Augenthaler und seine Situation
23.04.2007 - 07:39 Uhr
10.05.2007 - 16:20 Uhr
Spektakulär: Augenthaler beantwortet eigene Fragen
Mit einer spektakulären Aktion hat Trainer Klaus Augenthaler auf die Diskussionen über seine Zukunft beim Fußball- Bundesligisten VfL Wolfsburg reagiert. Zwei Tage vor dem wichtigen Auswärtsspiel bei Alemannia Aachen trat Augenthaler in Wolfsburg vor die örtliche Presse.
Er stellte vier kurze Fragen zum Abstiegs-Finale in Aachen und beantwortete sie selbst. Danach verließ der Ex-Nationalspieler ohne jeden weiteren Kommentar die obligatorische Pressekonferenz. Zurück blieben verdutzte Medienvertreter und ein nicht eingeweihter Manager Klaus Fuchs.
«Ich bin überrascht», sagte Fuchs. Der VfL-Geschäftsführer nahm den Coach aber in Schutz. «Dass ein Trainer, der in Frage gestellt worden ist, dünnhäutig reagiert, kann ich nachvollziehen», ergänzte er. Und fügte hinzu: «Ein Teil der Unruhe, die wir hier haben, ist nicht nur auf dem Fußballplatz entstanden.» In Wolfsburg wird seit Tagen spekuliert, dass sich Hauptsponsor Volkswagen spätestens nach Saisonende von Augenthaler trennen will. Der ehemalige Bayern-Profi hatte erst in der Winterpause seinen Vertrag bis 2009 verlängert.
Auf die Frage, ob Augenthaler nach seinem spektakulären Auftritt in Aachen auf der Bank sitzt, antwortete Fuchs: «Davon gehe ich fest aus.» Der Manager rief dazu auf, sich auf das Spiel beim drei Punkte schlechter gestellten Abstiegskonkurrenten zu konzentrieren. «Das ist bitter nötig. Ich hoffe, dass diese Dinge keinen Einfluss auf die Mannschaft haben werden.»
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2050/artid/6735409
Mit einer spektakulären Aktion hat Trainer Klaus Augenthaler auf die Diskussionen über seine Zukunft beim Fußball- Bundesligisten VfL Wolfsburg reagiert. Zwei Tage vor dem wichtigen Auswärtsspiel bei Alemannia Aachen trat Augenthaler in Wolfsburg vor die örtliche Presse.
Er stellte vier kurze Fragen zum Abstiegs-Finale in Aachen und beantwortete sie selbst. Danach verließ der Ex-Nationalspieler ohne jeden weiteren Kommentar die obligatorische Pressekonferenz. Zurück blieben verdutzte Medienvertreter und ein nicht eingeweihter Manager Klaus Fuchs.
«Ich bin überrascht», sagte Fuchs. Der VfL-Geschäftsführer nahm den Coach aber in Schutz. «Dass ein Trainer, der in Frage gestellt worden ist, dünnhäutig reagiert, kann ich nachvollziehen», ergänzte er. Und fügte hinzu: «Ein Teil der Unruhe, die wir hier haben, ist nicht nur auf dem Fußballplatz entstanden.» In Wolfsburg wird seit Tagen spekuliert, dass sich Hauptsponsor Volkswagen spätestens nach Saisonende von Augenthaler trennen will. Der ehemalige Bayern-Profi hatte erst in der Winterpause seinen Vertrag bis 2009 verlängert.
Auf die Frage, ob Augenthaler nach seinem spektakulären Auftritt in Aachen auf der Bank sitzt, antwortete Fuchs: «Davon gehe ich fest aus.» Der Manager rief dazu auf, sich auf das Spiel beim drei Punkte schlechter gestellten Abstiegskonkurrenten zu konzentrieren. «Das ist bitter nötig. Ich hoffe, dass diese Dinge keinen Einfluss auf die Mannschaft haben werden.»
