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DFB-Pokal 2026/27

24.05.2022 - 23:17 Uhr
Der DFB-Pokal ist in die Saison 2026/27 gestartet. Bei der Auslosung der ersten Runde bekam der 1. FC Magdeburg den Regionalliga-Absteiger Bahlinger SC zugelost.

Die jeweiligen Runden werden an folgenden Terminen ausgetragen:

1. Hauptrunde: 21. bis 24. August/1. und 2. September 2026
2. Runde: 27. und 28. Oktober 2026
Achtelfinale: 1. und 2. Dezember 2026
Viertelfinale: 2./3. und 9./10. Februar 2027
Halbfinale: 20. und 21. April 2027
Finale: 29. Mai 2027 im Olympiastadion Berlin

Zu diesem Wettbewerb gibt es hier auf TM sogar ein eigenes FORUM.

Pokalhistorie 1. FC Magdeburg

1993/94: 3. Runde
2000/01: Viertelfinale
2014/15: 2. Runde
2017/18: 2. Runde

YOUTUBE/DFB-Kanal:

Die größten Sensationen im DFB-Pokal/Teil 1 (8:52)
2019/20: Viertelfinale: Saarbrücken schlägt Düsseldorf 7:6 i.E. und zieht ins Halbfinale ein
1990/91: 1. Runde: Der FV 09 Weinheim gewinnt mit 1:0 gegen Bayern München
2018/19: 1. Runde: Ulm bezwingt Titelverteidiger Eintracht Frankfurt mit 2:1
2009/10: 1. Runde: Eintracht Trier (mit Trainer Mario Basler) bezwingt in der 1. Runde Hannover 96
1995/96: 1. Runde: Die SpVgg Beckum schlägt den 1. FC Köln mit 4:3 i.E.
2015/16: 1. Runde: Der SSV Reutlingen gewinnt mit 3:1 gegen den KSC
1967/68: 1. Runde: Röchling Völklingen (mit Trainer Horst Eckl, Weltmeister 54), schlägt Werder Bremen 4:2
2017/18: 1. Runde: VfL Osnabrück - Hamburger SV 3:1
1974/75: 2. Runde: VfB Eppingen - Hamburger SV 2:1

Klatsche in Berlin & 1:6 gegen Amateure! Die größten Sensationen im DFB-Pokal/Teil 2 (9:56)
1992/93: 2. Runde: Rot-Weiss Essen - FC Schalke 04 2:0
2006/07: 1. Runde: Der FK Pirmasens gewinnt gegen den CL-Teilnehmer SV Werder Bremen 4:2 i.E.
2016/17: 2. Runde: Sportfreunde Lotte - Bayer 04 Leverkusen 4:3 i.E.
2000/01: 1 Runde: VfB Stuttgart II - Eintracht Frankfurt 6:1
1979/80: 3. Runde: TuS Langerwehe - Hertha BSC 2:1
2012/13: 1. Runde: Berliner AK 07 - TSG 1899 Hoffenheim 4:0
1994/95: 1. Runde: TSV Vestenbergsgreuth - FC Bayern München 1:0

Irres Klopp-Debakel in Offenbach Die größten Sensationen im DFB-Pokal/Teil 3 (10:34)
2010/11: 2. Runde: Kickers Offenbach schlägt vor 25.000 Zuschauern den BVB mit 4:2 i.E.
1989/90: 2. Runde: 1. FC Pforzheim - VfL Bochum 1:0
2011/12: 1. Runde: Dynamo Dresden - Bayer 04 Leverkusen 4:3 n.V. (nach 0:3 Rückstand)
1983/84: 1. Runde: 1. SC Göttingen 05 - Eintracht Frankfurt 4:2
2019/20: 1. Runde: SC Verl - FC Augsburg 2:1
2000/01: 2. Runde: Der 1. FC Magdeburg bezwingt Bayern München vor 26.000 Zuschauern mit 4:2 i.E.
1991/92: Finale: Zweitligist Hannover 96 schlägt Gladbach mit 4:3 i.E.

Hansi Flicks erste große Sternstunde als Trainer | Die größten Sensationen im DFB-Pokal | Teil 4 (10:51)
1995/96: 1. Runde: SV Sandhausen - VfB Stuttgart 13:12 i.E.
2014/15: 1. Runde: Chemnitzer FC - 1. FSV Mainz 05 5:5 n.V. und danach 5:4 i.E. ANTON FINK!!!
2003/04: Achtelfinale: TSG 1899 Hoffenheim - Bayer 04 Leverkusen 3:2 - Flicks erste Sternstunde als Trainer
1984/85: 1. Runde: SC Geislingen - Hamburger SV 2:0
2007/08: Carl Zeiss Jena schlägt Vorjahressieger Nürnberg + Meister Stuttgart und zieht bis in das HF ein
2007/08: 2. Runde: Wuppertaler SV - Hertha BSC 2:0
1992/93: Hertha BSC II marschiert bis in das Pokalfinale und verliert unglücklich mit 0:1 gegen Leverkusen

Klose verdutzt: St. Pauli führt Werder vor | Die größten Sensationen im DFB-Pokal | Teil 5 (9:49)
2005/06: Viertelfinale: FC St. Pauli - SV Werder Bremen 3:1
2013/14: 1. Runde: SC Wiedenbrück - Fortuna Düsseldorf 1:0
1978/79: 3. Runde: SV Südwest Ludwigshafen - 1. FC Kaiserslautern 2:1
1991/92: 2. Runde: TSV Havelse 1912 - 1. FC Nürnberg 4:2 i.E.
2012/13: 1. Runde: TSV Havelse 1912 - 1. FC Nürnberg 3:2
2004/05: 1. Runde: FC Bayern München II - Borussia Mönchengladbach 7:6 i.E. mit dem jungen B. Schweinsteiger
2000/01: Der Weg von Union Berlin ins Pokalfinale gegen den FC Schalke 04

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Pokalsieger: 1942,1964,1996 (HP), 2020 (LP)
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DDR-Meister: 1972,1974,1975
Pokalsieger: 7x, LP-Sieger: 11x, Drittligameister: 2018, 2022

Dieser Beitrag wurde zuletzt von becks_fan93 am 07.06.2026 um 15:49 Uhr bearbeitet
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DFB-Pokal 2026/27 |#1
15.06.2023 - 12:29 Uhr
Nach dem bitteren Viertelfinalaus im Bayerischen Landespokal gegen den FV Illertissen, sowie der verpassten Qualifikation über einen der ersten vier Plätze in der Dritten Liga, muss sehr zu meinem persönlichen Leidwesen, mit dem TSV 1860 München ein zweimaliger Titelträger (1942 und 1964), den Wettbewerb vom Sofa aus verfolgen. Zuletzt war das in der Spielzeit 2019/20 der Fall. Allerdings befinden sich die Löwen damit in prominenter Gesellschaft. Denn mit der SG Dynamo Dresden, ist auch der siebenmalige DDR-Pokalsieger dieses mal nicht mit dabei. Die SGD scheiterte im Viertelfinale des Sachsenpokals am FSV Zwickau und auch über die Liga verpasste man den Sprung in den DFB-Pokal. Zudem fehlen mit dem Dresdner SC (1941, 1942), Schwarz-Weiß Essen (1959), Kickers Offenbach (1970) sowie dem KFC Uerdingen 05 (1985), noch vier weitere ehemalige DFB-Pokalsieger. Und der SK Rapid Wien, sowie der First Vienna Football-Club 1894, sind schon lange nicht mehr startberechtigt.

Mit dem SV Waldhof Mannheim (1939), Alemannia Aachen (1953, 1965, 2004), Borussia Neunkirchen (1959), MSV Duisburg (1966, 1975, 1998, 2011), SC Fortuna Köln (1983) und den Stuttgarter Kickers (1987) fehlen außerdem sechs Vereine, die in der Vergangenheit schon einmal das Endspiel erreicht haben.

Zitat von becks_fan93
Die nächste Saison im DFB-Pokal steht bereits in den Startlöchern. Am Sonntag werden die Paarungen der ersten Runde ab 17.10 Uhr live im ZDF gezogen. Die attraktivsten Gegner und Auswärtsfahrten aus meiner Sicht: Rot-Weiß Essen, Preußen Münster, VfB Lübeck, Lok Leipzig, Carl Zeiss Jena, FSV Frankfurt Wer sind eure Wunschgegner für die erste Runde?

Natürlich sind attraktive Gegner gerade für die Auswärtsfahrer des FCM interessant. Dass ich mir hierbei aufgrund meiner persönlichen Vorlieben aber auf keinen Fall ein Spiel bei Rot-Weiss Essen wünsche, wird hier wohl niemanden überraschen. Bei RWE würde der Club zwar natürlich als Favorit antreten, aber an einem Sahnetag für die Gastgeber, wäre ein Ausscheiden durchaus möglich. Denn genau wie der FCM "kann" eigentlich auch RWE Pokal. Das hat man bei der bisher letzten Teilnahme als Regionalligist in der Saison 2020/21 mit dem Einzug in das Viertelfinale, eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Die oberste Priorität in dieser Pokalsaison hat für mich, dass der Club die 1. Hauptrunde übersteht. Das ist den Größten der Welt zuletzt 2017/18 (damals noch im Topf der "Amateure") gelungen. Von daher wünsche ich mir einen möglichst einfachen Gegner. Aufgrund des Klassenunterschiedes würde ich tatsächlich am liebsten gegen einen Oberligisten spielen. So gesehen kämen also der TuS Bersenbrück, FC Oberneuland, SV Oberachern, Rostocker FC, Makkabi Berlin und die beiden Absteiger RW Koblenz und Atlas Delmenhorst in Frage. Auch wenn bei solchen Gegnern natürlich die Fallhöhe besonders groß ist.

