ESL - Die Superleague
20.04.2021 - 12:50 Uhr
22.04.2021 - 16:39 Uhr
Zitat von K-Albo
Niemand hier möchte die SL in der Form, in der sie uns vorgestellt wurde, haben. Nur, wenn das Konzept tiefgründig überarbeitet wurde, ist sie legitim. Aber nicht so. Die Wettbewerbmöglichkeit muss vorhanden sein, was es so hier nicht ist. Zudem müssen die Fans in diesem Vorhaben involviert sein, denn ohne sie, klappt nichts. Lies einfach meinen langen Text, denn ich vor einigen Seiten geschrieben hab, dann wirste meinen Gedankengang hoffentlich verstehn.
K
Zitat von 3-Ecken-Elfer
Und du hältst Flo Perez nicht für einen "gierigen Heuchler"? Du glaubst also weiterhin, dass der eigentliche Sinn hinter der SL war, dass man sich gegen den "gierigen Heuchler" UEFA stellt, um den Fußball zu retten, um endlich etwas gegen dieses System zu unternehmen?
Für mich klingt das weiterhin nach einem Vorwand und ich halte dieses Konstrukt SL für eines, welches wirtschaftliche Gründe hatte und nicht primär dem Fußball dienen sollte. Es ging um eigene Interessen, es ging nur darum, dass die beteiligten Vereine mehr vom Kuchen abbekommen und nicht mit der UEFA "teilen" müssen. Für mich war diese Idee gierig und heuchlerisch.
Wenn man wirklich hätte etwas verändern wollen, hätte man sich nicht mit 12 Klubs über eine SL geeinigt, sondern man hätte sich viele Vereine aller Herren Länder ins Boot geholt, um sich gegen die UEFA aufzulehnen, um das unbestritten schlechte System zu verändern.
So wie er sich jetzt in diesen 2 Interviews präsentiert hat, ist dies doch ersichtlich, weshalb ich mich wundere, dass er hier noch so verteidigt wird, wenngleich mir seine Verdienste um den Verein bekannt sind, aber das legimitiert doch solch ein Verhalten und seine Sichtweisen nicht.
Das System UEFA mit seiner Monopolstellung muss verändert werden und alle Vereine, nicht nur die Big 12 bzw. 15, müssen in Gemeinschaft eine Veränderung vorantreiben. Das, was diese mit der SL vorhatten, war sicherlich nicht die Lösung, ganz im Gegenteil.
In jedem Land dieser Welt wird Fußball gespielt, noch immer auf den Straßen und nicht nur vor der Konsole. Man spielt in Armenien, spielt in Portugal, in Lettland, in den Niederlanden, in Serbien, der Ukraine und in allen anderen europäischen Ländern. Dessen Vereine haben das selbe Anrecht auf den höchsten Wettbewerb, wie die großen Klubs und sollten entsprechend die Möglichkeit besitzen, sich mit diesen messen zu lassen.
Was Perez dazu gesagt hat, kann man nachlesen. Er hält die großen Vereine für etwas Besseres und grenzt diese bewusst vom Rest ab. Wie kann man sowas noch gutheißen?
Ja, die erfolgreichen Vereine sollen mehr profitieren. Das ist verständlich und logisch, aber doch nicht durch einen Wettbewerb, der viele Vereine ausschließt und verhindert, dass andere Vereine sich zu dem entwickeln können, was diese Vereine darstellen.
Ob Real, Barca, Bayern oder PSG bzw. alle anderen Top-Vereine, alle diese hatten Perioden, wo sie nicht zur Elite zählten, sportlich als auch wirtschaftlich. Nun soll es aber ein gottgegebenes Recht geben, gerade in Bezug auf Teams wie Tottenham oder Arsenal, dass sie unabänderbar zur Elite des Fußballs und somit zur SL gehören sollen? Das ist die Veränderung und fairer, als das, was die UEFA macht?
Ich verstehe, dass man seinen Verein beschützt und entsprechend seinen Präsidenten, aber das darf und kann doch nicht völlig unabhängig dessen Handlungen und Äußerungen geschehen.
Perez hat offen gesagt, dass ihn die Socios dahingehend nicht interessieren, er meint, diese nicht fragen zu müssen, ob sie das mit der SL überhaupt wollen und stellt das mit Transfers gleich. Wie kann man das anders bewerten, als das, was es ist?
