Aufreger des Wochenendes III
23.03.2012 - 14:54 Uhr
Moderationshinweis
Endlich ist die Winterpause vorbei. Wir haben viel zu lange darauf warten müssen, dass es - endlich - wieder losgeht.
Wie jedes Jahr kommen mit dem Rückrundenbeginn auch immer neue Aufreger. Dieser Thread dient - wie bereits bekannt - zur Nachbesprechung strittiger Entscheidungen und zur sachlichen Beurteilung der Schiedsrichterleistungen.
Bitte bleibt fair zu den Schiedsrichtern! Es ist zur Zeit davon auszugehen, dass kein Bundesliga-Schiedsrichter bewusst Spiele manipuliert. Auch Schiedsrichter sind Menschen und machen nunmal Fehler - wahrscheinlich sogar weniger als die Spieler.
Bleibt auch freundlich zueinander und diskutiert konstruktiv.
Viel Spaß
Für die, die nochmal etwas im alten Thread nachgucken wollle, hier nochmal der alte Thread:
http://www.transfermarkt.de/de/aufreger-des-wochenendes-ii/topic/ansicht_6_693075_seite1.html hier der neue.
Wie jedes Jahr kommen mit dem Rückrundenbeginn auch immer neue Aufreger. Dieser Thread dient - wie bereits bekannt - zur Nachbesprechung strittiger Entscheidungen und zur sachlichen Beurteilung der Schiedsrichterleistungen.
Bitte bleibt fair zu den Schiedsrichtern! Es ist zur Zeit davon auszugehen, dass kein Bundesliga-Schiedsrichter bewusst Spiele manipuliert. Auch Schiedsrichter sind Menschen und machen nunmal Fehler - wahrscheinlich sogar weniger als die Spieler.
Bleibt auch freundlich zueinander und diskutiert konstruktiv.
Viel Spaß
Für die, die nochmal etwas im alten Thread nachgucken wollle, hier nochmal der alte Thread:
http://www.transfermarkt.de/de/aufreger-des-wochenendes-ii/topic/ansicht_6_693075_seite1.html hier der neue.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von meineMeinung am 23.09.2012 um 11:44 Uhr bearbeitet
31.03.2012 - 11:12 Uhr
Zitat von Topscorer:
Viel Schlimmer finde ich den absichtlichen Schlag von Ibisevic gegen Subotic in HZ2, der daraufhin mit Nasenbluten rausmusste
Das ist aber bei Ibisevic nicht das erste Mal gewesen, das letzte Mal (Wollscheid) wurde er für diese Unsportlichkeit (vlt. sogar Tätlichkeit - er sagte vorher nämlich (angeblich) "Gleich tuts weh!") auch noch mit einem Tor belohnt :ugly
Ibisevic ist mMn von der Spielweise her ein sehr widerlicher Spieler, immer die Hände in Gesichtsnähe, sowas mag ich gar nicht.
Viel Schlimmer finde ich den absichtlichen Schlag von Ibisevic gegen Subotic in HZ2, der daraufhin mit Nasenbluten rausmusste
Das ist aber bei Ibisevic nicht das erste Mal gewesen, das letzte Mal (Wollscheid) wurde er für diese Unsportlichkeit (vlt. sogar Tätlichkeit - er sagte vorher nämlich (angeblich) "Gleich tuts weh!") auch noch mit einem Tor belohnt :ugly
Ibisevic ist mMn von der Spielweise her ein sehr widerlicher Spieler, immer die Hände in Gesichtsnähe, sowas mag ich gar nicht.
31.03.2012 - 22:24 Uhr
Zitat von Hagenauer:
Auch diese Anweisung würde irgendwo schwarz auf weiß stehen. Und soweit ich weiß (und da bin ich mir eigentlich zu 100% sicher) gibt es eine solche Anweisung oder Regelung definitiv nicht.
Du hast es doch das Wesentliche richtig erklärt, lass dich nicht verunsichern.
Es ist eigendlich ganz einfach.
1. Der Schiedsrichter darf immer auf Vorteil entscheiden, sofern es nicht um die Frage geht, ob der Ball im Spiel ist oder nicht.
2. Je näher die Spielsituation am Tor ist, desto weniger _soll_ der Schiedsrichter auf Vorteil entscheiden. Er _darf_ es aber.
3. Nach der nächsten Spielunterbrechung spricht der SR die persönliche Strafe aus, egal ob Ermahnung, Verwarnung oder Platzverweis.
4. In dieser speziellen Situation wäre die nachträgliche Bestrafung gelb gewesen, da der Grund für den Platzverweis (Verhinderung eines Tores durch absichtliches Handspiel) durch den anschließenden Torerfolg weggefallen ist.
5. Wenn man keine Ahnung hat, sollte man nicht die user anfahren, die die Regeln kennen.
Unabhängig davon hat Kinhöfer die Vorteilsregelung aber wohl gar nicht angewendet, sprich er hätte
gar keinen Elfmeter nachträglich gepfiffen. Deshalb war der Torerfolg Glück für den HSV und Kinhöfer.
Auch diese Anweisung würde irgendwo schwarz auf weiß stehen. Und soweit ich weiß (und da bin ich mir eigentlich zu 100% sicher) gibt es eine solche Anweisung oder Regelung definitiv nicht.
Du hast es doch das Wesentliche richtig erklärt, lass dich nicht verunsichern.
