BVB - Sponsoren
16.07.2014 - 11:08 Uhr
28.05.2024 - 21:56 Uhr
Zitat von Krisl
Wer sagt, dass es was damit zu tun hat?
Ich sage nur, dass Rheinmetall für mich kein fragwürdiger Partner ist, und für mich ist auch die europäische Waffenindustrie keine fragwürdige Industrie.
Vielen Deutschen ist halt antrainiert, dass sie sofort eine ablehnende Haltung haben, sobald Themen wie „Militär“, „Waffenindustrie“ oder „Bundeswehr“ fallen. Egal wie sinnvoll das dann ist, man ist dem aus antrainierten Gründen negativ gegenüber eingestellt.
Ich fand es zB Wahnsinn, dass selbst im Januar und Februar 2022 noch die deutsche Politik quer durch alle Parteien fast komplett gegen Waffenlieferungen an die Ukraine war. Ich fand das so irrational und war einfach nur einem unbedachten „haben wir in Deutschland immer schon so gemacht, dass wir Waffen/Militär doof finden“ geschuldet, ohne tiefer darüber nachzudenken.
Ich habe auch dafür plädiert, dass die Bundesregierung (so wie Frankreich, UK und USA) 2015 Waffen für den Kampf gegen den IS hätte liefern sollen, um die Faschisten vom IS zu bekämpfen und Syrien davor zu retten (ähnlich wie es ja auch gut war, dass die USA im 2. WK das faschistische NS-Deutschland zu bekämpfen, anstatt sich auf eine Position des „Pazifismus“ zurückzuziehen).
Aber da kämpft man in Deutschland natürlich auf verlorenem Posten, wenn man dafür plädiert, sich am Kampf gegen den IS zu beteiligen. Weil Waffen/Militär = böse, das ist ja die allseits bekannte Formel in Deutschland, wo man dann lieber andere Nationen die „Drecksarbeit“ machen lässt und sich selbst dann auf die Schulter klopft, wie toll pazifistisch und moralisch wir Deutschen ja sind - und die anderen verteidigen uns und machen die Drecksarbeit, damit wir uns dann diese moralische Überheblichkeit und moralische Illusion leisten können von wegen „wir sind die guten Pazifisten“.
Wer sagt, dass es was damit zu tun hat?
Ich sage nur, dass Rheinmetall für mich kein fragwürdiger Partner ist, und für mich ist auch die europäische Waffenindustrie keine fragwürdige Industrie.
Vielen Deutschen ist halt antrainiert, dass sie sofort eine ablehnende Haltung haben, sobald Themen wie „Militär“, „Waffenindustrie“ oder „Bundeswehr“ fallen. Egal wie sinnvoll das dann ist, man ist dem aus antrainierten Gründen negativ gegenüber eingestellt.
Ich fand es zB Wahnsinn, dass selbst im Januar und Februar 2022 noch die deutsche Politik quer durch alle Parteien fast komplett gegen Waffenlieferungen an die Ukraine war. Ich fand das so irrational und war einfach nur einem unbedachten „haben wir in Deutschland immer schon so gemacht, dass wir Waffen/Militär doof finden“ geschuldet, ohne tiefer darüber nachzudenken.
Ich habe auch dafür plädiert, dass die Bundesregierung (so wie Frankreich, UK und USA) 2015 Waffen für den Kampf gegen den IS hätte liefern sollen, um die Faschisten vom IS zu bekämpfen und Syrien davor zu retten (ähnlich wie es ja auch gut war, dass die USA im 2. WK das faschistische NS-Deutschland zu bekämpfen, anstatt sich auf eine Position des „Pazifismus“ zurückzuziehen).
Aber da kämpft man in Deutschland natürlich auf verlorenem Posten, wenn man dafür plädiert, sich am Kampf gegen den IS zu beteiligen. Weil Waffen/Militär = böse, das ist ja die allseits bekannte Formel in Deutschland, wo man dann lieber andere Nationen die „Drecksarbeit“ machen lässt und sich selbst dann auf die Schulter klopft, wie toll pazifistisch und moralisch wir Deutschen ja sind - und die anderen verteidigen uns und machen die Drecksarbeit, damit wir uns dann diese moralische Überheblichkeit und moralische Illusion leisten können von wegen „wir sind die guten Pazifisten“.
Ist eben nicht alles nur schwarz oder weiß.
Ich für meinen Teil habe wie gesagt nichts gegen die Waffenindustrie.
Ich habe aber was dagegen wenn man sich "überall" mit einmischt. Ich glaube einfach nicht das das der Richtige Weg ist. Versucht Amerika seit wie lange und besser geworden ist dadurch nichts, gerade bei den Amis paßt, die Geister die ich Rief.
Bei der Ukraine bin ich aber wiederum voll bei dir, da hätte man von Anfang an mehr machen müssen.
Aber gerade die Ukraine ist eine so Komplexe Politische Angelegenheit, das gehört dann mMn schon nicht mehr in ein Fußball Forum.
28.05.2024 - 22:00 Uhr
Zitat von Arekon96
Die gesellschaftliche Akzeptanz spielt sogar eine absolut entscheidende Rolle für ein Unternehmen wie Rheinmetall. ABSOLUT JEDER Export von Rüstungsgütern muss von der Bundesregierung abgesegnet werden. Die Bundesregierung wird durch gesellschaftliche Haltungen und Meinungen zusammengesetzt.