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2050/artid/6735409
10.05.2007 - 18:00 Uhr
Also mir ist eben der Atem kurz gestockt als ich das hier auf HR3 gehört habe. Dachte schon er hätte hingeschmissen. Ich bin gespannt wie der Aufsichtsrat darauf reagiert. War das eine Flucht nach vorne, oder hat man ihm vorher etwas mitgeteilt und er war einfach sauer, oder soll die Mannschaft darauf irgendwie reagieren? Fragen über Fragen! Der AR wird so was sicher nicht so gerne sehen oder auf sich sitzen lassen…
Hier noch eine Meldung:
Augenthaler führt Blitz-Interview mit sich selbst
VfL-Trainer Klaus Augenthaler - (c) Bongarts/Getty Images
Die Zeit von Klaus Augenthaler beim Bundesligisten VfL Wolfsburg scheint abzulaufen. Der Trainer der "Wölfe" hat seinen Stand bei den Niedersachsen mit der denkwürdigsten Pressekonferenz in der Vereinsgeschichte des Werksklubs am Donnerstag weiter verschlechtert. "Auge" beantwortete vier Fragen, die er sich selbst gestellt hatte, und verließ zur Verblüffung der Journalisten nach nur 42 Sekunden den Raum.
Der umstrittene Trainer, der nach übereinstimmenden Einschätzungen in Wolfsburg trotz eines bis 2009 laufenden Vertrages spätestens nach der laufenden Saison abgelöst wird, hat seine schwache Position durch den bizarren Auftritt weiter verschlechtert. "Ich kann den Trainer in seiner Situation auch verstehen", sagte Manager Klaus Fuchs: "Er muss sich aber jeder Kritik stellen."
Wolfsburg steht vor dem direkten Duell um den Klassenerhalt am Samstag gegen Alemannia Aachen (15.30 Uhr) auf Rang 15 nur drei Punkte vor den Westdeutschen und empfängt am letzten Spieltag Meisterschafts-Anwärter Werder Bremen.
Klaus Augenthalers 42-Sekunden-Pressekonferenz im Wortlaut:
"Guten Tag! Es gibt vier Fragen und vier Antworten. Die Fragen stelle ich, die Antworten gebe ich auch.
Erstens: Wie ist die Stimmung in der Mannschaft? Die Mannschaft hat hervorragend gearbeitet.
Zur Taktik: Ein oder zwei Stürmer? Das liegt daran, wie die personelle Situation ist und welche Spieler verletzt sind.
Zum Gegner: Aachen wird sicherlich Druck machen, darauf müssen wir vorbereitet sein.
Und ob die Mannschaft dem Druck stand hält? Wir haben hervorragend gearbeitet, die Mannschaft wird die Antwort auf dem Platz geben. Dankeschön!"
Hier noch eine Meldung:
Augenthaler führt Blitz-Interview mit sich selbst
VfL-Trainer Klaus Augenthaler - (c) Bongarts/Getty Images
Die Zeit von Klaus Augenthaler beim Bundesligisten VfL Wolfsburg scheint abzulaufen. Der Trainer der "Wölfe" hat seinen Stand bei den Niedersachsen mit der denkwürdigsten Pressekonferenz in der Vereinsgeschichte des Werksklubs am Donnerstag weiter verschlechtert. "Auge" beantwortete vier Fragen, die er sich selbst gestellt hatte, und verließ zur Verblüffung der Journalisten nach nur 42 Sekunden den Raum.
Der umstrittene Trainer, der nach übereinstimmenden Einschätzungen in Wolfsburg trotz eines bis 2009 laufenden Vertrages spätestens nach der laufenden Saison abgelöst wird, hat seine schwache Position durch den bizarren Auftritt weiter verschlechtert. "Ich kann den Trainer in seiner Situation auch verstehen", sagte Manager Klaus Fuchs: "Er muss sich aber jeder Kritik stellen."
Wolfsburg steht vor dem direkten Duell um den Klassenerhalt am Samstag gegen Alemannia Aachen (15.30 Uhr) auf Rang 15 nur drei Punkte vor den Westdeutschen und empfängt am letzten Spieltag Meisterschafts-Anwärter Werder Bremen.
Klaus Augenthalers 42-Sekunden-Pressekonferenz im Wortlaut:
"Guten Tag! Es gibt vier Fragen und vier Antworten. Die Fragen stelle ich, die Antworten gebe ich auch.
Erstens: Wie ist die Stimmung in der Mannschaft? Die Mannschaft hat hervorragend gearbeitet.
