Die Kurve
19.05.2011 - 15:11 Uhr
Zitat von HansaTacitus:
PS: Im Übrigen hat sich deine Vermutung vom Anfang der Saison über die Auswirkungen des Capo-Wechsels in meinen Augen leider bestätigt.
Eggi ist nicht weg. Nils unterstützt ihn daheim und reist öfters zu Auswärtsspielen, weil Eggi sich zurücknehmen will und muss. Die Auswirkungen auf die Stimmung liegen woanders.
PS: Im Übrigen hat sich deine Vermutung vom Anfang der Saison über die Auswirkungen des Capo-Wechsels in meinen Augen leider bestätigt.
Eggi ist nicht weg. Nils unterstützt ihn daheim und reist öfters zu Auswärtsspielen, weil Eggi sich zurücknehmen will und muss. Die Auswirkungen auf die Stimmung liegen woanders.
Zitat von Eisi_pro_HRO:
Zitat von HansaTacitus:
PS: Im Übrigen hat sich deine Vermutung vom Anfang der Saison über die Auswirkungen des Capo-Wechsels in meinen Augen leider bestätigt.
Eggi ist nicht weg. Nils unterstützt ihn daheim und reist öfters zu Auswärtsspielen, weil Eggi sich zurücknehmen will und muss. Die Auswirkungen auf die Stimmung liegen woanders.
So kann man sich in der Wahrnehmung täuschen...
Wer die Capo-Rolle ausfüllt, ist auch nicht das Entscheidende für unsere jetzige Situation. Allein, es gibt keine erkennbare Hierachie mehr im Block, der Riot-Wahn IM STADION nimmt seinen freien Lauf.
Um Support geht es doch schon lange nicht mehr und wenn, dann nur um den Schein zu waren.
Weiß nicht, ob es schon jemand gepostet hatte, aber hier mal ein ziemlich passendes Bild zur aktuellen Situation mit einem Ausblick, auf das worauf wir hinsteuern:
http://hanseator.wordpress.com/2011/11/23/%E2%80%9Espiel-ohne-grenzen/
Zitat von HansaTacitus:
PS: Im Übrigen hat sich deine Vermutung vom Anfang der Saison über die Auswirkungen des Capo-Wechsels in meinen Augen leider bestätigt.
Eggi ist nicht weg. Nils unterstützt ihn daheim und reist öfters zu Auswärtsspielen, weil Eggi sich zurücknehmen will und muss. Die Auswirkungen auf die Stimmung liegen woanders.
So kann man sich in der Wahrnehmung täuschen...
Wer die Capo-Rolle ausfüllt, ist auch nicht das Entscheidende für unsere jetzige Situation. Allein, es gibt keine erkennbare Hierachie mehr im Block, der Riot-Wahn IM STADION nimmt seinen freien Lauf.
Um Support geht es doch schon lange nicht mehr und wenn, dann nur um den Schein zu waren.
Weiß nicht, ob es schon jemand gepostet hatte, aber hier mal ein ziemlich passendes Bild zur aktuellen Situation mit einem Ausblick, auf das worauf wir hinsteuern:
http://hanseator.wordpress.com/2011/11/23/%E2%80%9Espiel-ohne-grenzen/
Dieser Beitrag wurde zuletzt von hollermann am 24.11.2011 um 18:46 Uhr bearbeitet
Zitat von hollermann:
Zitat von Eisi_pro_HRO:
Zitat von HansaTacitus:
PS: Im Übrigen hat sich deine Vermutung vom Anfang der Saison über die Auswirkungen des Capo-Wechsels in meinen Augen leider bestätigt.
Eggi ist nicht weg. Nils unterstützt ihn daheim und reist öfters zu Auswärtsspielen, weil Eggi sich zurücknehmen will und muss. Die Auswirkungen auf die Stimmung liegen woanders.
So kann man sich in der Wahrnehmung täuschen...
Wer die Capo-Rolle ausfüllt, ist auch nicht das Entscheidende für unsere jetzige Situation. Allein, es gibt keine erkennbare Hierrachie mehr im Block, der Riot-Wahn IM STADION nimmt seinen freien Lauf.
Um Support geht es doch schon lange nicht mehr und wenn, dann nur um den Schein zu waren.
