DFB und DFB-Teams

Der Fall Ballack & die Kapitänsfrage

02.06.2010 - 14:37 Uhr
Zitat von jim_nihilist:
Zitat von Raoul_Duke:
Und warum er in Entscheidungsfragen ein Drückeberger sein soll, verstehe ich auch nicht, schließlich hat er doch einige unpopuläre Entscheidungen getroffen: Kuranyi nicht mehr berufen, Podolski spielt andauernd, Odonkor statt Marin bei der EM, Lehmann bei der EM im Tor, jetzt die Sache mit Ballack...Klar, Löw lässt sich Zeit für Entscheidungen. Vielleicht will er aber auch nur keine Schnellschüsse abfeuern.


Ich muss sagen das stört mich oft an manchen die hier massiv Kritik an Löw üben. Da wird sich teilweise wiedersprochen. Zum einen beschwert man sich das manche jüngere Spieler nicht spielen, findets dann aber komisch, wenn ältere Spieler aussortiert werden.

Da ist Ballack ganz toll 'unbequem', angeblich weil er der Presse die Wahrheit (die einzige!) verkündet und sowieso immer gewillt ist 100% zu geben, aber sonst ist scheinbar niemand mehr gewillt 100% zu geben. Wobei ich da an Lahms Bayern- und Kapitäns-Interview denken muss, da hat er auch gegen die Welle gesteuert und das er ebenso 100% gibt steht ausser Frage (ob man den Bengel sympathisch findet ist ne andere Frage, aber scheinbar istd er auch 'unbequem'). Und ohne Ballack haben wir ja angeblich auch keinen Beisser mehr im Team. Wirklich? Da sollte man mal den japanischen Spieler fragen den Schweinsteiger kurz vor der WM 2006 in einem Freundschaftsspiel kaputt gefoult hat. Oder die Argentinier, die sich bestimmt noch an Schweinsteigers PK vor dem Spiel 2010 erinnern.

Aber da wird dann immer lustig gewichtet und das eine mit dem anderen verteufelt, so das man sich manchmal nur fragen kann: was war jetzt wirklich gemeint oder ist es einfach nur eine persönliche Aversion und man sucht jetzt verzweifelt Gründe das ganze auf rationaler Ebene darzustellen?

Das Löw nicht der große Kommunikator ist - geschenkt. Das daraus aber scheinbar qua Logik resultiert, dass er als Trainer nichts taugt und als Mensch ne Niete ist, finde ich etwas weit hergeholt. Wenn man ihn nicht leiden mag, auch okay, dann soll man das sagen, aber nicht immer an Dingen rummäkeln die so nicht wahr sind.


Und du bist in der Frage auch völlig neutral, oder? Die Experten, die Ballack die Qualität absprechen, sind dann eher im Recht? Wer sagt, dass von Löw- und DFB-Seite alles super abgelaufen ist und nur Ballack jetzt dreckige Wäsche wäscht ist im Recht?

Guck dir mal die einzelnen Meinungen an und höre auf zu pauschalisieren - du wirst keinen finden, der "sich beschwert wenn ältere Spieler aussortiert werden". Dass niemand ausser Ballack "gewillt ist 100% zu geben" hab ich hier auch noch nicht gelesen. Aber es ist ja so einfach: In der Übertreibung liegt die Anschaulichkeit, oder?
Zitat von Forever_Hansa:
Und du bist in der Frage auch völlig neutral, oder? Die Experten, die Ballack die Qualität absprechen, sind dann eher im Recht? Wer sagt, dass von Löw- und DFB-Seite alles super abgelaufen ist und nur Ballack jetzt dreckige Wäsche wäscht ist im Recht?

Guck dir mal die einzelnen Meinungen an und höre auf zu pauschalisieren - du wirst keinen finden, der "sich beschwert wenn ältere Spieler aussortiert werden". Dass niemand ausser Ballack "gewillt ist 100% zu geben" hab ich hier auch noch nicht gelesen. Aber es ist ja so einfach: In der Übertreibung liegt die Anschaulichkeit, oder?


Dann mal peu á peu.

