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Finanzen

02.12.2019 - 16:18 Uhr
Finanzen |#2941
07.07.2020 - 10:15 Uhr
Zumindest wird deutlich, warum das Angebot noch nicht angebommen wurde. Hier muss es wohl noch tiefgreifende Gespräche geben, ob das sportliche konzept des Investors mit unserem vereinbar ist, ob das Konpetenzteam auch Erfahrung aus dem (vorzugeeise) deutschen Profifußball mitbringt und ob dem Investor überhaupt die 50+1 bewusst sind. Denn allein entscheiden wird er nie können. Selbst wenn er den ganzen AR hinter sich bringt reicht eine JMV um einen neuen zu wählen der dafür da ist ihm ans Bein zu pissen. Wir reden hier von einer tiefgreifenden strategischen Partnerschaft und keinem Verkauf des Vereins (Letzteres ist trotz Ausgliederung nicht in der Konsequenz möglich)

Allein aus dem Interview klingt das jedenfalls so, als stelle sich der Investor das alles ein wenig zu einfach vor. Muss natürlich nicht so sein, immerhin dürfte er gewusst haben, dass das Interview öffentlich gemacht wird und hat vermutlich seine Antworten etwas aimpler gewählt. So oder so hoffe ich natürlich, dass die Verantwortlichen darauf eingehen, einen gemeinsamen Konsens finden und wir hier die Grundlage für den sportlichen Erfolg setzen.


@OutsideFCK Warst du bei der Ausgliederung noch kein Fan? Damals wurde das Konzept rauf und runter erklärt. Das konnte man als Fan gar nicht nicht kennen. Außerdem sind viele hier wie ich Mitglied und haben damals aktiv dafür gestimmt (und natürlich wurde es dort auch umfassend mit Film erklärt)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von A-Sinned am 07.07.2020 um 10:18 Uhr bearbeitet
Finanzen |#2942
07.07.2020 - 10:27 Uhr
Zitat von Miltiades

Der Verein soll an irgendeine Holding aus Dubai verhökert werden, 20 Mio. für 75 Prozent plus 1 ist für mich nichts anderes als verhökern. Vor dieser Holding steht irgendein Peter, dessen Antworten im Interview überdeutlich machen, dass er wenig Ahnung vom Profifußball in Deutschland hat, wenig Ahnung vom Standort Kaiserslautern und absolut keine Ahnung vom FCK. Es ist ihm wahrscheinlich auch ziemlich egal. Das ist natürlich alles nur meine ganz persönliche Meinung und Einschätzung. Wer ernsthaft glaubt, dass die 20 Mio. nur eine Anschubfinanzierung sind, der glaubt auch an den Osterhasen. Das sind in meinen Augen die eigentlichen Träumer, nicht die sogenannten Traditionalisten. Der Investor, bzw. die Gruppe, bzw. deren Strohleute setzen die Fans und Mitglieder ganz gezielt ein, um Stimmung zu machen, um ihr Angebot durchzudrücken. Man redet von einem Sitz für die Fans im Beirat, von Bundesliga, vom Europapokal und vom eigenen Stadion. Kommt alle mit. Im Wald steht eine Bonbonfabrik.

Was weißt du darüber wer hier welche "Ahnung" hat? Was weißt du über die 75% für 20 Mio? Was weißt du über Strohleute? Warum bezweifelst du den Begriff Anschubfinanzierung? Was weißt du generell über Investments?

Dein Post liefert nichts als Polemik gegen Leute, die du nicht kennst, denen du aber so ziemlich alles Negative unterstellst. Fehlt nur noch Schaubergers "Briefkastenfirma". Ach nee, "Holding in Dubai" passt da schon.

Hier erklärt auch noch einmal jemand, wie das mit den Prozenten läuft:
https://www.der-betze-brennt.de/forum/viewtopic.php?p=1288924#p1288924

Das mit der Mehrheit war auf die qualifizierte Mehrheit der Anteile, also 75% bezogen. Das hat nichts mit der Mehrheit der Stimmrechte im Beirat ober im AR der KGaA zu tun.

Und warum will der Investor diese Mehrheit?
Ganz einfach: Weil er so, und nur so, sicherstellen kann, dass er dem FCK jederzeit über eine Kapitalerhöhung frisches Eigenkapital zuführen kann. Ihm ist sicherlich bewusst, dass für den Weg nach oben inkl. Lösung des Stadionproblems mehr Geld als 20 Mio. benötigt werden und will sicherstellen, dass Kapitalerhöhungen nicht blockiert werden können. Hier soll möglichst viel Kapital zugeführt werden!