Es ist eigendlich ganz einfach.
1. Der Schiedsrichter darf immer auf Vorteil entscheiden, sofern es nicht um die Frage geht, ob der Ball im Spiel ist oder nicht.
2. Je näher die Spielsituation am Tor ist, desto weniger _soll_ der Schiedsrichter auf Vorteil entscheiden. Er _darf_ es aber.
3. Nach der nächsten Spielunterbrechung spricht der SR die persönliche Strafe aus, egal ob Ermahnung, Verwarnung oder Platzverweis.
4. In dieser speziellen Situation wäre die nachträgliche Bestrafung gelb gewesen, da der Grund für den Platzverweis (Verhinderung eines Tores durch absichtliches Handspiel) durch den anschließenden Torerfolg weggefallen ist.
5. Wenn man keine Ahnung hat, sollte man nicht die user anfahren, die die Regeln kennen.
Unabhängig davon hat Kinhöfer die Vorteilsregelung aber wohl gar nicht angewendet, sprich er hätte
gar keinen Elfmeter nachträglich gepfiffen. Deshalb war der Torerfolg Glück für den HSV und Kinhöfer.
01.04.2012 - 01:12 Uhr
wobei, wenn ich mir manche Schiedsrichter bei WMs anschaue, dann haben wir in Deutschland noch recht gute.
Aber da können auch die Schiedsrichter in der Regel nichts dafür, solange sie nicht irgendwie mit Wettbetrug im Zusammenhang stehen, sind sie nur Menschen, die auch fehler machen.
Dass die Schiris nun oft recht Arrogant wirken sehe ich auch eher als eine Maske die sie sich aufsetzen, so wie auch Polizisten geschult sind damit sie nicht schwach wirken.
Die die es theoretisch ändern können sind die Verantwortlichen der FIFA. Wobei man auch hier alle Meinungen zumindest ansatzweise Nachvollziehen kann. Als benachteiliger ist es natürlich immer blöd.
Aber da können auch die Schiedsrichter in der Regel nichts dafür, solange sie nicht irgendwie mit Wettbetrug im Zusammenhang stehen, sind sie nur Menschen, die auch fehler machen.
Dass die Schiris nun oft recht Arrogant wirken sehe ich auch eher als eine Maske die sie sich aufsetzen, so wie auch Polizisten geschult sind damit sie nicht schwach wirken.
Die die es theoretisch ändern können sind die Verantwortlichen der FIFA. Wobei man auch hier alle Meinungen zumindest ansatzweise Nachvollziehen kann. Als benachteiliger ist es natürlich immer blöd.
11.04.2012 - 10:23 Uhr
Zitat von Hagenauer:
Zitat von Glubberer_89:
Ganz ehrlich, wenn so etwas mittlerweile als Foul zählt, dann geht das Gepfeife für mich in eine bedenkliche Richtung. In England wäre Szalai dafür ausgepfiffen geworden, aber bei uns zählt das als Foul? Ich finde es einfach nur schade, dass man mittlerweile nicht mehr seinen Gegenspieler berühren darf, ohne dass es gleich Foul gibt. Das grenz ab und zu an Frauenfußball...
Das hat aber nicht viel mit den Schiedsrichtern zu tun - die würden gerne so pfeifen wie in England. Aber wenn die Spieler weiter so machen, dann muss man als Schiedsrichter hier in Deutschland halt kleinlicher pfeifen, um das Spiel im Rahmen der Regeln ruhig zu halten (was ja die Hauptaufgabe des Schiedsrichters ist). Der erste Umdenk-Prozess hier muss bei den Spielern stattfinden, wenn die aufhören bei jeder Kleinigkeit rumzuheulen, dann passen sich die Schiedsrichter dem sehr schnell an. Nicht andersrum.
Also das ist nun aber wirklich mal Mumpitz. Die armen Schiris würden ja so gerne, können aber nicht anders. Also bitte!
In dem Moment wo ein Spieler das dritte mal so peinlich gefallen ist und gelb anstatt eines Elfers bekommen hat, hört der ganz fix auf damit. Nur solange das fleißig gepfiffen wird, machen die Spieler damit auch weiter.
Ich sehe gestern nicht den Elfmeter als spielentscheidend an, denn der FC hatte noch massig Zeit und ist es einfach selbst schuld, wenn er wegen eines Gegentores direkt wieder auseinanderfällt. Dazu war der FC vor dem Elfmeter auch gerade mal ordentlich und hat hinten einigermaßen gut gestanden, was aber nicht bedeutet, dass er wirklich ein hervorhebenswertes Spiel gezeigt hätte.
Soviel dazu.
Die einzelne Szene behaupte ich daher einigermaßen objektiv betrachten zu können. Der Spieler läuft im ersten Moment weiter und geht erst dann ins Fallen über, als er merkt, dass er den Ball gar nicht bekommen kann. Ob ihn die leichte Berührung dabei etwas beeinflusst hat und er ohne diese eine Chance gehabt hätte, an den Ball zu kommen, kann niemand sagen, also kann dies auch nicht klar gegen den Verteidiger ausgelegt werden: WENN der Spieler nicht leicht berührt worden WÄRE, HÄTTE er EVENTUELL den Ball noch bekommen KÖNNEN, WENN er sich nicht hätte fallen lassen. Das soll einen Elfmeter und ein fast sicheres Gegentor rechtfertigen? Und bitte kommt nicht mit Regelbüchern, denn deren Beschreibungen sind durchaus interpretierbar (Und werden von Schiedsrichtern ja auch sehr gerne in unterschiedliche Richtungen interpretiert, um Entscheidungen zu rechtfertigen).