Stimm dir da zu. Man muss aber bedenken, dass es im 27a und drumherum eine Hierarchie gab, weil man insgesamt weniger war und die relativ kleinen Suptras praktisch das Sprachrohr waren. Jetzt auf der HTT ist das ganze schwerer zu kontrollieren, weil einfach mehr da sind. Es müsste letztlich ein Dachverband der Fan-Clubs für die gesamte Süd oder allgemein her, der auch ernstgenommen wird. Nur leider sehe ich da momentan zu viele persönliche Interessen.
Edith: Jap, Hanseators Kommentar kann man nur empfehlen. Sehr reflektierte Sicht auf die aktuelle Situation.
Zitat von Eisi_pro_HRO:
Zitat von HansaTacitus:
PS: Im Übrigen hat sich deine Vermutung vom Anfang der Saison über die Auswirkungen des Capo-Wechsels in meinen Augen leider bestätigt.
Eggi ist nicht weg. Nils unterstützt ihn daheim und reist öfters zu Auswärtsspielen, weil Eggi sich zurücknehmen will und muss. Die Auswirkungen auf die Stimmung liegen woanders.
So kann man sich in der Wahrnehmung täuschen...
Wer die Capo-Rolle ausfüllt, ist auch nicht das Entscheidende für unsere jetzige Situation. Allein, es gibt keine erkennbare Hierrachie mehr im Block, der Riot-Wahn IM STADION nimmt seinen freien Lauf.
Um Support geht es doch schon lange nicht mehr und wenn, dann nur um den Schein zu waren.
Stimm dir da zu. Man muss aber bedenken, dass es im 27a und drumherum eine Hierarchie gab, weil man insgesamt weniger war und die relativ kleinen Suptras praktisch das Sprachrohr waren. Jetzt auf der HTT ist das ganze schwerer zu kontrollieren, weil einfach mehr da sind. Es müsste letztlich ein Dachverband der Fan-Clubs für die gesamte Süd oder allgemein her, der auch ernstgenommen wird. Nur leider sehe ich da momentan zu viele persönliche Interessen.
Edith: Jap, Hanseators Kommentar kann man nur empfehlen. Sehr reflektierte Sicht auf die aktuelle Situation.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Eisi_pro_HRO am 24.11.2011 um 18:50 Uhr bearbeitet
Zitat von Gustaw:
Zitat von Hanseat78:
Vorweg, ich heiße das was Samstag passiert ist in keinster Weise gut (muss ja mittlerweile dazusagen wenn man sich als Teil der Fanszene zählt).
Findet ihr es nicht etwas scheinheilig, den jungen Pannewitz so darzustellen, dass ihm geholfen werden muss und mit ihm mehr kommuniziert werden muss aber dem 17jährigen Fan der was falsch macht, der keine guten Vorbilder hat, dem soll jetzt ohne Kompromiss der Prozess gemacht werden?
Das ist es nämlich, was eines unserer Probleme ist. Schuppe sagte es ja schon, die Jugend kennt nur diese Behandlung und diese Unart beim Fußball. Ich will jetzt keine Grundsatzrede über Jugendliche halten aber das was teils auf der Süd zu sehen ist an Publikum ist nunmal ein Teil unsrer Gesellschaft, ebenso wie die Verfehlungen!
Pannewitz jetzt mit Gewalttätern, die Verletzungen anderer bewusst in Kauf nehmen, zu vergleichen halte ich für mehr als geschmacklos. :/: Aber wenn du in dem Vergleich, die Reaktion des Vereins auf abweichendes Verhalten ansprechen willst, dann solltest du, wenn dein Statement noch irgendeinen Sinn ergeben soll, hier ebenfalls den rigorosen Ausschluss von Gewalttätern aus dem Stadion fordern. :cool
Lieber Gustaw,
ich verglich Pannewitz nicht mit Gewalttätern. Das schrieb ich nicht und das habe ich auch nicht ausgedrückt! Ist auch leicht nachzulesen.
Ich bezog mich auf hier getätigte Aussage über die Fanarbeit.
