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Bundesliga Konkurrenz

17.04.2018 - 19:31 Uhr
Bundesliga Konkurrenz |#57941
19.08.2026 - 12:22 Uhr
Zitat von Armageddon5
Zitat von Vossy09

Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass wir im Vergleich zu einigen direkten Wettbewerbern diesen Sommer einen wirklich guten Job auf dem Transfermarkt machen. So ist bereits 3 Tage vor Schluss nahezu jede Position genau doppelt besetzt (mit Fort wäre es bei jeder Position der Fall), während die Konkurrenz teilweise noch massig Transfers tätigen muss, um ihren Kader einigermaßen rund zu gestalten:

Leverkusen muss unbedingt noch einen RV für die Spitze holen, da sie dort mit Arthur und Vazquez aktuell mMn. noch große Qualitätsprobleme haben und ich eine IV-Lösung dort für auch eher ungeeignet halte. Dazu müssen sie in 13 Tagen noch 2 IV, 1 OM, 2 ROA und 1 ST verkaufen und wollen wie kolportiert Diaby verpflichten (=min. 8 Transfers).

Leipzig sitzt noch auf etlichen Millionen Transferüberschuss und sollte der El Mala Wechsel nicht durchgehen gibt es kaum noch sinnvolle Alternativen für die Diomande Nachfolge. Auch sie müssen noch 1 IV, 1 RV, 1 ZM, 1 ZOM und 1-2 LOA loswerden (=min. 6 Transfers).

Und auch Stuttgart hat bislang lediglich die Zugangsseite geschlossen und müsste eig. noch 1 TW, 1 RV, 1 DM, 1 LOA, 1 ROA und 2 ST abgeben (=7 Transfers).

All diese Vereine binden zumindest zum jetzigen Zeitpunkt massig Gehaltsbudget und es ist fraglich, ob sie diese Summe an Transfers in weniger als zwei Wochen über die Bühne bringen.

Wir sind mMn. nicht nur rein quantitativ kaderarchitektonisch dieses Jahr deutlich sinnvoller aufgestellt, sondern fahren mit dem Ansatz "Qualität in Spitze und Talent in Breite" aus meiner Sicht auch deutlich sinnvoller als in vielen Vorjahren in denen wir oft auf solides Mittelmaß in der Breite (Philipp, Wolf, Özcan) setzten und dazu teilweise 4 Stürmer im Kader führten, um andere Positionen dann erstaunlicherweise jahrelang komplett zu vernachlässigen.

Da Kaderpolitik aus meiner Sicht noch wichtiger ist als Trainerpolitik, weil sie langfristiger ist und weniger leicht austauschbar ist bin ich wirklich froh, dass wir hier mMn. wieder einen deutlich besseren Job machen als in den Vorjahren.


So gern ich dir vollumfänglich zustimmen würde, finde ich das dann doch eeeetwas selektiv betrachtet.

Wir haben noch ähnlich Baustellen wie unsere Konkurrenz im Kader. Wenn man das Position für Position durchgeht, sind wir uns glaube ich einig dass wir sowohl im Kasten als auch in der IV vorzüglich aufgestellt sind. Über die Kombi Kobel und Meyer brauchen wir denke ich nichts sagen.

Stamm-IV mit Schlotti, Gadou und Anton ist Top. Dahinter Bensebaini, Mane und Reggiani ist auch spannend.

Aber dann geht es schon etwas dahin. Auf LV sehe ich uns schwach besetzt. Bei Svensson habe ich keine Bauchschmerzen - wenn es unser Backup-LV wäre. Aber als Stamm-LV sehe ich ihn leider Qualitativ als nicht ausreichend. Wenn wir jetzt davon ausgehen dass wir einen wirklich Umbruch vollziehen und die nächsten 1, 2 Saison der Übergang sind, finde ich Svensson schon ok. Aber für die Spitze reicht es nicht. Prates natürlich eine Wundertüte.

Auf RV sehe ich genau die gleichen Schwierigkeiten. Ryerson hatte eine durchschnittliche Saison, die durch die Assists besser gemacht wird, als sie meiner Meinung nach war. Zu Fort kann ich persönlich nichts sagen, kenne den Spieler bisher nicht.

Im ZM sind wir in der Spitze auch Top aufgestellt. 2 aus Nmecha, Bellingham & Veerman bereiten mir keinerlei Bauchschmerzen. Ich sehe allerdings Bellingham auch nicht so kritisch wie viele andere. Ich wünsche mir sehr, dass Chuk endlich seinen Durchbruch packt. Mir fehlt allerdings der Glaube mittlerweile. Sabitzer muss noch weg. Besser Heute als Gestern. Kaba ein angebliches Top-Talent zu dem ich persönlich allerdings nicht viel sagen kann. Dann gehst du mit 3 potenziellen Stammspielern, wovon nur 2 Spielen können in die Saison und hast dahinter noch einen ernsten Contender und zwei Wundertüten. Finde ich auch erstmal OK.

Im OM sind wir dann mit unseren beiden Griechen auch gut aufgestellt. Dahinter kommen dann 3 spannende Talente. Ob das für die Ansprüche dann genügt, werden wir (hoffentlich nicht) sehen.

Im Sturm sehe ich vor allem ein Problem. Und das heißt Kovac. Guirassy hat mir letzte Saison überhaupt nicht gefallen. Das neue Spielermaterial passt meiner Meinung nach auch überhaupt nicht zu Guirassy. Ein Kovac wird aber voll und ganz auf diesen bauen. Klar in meiner Fantasie haben wir jetzt die perfekten Spieler in den Halbräumen, die dir sowohl Beier als auch Silva in die Spitze schicken. Die Realität sieht aber eher so aus dass wir gegen 12-14 Bundesligisten Handball-Fußball vorm 16er Spielen.

Ich bin wirklich gespannt wie das ganze am Ende aussehen soll und wie lang wir uns den Kovac-Krampf noch anschauen müssen. Ich werde auf jeden Fall auf die Barrikaden gehen sobald ich in einem Pflichtspiel Beier auf der Schiene oder diesen Inverse-AV-Unfall zu Gesicht bekomme.

Somit bist du (rein nach meiner Ansicht) mit Fort, Sabitzer, Guirassy & Kovac auch bei mindestens 4 noch nötigen Transfers.

Du hast das, glaube ich, missverstanden.

