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Bewertung der sportlichen Situation

02.12.2019 - 16:42 Uhr
Bewertung der sportlichen Situation |#5101
02.05.2026 - 17:56 Uhr
Der Kopf ist das Problem. Selbst heute gab es drei, vier Ansätze für ein vertikales Offensivspiel, bei dem dann irgendwann die Präzision abhanden kam. Die Jungs wissen eigentlich, wie es gehen soll, es fehlt ihnen derzeit aber einfach an Griffigkeit und Selbstbewusstsein.

Tatsächlich denke ich nicht, dass die Mannschaft "gegen den Trainer spielt", sondern eher, dass jeder mit sich selbst und seiner sportlichen Zukunft beschäftigt ist; es ist der Korpsgeist, der verlorengegangen ist. Eine ganze Reihe - auch verdienter - Spieler wurde vermutlich bereits klar gemacht, dass sie sich (ungeachtet der Vertragslage) nach Möglichkeit einen neuen Vewrein suchen sollten; darunter dürften sich auch Ritter, Hanslik und Redondo befinden, was die Mannschaftshierarchie zertrümmert. Spieler mit weiterlaufenden Verträgen müssen damit erstmal fertig werden und sich überlegen, wie sie sich positionieren wollen: Vertrag aussitzen oder neuen Verein suchen? Auch will man sich dann natürlich nicht mehr verletzen, geht entsprechend zurückgenommen in Zweikämpfe und identifiziert sich nicht mehr mit dem Ganzen. In der Konsequenz hast du dann elf ICH-AGs auf dem Platz. Naja, nicht wirklich elf, weil einige (z.B. Krahl) nicht zur Disposition stehen und entsprechend auch Leistung bringen. Auch ein Joly spielt so, als hätte er hier eine Zukunft. Das Gegenbeispiel ist Sirch, der seit Monaten so spielt, dass du absolut sicher sein kannst, dass er den Verein zum Saisonende verlassen wird.

Dazu kommt, dass man Spieler, deren Mindset in Ordnung ist, die man aber nicht zu halten gedenkt, auch nicht mehr oder nur noch in Teilzeit einsetzt (Bassette, Kim). Dies schwächt die sportliche Performance weiter.

Ganz ehrlich: Ich nehme keinem einzigen Spieler, der sich diese Woche verletzt oder krank neu abgemeldet hat, dies ab und glaube, dass sich jeder Einzelne von ihnen noch vor Kurzem im selben Gesundheitszustand fit gemeldet hätte. Man hat also vielleicht tatsächlich einen "Pferdekuss" etc., hätte aber auf jeden Fall spielen wollen. Jetzt halt eben nicht mehr.

Fazit: Man spielt nicht explizit gegen TL, vielmehr sind einem Trainer und FCK schon relativ egal geworden und ist man in die Suchbewegung verstrickt, wo es einen in der kommenden Saison hin verschlägt. Das gilt m.E. auch für die genannten Urgesteine. Und damit hast du dann weder Vereinsidentifikation noch Mannschaftshierarchie mehr zur Verfügung.

Wenn ich mit dieser Vermutung recht habe, könnte an dieser Situation auch ein neuer Trainer nichts mehr ändern. Das einzige Mittel gegen so eine Konstellation ist ein Cut wie der von Hannover zu dieser Saison. Es ist dann in der Tat diese Mannschaft, die du rausschmeißen musst. Der Rest ist eine Rechenaufgabe und eine Frage des Agreements, damit möglichst wenige Spieler ihre Verträge auf der Tribüne aussitzen wollen. Ein finanzieller Kraftakt wäre ebenso vonnöten.

Diese Mannschaft ist tot. Und nun muss sie begraben werden, sonst gelingt kein Neuanfang.

Ich denke, dies ist der Grund, warum man in der sportlichen Leitung das Problem nicht beim Trainer sieht.

