Ehemalige Borussen
08.04.2015 - 08:35 Uhr
08.09.2025 - 08:56 Uhr
Zitat von rossini
Totaaaaal witzig.
Wenn die Qataris den FC Bayern pimpen, höre ich nix von Uli von Scheichs. Wenn andere Finanzgruppen dort andere Vereine noch mehr unterstützen, dann ist das natürlich verwerflich und dann arbeiten da keine Fachleute, denn die hätten für Woltemade nur 60 Millionen ausgegeben und nicht 90.
Und zu Deinem Nachwuchs-Post. Die Wortwahl macht's. Ich sag doch meinem eigenen Trainer nicht öffentlich, dass ich mich kaum verstärkt habe, um Dich, den Trainer zu zwingen (!), den Nachwuchs einzubauen. Und dass, nachdem halb Europa den Bayern einen Korb gegeben hat... wen will der denn verschaukeln?
Zumal die Bayern eher das Chelsea-Modell kopieren, ihre Spieler durch halb Europa verleihen und sie dann sehr gewinnbringend verkaufen. Denn die wenigsten Talente dort haben die Qualität, aus dem Stand das bei Bayern geforderte Niveau zu bringen - und Zeit, da mal ein bisschen zu lernen und mitzuspielen, bekommt da keiner - unabhängig, ob noch zehn weitere Millionentransfers gemacht wurden oder nicht.
Hoeness hört sich wohl einfach gerne selbst reden und versucht zudem, die völlig verkorkste Transferphase schönzureden.
Der Mann wirkt auf mich inzwischen wie eine Parodie seiner selbst.
So weit zu meinen Eindrücken dieser Runde....
Zitat von effe2007
Habe es jetzt auch gesehen. Darf jeder selbst interpretieren, es ging um die Frage „Kaufen müssen“ und damit ist für mich eindeutig die Kaufpflicht gemeint und nich die Kaufoption.
https://www.facebook.com/Doppelpass/videos/797598886109605/?fs=e&s=TIeQ9V&fs=e
Daraus zu schließen, dass er damit meinte, dass Bayern ihn nach der Leihe nicht kauft, naja, soll jeder für sich entscheiden.
Ich fand es auch witzig, mit der Schlossallee. Was ihn ärgert sind die Scheichs. Aber die kleineren Vereine bekommen dadurch viel Geld. Wer hätte denn sonst 8 Mio für Weigl bezahlt ?
Habe es jetzt auch gesehen. Darf jeder selbst interpretieren, es ging um die Frage „Kaufen müssen“ und damit ist für mich eindeutig die Kaufpflicht gemeint und nich die Kaufoption.
https://www.facebook.com/Doppelpass/videos/797598886109605/?fs=e&s=TIeQ9V&fs=e
Daraus zu schließen, dass er damit meinte, dass Bayern ihn nach der Leihe nicht kauft, naja, soll jeder für sich entscheiden.
Ich fand es auch witzig, mit der Schlossallee. Was ihn ärgert sind die Scheichs. Aber die kleineren Vereine bekommen dadurch viel Geld. Wer hätte denn sonst 8 Mio für Weigl bezahlt ?
Totaaaaal witzig.
Wenn die Qataris den FC Bayern pimpen, höre ich nix von Uli von Scheichs. Wenn andere Finanzgruppen dort andere Vereine noch mehr unterstützen, dann ist das natürlich verwerflich und dann arbeiten da keine Fachleute, denn die hätten für Woltemade nur 60 Millionen ausgegeben und nicht 90.
Und zu Deinem Nachwuchs-Post. Die Wortwahl macht's. Ich sag doch meinem eigenen Trainer nicht öffentlich, dass ich mich kaum verstärkt habe, um Dich, den Trainer zu zwingen (!), den Nachwuchs einzubauen. Und dass, nachdem halb Europa den Bayern einen Korb gegeben hat... wen will der denn verschaukeln?
Zumal die Bayern eher das Chelsea-Modell kopieren, ihre Spieler durch halb Europa verleihen und sie dann sehr gewinnbringend verkaufen. Denn die wenigsten Talente dort haben die Qualität, aus dem Stand das bei Bayern geforderte Niveau zu bringen - und Zeit, da mal ein bisschen zu lernen und mitzuspielen, bekommt da keiner - unabhängig, ob noch zehn weitere Millionentransfers gemacht wurden oder nicht.
Hoeness hört sich wohl einfach gerne selbst reden und versucht zudem, die völlig verkorkste Transferphase schönzureden.
Der Mann wirkt auf mich inzwischen wie eine Parodie seiner selbst.
So weit zu meinen Eindrücken dieser Runde....
Habe mir das jetzt auch mal angesehen und finde das einfach nur noch lächerlich, aber das Volk johlt und applaudiert.
Dass da ein Pensionär mal eben Vertragsdetails raushaut, einen leitenden Angestellten öffentlich als "empfindlich" darstellt und Ratschläge gibt, natürlich nur im Unterton, dass ihm harten Hund das alles nichts anhaben konnte, dem Trainer reingeredet wird und er ja sowieso alles am besten weiß, zeugt nur von einem für mich, nämlich gnadenloser Selbstüberschätzung, die dann leider inzwischen recht typisch ist für seine Generation.
Er nimmt, zb bei dem Ratschlag der Transfers auch einfach überhaupt nicht zur Kenntnis, dass sich Dinge ändern, dass früher frühe Transfers vielleicht das Mittel der Wahl wären, das klappt heute vielleicht einfach nicht mehr, weil der Markt heute eben anders funktioniert, eigentlich ist Woltemade da doch ebenso wie Wirtz das perfekte Beispiel. Willst du sie früh holen, dann will der Verein die hohe Summe haben, die man im Endspurt eben vielleicht kriegt. Das passt ihm nicht, also werden die Spieler jetzt nachträglich als nicht gut genug hingestellt und dass das ja alles Wahnsinn sei und die da in England alle keine Ahnung hätten. Die hat nur der große Uli, ihm widerspricht ja auch keiner und das Publikum skandiert "Ulli, Ulli" als er den Lothar beleidigt.