Viele Spieler von vielen Vereinen haben in der Vergangenheit gesagt, dass sie Fußball für die Fans spielen, dass die Fans diese Vereine erst zu dem werden ließen, was sie jetzt sind, und nun werden sowohl die Spieler als auch die Fans hintergangen und ignoriert. Es war diesen Leuten einfach egal, weil sie gierig waren. Gierig nach Macht und Geld und nicht weil sie den Fußball verändern und fairer machen wollten. Einige von den Besitzern haben sich dafür entschuldigt. Wie ehrlich diese Entschuldigung war, bleibt Spekulation, aber Perez entschuldigt sich nicht, sondern zieht seine Agenda weiterhin durch. Er ignoriert nicht nur die Socios, sondern alle Fans, alle Spieler, alle Mitarbeiter im Verein. Er macht, was er für richtig hält und ignoriert jeglichen Gegenwind.
Das soll richtig sein?
Dieses Projekt war und ist eine Schande für den Fußball und das ändern einzelne Punkte nicht, die man so anstoßen könnte, denn es muss Veränderungen geben.
Jemand, der den Fußball wirklich zum Positiven verändern möchte, handelt nicht so!
Zitat von K-Albo
Bei 2 Gruppe a 10 Vereine würden zstl zu den 12 noch 8 weitere kommen. Theoretisch: Bayern, BVB, Leipzig, PSG, Lyon, Sevilla, Napoli und Leverkusen. Nur als Beispiel. Wenn nur 4 oder 5 von den 20 Teams absteigen können, werden sich die meisten der 12 Gründervereine durchsetzen. Die Spurs, Arsenal und Milan (um einige zu nennen), würden auf der Kippe stehn. ABER: Die Chancen für Arsenal und die Spurs sich für die CL über die PL zu qualifizieren, sind grösser als von der SL abzusteigen. Das wäre mMn n fairer Kompromiss. Das vorgestellte Konzept von den 12 ist natürlich Humbug und findet zurecht keinen Einklang, aber, wenn es überarbeitet wird, dann vllt schon, zumindest eher. Die Mehrheit von den 12 können idR einfach nicht absteigen, weil sie zu gut sind. Die Spurs, Arsenal, Milan, Inter und vllt Manchester United müssten zittern, aber selbst dann, würden sie nicht alle absteigen. Denn einige dieser 5 Vereine würden vermutlich besser als zB Leverkusen, Napoli und Lyon abschneiden.
PS: gierige Typen sind eklig, aber gierige Heuchler sind noch ekliger. Zur letzteren würde ich die UEFA bezeichnen.
K
Bei 2 Gruppe a 10 Vereine würden zstl zu den 12 noch 8 weitere kommen. Theoretisch: Bayern, BVB, Leipzig, PSG, Lyon, Sevilla, Napoli und Leverkusen. Nur als Beispiel. Wenn nur 4 oder 5 von den 20 Teams absteigen können, werden sich die meisten der 12 Gründervereine durchsetzen. Die Spurs, Arsenal und Milan (um einige zu nennen), würden auf der Kippe stehn. ABER: Die Chancen für Arsenal und die Spurs sich für die CL über die PL zu qualifizieren, sind grösser als von der SL abzusteigen. Das wäre mMn n fairer Kompromiss. Das vorgestellte Konzept von den 12 ist natürlich Humbug und findet zurecht keinen Einklang, aber, wenn es überarbeitet wird, dann vllt schon, zumindest eher. Die Mehrheit von den 12 können idR einfach nicht absteigen, weil sie zu gut sind. Die Spurs, Arsenal, Milan, Inter und vllt Manchester United müssten zittern, aber selbst dann, würden sie nicht alle absteigen. Denn einige dieser 5 Vereine würden vermutlich besser als zB Leverkusen, Napoli und Lyon abschneiden.
PS: gierige Typen sind eklig, aber gierige Heuchler sind noch ekliger. Zur letzteren würde ich die UEFA bezeichnen.
K
Und du hältst Flo Perez nicht für einen "gierigen Heuchler"? Du glaubst also weiterhin, dass der eigentliche Sinn hinter der SL war, dass man sich gegen den "gierigen Heuchler" UEFA stellt, um den Fußball zu retten, um endlich etwas gegen dieses System zu unternehmen?
