| Geburtsdatum | 14.04.1988 |
|---|---|
| Alter | 38 |
| Nat. |
Frankreich |
| Größe | 1,88m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Mittelstürmer |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Leistungsdaten:
Keine Daten
Anthony Modeste [27]
17.11.2018 - 20:10 Uhr
09.08.2022 - 16:15 Uhr
Zitat von Mr Ripley
@Ufofo
Darf ich Dich mit meinem allumfassenden Respekt fragen, wie alt Du bist? Vielleicht ist das der springende Punkt. In jüngeren Jahren hätte ich wahrscheinlich auch so gedacht und für mein Idol gekämpft.
Spätestens mit Helmes war mir dann aber klar (eigentlich war ich da schon viel zu alt, um so naiv zu sein), dass es in diesem Geschäft bei 999 von 1.000 nur um eines geht, um die Kohle. Da ist ein Hector anders, ein Günter in Freiburg, ein Ginter ist mit 28 so weise, dass er Lebensqualität über Gewinnmaximierung stellt, aber dann hört es auch schon langsam auf.
Modeste ist wie das hübsche Mädchen, dass Dir schöne Augen macht, um den Drink bezahlt zu bekommen. Genieß das Spiel, aber verlieb' Dich nicht.
@Ufofo
Darf ich Dich mit meinem allumfassenden Respekt fragen, wie alt Du bist? Vielleicht ist das der springende Punkt. In jüngeren Jahren hätte ich wahrscheinlich auch so gedacht und für mein Idol gekämpft.
Spätestens mit Helmes war mir dann aber klar (eigentlich war ich da schon viel zu alt, um so naiv zu sein), dass es in diesem Geschäft bei 999 von 1.000 nur um eines geht, um die Kohle. Da ist ein Hector anders, ein Günter in Freiburg, ein Ginter ist mit 28 so weise, dass er Lebensqualität über Gewinnmaximierung stellt, aber dann hört es auch schon langsam auf.
Modeste ist wie das hübsche Mädchen, dass Dir schöne Augen macht, um den Drink bezahlt zu bekommen. Genieß das Spiel, aber verlieb' Dich nicht.
Ich bin 47 - alt genug?
Und ich habe keine Idole. Weder Modeste noch Podolski noch Hector. Manche schätze ich als Fußballer mehr denn als Mensch. Aber das nur nebenbei.
Es geht mir ausschließlich darum, dass hier manche User sehr schwarz-weiß denken.
Natürlich geht es 99% aller Profis vorrangig um Geld - das ist doch keine Frage, habe ich nie in Abrede gestellt und gilt auch für Modeste.
Dennoch darf man meiner Meinung nach die „weichen Fakten“ nicht unterschätzen, was hier einfach total untergeht.
Zudem in diesem konkreten Fall: sorry, wer nimmt ihm wirklich übel, dass er diese Einmalige Chance ergreift?
Über das Management kann durchaus reden, das war alles andere als optimal vor dem Auftaktspiel. Wie Baumgart Ja sagte - es war schon länger (intern) bekannt und wurde kurz vorher von extern durchgesteckt. Unsportlich.
Und ich finde auch, dass diejenigen naiv sind, die ausschließlich den Spielern Geldgier unterstellen. Natürlich hat auch der FC den BVB bestmöglichst gemolken. Man hätte ja auch einfach „nein“ sagen können.
War ja auch beim China-Transfer so, aber das ist bekanntlich Geschichte.
Zusammengefasst:
Ich finde es teilweise erschreckend, was ein einfacher Transfer (ganz normal im Fussballgeschäft!) für Emotionen auslöst. Bzw. wie sich diese Emotionen Bahn brechen (Shitstorm, Mordaufrufe, Drohungen etc.).
Man kann ja durchaus geteilter Meinung sein, das sollte doch normal sein.
09.08.2022 - 17:00 Uhr
Ich finde es völlig in Ordnung was jetzt passiert ist.
Der Schritt zum BVB ist auch sportlich nachvollziehbar. Für mich ist das ein Wechsel den du eigentlich machen musst:
Mehr Geld, CL, vermutlich Stammspieler bei einem Verein der Titel gewinnen kann.