Dann findet er dass die Journalisten mal kritisieren sollten, dass das so läuft, aber doch nur, weil dadurch SEIN FCB nicht mehr bei den Großen mitspielen kann, beim"Monopoly ", da wo er doch schon lange dabei wäre, wenn er dürfte.
https://www.eurosport.de/fussball/bundesliga/2021-2022/uli-hoeness-und-karl-heinz-rummenigge-attackieren-501-regel-der-letzte-kampf-der-ex-bayern-bosse_sto8625034/story.shtml
Das war natürlich dann wahrscheinlich wieder alles anders gemeint, so wie die Steuer-Erklärungen und so, hat halt wieder irgendwer falsch verstanden oder so aber nie der Ulli.
Bei der Kritik an den Journalisten bin ich übrigens bei ihm, anders, dass da keiner aus der Runde mal ein bisschen Contra gibt ob seiner Wortwahl etc, wäre ja zu schön gewesen. Empfindlich Werden sie da wohl nur wenn sie selbst mal Ziel werden l, aber solange das Kollegen trifft, darf der Ulli ruhig poltern, den Leuten gefällt es ja.
Er wird der erste sein, der ebenso öffentlich den angeblich nahezu perfekten Transfersommer kritisiert, wenn die Ergebnisse nicht stimmen, dann ist der Max schuld, der Trainer, die Scheichs, irgendwer, nur nicht er, er hat das dann alles schon vorher gewusst. Und diese Runde wird ihm das dann wahrscheinlich auch genau so attestieren, obwohl sie persönlich dabei waren als er das Gegenteil gesagt hat.
Es sollte sich mal irgendein Sportchef eines anderen Vereins da hin setzen und Verhandlungsdetails mit dem FCB ausplaudern oder nur über deren Spieler reden, dann wird wieder der Abstand bemüht, den doch bitte alle haben sollen außer ihm.
14.09.2025 - 17:13 Uhr
Zitat von el_pocho_10
Schaue mir, in Form der Selbstkasteiung, oft den Doppelpass an und kann Gesagtes zu Effenberg leider fast komplett unterschreiben. Seine Loyalität zu Hoeness erinnert auch, überspitzt gesagt, mehr an Chuch'e & Nordkorea, als an Sportjournalismus.
Hier und da ordnet er zumindest mit seiner "starken Meinung" Dinge gut ein – wenn z.B ein Schreiberling von Bild oder ein Skypraktikant ein ganz grosses Fass aufmachen möchte –, aber mal was Gehaltvolles zu Taktik, Spielgeschehen o.Ä kommt nie dabei rum. Und defintiv: Wenn man dann an seine kurze Zeit „abseits des Platzes” in Paderborn denkt, wird einem echt mulmig 😃
Ich habe auch stark das Gefühl, dass ihm gewisse Meinungen "nahegelegt" werden. Wenn Goretzka zwei Doppelpässe gegen Mainz an den Mann bringt, ist das eine überragende Leistung und der Junge hat es allen gezeigt.
Kleine persönliche Ankedote:
Als Sky vor über 10 Jahren bei dem Topspiel noch diese 7er(?) Runde an dem halbrunden Tisch hatte und Effenberg eine gesamte Saison über Experte war, durfte ich mal seine feucht-fröhliche "Vorbereitung" am Abend davor erleben. Da gab es keine Filter mehr bzgl. Verdienst und Kollegen. Seitdem kann ich das meiste Expertentum bei Sky, Sport1, Bild etc. erst recht nicht ernst nehmen.
Zitat von PHerrmann2512
Matthäus ist in der Tat einer der wenigen der als schlechter Experte begann und heute (zurecht)- abseits vom Tegernsee - sehr geschätzt wird.
Effenberg, Hamann, Basler und Co gehören zur Marke Ex-(Bayern?)Profis die nie etwas abseits des Platzes gerissen haben und heute dem Boulevard zuarbeiten. Schrecklich.
Zitat von Keltenborusse
Ich habe einen Stefan Effenberg als Spieler immer sehr geschätzt, auch als er bei den Bayern anheuerte, oder aus der Nationalmannschaft geflogen ist.
Wenn ich mir aber heutzutage so seinen Part im Doppelpass anschaue...puh...ein überheblicher, von sich selbst absolut überzeugter Unsympath in Reinkultur.
Wie er heute und auch letzte Woche wieder, den absolut peinlichen Auftritt von Uli Hoeneß durchwinkt und ihm total hörig huldigt, ist schon ganz schwere Kost. Ein immer noch treuer Gefolgsmann des Don Patrone vom Tegernsee
Herr Effenberg hält seine Meinung als das Maß aller Dinge. Sehr viel Polemik und Bild-Zeitungs-Potential in seinen Ausführungen. Er unterbricht auch ständig seinen Gegenüber und lässt jegliche Diskussions-Kultur bei solchen Events vermissen.
Da ist mir ein Lothar Matthäus aber wesentlich lieber...der hat dazu gelernt und vor allem seine eigene Meinung. Effe polarisiert nur in bester Boulevard-Manier und ist ein reiner Dampfplauderer...
Aber er ist in dieser Talkrunde eben bestens aufgehoben. Dort lebt man ja von solchen Charakteren wie z. B. Basler...Hoeneß und Co...
Ich habe einen Stefan Effenberg als Spieler immer sehr geschätzt, auch als er bei den Bayern anheuerte, oder aus der Nationalmannschaft geflogen ist.
Wenn ich mir aber heutzutage so seinen Part im Doppelpass anschaue...puh...ein überheblicher, von sich selbst absolut überzeugter Unsympath in Reinkultur.
