Offiziell 30.07.2026 - 12:21 | Quelle: Chelsea/Crystal Palace/TM | Lesedauer: unter 4 Min.
FC Chelsea
Maxence Lacroix
Kommt von Crystal Palace 

Chelsea setzt Kaufrausch mit Verteidiger Lacroix fort – Wie Wolfsburg mitkassiert

Chelsea setzt Kaufrausch mit Lacroix fort – VfL Wolfsburg kassiert mit
©IMAGO

Maxence Lacroix geht den nächsten Schritt in seiner Karriere. Der 26 Jahre alte Innenverteidiger verlässt Crystal Palace und wechselt innerhalb der Premier League zum FC Chelsea. Der frühere Wolfsburger Profi erhält an der Stamford Bridge einen langfristigen Vertrag bis 2032. Dem Vernehmen nach haben sich die Blues mit den Eagles auf eine Ablöse von rund 61 Millionen Euro geeinigt.


Marktwert
Maxence Lacroix
M. Lacroix Innenverteidiger
50,00 Mio. €


Lacroix sagte am Donnerstag: „Ich freue mich sehr, Teil dieses großartigen Vereins zu sein. Jeder kennt die Legende von Chelsea und die Tradition des Siegens – ein Teil davon zu sein, erfüllt mich mit Stolz. Im Gespräch mit dem Trainer habe ich gemerkt, dass wir dieselben Ziele und denselben Ehrgeiz für diesen Verein haben. Wir wollen gewinnen. Wenn man die Qualität der Spieler und das gesamte Umfeld des Vereins sieht, ist das ein realistisches Ziel. Unser Anspruch ist es, Titel zu holen, und ich kann es kaum erwarten, meinen Beitrag dazu zu leisten.“



Der Conference-League-Sieger aus Südlondon nahm nur beim Abgang von Eberechi Eze (27) zu Arsenal vor einem Jahr eine höhere Ablöse ein: 69,3 Mio. Euro. Für Chelsea hingegen ist solch eine Summe keine Neuigkeit: Mehr als 60 Mio. Euro flossen bereits für 13 Spieler. Mit dem Lacroix-Transfer knacken die Londoner mit Neu-Coach Xabi Alonso zudem zum vierten Mal in der Historie die 300-Millionen-Marke für Neuzugänge. Nach den Transfers des Defensivmannes, von Rekordzugang Morgan Rogers (23, 138 Mio. von Aston Villa), Stürmer Emmanuel Emegha (23, Straßburg) sowie den Talenten Marco Palestra (21, Atalanta), Geovany Quenda (19, Sporting), Denner (18, Corinthians) und Dastan Satpaev (17, Kairat Almaty) liegen die Ausgaben bei rund 343 Mio. Euro – weltweit mal wieder Platz eins (zur Statistik der höchsten Transferausgaben 2026/27).



Lacroix-Transfer zu Chelsea: Auch VfL Wolfsburg profitiert


Vom erneuten Kaufrausch Chelseas profitiert auch Wolfsburg, das 2024 von Crystal Palace 18 Mio. Euro für Lacroix erhielt. Laut „Sky“ ist der Bundesliga-Absteiger mit 10 bis 15 Prozent an der Ablöse beteiligt. Sollte die Klausel auf die Gesamtablöse wirken, fließen demnach bis zu 9 Mio. Euro an den VfL. Bei einer üblichen Beteiligung am Transfergewinn sind es minimal immer noch 4,3 Mio. Euro.


Lacroix hat seinen Marktwert bei Crystal Palace sukzessive von 20 Mio. auf 50 Mio. Euro gesteigert. Seit seinem Transfer stand er in 98 Spielen auf dem Feld und steuerte vier Tore sowie vier Vorlagen in der erfolgreichsten Zeit der Klubgeschichte bei. Neben der Conference League gewann er unter dem mittlerweile zu Nottingham Forest gewechselten Trainer Oliver Glasner auch den FA Cup sowie den Community Shield. Dabei sah er nur eine Rote Karte, in Wolfsburg war Lacroix in 130 Partien sechsmal vom Platz gestellt worden (zweimal Gelb-Rot, viermal Rot). Dem französischen Kader gehört er seit dem Frühjahr an und stand bei der WM dreimal auf dem Feld, darunter bei den Niederlagen im Halbfinale gegen Spanien (0:2 ) sowie im Spiel um Platz drei gegen England (4:6).