Ja, romantischer wäre es gewesen wenn er bei uns geblieben wäre und das geerntet hätte was er mit gesät hat. Grundsätzlich gefällt es mir auch überhaupt nicht wie er immer mit Angeboten etc. kokettiert hat. Er ist auch jemand der dir gerade das Gefühl vermitteln kann sehr gerne hier zu sein - das kaufe ich ihm auch ab. Aber sobald ein besseres Angebot kommt, ist er weg. Das ist menschlich, führt aber eben dazu, dass du nach dem 2. Anlauf etwas enttäuscht bist, auch wenn eigentlich alles für diese Chance spricht.
Ich würde so oder so keine Spieler auspfeifen und das hat Tony auch nicht verdient. Es wäre aber auch niemand, dem ich menschlich sehr hinterher trauern würde.
Im Prinzip ist der Wechsel für mich grau einzustufen - wir bekommen tolles Geld für einen 34jährigen und Tony macht sportlich und finanziell nochmal alles richtig.
Ihn nächstes Jahr zurückzuholen ist dann aber hoffentlich nur Wunschdenken mancher Fans - das Thema wäre für mich jetzt absolut durch.
Der Schritt zum BVB ist auch sportlich nachvollziehbar. Für mich ist das ein Wechsel den du eigentlich machen musst:
Mehr Geld, CL, vermutlich Stammspieler bei einem Verein der Titel gewinnen kann.
Ja, romantischer wäre es gewesen wenn er bei uns geblieben wäre und das geerntet hätte was er mit gesät hat. Grundsätzlich gefällt es mir auch überhaupt nicht wie er immer mit Angeboten etc. kokettiert hat. Er ist auch jemand der dir gerade das Gefühl vermitteln kann sehr gerne hier zu sein - das kaufe ich ihm auch ab. Aber sobald ein besseres Angebot kommt, ist er weg. Das ist menschlich, führt aber eben dazu, dass du nach dem 2. Anlauf etwas enttäuscht bist, auch wenn eigentlich alles für diese Chance spricht.
Ich würde so oder so keine Spieler auspfeifen und das hat Tony auch nicht verdient. Es wäre aber auch niemand, dem ich menschlich sehr hinterher trauern würde.
Im Prinzip ist der Wechsel für mich grau einzustufen - wir bekommen tolles Geld für einen 34jährigen und Tony macht sportlich und finanziell nochmal alles richtig.
Ihn nächstes Jahr zurückzuholen ist dann aber hoffentlich nur Wunschdenken mancher Fans - das Thema wäre für mich jetzt absolut durch.
10.08.2022 - 11:13 Uhr
Zitat von BartonFink
Gibt ja Angebote für 20 Euro im Jahr. Dann hat man zusätzlich den Zugriff auf die Sportbild. Schreibe später was dazu.
Zitat von Haui_FC
Die Bild (Plus) sagt, sie hätte "die ganze Wahrheit" über den Modeste-Wechsel.
Würde sich jemand outen, dass er für den Murks Geld zahlt und mich erleuchten?
Die Bild (Plus) sagt, sie hätte "die ganze Wahrheit" über den Modeste-Wechsel.
Würde sich jemand outen, dass er für den Murks Geld zahlt und mich erleuchten?

Gibt ja Angebote für 20 Euro im Jahr. Dann hat man zusätzlich den Zugriff auf die Sportbild. Schreibe später was dazu.
Nichts wirklich neues. Alles habe mit der Ansage vor 16 Monaten angefangen, man wolle keine derartigen Verträge mehr machen. Und dann kommt die Chronologie der Ereignisse. Winterwechsel in die Wüste, Topverdiener etc.