Wie er heute und auch letzte Woche wieder, den absolut peinlichen Auftritt von Uli Hoeneß durchwinkt und ihm total hörig huldigt, ist schon ganz schwere Kost. Ein immer noch treuer Gefolgsmann des Don Patrone vom Tegernsee
Herr Effenberg hält seine Meinung als das Maß aller Dinge. Sehr viel Polemik und Bild-Zeitungs-Potential in seinen Ausführungen. Er unterbricht auch ständig seinen Gegenüber und lässt jegliche Diskussions-Kultur bei solchen Events vermissen.
Da ist mir ein Lothar Matthäus aber wesentlich lieber...der hat dazu gelernt und vor allem seine eigene Meinung. Effe polarisiert nur in bester Boulevard-Manier und ist ein reiner Dampfplauderer...
Aber er ist in dieser Talkrunde eben bestens aufgehoben. Dort lebt man ja von solchen Charakteren wie z. B. Basler...Hoeneß und Co...
Matthäus ist in der Tat einer der wenigen der als schlechter Experte begann und heute (zurecht)- abseits vom Tegernsee - sehr geschätzt wird.
Effenberg, Hamann, Basler und Co gehören zur Marke Ex-(Bayern?)Profis die nie etwas abseits des Platzes gerissen haben und heute dem Boulevard zuarbeiten. Schrecklich.
Schaue mir, in Form der Selbstkasteiung, oft den Doppelpass an und kann Gesagtes zu Effenberg leider fast komplett unterschreiben. Seine Loyalität zu Hoeness erinnert auch, überspitzt gesagt, mehr an Chuch'e & Nordkorea, als an Sportjournalismus.
Hier und da ordnet er zumindest mit seiner "starken Meinung" Dinge gut ein – wenn z.B ein Schreiberling von Bild oder ein Skypraktikant ein ganz grosses Fass aufmachen möchte –, aber mal was Gehaltvolles zu Taktik, Spielgeschehen o.Ä kommt nie dabei rum. Und defintiv: Wenn man dann an seine kurze Zeit „abseits des Platzes” in Paderborn denkt, wird einem echt mulmig 😃
Ich habe auch stark das Gefühl, dass ihm gewisse Meinungen "nahegelegt" werden. Wenn Goretzka zwei Doppelpässe gegen Mainz an den Mann bringt, ist das eine überragende Leistung und der Junge hat es allen gezeigt.
Kleine persönliche Ankedote:
Als Sky vor über 10 Jahren bei dem Topspiel noch diese 7er(?) Runde an dem halbrunden Tisch hatte und Effenberg eine gesamte Saison über Experte war, durfte ich mal seine feucht-fröhliche "Vorbereitung" am Abend davor erleben. Da gab es keine Filter mehr bzgl. Verdienst und Kollegen. Seitdem kann ich das meiste Expertentum bei Sky, Sport1, Bild etc. erst recht nicht ernst nehmen.
Auch ich finde Effenberg seit Karriereende unter aller Kanone, auf dem Platz war er sicher ein Anführer aber "für danach" reicht es nicht...
Und auch bei Matthäus schließe ich mich dem Ursprungspost an: er hat sich weiterentwickelt! - am Anfang wirkte das alles sehr dumpf bei ihm. Er ist aber in seinen Einschätzungen zwischen Kritik und positiv-denken eingependelt, ich finde es hörenswert was er von sich gibt (ich bin immer wieder mal anderer Meinung, kann aber seine Bewertungen grundsätzlich nachvollziehen). Ganz nebenbei: als recht junger Kerl habe ich ihn nach seinem verschossenen Elfmeter gegen uns verflucht - mit den Jahren habe ich festgestellt, dass er immer noch sehr viel Borussia in sich trägt - ich finde ihn mittlerweile wieder "ganz gut"...
22.09.2025 - 11:21 Uhr
Zitat von cafe-nase
@Keltenborusse wenn man nach 2 Saisons nicht sieht, das ein Trainer nicht passt und ihn dann nach dem 3. Spieltag entlassen muss, zeugt mMn nicht gerade von Souveränität der handelnden Personen.
@Keltenborusse wenn man nach 2 Saisons nicht sieht, das ein Trainer nicht passt und ihn dann nach dem 3. Spieltag entlassen muss, zeugt mMn nicht gerade von Souveränität der handelnden Personen.
Verschiebe meine Antwort in den Ehemaligen-Thread...
Die erste Saison eines Seoane war natürlich richtig mies, die Umstände und der Kader allerdings auch. Da bin ich vollkommen bei dir, aber man wollte eben nach Hütter und Farke (jeweils eine Saison) Kontinuität auf der Position des Trainers. Der Kader war doch auch aufgrund der vielen Köche (Trainer) so schlecht zusammengestellt. Dazu noch Altlasten eines Herrn Eberl mit einigen ablösefreien Abgängen...ein viel zu hohes Gehaltsbudget bei den Spielern (was ein Virkus dann leider auch zuerst noch mitgetragen hat) und eine ganz schlechte Atmosphäre im Verein.
Seine zweite Saison war doch aber bis Spieltag 27 absolut in Ordnung. Die ersten Spiele sicher noch nicht so besonders gut (Niederlagen gegen Stuttgart, Augsburg, Frankfurt) aber auch schon Highlights wie der Auftakt gegen Bayer trotz Niederlage und Siege auswärts in Bochum und gegen Angstgegner Union. Ab Spieltag 7 dann eine richtig starke Serie von 38 Punkten (Schnitt 1,73) in 22 Spielen bis Spieltag 28.
Dann leider der schlechte und für mich immer noch unerklärliche Saisonausgang und der aktuell absolut miese Saisonstart.
Es gab durchaus Dinge in der letzten Saison die für Seoane gesprochen haben...zuletzt aber weniger und nach der schlechten Punkteausbeute beim vergangenen Saisonfinale und Null Tore und Siege in dieser Saison sieht es dann eben schlecht aus.