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502 Bad Gateway
nginx
Bewertung der sportlichen Situation |#5102
02.05.2026 - 18:10 Uhr
Zitat von Zitat von
Zitat vonspan/span


Kann ich fast alles nachvollziehen - aber die Zukunft der Vereinsidentifikation sind Spieler wie Gibs, Hofmeister, Schramm oder Jungfleisch … die Hierarchie ist seit der 40 Punkte Marke implodiert - dazu die Leihspieler und seit langem feststehende Abgänge (Sirch kann ich nichts vorwerfen - ihm wurde auch keine Führungsrolle im Sinne der Hierarchie übertragen) …. die aktuelle Entwicklung ist unter all den Punkten nicht überraschend. Ich bin neutral ggü TL, die Situation hat er nicht alleine zu verantworten - Aktionismus alleine beim Coach wäre für mich zu kurz gedacht.
Bewertung der sportlichen Situation |#5103
02.05.2026 - 18:14 Uhr
Dass das Ganze aber so "gebündelt" daher kommt, ist schon auffällig. Und irgendwie nicht das erste Mal.

Da fragt man sich doch, wie wird in der sportlichen Leitung gedacht bzw. geplant. Wenn ich etwas aufbauen will, muss das längerfristig gedacht werden. Da muss ich sehen, dass (zu) viele Positionen am Ende der Saison zur Disposition stehen. Umbruch halt - aber irgendwie nicht (sauber) geplant, sonder eher dem Zufall überlassen.

Wieviele neue Spieler brauchen wir denn jetzt?

Und dass der Trainer da nichts ausrichten kann, spricht dann auch nicht gerade für denselben. Ein (wirklich) guter Trainer sollte in der Lage sein, so etwas ein Stück weit aufzufangen bzw. dem zu begegnen. Und genau das sehe ich nicht! Sonst jemand?

Also wenn Umbruch, dann richtig. Da gehört dann auch der Trainer mit dazu!

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"Angesichts eines Hindernisses ist die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten nicht unbedingt eine Gerade" (Bert Brecht "Galileo Galilei")
Bewertung der sportlichen Situation |#5104
02.05.2026 - 18:20 Uhr
Zitat von Newtrial
Der Kopf ist das Problem. Selbst heute gab es drei, vier Ansätze für ein vertikales Offensivspiel, bei dem dann irgendwann die Präzision abhanden kam. Die Jungs wissen eigentlich, wie es gehen soll, es fehlt ihnen derzeit aber einfach an Griffigkeit und Selbstbewusstsein.

Tatsächlich denke ich nicht, dass die Mannschaft "gegen den Trainer spielt", sondern eher, dass jeder mit sich selbst und seiner sportlichen Zukunft beschäftigt ist; es ist der Korpsgeist, der verlorengegangen ist. Eine ganze Reihe - auch verdienter - Spieler wurde vermutlich bereits klar gemacht, dass sie sich (ungeachtet der Vertragslage) nach Möglichkeit einen neuen Vewrein suchen sollten; darunter dürften sich auch Ritter, Hanslik und Redondo befinden, was die Mannschaftshierarchie zertrümmert. Spieler mit weiterlaufenden Verträgen müssen damit erstmal fertig werden und sich überlegen, wie sie sich positionieren wollen: Vertrag aussitzen oder neuen Verein suchen? Auch will man sich dann natürlich nicht mehr verletzen, geht entsprechend zurückgenommen in Zweikämpfe und identifiziert sich nicht mehr mit dem Ganzen. In der Konsequenz hast du dann elf ICH-AGs auf dem Platz. Naja, nicht wirklich elf, weil einige (z.B. Krahl) nicht zur Disposition stehen und entsprechend auch Leistung bringen. Auch ein Joly spielt so, als hätte er hier eine Zukunft. Das Gegenbeispiel ist Sirch, der seit Monaten so spielt, dass du absolut sicher sein kannst, dass er den Verein zum Saisonende verlassen wird.

Dazu kommt, dass man Spieler, deren Mindset in Ordnung ist, die man aber nicht zu halten gedenkt, auch nicht mehr oder nur noch in Teilzeit einsetzt (Bassette, Kim). Dies schwächt die sportliche Performance weiter.

Ganz ehrlich: Ich nehme keinem einzigen Spieler, der sich diese Woche verletzt oder krank neu abgemeldet hat, dies ab und glaube, dass sich jeder Einzelne von ihnen noch vor Kurzem im selben Gesundheitszustand fit gemeldet hätte. Man hat also vielleicht tatsächlich einen "Pferdekuss" etc., hätte aber auf jeden Fall spielen wollen. Jetzt halt eben nicht mehr.