Für mich klingt das weiterhin nach einem Vorwand und ich halte dieses Konstrukt SL für eines, welches wirtschaftliche Gründe hatte und nicht primär dem Fußball dienen sollte. Es ging um eigene Interessen, es ging nur darum, dass die beteiligten Vereine mehr vom Kuchen abbekommen und nicht mit der UEFA "teilen" müssen. Für mich war diese Idee gierig und heuchlerisch.
Wenn man wirklich hätte etwas verändern wollen, hätte man sich nicht mit 12 Klubs über eine SL geeinigt, sondern man hätte sich viele Vereine aller Herren Länder ins Boot geholt, um sich gegen die UEFA aufzulehnen, um das unbestritten schlechte System zu verändern.
So wie er sich jetzt in diesen 2 Interviews präsentiert hat, ist dies doch ersichtlich, weshalb ich mich wundere, dass er hier noch so verteidigt wird, wenngleich mir seine Verdienste um den Verein bekannt sind, aber das legimitiert doch solch ein Verhalten und seine Sichtweisen nicht.
Das System UEFA mit seiner Monopolstellung muss verändert werden und alle Vereine, nicht nur die Big 12 bzw. 15, müssen in Gemeinschaft eine Veränderung vorantreiben. Das, was diese mit der SL vorhatten, war sicherlich nicht die Lösung, ganz im Gegenteil.
In jedem Land dieser Welt wird Fußball gespielt, noch immer auf den Straßen und nicht nur vor der Konsole. Man spielt in Armenien, spielt in Portugal, in Lettland, in den Niederlanden, in Serbien, der Ukraine und in allen anderen europäischen Ländern. Dessen Vereine haben das selbe Anrecht auf den höchsten Wettbewerb, wie die großen Klubs und sollten entsprechend die Möglichkeit besitzen, sich mit diesen messen zu lassen.
Was Perez dazu gesagt hat, kann man nachlesen. Er hält die großen Vereine für etwas Besseres und grenzt diese bewusst vom Rest ab. Wie kann man sowas noch gutheißen?
Ja, die erfolgreichen Vereine sollen mehr profitieren. Das ist verständlich und logisch, aber doch nicht durch einen Wettbewerb, der viele Vereine ausschließt und verhindert, dass andere Vereine sich zu dem entwickeln können, was diese Vereine darstellen.
Ob Real, Barca, Bayern oder PSG bzw. alle anderen Top-Vereine, alle diese hatten Perioden, wo sie nicht zur Elite zählten, sportlich als auch wirtschaftlich. Nun soll es aber ein gottgegebenes Recht geben, gerade in Bezug auf Teams wie Tottenham oder Arsenal, dass sie unabänderbar zur Elite des Fußballs und somit zur SL gehören sollen? Das ist die Veränderung und fairer, als das, was die UEFA macht?
Ich verstehe, dass man seinen Verein beschützt und entsprechend seinen Präsidenten, aber das darf und kann doch nicht völlig unabhängig dessen Handlungen und Äußerungen geschehen.
Perez hat offen gesagt, dass ihn die Socios dahingehend nicht interessieren, er meint, diese nicht fragen zu müssen, ob sie das mit der SL überhaupt wollen und stellt das mit Transfers gleich. Wie kann man das anders bewerten, als das, was es ist?
Viele Spieler von vielen Vereinen haben in der Vergangenheit gesagt, dass sie Fußball für die Fans spielen, dass die Fans diese Vereine erst zu dem werden ließen, was sie jetzt sind, und nun werden sowohl die Spieler als auch die Fans hintergangen und ignoriert. Es war diesen Leuten einfach egal, weil sie gierig waren. Gierig nach Macht und Geld und nicht weil sie den Fußball verändern und fairer machen wollten. Einige von den Besitzern haben sich dafür entschuldigt. Wie ehrlich diese Entschuldigung war, bleibt Spekulation, aber Perez entschuldigt sich nicht, sondern zieht seine Agenda weiterhin durch. Er ignoriert nicht nur die Socios, sondern alle Fans, alle Spieler, alle Mitarbeiter im Verein. Er macht, was er für richtig hält und ignoriert jeglichen Gegenwind.
Das soll richtig sein?
Dieses Projekt war und ist eine Schande für den Fußball und das ändern einzelne Punkte nicht, die man so anstoßen könnte, denn es muss Veränderungen geben.
Jemand, der den Fußball wirklich zum Positiven verändern möchte, handelt nicht so!