Palace sucht Lacroix-Nachfolger: Augsburgs Matsima kommt nicht


Palace sah sich auf der Suche nach einem Nachfolger erneut in der Bundesliga um. Chrislain Matsima vom FC Augsburg wurde konkret mit den Eagles in Verbindung gebracht. Der 24-Jährige hatte seinen Vertrag beim Bundesligisten im November 2025 bis 2030 verlängert. Ein Matsima-Wechsel auf die Insel hat sich allerdings zerschlagen: Nach übereinstimmenden Medienberichten hat Augsburg die Verhandlungen mit dem Premier-League-Klub am Mittwoch abgebrochen und die Spielerseite darüber informiert. Mit einem weiteren Angebot der Südlondoner wird „Sky“ zufolge nicht mehr gerechnet.



Knackpunkt soll zum einen das Ablösepaket gewesen sein. Laut der „Augsburger Allgemeinen“ hat Crystal Palace die Forderung des FCA mit gut 25 Mio. Euro nicht ganz erfüllt. Nach „Sky“-Angaben hätten die Fuggerstädter mit bis zu 30 Mio. Euro rechnen können, allerdings habe es bei den Details zu Boni und Zahlungsstruktur keine Einigung gegeben. Für Augsburg hätte es eine Rekordsumme werden können.



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Albendea FC Barcelona Albendea 31.07.2026 - 23:19
Zitat von NonStopPeak
Zitat von Albendea

Bei bestem Willen kann ich ein Chelsea oder City nicht traditionsclubs nennen nur weil sie alt sind wenn sie das reine Produkt von Investoren sind. Ein Hoffenheim ist wie jeder andere Dorfclub auch mehrere Jahrzehnte alt, das macht die aber kein Traditionsclub.
Die Erfolge sind das reine Produkt vom disproportionalen Investment und nichts gewachsenes oder organisches.

So nervig United und Arsenal Fans sind mit ihrem Größenwahn so haben sie es sich verdient. Beide Vereine haben die letzten Jahre konstant Erfolge gefeiert (unabhängig was man vom modernen United hält). Das hat man sich verdient und ist so organisch zu einem Top Team in England mit großer fanbase geworden.
City und Chelsea sind nur große Marken wegen dem Geld.
Chelsea war früher nur einer der zig Viertel Vereine von London und wurden nur von den lokalen Schnöseln unterstützt. Jetzt sind sie eine globale Marke gleichauf mit United oder Arsenal.
Ohne Abramovich hätten sie weiterhin ein Londoner Traditionsclub wie QPR oder Millwall sein können aber jetzt ist es reiner Plastik. Sogar mehr wenn man bedenkt das Boehly und Co den Namen ändern wollen (was auch Abramovich wollte) um es besser als Londoner Klub zu vermarkten und es nur daran scheitert wegen einem abkommen was Abramovich unterzeichnet hat als er den Verein kaufte. Das ist eine pure Vermarktungsmaschine. Ergo Plastik

Genauso wie City, PSG, Hoffenheim, Leipzig, etc etc (und für mich auch Bayer und PSV, aber da schweige ich lieber sonst heulen die Bayer Fans wieder)



Danke, du kannst deine subjektive Meinung wenigstens in Worte fassen ohne in zu viele Phrasen zu verfallen. 👍️

Aus meiner Sicht lässt du dich zu sehr von den Symptomen ablenken als die Ursachen zu benennen.

In der Premier League ist so gut wie nichts "gesund gewachsen", dort war seit mitte der 90er nur die Frage, welche(r) Besitzer macht die Taschen weiter auf.