Darum verglich ich auch den jugendlichen Pannewitz und den gleichaltrigen Fan. Denn wer sich mal umschaut im Stadion und auch grade auf der Süd wird feststellen, dass dort sehr viele 15-20 Jährige stehen. Ebend Jugendliche und ich denke 75% der User hier sind ebenfalls in dem besagten Alter!
Was kennen diese Jugendlichen denn, die als Hansafans heranwachsen?
Sie Auswärtsfahrten mit Polizeieskorten,
sie kennen Personenkontrollen wie aus Actionfilmen,
sie kennen Fussballspiele wo sie hinter Plexiglas, Fangnetzen, Barrieren und Zäunen eingesperrt sind, usw.
Youtube, eine der Plattformen für Jugendliche. Welche Ergebnisse werden denn angezeigt wenn man Hansa Rostock als Suchbegriff eingibt?
Hooligan, Pyro, Hass, Gewalt, Randale, usw.
Und dann stehen diese Burschen und Mädels ebend auf der Süd und sehen zu wie ein paar ***** en ihnen genau das vorleben. DAS IST FÜR SIE HANSA und das ist unsere nächste Generation.
Vielleicht hier auch nochmal die Aussage unseres Fanbeauftragten:
Zitat von Schuppe:
Gerade die jungen Fans, die 16 bis 17-Jährigen haben nie etwas anderes erlebt, als Polizeibegleitung und Shuttle-Busse bei Auswärtsfahrten, ständige Kontrollen und die unerbittliche Rivalität. Wir versuchen zu vermitteln, dass es nicht um Hass geht, sondern um unseren Verein. Heute lernen viele Fans nicht mehr zuerst den Verein kennen, sondern zunächst die Ultra-Kultur. Ultras sind ja auch keine schlechten Fans, aber es gibt Leute, die nutzen die Unbedarftheit der Jungen aus. Denn die wissen nicht, was wir uns über Jahre beim Verein erarbeitet haben.
Gut, jetzt bin ich grad dabei, also noch was anderes.
Ich war auch am Samstag im Stadion, auf der Süd, Block 24. Wie immer.
Auch wenn es absolut belanglos ist aber da hier ja so gerne Rückschlüsse auf Outfits gezogen werden, nein, ich trage nie Jogginghose im Stadion.
Ich habe Live und in Farbe gesehen was passierte und mein erster Gedanke als die erste Rakete flog war, dass wir soebend eine der größten Chancen vertan haben die wir hätten bekommen können, nachdem es begann im Gästeblock zu brennen und zu knallen. Das war eine Vorlage erster Klasse, nennt es 11 meter ohne Torwart oder sonstwie aber wie haben den Ball kläglich versemmelt, im bildlichen gesprochen. Warum? dazu komme jetzt.
Unserer Fanszene (und das muss man hier und heute auchmal sagen) fehlt ganz einfach die Führung. Auch wenn manche Vereinsführungen sich wünschen würden, sie hätten nie einen Capo zugelassen, so ist es doch grade bei uns genau das was fehlt. Klar, nen Megafon in der Hand halten kann auch ein 15jähriger aber das macht ihn nicht zum Capo. Leider (und das tut mir im Herzen weh) hat unsere Fanszene es schlichtweg versäumt sich aus den eigenen Reihen geeignete Persönlichkeiten ranzuziehen, die nichtnur Persönlichkeiten sind sondern auch was in der Birne haben! Für mein gefühl hat sich das ganze mit der Abstiegssaison angekündigt, als manche Personen sich anfingen zurückzuziehen und einige sagen wir mal "Macht" umverteilt wurde, auch was gewisse Fangruppen angeht. Jetzt könnte ich auch sagen, dass ich dem ganzen Rausgewachsen bin oder die Jugend andere Ansprüche hat, was ich jedoch mit aller Klarheit sehe ist, dass sich unsere Fanszene extrem gewandelt hat.
Nichtnur das sich Ansprüche und Personen verändert haben, nein, es hat sich auch verändert das einigen handelnden leuten im prinzip der Verein scheissegal geworden ist und es sich mehr auf das "beweisen gegenüber anderen Fanlagern" ankommt als auf das Wesentliche, nämlich WIR und damit Hansa. Von Außen betrachtet wird sich nicht viel geändert haben aber nach außen ersichtlich schon, denn es geht aus meiner Sicht nichtmehr darum, worum es uns vor 2-3 Jahren noch ging.