Als nächstes kämen die Vereine, die ab der kommenden Saison 2023/24 in einer der Regionalligen an den Start gehen werden. Wobei ich hier liebend gerne auf Mannschaften wie Carl Zeiss Jena, Lok Leipzig oder Energie Cottbus verzichten würde. Denn hier sehe ich eine große Gefahr auszuscheiden.

Für den ein oder anderen mag vielleicht der FV Illertissen aus der RL Bayern, ein scheinbar leichter Gegner sein. Aber Illertissen ist in Sachen Pokal ein ganz heisses Pflaster. Die Schwaben haben in der laufenden Saison im Bayerischen Landespokal nacheinander den TSV 1860 München, die Würzburger Kickers, sowie im Finale den FC Ingolstadt 04 geschlagen. Alles Mannschaften, die von der Papierform her als Favorit in die jeweiligen Spiele gingen.

Der Verein hat die letzten drei Spielzeiten immer das Endspiel in diesem Wettbewerb erreicht. Nachdem man 2020/21 noch im Elfmeterschiessen verloren hatte, ging man sowohl 2021/22 wie auch 2022/23 als Sieger vom Platz. Im DFB-Pokal hat sich die Mannschaft bei bisher drei Teilnahmen auch immer ganz gut gechlagen:

2013/14: FV Illertissen - Eintracht Frankfurt 0:2 (0:0)
2014/15: FV Illertissen - SV Werder Bremen 2:3 n.V. (1:1)
2022/23: FV Illertissen - 1. FC Heidenheim 1846 0:2 (0:0)

Trotz des deutlichen Klassenunterschiedes zwischen dem Club und Illertissen, hätte ich bei diesem Los deshalb ein ganz mieses Bauchgefühl. Aus der RL blieben somit der FC 08 Homburg, FC-Astoria-Walldorf, Teutonia Ottensen, TSG Balingen, FSV Frankfurt sowie die beiden Aufsteiger TSV Schott Mainz und FC Gütersloh übrig.

Nimmt man nur das Abschneiden der einzelnen Mannschaften in der letzen Saison als Maßstab, dann würde sich folgende Reihung (01 = der vermeintlich leichteste, 32 = der schwerste Gegner) ergeben:

01. SV Oberachern (Platz 6 OL Baden-Württemberg)
02. TuS Bersenbrück (Platz 4 OL Niedersachsen)
03. TuS Makkabi Berlin (Platz 3 OL NOFV-Nord)
04. Rostocker FC 1895 (Platz 2 OL NOFV-Nord)
05. SV Atlas Delmenhorst (Platz 18 RL Nord) ==> Abstieg in die OL Niedersachsen
06. FC Rot-Weiß Koblenz (Platz 17 RL Südwest) ==> Abstieg in die OL Rheinland-Pfalz/Saar
07. FC Oberneuland (Platz 1 Bremen-Liga) ==> keine Lizenz für die RL Nord beantragt.
08. TSV Schott Mainz (Platz 1 OL Rheinland-Pfalz/Saar) ==> Aufstieg in die RL Südwest
08. FC Gütersloh (Platz 1 OL Westfalen) ==> Aufstieg in die RL West
10. FC-Astoria Walldorf (Platz 12 RL Südwest)

11. FV Illertissen (Platz 9 RL Bayern)
12. TSG Balingen (Platz 6 RL Südwest)
13. FSV Frankfurt (Platz 5 RL Südwest)
14. FC Teutonia Ottensen (Platz 4 RL Nord)
14. FC 08 Homburg (Platz 4 RL Südwest)
14. 1. FC Lokomotive Leipzig (Platz 4 RL Nordost)
17. FC Carl Zeiss Jena (Platz 2 RL Nordost)
18. SC Preußen Münster (Platz 1 RL West ) ==> Aufstieg in die 3. Liga
18. VfB Lübeck (Platz 1 RL Nord) ==> Aufstieg in die 3. Liga
18. SpVgg Unterhaching (Platz 1 RL Bayern) ==> Aufstieg in die 3. Liga

21. FC Energie Cottbus (Platz 1 RL Nordost)
22. Hallescher FC (Platz 16 Dritte Liga)
23. Rot-Weiss Essen (Platz 15 Dritte Liga)
24. FC Viktoria Köln (Platz 9 Dritte LIga)
25. 1. FC Saarbrücken (Platz 5 Dritte Liga)
26. SV Sandhausen (Platz 18 2. Bundesliga) ==> Abstieg in die 3. Liga
27. SSV Jahn Regensburg (Platz 17 2. Bundesliga) ==> Abstieg in die 3. Liga
28. DSC Arminia Bielefeld (Platz 16 2. Bundesliga) ==> Abstieg in die 3. Liga
29. SV Wehen Wiesbaden (Platz 4 Dritte Liga) ==> Aufstieg in die 2. Bundesliga
30. VfL Osnabrück (Platz 3 Dritte LIga) ==> Aufstieg in die 2. Bundesliga
31. SV 07 Elversberg (Platz 1 Dritte LIga) ==> Aufstieg in die 2. Bundesliga
32. Eintracht Braunschweig (Platz 15 2. Bundesliga)

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von ScottishLion am 15.06.2023 um 12:34 Uhr bearbeitet
DFB-Pokal 2026/27 |#2
16.06.2023 - 12:13 Uhr
An dieser Stelle möchte ich gerne darauf aufmerksam machen, dass es hier auf TM ein eigenes DFB-Pokal-Forum gibt, in dem vereinsübergreifend über den Wettbewerb diskutiert werden kann. Es hat bislang keine so große Aufmerksamkeit erhalten, aber ich denke, es könnte interessant und lohnenswert sein, sich mit Fans anderer Vereine über das Pokalgeschehen auszutauschen.
DFB-Pokal 2026/27 |#3
11.08.2023 - 19:59 Uhr
Im DFB-Pokal hat es gerade die erste kleine Überraschung gegeben. Der 1. FC Saarbrücken hat mit 2:1 den Zweitligisten Karlsruher SC aus dem Wettbewerb geworfen. Ich hab' mir die Partie live angeschaut und vor allem aufgrund der zweiten Halbzeit (in der auch alle drei Treffer fielen), war der Sieg für die Saarländer verdient. Mein persönlicher Höhepunkt war das alles entscheidende Tor zum 2:1 in der 90. Spielminute. Denn Torschütze war ein guter alter Bekannter: Kai Brünker. Und dem gönne ich diesen Zweitrundeneinzug von ganzem Herzen. cool

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DFB-Pokal 2026/27 |#4
15.08.2023 - 13:42 Uhr
Die erste Hauptrunde im DFB-Pokal ist fast Geschichte. Und hier sind die gesammelten Ergebnisse der Partien. Die meisten von euch werden sich natürlich genau wie ich bereits informiert haben, aber mich als Zahlenfreak interessieren natürlich auch die Zuschauerzahlen. In diesem Sinne. Let's go...

TSV Schott Mainz - Borussia Dortmund 1:6 (30.312)
SV Oberachern - SC Freiburg 0:2 (24.500)*
Eintracht Braunschweig - FC Schalke 04 1:3 (21.800)*
DSC Arminia Bielefeld - VfL Bochum 4:1 i.E. (21.452)
Rot-Weiss Essen - Hamburger SV 3:4 n.V. (18.600)*
TuS Bersenbrück - Borussia Mönchengladbach 0:7 (15.741)*
VfL Osnabrück - 1. FC Köln 1:3 n.V. (15.741)*
1. FC Saarbrücken - Karlsruher SC 2:1 (14.284)*
VfB Lübeck - TSG 1899 Hoffenheim 1:4 (14.000)
TSG Balingen - VfB Stuttgart 0:4 (13.400)*
SpVgg Unterhaching - FC Augsburg 2:0 (12.500)
FC Energie Cottbus - SC Paderborn 07 0:7 (12.469)
FC Carl Zeiss Jena - Hertha BSC 0:5 (11.800)*
Hallescher FC - SpVgg Greuther Fürth 0:1 (11.251)
1. FC Lok Leipzig - Eintracht Frankfurt 0:7 (11.100)

FC Teutonia 05 Ottensen - Bayer 04 Leverkusen 0:8 (11.035)
FC Rot-Weiß Koblenz - 1. FC Kaiserslautern 0:5 (10.176)*
SSV Jahn Regensburg - 1. FC Magdeburg 1:2 (9.464)
SV 07 Elversberg - 1. FSV Mainz 05 0:1 (8.561)
FC Viktoria Köln - SV Werder Bremen 3:2 (8.343)*
FSV Frankfurt - FC Hansa Rostock 0:3 (7.374)
FC 08 Homburg - SV Darmstadt 98 3:0 (6.150)
FC Gütersloh - Holstein Kiel 0:2 (5.259)
SV Atlas Delmenhorst - FC St. Pauli 0:5 (4.999)*
TuS Makkabi Berlin - VfL Wolfsburg 0:6 (4.800)
SV Sandhausen - Hannover 96 4:2 i.E. (4.605)
FC-Astoria Walldorf - 1. FC Union Berlin 0:4 (4.000)
FV Illertissen - Fortuna Düsseldorf 1:3 (3.719)
Rostocker FC - 1. FC Heidenheim 0:8 (3.500)
FC Oberneuland - 1. FC Nürnberg 1:9 (2.187)

Am 26.09.2023 erwartet dann noch der SC Preußen Münster den FC Bayern München und einen Tag später, schliesst dann der Titelverteidiger RB Leipzig mit dem Gastspiel beim SV Wehen Wiesbaden, endgültig die erste Runde ab. Apropos Titelverteidiger: RBL hat in den letzten beiden Spielzeiten bekanntlich 2x den DFB-Pokal geholt. Sollte ihnen auch in dieser Saison der große Wurf in diesem Wettbewerb gelingen, dann würden die Leipziger damit Pokalgeschichte schreiben. Denn drei Titel in Folge hat im DFB-Pokal bisher noch kein Verein gewinnen können.