Es ergibt absolut Sinn für Rheinmetall in zwei absolut entscheidenden Wahljahren ganz offensiv Werbung zu machen. Gerade weil sowieso darüber diskutiert wird, ob die Wehrpflicht wieder eingeführt werden soll, Rüstungskonzerne aktiver von Banken als Investitionsmöglichkeiten genutzt werden können, ob die EU-Staaten nur noch in der EU Waffen kaufen sollten und wie hoch die Verteidigungs-Ausgaben in Zukunft sein sollen.
Natürlich wird Rheinmetall jetzt keine Panzer auf die Banden drucken, aber dennoch geht es ganz entscheidend darum die gesellschaftliche Akzeptanz zu erhöhen, vor allem für das Kerngeschäft Rüstungsgüter.
Zitat von PhelanWolf
Rheinmetall ist, wie auch ja schon einige zuvor geschrieben haben, eben nicht nur in der Rüstung tätig. Und dass diese Firma solche Diskussionen wie hier auslöst, zeigt doch bereits, worum es bei diesem Sponsoring aus Firmensicht geht. Das hat doch nichts damit zu tun Waffen salonfähig zu machen, wofür? Die gesellschaftliche Akzeptanz spielt da doch eine untergeordnete Rolle, da diese kaum bis keinen Einfluss auf die Beschaffungsaufträge der Bundeswehr haben, auch nicht, ob Rheinmetall exportiert, denn da ist nicht Rheinmetall interessant sondern welcher Staat kauft.
Was für Rheinmetall spannend ist, ist ihre vorrangig nichtmilitärischen Produkte herauszustellen, wie hier schon genannt z. B. in den Bereichen Mobilität, Industrie etc..
Grundsätzlich kann man zu der Firma und ihren Produkten kontrovers diskutieren, aber es ist eben keine ausschließliche Rüstungsfirma, und der Bereich Rüstung wird sehr wahrscheinlich auch nicht Kern des Sponsorings sein.
Rheinmetall ist, wie auch ja schon einige zuvor geschrieben haben, eben nicht nur in der Rüstung tätig. Und dass diese Firma solche Diskussionen wie hier auslöst, zeigt doch bereits, worum es bei diesem Sponsoring aus Firmensicht geht. Das hat doch nichts damit zu tun Waffen salonfähig zu machen, wofür? Die gesellschaftliche Akzeptanz spielt da doch eine untergeordnete Rolle, da diese kaum bis keinen Einfluss auf die Beschaffungsaufträge der Bundeswehr haben, auch nicht, ob Rheinmetall exportiert, denn da ist nicht Rheinmetall interessant sondern welcher Staat kauft.
Was für Rheinmetall spannend ist, ist ihre vorrangig nichtmilitärischen Produkte herauszustellen, wie hier schon genannt z. B. in den Bereichen Mobilität, Industrie etc..
Grundsätzlich kann man zu der Firma und ihren Produkten kontrovers diskutieren, aber es ist eben keine ausschließliche Rüstungsfirma, und der Bereich Rüstung wird sehr wahrscheinlich auch nicht Kern des Sponsorings sein.
Die gesellschaftliche Akzeptanz spielt sogar eine absolut entscheidende Rolle für ein Unternehmen wie Rheinmetall. ABSOLUT JEDER Export von Rüstungsgütern muss von der Bundesregierung abgesegnet werden. Die Bundesregierung wird durch gesellschaftliche Haltungen und Meinungen zusammengesetzt.
Es ergibt absolut Sinn für Rheinmetall in zwei absolut entscheidenden Wahljahren ganz offensiv Werbung zu machen. Gerade weil sowieso darüber diskutiert wird, ob die Wehrpflicht wieder eingeführt werden soll, Rüstungskonzerne aktiver von Banken als Investitionsmöglichkeiten genutzt werden können, ob die EU-Staaten nur noch in der EU Waffen kaufen sollten und wie hoch die Verteidigungs-Ausgaben in Zukunft sein sollen.
Natürlich wird Rheinmetall jetzt keine Panzer auf die Banden drucken, aber dennoch geht es ganz entscheidend darum die gesellschaftliche Akzeptanz zu erhöhen, vor allem für das Kerngeschäft Rüstungsgüter.
Nein, das stimmt einfach nicht. Die Exporte von Rüstungsgütern laufen durch ein Genehmigungsverfahren. Da hat die Regierung zunächst gar nichts mit zu tun. Der Export von Kriegswaffen, und nicht grundsätzlich von Rüstungsgütern, unterliegt einer Einzelfallprüfung, grundsätzlich auf Bundesministerienebene. Aber auch hier gibt es unabhängige Kriterien. Welche Rüstungsgüter wiederum einer Exportkontrolle unterliegen ist gesetzlich geregelt.
Bei den Prüfungen, bei Rüstungsgütern grundsätzlich schon nicht, da es alles durch ein gesetzliches Genehmigungsverfahren geregelt ist, aber auch bei Kriegswaffen, spielt der Wählerwille somit nunmal keine Rolle.
Maximal, wenn es in den Bundessicherheitsrat geht. Aber da die Sitzungen geheim und die Protokolle Verschlusssache sind, kann auch hier jede Entscheidung unabhängig getroffen werden, da nichts kommuniziert werden muss und somit wieder nicht den Wähler erreicht.