Für mich zeugt die Entlassung von Seoane, sehr wohl von Souveränität unserer handelnden Personen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Keltenborusse am 22.09.2025 um 11:24 Uhr bearbeitet
22.09.2025 - 14:04 Uhr
Zitat von cafe-nase
kann man durchaus so sehen, ich sehe das anders. Kurze Zwischenhochs haben die Entlassung schon letzte Saison verhindert, obwohl sie da schon gerechtfertigt gewesen wäre.
Zitat von Keltenborusse
Verschiebe meine Antwort in den Ehemaligen-Thread...
Die erste Saison eines Seoane war natürlich richtig mies, die Umstände und der Kader allerdings auch. Da bin ich vollkommen bei dir, aber man wollte eben nach Hütter und Farke (jeweils eine Saison) Kontinuität auf der Position des Trainers. Der Kader war doch auch aufgrund der vielen Köche (Trainer) so schlecht zusammengestellt. Dazu noch Altlasten eines Herrn Eberl mit einigen ablösefreien Abgängen...ein viel zu hohes Gehaltsbudget bei den Spielern (was ein Virkus dann leider auch zuerst noch mitgetragen hat) und eine ganz schlechte Atmosphäre im Verein.
Seine zweite Saison war doch aber bis Spieltag 27 absolut in Ordnung. Die ersten Spiele sicher noch nicht so besonders gut (Niederlagen gegen Stuttgart, Augsburg, Frankfurt) aber auch schon Highlights wie der Auftakt gegen Bayer trotz Niederlage und Siege auswärts in Bochum und gegen Angstgegner Union. Ab Spieltag 7 dann eine richtig starke Serie von 38 Punkten (Schnitt 1,73) in 22 Spielen bis Spieltag 28.
Dann leider der schlechte und für mich immer noch unerklärliche Saisonausgang und der aktuell absolut miese Saisonstart.
Es gab durchaus Dinge in der letzten Saison die für Seoane gesprochen haben...zuletzt aber weniger und nach der schlechten Punkteausbeute beim vergangenen Saisonfinale und Null Tore und Siege in dieser Saison sieht es dann eben schlecht aus.
Für mich zeugt die Entlassung von Seoane, sehr wohl von Souveränität unserer handelnden Personen.
Zitat von cafe-nase
@Keltenborusse wenn man nach 2 Saisons nicht sieht, das ein Trainer nicht passt und ihn dann nach dem 3. Spieltag entlassen muss, zeugt mMn nicht gerade von Souveränität der handelnden Personen.
@Keltenborusse wenn man nach 2 Saisons nicht sieht, das ein Trainer nicht passt und ihn dann nach dem 3. Spieltag entlassen muss, zeugt mMn nicht gerade von Souveränität der handelnden Personen.
Verschiebe meine Antwort in den Ehemaligen-Thread...
Die erste Saison eines Seoane war natürlich richtig mies, die Umstände und der Kader allerdings auch. Da bin ich vollkommen bei dir, aber man wollte eben nach Hütter und Farke (jeweils eine Saison) Kontinuität auf der Position des Trainers. Der Kader war doch auch aufgrund der vielen Köche (Trainer) so schlecht zusammengestellt. Dazu noch Altlasten eines Herrn Eberl mit einigen ablösefreien Abgängen...ein viel zu hohes Gehaltsbudget bei den Spielern (was ein Virkus dann leider auch zuerst noch mitgetragen hat) und eine ganz schlechte Atmosphäre im Verein.
Seine zweite Saison war doch aber bis Spieltag 27 absolut in Ordnung. Die ersten Spiele sicher noch nicht so besonders gut (Niederlagen gegen Stuttgart, Augsburg, Frankfurt) aber auch schon Highlights wie der Auftakt gegen Bayer trotz Niederlage und Siege auswärts in Bochum und gegen Angstgegner Union. Ab Spieltag 7 dann eine richtig starke Serie von 38 Punkten (Schnitt 1,73) in 22 Spielen bis Spieltag 28.
Dann leider der schlechte und für mich immer noch unerklärliche Saisonausgang und der aktuell absolut miese Saisonstart.
Es gab durchaus Dinge in der letzten Saison die für Seoane gesprochen haben...zuletzt aber weniger und nach der schlechten Punkteausbeute beim vergangenen Saisonfinale und Null Tore und Siege in dieser Saison sieht es dann eben schlecht aus.
Für mich zeugt die Entlassung von Seoane, sehr wohl von Souveränität unserer handelnden Personen.
kann man durchaus so sehen, ich sehe das anders. Kurze Zwischenhochs haben die Entlassung schon letzte Saison verhindert, obwohl sie da schon gerechtfertigt gewesen wäre.
Kurze Zwischenhochs...bei 22 Spielen in Folge und 38 Punkten eine verdammt gewagte (für mich falsche) Aussage.
Natürlich kannst du das anders sehen, aber die von dir hier gebrachten Argumente, sind nicht sonderlich stichhaltig.
So wie es aktuell ausschaut, hat ein Seoane wohl zum Ende der letzten Saison die Mannschaft nicht mehr erreicht...warum auch immer...bin da nicht nah genug dran. Vorher lief es und die Mannschaft war gallig und diszipliniert...war dann aber komplett weg.
Das hat sich dann in dieser Saison nahtlos fortgesetzt. Pokal war schon mau und im Park gegen den HSV auch. Beim VFB so naja, aber Stuttgart war alles andere als stark und daheim Bremen dann richtig mies...
Da hat man gestern unter Polanski aber eine andere Körpersprache der Mannschaft gesehen. Ich hoffe das war kein kurzes Zwischenhoch...eigentlich gibt doch der Kader einiges her.