Zur Taktik: Ein oder zwei Stürmer? Das liegt daran, wie die personelle Situation ist und welche Spieler verletzt sind.
Zum Gegner: Aachen wird sicherlich Druck machen, darauf müssen wir vorbereitet sein.
Und ob die Mannschaft dem Druck stand hält? Wir haben hervorragend gearbeitet, die Mannschaft wird die Antwort auf dem Platz geben. Dankeschön!"
10.05.2007 - 19:02 Uhr
Gibt es schon ein Video dazu?
Das würde ich nur zu gerne mal sehen. :D
Augenthaler ist mir eigentlich sehr sympathisch und auch diese Aktion hat mich schmunzeln lassen, auch wenn ich die genauen Hintergründe noch nicht kenne. ;)
Das würde ich nur zu gerne mal sehen. :D
Augenthaler ist mir eigentlich sehr sympathisch und auch diese Aktion hat mich schmunzeln lassen, auch wenn ich die genauen Hintergründe noch nicht kenne. ;)
10.05.2007 - 20:26 Uhr
Zitat von bianconero:
:o
das ist schon ein schlag ins gesicht der presse. er hatte wohl keinen bock auf die nervigen fragen um seine person. und so hat er wichtige informationen bezüglich des spiels preis gegeben und ist gleichzeitig diesen blöden fragen entkommen.
ja der auge. ;)
die Wobber Presse ist schon tagelang am "mobben" des trainers..setzt täglich neue Gerüchte in die Welt wer sein Nachfolger wird obwohl er noch nicht entlassen ist...und diese Presse erwartet dann ernsthaft das Auge ihre Fangfragen beantwortet..
Finde das hat Auge richtig gemacht...alles was gesagt werden musste zum Spiel hat er "beantwortet"..alles andere ist nicht relevant!
:o
das ist schon ein schlag ins gesicht der presse. er hatte wohl keinen bock auf die nervigen fragen um seine person. und so hat er wichtige informationen bezüglich des spiels preis gegeben und ist gleichzeitig diesen blöden fragen entkommen.
ja der auge. ;)
die Wobber Presse ist schon tagelang am "mobben" des trainers..setzt täglich neue Gerüchte in die Welt wer sein Nachfolger wird obwohl er noch nicht entlassen ist...und diese Presse erwartet dann ernsthaft das Auge ihre Fangfragen beantwortet..
Finde das hat Auge richtig gemacht...alles was gesagt werden musste zum Spiel hat er "beantwortet"..alles andere ist nicht relevant!
10.05.2007 - 21:52 Uhr
Zitat von wobke:
Zitat von bianconero:
:o
das ist schon ein schlag ins gesicht der presse. er hatte wohl keinen bock auf die nervigen fragen um seine person. und so hat er wichtige informationen bezüglich des spiels preis gegeben und ist gleichzeitig diesen blöden fragen entkommen.
ja der auge. ;)
die Wobber Presse ist schon tagelang am "mobben" des trainers..setzt täglich neue Gerüchte in die Welt wer sein Nachfolger wird obwohl er noch nicht entlassen ist...und diese Presse erwartet dann ernsthaft das Auge ihre Fangfragen beantwortet..
Finde das hat Auge richtig gemacht...alles was gesagt werden musste zum Spiel hat er "beantwortet"..alles andere ist nicht relevant!
Finde die Aktion auch absolut i.O.
Kritik an Auge ist zwar berechtigt,aber man sollte trotzdem fair mit ihm umgehen.
Bin mir sicher,dass die Mannschaft eine angemessene Leistung in Aachen zeigen wird.
Nach der Saison könnte ich mir auch vorstellen,dass Auge, bevor er rausgeschmissen wird, selbst hinschmeißt.
Zitat von bianconero:
:o
das ist schon ein schlag ins gesicht der presse. er hatte wohl keinen bock auf die nervigen fragen um seine person. und so hat er wichtige informationen bezüglich des spiels preis gegeben und ist gleichzeitig diesen blöden fragen entkommen.
ja der auge. ;)
die Wobber Presse ist schon tagelang am "mobben" des trainers..setzt täglich neue Gerüchte in die Welt wer sein Nachfolger wird obwohl er noch nicht entlassen ist...und diese Presse erwartet dann ernsthaft das Auge ihre Fangfragen beantwortet..