Von mir aus kann man das alles damit erklären, dass es laut den Regelbüchern vertretbar ist. Aber damit macht man mittelfristig diesen schönen Sport kaputt. Fußball ist ein Kontaktsport und wenn jeder Kontakt, nach Gutdünken des Schiedsrichters, als Foul gewertet werden kann, nur weil er sich im Nachhinein auf die Interpretierbarkeit seines Regelbuches berufen kann, dann mag das zwar alles schriftlich festgehalten korrekt sein, macht aber einfach keinen Spaß mehr.
Eigentlich ist es traurig, dass ich eine Mannschaft wie Barcelona nicht gerne Fußball spielen sehe. Sie haben so tolle Einzelkönner und spielen so gut zusammen und ja auch oft sehr attraktiv - trotzdem schaue ich mir die Spiele nur mit Bauchschmerzen an, weil sich diese begnadete Künstlertruppe von Spiel zu Spiel mit Schauspieleinlagen, Schwalben, Theatralik und Beeinflussung der Schiedsrichter hervortut, weil das die Richtung ist, in die der Fußball geht und ihnen Regelwerke und Schiedsrichter recht geben.
Und wenn ich dann sehe, dass Schwalben wie die gestrige (unabhängig von den Beteiligten Vereinen und dem Endergebnis, welches damit nur wenig zu tun hat) verteidigt werden und eine Rechtfertigung einiger User erhalten, dann vergeht mir so langsam die Lust am Fußball - und nicht nur, weil ich FC Fan bin.
Zitat von Glubberer_89:
Ganz ehrlich, wenn so etwas mittlerweile als Foul zählt, dann geht das Gepfeife für mich in eine bedenkliche Richtung. In England wäre Szalai dafür ausgepfiffen geworden, aber bei uns zählt das als Foul? Ich finde es einfach nur schade, dass man mittlerweile nicht mehr seinen Gegenspieler berühren darf, ohne dass es gleich Foul gibt. Das grenz ab und zu an Frauenfußball...
Das hat aber nicht viel mit den Schiedsrichtern zu tun - die würden gerne so pfeifen wie in England. Aber wenn die Spieler weiter so machen, dann muss man als Schiedsrichter hier in Deutschland halt kleinlicher pfeifen, um das Spiel im Rahmen der Regeln ruhig zu halten (was ja die Hauptaufgabe des Schiedsrichters ist). Der erste Umdenk-Prozess hier muss bei den Spielern stattfinden, wenn die aufhören bei jeder Kleinigkeit rumzuheulen, dann passen sich die Schiedsrichter dem sehr schnell an. Nicht andersrum.
Also das ist nun aber wirklich mal Mumpitz. Die armen Schiris würden ja so gerne, können aber nicht anders. Also bitte!
In dem Moment wo ein Spieler das dritte mal so peinlich gefallen ist und gelb anstatt eines Elfers bekommen hat, hört der ganz fix auf damit. Nur solange das fleißig gepfiffen wird, machen die Spieler damit auch weiter.
Ich sehe gestern nicht den Elfmeter als spielentscheidend an, denn der FC hatte noch massig Zeit und ist es einfach selbst schuld, wenn er wegen eines Gegentores direkt wieder auseinanderfällt. Dazu war der FC vor dem Elfmeter auch gerade mal ordentlich und hat hinten einigermaßen gut gestanden, was aber nicht bedeutet, dass er wirklich ein hervorhebenswertes Spiel gezeigt hätte.
Soviel dazu.
Die einzelne Szene behaupte ich daher einigermaßen objektiv betrachten zu können. Der Spieler läuft im ersten Moment weiter und geht erst dann ins Fallen über, als er merkt, dass er den Ball gar nicht bekommen kann. Ob ihn die leichte Berührung dabei etwas beeinflusst hat und er ohne diese eine Chance gehabt hätte, an den Ball zu kommen, kann niemand sagen, also kann dies auch nicht klar gegen den Verteidiger ausgelegt werden: WENN der Spieler nicht leicht berührt worden WÄRE, HÄTTE er EVENTUELL den Ball noch bekommen KÖNNEN, WENN er sich nicht hätte fallen lassen. Das soll einen Elfmeter und ein fast sicheres Gegentor rechtfertigen? Und bitte kommt nicht mit Regelbüchern, denn deren Beschreibungen sind durchaus interpretierbar (Und werden von Schiedsrichtern ja auch sehr gerne in unterschiedliche Richtungen interpretiert, um Entscheidungen zu rechtfertigen).
Von mir aus kann man das alles damit erklären, dass es laut den Regelbüchern vertretbar ist. Aber damit macht man mittelfristig diesen schönen Sport kaputt. Fußball ist ein Kontaktsport und wenn jeder Kontakt, nach Gutdünken des Schiedsrichters, als Foul gewertet werden kann, nur weil er sich im Nachhinein auf die Interpretierbarkeit seines Regelbuches berufen kann, dann mag das zwar alles schriftlich festgehalten korrekt sein, macht aber einfach keinen Spaß mehr.
