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DFB-Pokal Halbfinale: WOB - Stuttgart

12.04.2007 - 22:51 Uhr
DFB-Pokal Halbfinale: WOB - Stuttgart |#71
19.04.2007 - 00:46 Uhr
Zitat von Diego_1893:
Zitat von Splashiii:
Danke! ICh wünsche mir den Klassenerhalt so sehr! Wenn nicht im Pokal, dann wenigsens diesen Wunsch!


Schon fast pervers, dass der 10!platzierte vor dem 30. Spieltag solchen Wünschen nachhängt... aber ich denke ein Sieg müsste fast reichen!
Also, Splashiii, auf das wir uns nächste Saison zweimal (ohne Pokal ;)) lesen :p


Hmm..... :p

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2.Bundesliga - VfL Wolfsburg

------------------ Glatzel ------------------
--- Reese ------ Damar -----Shiogai/xXx ---
-------- Rexhbecaj ----- Dardai ----------
------------------- Souza -------------------
- Maehle --- xXx ----- Wahl --- Kumbedi -
------------------ Zielinski -----------------
Bank: Pervan,Wellenreuther,Zehnter,Fischer,Angely,Arnold,Hensel,Hornby
Abgänge: Gerhardt,Svanberg,Amoura,Grabara,Vavro und Jenz
DFB-Pokal Halbfinale: WOB - Stuttgart |#72
19.04.2007 - 07:37 Uhr
Schiri-Assi klaut dem VfL das 1:1!
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(sch/rs/eh) Ein Tor, das das Spiel entschied, und ein Tor, das nicht gegeben wurde: Zwei Szenen prägten das DFB-Pokal-Halbfinale zwischen dem VfL und dem VfB Stuttgart und sorgten bei Wolfsburgs Spielmacher Marcelinho für Enttäuschung. „Ich bin sehr traurig, dass wir durch den Freistoß verloren haben”, sagte der Brasilianer. Besonders, weil er eigentlich selbst getroffen hatte – doch das Tor wurde ihm geklaut.
In der 52. Minute kam Marcelinho nach Pass von Jonathan Santana zum Schuss, der Ball trudelte ins Tor. Mitten im Wolfsburger Jubel stand Schiri-Assistent Harry Ehing mit erhobener Fahne – eine Fehlentscheidung, über die nicht nur VfL-Coach Klaus Augenthaler (siehe Interview) stinksauer war .
„Ich habe gleich gewusst, dass es kein Abseits war”, meinte Santana, dessen Einsatz am Samstag durch eine Innenbanddehnung im Knie stark gefährdet ist. „Wenn das Tor zählt, gewinnen wir in 90 Minuten”, war sich Kapitän Kevin Hofland sicher. Manager Klaus Fuchs ging nach dem Spiel noch zu Schiedsrichter Wolfgang Stark, sagte ihm, dass er ein gutes Spiel gepfiffen habe, aber in einer Szene daneben lag. „Alle Achtung”, lobte Stark Fuchs’ Haltung.
Nicht minder diskutiert wurde das Freistoß-Tor von Antonio Da Silva und das vorherige Foul von Hofland an Roberto Hilbert. „Ich spiele den Ball und berühre Hilbert ein bisschen. Aber das ist im Fußball normal”, ärgerte sich Hofland. War Simon Jentzsch anschließend machtlos? „Der Schuss geht genau über den Mann in der Mauer, der nicht hochspringt”, so Jentzsch. „Ich denke, dass es verdammt schwer ist, den Ball zu halten.” In diesem Punkt stimmte ihm VfB-Coach Armin Veh zu. „Das war wirklich schwierig.” Ein Trost war es für Jentzsch nicht: „Das Tor von Marcello hätte zählen müssen. Da kam für uns alles zusammen.”