Ich habe übrigens Bildplus, weil ich bei Bild meinen Mobilfunkvertrag habe. Recht günstig.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von marley66 am 10.08.2022 um 11:31 Uhr bearbeitet
10.08.2022 - 13:21 Uhr
Abgesehen davon, dass dieser Kommentar handwerklich so schwach geschrieben ist, dass sich mir die Fußnägel hochrollen, stecken auch fachlich ziemlich viele Unwahrheiten und Unklarheiten drin. Modeste hat dem Autor nach nicht nur bei Tjanjin Quanjian gespielt, sondern gleich bei zwei chinesischen Klubs. Er ist also – dem Autor nach – von Köln nach China für ein Jahr geliehen worden, um dann im Sommer zurückzukommen, um dann nach China zu einem anderen Verein verkauft zu werden, diesen aber nach nur zwei Monaten wieder zu verlassen. In der Realität wurde Modeste bekanntermaßen an Quanjian ausschließlich aus steuerlichen Gründen für ein Jahr mit einer Kaufpflicht verliehen, die dann auch direkt griff.
Ich kann mir sogar vorstellen, woher der Autor dieses spezielle Wissen hat: bei tm.de stehen in Modestes Transferhistorie tatsächlich zwei chinesische Vereine: TJ Quanjian und TJ Tianhai. Hätte der Autor dann noch kurz Google angeschmissen, wäre ihm aufgefallen, dass es derselbe Verein ist, der sich zwischenzeitlich umbenannt hat. Aber wer braucht schon Recherche, wenn er sich auch ohne als Journalist bezeichnen und unter dem Kommentar-Deckmantel irgendwas behaupten kann?
Auch die Ansicht, dass Modeste ein weiterer „durchschnittlicher Spieler” sei, der es in den BVB-Kader geschafft hat, ist einfach frech. Denn: sportlich ist Modeste definitiv und ohne Frage überdurchschnittlich in der Bundesliga. Da gibt es eigentlich auch keine zwei Meinungen. Selbst in seiner zweiten FC-Zeit, selsbt die schwache Saison 2020/21 miteingerechnet, bringt es Modeste auf einen Schnitt von 0,46 Scorern/Spiel. Aber klar, ist durchschnittlich...
Zum Rest haben andere User hier ja schon genug gesagt. Allein, dass der Autor es nicht schafft, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen, wenn ein Spieler nur einen Ein-Jahresvertrag unterschreibt, und dann solche abstrusen Vergleiche zieht, zeigt welche Klientel dieses Medium bedienen will. Wirklich traurig daran ist, dass man ähnliche Sichtweisen und Argumentationsketten aber auch zuhauf im BVB-Forum findet.
Ich kann mir sogar vorstellen, woher der Autor dieses spezielle Wissen hat: bei tm.de stehen in Modestes Transferhistorie tatsächlich zwei chinesische Vereine: TJ Quanjian und TJ Tianhai. Hätte der Autor dann noch kurz Google angeschmissen, wäre ihm aufgefallen, dass es derselbe Verein ist, der sich zwischenzeitlich umbenannt hat. Aber wer braucht schon Recherche, wenn er sich auch ohne als Journalist bezeichnen und unter dem Kommentar-Deckmantel irgendwas behaupten kann?
Auch die Ansicht, dass Modeste ein weiterer „durchschnittlicher Spieler” sei, der es in den BVB-Kader geschafft hat, ist einfach frech. Denn: sportlich ist Modeste definitiv und ohne Frage überdurchschnittlich in der Bundesliga. Da gibt es eigentlich auch keine zwei Meinungen. Selbst in seiner zweiten FC-Zeit, selsbt die schwache Saison 2020/21 miteingerechnet, bringt es Modeste auf einen Schnitt von 0,46 Scorern/Spiel. Aber klar, ist durchschnittlich...
Zum Rest haben andere User hier ja schon genug gesagt. Allein, dass der Autor es nicht schafft, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen, wenn ein Spieler nur einen Ein-Jahresvertrag unterschreibt, und dann solche abstrusen Vergleiche zieht, zeigt welche Klientel dieses Medium bedienen will. Wirklich traurig daran ist, dass man ähnliche Sichtweisen und Argumentationsketten aber auch zuhauf im BVB-Forum findet.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von elreihlo am 10.08.2022 um 13:24 Uhr bearbeitet
10.08.2022 - 16:33 Uhr
Zitat von elreihlo
Abgesehen davon, dass dieser Kommentar handwerklich so schwach geschrieben ist, dass sich mir die Fußnägel hochrollen, stecken auch fachlich ziemlich viele Unwahrheiten und Unklarheiten drin. Modeste hat dem Autor nach nicht nur bei Tjanjin Quanjian gespielt, sondern gleich bei zwei chinesischen Klubs. Er ist also – dem Autor nach – von Köln nach China für ein Jahr geliehen worden, um dann im Sommer zurückzukommen, um dann nach China zu einem anderen Verein verkauft zu werden, diesen aber nach nur zwei Monaten wieder zu verlassen. In der Realität wurde Modeste bekanntermaßen an Quanjian ausschließlich aus steuerlichen Gründen für ein Jahr mit einer Kaufpflicht verliehen, die dann auch direkt griff.