Eigentlich ist es traurig, dass ich eine Mannschaft wie Barcelona nicht gerne Fußball spielen sehe. Sie haben so tolle Einzelkönner und spielen so gut zusammen und ja auch oft sehr attraktiv - trotzdem schaue ich mir die Spiele nur mit Bauchschmerzen an, weil sich diese begnadete Künstlertruppe von Spiel zu Spiel mit Schauspieleinlagen, Schwalben, Theatralik und Beeinflussung der Schiedsrichter hervortut, weil das die Richtung ist, in die der Fußball geht und ihnen Regelwerke und Schiedsrichter recht geben.
Und wenn ich dann sehe, dass Schwalben wie die gestrige (unabhängig von den Beteiligten Vereinen und dem Endergebnis, welches damit nur wenig zu tun hat) verteidigt werden und eine Rechtfertigung einiger User erhalten, dann vergeht mir so langsam die Lust am Fußball - und nicht nur, weil ich FC Fan bin.
11.04.2012 - 22:10 Uhr
Zitat von Duisburger-Jung:
Bananenwerfende Fans und ein Subotic der absolut vollkommen unsportlich sich nach dem verschossenen Elfmeter aufführt. Man kann den Elfmeter sehen wie man will, aber als Spieler sollte man schon sowas wie Erziehung kennen. Leider wird vielzuviel versucht unter dem Deckmantel von Emotionen als nichtigkeit abzutun. :)
Danke wollte ich auch gerade sagen.
Is auch nicht das erste Mal leider.
Nach dem glückliche Siegtreffer im Pokalspiel in Fürth bin ich der letzte, der keine Emotionen versteht. Aberwas Großkreuz veranstaltet, is schon unterste Schublade. Alle rennen zum Jubeln (das aber noch vor der Fürther Kurve nächste Unsportlichkeit schon) und er zu Asamoah und gibt ihm paar Worte mit. Rassismus-Vorwürfe lassen sich nicht halten, deswegen ist hier von der Unschuld von KG auszugehen. Allerdings bleibt eine grobe Unsportlichkeit stehen. Und da muss jetzt auch niemand kommen mit "Aber der Gerald hat ja ma dieses und jenes und solches..."
Im Erfolg sollte man auch Charakter und Größe zeigen. Aber ich vermute, der Erfolg steigt den Bubis ein wenig zu sehr zu Kopfe. Ob es der Stil ist den Klopp vorlebt kann man streiten (der is ja an der Seitenlinie auch nicht besser).
Ist leider nicht die erste Unsportlichkeit des BVB, allerdings wird das von den Medien mit "grandiosem Fußball" usw überdeckt oder (wie mein Vorredner richtig sagte) mit Emotionen abgetan. Ich bin der letzte der Emotionen nicht versteht - aber ich bin für mehr Respekt im Fußball. Ich erwarte nicht dass er Robben tröstet um Gottes Willen, er darf sich ja für sich freuen. Aber das vor dem Gegner zu machen ist respektlos bis dort hinaus. Zumal der Elfmeter eigentlich klar war :rolleyes
Bananenwerfende Fans und ein Subotic der absolut vollkommen unsportlich sich nach dem verschossenen Elfmeter aufführt. Man kann den Elfmeter sehen wie man will, aber als Spieler sollte man schon sowas wie Erziehung kennen. Leider wird vielzuviel versucht unter dem Deckmantel von Emotionen als nichtigkeit abzutun. :)
Danke wollte ich auch gerade sagen.
Is auch nicht das erste Mal leider.
Nach dem glückliche Siegtreffer im Pokalspiel in Fürth bin ich der letzte, der keine Emotionen versteht. Aberwas Großkreuz veranstaltet, is schon unterste Schublade. Alle rennen zum Jubeln (das aber noch vor der Fürther Kurve nächste Unsportlichkeit schon) und er zu Asamoah und gibt ihm paar Worte mit. Rassismus-Vorwürfe lassen sich nicht halten, deswegen ist hier von der Unschuld von KG auszugehen. Allerdings bleibt eine grobe Unsportlichkeit stehen. Und da muss jetzt auch niemand kommen mit "Aber der Gerald hat ja ma dieses und jenes und solches..."
Im Erfolg sollte man auch Charakter und Größe zeigen. Aber ich vermute, der Erfolg steigt den Bubis ein wenig zu sehr zu Kopfe. Ob es der Stil ist den Klopp vorlebt kann man streiten (der is ja an der Seitenlinie auch nicht besser).