Finde das hat Auge richtig gemacht...alles was gesagt werden musste zum Spiel hat er "beantwortet"..alles andere ist nicht relevant!
Finde die Aktion auch absolut i.O.
Kritik an Auge ist zwar berechtigt,aber man sollte trotzdem fair mit ihm umgehen.
Bin mir sicher,dass die Mannschaft eine angemessene Leistung in Aachen zeigen wird.
Nach der Saison könnte ich mir auch vorstellen,dass Auge, bevor er rausgeschmissen wird, selbst hinschmeißt.
10.05.2007 - 23:37 Uhr
Finde die Aktion, ziemlich cool. Da wurde doch ein künstliches Trainerproblem geschaffen. Das Auge darauf genervt reagiert ist doch klar.
So konnte er blöde Fragen zu seinem Job vermeiden.
So konnte er blöde Fragen zu seinem Job vermeiden.
11.05.2007 - 08:36 Uhr
Spektakulärer Auftritt des VfL-Trainers: Auge beantwortet seine eigenen Fragen!
05xauge
(apa) Noch-VfL-Trainer Klaus Augenthaler hat mit einer einmaligen und spektakulären Aktion auf die Diskussion um seine Zukunft beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten reagiert. Auf der wöchentlichen Pressekonferenz gestern stellte er sich selbst vier Frage, beantwortete sie kurz – und ging!
Dass sein Abgang am Saisonende bereits beschlossen ist, ist in Wolfsburg kein Geheimnis mehr. Gestern legte Augenthaler selbst einen starken Abgang hin, ließ VfL-Pressechef Kurt Rippholz und Manager Klaus Fuchs nach nur 42 Sekunden verdutzt auf dem Podium zurück. Der kurze Monolog des Trainers (siehe O-Ton) hatte Fuchs „überrascht”, wie der Manager zugab. „Dass ein Trainer, der in Frage gestellt worden ist, so dünnhäutig reagiert, kann ich nachvollziehen”, so Fuchs.
Doch der Manager sah den in der Bundesliga-Geschichte des VfL einmaligen Trainer-Auftritt auch kritisch: „Zu der Arbeit gehört, dass man sich jeder Situation zu stellen hat!” Zudem sei er sich „nicht sicher”, ob der Auge-Auftritt „bei einer konzentrierten Vorbereitung auf das Spiel in Aachen hilft”. Sitzt Augenthaler nach dieser spektakulären Aktion, die drei TV-Sender per Kamera einfingen, am Samstag in Aachen überhaupt noch auf der Bank? Fuchs: „Davon gehe ich fest aus.” In diesem Spiel braucht der VfL einen Punkt, um den Klassenerhalt zu sichern.
-------------------------
Augenthalers 42-Sekunden-
Pressekonferenz im Wortlaut:
„Guten Tag.
Meine Herren, es gibt vier Fragen und vier Antworten. Die Fragen, die stelle ich. Und die Antworten gebe ich auch.
Stimmung der Mannschaft, wie ist die Stimmung in der Mannschaft, der Zustand der Mannschaft? Die Mannschaft hat hervorragend gearbeitet.
Zur Taktik: Ein oder zwei Stürmer? Das hängt davon ab, wie die personelle Situation ist; es ist der ein oder andere verletzt.
Wie ich den Gegner erwarte? Aachen wird sicherlich Druck machen, Aachen muss das Spiel gewinnen. Darauf sind wir vorbereitet.
Ist die Mannschaft dem Druck gewachsen? Was ich beobachtet habe in der Woche im Training: Sie hat sehr gut gearbeitet. Und die Mannschaft wird die Antwort auf dem Platz geben.
Dankeschön.”
05xauge
(apa) Noch-VfL-Trainer Klaus Augenthaler hat mit einer einmaligen und spektakulären Aktion auf die Diskussion um seine Zukunft beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten reagiert. Auf der wöchentlichen Pressekonferenz gestern stellte er sich selbst vier Frage, beantwortete sie kurz – und ging!