Du bewertest den Kader qualitativ, und zwar aus deiner Sicht. Deinem Vorposter ging es aber darum, wie viele Transfers noch zu tätigen sind, um a) die gewünschten Verstärkungen zu bekommen und b) Budget bindende "Kaderleichen" loszuwerden. Deswegen spielt es keine Rolle, ob du Svensson und Ryerson als zu schwach ansiehst oder Guirassy als überflüssig. Es deutet alles darauf hin, dass die sportlich Verantwortlichen beim BVB es anders sehen und entsprechend hier auch nicht mehr tätig werden, außer bei finanziell reizvollen Angeboten. Daher hat @Vossy09 meiner Meinung nach absolut recht mit der Behauptung, dass der BVB-Kader mit dem Transfer eines RV komplett wäre und die Transferaktivitäten problemlos abgeschlossen sein könnten.
Bundesliga Konkurrenz |#57942
19.08.2026 - 12:26 Uhr
Zitat von Najamka
Zitat von novacane

Unabhängig davon wie es bei Musiala ausgeht, wo ich ihm eine rasche und komplikationsarme vollständige Genesung wünsche, zeigt das einmal mehr wie riskant das sein kann als Fußballverein sich von einzelnen Spielern abhängig zu machen.

Vor einem Jahr wurde Musiala noch verlängert zu einem Spitzengehalt von €25 Mio. pro Jahr (auf einem Niveau mit Kane!) und da wurde schon eine Stimmungslage gemacht, dass der zukünftige Weltfußballer geht wenn man ihn nicht verlängert, dass er auf gar keinen Fall zu ersetzen wäre, dass man All-In gehen muss und etwas über ein Jahr später stehen wir jetzt bei dieser Situation.


Solche gesundheitlichen Dinge sieht man nicht kommen. Götze, Haller, Eichhorn ect.


Klar. Bei Musiala ist es aber nur ein weiterer Baustein in einer Reihe, die durchaus skeptisch auf die Zukunft blicken lassen. Da kommen die Verletzungen und die schwachen Leistungen ja noch dazu.

•     •     •

Borussia Dortmund - Für immer Deutscher Meister

Deutscher Meister: 1956, 1957, 1963, 1995, 1996, 2002, 2011, 2012
DFB-Pokal: 1965, 1989, 2012, 2017, 2021
Deutscher Supercup: 1989, 1995, 1996, 2008, 2013, 2014, 2019
Pokal der Pokalsieger: 1966
UEFA Champions League: 1997
Weltpokal: 1997

Es gibt nie nie nie einen anderen Verein
Bundesliga Konkurrenz |#57943
19.08.2026 - 13:21 Uhr
Zitat von Najamka
Zitat von novacane

Unabhängig davon wie es bei Musiala ausgeht, wo ich ihm eine rasche und komplikationsarme vollständige Genesung wünsche, zeigt das einmal mehr wie riskant das sein kann als Fußballverein sich von einzelnen Spielern abhängig zu machen.

Vor einem Jahr wurde Musiala noch verlängert zu einem Spitzengehalt von €25 Mio. pro Jahr (auf einem Niveau mit Kane!) und da wurde schon eine Stimmungslage gemacht, dass der zukünftige Weltfußballer geht wenn man ihn nicht verlängert, dass er auf gar keinen Fall zu ersetzen wäre, dass man All-In gehen muss und etwas über ein Jahr später stehen wir jetzt bei dieser Situation.


Solche gesundheitlichen Dinge sieht man nicht kommen. Götze, Haller, Eichhorn ect.


Müssen aber trotzdem in gewisser Weise mit eingepreist werden weil man eben nie 100% wissen kann wie sich ein Spieler entwickelt.

Kommt es eigentlich nur mir so vor oder häufen sich im Fussball mittlerweile diese nicht sportspezifischen Erkrankungen? Götze und Eichhorn mit Stoffwechselerkrankungen, Haller, Baumgartl, Lainer, Boetius, und Richter mit Krebs und jetzt Musiala mit Absencen. Das sind schon relativ viele relativ bekannte Namen aus den letzten Jahren. Ist das jetzt einfach selektive Wahrnehmung und gab es immer schon oder wird damit heutzutage einfach offener Umgegangen? Oder ist das ein tatsächlicher Effekt und woher kommt der? Corona? Dopingnebenwirkungen?
Bundesliga Konkurrenz |#57944
19.08.2026 - 13:32 Uhr
Zitat von banshee
Zitat von Armageddon5

Zitat von Vossy09

Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass wir im Vergleich zu einigen direkten Wettbewerbern diesen Sommer einen wirklich guten Job auf dem Transfermarkt machen. So ist bereits 3 Tage vor Schluss nahezu jede Position genau doppelt besetzt (mit Fort wäre es bei jeder Position der Fall), während die Konkurrenz teilweise noch massig Transfers tätigen muss, um ihren Kader einigermaßen rund zu gestalten:

Leverkusen muss unbedingt noch einen RV für die Spitze holen, da sie dort mit Arthur und Vazquez aktuell mMn. noch große Qualitätsprobleme haben und ich eine IV-Lösung dort für auch eher ungeeignet halte. Dazu müssen sie in 13 Tagen noch 2 IV, 1 OM, 2 ROA und 1 ST verkaufen und wollen wie kolportiert Diaby verpflichten (=min. 8 Transfers).

Leipzig sitzt noch auf etlichen Millionen Transferüberschuss und sollte der El Mala Wechsel nicht durchgehen gibt es kaum noch sinnvolle Alternativen für die Diomande Nachfolge. Auch sie müssen noch 1 IV, 1 RV, 1 ZM, 1 ZOM und 1-2 LOA loswerden (=min. 6 Transfers).

Und auch Stuttgart hat bislang lediglich die Zugangsseite geschlossen und müsste eig. noch 1 TW, 1 RV, 1 DM, 1 LOA, 1 ROA und 2 ST abgeben (=7 Transfers).

All diese Vereine binden zumindest zum jetzigen Zeitpunkt massig Gehaltsbudget und es ist fraglich, ob sie diese Summe an Transfers in weniger als zwei Wochen über die Bühne bringen.

Wir sind mMn. nicht nur rein quantitativ kaderarchitektonisch dieses Jahr deutlich sinnvoller aufgestellt, sondern fahren mit dem Ansatz "Qualität in Spitze und Talent in Breite" aus meiner Sicht auch deutlich sinnvoller als in vielen Vorjahren in denen wir oft auf solides Mittelmaß in der Breite (Philipp, Wolf, Özcan) setzten und dazu teilweise 4 Stürmer im Kader führten, um andere Positionen dann erstaunlicherweise jahrelang komplett zu vernachlässigen.

Da Kaderpolitik aus meiner Sicht noch wichtiger ist als Trainerpolitik, weil sie langfristiger ist und weniger leicht austauschbar ist bin ich wirklich froh, dass wir hier mMn. wieder einen deutlich besseren Job machen als in den Vorjahren.


So gern ich dir vollumfänglich zustimmen würde, finde ich das dann doch eeeetwas selektiv betrachtet.

Wir haben noch ähnlich Baustellen wie unsere Konkurrenz im Kader. Wenn man das Position für Position durchgeht, sind wir uns glaube ich einig dass wir sowohl im Kasten als auch in der IV vorzüglich aufgestellt sind. Über die Kombi Kobel und Meyer brauchen wir denke ich nichts sagen.