Fazit: Man spielt nicht explizit gegen TL, vielmehr sind einem Trainer und FCK schon relativ egal geworden und ist man in die Suchbewegung verstrickt, wo es einen in der kommenden Saison hin verschlägt. Das gilt m.E. auch für die genannten Urgesteine. Und damit hast du dann weder Vereinsidentifikation noch Mannschaftshierarchie mehr zur Verfügung.

Wenn ich mit dieser Vermutung recht habe, könnte an dieser Situation auch ein neuer Trainer nichts mehr ändern. Das einzige Mittel gegen so eine Konstellation ist ein Cut wie der von Hannover zu dieser Saison. Es ist dann in der Tat diese Mannschaft, die du rausschmeißen musst. Der Rest ist eine Rechenaufgabe und eine Frage des Agreements, damit möglichst wenige Spieler ihre Verträge auf der Tribüne aussitzen wollen. Ein finanzieller Kraftakt wäre ebenso vonnöten.

Diese Mannschaft ist tot. Und nun muss sie begraben werden, sonst gelingt kein Neuanfang.

Ich denke, dies ist der Grund, warum man in der sportlichen Leitung das Problem nicht beim Trainer sieht.


Das sehe ich komplett genauso, dazu sei allerdings gesagt das dies nicht zwangsläufig für eine Weiterbeschäftigung von Lieberknecht sprechen muss. Für mich hat das eine nichts mit dem anderen zu tun.
Weiterhin denke ich das man die Hierarchie ganz bewusst sprengt und sich somit neue Impulse in der neuen Saison verspricht und ich glaube auch, dass es funktionieren KANN. Ein Selbstläufer wird das allerdings nicht, vor allem wenn man auf dem Transfermarkt ähnlich schlecht wie in der Winterpause agiert.
Bewertung der sportlichen Situation |#5105
02.05.2026 - 18:37 Uhr
Zitat von Teufelsbraten
Zitat von Roede_Orm

OK, generell hört sich Platz 7 gut an.
Was bleibt sind die immensen leistungsschwankungen, oftmals leere Auftritte, nicht ansehnlicher Fußball und wohl auch ein teurer Kader, schlechte Stimmung und vielleicht auch ein zerstrittener Kader/verein.
… ist/war es das wert ?
Warum läuft gefühlt jedes Jahr die Entwicklung komplett aus dem Ruder?
Sind wir verflucht oder einfach nur zu dämlich?
Ich tippe auf das zweite.
Bei unserem Potential wird hier leider wohl zu schlecht gearbeitet.
Dieses Problem haben leider viele Traditionsklubs.
Ein wildes Umfeld, zu hohe Erwartungen, der Hunger auf kurzfristige Erfolge etc. führt leider oftmals in eine chaotische Planung und auch zu einer Art Geldverschwendung.
Teure Spieler werden ad hoc geholt, die im Nachhinein die Anzahl an kaderleichen vergrössert, nur um evtl Erwartungen und Träume zu erfüllen. Am Ende regiert jedoch weiter das Chaos.
Wie man es richtig machen kann, zeigen Vereine wie Freiburg, Augsburg, Mainz oder Union in der Bundesliga oder Vereine wie Paderborn, Elversberg in der zweiten Liga.
Wenn wir weiterhin in der Entwicklung chaotisch arbeiten, geht es uns mal so wie 1860 München.
Hier muss sich peux a peux etwas entwickeln und nicht versuchen all in zu gehen.
Leider schürt oftmals die große Fangemeinde diesbezüglich oftmals einen immensen druck auf den Verein.
Somit Fluch und Segen zugleich.

Wir sollten vielleicht anfangen erstmal wieder kleinere Brötchen zu backen, anstatt von Aufstiegen zu träumen. Erst wenn wir irgendwann mal stabil sind, können wir diesbzgl angreifen. Wir sind aktuell keinesfalls so weit und ich sehe leider parallelen zu Mitte/Ende der 90er Jahre, als wir uns größer geredet haben, als wir waren.
Das Ergebnis ist bekannt.
Von daher step by step weiterentwickeln und nicht wieder irrwitzige Transfers oder all in.