23.09.2025 - 20:20 Uhr
Keine Ahnung ob andere da so Gänsehaut bekommen wie ich, aber mir wurde eben dieses Video von Oscar Wendt vorgeschlagen (welches ich zuletzt vor 2-3 Jahren gesehen habe). Liebe alles daran und teile es deshalb jetzt hier obwohl es jeder wahrscheinlich kennt.
https://youtu.be/ZdCS3lM8kqs?si=ywP_RN_IC27ArbD7
https://youtu.be/ZdCS3lM8kqs?si=ywP_RN_IC27ArbD7
30.09.2025 - 12:00 Uhr
Zitat von Dasmeintalles
Noch ein Wort zu unserem Supertrainer A Hütter:
Nach dem 26. Spieltag standen wir auf Platz 13 , 4 Punkte vor den Abstiegsrängen.
Dann war Hütter zum Glück zwei Mal krank und wir haben uns unter seinem Co 6 Punkte gesichert und damit aus dem Abstiegsdunst verabschiedet.
Damals hatten wir ja folgende Spieler (Startaufstellung gegen Stuttgart
Sommer, Besebaini, Elvedi,Ginter, Scally, Kramer, Neuhaus,Kone, Hofmann, Plea, Thuram
Auf der Bank ua Embolie, Flaco Netz.
mit dieser Truppe musst du erstmal unzufrieden sein und obendrein auch noch in Abstiegsnot kommen.
Noch ein Wort zu unserem Supertrainer A Hütter:
Nach dem 26. Spieltag standen wir auf Platz 13 , 4 Punkte vor den Abstiegsrängen.
Dann war Hütter zum Glück zwei Mal krank und wir haben uns unter seinem Co 6 Punkte gesichert und damit aus dem Abstiegsdunst verabschiedet.
Damals hatten wir ja folgende Spieler (Startaufstellung gegen Stuttgart
Sommer, Besebaini, Elvedi,Ginter, Scally, Kramer, Neuhaus,Kone, Hofmann, Plea, Thuram
Auf der Bank ua Embolie, Flaco Netz.
mit dieser Truppe musst du erstmal unzufrieden sein und obendrein auch noch in Abstiegsnot kommen.
Sieht man, was er vor uns in Frankfurt geleistet hat, und nachher in Monaco, was er ja aktuell noch immer macht, würde ich mal behaupten, des er tatsächlich ein Supertrainer war und noch immer ist.
Ich behaupte sogar, dass er nach Favre der beste Trainer war, den wir hatten. Auch noch vor Rose.
30.09.2025 - 12:16 Uhr
Zitat von pejuju1809
Sieht man, was er vor uns in Frankfurt geleistet hat, und nachher in Monaco, was er ja aktuell noch immer macht, würde ich mal behaupten, des er tatsächlich ein Supertrainer war und noch immer ist.
Ich behaupte sogar, dass er nach Favre der beste Trainer war, den wir hatten. Auch noch vor Rose.
Zitat von Dasmeintalles
Noch ein Wort zu unserem Supertrainer A Hütter:
Nach dem 26. Spieltag standen wir auf Platz 13 , 4 Punkte vor den Abstiegsrängen.
Dann war Hütter zum Glück zwei Mal krank und wir haben uns unter seinem Co 6 Punkte gesichert und damit aus dem Abstiegsdunst verabschiedet.
Damals hatten wir ja folgende Spieler (Startaufstellung gegen Stuttgart
Sommer, Besebaini, Elvedi,Ginter, Scally, Kramer, Neuhaus,Kone, Hofmann, Plea, Thuram
Auf der Bank ua Embolie, Flaco Netz.
mit dieser Truppe musst du erstmal unzufrieden sein und obendrein auch noch in Abstiegsnot kommen.
Noch ein Wort zu unserem Supertrainer A Hütter:
Nach dem 26. Spieltag standen wir auf Platz 13 , 4 Punkte vor den Abstiegsrängen.
Dann war Hütter zum Glück zwei Mal krank und wir haben uns unter seinem Co 6 Punkte gesichert und damit aus dem Abstiegsdunst verabschiedet.
Damals hatten wir ja folgende Spieler (Startaufstellung gegen Stuttgart
Sommer, Besebaini, Elvedi,Ginter, Scally, Kramer, Neuhaus,Kone, Hofmann, Plea, Thuram
Auf der Bank ua Embolie, Flaco Netz.
mit dieser Truppe musst du erstmal unzufrieden sein und obendrein auch noch in Abstiegsnot kommen.
Sieht man, was er vor uns in Frankfurt geleistet hat, und nachher in Monaco, was er ja aktuell noch immer macht, würde ich mal behaupten, des er tatsächlich ein Supertrainer war und noch immer ist.
Ich behaupte sogar, dass er nach Favre der beste Trainer war, den wir hatten. Auch noch vor Rose.
Das mit dem Erfolg anderswo gilt ja auf einem etwas niedrigerem Niveau auch für Farke (gerade 12. in der PL), alles keine Blinden, aber man muss jetzt auch im Nachhinein nicht die Vergangenheit komplett verklären, nur weil die Gegenwart so schlimm ist.
Die Hütter-Saison war eine absolute Katastrophe. Wir hatten über Wochen eine komplett vogelwilde Defensive, in der uns ein alles überragender Sommer in seiner stärksten Saison bei uns in vielen Spielen noch größere Klatschen verhindert und Pünktchen gerettet hat. Und das, wie genau aufgezeigt, mit einem Kader, der mind. zwei Qualitätsstufen über dem aktuellen steht. Da standen statt Chiarodia, Diks, Sander und Tabakovic immerhin Ginter, Bensebaini, Koné und Thuram auf dem Platz und von der Bank kam Emobolo und nicht Ranos. Da muss man es erstmal hinbekommen, derart schwach zu performen.
30.09.2025 - 17:39 Uhr
Zitat von Dasmeintalles
Da ich Virkus wertschätze hoffe und glaube ich, dass die beiden keinen gemeinsamen Nenner hatten.
Zitat von stibbich
Was du bockig nennst bezeichne ich als ambitioniert, ehrgeizig und fordernd.