Auch wenn für den TSV Schott Mainz erwartungsgemäß die "Reise nach Berlin" bereits mit der ersten Runde zu Ende ging, konnte sich der Regionalligaufsteiger, gleich über zwei Bestmarken freuen. Denn noch nie zuvor in der Gesichte des am 11. Juni 1953 gegründeten Breitensportvereines mit aktuell 4.100 Mitgliedern, hat die Fußballabteilung vor einer größeren Zuschauerkulisse gespielt. Und die 30.312 Besucher in der Mewa Arena, waren zugleich die Rekordkulisse der 1. Runde. Daran werden auch die beiden noch ausstehenden Partien (aufgrund der Stadionkapazitäten in Münster und Wiesbaden), nichts mehr ändern. Von den 30 Spielen, waren 11 ausverkauft. Und das traditionsreiche Stadion Bremer Brücke innerhalb weniger Tage sogar gleich zwei mal. Am Freitag, beim 0:7 der TuS Bersenbrück gegen Gladbach und gestern beim dramatischen Pokalfight des VfL Osnabrück gegen den 1. FC Köln (1:3 n.V.).

Der DFB-Pokal lebt vor allem in den ersten Runden von den Duellen zwischen einem vermeintlichen David, der einem übermächtigen Goliath gegenüber steht. Und auch dieses mal gab es wieder einige Favoritenstürze. Allerdings sollte man in diesem Zusammenhang mit dem Begriff "Pokalsensation" etwas sparsamer umgehen. Denn bei den Mannschaften von der 1. bis zur 3. Liga, handelt es sich durchgehend um Profimannschaften. Auch viele ambitionierte Top-Teams in den Regionalligen, haben professionelle Strukturen und berufsmäßige Fußballer unter Vertrag. Aus diesen Gründen ist für mich in vielen Fällen in denen ein vermeintlicher Goliath stolpert, eher der Begriff "Pokalüberraschung" angebracht. Und davon gab es in dieser ersten Spielrunde einige.

An erster Stelle ist hier natürlich der 3:0 Erfolg des Regionalligisten FC 08 Homburg, über den frischgebackenen Bundesligisten SV Darmstadt 98 zu nennen. Der ehemalige saarländische Bundesligist (drei Spielzeiten), ist damit der einzige Verein unterhalb der Dritten Liga, der den Sprung in die 2. Runde geschafft hat. Neben den Lilien sind mit dem VfL Bochum, SV Werder Bremen und dem FC Augsburg, außerdem gleich drei weitere Erstligisten auf der Strecke geblieben. Und jede dieser drei Mannschaften, scheiterte an einem Drittligsiten. Vor allem dem zuletzt arg gebeutelten DSC Arminia Bielefeld, gönne ich nach den letzten beiden Spielzeiten den Erfolg im Elfmeterschiessen über den VfL Bochum von ganzem Herzen. Allen voran der Arminia-Legende Fabian Klos, der mit seinem Klub den Gang in die Dritte Liga angetreten hat. Ebenso ziehe ich meinen Hut vor den Leistungen von Viktoria Köln (3:2 gegen Werder), sowie der SpVgg Unterhaching (2:0 gegen den FC Augsburg).

Mit dem SV Sandhausen (4:2 i.E. gegen Hannover 96) sowie dem 1. FC Saarbrücken (2:1 über den KSC), konnten noch zwei weitere Drittligisten einen klassenhöheren Gegner ausschalten. Für Rot-Weiss Essen hat es - trotz einer kämpferisch starken Leistung - leider nicht für eine Überraschung gereicht. Und das obwohl RWE nach dreimaligen Rückstand immer wieder den Ausgleich schaffte und kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit noch die Möglichkeit zum 4:3 bekam. So aber ging es in die Verlängerung und der HSV erzielte in der 117. Minute den alles entscheidenen Siegtreffer. Als Löwenfan ist mir natürlich auch die Zuschauerzahl von 18.600 sofort ins Auge gesprungen. tongue

Es ist ja bekannt, dass ich ein großes Herz für Underdogs habe. Und deshalb drücke ich bei Pokalspielen fast immer dem Außenseiter die Daumen. Nichts desto trotz habe ich mich natürlich gestern sehr über den ersten Zweitrundeneinzug der "Größten der Welt" seit der Saison 2017/18 nach dem 1:2 beim Drittligisten SSV Jahn Regensburg gefreut. Für den Club war es übrigens das erste DFB-Pokalauswärtsspiel der Vereinsgeschichte. Auch die Favoritensiege vom BVB, Eintracht Frankfurt sowie Hansa Rostock, habe ich wohlwollend zur Kenntnis genommen.

Negativer Höhepunkt der ersten Runde war für mich der Rassismus-Eklat im Spiel zwischen Halle und der SpVgg Greuther Fürth : Fürths Green berichtet von Anfeindungen in Halle – DFB ermittelt. Egal wie viele Personen das am Ende auch waren: So ein Verhalten widert mich einfach an. Und Cheftrainer Alexander Zorniger hat in der PK nach dem Spiel auch genau die richtigen Worte dafür gefunden. Diese Leute sollten sich dringend mal Artikel 1 des Grundgesetz durchlesen: "Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt". Allerdings denke ich, dass das auch zu keiner Änderung in ihrem Verhalten führen würde. ugly

Rein sportlich gesehen war die 1. Hauptrunde aber ein gelungener Auftakt für die laufende DFB-Pokalsaison. Und jetzt bin ich schon gespannt, auf welchen Gegner der 1. FC Magdeburg in der zweiten Runde treffen wird. Doch bis wir das erfahren, müssen wir uns alle noch ganz schön lange in Geduld üben. Denn die Auslosung findet erst nach den beiden noch ausstehenden Partien am Sonntag den 1. Oktober 2023 statt.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von ScottishLion am 15.08.2023 um 13:45 Uhr bearbeitet
DFB-Pokal 2026/27 |#5
28.09.2023 - 10:46 Uhr
Aktuelle Ergebnisse:

SC Preußen Münster - FC Bayern München 0:4 (12.794)*
SV Wehen Wiesbaden - RB Leipzig 2:3 (12.000)*

*= ausverkauft.

Mit den beiden Nachholspielen in dieser Woche, ist nun endgültig die 1. Hauptrunde der Saison 2023/24 abgeschlossen. Die Auslosung der 2. Runde findet am kommenden Sonntag den 1. Oktober, im Rahmen der ARD-Sportschau um 19:10 Uhr statt. Dabei gibt es erneut zwei Lostöpfe. Zunächst werden die letzten sechs verbliebenen Teams aus dem sogenannten Amateurtopf gezogen und ihre Gegner ermittelt. Diese Mannschaften haben alle Heimrecht. Ist der Topf leer, wird nur noch aus dem Profitopf gezogen. Wie vor jeder Auslosung gibt es in den Fanlagern der noch beteiligten Vereine immer viele unterschiedliche Wünsche hinsichtlich des nächsten Gegners. Ich hab' - anhand der aktuellen Tabellenstände in den betreffenden Ligen - mal die möglichen Gegner für den Club nach ihren Platzierungen in aufsteigender Reihenfolge sortiert.

Amateurtopf:

FC 08 Homburg (RL Südwest/Platz 8)
DSC Arminia Bielefeld (3. Liga/Platz 13)
SV Sandhauen (3. LIga/Platz 10)
SpVgg Unterhaching (3. Liga/Platz 8)
1. FC Saarbrücken (3. Liga/Platz 7)
FC Viktoria Köln (3. Liga/Platz 5)

Profitopf:

FC Schalke 04 (2. Bundesliga/Platz 16)
SC Paderborn 07 (2. Bundesliga/Platz 15)
SpVgg Greuther Fürth (2. Bundesliga/Platz 13)
FC Hansa Rotock (2. Bundesliga/Platz 11)
1. FC Nürnberg (2. Bundesliga/Platz 10)
Hertha BSC (2. Bundesliga/Platz 9)
Holstein Kiel (2. Bundesliga/Platz 7)
1. FC Kaiserslautern (2. Bundesliga/Platz 4)
Hamburger SV (2. Bundesliga/Platz 3)
FC St. Pauli (2. Bundesliga/Platz 2)
Fortuna Düsseldorf (2. Bundesliga/Platz 1)
1. FSV Mainz 05 (1. Bundesliga/Platz 18)
1. FC Köln (1. Bundesliga/Platz 16)
Borussia Mönchengladbach (1. Bundesliga/Platz 15)
1. FC Heidenheim (1. Bundesliga/Platz 13)
1. FC Union Berlin (1. Bundesliga/Platz 10)
SC Freiburg (1. Bundesliga/Platz 9)
Eintracht Frankfurt (1. Bundesliga/Platz 8)
VfL Wolfsburg (1. Bundesliga/Platz 7)
Borussia Dortmund (1. Bundesliga/Platz 6)
TSG 1899 Hoffenheim (1. Bundesliga/Platz 5)
RB Leipzig (1. Bundesliga/Platz 4)
VfB Stuttgart (1. Bundesliga/Platz 3)
Bayer 04 Leverkusen (1. Bundesliga/Platz 2)
FC Bayern München (1. Bundesliga/Platz 1)

Im DFB-Pokal darf man keinen Gegner unterschätzen. Das mussten auch in dieser Spielzeit wieder einige höherklassige Vereine in der 1. Hauptrunde schmerzhaft erfahren. So schied z.B. der Bundesligaaufsteiger SV Darmstadt 98 mit einer 3:0 Auswärtsniederlage sang- und klanglos gegen den viertklassigen FC 08 Homburg aus. Nichts desto trotz muss es natürlich der Anspruch des 1. FC Magdeburg sein, jeden der noch sechs verbliebenen Teams im Amateurtopf auch auswärts zu schlagen. Sollten die Elbestädter einen Gegner aus dem Profitopf erhalten dann hoffe ich, dass man als erste Mannschaft gezogen wird. Denn die hat unabhängig von der LIgenhöhe Heimrecht. An einem richtig guten Tag traue ich dem Club durchaus zu, einen Bundesligisten aus dem Wettbewerb zu werfen.