Dein Einwurf, dass jeder Export von der Regierung genehmigt werden muss ist nicht korrekt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von PhelanWolf am 28.05.2024 um 22:03 Uhr bearbeitet
28.05.2024 - 22:01 Uhr
Zitat von Krisl
Gerade aus moralischen Aspekten finde ich das sehr positiv. Es wird Zeit, die Waffenindustrie, die ein unverzichtbarer Teil unser aller Sicherheit ist, aus der Schmuddelecke zu holen, wie ein anderer User hier bereits sagte.
Zitat von BVB_4_Life
Puh, das krazt zumindest am Image denke ich. Auf der anderen Seite natürlich ein starker Partner wenn man moralische Aspekte außen vor lässt.
Puh, das krazt zumindest am Image denke ich. Auf der anderen Seite natürlich ein starker Partner wenn man moralische Aspekte außen vor lässt.
Gerade aus moralischen Aspekten finde ich das sehr positiv. Es wird Zeit, die Waffenindustrie, die ein unverzichtbarer Teil unser aller Sicherheit ist, aus der Schmuddelecke zu holen, wie ein anderer User hier bereits sagte.
Genau das.
28.05.2024 - 22:03 Uhr
Zitat von Jaromac86
@Vidal
Junge, willst du uns auf den Arm nehmen?
Und euer Bayer Monsanto gepimperte Dollars sind besser?!
Doppelmoral!!!
Ich mal die Welt wie sie mir gefällt, war Lev schon immer ganz groß drin
@Vidal
Junge, willst du uns auf den Arm nehmen?
Und euer Bayer Monsanto gepimperte Dollars sind besser?!
Doppelmoral!!!
Ich mal die Welt wie sie mir gefällt, war Lev schon immer ganz groß drin
Wie wäre es, wenn hier alle mal mit den ganzen Strohmann-Argumenten aufhören?
Wie kommt man auf solche Argumente... Bayer, genauso wie VW, Hoffenheim, ... hat hier null mit zu tun. Sind wir hier im Sandkasten.
Hier wäre vielleicht mal ein Moderatoren-Hinweis angebracht.
Es geht hier um das Sponsoring von einem Rüstungskonzern beim BVB.
Es geht hier nicht um die Frage, ob Rüstungskonzerne eine Daseinsberechtigung haben, welche Kriege Deutschland unterstützen sollte oder ob die Bundeswehr toll ist.
Die Frage die hier im Raum steht: Sollte unser Fußballverein, welcher sich u.a. in der Satzung als verbindendes Element zwischen Nationalitäten, Kulturen, Religionen sieht, einen Kriegswaffenhersteller unterstützen und für ihn werben? Sollte ein BVB-Tor vor einer Bande mit Logo eines Waffenherstellers gefeiert werden?
28.05.2024 - 22:03 Uhr
Zitat von Krisl
Gerade aus moralischen Aspekten finde ich das sehr positiv. Es wird Zeit, die Waffenindustrie, die ein unverzichtbarer Teil unser aller Sicherheit ist, aus der Schmuddelecke zu holen, wie ein anderer User hier bereits sagte.
Zitat von BVB_4_Life
Puh, das krazt zumindest am Image denke ich. Auf der anderen Seite natürlich ein starker Partner wenn man moralische Aspekte außen vor lässt.
Puh, das krazt zumindest am Image denke ich. Auf der anderen Seite natürlich ein starker Partner wenn man moralische Aspekte außen vor lässt.
Gerade aus moralischen Aspekten finde ich das sehr positiv. Es wird Zeit, die Waffenindustrie, die ein unverzichtbarer Teil unser aller Sicherheit ist, aus der Schmuddelecke zu holen, wie ein anderer User hier bereits sagte.
Die private Waffenindustrie sollte für alle Zeiten in der Schmuddelecke bleiben. Völlig unabhängig davon was man von der Unterstützung der Ukraine hält.
Ps: im übrigen …. Habt ihr schon mal drüber nachgedacht ob der kleine finanzielle Vorteil, der dieser Vertrag bringt (angeblich ja 2-3 Mio mehr pro Jahr gegenüber anderen Sponsoren mit dieser Werbetätigkeit beim BVB) nicht an anderer Stelle zum finanziellen Nachteil wird?
Vielleicht springen dafür kleinere Sponsoren ab, die damit nicht einverstanden sind?
Vielleicht kaufen manche Fans lieber kein BVB Trikot oder andere Dinge, die direkt oder indirekt den BVB betreffen.
28.05.2024 - 22:05 Uhr
Zitat von PhelanWolf
Nein, das stimmt einfach nicht. Die Exporte von Rüstungsgütern laufen durch ein Genehmigungsverfahren. Da hat die Regierung zunächst gar nichts mit zu tun. Der Export von Kriegswaffen, und nicht grundsätzlich von Rüstungsgütern, unterliegt einer Einzelfallprüfung, grundsätzlich auf Bundesministerienebene. Aber auch hier gibt es unabhängige Kriterien. Welche Rüstungsgüter wiederum einer Exportkontrolle unterliegen ist gesetzlich geregelt.
Bei den Prüfungen, bei Rüstungsgütern grundsätzlich schon nicht, da es alles durch ein gesetzliches Genehmigungsverfahren geregelt ist, aber auch bei Kriegswaffen, spielt der Wählerwille somit nunmal keine Rolle.
Maximal, wenn es in den Bundessicherheitsrat geht. Aber da die Sitzungen geheim und die Protokolle Verschlusssache sind, kann auch hier jede Entscheidung unabhängig getroffen werden, da nichts kommuniziert werden muss und somit wieder nicht den Wähler erreicht.