Ich bin der Meinung, dass wir bei einem Transferüberschuss von 3 Mio.diese Saison auch nicht im Ansatz„all in“ gegangen sind.
Man kann über den einen oder anderen Spieler durchaus diskutieren, aber alleine Sküttä würde uns bei einem Weiterverkauf wohl mindestens weitere 3 Mios.überschuss bescheren.
Ein Prtarin hat seinen Marktwert mit Sicherheit auch nicht verspielt.
Der Rest sind Leihen ohne Risiko.
Gut Rasmussen mit 1Mio..aber die kriegst Du auch annähernd wieder rein.
Also:
Wo sind die 1860 Vibes ich sehe sie wirklich nicht?


Ich hatte extra geschrieben „geht es uns mal so wie 1860“.
Emreli, Rasmussen , berisha, Joly, etc sind wohl teuer im Gehalt. Die entsprechenden Leistungen dagegen sind durchschnittlich. Dazu kommen noch die ganzen kaderleichen.
Der Kader ist definitiv zu teuer und bzgl solcher teuren Spieler haben wir schon einen entsprechenden All in Faktor.
War damals beim wahren borbely, taribo West, itay schechter, idrissou, etc ähnlich. Günstig bekommen, teures Gehalt bezahlt, was uns Probleme gemacht hat. Ähnlich so, als ob ich günstig einen BMW gekauft habe und dann die werkstattbesuche, die Versicherung etc. mir finanziell weh tun.
Wenn wir jetzt noch orban oder Heintz holen würden, würde ein Schuh draus, aber ein schlechter.
Wir drehen uns irgendwie im Kreis.
Haben wir mal ein paar finanzielle Mittel, werden die verballert.
Ich rede nicht von skyttä, der wird im Verhältnis zu Rasmussen und berisha oder alidou noch wenig verdienen.

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TM.de, seit 2005 dabei :-)

... wer Schreibfehler findet, darf sie gern behalten
Bewertung der sportlichen Situation |#5106
02.05.2026 - 18:52 Uhr
Zitat von Newtrial
Der Kopf ist das Problem. Selbst heute gab es drei, vier Ansätze für ein vertikales Offensivspiel, bei dem dann irgendwann die Präzision abhanden kam. Die Jungs wissen eigentlich, wie es gehen soll, es fehlt ihnen derzeit aber einfach an Griffigkeit und Selbstbewusstsein.

Tatsächlich denke ich nicht, dass die Mannschaft "gegen den Trainer spielt", sondern eher, dass jeder mit sich selbst und seiner sportlichen Zukunft beschäftigt ist; es ist der Korpsgeist, der verlorengegangen ist. Eine ganze Reihe - auch verdienter - Spieler wurde vermutlich bereits klar gemacht, dass sie sich (ungeachtet der Vertragslage) nach Möglichkeit einen neuen Vewrein suchen sollten; darunter dürften sich auch Ritter, Hanslik und Redondo befinden, was die Mannschaftshierarchie zertrümmert. Spieler mit weiterlaufenden Verträgen müssen damit erstmal fertig werden und sich überlegen, wie sie sich positionieren wollen: Vertrag aussitzen oder neuen Verein suchen? Auch will man sich dann natürlich nicht mehr verletzen, geht entsprechend zurückgenommen in Zweikämpfe und identifiziert sich nicht mehr mit dem Ganzen. In der Konsequenz hast du dann elf ICH-AGs auf dem Platz. Naja, nicht wirklich elf, weil einige (z.B. Krahl) nicht zur Disposition stehen und entsprechend auch Leistung bringen. Auch ein Joly spielt so, als hätte er hier eine Zukunft. Das Gegenbeispiel ist Sirch, der seit Monaten so spielt, dass du absolut sicher sein kannst, dass er den Verein zum Saisonende verlassen wird.

Dazu kommt, dass man Spieler, deren Mindset in Ordnung ist, die man aber nicht zu halten gedenkt, auch nicht mehr oder nur noch in Teilzeit einsetzt (Bassette, Kim). Dies schwächt die sportliche Performance weiter.

Ganz ehrlich: Ich nehme keinem einzigen Spieler, der sich diese Woche verletzt oder krank neu abgemeldet hat, dies ab und glaube, dass sich jeder Einzelne von ihnen noch vor Kurzem im selben Gesundheitszustand fit gemeldet hätte. Man hat also vielleicht tatsächlich einen "Pferdekuss" etc., hätte aber auf jeden Fall spielen wollen. Jetzt halt eben nicht mehr.