Ich hab nie behauptet neutral zu sein. Ballack habe ich nie die Qualität per se abgesprochen. Ob er sie nochmal bringt, um wirklich sportlichen Bedarf anzumelden weiss ich genauso wenig, wie jeder andere hier. Die letzte Saison hatte er mehr mit seinen Verletzungen zu kämpfen. Ich finde dieses hin und her in der Presse ziemlich dämlich und hoffe das es jetzt nicht noch wochen- und monatelang breit getreten wird. Das ganze ging unglücklich zuende, woran es aber keinen Zweifel gibt: Ballack wird unter Löw nicht mehr spielen. das ist die eigentliche Information, alles weitere ist lesen im Kaffeesatz.

Ich habe auch nicht übertrieben, ich habe zusammen und auf den Punkt gebracht. Dabei aber auch niemanden konkret angesprochen. Die Posts beginnen meistens mit Sätzen wie "wer anderer Meinung ist, hat keine Ahnung" und dann geht's los. Kennste vielleicht. Leider bin ich nicht selektiv genug veranlagt um das jedes mal übersehen zu können. Wahrscheinlich weil an manchen Tagen alle 10 Minuten der ähnliche Post von verschiedenen Usern verfasst wird.

Ich habe auch meine Kritik an Löw, keine Sorge. :)

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Mut zu Lücke!
Zitat von Pik-Spitze:

Ergebnis: Testspiel zu Hause: 0:1, WM-Viertelfinale auf neutralen Boden 4:0

Hier haben Müller, Özil und Ballack alle zusammen gespielt und da lief nix...wie auch immer...ich will´s nicht zu hoch hängen. Zumindest hier stimmt dein Zitat "Genau so gut könnte man sagen, wir waren stärker, weil wir Özil und Müller hatten" nicht.


Richtigerweise war der Unterschied wohl erstens der, daß die Mannschaft mehr als drei Tage Vorbereitung hatte und daß Müller bei der WM richtig, d.h. als freier, Räume antizipierender Spieler eingesetzt wurde, nicht als der linienfixierte rechte Mittelfeldspieler, den er im Frühjahr noch geben mußte. Inwiefern das alles mit Ballacks sportlichen Qualitäten nicht gehen hätte sollen, erschließt sich mir nicht, im Gegenteil. Abgesehen davon halte ich es für höchst fragwürdig, anhand zweier Spiele einen endgültigen Quervergleich zu ziehen. Ach was, fragwürdig, das ist schlicht und einfach ganz großer Käse.

Andererseits würde ich Dir aber insofern zustimmen, daß die WM mit Ballack anders (und vermutlich schlechter) gelaufen wäre als mit ihm. Wahrscheinlich wären wir auch an Spanien gescheitert, hätten die Vorrunde ebenso als Gruppensieger abgeschlossen, hätten Argentinien (weniger deutlich) besiegt und wären möglicherweise an England gescheitert, weil hier Müller wie nirgends sonst den Unterschied ausmachte. Und auf den freien Müller (zumal mit der 13) hätte man mit Ballack vielleicht nicht gesetzt, was unter Umständen aber weniger an Ballack selbst gelegen hätte, sondern am Löwschen Konservativismus, solange er nicht durch die Realitäten gezwungen wird, alle bisherigen Pläne vollständig umzuwerfen und durch etwas neues zu ersetzen. Insofern erscheint mir Ballacks Fehlen 2010 im Rückblick für die Entwicklung der Mannschaft durchaus nützlich.

Das bedeutet aber nicht gleichzeitig, daß man mit Ballack 2012 nichts anfangen könnte. Der hat die Rolle des Leitwolfes auf dem Feld in den letzten Jahren ja nicht zuletzt deswegen übernommen (und übernehmen müssen, vgl. die 2004er-Debatte, als Klinsmann Ballack zum Capitano machte und Kahn zurückstufte), weil er der einzige zentrale Feldspieler von unumstritten internationalem Format war. Der Führungsstil mag sich daran angepaßt haben, aber vermutlich war der auch nicht ganz so unnötig, wenn man sich den "ich zeig meiner Sarah mal den Swimmingpool bei der Nationalmannschaft"-Schweini des Jahres 2008 aus der Nähe betrachtet und mit einem gereiften Schweinsteiger des Jahres 2010 vergleicht. Zumal Ballack doch offensichtlich mit Schneider oder Frings nie ein Führungsproblem hatte, oder etwa nicht? Weil die zum jeweiligen Zeitpunkt als gleichberechtigte Leistungsträger akzeptiert wurden, als das bspw. Schweinsteiger noch nicht war.