Stamm-IV mit Schlotti, Gadou und Anton ist Top. Dahinter Bensebaini, Mane und Reggiani ist auch spannend.

Aber dann geht es schon etwas dahin. Auf LV sehe ich uns schwach besetzt. Bei Svensson habe ich keine Bauchschmerzen - wenn es unser Backup-LV wäre. Aber als Stamm-LV sehe ich ihn leider Qualitativ als nicht ausreichend. Wenn wir jetzt davon ausgehen dass wir einen wirklich Umbruch vollziehen und die nächsten 1, 2 Saison der Übergang sind, finde ich Svensson schon ok. Aber für die Spitze reicht es nicht. Prates natürlich eine Wundertüte.

Auf RV sehe ich genau die gleichen Schwierigkeiten. Ryerson hatte eine durchschnittliche Saison, die durch die Assists besser gemacht wird, als sie meiner Meinung nach war. Zu Fort kann ich persönlich nichts sagen, kenne den Spieler bisher nicht.

Im ZM sind wir in der Spitze auch Top aufgestellt. 2 aus Nmecha, Bellingham & Veerman bereiten mir keinerlei Bauchschmerzen. Ich sehe allerdings Bellingham auch nicht so kritisch wie viele andere. Ich wünsche mir sehr, dass Chuk endlich seinen Durchbruch packt. Mir fehlt allerdings der Glaube mittlerweile. Sabitzer muss noch weg. Besser Heute als Gestern. Kaba ein angebliches Top-Talent zu dem ich persönlich allerdings nicht viel sagen kann. Dann gehst du mit 3 potenziellen Stammspielern, wovon nur 2 Spielen können in die Saison und hast dahinter noch einen ernsten Contender und zwei Wundertüten. Finde ich auch erstmal OK.

Im OM sind wir dann mit unseren beiden Griechen auch gut aufgestellt. Dahinter kommen dann 3 spannende Talente. Ob das für die Ansprüche dann genügt, werden wir (hoffentlich nicht) sehen.

Im Sturm sehe ich vor allem ein Problem. Und das heißt Kovac. Guirassy hat mir letzte Saison überhaupt nicht gefallen. Das neue Spielermaterial passt meiner Meinung nach auch überhaupt nicht zu Guirassy. Ein Kovac wird aber voll und ganz auf diesen bauen. Klar in meiner Fantasie haben wir jetzt die perfekten Spieler in den Halbräumen, die dir sowohl Beier als auch Silva in die Spitze schicken. Die Realität sieht aber eher so aus dass wir gegen 12-14 Bundesligisten Handball-Fußball vorm 16er Spielen.

Ich bin wirklich gespannt wie das ganze am Ende aussehen soll und wie lang wir uns den Kovac-Krampf noch anschauen müssen. Ich werde auf jeden Fall auf die Barrikaden gehen sobald ich in einem Pflichtspiel Beier auf der Schiene oder diesen Inverse-AV-Unfall zu Gesicht bekomme.

Somit bist du (rein nach meiner Ansicht) mit Fort, Sabitzer, Guirassy & Kovac auch bei mindestens 4 noch nötigen Transfers.

Du hast das, glaube ich, missverstanden.

Du bewertest den Kader qualitativ, und zwar aus deiner Sicht. Deinem Vorposter ging es aber darum, wie viele Transfers noch zu tätigen sind, um a) die gewünschten Verstärkungen zu bekommen und b) Budget bindende "Kaderleichen" loszuwerden. Deswegen spielt es keine Rolle, ob du Svensson und Ryerson als zu schwach ansiehst oder Guirassy als überflüssig. Es deutet alles darauf hin, dass die sportlich Verantwortlichen beim BVB es anders sehen und entsprechend hier auch nicht mehr tätig werden, außer bei finanziell reizvollen Angeboten. Daher hat @Vossy09 meiner Meinung nach absolut recht mit der Behauptung, dass der BVB-Kader mit dem Transfer eines RV komplett wäre und die Transferaktivitäten problemlos abgeschlossen sein könnten.


Der User @Vossy09 hat aber auch geschrieben, dass Leverkusen noch einen RV verpflichten muss, weil Arthur und Vasquez in der Spitze nicht gut genug wären. Also ist der User nicht nur auf die Kadergrößen eingegangen.

Ganz abgesehen davon, hat @Armageddon5 Recht, dass sein Beitrag sehr selektiv war.

Wenn es danach geht, dass der Kader auf jeder Position nur doppelt besetzt werden darf, müsste der BVB ja auch noch einige Spieler abgeben. In der Abwehr hätte man 7 IV für 3 Positionen, also einen Spieler zu viel. Im ZM hätte man 5 Spieler für 2 Positionen, also ebenfalls einen Spieler zu viel. Wenn man Kaba noch dazu zählt, sogar deren 2 zu viel. Im OM hat man mit Albert 6 Spieler für 2 Positionen, also auch hier wären 2 Spieler zu viel. Also nach der Logik von dem User müsste der BVB noch 4-5 Spieler verkaufen.

Ganz abgesehen davon legt doch jeder Verein für sich selbst fest, wie groß sein Kader sein soll. Aufgrund von vielleicht verletzungsanfälligen Spielern oder einer entsprechenden Belastung kann der Kader auch mehr als 20 Feldspieler beinhalten. Und da in den Kadern auch einige Jugendspieler sind, die kaum eine Rolle spielen, wird die Kadergröße auch verzerrt dargestellt. Die Bayern z. B. hatten in den letzten Jahren ihren Kader häufig kleiner gehalten, und diesen mit polyvalenten Spielern besetzt. Es gibt also nirgendwo eine Vorgabe, dass jeder Position nur doppelt besetzt werden soll.

Ich gehe lediglich mit, dass der BVB in Sachen Zugänge ihre Hausaufgaben praktisch abgeschlossen haben. Leverkusen und vor allem RB wollen und müssten noch Spieler für die Spitze verpflichten.
Bundesliga Konkurrenz |#57945
19.08.2026 - 14:25 Uhr
Zitat von MrStatistik

(...)

Ich gehe lediglich mit, dass der BVB in Sachen Zugänge ihre Hausaufgaben praktisch abgeschlossen haben.