Mit diesen Eigenschaften hatte er in Bern, Frankfurt Erfolg und jetzt in Monaco. Er wollte weder "Schönspieler" noch die "Wohlfühloase!" Genau das, konnte man ihm in Gladbach (trotz versprechen) nicht geben. Damit war Virkus (mit einer anderen Einstellung) als Neuling in der Position, komplett überfordert! Kann mir nicht vorstellen, dass die beiden überhaupt einen gemeinsamen Nenner hatten!
Zitat von Dasmeintalles
wenn man das allgemein sieht hast du vermutlich Recht.
Umso schlimmer was er (wegen seiner Bockigkeit) bei uns angerichtet hat.
Selbst wenn uns fc-kalki trainierte hätte wären wir besser als Platz 10 eingelaufen..
Diese nicht-Performance mit einem CL tauglichen Kader ist beispiellos.
Zitat von pejuju1809
Sieht man, was er vor uns in Frankfurt geleistet hat, und nachher in Monaco, was er ja aktuell noch immer macht, würde ich mal behaupten, des er tatsächlich ein Supertrainer war und noch immer ist.
Ich behaupte sogar, dass er nach Favre der beste Trainer war, den wir hatten. Auch noch vor Rose.
Zitat von Dasmeintalles
Noch ein Wort zu unserem Supertrainer A Hütter:
Nach dem 26. Spieltag standen wir auf Platz 13 , 4 Punkte vor den Abstiegsrängen.
Dann war Hütter zum Glück zwei Mal krank und wir haben uns unter seinem Co 6 Punkte gesichert und damit aus dem Abstiegsdunst verabschiedet.
Damals hatten wir ja folgende Spieler (Startaufstellung gegen Stuttgart
Sommer, Besebaini, Elvedi,Ginter, Scally, Kramer, Neuhaus,Kone, Hofmann, Plea, Thuram
Auf der Bank ua Embolie, Flaco Netz.
mit dieser Truppe musst du erstmal unzufrieden sein und obendrein auch noch in Abstiegsnot kommen.
Noch ein Wort zu unserem Supertrainer A Hütter:
Nach dem 26. Spieltag standen wir auf Platz 13 , 4 Punkte vor den Abstiegsrängen.
Dann war Hütter zum Glück zwei Mal krank und wir haben uns unter seinem Co 6 Punkte gesichert und damit aus dem Abstiegsdunst verabschiedet.
Damals hatten wir ja folgende Spieler (Startaufstellung gegen Stuttgart
Sommer, Besebaini, Elvedi,Ginter, Scally, Kramer, Neuhaus,Kone, Hofmann, Plea, Thuram
Auf der Bank ua Embolie, Flaco Netz.
mit dieser Truppe musst du erstmal unzufrieden sein und obendrein auch noch in Abstiegsnot kommen.
Sieht man, was er vor uns in Frankfurt geleistet hat, und nachher in Monaco, was er ja aktuell noch immer macht, würde ich mal behaupten, des er tatsächlich ein Supertrainer war und noch immer ist.
Ich behaupte sogar, dass er nach Favre der beste Trainer war, den wir hatten. Auch noch vor Rose.
wenn man das allgemein sieht hast du vermutlich Recht.
Umso schlimmer was er (wegen seiner Bockigkeit) bei uns angerichtet hat.
Selbst wenn uns fc-kalki trainierte hätte wären wir besser als Platz 10 eingelaufen..
Diese nicht-Performance mit einem CL tauglichen Kader ist beispiellos.
Was du bockig nennst bezeichne ich als ambitioniert, ehrgeizig und fordernd.
Mit diesen Eigenschaften hatte er in Bern, Frankfurt Erfolg und jetzt in Monaco. Er wollte weder "Schönspieler" noch die "Wohlfühloase!" Genau das, konnte man ihm in Gladbach (trotz versprechen) nicht geben. Damit war Virkus (mit einer anderen Einstellung) als Neuling in der Position, komplett überfordert! Kann mir nicht vorstellen, dass die beiden überhaupt einen gemeinsamen Nenner hatten!
Da ich Virkus wertschätze hoffe und glaube ich, dass die beiden keinen gemeinsamen Nenner hatten.
Genau darin liegt bei dir die mangelnde Objektivität. Entschuldige, dass ich so persönlich werde. Ich wertschätze einen Rainer Bonhof und habe es bei Seoane ebenso. Wie auch bei Hütter. Sehe Sie aber auch ebenso kritisch! Bei Hütter war es jammerschade. Bonhof kann vieles sein, aber kein Präsident und für Seoane und den Verein, war es gut sich zu trennen. Die Sitation war Verfahren.
Du lässt, mit dem Messer zwischen den Zähnen, nichts auf Virkus kommen! Schade für dich und gut für Borussia, dass er seit heute Nachmittag Vergangenheit ist!
Bitte fühle dich nicht angegriffen. Ich habe mich bemüht, so objektiv wie möglich zu bleiben.
30.09.2025 - 21:28 Uhr
Hütter auf "Bockigkeit" zu reduzieren und ihm die Schuld damit alleine zuzuschieben, ist doch Unsinn.
Es war rückblickend eine mehr als vertrackte Situation, oder? Das Ganze passierte während der "2. Eberl-Krise". Dass Eberl Hütter mit Versprechen gelockt hatte, die er dann nicht gehalten hat, ist ja relativ verbrieft. Ob Max sie nicht halten wollte oder konnte, werden am Ende auch nur wenige Leute wissen.