Dass sein Abgang am Saisonende bereits beschlossen ist, ist in Wolfsburg kein Geheimnis mehr. Gestern legte Augenthaler selbst einen starken Abgang hin, ließ VfL-Pressechef Kurt Rippholz und Manager Klaus Fuchs nach nur 42 Sekunden verdutzt auf dem Podium zurück. Der kurze Monolog des Trainers (siehe O-Ton) hatte Fuchs „überrascht”, wie der Manager zugab. „Dass ein Trainer, der in Frage gestellt worden ist, so dünnhäutig reagiert, kann ich nachvollziehen”, so Fuchs.
Doch der Manager sah den in der Bundesliga-Geschichte des VfL einmaligen Trainer-Auftritt auch kritisch: „Zu der Arbeit gehört, dass man sich jeder Situation zu stellen hat!” Zudem sei er sich „nicht sicher”, ob der Auge-Auftritt „bei einer konzentrierten Vorbereitung auf das Spiel in Aachen hilft”. Sitzt Augenthaler nach dieser spektakulären Aktion, die drei TV-Sender per Kamera einfingen, am Samstag in Aachen überhaupt noch auf der Bank? Fuchs: „Davon gehe ich fest aus.” In diesem Spiel braucht der VfL einen Punkt, um den Klassenerhalt zu sichern.
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Augenthalers 42-Sekunden-
Pressekonferenz im Wortlaut:
„Guten Tag.
Meine Herren, es gibt vier Fragen und vier Antworten. Die Fragen, die stelle ich. Und die Antworten gebe ich auch.
Stimmung der Mannschaft, wie ist die Stimmung in der Mannschaft, der Zustand der Mannschaft? Die Mannschaft hat hervorragend gearbeitet.
Zur Taktik: Ein oder zwei Stürmer? Das hängt davon ab, wie die personelle Situation ist; es ist der ein oder andere verletzt.
Wie ich den Gegner erwarte? Aachen wird sicherlich Druck machen, Aachen muss das Spiel gewinnen. Darauf sind wir vorbereitet.
Ist die Mannschaft dem Druck gewachsen? Was ich beobachtet habe in der Woche im Training: Sie hat sehr gut gearbeitet. Und die Mannschaft wird die Antwort auf dem Platz geben.
Dankeschön.”
11.05.2007 - 08:37 Uhr
Augenthaler: „Das war Selbstschutz”
(apa/eh) Klaus Augenthaler ist der Kragen geplatzt – das ist die Erklärung für den Auftritt des VfL-Trainers gestern auf der Pressekonferenz. Sein Frust richtet sich vor allem gegen VW. Nicht ohne Grund vermutet er, dass beim Hauptsponsor und Mehrheitseigner des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten sein Rauswurf beschlossen wurde.
Am Mittwoch hatte Augenthaler den VfL-Aufsichtsratschef Lothar Sander getroffen. Und da sagte ihm das VW-Vorstandsmitglied, dass er in der neuen Saison nicht mehr VfL-Trainer sein wird. Der Auftritt gestern war dann „reiner Selbstschutz, weil ich wusste, welche Fragen mir bei dieser Pressekonferenz gestellt werden“, so der VfL-Coach am Abend gegenüber der WAZ. Und er fügte hinzu: „In dieser Woche gab‘s doch in den Zeitungen nur ein Thema: die Trainerfrage.“
Was den Coach dabei vor allem sauer macht: Dass diese Diskussion um ihn ausgerechnet vor dem wichtigen Abstiegs-Endspiel am Samstag bei Alemannia Aachen losgebrochen ist.
Zu den stärksten Auge-Kritikern zählen intern Aufsichtsrats-Mitglied Stephan Grühsem (VW-Kommunikations-Chef) und Nachwuchs-Geschäftsführer Bernd Sudholt, während Finanz-Geschäftsführer Wolfgang Hotze eher als Augenthaler-Fürsprecher gilt. Manager Klaus Fuchs verhält sich neutral. AR-Chef Lothar Sander wollte eigentlich keinen erneuten Trainer-Wechsel – weiß aber, dass er ihn nicht verhindern kann.