Während der 1. FC Magdeburg mit 7 Pokalsiegen in der DDR gemeinsam mit Dynamo Dresden Rekordsieger ist, war die beste Platzierung seit der WV das Erreichen des Viertelfinales in der unvergessenen Saison 2000/01. Ansonsten erreichte man bei den bisher insgesamt 17 Teilnahmen kein weiteres mal mehr das Achtelfinale. In der Saison 1993/94 kam man zwar bis in die 3. Runde. Allerdings wurde der Wettbewerb damals noch nach einem anderen Modus ausgespielt, bei dem es in der 1. Hauptrunde Freilose für 11 Erstligisten, 13 Zweitligisten und 28 Amateuervereine gab. Der Club hatte seinerzeit auch ein Freilos und in der 3. Hauptrunde waren noch 32 Mannschaften am Start.

Ich weiß ja nicht wie es euch geht. Aber aus meiner Sicht wird es höchste Zeit, dass der 1. FC Magdeburg nach den großen sportlichen Erfolgen im Ligabetrieb in den letzten Jahren (Aufstieg, Klassenerhalt), auch im DFB-Pokal mal wieder für Furore sorgt. Natürlich habe ich mich über den erstmaligen Einzug in die 2. Runde nach der Saison 2017/18 (2:0 gegen Augsburg und dann 0:5 gegen den BVB) gefreut. Aber in dieser Spielzeit möchte ich den 1. FC Magdeburg mindestens m Achtelfinale sehen. Und das nicht nur wegen der zusätzlichen Einnahmen, die eine Teilnahme in der Runde der letzten 16 Mannschaften mit sich bringt. Das hat auch nichts mit Größenwahn zu tun. Denn wenn man sieht, dass 2020/21 der damalige Regionalligist RW Essen bis in das Viertelfinale kam und eine Spielzeit zuvor der 1. FC Saarbrücken (RL Südwest) sogar bis in das Halbfinale, dann sieht man, was in diesem Wettbewerb auch in der. heutigen Zeit noch immer möglich ist. Alleine schon deshalb hoffe ich auf einen möglichst einfachen Gegner. Sollte es ein Team aus dem Profitopf werden dann bitte nicht einer der richtig großen Brocken wie der FCB, RBL, Bayer 04 Leverkusen oder der BVB. Denn da wären die Chancen auf ein Weiterkommen selbst bei einem Heimspiel sehr gering.

Für den kommenden Sonntag habe ich somit zwei Wünsche:

1. Auswärtssieg beim 1. FC Nürnberg
2. Ein möglichst einfaches Pokallos

Und jetzt seid ihr an der Reihe. Welche Wünsche hab ihr hinsichtlich der Auslosung?

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Pokalsieger: 1942,1964,1996 (HP), 2020 (LP)
💙🤍1. FC Magdeburg: EP-Sieger: 08. Mai 1974 💙🤍
DDR-Meister: 1972,1974,1975
Pokalsieger: 7x, LP-Sieger: 11x, Drittligameister: 2018, 2022

Dieser Beitrag wurde zuletzt von ScottishLion am 28.09.2023 um 10:51 Uhr bearbeitet
DFB-Pokal 2026/27 |#6
29.09.2023 - 11:41 Uhr
Zitat von El_Pablo
Zitat von Nur-der-FCM
Zitat von El_Pablo
Wieviel würde man eigentlich ungefähr an Ticketeinnahmen bekommen, wenn man in Dortmund oder beim FC Bayern spielen würde (bei ausverkauften Stadien)?

50% der Netto Einnahmen.

Ja das ist mir schon klar. Wieviel das ungefähr ist, meinte ich.

Ich vermute mal, dass bei einem ausverkauften Stadion in Bayern oder Dortmund Brutto ca. 2 Mio Einnahmen generiert werden. Eventuell ist ein Heimspiel in diesen Stadien sogar mehr Wert als ein weiterkommen in die nächste Runde im eigenen Stadion ugly

Brutto sind es in der Allianz-Arena insgesamt mindestens 3,5 Millionen Euro:

https://www.donaukurier.de/archiv/so-viel-geld-verliert-der-fc-bayern-pro-partie-durch-die-geisterspiele-1203942

Beim BVB, wo es trotz größerer Kapazität gegenüber dem FCB wesentlich weniger VIP-Logen gibt, wären es insgesamt "nur" 2,5 bis 3 Millionen Euro:

https://www.sportbuzzer.de/fussball/bundesliga/bvb-nennt-zahlen-so-viel-geld-verliert-borussia-dortmund-durch-ein-geisterspiel-BA2BCFF274BE742722723E7B63.html

Und wenn man da auswärts bei den Bayern spielen würde, dann wären 50 Prozent nach Abzug von Steuern noch ein ganz schön dicker Batzen Geld. Sportlich wäre man allerdings - ich denke da sind wir uns alle weitgehend einig - in München komplett chancenlos. Im HKS wären die Chancen auf ein Weiterkommen m.E. auch nur geringfügig höher.

Neben den Zuschauereinnahmen gibt es im Pokal in dieser Saison noch folgende Gelder:

1. Runde: 215.600 Euro
2. Runde: 431.200 Euro
Achtelfinale: 862.400 Euro
Viertelfinale: 1.724.800 Euro
Halbfinale: 3.449.600 Euro

Die Prämie für die beiden Finalteilnehmer am 25. Mai 2024 wurde bis jetzt noch nicht festgelegt:

LINK: DFB-Pokalürämien 2023/24: Diese Rekord-Summen bekommen die Vereine

Ich bin im Steuerrecht - und schon gar nicht bei solchen Summen - nicht bewandert. Aber ich denke, dass man mit einem Einzug in das Achtelfinale auch finanziell immer noch besser fahren würde, als wenn man in der 2. Runde auswärts beim FC Bayern ausscheidet. Denn zu den 862.400 Euro "Antrittsgeld" für die Runde der letzten 16 Mannschaften, kämen ja auch noch die Zuschauereinnahmen dazu. Und so wichtig die Finanzen natürlich auch für die Elbestädter sind, stellt sich für mich persönlich rein sportlich diese Frage gar nicht. Denn da träume ich in dieser Saison - bei einer guten Auslosung - insgeheim sogar schon von einem Einzug in das Viertelfinale. silent

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von ScottishLion am 29.09.2023 um 11:51 Uhr bearbeitet
DFB-Pokal 2026/27 |#7
04.11.2023 - 09:40 Uhr
Die zweite Runde im DFB-Pokal ist Geschichte. Und hier sind die gesammelten Ergebnisse der Partien, wie immer sortiert nach den Zuschauerzahlen.

Borussia Dortmund - TSG Hoffenheim 1:0 (81.635)*
1. FC Kaiserslautern - 1. FC Köln 3:2 (49.327)*
Borussia Mönchengladbach - 1. FC Heidenheim 3:1 (41.660)
VfB Stuttgart - 1. FC Union Berlin 1:0 (52.000)
SC Freiburg - SC Paderborn 07 1:3 (31.500)
Hertha BSC - 1. FSV Mainz 05 3:0 (29.621)
FC St. Pauli - FC Schalke 04 2:1 n.V. (28.589)
1. FC Nürnberg - FC Hansa Rostock 3:2 n.V. (28.489)

DSC Arminia Bielefeld - Hamburger SV 3:4 i.E. (26.561)*
VfL Wolfsburg - RB Leipzig 1:0 (16.031)
1. FC Saarbrücken - FC Bayern München 2:1 (15.903)*
Holstein Kiel - 1. FC Magdeburg 3:4 i.E. (11.112)
SV Sandhausen - Bayer 04 Leverkusen 2:5 (10.222)
SpVgg Unterhaching - Fortuna Düsseldorf 3:6 n.V. (10.000)
FC Viktoria Köln - Eintracht Frankfurt 0:2 (8.343)
FC 08 Homburg - SpVgg Greuther Fürth 2:1 (5.230)

Ich bin am Samstag vor einer Woche zu einem Kurzurlaub zu meinem Cousin in die Oberpfalz aufgebrochen und erst gestern nachmittag wieder nach Hause gekommen. Da ich kein Smartphone habe entschied ich mich bereits im Vorfeld bewusst dafür, mal eine komplette Online-Pause einzulegen. Mein Cousin hätte mir seinen PC jederzeit zur Verfügung gestellt, doch ich wollte das einfach mal für mich durchziehen. Das ich natürlich trotzdem - zusammen mit ihm als Bayern sowie Fan der San Francisco 49ers - in seiner neu eingerichteten Fußballecke (Beamer, Leinwand, Fahrradbar) - jede Menge Fußball sowie Partien der NFL konsumiert habe, versteht sich von selbst. Zumal er sowohl sky, wie auch DAZN abonniert hat. Das Ligaspiel gegen die SV 07 Elversberg konnte ich nicht live sehen, da wir um 13:00 Uhr mit der Familie zum Mittagessen in einem Lokal waren. Anschliessend gab es dann bei unseren Tanten noch Kaffee und Kuchen und erst kurz vor 17:30 Uhr waren wir dann zu Hause. Am Mittwoch wollte ich mir dann das Pokalspiel in Kiel anschauen. Da mein Cousin aber noch kurzfristig Besuch von einem Kumpel bekam und ich der einzige in der Runde mit einem Interesse am FCM war, einigten wir uns auf die Sky-Konferenz, in der neben den Größten der Welt auch noch Dortmund - Hoffenheim, Sandhausen - Leverkusen, sowie Freiburg - Paderborn übertragen wurden.