Dein Einwurf, dass jeder Export von der Regierung genehmigt werden muss ist nicht korrekt.
Zitat von Arekon96
Die gesellschaftliche Akzeptanz spielt sogar eine absolut entscheidende Rolle für ein Unternehmen wie Rheinmetall. ABSOLUT JEDER Export von Rüstungsgütern muss von der Bundesregierung abgesegnet werden. Die Bundesregierung wird durch gesellschaftliche Haltungen und Meinungen zusammengesetzt.
Es ergibt absolut Sinn für Rheinmetall in zwei absolut entscheidenden Wahljahren ganz offensiv Werbung zu machen. Gerade weil sowieso darüber diskutiert wird, ob die Wehrpflicht wieder eingeführt werden soll, Rüstungskonzerne aktiver von Banken als Investitionsmöglichkeiten genutzt werden können, ob die EU-Staaten nur noch in der EU Waffen kaufen sollten und wie hoch die Verteidigungs-Ausgaben in Zukunft sein sollen.
Natürlich wird Rheinmetall jetzt keine Panzer auf die Banden drucken, aber dennoch geht es ganz entscheidend darum die gesellschaftliche Akzeptanz zu erhöhen, vor allem für das Kerngeschäft Rüstungsgüter.
Zitat von PhelanWolf
Rheinmetall ist, wie auch ja schon einige zuvor geschrieben haben, eben nicht nur in der Rüstung tätig. Und dass diese Firma solche Diskussionen wie hier auslöst, zeigt doch bereits, worum es bei diesem Sponsoring aus Firmensicht geht. Das hat doch nichts damit zu tun Waffen salonfähig zu machen, wofür? Die gesellschaftliche Akzeptanz spielt da doch eine untergeordnete Rolle, da diese kaum bis keinen Einfluss auf die Beschaffungsaufträge der Bundeswehr haben, auch nicht, ob Rheinmetall exportiert, denn da ist nicht Rheinmetall interessant sondern welcher Staat kauft.
Was für Rheinmetall spannend ist, ist ihre vorrangig nichtmilitärischen Produkte herauszustellen, wie hier schon genannt z. B. in den Bereichen Mobilität, Industrie etc..
Grundsätzlich kann man zu der Firma und ihren Produkten kontrovers diskutieren, aber es ist eben keine ausschließliche Rüstungsfirma, und der Bereich Rüstung wird sehr wahrscheinlich auch nicht Kern des Sponsorings sein.
Rheinmetall ist, wie auch ja schon einige zuvor geschrieben haben, eben nicht nur in der Rüstung tätig. Und dass diese Firma solche Diskussionen wie hier auslöst, zeigt doch bereits, worum es bei diesem Sponsoring aus Firmensicht geht. Das hat doch nichts damit zu tun Waffen salonfähig zu machen, wofür? Die gesellschaftliche Akzeptanz spielt da doch eine untergeordnete Rolle, da diese kaum bis keinen Einfluss auf die Beschaffungsaufträge der Bundeswehr haben, auch nicht, ob Rheinmetall exportiert, denn da ist nicht Rheinmetall interessant sondern welcher Staat kauft.
Was für Rheinmetall spannend ist, ist ihre vorrangig nichtmilitärischen Produkte herauszustellen, wie hier schon genannt z. B. in den Bereichen Mobilität, Industrie etc..
Grundsätzlich kann man zu der Firma und ihren Produkten kontrovers diskutieren, aber es ist eben keine ausschließliche Rüstungsfirma, und der Bereich Rüstung wird sehr wahrscheinlich auch nicht Kern des Sponsorings sein.
Die gesellschaftliche Akzeptanz spielt sogar eine absolut entscheidende Rolle für ein Unternehmen wie Rheinmetall. ABSOLUT JEDER Export von Rüstungsgütern muss von der Bundesregierung abgesegnet werden. Die Bundesregierung wird durch gesellschaftliche Haltungen und Meinungen zusammengesetzt.
Es ergibt absolut Sinn für Rheinmetall in zwei absolut entscheidenden Wahljahren ganz offensiv Werbung zu machen. Gerade weil sowieso darüber diskutiert wird, ob die Wehrpflicht wieder eingeführt werden soll, Rüstungskonzerne aktiver von Banken als Investitionsmöglichkeiten genutzt werden können, ob die EU-Staaten nur noch in der EU Waffen kaufen sollten und wie hoch die Verteidigungs-Ausgaben in Zukunft sein sollen.
Natürlich wird Rheinmetall jetzt keine Panzer auf die Banden drucken, aber dennoch geht es ganz entscheidend darum die gesellschaftliche Akzeptanz zu erhöhen, vor allem für das Kerngeschäft Rüstungsgüter.
Nein, das stimmt einfach nicht. Die Exporte von Rüstungsgütern laufen durch ein Genehmigungsverfahren. Da hat die Regierung zunächst gar nichts mit zu tun. Der Export von Kriegswaffen, und nicht grundsätzlich von Rüstungsgütern, unterliegt einer Einzelfallprüfung, grundsätzlich auf Bundesministerienebene. Aber auch hier gibt es unabhängige Kriterien. Welche Rüstungsgüter wiederum einer Exportkontrolle unterliegen ist gesetzlich geregelt.
Bei den Prüfungen, bei Rüstungsgütern grundsätzlich schon nicht, da es alles durch ein gesetzliches Genehmigungsverfahren geregelt ist, aber auch bei Kriegswaffen, spielt der Wählerwille somit nunmal keine Rolle.