Ist leider nicht die erste Unsportlichkeit des BVB, allerdings wird das von den Medien mit "grandiosem Fußball" usw überdeckt oder (wie mein Vorredner richtig sagte) mit Emotionen abgetan. Ich bin der letzte der Emotionen nicht versteht - aber ich bin für mehr Respekt im Fußball. Ich erwarte nicht dass er Robben tröstet um Gottes Willen, er darf sich ja für sich freuen. Aber das vor dem Gegner zu machen ist respektlos bis dort hinaus. Zumal der Elfmeter eigentlich klar war :rolleyes
11.04.2012 - 23:05 Uhr
Subotics Aktion war übertrieben, unsportlich, unnötig und vieles vieles mehr
Jedoch kann man sich fragen was unsymphatischer ist, ein Kurzschluss der völlig aus der Emotion, den flatternden Nerven, des Adrenalinkicks und und und entsteht
oder
SYSTEMATISCHE, mutwillige und völlig bewusste rumschwalberei vom "Opfer" Robben Woche für Woche
Subotic hat Robben unrecht getan! Hat sich so oder so asozial verhalten ABER grade Robbenanhänger sollten die "Unsportlichkeitskarte" mal locker in der Hosentasche stecken lassen
Jedoch kann man sich fragen was unsymphatischer ist, ein Kurzschluss der völlig aus der Emotion, den flatternden Nerven, des Adrenalinkicks und und und entsteht
oder
SYSTEMATISCHE, mutwillige und völlig bewusste rumschwalberei vom "Opfer" Robben Woche für Woche
Subotic hat Robben unrecht getan! Hat sich so oder so asozial verhalten ABER grade Robbenanhänger sollten die "Unsportlichkeitskarte" mal locker in der Hosentasche stecken lassen
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Nevs85 am 11.04.2012 um 23:09 Uhr bearbeitet
12.04.2012 - 01:10 Uhr
Zitat
Äpfel und Birnen...
Die Spieler können sich gerne ihre Meinung sagen, habe ich kein Problem damit und gehört auch dazu, aber nicht in solch einer Szene.
Tjo, richtig Äpfel und Birnen. Ich finde Robben ist einer der unsportlichsten Spieler der Bundesliga, der es auch gestern wieder geschafft hat, sich einen Elfmeter zu schinden. Ich sehe nicht ein, warum ich diesen Spieler in Schutz nehmen müsste. Für mich ist Robben ein Betrüger. Wäre das Ding reingegangen, hätten wir über den Betrug diskutiert und nicht darüber...
Ich konnte früher Möller nicht ab und mag aktuell Perisic Fallsucht nicht. Ich mag Großkreutz Benehmen nicht und finde Weidenfellers Art manchmal unangebracht. Ich bin auch durchaus bereit zu Subotic Aktion zu sagen: Unpassend. Aber mich regt diese unfassbare Scheinheiligkeit auf, die hier an den Tag gelegt wird. Robben wird nicht einmal kritisiert von keinem Bayern-Fan, obwohl seine Aktion in meinen Augen heftiger ist. Ich finde es unfassbar peinlich, wie man versucht ein Spitzenspiel auf diese Weise umzubiegen nur weil man auf normalen Wege keine Chance hat. Mein Beileid wenn das euer Verständnis von Moral ist. (und das ist ja kein neues Phänomen gegen uns; hat sich wohl was angestaut bei Subo)
Subotic Aktion war Mist ohne Frage, aber was hier abgeht und das Robben auf einmal ein Heiliger wäre, der ja nix dafür kann, dass ständig bei ihm der Wind heftiger bläst, ist einfach lächerlich.
Hier die passende Compilation für den Sportsmann Robben
http://www.youtube.com/watch?v=F-JLCQy01Q0
Äpfel und Birnen...
Die Spieler können sich gerne ihre Meinung sagen, habe ich kein Problem damit und gehört auch dazu, aber nicht in solch einer Szene.
Tjo, richtig Äpfel und Birnen. Ich finde Robben ist einer der unsportlichsten Spieler der Bundesliga, der es auch gestern wieder geschafft hat, sich einen Elfmeter zu schinden. Ich sehe nicht ein, warum ich diesen Spieler in Schutz nehmen müsste. Für mich ist Robben ein Betrüger. Wäre das Ding reingegangen, hätten wir über den Betrug diskutiert und nicht darüber...
Ich konnte früher Möller nicht ab und mag aktuell Perisic Fallsucht nicht. Ich mag Großkreutz Benehmen nicht und finde Weidenfellers Art manchmal unangebracht. Ich bin auch durchaus bereit zu Subotic Aktion zu sagen: Unpassend. Aber mich regt diese unfassbare Scheinheiligkeit auf, die hier an den Tag gelegt wird. Robben wird nicht einmal kritisiert von keinem Bayern-Fan, obwohl seine Aktion in meinen Augen heftiger ist. Ich finde es unfassbar peinlich, wie man versucht ein Spitzenspiel auf diese Weise umzubiegen nur weil man auf normalen Wege keine Chance hat. Mein Beileid wenn das euer Verständnis von Moral ist. (und das ist ja kein neues Phänomen gegen uns; hat sich wohl was angestaut bei Subo)
Subotic Aktion war Mist ohne Frage, aber was hier abgeht und das Robben auf einmal ein Heiliger wäre, der ja nix dafür kann, dass ständig bei ihm der Wind heftiger bläst, ist einfach lächerlich.
Hier die passende Compilation für den Sportsmann Robben
http://www.youtube.com/watch?v=F-JLCQy01Q0
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Redeemer am 12.04.2012 um 01:16 Uhr bearbeitet
12.04.2012 - 14:32 Uhr
Zitat von EuRuF:
Zitat von FeiHung:
Müssten die FCB-Fans gar nicht, weil es sich ja bei Robben lediglich um ein pay-back handeln würde. Die Reaktion der FCB-Fans wäre uninteressant. Interessant wäre die Reaktion der BVB-Fans. Und der anderen, die Subotic' Verhalten von gestern völlig in Ordnung fanden.
Irgendwie ist die Aussage voller logischer Brüche.