Daß Ballack jetzt nicht mehr ins Team passen könnte, halte ich durchaus für möglich, einerseits deswegen, weil er charakterlich in der Tat zu sehr "alte Schule" sein könnte oder weil in der jüngeren Vergangenheit vielleicht ohnehin bereits einiges Porzellan zerbrochen wurde, andererseits deswegen, weil man mit einem Intriganten wie Lahm in einer Mannschaft meiner Ansicht nach immer typische In-Group-/Out-Group-Situationen haben wird; es würde mich nicht sonderlich wundern, wenn dessen teaminternes Verhalten (was womöglich noch mit Teamfähigkeit und flachen Hierarchien umzöpfelt wird) bei einer externen Betriebsuntersuchung als Mobbing klassifiziert werden würde. Aber zumindest halte ich es für eine Farce, wenn versucht wird, diese potentiellen Spannungen aus einer apriorisch vorgegebenen Ordnung deduktiv abzuleiten anstatt empirisch zu überprüfen, inwiefern sich Ballack in die Mannschaft (wieder)eingliedern kann. Dieser Eiertanz ist gerade im Rückblick auf die Herbst 2010 getroffenen Äußerungen sportlich fragwürdig und menschlich peinlich. (Und das werde ich übrigens in einem halben Jahr auch sagen, wenn Mertesacker, was ich sportlich sehr begrüßen würde, plötzlich nicht mehr in den Kader berufen wird, in den Pressekonferenzen aber dennoch weiterhin als wesentlicher Bestandteil der Mannschaft gelobt wird.)

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Jeff... ich heiße Jeff.
Zitat von Pik-Spitze:

Annahme: Klose äußert öffentlich: Ich will weiterhin für die Nationalmannschaft spielen + "ich bin Stürmer Nr. 1" (hat Ballack ja auch geäußert + "ich bin der Kapitän"). Löw redet sofort mit Klose, sagt, dass er unabhängig von Kloses zukünftigen Leistungen nicht mehr mit ihm plant, da Gomez ne Top-WM gespielt hat und noch weitere junge, starke Spieler nachrücken.

Ab diesem Zeitpunkt weiß man doch schon nicht, ob es einen würdevollen Abgang gäben würde. Gerade du als leidenschaftlicher Löw-Gegner würdest doch sofort Löw kritisieren, sobald...
a)...bekannt wird, dass Löw einen verdienten Spieler überhaupt keine Chance mehr geben will
b)...Klose nachtritt und sich darüber beschwert, dass er sich durch seine Verletzung nicht einmal wehren konnte und noch nichtmal beweisen durfte, dass er der beste deutsche Stürmer ist.



In jedem Fall wäre das Verhalten Klose gegenüber sportlich höchst fragwürdig, weil er offensichtlich immer noch zweitbester deutscher Angreifer wäre. Und als solcher sollte er für die Nationalmannschaft zur Debatte stehen, wenn er in der Lage ist, sich den neuen sportlichen Gegebenheiten anzupassen. Was soll denn diese Forderung nach freiwilligen Rücktritten? Raul ist doch auch nicht zurückgetreten, der wird eben vorläufig nicht mehr nominiert. Des Trainers Entscheidung. (Im übrigen: "Ich bin Spieler Nr.1 auf der Position" und "ich bin Kapitän" sind zwei deutlich unterschiedliche Aussagen.)

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Jeff... ich heiße Jeff.
Zitat von Pik-Spitze:
Zitat von SexiestManAlive:
Zitat von Pik-Spitze:

Annahme: Klose äußert öffentlich: Ich will weiterhin für die Nationalmannschaft spielen + "ich bin Stürmer Nr. 1" (hat Ballack ja auch geäußert + "ich bin der Kapitän"). Löw redet sofort mit Klose, sagt, dass er unabhängig von Kloses zukünftigen Leistungen nicht mehr mit ihm plant, da Gomez ne Top-WM gespielt hat und noch weitere junge, starke Spieler nachrücken.

Ab diesem Zeitpunkt weiß man doch schon nicht, ob es einen würdevollen Abgang gäben würde. Gerade du als leidenschaftlicher Löw-Gegner würdest doch sofort Löw kritisieren, sobald...
a)...bekannt wird, dass Löw einen verdienten Spieler überhaupt keine Chance mehr geben will
b)...Klose nachtritt und sich darüber beschwert, dass er sich durch seine Verletzung nicht einmal wehren konnte und noch nichtmal beweisen durfte, dass er der beste deutsche Stürmer ist.