Was wollen die "Regionalen"?
Denen genügen 26% der Anteile, das reicht nämlich, um eine Kapitalerhöhung zu blockieren, etwa, weil man die Kohle dafür gar nicht hätte. Zusätzlich streben sie aber noch die Mehrheit der Stimmrechte im AR der KGaA an. Bedeutet also: Im regionalen Modell soll möglichst wenig Kapital fließen bei gleichzeitig größtmöglicher Einflussnahme. Sie wissen, dass sie für den Weg, den der neue Investor gehen will, nicht genug Luft auf der Pumpe haben. Daher will man diesen Weg blockieren können.

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"Die Fußballbegeisterung ist ein Jugendleiden, das einen ein Leben lang begleitet"
(Pier Paolo Pasolini)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Roon_Bub am 07.07.2020 um 10:33 Uhr bearbeitet
Finanzen |#2943
07.07.2020 - 10:34 Uhr
Zitat von A-Sinned
Zumindest wird deutlich, warum das Angebot noch nicht angebommen wurde. Hier muss es wohl noch tiefgreifende Gespräche geben, ob das sportliche konzept des Investors mit unserem vereinbar ist, ob das Konpetenzteam auch Erfahrung aus dem (vorzugeeise) deutschen Profifußball mitbringt und ob dem Investor überhaupt die 50+1 bewusst sind. Denn allein entscheiden wird er nie können. Selbst wenn er den ganzen AR hinter sich bringt reicht eine JMV um einen neuen zu wählen der dafür da ist ihm ans Bein zu pissen. Wir reden hier von einer tiefgreifenden strategischen Partnerschaft und keinem Verkauf des Vereins (Letzteres ist trotz Ausgliederung nicht in der Konsequenz möglich)

Allein aus dem Interview klingt das jedenfalls so, als stelle sich der Investor das alles ein wenig zu einfach vor. Muss natürlich nicht so sein, immerhin dürfte er gewusst haben, dass das Interview öffentlich gemacht wird und hat vermutlich seine Antworten etwas aimpler gewählt. So oder so hoffe ich natürlich, dass die Verantwortlichen darauf eingehen, einen gemeinsamen Konsens finden und wir hier die Grundlage für den sportlichen Erfolg setzen.

Das ist genau der Punkt, darauf will ich auch hinaus. Ich bin nicht zwingend gegen diesen Investor, aber die Informationen aus dem Interview reichen mir auch nicht für ein PRO-Votum. Er muss sich hier EINFÜGEN, er kauft den FCK nicht. Dreht doch das Bild einfach mal um: Alle triefen vor Verständnis, dass ein Investor mitreden will. Warum sollen regionale Investoren dann bitte mit einem Gesamtanteil unter 25% bei einem einzelnen Großinvestor mit 75%+-Anteilen hier einsteigen? Was ist dann mit deren Mitsprache- und Mitgestaltungsrechten?

Ich sage nicht, man solle das Angebot ablehnen, sondern ich verstehe, dass hier eine äußerst komplexe Situation besteht, wo man auch seitens des AR nicht sofort zustimmt (auch wenn man es letztendlich nicht entscheidet). Es ist mir einfach zu billig, zu glauben, dass Team Merk deshalb verhalten ist, weil sie im regionalen Klüngel mit drinstecken. So etwas hätte ihnen vor diesem Angebot nie jemand unterstellt.

Aber wie gesagt, Team Merk entscheidet ja auch gar nicht über Annahme oder Ablehnung des Angebots. Jedenfalls geht aus dem Interview für mich hinsichtlich des Investors weder eine vertiefte Kenntnis unserer Strukturen (kein direkter Investoreneinfluss auf das operative Geschäft) noch der Nachweis einer hinreichend spezifischen sportlichen Expertise hervor. Und unter Zusammenarbeit versteht er, dass andere ihn gerne bei der Verfolgung seiner feststehenden Pläne unterstützen dürfen. Sorry, aber da verstehe ich dann auch die Zurückhaltung der regionalen Investoren. Und habe selber auch ein mulmiges Gefühl.

EDIT: @Roon_Bub - Merci für den Hinweis, aber mir war das schon klar. Die Frage der Entscheidungsmacht über eine Kapitalerhöhung ist aber das A und O der ganzen Sache und wichtiger als Gremienmehrheiten. Gegen einen solchen Koloß kann sich niemand mehr wehren, egal wie die Mehrheiten dann sind.