BVB-Fans sagen Subotic' Aktion war i.O. weil es eine Schwalbe von Robben war (was Sky auch sehr schön nachgewiesen hat).
FCB-Fans sagen, man geht nicht hinter Leuten her, die schon am "Boden" sind, egal was vorgefallen ist.
Jetzt nehmen wir die beiden Prämissen und projezieren wir es auf ein hypthetisches Szenario in dem Robben in Pokal-Finale den Siegtreffer erziehlt.
Ok, nur irgendwie versteh ich dann den pay-back Charakter nicht. Der entsteht doch nur wenn z.B. Kuba ne Schwalbe macht und nen Elfer bekommt und dann ein Bayern-Spieler ihn sich so vornimmt. Es muss also erstmal eine Unsportlichkeit von Dortmunder Seite vorliegen um dieses "pay-back" Szenario zu erschaffen.
Nein, es geht nicht darum, ob Robben eine vermeintliche Schwalbe getätigt hat. Es geht darum, jemandem, der eh schon am Boden ist, noch zusätzlich eins reinzuwürgen. Falls es eine Schwalbe war, wurde Robben durch den verschossenen Elfer und die damit höchstwahrscheinlich verlorene Meisterschaft eh schon brutal bestraft, weil man das Scheitern unmittelbar mit seinem Namen in Verbindung bringen wird. Da muss man nicht noch hinterher hingehen und weiter draufschlagen. Falls es keine Schwalbe war, brauchen wir eh nicht weiter diskutieren, dann war Subotic' Verhalten eh unter aller Sau. Sehr schön der Artikel der "11Freunde":
http://www.11freunde.de/bundesligen/151419?page=2
"Das Bedenkliche ist, dass der BVB seine Chance, wahre Größe zu zeigen, zum wiederholten Mal verfehlt hat. Zu präsent sind noch die Szenen vom DFB-Pokal-Halbfinale gegen den Zweitligisten Greuther Fürth, der den BVB bis zur 120. Minute zur Weißglut trieb, ehe Ilkay Gündogan per Pikeschuss den glücklichen Siegtreffer erzielte. Auch damals beschränkte sich der BVB nicht auf die eigene Freude über den Erfolg. Kevin Großkreutz lachte Gerald Asamoah aus, Jürgen Klopp verhöhnte Fürth-Coach Mike Büskens mit Wechselgesten, im Anschluss grölte die Mannschaft in der Kabine kollektiv: »Torwartwechsel, Torwartwechsel«. Zur besseren Einordnung: Damals siegte der Tabellenführer der ersten Liga denkbar glücklich gegen den Spitzenreiter aus Liga zwei. Ein souveräner Umgang mit dem eigenen Erfolg sieht anders aus."
Edit:
Zitat von EuRuF:
Wo sind denn eigentlich die Bayern, die Boateng kritisieren, der sich vor Großkreutz aufbaut und ihn verbal angeht, obwohl der noch nicht mal nen Elfmeter schinden will. Das war doch nicht anders.
Doch, das war eben doch schon etwas vollkommen anderes, weil Großkreutz nicht gerade einen Elfer verschossen hatte, der die Meisterschaft entschieden hat. Es geht hier um die spezielle Situation. Niemand will erreichen, dass sich Spieler nicht mal emotional anschreien dürfen, das ist völlig ok. Aber der Zeitpunkt war so daneben, dass einem schlecht wird.
Zitat von FeiHung:
Müssten die FCB-Fans gar nicht, weil es sich ja bei Robben lediglich um ein pay-back handeln würde. Die Reaktion der FCB-Fans wäre uninteressant. Interessant wäre die Reaktion der BVB-Fans. Und der anderen, die Subotic' Verhalten von gestern völlig in Ordnung fanden.
Irgendwie ist die Aussage voller logischer Brüche.
BVB-Fans sagen Subotic' Aktion war i.O. weil es eine Schwalbe von Robben war (was Sky auch sehr schön nachgewiesen hat).
FCB-Fans sagen, man geht nicht hinter Leuten her, die schon am "Boden" sind, egal was vorgefallen ist.
Jetzt nehmen wir die beiden Prämissen und projezieren wir es auf ein hypthetisches Szenario in dem Robben in Pokal-Finale den Siegtreffer erziehlt.
Ok, nur irgendwie versteh ich dann den pay-back Charakter nicht. Der entsteht doch nur wenn z.B. Kuba ne Schwalbe macht und nen Elfer bekommt und dann ein Bayern-Spieler ihn sich so vornimmt. Es muss also erstmal eine Unsportlichkeit von Dortmunder Seite vorliegen um dieses "pay-back" Szenario zu erschaffen.