In jedem Fall wäre das Verhalten Klose gegenüber sportlich höchst fragwürdig, weil er offensichtlich immer noch zweitbester deutscher Angreifer wäre. Und als solcher sollte er für die Nationalmannschaft zur Debatte stehen, wenn er in der Lage ist, sich den neuen sportlichen Gegebenheiten anzupassen. Was soll denn diese Forderung nach freiwilligen Rücktritten? Raul ist doch auch nicht zurückgetreten, der wird eben vorläufig nicht mehr nominiert. Des Trainers Entscheidung. (Im übrigen: "Ich bin Spieler Nr.1 auf der Position" und "ich bin Kapitän" sind zwei deutlich unterschiedliche Aussagen.)


Von mir aus muss ein Spieler überhaupt nicht zurücktreten. Allerdings sollte ein Spieler dann auch damit leben können, falls er aus Leistungsgründen nicht mehr nominiert wird. Viele Spieler scheinen da aber große Probleme zu haben und sich und ihren Wert für die Mannschaft zu überschätzen.


Und genau das ist eben der Punkt. Wenn Löw entscheidet, dass man Spieler X oder Y nicht mehr nominiert (Hildebrandt,Wörns, Kuranyi, Lehmann, jetzt Ballack) oder man zur Zeit nur Ersatz ist (Frings), dann muss man eben damit leben können. Gerade wenn da gerade andere (bessere) Alternativen auf der Position vorhanden sind. Wenn man dann öffentlich pöbelt, ist man eben selbst schuld an der Geschichte. Zumal keiner der in den letzten Jahren abgesägten Kandidaten dem Team irgendwie gefehlt haben, im Gegenteil.

An die Chose mit Hildebrandt z.B. kann ich mich so absolut nicht erinnern, zumindest nicht das Löw ihm irgendwie einen Platz im EM-Kader zugesichert hätte. Abgesehen davon ging es lediglich um den TW Nr.3, und da wollte man eben perspektivisch Adler mal reinschnuppern lassen. Kann ja sein, dass man dies eher kurzfristig entschieden hat, solche Entscheidungen zu treffen sind doch Aufgabe des Bundestrainers.

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Zitat von Xylen:

An die Chose mit Hildebrandt z.B. kann ich mich so absolut nicht erinnern, zumindest nicht das Löw ihm irgendwie einen Platz im EM-Kader zugesichert hätte. Abgesehen davon ging es lediglich um den TW Nr.3, und da wollte man eben perspektivisch Adler mal reinschnuppern lassen. Kann ja sein, dass man dies eher kurzfristig entschieden hat, solche Entscheidungen zu treffen sind doch Aufgabe des Bundestrainers.

Zur Erinnerung: http://www.bild.de/sport/fussball/bundestrainer/jogi-loew-nationalmannschaft-dfb-4633392.bild.html Das Muster ist in der Tat ähnlich zu Ballack.
Und wenn man die mediale Schlammschlacht und die Art und Weise betrachtet, einen Spieler wie Ballack eiskalt ins Abseits zu stellen, ist scheinheilig schon treffend. Was gab es nach dem Tod von Robert Enke nicht alles für warme Worte seitens DFB; die Realität hat sich - natürlich - nicht geändert.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von tourist am 22.06.2011 um 16:29 Uhr bearbeitet
Zitat von tourist:

Zur Erinnerung: http://www.bild.de/sport/fussball/bundestrainer/jogi-loew-nationalmannschaft-dfb-4633392.bild.html Das Muster ist in der Tat ähnlich zu Ballack.


Sorry, aber dieses Interview strotzt doch nur so vor persönlicher Enttäuschung und Subjektivität. Es bleibt dabei: Wenn Löw und Köpke entscheiden, dass Hildebrandt auf Grund von nicht überragenden Länderspielen nicht mitfährt, dann muss er das akzeptieren. In dem Interview reagiert er wie ein kleines, bockiges Kind - obwohl man gerade die Interviews der BILD immer mit Vorsicht genießen muss. Gleichzeitig spielte ein Enke eine überragende Bundesligasaison, sodass dieser eben vor Hildebrandt stand. Und dann wollte man dem jungen Adler aus perspektivischen Gründen nach seiner starken Saison eine Chance geben. Man muss immer bedenken: Es geht um die Nr.3 im Tor. Hildebrandt hätte so oder so keine Sekunde gespielt. Natürlich ist es enttäuschend für ihn, aber mit sowas muss man als Profisportler auch lernen umzugehen.