United z.B. hatte bis zu ihrem Titel '92/'93 auch 26 Jahre nicht viel gerissen (ich unterschlage hier FA Cups) und ist durch die damaligen Rekordtransfers von Cantona und Kean wieder Meister geworden. Die Class of '92 kam erst danach.

Arsenal hat in den letzten Jahren viel aber sicher nicht "konstant Erfolge gefeiert", außer du nimmst die Manschaftsentwicklung als Erfolg mit.

Dafür waren Chelsea und City in den Jahren einfach zu konstant und erfolgreich.

Chelsea war vor Abramovich schon ein Verein der immer zwischen den internationalen Plätzen und dem Mittelfeld gependelt ist, so viel gehört auch hier zur Warheit.

Und dann kommen wir zu einem Kern deiner Aussagen: "Ohne Abramovich hätten sie weiterhin ein Londoner Traditionsclub wie QPR oder Millwall sein können aber jetzt ist es reiner Plastik."

Ich gehe nur auf deine Beispiele ein, sonst wird die Liste zu lang.😅
Millwall gehört einem US Investor, der allerdings lieber Geld aus dem Verein zieht als zu investieren.
QPR ist in malaysischer Hand, auch hier das selbe, lieber Gewinne abschöpfen als zu investieren.

Wie du selbst festgestellt hast, kann kein Besitzer den Verein Chelsea umbenennen, da die Namensrechte bei den Fans liegen, dein Ausgangspunkt war falsch aber das Ergebnis korrekt.

Jeder Verein ist auf Vermarktung angewiesen selbst dein FC Barcelona (kein Angriff, nur ein Beispiel), das Station heißt "Spotify Camp Nou" und über den Gründer und Anteilseigner Daniel Ek reden wir lieber nicht.

Und jetzt zu meiner Ausgangsannahme, du arbeitest dich an den Symptomen eines komplett durchkomerzialisierten Sportes ab. Es sind nun einmal wir Fans, die das Ganze tragen, ob mit Trikotkäufen, Stadionbesuchen oder Live Übertragungen anschauen, die dieses System gefüttert und groß gemacht haben, damit es sich für Investoren und Spekulanten lohnt. Und es ist mittlerweile egal, ob wir von Frankreich (PSG und ihre Machenschaften) nach Deutschland (Bayern und der Kirch-Deal, der die Bundesliga kaputt gemacht hat), England (Investoren geführte Vereine) usw. schauen, das Bild ist überall gleich, nur die Zahlen sind etwas andere.

Ich weiss, Fussball ist emotional und ich mag gute Diskussionen, bei denen man etwas mitnimmt. Meinetwegen kannst du jeden Verein nutzen, solang Ton und Form gewart werden, Meinungen sind gut um auch einmal andere Blickwinkel annehmen zu können.

Eine Bitte hätte ich zum Abschluss, benutz doch bitte das Wort "Plastikclub" nicht mehr, das ist nicht nur dem Verein gegenüber Respektlos sondern auch den Spielern, Fans und den Mitarbeitenden.

Schönes Wochenende und danke für deinen Standpunkt.


In England und Italien auch bspw sind alle Vereine von Besitzern gegründet worden und hatten alle immer Besitzer.
Ein United oder Inter haben immer einen Besitzer gehabt, genauso in den erfolgreichen 60ern oder die unglücklichen 10ern. Das sind Länder wo die sportliche Kultur nunmal anders sind als in Deutschland oder Spanien wo die Ursprünge beim Vereinswesen liegen. Somit kann ich bei England natürlich nicht komplett Besitzer verdammen weil gab ja nie was anderes.