Niemand hier möchte die SL in der Form, in der sie uns vorgestellt wurde, haben. Nur, wenn das Konzept tiefgründig überarbeitet wurde, ist sie legitim. Aber nicht so. Die Wettbewerbmöglichkeit muss vorhanden sein, was es so hier nicht ist. Zudem müssen die Fans in diesem Vorhaben involviert sein, denn ohne sie, klappt nichts. Lies einfach meinen langen Text, denn ich vor einigen Seiten geschrieben hab, dann wirste meinen Gedankengang hoffentlich verstehn.
K
Das mag sein, dass du das Format SL ablehnst, aber mir ging es nicht nur einleitend um deine Aussage bezüglich der "gierigen Heuchler", wo du aber bewusst Perez außen vor gelassen hast.
Wenn ich die UEFA/FIFA und deren korrupte Machenschaften richtigerweise anprangere, dann muss ich das eigentlich auch bei Perez machen, auch wenn dieser der Präsident des geliebten Vereines ist.
Bezogen auf die CL
Zitat von Perez
In der letzten Saison sind 650 Millionen verloren gegangen, dieses Format funktioniert nicht.
In der letzten Saison sind 650 Millionen verloren gegangen, dieses Format funktioniert nicht.
Bezog auf die wirtschaftliche Situation in den Vereinen
Zitat von Perez
Die Gehälter müssen heruntergefahren werden, weil die Situation sehr gravierend ist.
Die Gehälter müssen heruntergefahren werden, weil die Situation sehr gravierend ist.
Bezogen auf Transfers von Mbappé und/oder Haaland
Zitat von Perez
Ohne die Super League? Unmöglich. Weder für Real Madrid noch für irgendeinen anderen Verein.
Ohne die Super League? Unmöglich. Weder für Real Madrid noch für irgendeinen anderen Verein.
Gierig und heuchlerisch?
Was waren denn deiner Meinung nach die Hauptgründe für diese SL? Den Fußball fairer machen? Der UEFA zeigen, dass ihr geldgetriebenes System nicht funktioniert, indem man dasselbe mit noch größeren Dimension und noch unfairer aufbauen möchte?
Was ist mit der Aussage über die Socios?
Die meisten anderen handelnden Personen haben sich dahingehend geäußert und sich entschuldigt, dass sie den Fans/Mitgliedern zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt und deren Interessen ignoriert haben. Perez hat das nicht getan, sondern setzt sogar noch einen drauf und vergleicht das mit Transfers und suggeriert, dass ihm die Socios und Fans egal sind. Er einfach das macht, was er will, obwohl er das Sprachrohr der Socios ist bzw. sein sollte.
Warum äußerst du dich dazu nicht und nur, wie du die SL findest?
Perez hat mit diversen Aussagen mMn gezeigt, dass er eben mindestens genau so gierig und heuchlerisch ist und entsprechend sicherlich nicht die geeignete Person ist, um Veränderungen anzutreiben, die sich im nötigen Maße von der UEFA abheben.
MMn wollte er einfach mehr Geld und Macht und weniger mit anderen teilen, besonders nicht mit der UEFA. Der Rest war maximal schmückendes Beiwerk, um dieses Vorhaben zu rechtfertigen, aber das darf und kann natürlich jeder anders betrachten.
22.04.2021 - 16:42 Uhr
Dass es bei der Super League nicht um die Rettung des Fußballs geht, sondern rein um mehr Geld für die ohnehin schon vermögenden Clubs (was erst einmal legitim ist, immerhin sind es diese Vereine, die auch das meiste Geld reinholen), ist spätestens dann offensichtlich, wenn man merkt dass sich niemand Gedanken darüber gemacht hat, wie das System denn bei den Fans ankommt.
Florentino selbst hat im Interview verlauten lassen, dass man an diesem Projekt drei Jahre lang gearbeitet hat. DREI JAHRE! Und in dieser Zeit hat niemand dran gedacht, dass man so ein geschlossenes System ohne Quali vielleicht nicht so geil findet? Da muss man sich doch fragen, was das für Dilettanten sind, die da am Werk waren. Wobei: Dilettanten begehen Fehler unfreiwillig, sie wissen es nicht besser. Hier hat man es größtenteils mit Geschäftsmännern zu tun. Und die kümmern sich nunmal ums Geschäft: Wie steht man finanziell möglichst gut dar? Da denkt der ein oder andere halt nicht an die unterste Riege. Doof nur, wenn diese dann auf einmal streikt und nichts mehr geht.
