| Geburtsdatum | 24.07.1971 |
|---|---|
| Alter | 55 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Interimstrainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
André Schubert [Trainer]
10.10.2018 - 10:31 Uhr
11.10.2018 - 15:39 Uhr
Weitere Eindrücke von der PK:
https://www.youtube.com/watch?v=jx_1ti5_jA4
Schubert beschreibt sich als gut vernetzt, er kenne auch Leute aus dem Umfeld von Eintracht (u.a. Eickel).
Er möchte beim Defensivverhalten und beim Umschaltspiel nach Ballverlust ansetzen, um die Zahl der Gegentore zu verringern.
Die Länderspielpause möchte er für viele weitere Gespräche nutzen, vor allem um das Innenleben der Mannschaft kennen zu lernen.
Für die Absage des für heute angesetzten Testspiels gegen Viktoria Berlin bittet er um Nachsicht.
Schubert nimmt alle in die Verantwortung, eine Trainerentlassung sei bei einer fundamentalen Fehlentwicklung der einfachste und schnellste Weg, zu reagieren und etwas zu verändern, aber verantwortlich für diese negative Entwicklung seien alle.
Eine zentrale Aussage ist dementsprechend, dass alle gemeinsam daran arbeiten sollen, Wahrscheinlichkeiten des Erfolgs zu vergrößern, wofür er ab sofort die Gesamt-Verantwortung trägt.
Leistungssport spiele sich vor allem im Kopf ab, Talent sei da, aber die Mannschaft müsse lernen, mit Frust besser umzugehen.
Er hat nochmals betont, dass seine spielerische Ausrichtung der seines Vorgängers ähnlich sei (konstruktiver, offensiver, mutiger Kombinationsfußball). Dies sei nicht unwichtig bei seiner Verpflichtung gewesen, was Ebel bestätigte.
Sein Vertrag gelte nicht für die Regionalliga. An Neuverpflichtungen denkt er im Moment nicht. (Mal sehen, ob und inwieweit er - gerade beim Ausfall von Fürstner - Pfitzner mit einbinden wird.)
Sehr interessant fand ich, dass er die Frage, ob die Spieler, mit denen er bisher gesprochen habe, einen emotionalen Ballast mit sich herumtragen würden auf Grund der negativen Ereignisse der letzten Wochen und Monate, eindeutig bejahte und dass dies auf den gesamten Verein und das Umfeld inklusive Fans zutreffe. Das müsse man nun gemeinsam überwinden. Dinge aus der Vergangenheit könne er nicht ändern, der Tragweite der Situation und der dementsprechenden Stimmung ist er sich absolut bewusst.
Außerdem sei es für ihn "normal", dass eine Mannschaft 90 Minuten "brenne" und "Gas gebe".
Was die Dritte Liga angeht, so habe er sie gut im Blick auch über Trainerkollegen wie Schromm (Unterhaching) oder ehemalige Spieler wie Daube in Uerdingen.
Im Bezug auf die Mannschaft erkennt er viel spielerisches Potential und hat ausdrücklich die erste Halbzeit gegen Lotte gelobt. Zudem seien einige Spieler dabei, die "richtig, richtig großes Potential" haben. Aber Potential allein reiche nicht aus.
Sehr spannend fand ich in dem Zusammenhang die Aussage, dass Profifußballer ein Beruf sei, für den ständig sehr viel Leidenschaft und Arbeit nötig sei, um dieses Potential abrufen zu können, manche junge Spieler es jedoch eher als "Kicken für Geld" ansehen würden. Sinngemäß meinte er, den Unterschied werde er ihnen beibringen.
In den anstehenden Trainingseinheiten möchte er Reize setzen und die negative Stimmung Stück für Stück überwinden.
Insgesamt wirkt er auf mich hochmotiviert, sehr - wie sagt man heute - fokussiert, aber auch gelassen, reflektiert, realistisch und differenzierend.
Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, doch mit diesem Trainer müsste es wirklich möglich sein, aus dem Keller wieder herauszukommen.
https://www.youtube.com/watch?v=jx_1ti5_jA4
Schubert beschreibt sich als gut vernetzt, er kenne auch Leute aus dem Umfeld von Eintracht (u.a. Eickel).
Er möchte beim Defensivverhalten und beim Umschaltspiel nach Ballverlust ansetzen, um die Zahl der Gegentore zu verringern.
Die Länderspielpause möchte er für viele weitere Gespräche nutzen, vor allem um das Innenleben der Mannschaft kennen zu lernen.
Für die Absage des für heute angesetzten Testspiels gegen Viktoria Berlin bittet er um Nachsicht.