Nichts anderes habe ich angemerkt, ergänzt um fakultative(!) Abgänge von Spielern aus der 3. Reihe. Den ganzen Post hättest du dir schenken können.
Bundesliga Konkurrenz |#57946
19.08.2026 - 15:10 Uhr
Zitat von MrStatistik
Zitat von banshee

Zitat von Armageddon5

Zitat von Vossy09

Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass wir im Vergleich zu einigen direkten Wettbewerbern diesen Sommer einen wirklich guten Job auf dem Transfermarkt machen. So ist bereits 3 Tage vor Schluss nahezu jede Position genau doppelt besetzt (mit Fort wäre es bei jeder Position der Fall), während die Konkurrenz teilweise noch massig Transfers tätigen muss, um ihren Kader einigermaßen rund zu gestalten:

Leverkusen muss unbedingt noch einen RV für die Spitze holen, da sie dort mit Arthur und Vazquez aktuell mMn. noch große Qualitätsprobleme haben und ich eine IV-Lösung dort für auch eher ungeeignet halte. Dazu müssen sie in 13 Tagen noch 2 IV, 1 OM, 2 ROA und 1 ST verkaufen und wollen wie kolportiert Diaby verpflichten (=min. 8 Transfers).

Leipzig sitzt noch auf etlichen Millionen Transferüberschuss und sollte der El Mala Wechsel nicht durchgehen gibt es kaum noch sinnvolle Alternativen für die Diomande Nachfolge. Auch sie müssen noch 1 IV, 1 RV, 1 ZM, 1 ZOM und 1-2 LOA loswerden (=min. 6 Transfers).

Und auch Stuttgart hat bislang lediglich die Zugangsseite geschlossen und müsste eig. noch 1 TW, 1 RV, 1 DM, 1 LOA, 1 ROA und 2 ST abgeben (=7 Transfers).

All diese Vereine binden zumindest zum jetzigen Zeitpunkt massig Gehaltsbudget und es ist fraglich, ob sie diese Summe an Transfers in weniger als zwei Wochen über die Bühne bringen.

Wir sind mMn. nicht nur rein quantitativ kaderarchitektonisch dieses Jahr deutlich sinnvoller aufgestellt, sondern fahren mit dem Ansatz "Qualität in Spitze und Talent in Breite" aus meiner Sicht auch deutlich sinnvoller als in vielen Vorjahren in denen wir oft auf solides Mittelmaß in der Breite (Philipp, Wolf, Özcan) setzten und dazu teilweise 4 Stürmer im Kader führten, um andere Positionen dann erstaunlicherweise jahrelang komplett zu vernachlässigen.

Da Kaderpolitik aus meiner Sicht noch wichtiger ist als Trainerpolitik, weil sie langfristiger ist und weniger leicht austauschbar ist bin ich wirklich froh, dass wir hier mMn. wieder einen deutlich besseren Job machen als in den Vorjahren.


So gern ich dir vollumfänglich zustimmen würde, finde ich das dann doch eeeetwas selektiv betrachtet.

Wir haben noch ähnlich Baustellen wie unsere Konkurrenz im Kader. Wenn man das Position für Position durchgeht, sind wir uns glaube ich einig dass wir sowohl im Kasten als auch in der IV vorzüglich aufgestellt sind. Über die Kombi Kobel und Meyer brauchen wir denke ich nichts sagen.

Stamm-IV mit Schlotti, Gadou und Anton ist Top. Dahinter Bensebaini, Mane und Reggiani ist auch spannend.

Aber dann geht es schon etwas dahin. Auf LV sehe ich uns schwach besetzt. Bei Svensson habe ich keine Bauchschmerzen - wenn es unser Backup-LV wäre. Aber als Stamm-LV sehe ich ihn leider Qualitativ als nicht ausreichend. Wenn wir jetzt davon ausgehen dass wir einen wirklich Umbruch vollziehen und die nächsten 1, 2 Saison der Übergang sind, finde ich Svensson schon ok. Aber für die Spitze reicht es nicht. Prates natürlich eine Wundertüte.

Auf RV sehe ich genau die gleichen Schwierigkeiten. Ryerson hatte eine durchschnittliche Saison, die durch die Assists besser gemacht wird, als sie meiner Meinung nach war. Zu Fort kann ich persönlich nichts sagen, kenne den Spieler bisher nicht.

Im ZM sind wir in der Spitze auch Top aufgestellt. 2 aus Nmecha, Bellingham & Veerman bereiten mir keinerlei Bauchschmerzen. Ich sehe allerdings Bellingham auch nicht so kritisch wie viele andere. Ich wünsche mir sehr, dass Chuk endlich seinen Durchbruch packt. Mir fehlt allerdings der Glaube mittlerweile. Sabitzer muss noch weg. Besser Heute als Gestern. Kaba ein angebliches Top-Talent zu dem ich persönlich allerdings nicht viel sagen kann. Dann gehst du mit 3 potenziellen Stammspielern, wovon nur 2 Spielen können in die Saison und hast dahinter noch einen ernsten Contender und zwei Wundertüten. Finde ich auch erstmal OK.

Im OM sind wir dann mit unseren beiden Griechen auch gut aufgestellt. Dahinter kommen dann 3 spannende Talente. Ob das für die Ansprüche dann genügt, werden wir (hoffentlich nicht) sehen.

Im Sturm sehe ich vor allem ein Problem. Und das heißt Kovac. Guirassy hat mir letzte Saison überhaupt nicht gefallen. Das neue Spielermaterial passt meiner Meinung nach auch überhaupt nicht zu Guirassy. Ein Kovac wird aber voll und ganz auf diesen bauen. Klar in meiner Fantasie haben wir jetzt die perfekten Spieler in den Halbräumen, die dir sowohl Beier als auch Silva in die Spitze schicken. Die Realität sieht aber eher so aus dass wir gegen 12-14 Bundesligisten Handball-Fußball vorm 16er Spielen.

Ich bin wirklich gespannt wie das ganze am Ende aussehen soll und wie lang wir uns den Kovac-Krampf noch anschauen müssen. Ich werde auf jeden Fall auf die Barrikaden gehen sobald ich in einem Pflichtspiel Beier auf der Schiene oder diesen Inverse-AV-Unfall zu Gesicht bekomme.

Somit bist du (rein nach meiner Ansicht) mit Fort, Sabitzer, Guirassy & Kovac auch bei mindestens 4 noch nötigen Transfers.

Du hast das, glaube ich, missverstanden.

Du bewertest den Kader qualitativ, und zwar aus deiner Sicht. Deinem Vorposter ging es aber darum, wie viele Transfers noch zu tätigen sind, um a) die gewünschten Verstärkungen zu bekommen und b) Budget bindende "Kaderleichen" loszuwerden. Deswegen spielt es keine Rolle, ob du Svensson und Ryerson als zu schwach ansiehst oder Guirassy als überflüssig. Es deutet alles darauf hin, dass die sportlich Verantwortlichen beim BVB es anders sehen und entsprechend hier auch nicht mehr tätig werden, außer bei finanziell reizvollen Angeboten. Daher hat @Vossy09 meiner Meinung nach absolut recht mit der Behauptung, dass der BVB-Kader mit dem Transfer eines RV komplett wäre und die Transferaktivitäten problemlos abgeschlossen sein könnten.