Wie gesagt Millwall, QPR, Chelsea, Arsenal und United haben alle Besitzer seit jeher.
Aber ein Millwall spielt trotzdem nicht CL und wird auch wohl nie CL spielen, weil das die natürliche Größe des Vereins ist. Ein QPR ist zwar eine alte Größe, aber die historische Entwicklung des Vereins und des englischen Fußballs allgemein ist es halt jetzt ein Zweitligist und nicht mehr.
United und Arsenal haben wir ja abgeklappert. Chelsea war wie die ersten beiden bis jemand so viel Geld reingesteckt hat, dass der englische und internationale Transfermarkt komplex verschoben wurden und all die finanziellen Regeln die wir aktuell haben kreiert werden mussten. Das ist ein ganz anderes Niveau als ein QPR oder United. DAS ist was Chelsea und City Plastik macht, nicht der Besitzer per se sondern die Struktur und wie diese erreicht wurde.
Und die Namens Geschick ist ein Beispiel dafür wie wenig die Besitzer der Verein selbst interessiert. Ohne dies würde Chelsea längst London irgendwas FC heißen.
Vermarktung gehört zum Fußball dazu klar, aber es gibt ein Unterschied zwischen wenn es nur ein Mittel ist und wenn es das einzige Ziel ist. Chelsea ist klar letzteres.

Und natürlich kann jeder unterstützen was er will, aber man muss dann auch Kritik über den Verein aushalten können. Wenn man es nicht ertragen kann wenn ein Plastik genannt wird dann ist das für mich nur ein Zeichen das man unterbewusst das gleiche denkt.
NonStopPeak NonStopPeak 31.07.2026 - 18:20
Zitat von Albendea


Bei bestem Willen kann ich ein Chelsea oder City nicht traditionsclubs nennen nur weil sie alt sind wenn sie das reine Produkt von Investoren sind. Ein Hoffenheim ist wie jeder andere Dorfclub auch mehrere Jahrzehnte alt, das macht die aber kein Traditionsclub.
Die Erfolge sind das reine Produkt vom disproportionalen Investment und nichts gewachsenes oder organisches.

So nervig United und Arsenal Fans sind mit ihrem Größenwahn so haben sie es sich verdient. Beide Vereine haben die letzten Jahre konstant Erfolge gefeiert (unabhängig was man vom modernen United hält). Das hat man sich verdient und ist so organisch zu einem Top Team in England mit großer fanbase geworden.
City und Chelsea sind nur große Marken wegen dem Geld.
Chelsea war früher nur einer der zig Viertel Vereine von London und wurden nur von den lokalen Schnöseln unterstützt. Jetzt sind sie eine globale Marke gleichauf mit United oder Arsenal.
Ohne Abramovich hätten sie weiterhin ein Londoner Traditionsclub wie QPR oder Millwall sein können aber jetzt ist es reiner Plastik. Sogar mehr wenn man bedenkt das Boehly und Co den Namen ändern wollen (was auch Abramovich wollte) um es besser als Londoner Klub zu vermarkten und es nur daran scheitert wegen einem abkommen was Abramovich unterzeichnet hat als er den Verein kaufte. Das ist eine pure Vermarktungsmaschine. Ergo Plastik

Genauso wie City, PSG, Hoffenheim, Leipzig, etc etc (und für mich auch Bayer und PSV, aber da schweige ich lieber sonst heulen die Bayer Fans wieder)



Danke, du kannst deine subjektive Meinung wenigstens in Worte fassen ohne in zu viele Phrasen zu verfallen. 👍️

Aus meiner Sicht lässt du dich zu sehr von den Symptomen ablenken als die Ursachen zu benennen.

In der Premier League ist so gut wie nichts "gesund gewachsen", dort war seit mitte der 90er nur die Frage, welche(r) Besitzer macht die Taschen weiter auf.

United z.B. hatte bis zu ihrem Titel '92/'93 auch 26 Jahre nicht viel gerissen (ich unterschlage hier FA Cups) und ist durch die damaligen Rekordtransfers von Cantona und Kean wieder Meister geworden. Die Class of '92 kam erst danach.

Arsenal hat in den letzten Jahren viel aber sicher nicht "konstant Erfolge gefeiert", außer du nimmst die Manschaftsentwicklung als Erfolg mit.