Das ganze wieder versuchen Aufzufangen oder in richtige Bahnen zu lenken, dafür gibts viele Möglichkeiten. Hier wurden auch schon viele angesprochen. Süd auflösen, Banner verbieten, Lebenslange Stadionverbote, mehr Kameras, mehr Schutzeinrichtungen aus Plexi und Netzen, usw. Alles vielleicht Möglichkeiten die machbar sind aber ob am Ende das gewünschte Ergebnis dabei rauskommt weiß keiner. Das es genug Leute gibt die diese Art von "Bestrafungen" schlichtweg am Allerwertesten vorbeigehen müsst ihr euch aber auch bewußt sein!
Fanarbeit ist nicht alles aber ohne weitere und vor allem intensivere Fanarbeit ist alles nichts!
Dazu gehört auch und grade eine Sozialarbeit mit der Fanszene und dazu gehören alle, die auch erreicht werden wollen als Teil der Fanszene. Für den unbelehrbaren und uneinsichtigen Rest derer, die weiterhin auf Stilmittel der Gewalt setzen, gibt es die Judikative. Polizei und Staatsanwalt sollten diese Leute identifizieren und bestrafen. Das ist nicht Aufgabe des Vereins.
Abschließend bin ich im übrigen auch der Meinung, dass das Thema Pyro im Stadion entgültig durch ist und es dort keine offiziellen und erlaubten Wege mehr geben wird für Pyrotechnik.
Ob das gut oder schlecht ist, kann sich jeder selbst überlegen.
Dies ist eine Schilderung meiner persönlichen Ansichten, kein Statement einer Gruppe oder der Szene und ebenso lege ich keinen Ansprüch auf Sachlichkeit, da dies auch aus der Emotion dessen was ich persönlich denke, heraus verfasst wurde. Mittlerweile muss man sich als Teil der Fanszene des F.C. Hansa ja für alles und jeden erklären, darum mein nochmaliger Hinweis.
Zitat von Hanseat78:
Vorweg, ich heiße das was Samstag passiert ist in keinster Weise gut (muss ja mittlerweile dazusagen wenn man sich als Teil der Fanszene zählt).
Findet ihr es nicht etwas scheinheilig, den jungen Pannewitz so darzustellen, dass ihm geholfen werden muss und mit ihm mehr kommuniziert werden muss aber dem 17jährigen Fan der was falsch macht, der keine guten Vorbilder hat, dem soll jetzt ohne Kompromiss der Prozess gemacht werden?
Das ist es nämlich, was eines unserer Probleme ist. Schuppe sagte es ja schon, die Jugend kennt nur diese Behandlung und diese Unart beim Fußball. Ich will jetzt keine Grundsatzrede über Jugendliche halten aber das was teils auf der Süd zu sehen ist an Publikum ist nunmal ein Teil unsrer Gesellschaft, ebenso wie die Verfehlungen!
Pannewitz jetzt mit Gewalttätern, die Verletzungen anderer bewusst in Kauf nehmen, zu vergleichen halte ich für mehr als geschmacklos. :/: Aber wenn du in dem Vergleich, die Reaktion des Vereins auf abweichendes Verhalten ansprechen willst, dann solltest du, wenn dein Statement noch irgendeinen Sinn ergeben soll, hier ebenfalls den rigorosen Ausschluss von Gewalttätern aus dem Stadion fordern. :cool
Lieber Gustaw,
ich verglich Pannewitz nicht mit Gewalttätern. Das schrieb ich nicht und das habe ich auch nicht ausgedrückt! Ist auch leicht nachzulesen.
Ich bezog mich auf hier getätigte Aussage über die Fanarbeit.
Darum verglich ich auch den jugendlichen Pannewitz und den gleichaltrigen Fan. Denn wer sich mal umschaut im Stadion und auch grade auf der Süd wird feststellen, dass dort sehr viele 15-20 Jährige stehen. Ebend Jugendliche und ich denke 75% der User hier sind ebenfalls in dem besagten Alter!
Was kennen diese Jugendlichen denn, die als Hansafans heranwachsen?