Zitat von tourist:

Und wenn man die mediale Schlammschlacht und die Art und Weise betrachtet, einen Spieler wie Ballack eiskalt ins Abseits zu stellen, ist scheinheilig schon treffend. Was gab es nach dem Tod von Robert Enke nicht alles für warme Worte seitens DFB; die Realität hat sich - natürlich - nicht geändert.


Was hat der Tod von Enke mit einer begründbaren, fundierten Nicht-Nominierung von Leuten wie Hildebrandt oder Ballack zu tun? Als ob Löw diese laut schreiend und beleidigend aus der NM ausgeschlossen hätte. Er mag vielleicht nicht der beste Kommunikator sein, aber trotzdem müssen die entsprechenden Spieler seine Entscheidungen akzeptieren, fertig, aus.

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Hm, das öffnet ja Spekulatius Tür und Tor.

Lahm ruft bei seinen BILD-Spezis an und sagt, laßt mal den Löw in Ruhe?

Frings schreibt das alles übrigens so:
"Die sportliche Entscheidung muss jeder Spieler akzeptieren – auch wenn es schwer fällt. So war es bei mir damals auch und das ist auch ok so.

Das Thema ist wohl eher die Art und Weise; da war ich bei mir damals allerdings auch nicht unbedingt einverstanden. Aber dazu wurde schon sehr viel gesagt. Joachim Löw und ich haben uns inzwischen ausgesprochen und das Thema ist erledigt."
http://torstenfrings.com/blog/

PS: Ich will nie wieder auf der Webseite vom Lutscher rumsurfen müssen..

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Mut zu Lücke!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von jim_nihilist am 23.06.2011 um 04:09 Uhr bearbeitet
Zitat von Xylen:
Zitat von tourist:

Zur Erinnerung: http://www.bild.de/sport/fussball/bundestrainer/jogi-loew-nationalmannschaft-dfb-4633392.bild.html Das Muster ist in der Tat ähnlich zu Ballack.


Sorry, aber dieses Interview strotzt doch nur so vor persönlicher Enttäuschung und Subjektivität.

Natürlich muss sich Hildebrand (!) abfinden. Und sein Status in der NM ist mit Ballack ja kaum vergleichbar. Es ging eher um diese Passagen "Köpke sagte mir, dass der Bundestrainer im Flieger sei und deshalb er anruft." und: "Bis zuletzt hat mir keiner auch nur eine Andeutung gemacht, dass es für mich eng werden könnte."
Zitat

Was hat der Tod von Enke mit einer begründbaren, fundierten Nicht-Nominierung von Leuten wie Hildebrandt oder Ballack zu tun? Als ob Löw diese laut schreiend und beleidigend aus der NM ausgeschlossen hätte. Er mag vielleicht nicht der beste Kommunikator sein, aber trotzdem müssen die entsprechenden Spieler seine Entscheidungen akzeptieren, fertig, aus.

Ich möchte mich nicht weiter zu dem Enke Thema einlassen, denn da spielten ja einige andere Faktoren mit rein, für die Löw + DFB nun wahrlich nix können. Es fiel mir nur auf, dass damals ein menschlicheres Klima beschworen wurde und davon ist jetzt nichts mehr zu merken.
Es geht nicht um eine Nicht-Nominierung, sondern um eiskaltes Ausbooten, wenn derjenige seine Schuldigkeit getan hat und ihn dann den Medien zum Fraß vorwerfen. Der Begriff Mobbing fiel hier auch schon mal.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von tourist am 23.06.2011 um 10:06 Uhr bearbeitet
Hier ein ganz guter und passender Artikel, der Löw und seine menschliche Führung ganz gut beschreibt.
Ballack hätte jedenfalls einen passenderen Abschied verdient

http://www.klatsch-tratsch.de/2011/06/23/darum-hat-michael-ballack-einen-anderen-abschied-verdient/81153/comment-page-1#comment-61672
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