Ich kann mir sogar vorstellen, woher der Autor dieses spezielle Wissen hat: bei tm.de stehen in Modestes Transferhistorie tatsächlich zwei chinesische Vereine: TJ Quanjian und TJ Tianhai. Hätte der Autor dann noch kurz Google angeschmissen, wäre ihm aufgefallen, dass es derselbe Verein ist, der sich zwischenzeitlich umbenannt hat. Aber wer braucht schon Recherche, wenn er sich auch ohne als Journalist bezeichnen und unter dem Kommentar-Deckmantel irgendwas behaupten kann?
Auch die Ansicht, dass Modeste ein weiterer „durchschnittlicher Spieler” sei, der es in den BVB-Kader geschafft hat, ist einfach frech. Denn: sportlich ist Modeste definitiv und ohne Frage überdurchschnittlich in der Bundesliga. Da gibt es eigentlich auch keine zwei Meinungen. Selbst in seiner zweiten FC-Zeit, selsbt die schwache Saison 2020/21 miteingerechnet, bringt es Modeste auf einen Schnitt von 0,46 Scorern/Spiel. Aber klar, ist durchschnittlich...
Zum Rest haben andere User hier ja schon genug gesagt. Allein, dass der Autor es nicht schafft, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen, wenn ein Spieler nur einen Ein-Jahresvertrag unterschreibt, und dann solche abstrusen Vergleiche zieht, zeigt welche Klientel dieses Medium bedienen will. Wirklich traurig daran ist, dass man ähnliche Sichtweisen und Argumentationsketten aber auch zuhauf im BVB-Forum findet.
Abgesehen davon, dass dieser Kommentar handwerklich so schwach geschrieben ist, dass sich mir die Fußnägel hochrollen, stecken auch fachlich ziemlich viele Unwahrheiten und Unklarheiten drin. Modeste hat dem Autor nach nicht nur bei Tjanjin Quanjian gespielt, sondern gleich bei zwei chinesischen Klubs. Er ist also – dem Autor nach – von Köln nach China für ein Jahr geliehen worden, um dann im Sommer zurückzukommen, um dann nach China zu einem anderen Verein verkauft zu werden, diesen aber nach nur zwei Monaten wieder zu verlassen. In der Realität wurde Modeste bekanntermaßen an Quanjian ausschließlich aus steuerlichen Gründen für ein Jahr mit einer Kaufpflicht verliehen, die dann auch direkt griff.
Ich kann mir sogar vorstellen, woher der Autor dieses spezielle Wissen hat: bei tm.de stehen in Modestes Transferhistorie tatsächlich zwei chinesische Vereine: TJ Quanjian und TJ Tianhai. Hätte der Autor dann noch kurz Google angeschmissen, wäre ihm aufgefallen, dass es derselbe Verein ist, der sich zwischenzeitlich umbenannt hat. Aber wer braucht schon Recherche, wenn er sich auch ohne als Journalist bezeichnen und unter dem Kommentar-Deckmantel irgendwas behaupten kann?
Auch die Ansicht, dass Modeste ein weiterer „durchschnittlicher Spieler” sei, der es in den BVB-Kader geschafft hat, ist einfach frech. Denn: sportlich ist Modeste definitiv und ohne Frage überdurchschnittlich in der Bundesliga. Da gibt es eigentlich auch keine zwei Meinungen. Selbst in seiner zweiten FC-Zeit, selsbt die schwache Saison 2020/21 miteingerechnet, bringt es Modeste auf einen Schnitt von 0,46 Scorern/Spiel. Aber klar, ist durchschnittlich...