Sie Auswärtsfahrten mit Polizeieskorten,
sie kennen Personenkontrollen wie aus Actionfilmen,
sie kennen Fussballspiele wo sie hinter Plexiglas, Fangnetzen, Barrieren und Zäunen eingesperrt sind, usw.
Youtube, eine der Plattformen für Jugendliche. Welche Ergebnisse werden denn angezeigt wenn man Hansa Rostock als Suchbegriff eingibt?
Hooligan, Pyro, Hass, Gewalt, Randale, usw.
Und dann stehen diese Burschen und Mädels ebend auf der Süd und sehen zu wie ein paar ***** en ihnen genau das vorleben. DAS IST FÜR SIE HANSA und das ist unsere nächste Generation.
Vielleicht hier auch nochmal die Aussage unseres Fanbeauftragten:
Zitat von Schuppe:
Gerade die jungen Fans, die 16 bis 17-Jährigen haben nie etwas anderes erlebt, als Polizeibegleitung und Shuttle-Busse bei Auswärtsfahrten, ständige Kontrollen und die unerbittliche Rivalität. Wir versuchen zu vermitteln, dass es nicht um Hass geht, sondern um unseren Verein. Heute lernen viele Fans nicht mehr zuerst den Verein kennen, sondern zunächst die Ultra-Kultur. Ultras sind ja auch keine schlechten Fans, aber es gibt Leute, die nutzen die Unbedarftheit der Jungen aus. Denn die wissen nicht, was wir uns über Jahre beim Verein erarbeitet haben.
Gut, jetzt bin ich grad dabei, also noch was anderes.
Ich war auch am Samstag im Stadion, auf der Süd, Block 24. Wie immer.
Auch wenn es absolut belanglos ist aber da hier ja so gerne Rückschlüsse auf Outfits gezogen werden, nein, ich trage nie Jogginghose im Stadion.
Ich habe Live und in Farbe gesehen was passierte und mein erster Gedanke als die erste Rakete flog war, dass wir soebend eine der größten Chancen vertan haben die wir hätten bekommen können, nachdem es begann im Gästeblock zu brennen und zu knallen. Das war eine Vorlage erster Klasse, nennt es 11 meter ohne Torwart oder sonstwie aber wie haben den Ball kläglich versemmelt, im bildlichen gesprochen. Warum? dazu komme jetzt.
Unserer Fanszene (und das muss man hier und heute auchmal sagen) fehlt ganz einfach die Führung. Auch wenn manche Vereinsführungen sich wünschen würden, sie hätten nie einen Capo zugelassen, so ist es doch grade bei uns genau das was fehlt. Klar, nen Megafon in der Hand halten kann auch ein 15jähriger aber das macht ihn nicht zum Capo. Leider (und das tut mir im Herzen weh) hat unsere Fanszene es schlichtweg versäumt sich aus den eigenen Reihen geeignete Persönlichkeiten ranzuziehen, die nichtnur Persönlichkeiten sind sondern auch was in der Birne haben! Für mein gefühl hat sich das ganze mit der Abstiegssaison angekündigt, als manche Personen sich anfingen zurückzuziehen und einige sagen wir mal "Macht" umverteilt wurde, auch was gewisse Fangruppen angeht. Jetzt könnte ich auch sagen, dass ich dem ganzen Rausgewachsen bin oder die Jugend andere Ansprüche hat, was ich jedoch mit aller Klarheit sehe ist, dass sich unsere Fanszene extrem gewandelt hat.
Nichtnur das sich Ansprüche und Personen verändert haben, nein, es hat sich auch verändert das einigen handelnden leuten im prinzip der Verein scheissegal geworden ist und es sich mehr auf das "beweisen gegenüber anderen Fanlagern" ankommt als auf das Wesentliche, nämlich WIR und damit Hansa. Von Außen betrachtet wird sich nicht viel geändert haben aber nach außen ersichtlich schon, denn es geht aus meiner Sicht nichtmehr darum, worum es uns vor 2-3 Jahren noch ging.
