagegenhalten?
Ihr redet hier über Chancengleichheit die im Fussball nie besteht und nie bestehen wird.
Man darf auch durchaus den einheimischen Markt schützen.

Zudem sollte nicht vergessen werden, dass man auf diese Art und Weise die Schere zwischen Arm und Reich wieder etwas schliessen könnte, da eben Clubs wie Arsenal nicht so extrem auf dem Transfermarkt agieren könnten.
Der europäische Fussball vor Bosmann war wesentlich ausgeglichener und es war noch was besonderes, wenn ausländische Spieler im Team waren.
Da werden wir zwar nicht mehr hinkommen, aber diese Ausländerflut kann doch nicht die Zukunft sein.
Die tolle Stimmung letztes Jahr bei der WM gab es sicherlich nicht, weil das Wetter so toll war, sondern weil UNSERE Spieler so erfolgreich waren.
Man mag "Nationalstolz" ja als primitiv titulieren oder was auch immer, aber es kann doch keiner bestreiten, dass man für einheimische Spieler anders empfindet und die Nationalelf in jedem Land eine wichtige Rolle für die Menschen einnimmt.
6+5 Fifa Ausländerregelung |#20
05.10.2007 - 22:54 Uhr
Zitat von MendietaVNR:

ich bin weiß got kein fan von denen, aber wie könnt ihr diese beiden nur als hunde der nation darstellen? seid ihr unsere innere stimme, die uns vorschreibt was gut ist und was nicht? ich will sowas nicht mal in den mund nehmen...ich will nich mal einem di canio fan irgendwas erzählen.
also schön fair bleiben ;)


So ist es! Soll doch jeder Spieler so sein, wie er will. Ich sehe ihre Außendarstellung auch nicht positiv, aber sie prägen das "Gesicht" der Mannschaft und des Vereins mit. Und eben mit dieser identifiziere ich mich.
Es ist immer das Gesamtkonstrukt, welches man sehen muß. Man wird nie 23+x 100%geradlinige Spieler zusammenbekommen, mit denen man sich identifizieren kann.
Aber das ist ja nicht das Thema.

Klar hätte es was für sich, wenn in einer Mannschaft 6+x Spieler des jeweiligen Landes vertreten wären, aber warum muß man einen mittelmäßigen Spieler nur mitziehen, weil man gerade einen Mann mit guter Qualität der jeweiligen Nationalität zu wenig hat oder ihn sich gerade nicht leisten kann?
Auch muß ich denen Recht geben, die hier schon das Problem der Einbürgerungen erwähnt haben. Meiner Meinung nach würde hier ganz schnell ein Streit der Clubs um die Staatsbürgerschaft eines Spielers entbrennen.
Zwar ein Beispiel auf anderer Ebene, aber: Sean Dundee. Wurde nur eingebürgert, weil er eine Hoffnung für Deutschland und die Nationalmannschaft darstellte. Daraus geworden ist bekanntlich nichts. Ich kriege jetzt schon die Krise wenn ich daran denke, dass so etwas irgendwann mal im Vereinsfußball normal sein könnte...

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FCB
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