Schubert nimmt alle in die Verantwortung, eine Trainerentlassung sei bei einer fundamentalen Fehlentwicklung der einfachste und schnellste Weg, zu reagieren und etwas zu verändern, aber verantwortlich für diese negative Entwicklung seien alle.
Eine zentrale Aussage ist dementsprechend, dass alle gemeinsam daran arbeiten sollen, Wahrscheinlichkeiten des Erfolgs zu vergrößern, wofür er ab sofort die Gesamt-Verantwortung trägt.
Leistungssport spiele sich vor allem im Kopf ab, Talent sei da, aber die Mannschaft müsse lernen, mit Frust besser umzugehen.
Er hat nochmals betont, dass seine spielerische Ausrichtung der seines Vorgängers ähnlich sei (konstruktiver, offensiver, mutiger Kombinationsfußball). Dies sei nicht unwichtig bei seiner Verpflichtung gewesen, was Ebel bestätigte.
Sein Vertrag gelte nicht für die Regionalliga. An Neuverpflichtungen denkt er im Moment nicht. (Mal sehen, ob und inwieweit er - gerade beim Ausfall von Fürstner - Pfitzner mit einbinden wird.)
Sehr interessant fand ich, dass er die Frage, ob die Spieler, mit denen er bisher gesprochen habe, einen emotionalen Ballast mit sich herumtragen würden auf Grund der negativen Ereignisse der letzten Wochen und Monate, eindeutig bejahte und dass dies auf den gesamten Verein und das Umfeld inklusive Fans zutreffe. Das müsse man nun gemeinsam überwinden. Dinge aus der Vergangenheit könne er nicht ändern, der Tragweite der Situation und der dementsprechenden Stimmung ist er sich absolut bewusst.
Außerdem sei es für ihn "normal", dass eine Mannschaft 90 Minuten "brenne" und "Gas gebe".
Was die Dritte Liga angeht, so habe er sie gut im Blick auch über Trainerkollegen wie Schromm (Unterhaching) oder ehemalige Spieler wie Daube in Uerdingen.
Im Bezug auf die Mannschaft erkennt er viel spielerisches Potential und hat ausdrücklich die erste Halbzeit gegen Lotte gelobt. Zudem seien einige Spieler dabei, die "richtig, richtig großes Potential" haben. Aber Potential allein reiche nicht aus.
Sehr spannend fand ich in dem Zusammenhang die Aussage, dass Profifußballer ein Beruf sei, für den ständig sehr viel Leidenschaft und Arbeit nötig sei, um dieses Potential abrufen zu können, manche junge Spieler es jedoch eher als "Kicken für Geld" ansehen würden. Sinngemäß meinte er, den Unterschied werde er ihnen beibringen.
In den anstehenden Trainingseinheiten möchte er Reize setzen und die negative Stimmung Stück für Stück überwinden.
Insgesamt wirkt er auf mich hochmotiviert, sehr - wie sagt man heute - fokussiert, aber auch gelassen, reflektiert, realistisch und differenzierend.
Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, doch mit diesem Trainer müsste es wirklich möglich sein, aus dem Keller wieder herauszukommen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Rabona95 am 11.10.2018 um 15:56 Uhr bearbeitet
11.10.2018 - 16:28 Uhr
Vielen Dank für diese Zusammenfassung @Rabona95 !
Zusammen mit dem folgenden Kicker-Artikel klingt das doch echt gut:
http://www.kicker.de/news/fussball/3liga/startseite/733696/artikel_schubert_ich-mache-hier-nicht-den-li-la-launebaer.html
...aber das klingen Neuverpflichtungen ja meist
Zusammen mit dem folgenden Kicker-Artikel klingt das doch echt gut:
http://www.kicker.de/news/fussball/3liga/startseite/733696/artikel_schubert_ich-mache-hier-nicht-den-li-la-launebaer.html
...aber das klingen Neuverpflichtungen ja meist
11.10.2018 - 21:56 Uhr
Habe auch gerade die 45 min PK mit André Schubert gesehen ... wirklich sehens- und hörenswert!
Mein Eindruck:
Wesentlich leistungsorientierter und fokussierter als ein Pedersen und deutlich strukturierter und differenzierter als ein Lieberknecht. Noch dazu super vernetzt. Und mit klarer Zielsetzung, mit EBS etwas erreichen zu wollen (3-Jahresvertrag).
Der wird uns gut tun . . . eine völlig neue Qualität für Braunschweiger Verhältnisse!
Mein Eindruck:
Wesentlich leistungsorientierter und fokussierter als ein Pedersen und deutlich strukturierter und differenzierter als ein Lieberknecht. Noch dazu super vernetzt. Und mit klarer Zielsetzung, mit EBS etwas erreichen zu wollen (3-Jahresvertrag).