Zum Rest haben andere User hier ja schon genug gesagt. Allein, dass der Autor es nicht schafft, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen, wenn ein Spieler nur einen Ein-Jahresvertrag unterschreibt, und dann solche abstrusen Vergleiche zieht, zeigt welche Klientel dieses Medium bedienen will. Wirklich traurig daran ist, dass man ähnliche Sichtweisen und Argumentationsketten aber auch zuhauf im BVB-Forum findet.
Als BVB-Fan kann ich das absolut bestätigen. Es schmerz teilweise echt, BVB-Sympathisant zu sein, wenn es darum geht, sich untereinander auszutauschen oder zu diskutieren. Das Niveau hinsichtlich der Rhetorik und Argumentation ist echt erschreckend. Das ist an Respektlosigkeit und Überheblichkeit kaum zu überbieten (oder eher unterbieten?), dass man sich immer wieder fragt, obs die Mühe noch wert ist, auf sämtliche Inhalte einzugehen. Eigentlich ist das Wort Diskussion schon viel zu hochgegriffen, denn dort geht es vermehrt darum, seine realitätsfernen Ansichten kundzutun, selbstverständlich meist auf rein subjektiver Basis ohne schlüssige Argumentation und gleichzeitig null Toleranz gegenüber anderer Ansichten. Meinungsverschiedenheiten sind ja total legitim und Grundvoraussetzungen einer Dikussion, aber bei uns im Forum beschränkt sich der "Austausch" übermäßig aufs Kundtun umunstößlicher Wahrnehumgen, teilweise völlig aus dem Zusammenhang gerissen getreu dem Motto: je extremer, desto besser!
Die Personalie Modeste war natürlich auch ein Thema, dass unglaublich polarisierte, ebenso wie Özcan, die - ohne sich mit den Personalien mal vernüftig auseinandergesetzt zu haben - nicht das geforderte Standing für den glorreichen BVB haben. Da wurden Vergleiche gezogen, die einen an der Menschheit zweifeln lassen. Cavani/Suarez werden als Heilsbringer gefeiert, Modeste aber selbst in Anbetracht der Tatsache, dass spontan wegen des Haller-Ausfalls eine Lösung gefunden werden musste, die wirtschaftliche und weitere Bedingungen erfüllt wie bspw. die 1-Jahres-Übergangslösung, als Geldverbrennungsanlage, der keinem anderem Team weiterhelfen kann, als dem FC. Schade, dass man sowas nun auch von "Journalisten" lesen muss, ebenso wie die Unterstellung, geldgeil zu sein. Tut mir Leid, ich kann sowohl den Unmut der FC-Fans verstehen, wenn sie enttäuscht darüber sind, dass der geliebte Toni den Verein nun zum zweiten Mal verlässt, trotz dessen dass man ihn stets mit offenen Armen empfangen hat und ihm Liebe entgegengebracht hat, aber welcher normale Mensch, der zum Ende seiner Karriere sportlich nochmal die Chance hat, sich auch international auf höchstem Level messen und als schönen Nebeneffekt noch den einen oder anderen Euro mehr verdienen zu können, würde das nicht zumindest in Betracht ziehen? Loyalität ist was Schönes in einer immer kommerzieller werdenden Fußball-Bubble, aber von dieser Romantik muss man sich auch lösen können, denn in erster Linie denkt sowohl der Verein als auch der Sportler an seine eigenen Ambitionen und Interessen, unabhängig davon, welche emotionale Verbundenheit man zu einem Verein/Arbeitgeber hat. Man kann ja durchaus seine Skepsis über seinen sportlichen Mehrwert haben, aber die Art und Weise, darüber zu schreiben und die "Hintergrundrecherche" lässt nicht darauf schließen, dass hier beruflicher Journalismus betrieben wird. Aber traurigerweise besteht Journalismus zunehmen wohl darin, möglichst den populistischen Nerv der breiten Masse zu treffen, als inhaltlichen Kontent zu bieten, da die Menschheit zu verblöden scheint.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von headstyle am 10.08.2022 um 17:03 Uhr bearbeitet
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