Der User @Vossy09 hat aber auch geschrieben, dass Leverkusen noch einen RV verpflichten muss, weil Arthur und Vasquez in der Spitze nicht gut genug wären. Also ist der User nicht nur auf die Kadergrößen eingegangen.

Ganz abgesehen davon, hat @Armageddon5 Recht, dass sein Beitrag sehr selektiv war.

Wenn es danach geht, dass der Kader auf jeder Position nur doppelt besetzt werden darf, müsste der BVB ja auch noch einige Spieler abgeben. In der Abwehr hätte man 7 IV für 3 Positionen, also einen Spieler zu viel. Im ZM hätte man 5 Spieler für 2 Positionen, also ebenfalls einen Spieler zu viel. Wenn man Kaba noch dazu zählt, sogar deren 2 zu viel. Im OM hat man mit Albert 6 Spieler für 2 Positionen, also auch hier wären 2 Spieler zu viel. Also nach der Logik von dem User müsste der BVB noch 4-5 Spieler verkaufen.

Ganz abgesehen davon legt doch jeder Verein für sich selbst fest, wie groß sein Kader sein soll. Aufgrund von vielleicht verletzungsanfälligen Spielern oder einer entsprechenden Belastung kann der Kader auch mehr als 20 Feldspieler beinhalten. Und da in den Kadern auch einige Jugendspieler sind, die kaum eine Rolle spielen, wird die Kadergröße auch verzerrt dargestellt. Die Bayern z. B. hatten in den letzten Jahren ihren Kader häufig kleiner gehalten, und diesen mit polyvalenten Spielern besetzt. Es gibt also nirgendwo eine Vorgabe, dass jeder Position nur doppelt besetzt werden soll.

Ich gehe lediglich mit, dass der BVB in Sachen Zugänge ihre Hausaufgaben praktisch abgeschlossen haben. Leverkusen und vor allem RB wollen und müssten noch Spieler für die Spitze verpflichten.


Ich verstehe den Vorwurf der selektiven Wahrnehmung nicht so ganz, wo doch der reine Blick auf die Kadergrößen zeigt, dass wir 5 (vs. RB & LEV) bzw. 7 (vs. Stuttgart) Spieler weniger im Kader haben und daher nachvollziehbarerweise weniger weitere Transferaktivität nötig ist. Auf einigen Positionen macht es sicherlich Sinn mehr als 2 Spieler pro Position einzubauen, aber bei den genannten Mannschaften ist dies eben in nahezu jedem Mannschaftsteil der Fall und selbst darüber hinaus gibt es teilweise weitere Spieler womit wir mMn. nicht mehr bei einer gesunden und effizienten Budgetverteilung wären, da zu viel Kapital in Spielern gebunden wird die nicht auf Spielzeit kommen werden, um diesen Budgeteinsatz zu rechtfertigen. Dahingehend gibt es zum jetzigen Zeitpunkt schlicht faktische Unterschiede in unserem Kader zur Konkurrenz.

Dass am Genannten wenig selektiv ist zeigen doch auch die jüngsten Transfergerüchte u.a. von Leverkusen nach denen Alfa Ruprecht, Poku, Boniface, Terrier, Vazquez, Oermann und Belocian auf der Abschussliste stehen womit die Leverkusener Verantwortlichen hier anscheinend selbst der Meinung sind, dass der Kader noch deutlich zu viele Spieler trägt. Wenn RB noch El Mala verpflichtet hätten sie einen 34 Mann Kader und u.a. 5 LOAs. Das hat nichts mehr mit subjektiver Einschätzung von sinnvollen Kadergrößen zu tun, sondern wäre schlicht nicht nachvollziehbare Budgetbindung.
Bundesliga Konkurrenz |#57947
19.08.2026 - 15:42 Uhr
Zitat von banshee
Zitat von MrStatistik

...)

Ich gehe lediglich mit, dass der BVB in Sachen Zugänge ihre Hausaufgaben praktisch abgeschlossen haben.

Nichts anderes habe ich angemerkt, ergänzt um fakultative(!) Abgänge von Spielern aus der 3. Reihe. Den ganzen Post hättest du dir schenken können.


Du hast angemerkt, dass der User nicht auf die Qualität der Spieler eingegangen ist, was er aber bei der RV-Position und Leverkusen getan hat. Also war deine Aussage diesbzgl. nicht korrekt.

Und ob ich mir meinen Post schenken kann, entscheidest ja nicht du. Denn darin bin ich ja nicht nur auf deine Antwort eingegangen, sondern auch auf seine sehr subjektiven Vergleiche.
Bundesliga Konkurrenz |#57948
19.08.2026 - 22:55 Uhr
Ich finde es interessant, dass die Ärzte Musiala im Endeffekt uneingeschränkte Belastbarkeit zu sprechen, obwohl sie das Risiko eines neuen Anfalls nicht ausschließen können Wird das nichts mit der Mannschaft machen wenn Sie jedes Spiel im Hinterkopf haben dass es wieder passieren könnte? Auch für die gegnerische Mannschaft ist das ja auch eine Belastung

•     •     •

Baujahr 67 mein erstes Spiel von Borussia Dortmund war 1975 als Achtjähriger in der zweiten Liga beim 4:1 in Erkenschwick(Danke Onkel Hans)
5 Meisterschaften wohnhaft am Borsigplatz erlebt

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Freischuetzbvb am 19.08.2026 um 22:56 Uhr bearbeitet
Bundesliga Konkurrenz |#57949
19.08.2026 - 23:00 Uhr
Zitat von Coq-au-vin
Zitat von Armageddon5

Zitat von Vossy09

Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass wir im Vergleich zu einigen direkten Wettbewerbern diesen Sommer einen wirklich guten Job auf dem Transfermarkt machen. So ist bereits 3 Tage vor Schluss nahezu jede Position genau doppelt besetzt (mit Fort wäre es bei jeder Position der Fall), während die Konkurrenz teilweise noch massig Transfers tätigen muss, um ihren Kader einigermaßen rund zu gestalten:

Leverkusen muss unbedingt noch einen RV für die Spitze holen, da sie dort mit Arthur und Vazquez aktuell mMn. noch große Qualitätsprobleme haben und ich eine IV-Lösung dort für auch eher ungeeignet halte. Dazu müssen sie in 13 Tagen noch 2 IV, 1 OM, 2 ROA und 1 ST verkaufen und wollen wie kolportiert Diaby verpflichten (=min. 8 Transfers).

Leipzig sitzt noch auf etlichen Millionen Transferüberschuss und sollte der El Mala Wechsel nicht durchgehen gibt es kaum noch sinnvolle Alternativen für die Diomande Nachfolge. Auch sie müssen noch 1 IV, 1 RV, 1 ZM, 1 ZOM und 1-2 LOA loswerden (=min. 6 Transfers).

Und auch Stuttgart hat bislang lediglich die Zugangsseite geschlossen und müsste eig. noch 1 TW, 1 RV, 1 DM, 1 LOA, 1 ROA und 2 ST abgeben (=7 Transfers).