Beim Namen nennt er ihn nicht, aber es ist klar, dass Augenthalers Ärger in Richtung Grühsem geht. Das Aufsichtsrats-Mitglied, das engen Kontakt zu Volkswagen-Chef Martin Winterkorn pflegt, gilt als neuer starker Mann beim VfL. Er hatte mit Aussagen wie „Ich sehe die Situation als Gesamtpaket, aus dem ich den Trainer nicht ausnehmen kann“ die Diskussion um Auge zu Wochenbeginn zumindest nicht beruhigt.
(apa/eh) Klaus Augenthaler ist der Kragen geplatzt – das ist die Erklärung für den Auftritt des VfL-Trainers gestern auf der Pressekonferenz. Sein Frust richtet sich vor allem gegen VW. Nicht ohne Grund vermutet er, dass beim Hauptsponsor und Mehrheitseigner des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten sein Rauswurf beschlossen wurde.
Am Mittwoch hatte Augenthaler den VfL-Aufsichtsratschef Lothar Sander getroffen. Und da sagte ihm das VW-Vorstandsmitglied, dass er in der neuen Saison nicht mehr VfL-Trainer sein wird. Der Auftritt gestern war dann „reiner Selbstschutz, weil ich wusste, welche Fragen mir bei dieser Pressekonferenz gestellt werden“, so der VfL-Coach am Abend gegenüber der WAZ. Und er fügte hinzu: „In dieser Woche gab‘s doch in den Zeitungen nur ein Thema: die Trainerfrage.“
Was den Coach dabei vor allem sauer macht: Dass diese Diskussion um ihn ausgerechnet vor dem wichtigen Abstiegs-Endspiel am Samstag bei Alemannia Aachen losgebrochen ist.
Zu den stärksten Auge-Kritikern zählen intern Aufsichtsrats-Mitglied Stephan Grühsem (VW-Kommunikations-Chef) und Nachwuchs-Geschäftsführer Bernd Sudholt, während Finanz-Geschäftsführer Wolfgang Hotze eher als Augenthaler-Fürsprecher gilt. Manager Klaus Fuchs verhält sich neutral. AR-Chef Lothar Sander wollte eigentlich keinen erneuten Trainer-Wechsel – weiß aber, dass er ihn nicht verhindern kann.
Beim Namen nennt er ihn nicht, aber es ist klar, dass Augenthalers Ärger in Richtung Grühsem geht. Das Aufsichtsrats-Mitglied, das engen Kontakt zu Volkswagen-Chef Martin Winterkorn pflegt, gilt als neuer starker Mann beim VfL. Er hatte mit Aussagen wie „Ich sehe die Situation als Gesamtpaket, aus dem ich den Trainer nicht ausnehmen kann“ die Diskussion um Auge zu Wochenbeginn zumindest nicht beruhigt.
11.05.2007 - 09:13 Uhr
Der Trainer war nicht zu bremsen
VfL: Auge hatte Auftritt angekündigt
(apa/eh) Klaus Augenthalers spektakuläre Pressekonferenz war keine spontane Reaktion. Intern hatte der Noch-Trainer des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg seinen Auftritt bereits am Abend zuvor angekündigt.
Noch unmittelbar vor der Pressekonferenz versuchte VfL-Pressesprecher Kurt Rippholz den Trainer zu bremsen – vergeblich. Auge legte einen Auftritt hin, der an die legendäre Rede von Giovanni Trapattoni erinnerte. „Augenthaler war ja auch mal Traps Co-Trainer“, merkte dazu VfL-Manager Klaus Fuchs mit verhaltenem Schmunzeln an.
Nach der Pressekonferenz trafen sich Fuchs und Augenthaler nochmal zum Gespräch. „Ich hatte das Gefühl, dass er sich Luft verschaffen wollte“, erklärte Fuchs hinterher. „In dem Gespräch war er ganz ruhig. Und ich hatte wirklich das Gefühl, dass er mit aller Macht dieses Spiel am Samstag gewinnen will. Es war ein Gefühlsausbruch – und ich gehe davon aus, dass ihm das ganz gut getan hat.“
Die Mannschaft bekam die Neuigkeiten direkt von Augenthaler – vor dem Nachmittagstraining hielt der Trainer eine kurze Ansprache – und beschrieb seinen Auftritt in der Pressekonferenz selbst.