Spätestens dann ist es doch offenkundig, dass es da niemandem um die "Rettung des Fußballs" geht, oder darum, dass 16-24-jährige sich nicht mehr für diesen Sport interessieren. Der gemeine Fan ist der letzte, an dem bei diesem Vorhaben gedacht wurde.
Florentino selbst hat im Interview verlauten lassen, dass man an diesem Projekt drei Jahre lang gearbeitet hat. DREI JAHRE! Und in dieser Zeit hat niemand dran gedacht, dass man so ein geschlossenes System ohne Quali vielleicht nicht so geil findet? Da muss man sich doch fragen, was das für Dilettanten sind, die da am Werk waren. Wobei: Dilettanten begehen Fehler unfreiwillig, sie wissen es nicht besser. Hier hat man es größtenteils mit Geschäftsmännern zu tun. Und die kümmern sich nunmal ums Geschäft: Wie steht man finanziell möglichst gut dar? Da denkt der ein oder andere halt nicht an die unterste Riege. Doof nur, wenn diese dann auf einmal streikt und nichts mehr geht.
Spätestens dann ist es doch offenkundig, dass es da niemandem um die "Rettung des Fußballs" geht, oder darum, dass 16-24-jährige sich nicht mehr für diesen Sport interessieren. Der gemeine Fan ist der letzte, an dem bei diesem Vorhaben gedacht wurde.
22.04.2021 - 16:56 Uhr
Zitat von K-Albo
Niemand hier möchte die SL in der Form, in der sie uns vorgestellt wurde, haben. Nur, wenn das Konzept tiefgründig überarbeitet wurde, ist sie legitim. Aber nicht so. Die Wettbewerbmöglichkeit muss vorhanden sein, was es so hier nicht ist. Zudem müssen die Fans in diesem Vorhaben involviert sein, denn ohne sie, klappt nichts. Lies einfach meinen langen Text, denn ich vor einigen Seiten geschrieben hab, dann wirste meinen Gedankengang hoffentlich verstehn.
K
Niemand hier möchte die SL in der Form, in der sie uns vorgestellt wurde, haben. Nur, wenn das Konzept tiefgründig überarbeitet wurde, ist sie legitim. Aber nicht so. Die Wettbewerbmöglichkeit muss vorhanden sein, was es so hier nicht ist. Zudem müssen die Fans in diesem Vorhaben involviert sein, denn ohne sie, klappt nichts. Lies einfach meinen langen Text, denn ich vor einigen Seiten geschrieben hab, dann wirste meinen Gedankengang hoffentlich verstehn.
K
Nicht die SL muss überarbeitet bzw. geschaffen werden., sondern die CL und die anderen Wettbewerbe (nicht nur Club-Wettbewerbe). Das hätten die 12 + einige andere (FCB, Paris, BVB,) angehen sollen.
Das will natürlich niemand, denn das würde für alle Top 25-50 Mannschaften bedeuten, da sie (auf Geld) verzichten müssen.
22.04.2021 - 17:12 Uhr
Fanproteste am Bernabeu. Der Druck wird steigen.
22.04.2021 - 17:21 Uhr
22.04.2021 - 17:35 Uhr
Du meinst vermutlich die von Perez verbannte Ultras Sur, die braucht sowieso keiner
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Goraan am 22.04.2021 um 17:36 Uhr bearbeitet
22.04.2021 - 18:00 Uhr
Zitat von Goraan
Du meinst vermutlich die von Perez verbannte Ultras Sur, die braucht sowieso keiner
Du meinst vermutlich die von Perez verbannte Ultras Sur, die braucht sowieso keiner
Natürlich. Aber das wird nicht der letzte Vorfall bleiben, auch in Cádiz gab es schon kleine Proteste.
22.04.2021 - 20:02 Uhr
Zitat von Castellano
Natürlich. Aber das wird nicht der letzte Vorfall bleiben, auch in Cádiz gab es schon kleine Proteste.
Zitat von Goraan
Du meinst vermutlich die von Perez verbannte Ultras Sur, die braucht sowieso keiner
Du meinst vermutlich die von Perez verbannte Ultras Sur, die braucht sowieso keiner
Natürlich. Aber das wird nicht der letzte Vorfall bleiben, auch in Cádiz gab es schon kleine Proteste.
Bei Pérez gilt das gleiche, was ich auch bei Zidane gesagt habe, als er unter Kritik stand: wer soll ihn beerben? Wer soll es besser machen und wie lautet die Alternative? Eine Entlassung der Entlassung wegen ist taktisch nicht besonders zielführend.