All diese Vereine binden zumindest zum jetzigen Zeitpunkt massig Gehaltsbudget und es ist fraglich, ob sie diese Summe an Transfers in weniger als zwei Wochen über die Bühne bringen.

Wir sind mMn. nicht nur rein quantitativ kaderarchitektonisch dieses Jahr deutlich sinnvoller aufgestellt, sondern fahren mit dem Ansatz "Qualität in Spitze und Talent in Breite" aus meiner Sicht auch deutlich sinnvoller als in vielen Vorjahren in denen wir oft auf solides Mittelmaß in der Breite (Philipp, Wolf, Özcan) setzten und dazu teilweise 4 Stürmer im Kader führten, um andere Positionen dann erstaunlicherweise jahrelang komplett zu vernachlässigen.

Da Kaderpolitik aus meiner Sicht noch wichtiger ist als Trainerpolitik, weil sie langfristiger ist und weniger leicht austauschbar ist bin ich wirklich froh, dass wir hier mMn. wieder einen deutlich besseren Job machen als in den Vorjahren.


So gern ich dir vollumfänglich zustimmen würde, finde ich das dann doch eeeetwas selektiv betrachtet.

Wir haben noch ähnlich Baustellen wie unsere Konkurrenz im Kader. Wenn man das Position für Position durchgeht, sind wir uns glaube ich einig dass wir sowohl im Kasten als auch in der IV vorzüglich aufgestellt sind. Über die Kombi Kobel und Meyer brauchen wir denke ich nichts sagen.

Stamm-IV mit Schlotti, Gadou und Anton ist Top. Dahinter Bensebaini, Mane und Reggiani ist auch spannend.

Aber dann geht es schon etwas dahin. Auf LV sehe ich uns schwach besetzt. Bei Svensson habe ich keine Bauchschmerzen - wenn es unser Backup-LV wäre. Aber als Stamm-LV sehe ich ihn leider Qualitativ als nicht ausreichend. Wenn wir jetzt davon ausgehen dass wir einen wirklich Umbruch vollziehen und die nächsten 1, 2 Saison der Übergang sind, finde ich Svensson schon ok. Aber für die Spitze reicht es nicht. Prates natürlich eine Wundertüte.

Auf RV sehe ich genau die gleichen Schwierigkeiten. Ryerson hatte eine durchschnittliche Saison, die durch die Assists besser gemacht wird, als sie meiner Meinung nach war. Zu Fort kann ich persönlich nichts sagen, kenne den Spieler bisher nicht.

Im ZM sind wir in der Spitze auch Top aufgestellt. 2 aus Nmecha, Bellingham & Veerman bereiten mir keinerlei Bauchschmerzen. Ich sehe allerdings Bellingham auch nicht so kritisch wie viele andere. Ich wünsche mir sehr, dass Chuk endlich seinen Durchbruch packt. Mir fehlt allerdings der Glaube mittlerweile. Sabitzer muss noch weg. Besser Heute als Gestern. Kaba ein angebliches Top-Talent zu dem ich persönlich allerdings nicht viel sagen kann. Dann gehst du mit 3 potenziellen Stammspielern, wovon nur 2 Spielen können in die Saison und hast dahinter noch einen ernsten Contender und zwei Wundertüten. Finde ich auch erstmal OK.

Im OM sind wir dann mit unseren beiden Griechen auch gut aufgestellt. Dahinter kommen dann 3 spannende Talente. Ob das für die Ansprüche dann genügt, werden wir (hoffentlich nicht) sehen.

Im Sturm sehe ich vor allem ein Problem. Und das heißt Kovac. Guirassy hat mir letzte Saison überhaupt nicht gefallen. Das neue Spielermaterial passt meiner Meinung nach auch überhaupt nicht zu Guirassy. Ein Kovac wird aber voll und ganz auf diesen bauen. Klar in meiner Fantasie haben wir jetzt die perfekten Spieler in den Halbräumen, die dir sowohl Beier als auch Silva in die Spitze schicken. Die Realität sieht aber eher so aus dass wir gegen 12-14 Bundesligisten Handball-Fußball vorm 16er Spielen.

Ich bin wirklich gespannt wie das ganze am Ende aussehen soll und wie lang wir uns den Kovac-Krampf noch anschauen müssen. Ich werde auf jeden Fall auf die Barrikaden gehen sobald ich in einem Pflichtspiel Beier auf der Schiene oder diesen Inverse-AV-Unfall zu Gesicht bekomme.

Somit bist du (rein nach meiner Ansicht) mit Fort, Sabitzer, Guirassy & Kovac auch bei mindestens 4 noch nötigen Transfers.

Den Punkt mit dem neuen Spielermaterial müsstest du mir tatsächlich einmal erklären. Warum sollen ausgerechnet Karetsas und Konstantelias, die ihre Stärken zwischen den Linien, im Dribbling auf engem Raum und beim letzten Pass haben, nicht zu Guirassy passen? Dazu kommt mit Veerman ein Spieler, dessen vielleicht größte Qualität genau darin besteht, aus der Tiefe Linien zu überspielen und Angriffe mit vertikalen Pässen zu beschleunigen.
Selbst das von dir angesprochene Szenario gegen zwölf oder vierzehn tief stehende Bundesligisten erklärt den vermeintlichen Widerspruch für mich nicht, denn genau dort brauchst du doch Spieler, die auf engem Raum Lösungen finden, Gegner binden und einen Mittelstürmer im Strafraum einsetzen können. Guirassy wiederum ist nicht nur Abschlussspieler, sondern kann Bälle festmachen und Mitspieler in Kombinationen einbinden.

Deshalb würde mich konkret interessieren, welche Eigenschaften der neuen Spieler deiner Meinung nach nicht zu welchen Eigenschaften Guirassys passen. "Das Spielermaterial passt überhaupt nicht" ist mir dafür wirklich nicht nachvollziehbar. Momentan sehe ich eher mehrere Profile, die ihm zusätzliche und teilweise sogar passendere Zuspiele ermöglichen könnten, gerade wenn Beier anders eingesetzt wird, ein unkreativer Spieler wie Adeyemi nicht mehr da ist und Brandt, der eben Brandt-Sachen gemacht hat, nicht mehr da ist.