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502 Bad Gateway
nginx

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 07.07.2020 um 10:45 Uhr bearbeitet
Finanzen |#2944
07.07.2020 - 10:38 Uhr
Zitat von Newtrial

Warum sollen regionale Investoren dann bitte mit einem Gesamtanteil unter 25% bei einem einzelnen Großinvestor mit 75%+-Anteilen hier einsteigen? Was ist dann mit deren Mitsprache- und Mitgestaltungsrechten?

Sorry, du warst sicher schon mit tippen fertig. Aber genau um diese Frage zu beleuchten habe ich in meinen Beitrag oben noch was dazu eingefügt. Vielleicht dient das dem Verständnis dafür, was es mit den 75% und 25% auf sich hat.

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"Die Fußballbegeisterung ist ein Jugendleiden, das einen ein Leben lang begleitet"
(Pier Paolo Pasolini)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Roon_Bub am 07.07.2020 um 10:39 Uhr bearbeitet
Finanzen |#2945
07.07.2020 - 10:40 Uhr
Zitat von elbepower
Zitat von Marbod

Ich hab eine Nacht drüber geschlafen und ich muss sagen, bei all der Verlockung des großen Geldes, ich würde es begrüßen, wenn Kessler und Merk ihren Weg weitergehen.


Im Gegensatz zum Vorhaben vom Investor,weiß doch Keiner wo dieser Weg von Merk und Co.hinführen soll.Warum also sollte man dieser Sache, Vertrauen schenken.


Also so würde ich das nicht sagen wollen. Die haben bei ihrer Wahl im Dezember schon genau gesagt, was sie machen wollen. Das haben sie auch so getan. Dann kam Corona und hat der weiteren Planung einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Sie sagen auch in der aktuellen Situation was sie machen wollen. Nämlich nicht einem einzigen Investor das Heft des Handelns in die Hand zu geben, sondern mit der bestehenden Mannschaft- womit alle in Geschäftsstelle und sportlichem Team gemeint sind - in Partnerschaft mit verschiedenen Investoren gemeinsam den FCK kontinuierlich weiterzuentwickeln und nach vorne zu bringen. Das erklärte Ziel ist es wieder bis in die Bundesliga aufzusteigen.

Dass das nur mit EK durch Investoren geht ist jedem klar, so naiv ist hier niemand, aber die Bedingungen darüber müssen passen. Und wenn es der Geschäftsführung und dem AR nicht passt, dann haben die auch gute Gründe dafür.
Finanzen |#2946
07.07.2020 - 10:42 Uhr
Zitat von OutsideFCK
Haha es wird sicher über eine fiktive Summe von 20 Millionen beschwert. Wir sind Pleite!!! Hat das noch niemand gecheckt von den rosaroten?


Ja, aber deswegen darf man trotzdem niemals leichtfertig das Heft des Handelns aus der Hand geben. Solange man Handlungsbedarf und Möglichkeiten sieht die Situation zugunsten des FCK zu bessern, dann ist der Geschäftsführer dazu verpflichtet.
Finanzen |#2947
07.07.2020 - 10:43 Uhr
Ich denke aus FCK Sicht wäre es das cleverste, wenn man Investoren findet, die jetzt den FCK erstmal retten und später bereit sind mit einem Großinvestor zusammen zu arbeiten - eben weil es ihnen nicht um die Macht und das Ansehen geht, sondern wirklich um die Investition. Wenn man das Insolvenzverfahren dann beendet hat, dann kann man anschließend einen langwierigen Prozess mit eben solchen Dubai-Investoren führen. Der schließt ja auch selber nicht aus, dass der FCK später nochmal auf ihn zu kommen kann.


Und wenn das ein sportlichen Konzept ist, dem sich alle anschließen können, dann kann man sich auch als Verein da hinten anstellen und den Investor den Plan umsetzen lassen und dabei bestmöglich supporten.
Finanzen |#2948
07.07.2020 - 10:50 Uhr
Naja, Becca hatte von BIS zu 25 Millionen Euro geredet, was eben auch 0 Euro implizierte.
Dieser Herr spricht von 20 Millionen Anschubfinanzierung in Liga Drei. Das heißt, diese Summe ist fix. Und daran muss er sich auch messen lassen, ebenso hat er der Form der Einlage (Kapitalerhöhung) nicht widersprochen, so dass man auch von EK statt von FK auszugehen hat.
Zumal Kredite im jetzigen Zeitpunkt auch gar keinen Sinn haben.