22.04.2021 - 21:21 Uhr
@K-Albo
Ich bin mir nicht sicher, ob du die Problematik ganz durchdrungen hast. In deinem "Modell" vermischt du Super-League mit Champions League usw. . Wie du vielleicht die letzten Tage bemerkt hast, wird die UEFA unter gar keinen Umständen einen anderen Verband/Liga tolerieren, genauso wie alle nationalen Ligen.
Inzwischen dürfte auch die Intention der Rädelsführer jedem glasklar sein: es geht nicht um die Rettung des Fussballs, um eine Weiterentwicklung unseres Sports, auch nicht um eine wie auch immer geartete finanzielle Unterstützung der kleineren Klubs (Perez meinte ja, alle würden von diesem tollen Projekt profitieren).
Den amerikanischen Klubbesitzern ging es um die Maximierung ihres Invests und dem Ausschließen von Risiken, wie z.B. eine Nichtqualifikation am profitabelsten Wettbewerb. Den anderen englischen Klubbesitzern ging es darum, diesen Zug ja nicht zu verpassen.
Wie man spätestens nach der Mitteilung von Laporta heute weiß, geht es bei Real und Barcelona um die pure Existenz, da man scheinbar ohne die Millionen aus der ESL vor dem Ruin steht., deshalb hält man krampfhaft an dieser Totgeburt fest, weil es offensichtlich der letzte Strohhalm zu sein scheint. D.h. aufgrund der (z.T. selbstverschuldeten) wirtschaftlichen Probleme zerstört man ein historisch gewachsenes System von Ligen, bei denen der sportliche Wettkampf und die daraus erwachsenden Folgen bei Erfolg (Meisterschaft, CL-Quali, Aufstieg) oder Misserfolg (Abstieg) im Vordergrund stehen.
Ein großer Verein kann man nur sein, wenn es auch viele kleine gibt. "Größe" kann ich aber im Moment bei keinen dieser Vereine erkennen; man macht sich über die kleinen Vereine (die ja keiner sehen möchte) lustig, anstatt solidarisch mit ihnen umzugehen.
Wie sagte der Onkel zu Peter Parker: "Aus großer Stärke erwächst große Verantwortung". Perez und Laporta zeigen gerade deutlich ihr hässliches, egoistisches und gieriges Gesicht. Sie zeichnen ein völlig falsches Bild, nämlich dass man finanzielle Probleme nicht dadurch löst, indem man an der Ausgabenseite was verändert, sondern sie kennen nur den Weg auf Kosten anderer noch mehr Geld aus dem System zu ziehen, um die nächsten Megatransfers darstellen zu können.
Und ja, auch ich kritisiere die UEFA und ich weiß, dass da vieles im Argen liegt. Ich weiß aber auch, wer in der Vergangenheit mit Hilfe der Drohung einer Superliga diese ganze ausufernde Kommerzialisierung mit zu verantworten hat. Die aktuelle Reform wurde u.a. auf Druck dieser "großen" Vereine konzipiert.
Ich bin mir nicht sicher, ob du die Problematik ganz durchdrungen hast. In deinem "Modell" vermischt du Super-League mit Champions League usw. . Wie du vielleicht die letzten Tage bemerkt hast, wird die UEFA unter gar keinen Umständen einen anderen Verband/Liga tolerieren, genauso wie alle nationalen Ligen.
Inzwischen dürfte auch die Intention der Rädelsführer jedem glasklar sein: es geht nicht um die Rettung des Fussballs, um eine Weiterentwicklung unseres Sports, auch nicht um eine wie auch immer geartete finanzielle Unterstützung der kleineren Klubs (Perez meinte ja, alle würden von diesem tollen Projekt profitieren).
Den amerikanischen Klubbesitzern ging es um die Maximierung ihres Invests und dem Ausschließen von Risiken, wie z.B. eine Nichtqualifikation am profitabelsten Wettbewerb. Den anderen englischen Klubbesitzern ging es darum, diesen Zug ja nicht zu verpassen.