DFB-Pokal Halbfinale: WOB - Stuttgart |#73
19.04.2007 - 07:38 Uhr
Ein Freistoß zerstört den VfL-Traum
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(sch/apa) Aus der Traum! Der VfL Wolfsburg hat den Sprung nach Berlin verpasst, das DFB-Pokal-Halbfinale gestern Abend gegen den VfB Stuttgart verloren. 0:1 (0:1) hieß am Ende vor 29.500 Zuschauern, das Tor des Tages erzielte Antonio da Silva per Freistoß. Bitter für Wolfsburg: Schiedsrichter-Assistent Harry Ehing klaute Marcelinho wegen angeblicher Abseitsstellung das Tor zum 1:1!
Die Schlüsselszene schon in der 16. Minute: Nach Foul von Kevin Hofland an Roberto Hilbert zirkelte VfB-Regisseur Da Silva den Freistoß aus 29 Meter über die Mauer rechts neben den Pfosten – 0:1. VfL-Keeper Simon Jentzsch sah zwar nicht gut aus, doch der Schuss war schwer zu halten: Der Ball drehte sich von Jentzsch weg, schlug unten neben dem Pfosten ein.
Den Stuttgartern spielte das Tor bestens in die Karten: Sie konnten sich jetzt auf ihre Defensive konzentrieren, die Wolfsburger kommen lassen und auf Konter setzen. Eine Taktik, der der personell geschwächte VfL wenig entgegenzusetzen hatte. Marcelinho, noch auffälligster Wolfsburger, musste weite Wege gehen, um der hartnäckigen Stuttgarter Bewachung zu entgehen und wurde zu wenig von seinen Mitspielern unterstützt. Der Wille war da, aber Drang nach vorn und Chancen fehlten. Eine Hereingabe von Jacek Krzynowek, die Ludovic Magnin zur Ecke klärte – das war die einzige nennenswerte VfL-Torszene vor der Pause.
Nach dem Seitenwechsel drehte der VfL auf. Die vorher schwache linke Seite mit Krzynowek und Peter Van der Heyden wurde sicherer, der Druck aufs Stuttgarter Tor größer. Der Ausgleich war drin – auch wenn die ganz große Durchschlagskraft fehlte. Der VfB tat für die Offensive gar nichts mehr, mauerte das 1:0 über die Zeit. Am Ende schickte VfL-Trainer Klaus Augenthaler sogar noch Verteidiger Alexander Madlung als Stürmer nach vorn – aber auch das vergeblich. Wie alles, was der VfL an diesem Abend versuchte.


DFB-Pokal Halbfinale: WOB - Stuttgart |#74
19.04.2007 - 07:40 Uhr
Augenthaler sauer auf Schiri Stark: "Es geht hier um Millionen"



Tor zum 1:1-Ausgleich von Marcelinho kein Abseits – Verletzung im rechten Knie: Santana fällt Samstag aus

Von Lars Stöhr und Markus Kutscher

WOLFSBURG. Vielleicht wäre es die Wende zugunsten des VfL gewesen. In der 52. Minute erzielte Marcelinho den 1:1-Ausgleich. Doch Schiedsrichter Wolfgang Stark pfiff Abseits – Fehlentscheidung.

Vergeblich rannte der Wolfsburger Fußball-Bundesligist danach dem 0:1-Rückstand gegen Stuttgart hinterher. Der Traum vom Pokalfinale war geplatzt.

VfL-Trainer Klaus Augenthaler ärgerte sich maßlos, als er die Szene noch einmal im Fernsehen sah. "Es geht bei so einem Spiel um Millionen. Dafür gibt es doch die Leute an der Linie." Schiedsrichter-Assistent Christian Dingert hatte die Fahne jedoch zu früh gehoben. Marcelinho und der letzte Stuttgarter Abwehrspieler waren eindeutig auf gleicher Höhe.

VfL-Torwart Simon Jentzsch meinte mit süffisantem Unterton: "Uns haben zwar auch das Glück und der letzte Wille zum Tor gefehlt. Aber auch der Linienrichter, der nicht ins Flutlicht schaut…"

"Da kann man leider im Nachhinein nichts mehr machen. Es ist aber gut, dass der Schiedsrichter sieht, dass er einen Fehler gemacht hat", meinte Marcelinho, der liebend gerne zum Pokalfinale in seine alte Heimat Berlin zurückgekehrt wäre. "Ich bin sehr traurig, genau wie die ganze Mannschaft. Es ist schade, dass wir durch ein Freistoßtor verlieren. Wir haben aber auch Fehler gemacht", so der brasilianische Spielmacher weiter.