Dafür waren Chelsea und City in den Jahren einfach zu konstant und erfolgreich.

Chelsea war vor Abramovich schon ein Verein der immer zwischen den internationalen Plätzen und dem Mittelfeld gependelt ist, so viel gehört auch hier zur Warheit.

Und dann kommen wir zu einem Kern deiner Aussagen: "Ohne Abramovich hätten sie weiterhin ein Londoner Traditionsclub wie QPR oder Millwall sein können aber jetzt ist es reiner Plastik."

Ich gehe nur auf deine Beispiele ein, sonst wird die Liste zu lang.😅
Millwall gehört einem US Investor, der allerdings lieber Geld aus dem Verein zieht als zu investieren.
QPR ist in malaysischer Hand, auch hier das selbe, lieber Gewinne abschöpfen als zu investieren.

Wie du selbst festgestellt hast, kann kein Besitzer den Verein Chelsea umbenennen, da die Namensrechte bei den Fans liegen, dein Ausgangspunkt war falsch aber das Ergebnis korrekt.

Jeder Verein ist auf Vermarktung angewiesen selbst dein FC Barcelona (kein Angriff, nur ein Beispiel), das Station heißt "Spotify Camp Nou" und über den Gründer und Anteilseigner Daniel Ek reden wir lieber nicht.

Und jetzt zu meiner Ausgangsannahme, du arbeitest dich an den Symptomen eines komplett durchkomerzialisierten Sportes ab. Es sind nun einmal wir Fans, die das Ganze tragen, ob mit Trikotkäufen, Stadionbesuchen oder Live Übertragungen anschauen, die dieses System gefüttert und groß gemacht haben, damit es sich für Investoren und Spekulanten lohnt. Und es ist mittlerweile egal, ob wir von Frankreich (PSG und ihre Machenschaften) nach Deutschland (Bayern und der Kirch-Deal, der die Bundesliga kaputt gemacht hat), England (Investoren geführte Vereine) usw. schauen, das Bild ist überall gleich, nur die Zahlen sind etwas andere.

Ich weiss, Fussball ist emotional und ich mag gute Diskussionen, bei denen man etwas mitnimmt. Meinetwegen kannst du jeden Verein nutzen, solang Ton und Form gewart werden, Meinungen sind gut um auch einmal andere Blickwinkel annehmen zu können.

Eine Bitte hätte ich zum Abschluss, benutz doch bitte das Wort "Plastikclub" nicht mehr, das ist nicht nur dem Verein gegenüber Respektlos sondern auch den Spielern, Fans und den Mitarbeitenden.

Schönes Wochenende und danke für deinen Standpunkt.
Albendea FC Barcelona Albendea 31.07.2026 - 15:38
Zitat von NonStopPeak
Zitat von Albendea

Zitat von servingwater

Zitat von Albendea

Von "Legende" und "Tradition" zu reden bei Chelsea wenn diese erst 20 Jahre alt sind ist auch gewagt.


Allein deren Zeit mit "The Special One" ist doch inzwischen intermationale Fussball Tradition und Legende.
Man kann aber natuerlich fuer beide Woerter so definieren das es natuerlich fuer Chelsea entweder enspricht oder nicht.

Abgesehen davon gab es Chelsea auch schon vor Abramovich und waren zumnidest im Englischen Fussball keine unbekannte.


City unter Pep (und sogar Pellegrini) ist doch jetzt auch Fußballlegende, weil letztlich der Großteil der Fußball Fans damit aufgewacht sind - Das ändert doch nichts das Chelsea und City komplette Plastik Clubs sind also wirklich.

City hat auch in den 50ern die Meisterschaft gewonnen und ist 100+ Jahre alt weil es halt England ist, da gibt es nunmal andere Maßstäbe.
Lok Leipzig ist auch in den 1910ern deutscher Meister geworden, aber wenn jetzt ein Investor einsteigt und sie plötzlich die Bayern schlagen und zehn Jahre lang Meister werden und Triple Sieger werden dann ist das trotzdem ein Plastik Club für mich, egal wie alt sie sind und wie viele Titel sie gewonnen haben als meine Großeltern noch in den Kinderschuhen steckten.