Wie man spätestens nach der Mitteilung von Laporta heute weiß, geht es bei Real und Barcelona um die pure Existenz, da man scheinbar ohne die Millionen aus der ESL vor dem Ruin steht., deshalb hält man krampfhaft an dieser Totgeburt fest, weil es offensichtlich der letzte Strohhalm zu sein scheint. D.h. aufgrund der (z.T. selbstverschuldeten) wirtschaftlichen Probleme zerstört man ein historisch gewachsenes System von Ligen, bei denen der sportliche Wettkampf und die daraus erwachsenden Folgen bei Erfolg (Meisterschaft, CL-Quali, Aufstieg) oder Misserfolg (Abstieg) im Vordergrund stehen.
Ein großer Verein kann man nur sein, wenn es auch viele kleine gibt. "Größe" kann ich aber im Moment bei keinen dieser Vereine erkennen; man macht sich über die kleinen Vereine (die ja keiner sehen möchte) lustig, anstatt solidarisch mit ihnen umzugehen.
Wie sagte der Onkel zu Peter Parker: "Aus großer Stärke erwächst große Verantwortung". Perez und Laporta zeigen gerade deutlich ihr hässliches, egoistisches und gieriges Gesicht. Sie zeichnen ein völlig falsches Bild, nämlich dass man finanzielle Probleme nicht dadurch löst, indem man an der Ausgabenseite was verändert, sondern sie kennen nur den Weg auf Kosten anderer noch mehr Geld aus dem System zu ziehen, um die nächsten Megatransfers darstellen zu können.
Und ja, auch ich kritisiere die UEFA und ich weiß, dass da vieles im Argen liegt. Ich weiß aber auch, wer in der Vergangenheit mit Hilfe der Drohung einer Superliga diese ganze ausufernde Kommerzialisierung mit zu verantworten hat. Die aktuelle Reform wurde u.a. auf Druck dieser "großen" Vereine konzipiert.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hanabi100 am 22.04.2021 um 21:26 Uhr bearbeitet
22.04.2021 - 22:30 Uhr
Zitat von Hanabi100
Wie sagte der Onkel zu Peter Parker: "Aus großer Stärke erwächst große Verantwortung". Perez und Laporta zeigen gerade deutlich ihr hässliches, egoistisches und gieriges Gesicht. Sie zeichnen ein völlig falsches Bild, nämlich dass man finanzielle Probleme nicht dadurch löst, indem man an der Ausgabenseite was verändert, sondern sie kennen nur den Weg auf Kosten anderer noch mehr Geld aus dem System zu ziehen, um die nächsten Megatransfers darstellen zu können.
Wie sagte der Onkel zu Peter Parker: "Aus großer Stärke erwächst große Verantwortung". Perez und Laporta zeigen gerade deutlich ihr hässliches, egoistisches und gieriges Gesicht. Sie zeichnen ein völlig falsches Bild, nämlich dass man finanzielle Probleme nicht dadurch löst, indem man an der Ausgabenseite was verändert, sondern sie kennen nur den Weg auf Kosten anderer noch mehr Geld aus dem System zu ziehen, um die nächsten Megatransfers darstellen zu können.
Gebe dir teilweise recht, aber ich höre immer wieder dass Real Madrid sich selbst in diese Lage gebracht hat, da ja mit dem Geld nur so um sich geschmissen wird. Ich weiß nicht woher diese Annahme kommt, wahrscheinlich noch aufgrund der Galacticos bzw. Galacticos 2.0, aber schau dir bitte mal die Transferbilanz von Real Madrid seit 2009/10 an. Bis auf den Sommer 2019 mit Hazard und 2014 mit Bale ist da so gut wie kein großer Transfer dabei, von 2014 bis 2019 waren die Einnahmen und Ausgaben beinahe sogar gleich und trotzdem holte man in dieser Zeit das historische CL Triple plus andere Titel. Ich weiß dass du hier für Barcelona und Real Madrid gleichzeitig einen Punkt machen willst, aber die beiden Geschichten kann man wirklich nicht vergleichen.
Die Ausgabenseite wurde eben stark verändert, Gehaltskürzungen, Leihen und Verkäufe, dazu ein Sommer ohne einen einzigen Zugang, ein Novum in Real Madrids moderner Geschichte. Corona konnte man schlicht und einfach nicht einkalkulieren, jeder Club leidet darunter. Ich will das alles gar nicht schönreden, aber so zu tun als ob Real Madrid die letzten Jahre mit dem Geld um sich geschmissen hat und Perez jetzt die Super League gründen wollte um den drohenden Bankrott zu vermeiden und weiter froh einkaufen zu können, zeichnet ein völlig falsches Bild.
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