Nachdem der Club mit 2:0 in Führung gegangen war, befand ich mich kurzfristig auf einem Höhenflug. Doch mit einem Gedanken an die bisherigen Spiele in der laufenden Saison beschlich mich schon bald das ungute Gefühl, dass die Halbzeitführung leider noch nicht die halbe Miete in dieser Begegnung sein könnte. Als dann nach etwas mehr als einer Stunde in der Konferenz der Reporter rief: "Tor in Kiel!", schwante mir nichts Gutes. Und tatsächlich wurde kurz darauf bereits der Anschlusstreffer durch Daniel Heber gezeigt. Nun wurde ich noch nervöser, als ich es ohnehin schon war. Wenige Minuten später kam die nächste schlechte Nachricht bei mir an: "Tor in Kiel". Der Tonfall des Reporters liess mich zusammenzucken. Und erneut hatte mit Piccini einer der Magdeburger Jungs, den 2:2 Ausgleich erzielt. Zum Glück ging nur diese Begegnung in die Verlängerung und so konnte ich den Rest der Partie in voller Länge verfolgen. Doch auch dort wurden meine Nerven auf eine Zerreissprobe gestellt. Denn nach dem Amaechi in der 93. Minute für die erneute Führung des FCM gesorgt hatte, erzielte Pichler in der 122. Minute das 3:3. Als aber ausgerechnet der zuvor in der Partie noch erfolgreiche Amaechi mit einem "Uli Hoeneß Gedächtnis-Elfmeter" den Ball nicht im Tor der Störche unterbringen konnte, war ich restlos bedient und sah den Club vor meinem gesitigen Auge schon als Verlierer vom Platz gehen. Zum Glück für den FCM war dann der Elfmeter des Kielers Rothe kein Schuss sondern eine "Rückgabe", mit der Reimann keinerlei Probleme hatte. Am Ende war bei mir der Jubel groß, dass der 1. FC Magdeburg zum ersten mal seit der Saison 2000/01, wieder über die 2. Runde im DFB-Pokal hinausgekommen ist. Cool

Danach haben wir uns dann das Spiel zwischen dem 1. FC Saarbrücken und Bayern München angeschaut. Nach dem Last-Minute-Siegtreffer der couragiert auftretenden Saarländer hat dann das durch und durch rot-weiße Herz meines Cousins lt. eigenen Aussagen geblutet. Neben dem Pokalaus des 20fachen Rekordsiegers aus der Isarmetropole, war wohl der Achtelfinaleinzug des FC 08 Homburg nach einem 2:1 Erfolg über Fürth, die größte Überraschung dieser Runde. Auch mit dem Ausscheiden von Leipzig und Freiburg, habe ich im Vorfeld nicht gerechnet. Aus Magdeburger Sicht ist m.E. noch erwähnenswert, dass der erst in der 85. Spielminute eingewechselte Felix Lohkemper, mit zwei Treffern gegen die Hansa-Kogge (90'+5 und 99') den 1. FC Nürnberg in die Runde der letzten 16 geschossen hat.

Das Achtelfinale wird am Sonntag, dem 5. November 2023 um 15:45 Uhr im Rahmen der Übertragung des Topspiels zwischen dem FC Bayern München und dem VfL Wolfsburg in der Frauenbundesliga live im ZDF ausgelost. Dabei gibt es erneut zwei Lostöpfe. Zunächst werden die letzten sechs verbliebenen Teams aus dem sogenannten Amateurtopf gezogen und ihre Gegner ermittelt. Diese Mannschaften haben alle Heimrecht. Ist der Topf leer, wird nur noch aus dem Profitopf gezogen. Wie vor jeder Auslosung gibt es in den Fanlagern der noch beteiligten Vereine immer viele unterschiedliche Wünsche hinsichtlich des nächsten Gegners. Ich habe deshalb erneut - anhand der aktuellen Tabellenstände (vor dem aktuellen Spieltag) in den betreffenden Ligen - mal die möglichen Gegner für den Club nach ihren Platzierungen in aufsteigender Reihenfolge sortiert.

Amateurtopf:

FC 08 Homburg (RL Südwest/Platz 6)
1. FC Saarbrücken (3. Liga/Platz 15)

Profitopf:

SC Paderborn 07 (2. Bundesliga/Platz 12)
Hertha BSC (2. Bundesliga/Platz 9)
1. FC Nürnberg (2. Bundesliga/Platz 8)
1. FC Kaiserslautern (2. Bundesliga/Platz 6)
Hamburger SV (2. Bundesliga/Platz 3)
Fortuna Düsseldorf (2. Bundesliga/Platz 2)
FC St. Pauli (2. Bundesliga/Platz 1)
Borussia Mönchengladbach (1. Bundesliga/Platz 11)
VfL Wolfsburg (1. Bundesliga/Platz 9)
Eintracht Frankfurt (1. Bundesliga/Platz 7)
Borussia Dortmund (1. Bundesliga/Platz 4)
VfB Stuttgart (1. Bundesliga/Platz 3)
Bayer 04 Leverkusen (1. Bundesliga/Platz 1)

Die für mich größte Überraschung nach den ersten beiden Runden ist, dass die 2. Bundesliga mit insgesamt 8 Vereinen die meisten Klubs im Achtelfinale stellt. Die 1. Bundesliga dagegen bringt es nur auf 6. Dazu kommen mit dem 1. FC Saarbrücken (3. Liga) sowie dem FC 08 Homburg (RL Südwest), noch zwei unterklassige Mannschaften.

Nach dem Pokalaus des FC Bayern München und dem zuletzt zweimaligen Siegers Leipzig, sind natürlich Bayer 04 Leverkusen und Borussia Dortmund die beiden Topfavoriten auf den Titel. Doch sollten diese beiden Teams bereits vor dem Finale aufeinandertreffen, dann halte ich sogar den Einzug eines Zweitligisten in das Endspiel für durchaus möglich. In der Geschichte des DFB-Pokals gab es übrigens erst zwei Mannschaften aus der 2. Bundesliga, die den DFB-Pokal gewinnen konnten. Zum einen 1991/92 Hannover 96 (4:3 i.E. gegen Borussia Mönchengladbach), zum anderen Kickers Offenbach. Die Hessen gewannen in der Spielzeit 1969/70 mit 2:1 gegen den 1. FC Köln. Da das Finale damals allerdings erst am 29. August 1970 ausgetragen wurde, war der Verein zu diesem Zeitpunkt formal bereits (nach dem Aufstieg aus der damals noch zweitklassigen Regionalliga) Bundesligist.

Mit etwas Losglück halte ich es durchaus für möglich, dass der Club in dieser Saison sogar noch das Viertelfinale erreichen kann. Und wenn die Mannschaft bis dahin wieder zu ihrer alten Stärke zurückfindet, dann ist vielleicht sogar noch mehr möglich. Aber aktuell freue ich mich erst einmal tierisch über die 862.400 Euro die der FCM durch den Einzug in die Runde der letzten 16 Mannschaften bereits sicher hat. Und natürlich auf das heutige Abendspiel gegen den großen Hamburger SV. Ich hoffe, dass der FCM nach dem Pokalerfolg in Kiel nun auch wieder in der Liga in die Erfolgsspur zurückfindet.

Und jetzt bin ich schon gespannt auf eure Wünsche hinsichtlich der Auslosung. smile

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von ScottishLion am 04.11.2023 um 10:05 Uhr bearbeitet
DFB-Pokal 2026/27 |#8
07.12.2023 - 09:56 Uhr
Das Achtelfinale der DFB-Pokalsaison ist Geschichte. Und auch wenn es für den 1. FC Magdeburg leider nicht so gelaufen ist wie wir uns das alle gewünscht haben, möchte ich noch meiner "Chronistenpflicht" nachkommen:

Hertha BSC - Hamburger SV 5:3 i.E. (58.496) ==> Highlight-Video (6:02)
VfB Stuttgart - Borussia Dortmund 2:0 (54.200)* ==> Highlight-Video (6:12)
1. FC Kaiserslautern - 1. FC Nürnberg 2:0 (48.349) ==> Highlight-Video (5:53)
Borussia Mönchengladbach - VfL Wolfsburg 1:0 (39.827) ==> Highlight-Video (6:05)
Bayer 04 Leverkusen - SC Paderborn 07 3:1 (29.249) ==> Highlight-Video (6:05)
1. FC Magdeburg - Fortuna Düsseldorf 1:2 (20,090) => Highlight-Video (6:09)
1. FC Saarbrücken - Eintracht Frankfurt 2:0 (15.903)* ==> Highlight-Video (6:02)
FC 08 Homburg - FC St. Pauli 1:4 (12.232) ==> Highlight-Video (5:29)

*= ausverkauft.