Der wird uns gut tun . . . eine völlig neue Qualität für Braunschweiger Verhältnisse!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von calanda64 am 11.10.2018 um 22:06 Uhr bearbeitet
12.10.2018 - 10:15 Uhr
Gibt es denn jetzt schon Eindrücke vom ersten Training?
12.10.2018 - 10:19 Uhr
https://www.11freunde.de/artikel/dritte-liga-anetts-ansicht-10
Mögliche Probleme mit Medienvertretern würden hier wesentlich weniger von Bedeutung sein als beispielsweise in Hamburg.
Mögliche Probleme mit Medienvertretern würden hier wesentlich weniger von Bedeutung sein als beispielsweise in Hamburg.
12.10.2018 - 16:45 Uhr
Ja die Eindrücke vom Training sind daher enttäuschend, dass es nicht besonderes zu berichten gibt. Die jüngst in die U23 verschobenen Spieler waren wieder mit dabei und alle haben Gas gegeben. Die Trainingsspiele wurden komplett mit einer GoPro gefilmt und da wird wohl genau in die Analyse gegangen um Spieler schnell bewerten zu können.
Schubert war bei den Übungen halt voll dabei, hat Eingegriffen wenn die Durchführung nicht nach seinen Vorstellungen abliefen und hat diese dann teilweise selbst mit Ball vorgemacht. Aber ich denke dass sowas einen Trainer nicht einzigartig macht, da mittlerweile jeder Fußballlehrer so arbeitet.
Wissen kann man erst nach dem ersten Spiel, wo die Reise hingeht.
Die Stimmung war ebenfalls nicht nennenswert positiv oder negativ. Jeder hat sich da eher professionell verhalten. Mancher Spieler wirkte zwar als wenn er nur mitläuft, aber dafür rückt ja ein Leon Bürger nach.
Nyman hat bis kurz vor Schluss mittrainiert und die Hälte seines Trainings einzeln mit dem Rehatrainer gearbeitet.
Ebenfalls Janzer (den habe ich erst gar nicht erkannt. Peinlich) hat überwiegend einzeln trainiert.
Naja erste Training. Willkommen in Braunschweig. Hoffentlich wird sich das ganze bessern.
E: ich denke dass die PK mehr Aufschluss über ihn gegeben hat, als das Training.
Schubert war bei den Übungen halt voll dabei, hat Eingegriffen wenn die Durchführung nicht nach seinen Vorstellungen abliefen und hat diese dann teilweise selbst mit Ball vorgemacht. Aber ich denke dass sowas einen Trainer nicht einzigartig macht, da mittlerweile jeder Fußballlehrer so arbeitet.
Wissen kann man erst nach dem ersten Spiel, wo die Reise hingeht.
Die Stimmung war ebenfalls nicht nennenswert positiv oder negativ. Jeder hat sich da eher professionell verhalten. Mancher Spieler wirkte zwar als wenn er nur mitläuft, aber dafür rückt ja ein Leon Bürger nach.
Nyman hat bis kurz vor Schluss mittrainiert und die Hälte seines Trainings einzeln mit dem Rehatrainer gearbeitet.
Ebenfalls Janzer (den habe ich erst gar nicht erkannt. Peinlich) hat überwiegend einzeln trainiert.
Naja erste Training. Willkommen in Braunschweig. Hoffentlich wird sich das ganze bessern.
E: ich denke dass die PK mehr Aufschluss über ihn gegeben hat, als das Training.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von quakerjack am 12.10.2018 um 16:54 Uhr bearbeitet
12.10.2018 - 17:25 Uhr
Vielen Dank!
Eine Nachfrage: Welche Spieler meinst Du mit "wirkte zwar als wenn er nur mitläuft"?
Eine Nachfrage: Welche Spieler meinst Du mit "wirkte zwar als wenn er nur mitläuft"?
12.10.2018 - 21:07 Uhr
Unseren Kapitän. Wirkte äußerst lustlos.
(Mein Eindruck is natürlich keine Garantie dafür, dass es so ist)
(Mein Eindruck is natürlich keine Garantie dafür, dass es so ist)
12.10.2018 - 22:21 Uhr
War das schon jemals anders?
13.10.2018 - 11:06 Uhr
Zitat von Poldy171819
War das schon jemals anders?
War das schon jemals anders?
Definitv ja. Ich war zweimal beim Training in dieser Saison und da war er jeweils sehr engagiert und lautstark.
Vielleicht hindert ihn die Wadenblessur noch. Ich war schon überrascht, dass er überhaupt am Training teilgenommen hat.
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