Aufsichtsrats-Chef Lothar Sander war schon unmittelbar nach der Pressekonferenz vom Auge-Auftritt unterrichtet worden. Die für den Abend geplante Sitzung des AR-Präsidiums sagte er ab. Mit der Begründung, dass ohnehin nichts zu entscheiden sei.
VfL: Auge hatte Auftritt angekündigt
(apa/eh) Klaus Augenthalers spektakuläre Pressekonferenz war keine spontane Reaktion. Intern hatte der Noch-Trainer des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg seinen Auftritt bereits am Abend zuvor angekündigt.
Noch unmittelbar vor der Pressekonferenz versuchte VfL-Pressesprecher Kurt Rippholz den Trainer zu bremsen – vergeblich. Auge legte einen Auftritt hin, der an die legendäre Rede von Giovanni Trapattoni erinnerte. „Augenthaler war ja auch mal Traps Co-Trainer“, merkte dazu VfL-Manager Klaus Fuchs mit verhaltenem Schmunzeln an.
Nach der Pressekonferenz trafen sich Fuchs und Augenthaler nochmal zum Gespräch. „Ich hatte das Gefühl, dass er sich Luft verschaffen wollte“, erklärte Fuchs hinterher. „In dem Gespräch war er ganz ruhig. Und ich hatte wirklich das Gefühl, dass er mit aller Macht dieses Spiel am Samstag gewinnen will. Es war ein Gefühlsausbruch – und ich gehe davon aus, dass ihm das ganz gut getan hat.“
Die Mannschaft bekam die Neuigkeiten direkt von Augenthaler – vor dem Nachmittagstraining hielt der Trainer eine kurze Ansprache – und beschrieb seinen Auftritt in der Pressekonferenz selbst.
Aufsichtsrats-Chef Lothar Sander war schon unmittelbar nach der Pressekonferenz vom Auge-Auftritt unterrichtet worden. Die für den Abend geplante Sitzung des AR-Präsidiums sagte er ab. Mit der Begründung, dass ohnehin nichts zu entscheiden sei.
11.05.2007 - 09:14 Uhr
kommentar
Von
Andreas
Pahlmann
Dass Klaus Augenthaler in der kommenden Saison nicht mehr VfL-Trainer sein wird, ja nicht mehr sein kann, ist spätestens seit seinem Auftritt gestern klar. Seine Verbitterung ist spürbar, er fühlt sich schlecht behandelt. Die Ehe zwischen ihm und dem VfL Wolfsburg ist zerrüttet, eine Scheidung unausweichlich. VW erwartet bessere sportliche Resultate – aber nicht mehr von ihm.
Starker Abgang
Aber hat Augenthaler wirklich mit seiner bizarr anmutenden Pressekonferenz die Lage verschlimmert? Nein. Bei einem Verein, der vor dem wichtigsten Spiel der Saison eine solche Trainer-Diskussion hat, kann die Lage gar nicht mehr schlimmer werden.
Augenthaler hat mit seiner 42-Sekunden-Pressekonferenz zumindest Fragen nach seiner Zukunft verhindert. Und sich kurz vor dem Ende seiner VfL-Amtszeit einen starken Abgang verschafft, an den man sich noch lange erinnern wird.
Von
Andreas
Pahlmann
Dass Klaus Augenthaler in der kommenden Saison nicht mehr VfL-Trainer sein wird, ja nicht mehr sein kann, ist spätestens seit seinem Auftritt gestern klar. Seine Verbitterung ist spürbar, er fühlt sich schlecht behandelt. Die Ehe zwischen ihm und dem VfL Wolfsburg ist zerrüttet, eine Scheidung unausweichlich. VW erwartet bessere sportliche Resultate – aber nicht mehr von ihm.
Starker Abgang
Aber hat Augenthaler wirklich mit seiner bizarr anmutenden Pressekonferenz die Lage verschlimmert? Nein. Bei einem Verein, der vor dem wichtigsten Spiel der Saison eine solche Trainer-Diskussion hat, kann die Lage gar nicht mehr schlimmer werden.
Augenthaler hat mit seiner 42-Sekunden-Pressekonferenz zumindest Fragen nach seiner Zukunft verhindert. Und sich kurz vor dem Ende seiner VfL-Amtszeit einen starken Abgang verschafft, an den man sich noch lange erinnern wird.
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