Auch dieses mal sorgte ohne jede Frage der 1. FC Saarbrücken für die größte Überraschung. Von einer Sensation möchte ich hier allerdings nicht sprechen, da die Saarländer bereits in der 2. Hauptrunde den 20 maligen Rekordsieger FC Bayern München ausgeschaltet haben und die Eintracht zudem ihre letzten drei Pflichtspiele (1:2 - H - VfB Stuttgart, 1:2 - H -PAOK Saloniki, 1:2 - A - FC Augsburg) allesamt verloren hat und dementsprechend auch nicht mit einer besonders breiten Brust in dieses Spiel gegangen sein dürfte. Ich hab' mir diese Begegnung in voller Länge angeschaut und war vor allem davon überrascht, dass man fast keinen Klassenunterschied zwischen den beiden Mannschaften erkannt hat. Normalerweise gewinnst du als Underdog - noch dazu bei einem Zweiklassenunterschied - nur mit einer großen Portion Spielglück. Aber das hatten die Saarländer gestern überhaupt nicht nötig. Sie waren schlicht und ergreifend die bessere Mannschaft.

Matchwinner für die Saarländer war - wie schon so oft in dieser Saison - der ehemalige Stürmer des 1 FC Magdeburg, Kai Brünker, der bereits in der 20. Minute nach einer Ecke mit dem Kopf zur vielumjubelten 1:0 Führung im Ludwigspark traf. Nach einem VAR-Eingriff (ob der hier überhaupt angezeigt war sei mal wieder dahingestellt), wurde der Treffer aber aufgrund eines Fouls von Naifi im Vorfeld wieder einkassiert. Doch selbst das, brachte den aktuell Tabellenelften der 3. Liga nicht aus dem Konzept. Und schon gar nicht einen Kai Brünker. Der markierte nämlich in der 64. Spielminute die Führung für den FCS und war auch - mit einer wohl eher unfreiwilligen Vorlage - noch am 2:0 in der 78. Minute durch Luca Kerber beteiligt. Zu diesem Zeitpunkt war mir eigentlich klar, dass der großen nationalen sowie auch international erfolgreichen Pokalmannschaft Eintracht Frankfurt, in diesem Hexenkessel kein Comeback mehr gelingen würde. So kam es dann auch. Trotz meiner bekannten Sympathien für die Hessen, hab' ich mich über den Sieg des Underdogs gefreut. Es ist für mich als Fußballromantiker einfach immer wieder schön, wenn ein Underdog einen Favoriten ausschaltet. Nichts desto trotz wünsche ich der SGE für die laufende Bundesligasaison alles Gute und würde ihnen auch nach dem Gewinn der EL den Titel in der Conference League gönnen. Dass mit dem FC 08 Homburg der andere saarländische Pokalschreck auf der Strecke geblieben ist, wundert mich nicht. Denn der FC St. Pauli ist als Spitzenreiter der 2. Bundesliga zur Zeit in einer bestechenden Form und als einzige Mannschaft dieser Spielklasse weiterhin wettbewerbsübergreifend ungeschlagen.

Um 20:45 Uhr, stand dann für mich noch Stuttgart gegen Dortmund auf dem Programm. Und während ich in der letzten Spielzeit in so einer Konstellation nach einem Aus des BVB noch von einer Überraschung gesprochen hätte, war das dieses mal nicht der Fall. Dafür hat der VfB Stuttgart in der laufenden Saison in der 1. Bundesliga bisher einfach zu gut gespielt und steht als Tabellendritter fünf Punkte vor den Schwarz-Gelben. Und genau wie beim 2:1 Heimerfolg der Schwaben über die Borussia am 11. Spieltag, war der VfB auch gestern die bessere Mannschaft und ging am Ende als absolut verdienter Sieger vom Platz. Damit hatte ich ehrlicherweise - Pokalgesetze hin oder her - bereits im Vorfeld fest gerechnet. Da das Duell unserer beiden Zweitligakonkurrenten Hertha BSC und HSV zeitgleich lief, kann ich zu dem Spiel nicht viel sagen. Aber ganz offensichtlich war Fabian Reese der Matchwinner: Reese überragt: Hertha kommt zweimal spät zurück und steht im Viertelfinale.

Wie nahe Erfolg und Misserfolg im Fussball zusammenliegen, hat man wieder mal am Dienstag gesehen. Denn nach der deutlichen 1:4 Niederlage des 1. FC Kasierslautern am letzten Samstag bei den Größten der Welt, kamen die Pfälzer im Pokal zu einem 2:0 Erfolg über den 1. FC Nürnberg. Gefreut habe ich mich über den Last-Minute-Erfolg in der Verlängerung von Gladbach über den VfL Wolfsburg. Dabei lieferte der Ex-Löwe Florian Neuhaus eine sehenswerte Vorlage zum 1:0 von Konde. Und wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe, dann ist oder war zumindest mal, die Fohlenelf die Lieblingsmannschaft unseres Paten in der 1. Bundesliga. @becks_fan93 : Korrgiere mich bitte, falls ich damit falsch liege. Dass Bayer Leverkusen gestern - bei allem nötigen Respekt - den SC Paderborn 07 mit 3:1 besiegt hat, fällt für mich in die Kategorie: Pflichtaufgabe erfüllt. Alles andere als ein Erfolg der Werkself, wäre in der aktuellen Verfassung der Truppe von Xabi Alonso auch eine Riesenüberraschung gewesen. Eine bittere Pille musste Bayer aber trotzdem schlucken: Der DFB-Star Florian Wirtz wurde in der 44. Minute unglücklich vom SCP-Profi Filip Bilbija an der rechten Ferse getroffen und msuste anschliessend mit schmerzverzerrten Gesicht humpelnd das Spielfeld verfassen. Wie schwerwiegend Wirtz‘ Blessur wirklich ist und ob der Superstar womöglich eine längere Zeit fehlen könnte, ist noch offen. Auch wenn er selbst via Instagram zumindest leichte Entwarnung gab in dem er auf einen Einsatz am kommenden Sonntag hofft.

Zum Spiel des 1. FC Magdeburg gegen Fortuna Düsseldorf haben wir uns ja bereits im entsprechenden STT ausgetauscht. Dazu nur noch eine Anmerkung von mir: So sehr ich dem 1. FC Saarbrücken diesen erneuten Überraschungscoup gegen Frankfurt gegönnt habe, so schmerzhaft war aber für mich auch der Augenblick, als das Spiel abgepfiffen wurde. Denn in dem Moment kam noch einmal die ganze Enttäuschung über das Ausscheiden des Club bei mir hoch. Vor allem deshalb weil damit bereits klar war, dass nur drei Erstligisten im Viertelfinale stehen werden. Und beim Gedanken daran - man stelle sich nur mal vor in der nächsten Runde wird ein Duell zwischen dem VfB Stuttgart und Bayer 04 Leverkusen ausgelost - was bei einem Weiterkommen für den FCM da evtl. noch möglich gewesen wäre, überkam mich dann ein Gefühl der Melancholie, dass mich sogar noch bis heute morgen begleitet hat, als ich meiner Frau vom Erfolg der Saarbrücker erzählte.

Die Auslosung der Viertelfinalpaarungen findet am Sonntag, den 10. Dezember 2023 statt. Sie werden im Rahmen der ARD-Sportschau ab 19:15 Uhr gezogen. Und es lohnt sich durchaus, einen Blick auf die noch verbliebenen Mannschaften zu werfen. Denn die Siegerliste weist aus, dass mit RB Leipzig, Borussia Dortmund, FC Bayern München, Eintracht Frankfurt, VfL Wolfsburg, FC Schalke 04, SV Werder Bremen, 1. FC Nürnberg kein einziger Pokalsieger seit der Saison 1997/98 (damals Bayern München) mehr im Wettbewerb ist. Ich hab' mal nachgeschaut, wie es bei den letzten acht Mannschaften in Sachen Titelgewinn ausschaut. Bei den Vereinen die nach ihrem letzten Triumph im Pokal noch einen anderen (bundesweiten) Titel holten, ist das ebenfalls angemerkt.

VfB Stuttgart:
Letzter DFB-Pokalsieg: 1996/97. Davor noch 1957/58 und 1953/54.
Letzter Titel: Deutscher Meister 2006/07, damals Niederlage im DFB-Pokalfinale gegen den 1. FC Nürnberg.

1. FC Kaiserslautern:
Letzter DFB-Pokalsieg: 1995/96. Davor noch 1989/90.
Letzter Titel: Deutscher Meister 1997/98

Borussia Mönchengladbach:
Letzter DFB-Pokalsieg: 1994/95. Davor noch 1972/73 und 1959/60.

Bayer 04 Leverkusen:
Einziger DFB-Pokalsieg: 1992/93.

Fortuna Düsseldorf:
Letzter DFB-Pokalsieg: 1979/80. Davor noch 1978/79.

Hertha BSC:
Die Hauptstädter konnten den DFB-Pokal bis jetzt noch nie gewinnen. Allerdings standen sie 1978/79 (0:1 gegen den 1. FC Köln) sowie 1978/79 (0:1 n.V. gegen Fortuna Düsseldorf) im Endspiel. Darüber hinaus erreichten in der Saison 1992/93 noch die Hertha-Bubis das Finale, mussten sich aber mit 0:1 Bayer 04 Leverkusen geschlagen geben. Außerdem wurden die Berliner 1929/30 und 1930/31 Deutscher Meister.

FC St. Pauli:
Die Hamburger erreichten in ihrer Historie bisher einmal das Halbfinale, scheiterten aber 2005/06 mit 0:3 am FC Bayern München.