Innenverteidiger Alexander Madlung, der in der Schlussphase von Augenthaler ins Sturmzentrum beordert worden war, schimpfte über die fehlerhafte Abseitsentscheidung: "Es ist nicht das erste Mal, dass uns so ein Tor aberkannt wird." Das meinte auch Tom van der Leegte: "So eine Entscheidung ging wieder gegen Wolfsburg. Das ist schade." Der Mittelfeldabräumer konnte sich mit der Niederlage nur schwer abfinden: "Wenn der Gegner besser gewesen wäre als wir, könnte ich damit leben, so ist es sehr schade." Van der Leegtes Landsmann Kevin Hofland hatte "gleich gedacht, dass der Treffer von Marcelinho ein reguläres Tor war. Aber leider hat keiner protestiert."

VfL-Manager Klaus Fuchs lobte sogar den Unparteiischen – mit einer Ausnahme: "Stark hat sehr gut gepfiffen. Aber leider hat er diesen einen Fehler gemacht. Das habe ich ihm auch persönlich gesagt." Augenthaler konnte seiner "Mannschaft keinen Vorwurf machen". Es sei nun wichtig, dass Positive aus diesem Spiel zu ziehen. "Es gab keinen Unterschied zwischen der Mannschaft, die um die Meisterschaft spielt, und meiner Mannschaft. Wir hatten bestimmt 70 Prozent Ballbesitz und haben mit unserem Personal das Beste rausgeholt. Darauf können wir aufbauen", erklärte der VfL-Trainer mit Blick auf das Heimspiel am Samstag gegen Arminia Bielefeld.

Dann muss Augenthaler voraussichtlich auf Jonathan Santana verzichten. Der Mittelfeldspieler schied nach einem Pressschlag mit Fernando Meira mit einer Verletzung im rechten Knie aus. "Für Samstag kann es knapp werden. Das kann ich schon vor der Untersuchung sagen, weil Verletzungen im Knie immer schlimm sind", erklärte Teamarzt Dr. Günter Pfeiler. Die Personalnot beim VfL wird also noch größer.


DFB-Pokal Halbfinale: WOB - Stuttgart |#75
19.04.2007 - 07:41 Uhr
Die Mannschaft von Trainer Klaus Augenthaler zeig

zoom
Von Jörg Wolfrum

WOLFSBURG. Was für eine Enttäuschung: Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat das große Ziel nicht erreicht und den Einzug ins DFB-Pokalfinale verpasst. Die "Wölfe" verloren gestern das Halbfinale gegen den VfB Stuttgart unglücklich mit 0:1 (0:1).

Die Mannschaft von Trainer Klaus Augenthaler zeigte aber vor allem nach der Pause eine leidenschaftliche Leistung, schnürte die Gäste in deren Hälfte ein. Doch in Berlin stehen am 26. Mai die Schwaben gegen den 1. FC Nürnberg. Da Silva (16.) hatte früh das Tor des Tages erzielt.

Pech hatte der VfL aber, dass Schiedsrichter Stark einem regulären Treffer Marcelinhos (52.) wegen eines vermeintlichen Abseits’ die Anerkennung versagte. Eine klare Fehlentscheidung!

Die "Wölfe" hatten im zweiten DFB-Pokal-Halbfinale ihrer Vereins-Geschichte komplett auf den ersten Sturm verzichten müssen. Doch VfL-Trainer Klaus Augenthaler hatte trotz des kurzfristigen Ausfalls von Mike Hanke (Diego Klimowicz war ohnehin verletzt) am System mit zwei Spitzen festgehalten. Cedrick Makiadi rückte an die Seite von Isaac Boakye in den Angriff.

Die erste Halbzeit ging jedoch klar an den VfB. Der VfL hatte zwar losgelegt wie die Feuerwehr und nach fünf Minuten die erste Ecke des Spiels herausgeholt. Den von Marcelinho getretenen Ball setzte Boakye per Fallrückzieher aber knapp am Tor vorbei.

Doch dann kam schon früh der erste Schock: Kapitän Kevin Hofland foulte in der 16. Minute Roberto Hilbert 23 Meter vor dem Tor. Antonio da Silva ließ sich die Chance nicht entgehen und zirkelte den fälligen Freistoß aus halblinker Position über die Mauer ins Tor.

Der VfL reagierte nervös auf den Rückstand, hatte Schwierigkeiten im Spielaufbau und kam selten zu Entlastungsangriffen. Zudem waren die Standards zu ungenau. Immerhin: Hofland (29.) setzte nach einer Ecke von Jacek Krzynowek einen Kopfball neben das Tor. Stuttgarts da Silva hingegen hatte in der 33. Minute die große Chance, die Führung für die Gäste auszubauen, verzog aber.