Das Problem mit Guirassy im aktuellen (und auch im alten Setup) wurde doch schon hoch und runter diskutiert. Guirassy ist kein Spieler der ständig Tiefenläufe anbietet, sondern am stärksten ist, wenn er im Strafraum von der Seite (Flanke) angespielt wird. Dafür brauchst du Breite im Spiel und Durchbrüche an die Grundlinie. Haben wir aber quasi 0, wenn Ryerson nicht unwahrscheinlicherweise nochmal so eine Saison aufspielt. Karetsas und Veerman (ob Konstantelias das kann, keine Ahnung) sind extrem stark darin Steckpässe in die Tiefe zu spielen und Tiefenläufer einzusetzen, das kann Guirassy alleine was das Tempo angeht schon garnicht mehr konstant bieten. Durch seine herausragende individuelle Qualität wird er natürlich trotzdem treffen, aber ich erwarte nicht, dass er nochmal ansatzweise an seine erste Saison herankommt. Um die Spieler hinter Guirassy zu maximieren bräuchte es einen schnellen Tiefenläufer.
Bundesliga Konkurrenz |#57950
20.08.2026 - 09:23 Uhr
Zitat von Vossy09
Zitat von MrStatistik

Zitat von banshee

Zitat von Armageddon5

Zitat von Vossy09

Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass wir im Vergleich zu einigen direkten Wettbewerbern diesen Sommer einen wirklich guten Job auf dem Transfermarkt machen. So ist bereits 3 Tage vor Schluss nahezu jede Position genau doppelt besetzt (mit Fort wäre es bei jeder Position der Fall), während die Konkurrenz teilweise noch massig Transfers tätigen muss, um ihren Kader einigermaßen rund zu gestalten:

Leverkusen muss unbedingt noch einen RV für die Spitze holen, da sie dort mit Arthur und Vazquez aktuell mMn. noch große Qualitätsprobleme haben und ich eine IV-Lösung dort für auch eher ungeeignet halte. Dazu müssen sie in 13 Tagen noch 2 IV, 1 OM, 2 ROA und 1 ST verkaufen und wollen wie kolportiert Diaby verpflichten (=min. 8 Transfers).

Leipzig sitzt noch auf etlichen Millionen Transferüberschuss und sollte der El Mala Wechsel nicht durchgehen gibt es kaum noch sinnvolle Alternativen für die Diomande Nachfolge. Auch sie müssen noch 1 IV, 1 RV, 1 ZM, 1 ZOM und 1-2 LOA loswerden (=min. 6 Transfers).

Und auch Stuttgart hat bislang lediglich die Zugangsseite geschlossen und müsste eig. noch 1 TW, 1 RV, 1 DM, 1 LOA, 1 ROA und 2 ST abgeben (=7 Transfers).

All diese Vereine binden zumindest zum jetzigen Zeitpunkt massig Gehaltsbudget und es ist fraglich, ob sie diese Summe an Transfers in weniger als zwei Wochen über die Bühne bringen.

Wir sind mMn. nicht nur rein quantitativ kaderarchitektonisch dieses Jahr deutlich sinnvoller aufgestellt, sondern fahren mit dem Ansatz "Qualität in Spitze und Talent in Breite" aus meiner Sicht auch deutlich sinnvoller als in vielen Vorjahren in denen wir oft auf solides Mittelmaß in der Breite (Philipp, Wolf, Özcan) setzten und dazu teilweise 4 Stürmer im Kader führten, um andere Positionen dann erstaunlicherweise jahrelang komplett zu vernachlässigen.

Da Kaderpolitik aus meiner Sicht noch wichtiger ist als Trainerpolitik, weil sie langfristiger ist und weniger leicht austauschbar ist bin ich wirklich froh, dass wir hier mMn. wieder einen deutlich besseren Job machen als in den Vorjahren.


So gern ich dir vollumfänglich zustimmen würde, finde ich das dann doch eeeetwas selektiv betrachtet.

Wir haben noch ähnlich Baustellen wie unsere Konkurrenz im Kader. Wenn man das Position für Position durchgeht, sind wir uns glaube ich einig dass wir sowohl im Kasten als auch in der IV vorzüglich aufgestellt sind. Über die Kombi Kobel und Meyer brauchen wir denke ich nichts sagen.

Stamm-IV mit Schlotti, Gadou und Anton ist Top. Dahinter Bensebaini, Mane und Reggiani ist auch spannend.

Aber dann geht es schon etwas dahin. Auf LV sehe ich uns schwach besetzt. Bei Svensson habe ich keine Bauchschmerzen - wenn es unser Backup-LV wäre. Aber als Stamm-LV sehe ich ihn leider Qualitativ als nicht ausreichend. Wenn wir jetzt davon ausgehen dass wir einen wirklich Umbruch vollziehen und die nächsten 1, 2 Saison der Übergang sind, finde ich Svensson schon ok. Aber für die Spitze reicht es nicht. Prates natürlich eine Wundertüte.

Auf RV sehe ich genau die gleichen Schwierigkeiten. Ryerson hatte eine durchschnittliche Saison, die durch die Assists besser gemacht wird, als sie meiner Meinung nach war. Zu Fort kann ich persönlich nichts sagen, kenne den Spieler bisher nicht.

Im ZM sind wir in der Spitze auch Top aufgestellt. 2 aus Nmecha, Bellingham & Veerman bereiten mir keinerlei Bauchschmerzen. Ich sehe allerdings Bellingham auch nicht so kritisch wie viele andere. Ich wünsche mir sehr, dass Chuk endlich seinen Durchbruch packt. Mir fehlt allerdings der Glaube mittlerweile. Sabitzer muss noch weg. Besser Heute als Gestern. Kaba ein angebliches Top-Talent zu dem ich persönlich allerdings nicht viel sagen kann. Dann gehst du mit 3 potenziellen Stammspielern, wovon nur 2 Spielen können in die Saison und hast dahinter noch einen ernsten Contender und zwei Wundertüten. Finde ich auch erstmal OK.

Im OM sind wir dann mit unseren beiden Griechen auch gut aufgestellt. Dahinter kommen dann 3 spannende Talente. Ob das für die Ansprüche dann genügt, werden wir (hoffentlich nicht) sehen.

Im Sturm sehe ich vor allem ein Problem. Und das heißt Kovac. Guirassy hat mir letzte Saison überhaupt nicht gefallen. Das neue Spielermaterial passt meiner Meinung nach auch überhaupt nicht zu Guirassy. Ein Kovac wird aber voll und ganz auf diesen bauen. Klar in meiner Fantasie haben wir jetzt die perfekten Spieler in den Halbräumen, die dir sowohl Beier als auch Silva in die Spitze schicken. Die Realität sieht aber eher so aus dass wir gegen 12-14 Bundesligisten Handball-Fußball vorm 16er Spielen.

Ich bin wirklich gespannt wie das ganze am Ende aussehen soll und wie lang wir uns den Kovac-Krampf noch anschauen müssen. Ich werde auf jeden Fall auf die Barrikaden gehen sobald ich in einem Pflichtspiel Beier auf der Schiene oder diesen Inverse-AV-Unfall zu Gesicht bekomme.

Somit bist du (rein nach meiner Ansicht) mit Fort, Sabitzer, Guirassy & Kovac auch bei mindestens 4 noch nötigen Transfers.