Dennoch - auch das kann man ja als halbwegs gesichert annehmen - wollte Hütter das Team dann halt mit Verzögerung umbauen, sich dazu auch bewusst schmerzhaft von vielen BMG/Rose-Hecking-teils-Favre-Legenden trennen. Selbst ein Stindl stand scheinbar zur Diskussion (was ich in der Härte auch nicht nachvollziehen kann, aber gut ...). In Folge verschärfte sich die Grüppchenbildung in der Mannschaft, die schon in der unsäglichen Rose-Endphase (Eberls Schuld, nicht Hütters Schuld) begann. French-Connection, die Altborussen, die von Hütter geförderten jungen Wilden (Netz, Scally etc. kamen ja unter ihm auf den Rasen), die "Neutralen" à la Sommer usw.
Im Hintergrund und auch im Vordergrund (Interview Kramer) setzten sich die Altborussen um Kramer, Neuhaus, Hofmann, Jantschke, Hermann durch (und wurden von Virkus mit üppigen Vertragsverlängerungen "belohnt"). Das Ganze auch mit den Fans im Rücken, denen Hütter mit seiner bisweilen arroganten, bisweilen - ja - beleidigten Art schnell aufstieß. Am Ende war es dann an Neuling Virkus, der entscheiden musste. Und den einfacheren Weg wählte. Das mag ich ihm gar nicht vorwerfen, ich hätte es damals genauso gemacht, wenn man das als Fan überhaupt so sagen darf.
Mit inzwischen ganz viel Abstand glaube ich(!), dass es einer der beiden "Ur-Fehler" der BMG-Neuzeit war: Eberls Festhalten an Rose nach dessen feststehenden Abschied war Nummer 1, die Entlassung Hütters Nummer 2.
Es war rückblickend eine mehr als vertrackte Situation, oder? Das Ganze passierte während der "2. Eberl-Krise". Dass Eberl Hütter mit Versprechen gelockt hatte, die er dann nicht gehalten hat, ist ja relativ verbrieft. Ob Max sie nicht halten wollte oder konnte, werden am Ende auch nur wenige Leute wissen.
Dennoch - auch das kann man ja als halbwegs gesichert annehmen - wollte Hütter das Team dann halt mit Verzögerung umbauen, sich dazu auch bewusst schmerzhaft von vielen BMG/Rose-Hecking-teils-Favre-Legenden trennen. Selbst ein Stindl stand scheinbar zur Diskussion (was ich in der Härte auch nicht nachvollziehen kann, aber gut ...). In Folge verschärfte sich die Grüppchenbildung in der Mannschaft, die schon in der unsäglichen Rose-Endphase (Eberls Schuld, nicht Hütters Schuld) begann. French-Connection, die Altborussen, die von Hütter geförderten jungen Wilden (Netz, Scally etc. kamen ja unter ihm auf den Rasen), die "Neutralen" à la Sommer usw.
Im Hintergrund und auch im Vordergrund (Interview Kramer) setzten sich die Altborussen um Kramer, Neuhaus, Hofmann, Jantschke, Hermann durch (und wurden von Virkus mit üppigen Vertragsverlängerungen "belohnt"). Das Ganze auch mit den Fans im Rücken, denen Hütter mit seiner bisweilen arroganten, bisweilen - ja - beleidigten Art schnell aufstieß. Am Ende war es dann an Neuling Virkus, der entscheiden musste. Und den einfacheren Weg wählte. Das mag ich ihm gar nicht vorwerfen, ich hätte es damals genauso gemacht, wenn man das als Fan überhaupt so sagen darf.
Mit inzwischen ganz viel Abstand glaube ich(!), dass es einer der beiden "Ur-Fehler" der BMG-Neuzeit war: Eberls Festhalten an Rose nach dessen feststehenden Abschied war Nummer 1, die Entlassung Hütters Nummer 2.
03.10.2025 - 14:25 Uhr
Zitat von Doktor_Dree
Hütter auf "Bockigkeit" zu reduzieren und ihm die Schuld damit alleine zuzuschieben, ist doch Unsinn.
Es war rückblickend eine mehr als vertrackte Situation, oder? Das Ganze passierte während der "2. Eberl-Krise". Dass Eberl Hütter mit Versprechen gelockt hatte, die er dann nicht gehalten hat, ist ja relativ verbrieft. Ob Max sie nicht halten wollte oder konnte, werden am Ende auch nur wenige Leute wissen.
Dennoch - auch das kann man ja als halbwegs gesichert annehmen - wollte Hütter das Team dann halt mit Verzögerung umbauen, sich dazu auch bewusst schmerzhaft von vielen BMG/Rose-Hecking-teils-Favre-Legenden trennen. Selbst ein Stindl stand scheinbar zur Diskussion (was ich in der Härte auch nicht nachvollziehen kann, aber gut ...). In Folge verschärfte sich die Grüppchenbildung in der Mannschaft, die schon in der unsäglichen Rose-Endphase (Eberls Schuld, nicht Hütters Schuld) begann. French-Connection, die Altborussen, die von Hütter geförderten jungen Wilden (Netz, Scally etc. kamen ja unter ihm auf den Rasen), die "Neutralen" à la Sommer usw.
Im Hintergrund und auch im Vordergrund (Interview Kramer) setzten sich die Altborussen um Kramer, Neuhaus, Hofmann, Jantschke, Hermann durch (und wurden von Virkus mit üppigen Vertragsverlängerungen "belohnt"). Das Ganze auch mit den Fans im Rücken, denen Hütter mit seiner bisweilen arroganten, bisweilen - ja - beleidigten Art schnell aufstieß. Am Ende war es dann an Neuling Virkus, der entscheiden musste. Und den einfacheren Weg wählte. Das mag ich ihm gar nicht vorwerfen, ich hätte es damals genauso gemacht, wenn man das als Fan überhaupt so sagen darf.
Mit inzwischen ganz viel Abstand glaube ich(!), dass es einer der beiden "Ur-Fehler" der BMG-Neuzeit war: Eberls Festhalten an Rose nach dessen feststehenden Abschied war Nummer 1, die Entlassung Hütters Nummer 2.
Hütter auf "Bockigkeit" zu reduzieren und ihm die Schuld damit alleine zuzuschieben, ist doch Unsinn.