Nein, es geht nicht darum, ob Robben eine vermeintliche Schwalbe getätigt hat. Es geht darum, jemandem, der eh schon am Boden ist, noch zusätzlich eins reinzuwürgen. Falls es eine Schwalbe war, wurde Robben durch den verschossenen Elfer und die damit höchstwahrscheinlich verlorene Meisterschaft eh schon brutal bestraft, weil man das Scheitern unmittelbar mit seinem Namen in Verbindung bringen wird. Da muss man nicht noch hinterher hingehen und weiter draufschlagen. Falls es keine Schwalbe war, brauchen wir eh nicht weiter diskutieren, dann war Subotic' Verhalten eh unter aller Sau. Sehr schön der Artikel der "11Freunde":
http://www.11freunde.de/bundesligen/151419?page=2
"Das Bedenkliche ist, dass der BVB seine Chance, wahre Größe zu zeigen, zum wiederholten Mal verfehlt hat. Zu präsent sind noch die Szenen vom DFB-Pokal-Halbfinale gegen den Zweitligisten Greuther Fürth, der den BVB bis zur 120. Minute zur Weißglut trieb, ehe Ilkay Gündogan per Pikeschuss den glücklichen Siegtreffer erzielte. Auch damals beschränkte sich der BVB nicht auf die eigene Freude über den Erfolg. Kevin Großkreutz lachte Gerald Asamoah aus, Jürgen Klopp verhöhnte Fürth-Coach Mike Büskens mit Wechselgesten, im Anschluss grölte die Mannschaft in der Kabine kollektiv: »Torwartwechsel, Torwartwechsel«. Zur besseren Einordnung: Damals siegte der Tabellenführer der ersten Liga denkbar glücklich gegen den Spitzenreiter aus Liga zwei. Ein souveräner Umgang mit dem eigenen Erfolg sieht anders aus."
Edit:
Zitat von EuRuF:
Wo sind denn eigentlich die Bayern, die Boateng kritisieren, der sich vor Großkreutz aufbaut und ihn verbal angeht, obwohl der noch nicht mal nen Elfmeter schinden will. Das war doch nicht anders.
Doch, das war eben doch schon etwas vollkommen anderes, weil Großkreutz nicht gerade einen Elfer verschossen hatte, der die Meisterschaft entschieden hat. Es geht hier um die spezielle Situation. Niemand will erreichen, dass sich Spieler nicht mal emotional anschreien dürfen, das ist völlig ok. Aber der Zeitpunkt war so daneben, dass einem schlecht wird.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FeiHung am 12.04.2012 um 14:34 Uhr bearbeitet
12.04.2012 - 14:38 Uhr
Zitat von FeiHung:
Zitat von EuRuF:
Zitat von FeiHung:
Müssten die FCB-Fans gar nicht, weil es sich ja bei Robben lediglich um ein pay-back handeln würde. Die Reaktion der FCB-Fans wäre uninteressant. Interessant wäre die Reaktion der BVB-Fans. Und der anderen, die Subotic' Verhalten von gestern völlig in Ordnung fanden.
Irgendwie ist die Aussage voller logischer Brüche.
BVB-Fans sagen Subotic' Aktion war i.O. weil es eine Schwalbe von Robben war (was Sky auch sehr schön nachgewiesen hat).
FCB-Fans sagen, man geht nicht hinter Leuten her, die schon am "Boden" sind, egal was vorgefallen ist.
Jetzt nehmen wir die beiden Prämissen und projezieren wir es auf ein hypthetisches Szenario in dem Robben in Pokal-Finale den Siegtreffer erziehlt.
Ok, nur irgendwie versteh ich dann den pay-back Charakter nicht. Der entsteht doch nur wenn z.B. Kuba ne Schwalbe macht und nen Elfer bekommt und dann ein Bayern-Spieler ihn sich so vornimmt. Es muss also erstmal eine Unsportlichkeit von Dortmunder Seite vorliegen um dieses "pay-back" Szenario zu erschaffen.
Nein, es geht nicht darum, ob Robben eine vermeintliche Schwalbe getätigt hat. Es geht darum, jemandem, der eh schon am Boden ist, noch zusätzlich eins reinzuwürgen. Falls es eine Schwalbe war, wurde Robben durch den verschossenen Elfer und die damit höchstwahrscheinlich verlorene Meisterschaft eh schon brutal bestraft, weil man das Scheitern unmittelbar mit seinem Namen in Verbindung bringen wird. Da muss man nicht noch hinterher hingehen und weiter draufschlagen. Falls es keine Schwalbe war, brauchen wir eh nicht weiter diskutieren, dann war Subotic' Verhalten eh unter aller Sau. Sehr schön der Artikel der "11Freunde":
http://www.11freunde.de/bundesligen/151419?page=2
"Das Bedenkliche ist, dass der BVB seine Chance, wahre Größe zu zeigen, zum wiederholten Mal verfehlt hat. Zu präsent sind noch die Szenen vom DFB-Pokal-Halbfinale gegen den Zweitligisten Greuther Fürth, der den BVB bis zur 120. Minute zur Weißglut trieb, ehe Ilkay Gündogan per Pikeschuss den glücklichen Siegtreffer erzielte. Auch damals beschränkte sich der BVB nicht auf die eigene Freude über den Erfolg. Kevin Großkreutz lachte Gerald Asamoah aus, Jürgen Klopp verhöhnte Fürth-Coach Mike Büskens mit Wechselgesten, im Anschluss grölte die Mannschaft in der Kabine kollektiv: »Torwartwechsel, Torwartwechsel«. Zur besseren Einordnung: Damals siegte der Tabellenführer der ersten Liga denkbar glücklich gegen den Spitzenreiter aus Liga zwei. Ein souveräner Umgang mit dem eigenen Erfolg sieht anders aus."
Das ist doch gestapelter Unsinn. Sind wir hier in der Philosophen-Runde?