Maximal, wenn es in den Bundessicherheitsrat geht. Aber da die Sitzungen geheim und die Protokolle Verschlusssache sind, kann auch hier jede Entscheidung unabhängig getroffen werden, da nichts kommuniziert werden muss und somit wieder nicht den Wähler erreicht.
Dein Einwurf, dass jeder Export von der Regierung genehmigt werden muss ist nicht korrekt.
https://www.tagesschau.de/investigativ/wdr/rheinmetall-russland-streitkraefte-100.html
28.05.2024 - 22:07 Uhr
Zitat von MichaelZorc
Wie wäre es, wenn hier alle mal mit den ganzen Strohmann-Argumenten aufhören?
Wie kommt man auf solche Argumente... Bayer, genauso wie VW, Hoffenheim, ... hat hier null mit zu tun. Sind wir hier im Sandkasten.
Hier wäre vielleicht mal ein Moderatoren-Hinweis angebracht.
Es geht hier um das Sponsoring von einem Rüstungskonzern beim BVB.
Es geht hier nicht um die Frage, ob Rüstungskonzerne eine Daseinsberechtigung haben, welche Kriege Deutschland unterstützen sollte oder ob die Bundeswehr toll ist.
Die Frage die hier im Raum steht: Sollte unser Fußballverein, welcher sich u.a. in der Satzung als verbindendes Element zwischen Nationalitäten, Kulturen, Religionen sieht, einen Kriegswaffenhersteller unterstützen und für ihn werben? Sollte ein BVB-Tor vor einer Bande mit Logo eines Waffenherstellers gefeiert werden?
Zitat von Jaromac86
@Vidal
Junge, willst du uns auf den Arm nehmen?
Und euer Bayer Monsanto gepimperte Dollars sind besser?!
Doppelmoral!!!
Ich mal die Welt wie sie mir gefällt, war Lev schon immer ganz groß drin
@Vidal
Junge, willst du uns auf den Arm nehmen?
Und euer Bayer Monsanto gepimperte Dollars sind besser?!
Doppelmoral!!!
Ich mal die Welt wie sie mir gefällt, war Lev schon immer ganz groß drin
Wie wäre es, wenn hier alle mal mit den ganzen Strohmann-Argumenten aufhören?
Wie kommt man auf solche Argumente... Bayer, genauso wie VW, Hoffenheim, ... hat hier null mit zu tun. Sind wir hier im Sandkasten.
Hier wäre vielleicht mal ein Moderatoren-Hinweis angebracht.
Es geht hier um das Sponsoring von einem Rüstungskonzern beim BVB.
Es geht hier nicht um die Frage, ob Rüstungskonzerne eine Daseinsberechtigung haben, welche Kriege Deutschland unterstützen sollte oder ob die Bundeswehr toll ist.
Die Frage die hier im Raum steht: Sollte unser Fußballverein, welcher sich u.a. in der Satzung als verbindendes Element zwischen Nationalitäten, Kulturen, Religionen sieht, einen Kriegswaffenhersteller unterstützen und für ihn werben? Sollte ein BVB-Tor vor einer Bande mit Logo eines Waffenherstellers gefeiert werden?
Ganz klares Ja!
28.05.2024 - 22:07 Uhr
Zitat von MichaelZorc
Wie wäre es, wenn hier alle mal mit den ganzen Strohmann-Argumenten aufhören?
Wie kommt man auf solche Argumente... Bayer, genauso wie VW, Hoffenheim, ... hat hier null mit zu tun. Sind wir hier im Sandkasten.
Hier wäre vielleicht mal ein Moderatoren-Hinweis angebracht.
Es geht hier um das Sponsoring von einem Rüstungskonzern beim BVB.
Es geht hier nicht um die Frage, ob Rüstungskonzerne eine Daseinsberechtigung haben, welche Kriege Deutschland unterstützen sollte oder ob die Bundeswehr toll ist.
Die Frage die hier im Raum steht: Sollte unser Fußballverein, welcher sich u.a. in der Satzung als verbindendes Element zwischen Nationalitäten, Kulturen, Religionen sieht, einen Kriegswaffenhersteller unterstützen und für ihn werben? Sollte ein BVB-Tor vor einer Bande mit Logo eines Waffenherstellers gefeiert werden?
Zitat von Jaromac86
@Vidal
Junge, willst du uns auf den Arm nehmen?
Und euer Bayer Monsanto gepimperte Dollars sind besser?!
Doppelmoral!!!
Ich mal die Welt wie sie mir gefällt, war Lev schon immer ganz groß drin
@Vidal
Junge, willst du uns auf den Arm nehmen?
Und euer Bayer Monsanto gepimperte Dollars sind besser?!
Doppelmoral!!!
Ich mal die Welt wie sie mir gefällt, war Lev schon immer ganz groß drin
Wie wäre es, wenn hier alle mal mit den ganzen Strohmann-Argumenten aufhören?
Wie kommt man auf solche Argumente... Bayer, genauso wie VW, Hoffenheim, ... hat hier null mit zu tun. Sind wir hier im Sandkasten.
Hier wäre vielleicht mal ein Moderatoren-Hinweis angebracht.
Es geht hier um das Sponsoring von einem Rüstungskonzern beim BVB.
Es geht hier nicht um die Frage, ob Rüstungskonzerne eine Daseinsberechtigung haben, welche Kriege Deutschland unterstützen sollte oder ob die Bundeswehr toll ist.