Das ganze wieder versuchen Aufzufangen oder in richtige Bahnen zu lenken, dafür gibts viele Möglichkeiten. Hier wurden auch schon viele angesprochen. Süd auflösen, Banner verbieten, Lebenslange Stadionverbote, mehr Kameras, mehr Schutzeinrichtungen aus Plexi und Netzen, usw. Alles vielleicht Möglichkeiten die machbar sind aber ob am Ende das gewünschte Ergebnis dabei rauskommt weiß keiner. Das es genug Leute gibt die diese Art von "Bestrafungen" schlichtweg am Allerwertesten vorbeigehen müsst ihr euch aber auch bewußt sein!
Fanarbeit ist nicht alles aber ohne weitere und vor allem intensivere Fanarbeit ist alles nichts!
Dazu gehört auch und grade eine Sozialarbeit mit der Fanszene und dazu gehören alle, die auch erreicht werden wollen als Teil der Fanszene. Für den unbelehrbaren und uneinsichtigen Rest derer, die weiterhin auf Stilmittel der Gewalt setzen, gibt es die Judikative. Polizei und Staatsanwalt sollten diese Leute identifizieren und bestrafen. Das ist nicht Aufgabe des Vereins.
Abschließend bin ich im übrigen auch der Meinung, dass das Thema Pyro im Stadion entgültig durch ist und es dort keine offiziellen und erlaubten Wege mehr geben wird für Pyrotechnik.
Ob das gut oder schlecht ist, kann sich jeder selbst überlegen.
Dies ist eine Schilderung meiner persönlichen Ansichten, kein Statement einer Gruppe oder der Szene und ebenso lege ich keinen Ansprüch auf Sachlichkeit, da dies auch aus der Emotion dessen was ich persönlich denke, heraus verfasst wurde. Mittlerweile muss man sich als Teil der Fanszene des F.C. Hansa ja für alles und jeden erklären, darum mein nochmaliger Hinweis.
Sehr sehr geiler und gut durchdachter Beitrag, Hanseat!
Alle Punkte, die du nennst, spiegeln auch in etwa meine Meinung wieder.
Das große Problem ist nämlich, dass die Hierarchie in unserer Fanszene verlorengegangen ist. Viele junge Leute kommen jetzt nach, die Hansa eben nur in Verbindung mit Pyroaktionen und Polizeieinsätzen kennen. Hierbei sind die Medien auch nicht ganz unschuldig. Diese Jungs kommen nicht mehr wie früher mit Papa als erstes ins Stadion und entdecken nach und nach, dass sie mehr wollen, als alle 2 Wochen mal zum Fußball zu gehen. Nein, heute gehen sie direkt in die Kurve und bekommen dort nicht mehr den Fußball als erstes geboten, der uns alle so begeistert und verbindet, sondern sie werden als erstes mit Fanthemen konfrontiert.
Was ich damit sagen will ist, dass die Jugend nicht mehr über den Sport und Papa zu Hansa kommt. Somit geht dann auch jeglicher Bezug zum Verein flöten und man lernt von Anfang an, dass es nicht nur um den FCH geht, sondern vor allem um den Schwanzvergleich mit anderen Szenen und dem Kräftemessen mit der Staatsacht.
Diese Leute merken dann eben auch nicht, dass dem Verein immens geschadet wird. Pyroaktionen hin oder her, mit Leuchtraketen anderer Leute Gesundheit gefährden, (selbst wenn es St. Pauli Fans sind), geht halt zuweit. Das ist einigen bis jetzt leider egal.
Und daher haben Schuppe und der Hanseat recht. Vieles geht von dieser jungen Generation aus, die nichts anderes kennengelernt hat. Und die ältere Generation guckt mittlerweile weg. Wenn dann noch das ganze Stadion jubelt, ist das doch Bestätigung pur. Und deswegen haben wohl auch die wenigsten recht, andere hier zu verurteilen!
Alle Punkte, die du nennst, spiegeln auch in etwa meine Meinung wieder.
Das große Problem ist nämlich, dass die Hierarchie in unserer Fanszene verlorengegangen ist. Viele junge Leute kommen jetzt nach, die Hansa eben nur in Verbindung mit Pyroaktionen und Polizeieinsätzen kennen. Hierbei sind die Medien auch nicht ganz unschuldig. Diese Jungs kommen nicht mehr wie früher mit Papa als erstes ins Stadion und entdecken nach und nach, dass sie mehr wollen, als alle 2 Wochen mal zum Fußball zu gehen. Nein, heute gehen sie direkt in die Kurve und bekommen dort nicht mehr den Fußball als erstes geboten, der uns alle so begeistert und verbindet, sondern sie werden als erstes mit Fanthemen konfrontiert.