Fazit: Man spielt nicht explizit gegen TL, vielmehr sind einem Trainer und FCK schon relativ egal geworden und ist man in die Suchbewegung verstrickt, wo es einen in der kommenden Saison hin verschlägt. Das gilt m.E. auch für die genannten Urgesteine. Und damit hast du dann weder Vereinsidentifikation noch Mannschaftshierarchie mehr zur Verfügung.

Wenn ich mit dieser Vermutung recht habe, könnte an dieser Situation auch ein neuer Trainer nichts mehr ändern. Das einzige Mittel gegen so eine Konstellation ist ein Cut wie der von Hannover zu dieser Saison. Es ist dann in der Tat diese Mannschaft, die du rausschmeißen musst. Der Rest ist eine Rechenaufgabe und eine Frage des Agreements, damit möglichst wenige Spieler ihre Verträge auf der Tribüne aussitzen wollen. Ein finanzieller Kraftakt wäre ebenso vonnöten.

Diese Mannschaft ist tot. Und nun muss sie begraben werden, sonst gelingt kein Neuanfang.

Ich denke, dies ist der Grund, warum man in der sportlichen Leitung das Problem nicht beim Trainer sieht.

Dann hoffen wir mal dass der Toralumbruch für nächste Saison gelingt wie diese Saison in Hannover. Wobei ich nicht erinnere, ob es da zum Ende der letzten Saison ähnliche Auflösungserscheinungen gab.

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Steter Tritt höhlt das Bein des Gegners.
Bewertung der sportlichen Situation |#5107
02.05.2026 - 19:02 Uhr
Hannover ist zum Ende unter Breitenreiter ziemlich abgekackt, hat nach dessen Freistellung aber direkt wieder gute Leistungen gezeigt. Schalke wäre der krassere Vergleichskandidat. Die wären fast abgestiegen. Und jetzt, nach dem Totalumbruch, steigen sie höchstwahrscheinlich auf.

Zu so einem Totalumbruch würde allerdings auch ein Neuanfang auf der Trainerposition gehören.

Beste Grüße
Lullaby
Bewertung der sportlichen Situation |#5108
02.05.2026 - 19:09 Uhr
Zitat von Lullaby
Hannover ist zum Ende unter Breitenreiter ziemlich abgekackt, hat nach dessen Freistellung aber direkt wieder gute Leistungen gezeigt. Schalke wäre der krassere Vergleichskandidat. Die wären fast abgestiegen. Und jetzt, nach dem Totalumbruch, steigen sie höchstwahrscheinlich auf.
Zu so einem Totalumbruch würde allerdings auch ein Neuanfang auf der Trainerposition gehören.

Sehe ich persönlich auch so. Sollte man allerdings die Planungen bereits auf TL zuschneiden, würde dies sie Entschiedenheit der sportlichen Leitung erklären, am Trainer festzuhalten. Und die aktuellen Zerfallserscheinungen werden ihm im obigen Szenario möglicherweise gar nicht allzu stark zugerechnet.

Ich selbst glaube nicht wirklich an diesen Weg.

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502 Bad Gateway
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Bewertung der sportlichen Situation |#5109
02.05.2026 - 19:12 Uhr
Zitat von Lullaby
Hannover ist zum Ende unter Breitenreiter ziemlich abgekackt, hat nach dessen Freistellung aber direkt wieder gute Leistungen gezeigt. Schalke wäre der krassere Vergleichskandidat. Die wären fast abgestiegen. Und jetzt, nach dem Totalumbruch, steigen sie höchstwahrscheinlich auf.

Zu so einem Totalumbruch würde allerdings auch ein Neuanfang auf der Trainerposition gehören.

Beste Grüße
Lullaby


Dann ist es eben so.
Aktuell wünsche ich mir einfach, dass wir strukturiert und im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten arbeiten. Auch wenn wir dadurch nicht kurzfristig aufsteigen sollten.
Es muss und sollte etwas tolles entstehen und zudem mit einer entsprechenden Konstanz.
Habe irgendwann keine Lust mehr in jeder Saison über die gleichen Dinge zu diskutieren und jedes Mal den Kader umzubauen und über neue kaderleichen und immernoch offene Baustellen nachzudenken.
Hab jetzt schon bedenken bzgl der Sommerpause. Es werden wohl wieder die gleichen Themen durchgekaut wie jedes Jahr. Miese Stimmung vorprogrammiert. Same Procedere as every year.
Aber was soll’s… gehört wohl bei uns dazu und man gewöhnt sich daran.