Die Frage die hier im Raum steht: Sollte unser Fußballverein, welcher sich u.a. in der Satzung als verbindendes Element zwischen Nationalitäten, Kulturen, Religionen sieht, einen Kriegswaffenhersteller unterstützen und für ihn werben? Sollte ein BVB-Tor vor einer Bande mit Logo eines Waffenherstellers gefeiert werden?
Yepp, erinnert an den whataboutism, der heutzutage üblich ist.
Nach dem Motto, aber andere Vereine haben doch auch fragwürdige Sponsoren. Dann dürfen wir jetzt noch einen drauf setzen und Rüstungskonzernen eine Plattform im Stadion geben. Unglaublich dass viele Leute damit kein Problem haben, wenn im SIP dann 5 Meter vor ihnen ein Werbebanner von Rheinmetall erscheint.
28.05.2024 - 22:09 Uhr
Zitat von Balaban
https://www.tagesschau.de/investigativ/wdr/rheinmetall-russland-streitkraefte-100.html
Zitat von PhelanWolf
Nein, das stimmt einfach nicht. Die Exporte von Rüstungsgütern laufen durch ein Genehmigungsverfahren. Da hat die Regierung zunächst gar nichts mit zu tun. Der Export von Kriegswaffen, und nicht grundsätzlich von Rüstungsgütern, unterliegt einer Einzelfallprüfung, grundsätzlich auf Bundesministerienebene. Aber auch hier gibt es unabhängige Kriterien. Welche Rüstungsgüter wiederum einer Exportkontrolle unterliegen ist gesetzlich geregelt.
Bei den Prüfungen, bei Rüstungsgütern grundsätzlich schon nicht, da es alles durch ein gesetzliches Genehmigungsverfahren geregelt ist, aber auch bei Kriegswaffen, spielt der Wählerwille somit nunmal keine Rolle.
Maximal, wenn es in den Bundessicherheitsrat geht. Aber da die Sitzungen geheim und die Protokolle Verschlusssache sind, kann auch hier jede Entscheidung unabhängig getroffen werden, da nichts kommuniziert werden muss und somit wieder nicht den Wähler erreicht.
Dein Einwurf, dass jeder Export von der Regierung genehmigt werden muss ist nicht korrekt.
Zitat von Arekon96
Die gesellschaftliche Akzeptanz spielt sogar eine absolut entscheidende Rolle für ein Unternehmen wie Rheinmetall. ABSOLUT JEDER Export von Rüstungsgütern muss von der Bundesregierung abgesegnet werden. Die Bundesregierung wird durch gesellschaftliche Haltungen und Meinungen zusammengesetzt.
Es ergibt absolut Sinn für Rheinmetall in zwei absolut entscheidenden Wahljahren ganz offensiv Werbung zu machen. Gerade weil sowieso darüber diskutiert wird, ob die Wehrpflicht wieder eingeführt werden soll, Rüstungskonzerne aktiver von Banken als Investitionsmöglichkeiten genutzt werden können, ob die EU-Staaten nur noch in der EU Waffen kaufen sollten und wie hoch die Verteidigungs-Ausgaben in Zukunft sein sollen.
Natürlich wird Rheinmetall jetzt keine Panzer auf die Banden drucken, aber dennoch geht es ganz entscheidend darum die gesellschaftliche Akzeptanz zu erhöhen, vor allem für das Kerngeschäft Rüstungsgüter.
Zitat von PhelanWolf
Rheinmetall ist, wie auch ja schon einige zuvor geschrieben haben, eben nicht nur in der Rüstung tätig. Und dass diese Firma solche Diskussionen wie hier auslöst, zeigt doch bereits, worum es bei diesem Sponsoring aus Firmensicht geht. Das hat doch nichts damit zu tun Waffen salonfähig zu machen, wofür? Die gesellschaftliche Akzeptanz spielt da doch eine untergeordnete Rolle, da diese kaum bis keinen Einfluss auf die Beschaffungsaufträge der Bundeswehr haben, auch nicht, ob Rheinmetall exportiert, denn da ist nicht Rheinmetall interessant sondern welcher Staat kauft.
Was für Rheinmetall spannend ist, ist ihre vorrangig nichtmilitärischen Produkte herauszustellen, wie hier schon genannt z. B. in den Bereichen Mobilität, Industrie etc..
Grundsätzlich kann man zu der Firma und ihren Produkten kontrovers diskutieren, aber es ist eben keine ausschließliche Rüstungsfirma, und der Bereich Rüstung wird sehr wahrscheinlich auch nicht Kern des Sponsorings sein.
Rheinmetall ist, wie auch ja schon einige zuvor geschrieben haben, eben nicht nur in der Rüstung tätig. Und dass diese Firma solche Diskussionen wie hier auslöst, zeigt doch bereits, worum es bei diesem Sponsoring aus Firmensicht geht. Das hat doch nichts damit zu tun Waffen salonfähig zu machen, wofür? Die gesellschaftliche Akzeptanz spielt da doch eine untergeordnete Rolle, da diese kaum bis keinen Einfluss auf die Beschaffungsaufträge der Bundeswehr haben, auch nicht, ob Rheinmetall exportiert, denn da ist nicht Rheinmetall interessant sondern welcher Staat kauft.
Was für Rheinmetall spannend ist, ist ihre vorrangig nichtmilitärischen Produkte herauszustellen, wie hier schon genannt z. B. in den Bereichen Mobilität, Industrie etc..