Was ich damit sagen will ist, dass die Jugend nicht mehr über den Sport und Papa zu Hansa kommt. Somit geht dann auch jeglicher Bezug zum Verein flöten und man lernt von Anfang an, dass es nicht nur um den FCH geht, sondern vor allem um den Schwanzvergleich mit anderen Szenen und dem Kräftemessen mit der Staatsacht.
Diese Leute merken dann eben auch nicht, dass dem Verein immens geschadet wird. Pyroaktionen hin oder her, mit Leuchtraketen anderer Leute Gesundheit gefährden, (selbst wenn es St. Pauli Fans sind), geht halt zuweit. Das ist einigen bis jetzt leider egal.
Und daher haben Schuppe und der Hanseat recht. Vieles geht von dieser jungen Generation aus, die nichts anderes kennengelernt hat. Und die ältere Generation guckt mittlerweile weg. Wenn dann noch das ganze Stadion jubelt, ist das doch Bestätigung pur. Und deswegen haben wohl auch die wenigsten recht, andere hier zu verurteilen!
Danke für deinen Post, hanseat78. Sehr gut und treffend reflektiert.
@hanseat
Guter Beitrag. Aber wie malschauen schon sagt, das haben andere vorher auch schon festgestellt, inklusive mir.
Die ganze soziokulturelle und jugendspezifische Schiene ist schon mehrfach gefahren worden, nur die Lehren daraus sind leider schwer zu ziehen, weil es eben ein gesellschaftliches Problem ist und nicht mit Allerwelts-Sozialarbeiter-Betreuung zu lösen ist. Die jungen Menschen werden an ganz anderer Stelle und lange vorher zu dem gemacht, was sie zu problematischen Charakteren werden lässt. Die Gruppendynamik tut ihr Übriges.
Das mit den Führungspersonen in der Szene war auch schon mein Ansatz, allerdings im Offiziellen Forum vorgetragen. Hier wurde es tatsächlich versäumt, geeignete Leute zu finden, die gleichermaßen Respekt und Anerkennung genießen. Die jungen Ultras legen eine harte Gangart an den Tag und wollen und müssen auch dementsprechend hart gehandelt werden. Wenn Führungspersonen fehlen, endet dieses Verhalten allerdings in genau der Anarchie, die wir immer wieder erleben.
Die Härte, die der Verein zeigt, reicht nicht, und wird auch nicht als "Führung" von den Ultras akzeptiert. Sie brauchen jemanden, der so ist wie sie, und dessen Sanktionen sie akzeptieren.
Guter Beitrag. Aber wie malschauen schon sagt, das haben andere vorher auch schon festgestellt, inklusive mir.
Die ganze soziokulturelle und jugendspezifische Schiene ist schon mehrfach gefahren worden, nur die Lehren daraus sind leider schwer zu ziehen, weil es eben ein gesellschaftliches Problem ist und nicht mit Allerwelts-Sozialarbeiter-Betreuung zu lösen ist. Die jungen Menschen werden an ganz anderer Stelle und lange vorher zu dem gemacht, was sie zu problematischen Charakteren werden lässt. Die Gruppendynamik tut ihr Übriges.
Das mit den Führungspersonen in der Szene war auch schon mein Ansatz, allerdings im Offiziellen Forum vorgetragen. Hier wurde es tatsächlich versäumt, geeignete Leute zu finden, die gleichermaßen Respekt und Anerkennung genießen. Die jungen Ultras legen eine harte Gangart an den Tag und wollen und müssen auch dementsprechend hart gehandelt werden. Wenn Führungspersonen fehlen, endet dieses Verhalten allerdings in genau der Anarchie, die wir immer wieder erleben.
Die Härte, die der Verein zeigt, reicht nicht, und wird auch nicht als "Führung" von den Ultras akzeptiert. Sie brauchen jemanden, der so ist wie sie, und dessen Sanktionen sie akzeptieren.
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