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TM.de, seit 2005 dabei :-)

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Bewertung der sportlichen Situation |#5110
02.05.2026 - 20:02 Uhr
Zitat von Newtrial
Der Kopf ist das Problem. Selbst heute gab es drei, vier Ansätze für ein vertikales Offensivspiel, bei dem dann irgendwann die Präzision abhanden kam. Die Jungs wissen eigentlich, wie es gehen soll, es fehlt ihnen derzeit aber einfach an Griffigkeit und Selbstbewusstsein.

Tatsächlich denke ich nicht, dass die Mannschaft "gegen den Trainer spielt", sondern eher, dass jeder mit sich selbst und seiner sportlichen Zukunft beschäftigt ist; es ist der Korpsgeist, der verlorengegangen ist. Eine ganze Reihe - auch verdienter - Spieler wurde vermutlich bereits klar gemacht, dass sie sich (ungeachtet der Vertragslage) nach Möglichkeit einen neuen Vewrein suchen sollten; darunter dürften sich auch Ritter, Hanslik und Redondo befinden, was die Mannschaftshierarchie zertrümmert. Spieler mit weiterlaufenden Verträgen müssen damit erstmal fertig werden und sich überlegen, wie sie sich positionieren wollen: Vertrag aussitzen oder neuen Verein suchen? Auch will man sich dann natürlich nicht mehr verletzen, geht entsprechend zurückgenommen in Zweikämpfe und identifiziert sich nicht mehr mit dem Ganzen. In der Konsequenz hast du dann elf ICH-AGs auf dem Platz. Naja, nicht wirklich elf, weil einige (z.B. Krahl) nicht zur Disposition stehen und entsprechend auch Leistung bringen. Auch ein Joly spielt so, als hätte er hier eine Zukunft. Das Gegenbeispiel ist Sirch, der seit Monaten so spielt, dass du absolut sicher sein kannst, dass er den Verein zum Saisonende verlassen wird.

Dazu kommt, dass man Spieler, deren Mindset in Ordnung ist, die man aber nicht zu halten gedenkt, auch nicht mehr oder nur noch in Teilzeit einsetzt (Bassette, Kim). Dies schwächt die sportliche Performance weiter.

Ganz ehrlich: Ich nehme keinem einzigen Spieler, der sich diese Woche verletzt oder krank neu abgemeldet hat, dies ab und glaube, dass sich jeder Einzelne von ihnen noch vor Kurzem im selben Gesundheitszustand fit gemeldet hätte. Man hat also vielleicht tatsächlich einen "Pferdekuss" etc., hätte aber auf jeden Fall spielen wollen. Jetzt halt eben nicht mehr.

Fazit: Man spielt nicht explizit gegen TL, vielmehr sind einem Trainer und FCK schon relativ egal geworden und ist man in die Suchbewegung verstrickt, wo es einen in der kommenden Saison hin verschlägt. Das gilt m.E. auch für die genannten Urgesteine. Und damit hast du dann weder Vereinsidentifikation noch Mannschaftshierarchie mehr zur Verfügung.

Wenn ich mit dieser Vermutung recht habe, könnte an dieser Situation auch ein neuer Trainer nichts mehr ändern. Das einzige Mittel gegen so eine Konstellation ist ein Cut wie der von Hannover zu dieser Saison. Es ist dann in der Tat diese Mannschaft, die du rausschmeißen musst. Der Rest ist eine Rechenaufgabe und eine Frage des Agreements, damit möglichst wenige Spieler ihre Verträge auf der Tribüne aussitzen wollen. Ein finanzieller Kraftakt wäre ebenso vonnöten.

Diese Mannschaft ist tot. Und nun muss sie begraben werden, sonst gelingt kein Neuanfang.

Ich denke, dies ist der Grund, warum man in der sportlichen Leitung das Problem nicht beim Trainer sieht.


Bester Beitrag hier im Forum der letzten vier Wochen. Danke dafür! 🫶🏻
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