Du hast das, glaube ich, missverstanden.

Du bewertest den Kader qualitativ, und zwar aus deiner Sicht. Deinem Vorposter ging es aber darum, wie viele Transfers noch zu tätigen sind, um a) die gewünschten Verstärkungen zu bekommen und b) Budget bindende "Kaderleichen" loszuwerden. Deswegen spielt es keine Rolle, ob du Svensson und Ryerson als zu schwach ansiehst oder Guirassy als überflüssig. Es deutet alles darauf hin, dass die sportlich Verantwortlichen beim BVB es anders sehen und entsprechend hier auch nicht mehr tätig werden, außer bei finanziell reizvollen Angeboten. Daher hat @Vossy09 meiner Meinung nach absolut recht mit der Behauptung, dass der BVB-Kader mit dem Transfer eines RV komplett wäre und die Transferaktivitäten problemlos abgeschlossen sein könnten.


Der User @Vossy09 hat aber auch geschrieben, dass Leverkusen noch einen RV verpflichten muss, weil Arthur und Vasquez in der Spitze nicht gut genug wären. Also ist der User nicht nur auf die Kadergrößen eingegangen.

Ganz abgesehen davon, hat @Armageddon5 Recht, dass sein Beitrag sehr selektiv war.

Wenn es danach geht, dass der Kader auf jeder Position nur doppelt besetzt werden darf, müsste der BVB ja auch noch einige Spieler abgeben. In der Abwehr hätte man 7 IV für 3 Positionen, also einen Spieler zu viel. Im ZM hätte man 5 Spieler für 2 Positionen, also ebenfalls einen Spieler zu viel. Wenn man Kaba noch dazu zählt, sogar deren 2 zu viel. Im OM hat man mit Albert 6 Spieler für 2 Positionen, also auch hier wären 2 Spieler zu viel. Also nach der Logik von dem User müsste der BVB noch 4-5 Spieler verkaufen.

Ganz abgesehen davon legt doch jeder Verein für sich selbst fest, wie groß sein Kader sein soll. Aufgrund von vielleicht verletzungsanfälligen Spielern oder einer entsprechenden Belastung kann der Kader auch mehr als 20 Feldspieler beinhalten. Und da in den Kadern auch einige Jugendspieler sind, die kaum eine Rolle spielen, wird die Kadergröße auch verzerrt dargestellt. Die Bayern z. B. hatten in den letzten Jahren ihren Kader häufig kleiner gehalten, und diesen mit polyvalenten Spielern besetzt. Es gibt also nirgendwo eine Vorgabe, dass jeder Position nur doppelt besetzt werden soll.

Ich gehe lediglich mit, dass der BVB in Sachen Zugänge ihre Hausaufgaben praktisch abgeschlossen haben. Leverkusen und vor allem RB wollen und müssten noch Spieler für die Spitze verpflichten.


Ich verstehe den Vorwurf der selektiven Wahrnehmung nicht so ganz, wo doch der reine Blick auf die Kadergrößen zeigt, dass wir 5 (vs. RB & LEV) bzw. 7 (vs. Stuttgart) Spieler weniger im Kader haben und daher nachvollziehbarerweise weniger weitere Transferaktivität nötig ist. Auf einigen Positionen macht es sicherlich Sinn mehr als 2 Spieler pro Position einzubauen, aber bei den genannten Mannschaften ist dies eben in nahezu jedem Mannschaftsteil der Fall und selbst darüber hinaus gibt es teilweise weitere Spieler womit wir mMn. nicht mehr bei einer gesunden und effizienten Budgetverteilung wären, da zu viel Kapital in Spielern gebunden wird die nicht auf Spielzeit kommen werden, um diesen Budgeteinsatz zu rechtfertigen. Dahingehend gibt es zum jetzigen Zeitpunkt schlicht faktische Unterschiede in unserem Kader zur Konkurrenz.

Dass am Genannten wenig selektiv ist zeigen doch auch die jüngsten Transfergerüchte u.a. von Leverkusen nach denen Alfa Ruprecht, Poku, Boniface, Terrier, Vazquez, Oermann und Belocian auf der Abschussliste stehen womit die Leverkusener Verantwortlichen hier anscheinend selbst der Meinung sind, dass der Kader noch deutlich zu viele Spieler trägt. Wenn RB noch El Mala verpflichtet hätten sie einen 34 Mann Kader und u.a. 5 LOAs. Das hat nichts mehr mit subjektiver Einschätzung von sinnvollen Kadergrößen zu tun, sondern wäre schlicht nicht nachvollziehbare Budgetbindung.


Aber du kannst doch nicht die Anzahl der Kaderspieler als Grundlage dafür nehmen, dass bestimmte Teams zu viele Spieler haben bzw. auf bestimmten Positionen so und so viele Spieler noch abgeben müssen. Ganz abgesehen davon nimmst du die 28 Spieler beim BVB als Benchmark und deine Erwartung ist, dass z. B. RB und Leverkusen noch 5 Spieler abgeben müssen, weil ihre Kader im Vergleich zum BVB zu groß sind. Dass aber die 28 Spieler beim BVB eigentlich auch schon zu viel wären, passt aber auch nicht wirklich. Und in den Kadern ist jeweils eine unterschiedlich hohe Anzahl an Jugendspielern enthalten, die für die Saison gar keine Rolle spielen werden. Bei RB z. B. sind 4 Feldspieler enthalten, die keine Rolle spielen werden. Beim BVB ist es sehr wahrscheinlich nur Kaba.

Dein Beispiel mit den 5 LOAs bei RB (sofern El Mala) kommt, zeigt doch schon, dass deine Aussage mit der ineffizienten Budgetverteilung fragwürdig ist. Denn von diesen 5 Spielern handelt es sich mit Thomas und Sani um Spieler, die keine große Rolle spielen werden. Darüber hinaus ist das Gehalt, was sie erhalten sehr sehr überschaubar. Der Dritte im Bunde mit Gomis ist auch noch sehr jung, bezieht kaum Budget, hat vergangene Saison in der BL gerade einmal 337 Minuten gespielt und kann auch auf RA aufgestellt werden (wie übrigens auch andere Spieler bei RB oder Leverkusen).

Noch einmal zur Betonung. Ich sehe es auch, dass sowohl Leverkusen, und noch mehr RB noch deutlich mehr zu tun haben auf Zu- und Abgangsseite als der BVB. Aber den BVB-Kader, der auch deutlich mehr als doppelt besetzt ist, als Benchmark anzusehen, ohne hier objektiv zu sagen, dass auch hier noch einige Spieler abgegeben werden müssten, und bei anderen Kadern mehr Jugendspieler ohne Einplanung enthalten sind als beim BVB, erzählt halt nur die halbe Wahrheit. Und genau darum ging es mir. Von daher sind deine Aussagen sehr selektiv, ohne tiefer einzusteigen.
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