Grundsätzlich kann man zu der Firma und ihren Produkten kontrovers diskutieren, aber es ist eben keine ausschließliche Rüstungsfirma, und der Bereich Rüstung wird sehr wahrscheinlich auch nicht Kern des Sponsorings sein.
Die gesellschaftliche Akzeptanz spielt sogar eine absolut entscheidende Rolle für ein Unternehmen wie Rheinmetall. ABSOLUT JEDER Export von Rüstungsgütern muss von der Bundesregierung abgesegnet werden. Die Bundesregierung wird durch gesellschaftliche Haltungen und Meinungen zusammengesetzt.
Es ergibt absolut Sinn für Rheinmetall in zwei absolut entscheidenden Wahljahren ganz offensiv Werbung zu machen. Gerade weil sowieso darüber diskutiert wird, ob die Wehrpflicht wieder eingeführt werden soll, Rüstungskonzerne aktiver von Banken als Investitionsmöglichkeiten genutzt werden können, ob die EU-Staaten nur noch in der EU Waffen kaufen sollten und wie hoch die Verteidigungs-Ausgaben in Zukunft sein sollen.
Natürlich wird Rheinmetall jetzt keine Panzer auf die Banden drucken, aber dennoch geht es ganz entscheidend darum die gesellschaftliche Akzeptanz zu erhöhen, vor allem für das Kerngeschäft Rüstungsgüter.
Nein, das stimmt einfach nicht. Die Exporte von Rüstungsgütern laufen durch ein Genehmigungsverfahren. Da hat die Regierung zunächst gar nichts mit zu tun. Der Export von Kriegswaffen, und nicht grundsätzlich von Rüstungsgütern, unterliegt einer Einzelfallprüfung, grundsätzlich auf Bundesministerienebene. Aber auch hier gibt es unabhängige Kriterien. Welche Rüstungsgüter wiederum einer Exportkontrolle unterliegen ist gesetzlich geregelt.
Bei den Prüfungen, bei Rüstungsgütern grundsätzlich schon nicht, da es alles durch ein gesetzliches Genehmigungsverfahren geregelt ist, aber auch bei Kriegswaffen, spielt der Wählerwille somit nunmal keine Rolle.
Maximal, wenn es in den Bundessicherheitsrat geht. Aber da die Sitzungen geheim und die Protokolle Verschlusssache sind, kann auch hier jede Entscheidung unabhängig getroffen werden, da nichts kommuniziert werden muss und somit wieder nicht den Wähler erreicht.
Dein Einwurf, dass jeder Export von der Regierung genehmigt werden muss ist nicht korrekt.
https://www.tagesschau.de/investigativ/wdr/rheinmetall-russland-streitkraefte-100.html
Und? Die Entscheidung entspricht dem gängigen Verfahren, da nach der Anektion der Krim Russland als Exportziel zurecht neu bewertet werden musste. Wo widerspricht es der Aussage, dass eben nicht Jeder Export von Rüstungsgütern von der Regierung genehmigt werden muss?
28.05.2024 - 22:10 Uhr
Zitat von Balaban
https://www.tagesschau.de/investigativ/wdr/rheinmetall-russland-streitkraefte-100.html
Zitat von PhelanWolf
Nein, das stimmt einfach nicht. Die Exporte von Rüstungsgütern laufen durch ein Genehmigungsverfahren. Da hat die Regierung zunächst gar nichts mit zu tun. Der Export von Kriegswaffen, und nicht grundsätzlich von Rüstungsgütern, unterliegt einer Einzelfallprüfung, grundsätzlich auf Bundesministerienebene. Aber auch hier gibt es unabhängige Kriterien. Welche Rüstungsgüter wiederum einer Exportkontrolle unterliegen ist gesetzlich geregelt.
Bei den Prüfungen, bei Rüstungsgütern grundsätzlich schon nicht, da es alles durch ein gesetzliches Genehmigungsverfahren geregelt ist, aber auch bei Kriegswaffen, spielt der Wählerwille somit nunmal keine Rolle.
Maximal, wenn es in den Bundessicherheitsrat geht. Aber da die Sitzungen geheim und die Protokolle Verschlusssache sind, kann auch hier jede Entscheidung unabhängig getroffen werden, da nichts kommuniziert werden muss und somit wieder nicht den Wähler erreicht.
Dein Einwurf, dass jeder Export von der Regierung genehmigt werden muss ist nicht korrekt.
Zitat von Arekon96
Die gesellschaftliche Akzeptanz spielt sogar eine absolut entscheidende Rolle für ein Unternehmen wie Rheinmetall. ABSOLUT JEDER Export von Rüstungsgütern muss von der Bundesregierung abgesegnet werden. Die Bundesregierung wird durch gesellschaftliche Haltungen und Meinungen zusammengesetzt.
Es ergibt absolut Sinn für Rheinmetall in zwei absolut entscheidenden Wahljahren ganz offensiv Werbung zu machen. Gerade weil sowieso darüber diskutiert wird, ob die Wehrpflicht wieder eingeführt werden soll, Rüstungskonzerne aktiver von Banken als Investitionsmöglichkeiten genutzt werden können, ob die EU-Staaten nur noch in der EU Waffen kaufen sollten und wie hoch die Verteidigungs-Ausgaben in Zukunft sein sollen.