Es war rückblickend eine mehr als vertrackte Situation, oder? Das Ganze passierte während der "2. Eberl-Krise". Dass Eberl Hütter mit Versprechen gelockt hatte, die er dann nicht gehalten hat, ist ja relativ verbrieft. Ob Max sie nicht halten wollte oder konnte, werden am Ende auch nur wenige Leute wissen.
Dennoch - auch das kann man ja als halbwegs gesichert annehmen - wollte Hütter das Team dann halt mit Verzögerung umbauen, sich dazu auch bewusst schmerzhaft von vielen BMG/Rose-Hecking-teils-Favre-Legenden trennen. Selbst ein Stindl stand scheinbar zur Diskussion (was ich in der Härte auch nicht nachvollziehen kann, aber gut ...). In Folge verschärfte sich die Grüppchenbildung in der Mannschaft, die schon in der unsäglichen Rose-Endphase (Eberls Schuld, nicht Hütters Schuld) begann. French-Connection, die Altborussen, die von Hütter geförderten jungen Wilden (Netz, Scally etc. kamen ja unter ihm auf den Rasen), die "Neutralen" à la Sommer usw.
Im Hintergrund und auch im Vordergrund (Interview Kramer) setzten sich die Altborussen um Kramer, Neuhaus, Hofmann, Jantschke, Hermann durch (und wurden von Virkus mit üppigen Vertragsverlängerungen "belohnt"). Das Ganze auch mit den Fans im Rücken, denen Hütter mit seiner bisweilen arroganten, bisweilen - ja - beleidigten Art schnell aufstieß. Am Ende war es dann an Neuling Virkus, der entscheiden musste. Und den einfacheren Weg wählte. Das mag ich ihm gar nicht vorwerfen, ich hätte es damals genauso gemacht, wenn man das als Fan überhaupt so sagen darf.
Mit inzwischen ganz viel Abstand glaube ich(!), dass es einer der beiden "Ur-Fehler" der BMG-Neuzeit war: Eberls Festhalten an Rose nach dessen feststehenden Abschied war Nummer 1, die Entlassung Hütters Nummer 2.
Ich bin ja nicht oft deiner Meinung, da aber schon.
Hütter ist ein harter Trainer, der von seinen Spielern verlangt, Teamplayer zu sein. Er wurde in eine Führungslose Saison geschickt und das ist tödlich.Eberl war zwar offiziell bis Februar, also rund 6 Monate, noch im Amt, aber nicht wirklich. Sein Wunsch nach Rücktritt war schon weit vorher.
Es ist auch falsch, zu sagen, seine Wünsche waren finanziell nicht realisierbar. Es ging bei Hütter nicht um Geld für Transfers, es ging um die Art von Spielertyp. Egal ob Ablöse frei, oder im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten oder von Ablöse unerschwinglich, es ging ihm um den Typ von Spieler.
Er hat nach einer enttäuschenden Hinrunde knallhart abgerechnet. Zu Recht. Diese Wohlfühloase, er hat das beendet. In einem Bericht stand, dass man ihn mit Standing Ovation verabschiedet hat. Klar, dass da auch ein paar dabei waren, die sich darüber eher gefreut haben, ist bei jedem Trainer so.
Fakt ist aber auch, was letztlich ja auch in Interviews bestätigt wurde, dass Virkus und Hütter sehr unterschiedliche Auffassungen vom Fußball hatten. Das meine ich in Bezug Kaderplanung und Spielstil. Die Aussage von Virkus mit „Borussia steht für Besitfußball“ ist falsch. Das war unter Favre so, aber zwischen Favre und Virkus hat sich das geändert und Rose als Ballbesitz Trainer zu bezeichnen ist schon fast lächerlich. Genauso wie es falsch ist zu sagen, Aussage Virkus, wer den Ball hat macht weniger Fehler. Eigentlich sogar Quatsch, weil Ballbesitz bedeutet, dass man Spieler dazu braucht, die stark am Ball sind bzw. kaum vom Ball zu trennen und vor allem dieses Tiki-taka aus dem Effeff beherrschen. Gibt doch kaum noch Vereine, die sich gegen uns verstecken.
Schlechter als das, was nach Hütter kam, konnte es nicht werden. Und wenn man es jetzt betrachtet, ist doch exakt das Problem, wir haben zu viele Ego‘s im Kader und zu wenige, die sich für die Mannschaft zerreißen. Hütter hatte Recht, er hat es exakt voraus gesagt in seiner Analyse.
Wir hatten einen Trainer, der die Wohlfühloase beendete und servieren den ab, es ist unglaublich. Am Ende hat sich Virkus damit aber sein eigenes Grab geschaufelt. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir Virkus heute ein Denkmal bauen, halte ich für größer als das, was jetzt gekommen ist. Er hätte nur auf einen Top Experten hören müssen und dem folgen. Ist es zu viel verlangt, von Spielern zu erwarten, dass die alles für die Mannschaft geben ?
Die Aussage von Scally trifft es exakt auf den Punkt. Genau das, was Hütter nicht geduldet hat, diese Ego‘s. Bei Ginter war es, dass er einen Ablöse freien Abgang erzwungen hat. Bei Kramer weiß man, dass er kein Hütter Freund war, warum auch immer. Stindl war schon kurz vor Karriere Ende. Er ging ja dann ein Jahr später und beendete dann seine Karriere in der 2. Buli. Unter Hütter hatte er fast identische Spielzeit wie unter Farke.
Als Eberl um Rücktritt bat, hätte man reagieren müssen. Diese „Führungslosigkeit“ im Team läßt kein erfolgreiches Arbeiten zu. Hütter sagte ja auch, dass die Sache mit Eberl die Mannschaft belastet hat.Auch ihn belastet hat. Eine faire Beurteilung zu Hütter wäre erst in der darauf folgenden Saison möglich gewesen.
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