"Bitte keine Emotionen, der andere kann das falsch verstehen"
Robben hat das ganze Spiel über den sterbenden Schwan gemacht und kurz vor Schluss mit einer Schwalbe in Strafraum sich selbst die Möglichkeit Herbei-Betrogen dieses entscheidende Spiel zu drehen.
Am Ende ist auch nicht der Erfolg des Betrugs entscheidend, sondern allein schon der Versuch. Und da gehört es sich einzuschreiten und auch verbal soetwas anzuprangern. Hätte Robben getroffen wäre er ja wohl auch nicht zu Weidenfeller und hätte ihn getröstet, weil er ihn um den Elfer betrogen hat.
Sowas, auch was in der 11Freunde steht, ist einfach nur Humbug.
Zitat von EuRuF:
Zitat von FeiHung:
Müssten die FCB-Fans gar nicht, weil es sich ja bei Robben lediglich um ein pay-back handeln würde. Die Reaktion der FCB-Fans wäre uninteressant. Interessant wäre die Reaktion der BVB-Fans. Und der anderen, die Subotic' Verhalten von gestern völlig in Ordnung fanden.
Irgendwie ist die Aussage voller logischer Brüche.
BVB-Fans sagen Subotic' Aktion war i.O. weil es eine Schwalbe von Robben war (was Sky auch sehr schön nachgewiesen hat).
FCB-Fans sagen, man geht nicht hinter Leuten her, die schon am "Boden" sind, egal was vorgefallen ist.
Jetzt nehmen wir die beiden Prämissen und projezieren wir es auf ein hypthetisches Szenario in dem Robben in Pokal-Finale den Siegtreffer erziehlt.
Ok, nur irgendwie versteh ich dann den pay-back Charakter nicht. Der entsteht doch nur wenn z.B. Kuba ne Schwalbe macht und nen Elfer bekommt und dann ein Bayern-Spieler ihn sich so vornimmt. Es muss also erstmal eine Unsportlichkeit von Dortmunder Seite vorliegen um dieses "pay-back" Szenario zu erschaffen.
Nein, es geht nicht darum, ob Robben eine vermeintliche Schwalbe getätigt hat. Es geht darum, jemandem, der eh schon am Boden ist, noch zusätzlich eins reinzuwürgen. Falls es eine Schwalbe war, wurde Robben durch den verschossenen Elfer und die damit höchstwahrscheinlich verlorene Meisterschaft eh schon brutal bestraft, weil man das Scheitern unmittelbar mit seinem Namen in Verbindung bringen wird. Da muss man nicht noch hinterher hingehen und weiter draufschlagen. Falls es keine Schwalbe war, brauchen wir eh nicht weiter diskutieren, dann war Subotic' Verhalten eh unter aller Sau. Sehr schön der Artikel der "11Freunde":
http://www.11freunde.de/bundesligen/151419?page=2
"Das Bedenkliche ist, dass der BVB seine Chance, wahre Größe zu zeigen, zum wiederholten Mal verfehlt hat. Zu präsent sind noch die Szenen vom DFB-Pokal-Halbfinale gegen den Zweitligisten Greuther Fürth, der den BVB bis zur 120. Minute zur Weißglut trieb, ehe Ilkay Gündogan per Pikeschuss den glücklichen Siegtreffer erzielte. Auch damals beschränkte sich der BVB nicht auf die eigene Freude über den Erfolg. Kevin Großkreutz lachte Gerald Asamoah aus, Jürgen Klopp verhöhnte Fürth-Coach Mike Büskens mit Wechselgesten, im Anschluss grölte die Mannschaft in der Kabine kollektiv: »Torwartwechsel, Torwartwechsel«. Zur besseren Einordnung: Damals siegte der Tabellenführer der ersten Liga denkbar glücklich gegen den Spitzenreiter aus Liga zwei. Ein souveräner Umgang mit dem eigenen Erfolg sieht anders aus."
Das ist doch gestapelter Unsinn. Sind wir hier in der Philosophen-Runde?
"Bitte keine Emotionen, der andere kann das falsch verstehen"
Robben hat das ganze Spiel über den sterbenden Schwan gemacht und kurz vor Schluss mit einer Schwalbe in Strafraum sich selbst die Möglichkeit Herbei-Betrogen dieses entscheidende Spiel zu drehen.
Am Ende ist auch nicht der Erfolg des Betrugs entscheidend, sondern allein schon der Versuch. Und da gehört es sich einzuschreiten und auch verbal soetwas anzuprangern. Hätte Robben getroffen wäre er ja wohl auch nicht zu Weidenfeller und hätte ihn getröstet, weil er ihn um den Elfer betrogen hat.
Sowas, auch was in der 11Freunde steht, ist einfach nur Humbug.
12.04.2012 - 16:48 Uhr
Es war so klar das man hier als Aufreger des Wochenendes was vom spiel dortmund gegen bayern lesen muss. Die Aktion von Subotic war NORMAL das passiert sehr sehr oft und sonst wird das einfach hingenommen das ist provokation das gehört dazu. Nur weil mance Bayern fans hier nochmal irgenetwas von der gestrigen Niederlage abgewinnen wollen wird das hier toddiskutiert.
Also Bayern hat gestern verloren und wird (wahrscheinlich) dieses Jahr nicht Meister Folge: Nächstes Jahr nochmal versuchen und nicht sinnlose diskussionen anzetteln.
Glückwunsch an die Dortmunder zu einem verdienten Sieg
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