1. FC Saarbrücken:
Der Drittligist erreichte viermal das Halbfinfale: 2019/20 (0:3 gegen Bayer 04 Leverkusen), 1984/85 (0:1 gegen KFC 05 Uerdingen, 1956/57 (1:3 gegen FC Bayern München), 1957/58 (1:4 gegen VfB Stuttgart).

Wenn also nicht der VfB Stuttgart den Titel holt, werden wir einen DFB-Pokalsieger bekommen, der im neuen Jahrtausend noch keinen einzigen der beiden größten Titel in Deutschland gewonnen hat.

Da die Wahrscheinlichkeit, dass in dieser Saison vielleicht tatsächlich ein Zweit- oder evtl. sogar Drittligist das Finale erreicht so groß ist wie schon seit Ewigkeiten nicht mehr, lohnt sich noch ein weiterer Blick in die Geschichtsbücher. Bisher gelang es zwei Mannschaften aus der 2. Bundesliga den DFB-Pokal zu gewinnen. 1991/92 Hannover 96 (4:3 n.E. gegen Borussia Mönchengladbach), sowie 1969/70 Kickers Offenbach (2:1 gegen 1. FC Köln). Wobei die Hessen zum Zeitpunkt als das (verspätete) Finale am 29.08.1970 stattfand, als Aufsteiger in die 1. Bundesliga bereits 2. Partien in der höchsten Spielklasse absolviert hatten. Ein Drittlgist konnte den Pokal noch nie gewonnen. Allerdings standen mit Hertha BSC II (1992/93 0:1 gegen Bayer 04 Leverkusen), FC Energie Cottbus (1996/97: 0:2 gegen VfB Stuttgart) sowie zuletzt 1. FC Union Berlin (2000/01 0:2 gegen FC Schalke 04) immerhin drei im Finale.

Natürlich sind aufgrund der bisher gezeigten Leistungen Bayer 04 Leverkusen und der VfB die beiden Topfavoriten auf den Pokalgewinn. Und wie es der Spielplan so will, treffen die beiden Teams bereits am kommenden Sonntag um 15:30 Uhr in der 1. Bundesliga aufeinander. Das wird für beide Teams nicht nur im Hinblick auf die Liga, sondern auch auf ein evtl. späteres Aufeinandertreffen im Pokal, ein erster Gradmesser.

So abgezockt wie die beiden Mannschaften aktuell auftreten wird es für Gladbach, St. Pauli, Düsseldorf, Kaiserslautern, Hertha und dem Underdog Saarbrücken sehr schwer werden, den Titelgewinn einer dieser beiden Teams zu verhindern. Aber sollten diese zwei Überfliegermannschaften bereits im Viertelfinale gegeneinander spielen müssen, dann geht im Halbfinale aber mal so richig die Post ab. oops

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DDR-Meister: 1972,1974,1975
Pokalsieger: 7x, LP-Sieger: 11x, Drittligameister: 2018, 2022

Dieser Beitrag wurde zuletzt von ScottishLion am 07.12.2023 um 10:17 Uhr bearbeitet
DFB-Pokal 2026/27 |#9
07.12.2023 - 13:49 Uhr
Zitat von ScottishLion
Und wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe, dann ist oder war zumindest mal, die Fohlenelf die Lieblingsmannschaft unseres Paten in der 1. Bundesliga. @becks_fan93 : Korrgiere mich bitte, falls ich damit falsch liege.


So ganz falsch liegst du da nicht. Ich sympathisiere grundsätzlich mit vielen Traditionsvereinen, die von einer großen, leidenschaftlichen Anhängerschaft unterstützt werden, so wie der FCM. In der erfolgreichen Zeit von Borussia Mönchengladbach unter Favre und den Nachfolgern, die über Jahre hinweg die europäischen Startplätze erreichten, interessierte ich mich etwas mehr für die Mannschaft und sah mir deren Spiele gerne an. Genauso wie ich über die letzten Jahre bei Union Berlin, Eintracht Frankfurt und den SC Freiburg mitfieberte und mich für deren Erfolge begeisterte.

Ich mag solche Geschichten, wenn ein Verein durch gute, kontinuierliche Arbeit auf ein neues Level kommt und dadurch eine Aufbruchstimmung entsteht, die viele Menschen mitreißt. So wie ich auch aktuell den Stuttgartern ihre Hochphase nach den schwierigen Vorjahren gönne. Gestern drückte ich dem VfB die Daumen, weil sie unter Sebastian Hoeneß einen sehr ansehnlichen Fußball spielen, der aber nicht nur auf viel Ballbesitz ausgelegt ist, sondern zielgerichtet mit schnellen Passfolgen den Gegner überwindet und viele Chancen produziert. Gleichzeitig agieren sie sehr stabil und lassen wenig zu. Der Trainer hat ein System entworfen, das die Stärken eines jeden Spielers optimal zur Geltung bringt und das so angelegt ist, dass es auch Ausfälle von einzelnen Spielern kompensieren kann. Solche Entwicklungen beeindrucken mich und sorgen dafür, dass ich mich mehr mit dem Verein und dessen Erfolgsrezept beschäftigen möchte.

Nun aber zurück zum Pokal. Ich freute mich gestern natürlich auch unheimlich über den Sieg der Saarbrücker, für den unser Kai Brünker einen ganz maßgeblichen Anteil mit seinem Tor und der Vorlage zum 2:0 lieferte. Auch wenn es in der Liga nur mittelmäßig läuft und man den eigentlich anvisierten Aufstiegsplätzen weit hinterherläuft, schaffen sie es, alles in diese Pokalauftritte zu investieren und dort eine schwer zu bezwingende Einheit zu bilden. Ich habe mal nachgeschaut, ob noch Spieler aus der Truppe dabei sind, die 2019/20 das Halbfinale erreichte. Und tatsächlich: aus dem damaligen Kader standen Kapitän Manuel Zeitz und Verteidiger Bone Uaferro gestern wieder auf dem Platz. Das sind Typen, die den Charakter einer Mannschaft prägen und wenn dort weitere Leute hinzukommen, die ebenso abgezockte Profis sind, sich in jeden Ball und jeden Zweikampf hineinwerfen wie Brünker, dann hast du eine starke Pokalmannschaft zusammen. Natürlich benötigt man als unterklassiger Verein auch eine gewisse Portion Glück, von dem sie gegen Bayern München zehren mussten. Aber gestern war Saabrücken klar besser als die zwei Ligen höher spielenden Frankfurter und stand am Ende als absolut verdienter Sieger da.

Mir geht es genauso wie dir, @ScottishLion beim Blick auf die im Wettbewerb verbliebenen Mannschaften. Das war eine einmalige Chance für uns, nicht nur erstmals seit 23 Jahren das Viertelfinale zu erreichen, sondern dort mit einer großen Wahrscheinlichkeit einen weiteren machbaren Gegner zu bekommen. Dazu würde ich aber Stuttgart und Leverkusen aktuell nicht zählen, denn die sind in der Bundesliga das Maß der Dinge.

Aber wir müssen uns damit abfinden, dass wir noch nicht so weit sind, um Führungen gegen gut besetzte Zweitligamannschaften über die Zeit zu bringen. In den nächsten beiden Punktspielen werden wir sehen, ob das vielleicht in der Liga gelingen kann. Denn dort hätten drei in den Schlussminuten verschenkte Punkte noch viel mehr wehgetan.
DFB-Pokal 2026/27 |#10
08.12.2023 - 09:35 Uhr
Zitat von becks_fan93
Zitat von ScottishLion
Und wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe, dann ist oder war zumindest mal, die Fohlenelf die Lieblingsmannschaft unseres Paten in der 1. Bundesliga. @becks_fan93 : Korrgiere mich bitte, falls ich damit falsch liege.

So ganz falsch liegst du da nicht. Ich sympathisiere grundsätzlich mit vielen Traditionsvereinen, die von einer großen, leidenschaftlichen Anhängerschaft unterstützt werden, so wie der FCM. In der erfolgreichen Zeit von Borussia Mönchengladbach unter Favre und den Nachfolgern, die über Jahre hinweg die europäischen Startplätze erreichten, interessierte ich mich etwas mehr für die Mannschaft und sah mir deren Spiele gerne an. Genauso wie ich über die letzten Jahre bei Union Berlin, Eintracht Frankfurt und den SC Freiburg mitfieberte und mich für deren Erfolge begeisterte.

Den Absatz könnte glatt ich geschrieben haben. Denn mir geht es genauso. Meine Sympathien für den BVB sind in der Ära Klopp aufgrund der Art und Weise wie die Mannschaft damals Fuball spielte entstanden. Und ich fand es auch herzerfrischend dass es da endlich ein Team gab, dass dem Serienmeister Bayern paroli bieten konnte. Gleichzeitig war ich zur Hochzeit des BVB, auch begeistert von der Fohlenelf. Und dort vor allem von Marco Reus. Und wären die in dem Doublejahr der Schwarz-Gelben Meister geworden, hätte ich dass diesem großen Traditionsverein auch absolut gegönnt. Ich liebe es einfach, wenn Vereine mit so einer großen Tradition eines Tages wie Phönix aus der Asche (zuletzt Eintracht Frankfurt) auferstehen und nach einer Ewigkeit mal wieder große Titel gewinnen. Und ich finde es bis heute noch schade, dass der SC Freiburg 2021/22 das Pokalfinale nach einer zwischenzeitlichen 0:1 Führung noch gegen RBL verloren hat. Dieser erste große Titel für die Breisgauer wäre nämlich auch so eine Story genau nach meinem Geschmack gewesen.