Der VfL kam erst gegen Ende der ersten Halbzeit wieder etwas besser ins Spiel. Pech hatten die "Wölfe" in der 38. Minute, als Makiadi im Fünf-Meter-Raum haarscharf am Ball vorbeischrammte. Vorausgegangen war der bis dato beste VfL-Angriff über Boakye, Marcelinho und Krzynowek.

Augenthalers Halbzeit-Ansprache zeigte Wirkung. Sofort danach zog Peter Van der Heyden aus 20 Metern ab, VfB-Torhüter Timo Hildebrand rettete zur Ecke. Doch die "Wölfe" legten nach. Zweimal Santana (69., 80) und Krzynowek (71.) verpassten. Die letzte Chance vergab Marcelinho (84.) mit einem Freistoß ans Außennetz. "Finale oho", skandierten die Stuttgarter Fans.


DFB-Pokal Halbfinale: WOB - Stuttgart |#76
19.04.2007 - 08:54 Uhr
Ich wünsch euch Schwaben viel Glück im Pokal ;)

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"Im Schatten unserer Zinnen die Erfolgsgeschichte weiterspinnen!"
Danke Jungs! Ihr habt euch unsterblich gemacht!
Deutscher Meister 2008/2009

VfL Wolfsburg & Preußen Münster

R.I.P Junior Malanda
DFB-Pokal Halbfinale: WOB - Stuttgart |#77
19.04.2007 - 09:05 Uhr
es geschehen echt noch wunder, solch freundlichen Posts ist man hier von Fremd-Fans gar nicht gewohnt...

Danke sehr!!!

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Aus den Vereinsfarben des VfL entstanden später auch die Stadtfarben der Stadt Wolfsburg!
187. TM.de-User
DFB-Pokal Halbfinale: WOB - Stuttgart |#78
20.04.2007 - 11:50 Uhr
or-Klau: Auge immer noch sauer auf Harry

Er hob im falschen Moment die Fahne – und klaute dem VfL damit die Chance auf das Pokal-Finale in Berlin. Auch am Tag nach dem 0:1 des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten gegen den VfB Stuttgart war die Fehlentscheidung von Schiri-Assistent Harry Ehing Thema beim VfL. Trainer Klaus Augenthaler war immer noch sauer.
TV-Bilder hatten klar gezeigt: Ehings Abseitsentscheidung beim vermeintlichen Ausgleichstor von Marcelinho war falsch. Augenthaler macht sich nun sogar Gedanken darüber, ob die Schiedsrichter bei VfL-Spielen immer neutral sind: „Es war ja nicht das erste Mal. Wenn ich nur an das Handspiel vorm dritten Gegentor in Cottbus denke oder an den Elfmeter, den wir in Bremen nicht gekriegt haben. Irgendwie ist das schon auffällig. Der VfL hat noch keinen hohen Stellenwert. Ganz Deutschland wollte vielleicht das Pokalfinale Stuttgart gegen Nürnberg haben, möglicherweise spielt das bei den Schiedsrichtern im Unterbewusstsein eine Rolle.“
Eigentlich halte er nichts von Schiri-Kritik, denn die käme „immer wie ein Bumerang zurück“. Aber „wir dürfen so was nicht immer hinnehmen, müssen uns auch mal wehren!“, fordert Augenthaler.
Falsch-Winker Ehing, 42 Jahre alt, kaufmännischer Angestellter aus Engen bei Konstanz und festes Mitglied im Gespann von FIFA-Schiedsrichter Wolfgang Stark, war gestern für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Augenzeugen berichten, dass er sehr geknickt gewesen sei, als er am Mittwochabend nach dem Abpfiff die Fernsehbilder von seiner Fehlentscheidung sah.
Unter anderem dank seines Fehlers hat der VfL das Spiel verloren – dafür aber ein anderes kleines Duell gewonnen: Das Halbfinale aus Wolfsburg hatte bundesweit mehr Zuschauer vor die TV-Geräte gelockt als das Spiel Nürnberg gegen Frankfurt am Tag zuvor. 7,02 Millionen waren es im Schnitt, sogar 8,35 Millionen in der Schlussphase. Das Nürnberg-Spiel hatten 6,13 Millionen Zuschauer gesehen.