Was danach kommt, hat er nicht gesagt. Aber diese 20 Millionen führen uns vielleicht(!) in die Zweite Liga. Kann er dort Geld verdienen? Nein, jedenfalls nicht in einer Größenordnung, in der sich ein Investment in einen Fußballverein rentiert.
Also halte ich es nicht für Träumerei, davon auszugehen, dass im Bedarfsfall noch deutlich größere Summen aufgebracht werden können.
Nur in der Bundesliga kann man anfangen, mit dem FCK und seiner Fanbase Geld zu verdienen. Also muss man auch Geld in die Hand nehmen, um dort hinzukommen.

Also halte ich die wirtschaftliche Seite tatsächlich für am wenigsten problematisch.

Schwierigkeiten habe ich mit seinen Ansprüchen auf die qualifizierte Mehrheit, ohne dass klar ist, was das beinhaltet: Entscheidungsgewalt über die GF? Stimmenmehrheit in den Gremien? Entmachtung des eV? Ein wirkliches Bekenntnis zum 4-Säulen-Modell habe ich nämlich nicht gelesen. Da steht nur drin, dass andere sich gerne als Minderheit beteiligen dürfen. Dass der FCK "Herr im eigenen Haus" bleibt, lese ich hier nicht heraus.

Auch die sportliche Seite ist so eine Sache. Aber leitet doch nicht aus diesem Interview ab, dass er keinen Plan vom deutschen Profifußball hat. Wenn er sein Geld schützen will, wird er sich entsprechende Berater ins Boot holen. Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass er mit der Axt das FWS betreten und erst mal Schommers, Notzon, SOV und den halben Kader rausschmeißen würde.
Vielmehr denke ich, dass er dann, wenn etwas nicht funktioniert, mit harter Hand einschreitet.

Der Mann hat ja keine 20 Millionen zu verschenken oder zu versenken. Und Ismaik bei 60 sollte abschreckendes Beispiel genug sein, dass große Namen keinen Erfolg garantieren.
Er wird auch kaum sein Olympia-Team bei uns reinschicken wollen. Dass keine Namen oder Konzepte in einem Interview mit einem Fanzine näher vorgestellt werden, ist doch klar.
Das sind Fragen, die man der Öffentlichkeit beantwortet, wenn man den Zuschlag bekommen hat. Nicht vorher.

Jetzt geht es dem Investor ja nur darum, den Zuschlag überhaupt zu erhalten. Und dafür ist die wirtschaftliche Seite viel relevanter, denn weder kann der Gläubigerausschuss oder der Sachwalter ein sportliches Konzept inhaltlich beurteilen noch wird es diese Parteien interessieren.
Finanzen |#2949
07.07.2020 - 10:51 Uhr
Zitat von Muh87
Ich denke aus FCK Sicht wäre es das cleverste, wenn man Investoren findet, die jetzt den FCK erstmal retten und später bereit sind mit einem Großinvestor zusammen zu arbeiten - eben weil es ihnen nicht um die Macht und das Ansehen geht, sondern wirklich um die Investition.

Das wird nicht möglich sein: der FCK braucht jetzt, also um die Folgesaison zu spielen so viel Geld, daß der fehlende Betrag bemessen an einem realistischen Vereinswert mehr als 25% ausmacht und somit der/die Geldgeber sich gegen eine spätere Kapitalerhöhung (sprich: Einstieg eines "dicken Fischs") aussprechen könnten.

Bleibst du unter 25% und hällst dir die Kapitalerhöhung offen wirst du keinen Investor finden, der dir die nächste Saison finanziert. Das wurde sicher schon im letzten halben Jahr (wenn nicht noch länger) versucht.

•     •     •

"Die Fußballbegeisterung ist ein Jugendleiden, das einen ein Leben lang begleitet"
(Pier Paolo Pasolini)
Finanzen |#2950
07.07.2020 - 10:53 Uhr
Wir stolpern von Scheideweg zu Scheideweg.

Eins ist klar, egal welcher Weg jetzt beschritten wird -
er wird einige Leute mitnehmen, einige verlieren.
Und weil wir uns das eben nicht trauen - auch gegen eine Vielzahl von Fans
eine Entscheidung zu treffen, sind wir wie das Kaninchen vor der Schlange.

Ich las unlängst, was das Problem der derzeitigen Politiker ist.
Wir leben in einer Ich-zuerst-Gesellschaft, in der einjeder sehr konkret
und egoistisch seinen Dunstkreis und seine Probleme formuliert
und von der Politik erwartet, dass sie sofort und gleich erledigend individuell darauf eingeht.
So, in ihrem "ich will wieder gewählt werden - Wahn", springen die Politiker ständig
auf die Bedürfnisse einzelner Menschen oder Gruppen, verzetteln sich
und alle werden in der Gesamtheit unzufriedener,
weil die Politiker das Große und Ganze nicht im Blick haben.
So ein bisschen verhält es sich auch beim FCK.