Zitat von becks_fan93
Ich mag solche Geschichten, wenn ein Verein durch gute, kontinuierliche Arbeit auf ein neues Level kommt und dadurch eine Aufbruchstimmung entsteht, die viele Menschen mitreißt. So wie ich auch aktuell den Stuttgartern ihre Hochphase nach den schwierigen Vorjahren gönne. Gestern drückte ich dem VfB die Daumen, weil sie unter Sebastian Hoeneß einen sehr ansehnlichen Fußball spielen, der aber nicht nur auf viel Ballbesitz ausgelegt ist, sondern zielgerichtet mit schnellen Passfolgen den Gegner überwindet und viele Chancen produziert. Gleichzeitig agieren sie sehr stabil und lassen wenig zu. Der Trainer hat ein System entworfen, das die Stärken eines jeden Spielers optimal zur Geltung bringt und das so angelegt ist, dass es auch Ausfälle von einzelnen Spielern kompensieren kann. Solche Entwicklungen beeindrucken mich und sorgen dafür, dass ich mich mehr mit dem Verein und dessen Erfolgsrezept beschäftigen möchte. .

Was der VfB Stuttgart in dieser Saison bisher gezeigt hat, ist wirklich beeindruckend. Sebastian Hoeneß liefert dort wirklich sehr gute Arbeit ab. Und trotz meiner immer noch vorhandenen - alten - Sympathien für die Borussia, hab' ich bei dem Spiel auch nicht wirklich gelitten. Denn dafür waren die Schwaben einfach zu überlegen und ich war mir schon im Vorfeld sicher, dass die das Spiel wohl gewinnen werden. Ich hab' früher oft stark mit Schwarz-Gelb gelitten, wenn die wieder mal gegen die Bayern den Kürzeren gezogen haben. Aber wenn die Roten einmal derart schwächeln wie in der letzten Saison und man dann nicht in der Lage ist, am 34. Spieltag im Signal Iduna Park gegen - bei allem nötigen Respekt - Mainz zu gewinnen, wann will man dann überhaupt noch mal Deutscher Meister werden? Diese Saison schon mal nicht.

Zitat von becks_fan93
Nun aber zurück zum Pokal. Ich freute mich gestern natürlich auch unheimlich über den Sieg der Saarbrücker, für den unser Kai Brünker einen ganz maßgeblichen Anteil mit seinem Tor und der Vorlage zum 2:0 lieferte. Auch wenn es in der Liga nur mittelmäßig läuft und man den eigentlich anvisierten Aufstiegsplätzen weit hinterherläuft, schaffen sie es, alles in diese Pokalauftritte zu investieren und dort eine schwer zu bezwingende Einheit zu bilden. Ich habe mal nachgeschaut, ob noch Spieler aus der Truppe dabei sind, die 2019/20 das Halbfinale erreichte. Und tatsächlich: aus dem damaligen Kader standen Kapitän Manuel Zeitz und Verteidiger Bone Uaferro gestern wieder auf dem Platz. Das sind Typen, die den Charakter einer Mannschaft prägen und wenn dort weitere Leute hinzukommen, die ebenso abgezockte Profis sind, sich in jeden Ball und jeden Zweikampf hineinwerfen wie Brünker, dann hast du eine starke Pokalmannschaft zusammen. Natürlich benötigt man als unterklassiger Verein auch eine gewisse Portion Glück, von dem sie gegen Bayern München zehren mussten. Aber gestern war Saabrücken klar besser als die zwei Ligen höher spielenden Frankfurter und stand am Ende als absolut verdienter Sieger da.

Kai Brünker ist mir während seiner Zeit beim 1. FC Magdeburg derart ans Herz gewachsen, dass ich ihm nur dass Allerbeste wünsche. Und jedes mal wenn ich mitbekomme, dass er in der 3. Liga oder im DFB-Pokal wieder für den 1. FC Saarbrücken eingenetzt hat, dann freue ich mich für ihn. Und wenn wir schon bei schönen Geschichten sind: Nachdem was der 1. FC Saarbrücken bereits 2019/20 aber auch in der bisherigen Pokalsaison bereits geleistet hat, traue ich dem FCS im Hexenkessel Ludwigspark zu - mit etwas Losglück (auf keinen Fall Stuttgart oder Leverkusen in der derzeitigen Form) - vielleicht sogar den Einzug in das Finale zu schaffen. Und da wäre dann in einer Partie immer alles möglich. Noch dazu, wo man dort nach der Torwart-Legende Batz, jetzt mit Schreiber erneut einen richtig starken Keeper im Tor hat und die ganze Mannschaft im Pokal "On Fire" ist.

Es gibt unter den noch verbliebenen acht Mannschaften einige, denen ich den Pokalsieg durchaus gönnen würde. Aber von denen haben alle in ihrer Historie bereits mehrere Titel geholt. Dagegen hat der am 18. April 1903 gegründete 1. FC Saarbrücken zwar zweimal (1943 0:3 gegen den Dresdner SC) und 1952 (2:3 gegen den VfB Stuttgart) das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft erreicht. Doch für einen der beiden größten Titel in Deutschland, hat es bis heute noch nicht gereicht. Hinzu kommt, dass der FCS der erste Drittligist wäre, der überhaupt den Pott gewinnen würde. Und das wäre ein Fußballmärchen, wie es zuvor in Deutschland noch kein anderer Verein geschrieben hat. Von daher muss ich auch gar nicht mehr überlegen, welche Mannschaft ich am liebsten als DFB-Pokalsieger 2024 sehen möchte. Seit gestern ist der FCS meine Nummer 1 im laufenden Wettbewerb. Doch bis zu einem möglichen Endspiel, ist es noch ein steiniger Weg. Falls die Saarländer ausscheiden sollten, werde ich mir unter den dann noch verbliebenen Mannschaften einen neuen Favoriten suchen. Und auch im Finale - wer auch immer dass dann auch erreichen mag - wird es ein Team geben, dem ich dann letztlich die Daumen drücken. Wobei es einige denkbare Konstellationen gibt, bei denen ich große Schwierigkeiten hätte, mich auf einen Verein festzulegen.

Zitat von becks_fan93
Mir geht es genauso wie dir, @ScottishLion beim Blick auf die im Wettbewerb verbliebenen Mannschaften. Das war eine einmalige Chance für uns, nicht nur erstmals seit 23 Jahren das Viertelfinale zu erreichen, sondern dort mit einer großen Wahrscheinlichkeit einen weiteren machbaren Gegner zu bekommen. Dazu würde ich aber Stuttgart und Leverkusen aktuell nicht zählen, denn die sind in der Bundesliga das Maß der Dinge.

Zum Glück hat der 1. FC Magdeburg in seiner langen Historie bereits jede Menge große Titel gewonnen. Dazu zählen für mich übrigens nicht nur der EP der Pokalsieger 1974, sondern auch die drei Meisterschaften sowie 7 Pokalsiege in der ehemaligen DDR die für mich den gleichen Stellenwert haben, als z.B. Meisterschaften von Mannschaften, die in der 1. Bundesliga errungen wurden. Aber da der letzte dieser Erfolge (Pokalsieger 1982/83) mittlerweile über 40 Jahre zurück liegt, hab ich ehrlich gesagt beim noch verbliebenen Teilnehmerfeld von einer Finalteilnahme geträumt. Vielleicht sogar vom ganz großen Wurf mit dem man dann auch ein Fußballmärchen geschrieben hätte. Mein Verstand hat mir zwar immer wieder ganz klar siganlisiert dass das alles sehr unwahrscheinlich ist. Aber letztlich hat dieser Traum dann am Dienstag bis zum ersten Gegentor der Fortuna gelebt.

Zitat von becks_fan93
Aber wir müssen uns damit abfinden, dass wir noch nicht so weit sind, um Führungen gegen gut besetzte Zweitligamannschaften über die Zeit zu bringen. In den nächsten beiden Punktspielen werden wir sehen, ob das vielleicht in der Liga gelingen kann. Denn dort hätten drei in den Schlussminuten verschenkte Punkte noch viel mehr wehgetan.

Wir können die Zeit nicht mehr zurückdrehen und daher werde ich das Thema jetzt zu den Akten legen. Zumal es aus meiner Sicht auch als Erfolg zu werten ist, dass man - zum ersten mal seit der Saison 2000/01 - mal wieder das Achtelfinale in diesem Wettbewerb erreicht hat. Und da man als Zweitligist in der nächsten Saison 2024/25 (hoffentlich erneut im Profitopf) wieder sicher in der 1. Hauptrunde mit dabei sein wird, kann man ja dann einen neuen Anlauf in Richtung Viertelfinale nehmen.

Völlig losgelöst von dieser einmaligen Chance im Pokal ist es mir sowieso viel wichtiger, dass sich der Club dauerhaft in der 2. Bundesliga etabliert und in allen Bereichen weiter so positiv entwickelt (Finanzen, Infrastruktur, Sponsoren, Mitgliederzahlen usw.) wie in den letzten Jahren. Wobei ich es allerdings bereits als sehr wohltuend empfinde, dass der 1. FC Magdeburg in jedem Fall 2024/25 bereits seine zehnte Saison in Folge im Profifussball absolvieren wird.

•     •     •

🤍🩵TSV 1860 München: DM: 1966🤍🩵
Pokalsieger: 1942,1964,1996 (HP), 2020 (LP)
💙🤍1. FC Magdeburg: EP-Sieger: 08. Mai 1974 💙🤍
DDR-Meister: 1972,1974,1975
Pokalsieger: 7x, LP-Sieger: 11x, Drittligameister: 2018, 2022
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