(Quelle: WAZ)


Konfetti-Regen nach dem Pokal-Aus: Die VfL-Fans fühlen sich veräppelt

Sieg, Jubel, Konfetti – so stellt man sich Siegesfeiern vor. Am Mittwoch, nach dem Aus des VfL im DFB-Pokal gegen Stuttgart, gab‘s einen grün-weißen Konfetti-Regen in der Arena. Und das, obwohl es nichts zu feiern gab. Viele Fans des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten fühlten sich dadurch veräppelt.
„Du sitzt da, hast Frust – und dann fliegt dieses Konfetti durch die Gegend. Da fühlt man sich verhöhnt“, meinte VfL-Fan Sascha Neubauer. In Anrufen und Leserbriefen machten weitere Anhänger bei der WAZ ihrem Unmut Luft. Tenor: Das war unpassend. Fan-Beauftragter Holger Ballwanz: „Schon direkt nach dem Spiel gab es viele Stimmen aus der Nordkurve, die die Aktion überhaupt nicht gut fanden.“
Die Konfetti-Kanonen waren aufgebaut worden, um im Falle eines VfL-Sieges mit dem Schlusspfiff grün-weiße Schnipsel in die Arena zu blasen. Bei einer Niederlage sollten sich nicht zum Einsatz kommen. VfL-Sprecher Kurt Rippholz: „Etwa in der 80. Minute wurde dann entschieden, zumindest die Konfetti-Kanonen in der Nordkurve einige Minuten nach Spielende doch zu aktivieren.“ Manager Klaus Fuchs sei an der Entscheidung beteiligt gewesen.
Mit dem stimmungsvollen grün-weißen Konfetti-Regen wollte sich der VfL, so Rippholz, „speziell bei den Fans in der Nordkurve für die Unterstützung bedanken“. Vor allem für die tolle Choreografie zu Spielbeginn mit einem 70 Meter breiten Banner.
Positiv kam das Dankeschön-Konfetti allerdings bei den meisten Anhängern nicht an. Nordkurven-Stammgast Neubauer: „Viele fanden, dass sich der VfL vor einem Millionen-Publikum im Fernsehen damit ganz schön zum Horst gemacht.“

(Quelle: WAZ)

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DFB-Pokal Halbfinale: WOB - Stuttgart |#79
21.04.2007 - 08:46 Uhr
Damit er beim Winken mehr Glück hat: Wir schenken Harry das WAZ-Schwein!

Das WAZ-Glücksschwein hat ausgedient. Der Talisman, der dem Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg in der vergangenen Saison beim Abstiegsfinale gegen Lautern noch Glück gebracht hatte, erfüllte seinen Zweck am Mittwoch im Pokal-Halbfinale nicht. Deshalb reichen wir das Schwein jetzt weiter – an Schiri-Assistent Harry Ehing, den Unglücksraben vom Stuttgart-Spiel…
Als Marcelinho das vermeintliche 1:1 für den VfL erzielte, hob Ehing die Fahne, zeigte Abseits an – und klaute dem VfL damit ein reguläres Tor. Der Traum vom Finale war ausgeträumt. Trainer Klaus Augenthaler war deswegen stocksauer (WAZ berichtete) – und alle Wolfsburger Fußball-Freunde waren bitter enttäuscht.
Für den ansonsten guten Schiri Wolfgang Stark und seinen Assistenten Ehing gab’s viel Kritik. Die „Bild“ titelte gestern „Schiri Stark – schon sechs dicke Bolzen“, zählte die Tore auf, die in dieser Saison schon zu Unrecht nicht gegeben wurden und fragt: Was hat der Mann bloß gegen Tore?
Wir glauben: Assi Ehing hatte einfach nur das Pech, dass er sich in der kniffligen Situation für die falsche Variante entschieden hat. Damit ihm das nicht wieder passiert, bekommt er jetzt unser Glücksschwein – für mehr Erfolg beim Abseits-Winken an der Seitenlinie. Übrigens: Auch beim ersten Einsatz des Glücksschweins gegen Kaiserslautern war Ehing an der Linie dabei.
Für den VfL nicht hilfreich, aber anständig: Schiri Stark hat den Fehler zugegeben. „Es war kein Abseits. Das Fernseh-Standbild hat uns einen Fehler nachgewiesen, der natürlich sehr ärgerlich ist.“

(Quelle: WAZ)

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