Leute hauen immer auf City und PSG drauf obwohl Chelsea der Patient Zero ist, aber da gibt es zu viel Kindheitsnostalgie bei den meisten und somit sind sie fein raus.



Kannst du deinen Standpunkt anhand von Beispielen etwas eingrenzen?

Da ich manche Punkte nicht nachvollziehen kann, mich aber gerne in alle Blickwinkel versetzen möchte

- Legenden entstehen aus Leistungen, z.B. Vereinslegenden haben viel für ihre Vereine getan/geleistet
- Tradition entsteht aus Zeit, im (Profi-)Fussball überlebst du keine 100 Jahre ohne eine bis zu einem gewissen Grad treuen Fanbase
- in der heutigen Zeit ist es nunmal so, dass ohne Geld kein Erfolg zustande kommen kann, egal wie Märchenhaft man sich das alles ausmalt
- Fanlager entstehen entweder durch Erfolg, familiäre oder geografische Nähe und Sympathie
- ab welcher Größenordnung an Investor oder Sponsorengeld wird aus einem Verein ein Plastikclub


Bei bestem Willen kann ich ein Chelsea oder City nicht traditionsclubs nennen nur weil sie alt sind wenn sie das reine Produkt von Investoren sind. Ein Hoffenheim ist wie jeder andere Dorfclub auch mehrere Jahrzehnte alt, das macht die aber kein Traditionsclub.
Die Erfolge sind das reine Produkt vom disproportionalen Investment und nichts gewachsenes oder organisches.

So nervig United und Arsenal Fans sind mit ihrem Größenwahn so haben sie es sich verdient. Beide Vereine haben die letzten Jahre konstant Erfolge gefeiert (unabhängig was man vom modernen United hält). Das hat man sich verdient und ist so organisch zu einem Top Team in England mit großer fanbase geworden.
City und Chelsea sind nur große Marken wegen dem Geld.
Chelsea war früher nur einer der zig Viertel Vereine von London und wurden nur von den lokalen Schnöseln unterstützt. Jetzt sind sie eine globale Marke gleichauf mit United oder Arsenal.
Ohne Abramovich hätten sie weiterhin ein Londoner Traditionsclub wie QPR oder Millwall sein können aber jetzt ist es reiner Plastik. Sogar mehr wenn man bedenkt das Boehly und Co den Namen ändern wollen (was auch Abramovich wollte) um es besser als Londoner Klub zu vermarkten und es nur daran scheitert wegen einem abkommen was Abramovich unterzeichnet hat als er den Verein kaufte. Das ist eine pure Vermarktungsmaschine. Ergo Plastik

Genauso wie City, PSG, Hoffenheim, Leipzig, etc etc (und für mich auch Bayer und PSV, aber da schweige ich lieber sonst heulen die Bayer Fans wieder)
Autor
PhilippMrq
Philipp Marquardt
TM-Username: PhilippMrq

Alle Beiträge des Autors
Maxence Lacroix
FC Chelsea
Maxence Lacroix
Geb./Alter:
06.04.2000 (26)
Nat.:  Frankreich
Akt. Verein:
FC Chelsea
Vertrag bis:
30.06.2032
Position:
Innenverteidiger
Marktwert:
50,00 Mio. €
FC Chelsea
Gesamtmarktwert:
1,35 Mrd. €
Wettbewerb:
Premier League
Tabellenstand:
6.
Trainer:
Xabi Alonso
Kadergröße:
39
Letzter Transfer:
Pep Chavarría
Crystal Palace
Gesamtmarktwert:
545,40 Mio. €
Wettbewerb:
Premier League
Tabellenstand:
16.
Trainer:
Pierre Sage
Kadergröße:
30
Letzter Transfer:
Zavier Gozo
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