Wir werden für eine Gruppe eine unschöne Entscheidung treffen müssen.
Und Risiko wird es geben. Bei egal welcher Lösung.
Und wir sehen vieles ständig auch viel zu negativ.
Das ist auch ein Punkt.

Gut wäre: der große Investor verbessert wirklich die Strukturen beim FCK
und der sportliche Erfolg eint. Das war schon immer so.
Das Pulverfass gab es schon früher..hätte es auch in den 90er schon gegeben,
wenn nicht 2 Meisterschaften und 2 Pokalsiege rausgesprungen wären.
Falls die Regios in Liga 2 und mit Fernsehgeldern begreifen,
dass der FCK hochkommt und man damit Geld verdienen kann,
überlegen sie es sich vielleicht doch noch zu partizipieren.

Gut wäre auf der anderen Seite:
die Anschubsfinanzierung durch die Regios, falls sie zum Tragen kommen,
fruchtet. Die Mannschaft, mittlerweile das 3.Jahr in Liga 3 ist wehrhaft genug
und spielt oben mit und steigt in 1,2 Jahren wirklich auf.
Merk würde als der große Gewinner aus allem herausgehen
und man würde weitere mittelschwere Investoren finden. Ähnliches Kaliber
wie die Regios. Bei denen stellt sich mir nur die Frage..
bei 7? Regios...gibt es da einen Sprecher? Geht das lange gut..?
Viele Köche, alle haben Geld drinhängen..könnte schwierig werden.

Hilfreich wird es aber nicht sein, wenn dann eine Entscheidung getroffen wurde,
egal für wen sie ausgeht, weiterhin im Hintergrund herumzurumoren
und das als berechtigte Kritik zu verkaufen.
Kritisch bleiben ja, aber einen Weg muss man dann eben auch mal mitgehen.

Man wird die Aussagen/den Plan der Regios lesen und abwarten müssen.
Aber auch der wird einige bedienen und das auch mit Recht.

Ich bezweifele auch, dass die Regios bei ihrer Haltung bleiben werden,
dass sie niemanden als Investor neben sich dulden. Negieren die wirklich das
4-Säulenmodell? Ich hoffe diese Frage wird als erstes gestellt.

Ich denke es geht eher um die Art wie sich dieser jene große Investor
neben ihnen "aufspielt".
Sind wir doch mal ehrlich...
kommt der Dubai-Investor ist das 4-Säulenmodell zwar schön und irgendwie wird
es formal eingehalten, aber die Musik bestimmt er.
Manche sagen, dass das gut ist, weil es schlimmer nicht mehr werden kann
(ob das aber ein Zukunftsansatz für den FCK sein sollte...ich weiß nicht...).
Aber wir sind dann ein Investor-geführter Verein und das 4-Säulenmodell
ist Geschichte. Das gibt es auf dem Papier.
Um das, was in einem FUßBALLVEREIN geht, bestimmt dieser Investor. Fußball.
Das Sportliche. Das will er, um sein Invest voranzutreiben, erfolgreich gestalten.
Und verbunden damit, als Einsatz-und Düngemittel: Das Geld.
Und da er Hauptinvestor ist mit 75% ist das halt mehr als eine Scheindiktatur.
Das Sportliche vorantreiben ist gut für uns. Fans. Dem Sinn dieses Vereins.
Aber der Rest, andere Investoren, Fans, Mitglieder, haben da nix mehr zu melden.
Das ist schon klar, dass das mit der Ausgliederung so beschlossen wurde.
Ich denke bei den Regios, weil Verbundenheit und auch gleichzeitig Fans
in der Region haben viele Fans noch das Gefühl geldgebende Vertreter,
die mitreden im Verein zu haben.

Ich denke, dass die diskutierten cyan-Trikots, die durch Becca vermutet wurden,
noch ein warmer feuchter Furz gegen das ist, was uns jetzt ins Haus steht.

Und man wird erkennen müssen, dass sich immer eine Richtung durchsetzt.
Auch das wären Bader/Banf/Becca usw. damals gewesen.
Und immer auf Kosten anderer, deren Haltung. Auch das geschieht jetzt wieder.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Callavera am 07.07.2020 um 10:57 Uhr bearbeitet
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