Natürlich wird Rheinmetall jetzt keine Panzer auf die Banden drucken, aber dennoch geht es ganz entscheidend darum die gesellschaftliche Akzeptanz zu erhöhen, vor allem für das Kerngeschäft Rüstungsgüter.
Zitat von PhelanWolf
Rheinmetall ist, wie auch ja schon einige zuvor geschrieben haben, eben nicht nur in der Rüstung tätig. Und dass diese Firma solche Diskussionen wie hier auslöst, zeigt doch bereits, worum es bei diesem Sponsoring aus Firmensicht geht. Das hat doch nichts damit zu tun Waffen salonfähig zu machen, wofür? Die gesellschaftliche Akzeptanz spielt da doch eine untergeordnete Rolle, da diese kaum bis keinen Einfluss auf die Beschaffungsaufträge der Bundeswehr haben, auch nicht, ob Rheinmetall exportiert, denn da ist nicht Rheinmetall interessant sondern welcher Staat kauft.
Was für Rheinmetall spannend ist, ist ihre vorrangig nichtmilitärischen Produkte herauszustellen, wie hier schon genannt z. B. in den Bereichen Mobilität, Industrie etc..
Grundsätzlich kann man zu der Firma und ihren Produkten kontrovers diskutieren, aber es ist eben keine ausschließliche Rüstungsfirma, und der Bereich Rüstung wird sehr wahrscheinlich auch nicht Kern des Sponsorings sein.
Rheinmetall ist, wie auch ja schon einige zuvor geschrieben haben, eben nicht nur in der Rüstung tätig. Und dass diese Firma solche Diskussionen wie hier auslöst, zeigt doch bereits, worum es bei diesem Sponsoring aus Firmensicht geht. Das hat doch nichts damit zu tun Waffen salonfähig zu machen, wofür? Die gesellschaftliche Akzeptanz spielt da doch eine untergeordnete Rolle, da diese kaum bis keinen Einfluss auf die Beschaffungsaufträge der Bundeswehr haben, auch nicht, ob Rheinmetall exportiert, denn da ist nicht Rheinmetall interessant sondern welcher Staat kauft.
Was für Rheinmetall spannend ist, ist ihre vorrangig nichtmilitärischen Produkte herauszustellen, wie hier schon genannt z. B. in den Bereichen Mobilität, Industrie etc..
Grundsätzlich kann man zu der Firma und ihren Produkten kontrovers diskutieren, aber es ist eben keine ausschließliche Rüstungsfirma, und der Bereich Rüstung wird sehr wahrscheinlich auch nicht Kern des Sponsorings sein.
Die gesellschaftliche Akzeptanz spielt sogar eine absolut entscheidende Rolle für ein Unternehmen wie Rheinmetall. ABSOLUT JEDER Export von Rüstungsgütern muss von der Bundesregierung abgesegnet werden. Die Bundesregierung wird durch gesellschaftliche Haltungen und Meinungen zusammengesetzt.
Es ergibt absolut Sinn für Rheinmetall in zwei absolut entscheidenden Wahljahren ganz offensiv Werbung zu machen. Gerade weil sowieso darüber diskutiert wird, ob die Wehrpflicht wieder eingeführt werden soll, Rüstungskonzerne aktiver von Banken als Investitionsmöglichkeiten genutzt werden können, ob die EU-Staaten nur noch in der EU Waffen kaufen sollten und wie hoch die Verteidigungs-Ausgaben in Zukunft sein sollen.
Natürlich wird Rheinmetall jetzt keine Panzer auf die Banden drucken, aber dennoch geht es ganz entscheidend darum die gesellschaftliche Akzeptanz zu erhöhen, vor allem für das Kerngeschäft Rüstungsgüter.
Nein, das stimmt einfach nicht. Die Exporte von Rüstungsgütern laufen durch ein Genehmigungsverfahren. Da hat die Regierung zunächst gar nichts mit zu tun. Der Export von Kriegswaffen, und nicht grundsätzlich von Rüstungsgütern, unterliegt einer Einzelfallprüfung, grundsätzlich auf Bundesministerienebene. Aber auch hier gibt es unabhängige Kriterien. Welche Rüstungsgüter wiederum einer Exportkontrolle unterliegen ist gesetzlich geregelt.
Bei den Prüfungen, bei Rüstungsgütern grundsätzlich schon nicht, da es alles durch ein gesetzliches Genehmigungsverfahren geregelt ist, aber auch bei Kriegswaffen, spielt der Wählerwille somit nunmal keine Rolle.
Maximal, wenn es in den Bundessicherheitsrat geht. Aber da die Sitzungen geheim und die Protokolle Verschlusssache sind, kann auch hier jede Entscheidung unabhängig getroffen werden, da nichts kommuniziert werden muss und somit wieder nicht den Wähler erreicht.
Dein Einwurf, dass jeder Export von der Regierung genehmigt werden muss ist nicht korrekt.
https://www.tagesschau.de/investigativ/wdr/rheinmetall-russland-streitkraefte-100.html
Yepp, das kommt noch dazu.
Im Zweifel machen solche Konzerne mit jedem Geschäfte. Und soll nur niemand erzählen, damals wäre Russland unter Putin eine normale Demokratie gewesen. Die haben schon vor 2012 fragwürdige Kriege geführt und im eigenen Land die Opposition unterdrückt, vom nationalistischen Charakter und Attitüde Putins ganz abgesehen. Aber sowas kümmert doch Rheinmetall nicht. Die gehen mit der Zeit und machen alles was politisch möglich ist.
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