Finanzen
02.12.2019 - 16:18 Uhr
Zitat von running-man
Scheitert dies, kommt das Obstruktionsverbot ins Spiel.
Gesetzestext:
§ 245 Obstruktionsverbot
(1) Auch wenn die erforderlichen Mehrheiten nicht erreicht worden sind, gilt die Zustimmung einerAbstimmungsgruppe als erteilt, wenn
1. die Angehörigen dieser Gruppe durch den Insolvenzplan voraussichtlich nicht schlechter gestellt werden, alssie ohne einen Plan stünden,
2. die Angehörigen dieser Gruppe angemessen an dem wirtschaftlichen Wert beteiligt werden, der auf derGrundlage des Plans den Beteiligten zufließen soll, und
3. die Mehrheit der abstimmenden Gruppen dem Plan mit den erforderlichen Mehrheiten zugestimmt hat.
Davon ausgehend, dass der FCK selbst praktisch nichts mehr hat, würden in der Regelinsolvenz sämtliche Gläubiger (auch QLB und Herr Weichel) praktisch nichts bekommen. Möglicherweise kann ein Insolvenzverwalter über Anfechtungen noch das eine oder andere Milliönchen aus der abgetretenen Grill-Ablöse oder den abgetretenen DK-Einnahmen oder sonstwo hereinholen. Das dürfte aber zum Einen den Braten nicht allzu fett machen und zum Anderen ohnehin im Wesentlichen zu Lasten des durch diese Geschäfte möglicherweise unberechtigt bevorzugten Gläubigers gehen.
Daher dürfte ein recht geringer Betrag ausreichen, um das Obstruktionsverbot auszulösen. D.h. ich nehme an, dass der Betrag, dem ein Neuinvestor jetzt bringen müsste, um einen in Eigenregie erstellten Insolvenzplan gegen QLB durchzusetzen, sehr überschaubar wäre (im Vergleich zu den im Raum stehenden Gesamtsummen oder der laut Voigt vor Corona benötigten Summe von 11 Mio.).
Gruß aus der Pfalz
Scheitert dies, kommt das Obstruktionsverbot ins Spiel.
Gesetzestext:
§ 245 Obstruktionsverbot
(1) Auch wenn die erforderlichen Mehrheiten nicht erreicht worden sind, gilt die Zustimmung einerAbstimmungsgruppe als erteilt, wenn
1. die Angehörigen dieser Gruppe durch den Insolvenzplan voraussichtlich nicht schlechter gestellt werden, alssie ohne einen Plan stünden,
2. die Angehörigen dieser Gruppe angemessen an dem wirtschaftlichen Wert beteiligt werden, der auf derGrundlage des Plans den Beteiligten zufließen soll, und
3. die Mehrheit der abstimmenden Gruppen dem Plan mit den erforderlichen Mehrheiten zugestimmt hat.
Davon ausgehend, dass der FCK selbst praktisch nichts mehr hat, würden in der Regelinsolvenz sämtliche Gläubiger (auch QLB und Herr Weichel) praktisch nichts bekommen. Möglicherweise kann ein Insolvenzverwalter über Anfechtungen noch das eine oder andere Milliönchen aus der abgetretenen Grill-Ablöse oder den abgetretenen DK-Einnahmen oder sonstwo hereinholen. Das dürfte aber zum Einen den Braten nicht allzu fett machen und zum Anderen ohnehin im Wesentlichen zu Lasten des durch diese Geschäfte möglicherweise unberechtigt bevorzugten Gläubigers gehen.
Daher dürfte ein recht geringer Betrag ausreichen, um das Obstruktionsverbot auszulösen. D.h. ich nehme an, dass der Betrag, dem ein Neuinvestor jetzt bringen müsste, um einen in Eigenregie erstellten Insolvenzplan gegen QLB durchzusetzen, sehr überschaubar wäre (im Vergleich zu den im Raum stehenden Gesamtsummen oder der laut Voigt vor Corona benötigten Summe von 11 Mio.).
Gruß aus der Pfalz
Da würde ich dann doch nochmal einhaken, denn das sehe ich deutlich anders:
§ 245 Absatz 1 InsO enhtält keine entweder / oder - Aufzählung.
Das bedeutet: Sowohl Nr. 1, Nr. 2 als auch Nr. 3 müssen zwingend erfüllt sein, damit die Zustimmung trotzdem erteilt wird!
In dem von dir aufgeführten Szenario wären zwar Nr. 1 und 2 gegeben, sollte es unter den Gläubigergruppen jedoch keine Mehrheit zur Annahme des Plans geben, scheitert die Planinsolvenz trotzdem!
Wäre dies nicht Vorraussetzung, wäre ja jedes Planinsolvenzverfahren ohne Problem und Chance für die Gläubiger positiv. Ist es allerdings nicht.
Zitat von running-man
Ich habe im Rahmen des Insolvenzplanes wenig Angst vor QLB. Denen wird man leicht vorrechnen können, dass der Plan für Sie mehr enthält als eine Regelinsolvenz. Und damit gilt deren Zustimmung dann als erteilt (extrem verkürzte Darstellung). Und von Herrn Becca wird möglicherweise ein guter Insolvenzverwalter sogar noch Geld holen (Stichwort "inkongruente Sicherung").
Wer mir Sorge macht, ist Herr Weichel. Der dürfte tatsächlich die Macht haben, den FCK und auch einen Insolvenzverwalter (egal, ob Plan oder Regel) vor die Alternative zu stellen: 3,2 Mio € per anno oder Abschied vom Betzenberg. Und derartige z.T. fast "trumpartig" anmutende Züge ("ich fordere zum Wohle meiner Stadt" in Kombination mit "denn sie wissen nicht, was sie tun" sehe ich bei ihm gelegentlich (guckst Du hier: https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/kaiserslautern/kaiserslautern-fck-insolvenz-stadionpacht-100.html ).
Gruß aus der Pfalz
Zitat von pulder
...
Ich will damit sagen, vom FCK kann zur Verbesserung des Gläubigerangebots kaum noch etwas an
Quote kommen und je nachdem wie sich Weichel verhält, kann der mit der Miethöhe von 3,2 Mios.
jede Fortführungsprognose unmöglich machen. Auf den ersten Blick ist das Planinsolvenzverfahren
zu diesem Zeitpunkt der geeignete Fluchtweg, aber der kann auch ganz schnell zur Sackgasse werden.
...
Ich will damit sagen, vom FCK kann zur Verbesserung des Gläubigerangebots kaum noch etwas an
Quote kommen und je nachdem wie sich Weichel verhält, kann der mit der Miethöhe von 3,2 Mios.
jede Fortführungsprognose unmöglich machen. Auf den ersten Blick ist das Planinsolvenzverfahren
zu diesem Zeitpunkt der geeignete Fluchtweg, aber der kann auch ganz schnell zur Sackgasse werden.
Ich habe im Rahmen des Insolvenzplanes wenig Angst vor QLB. Denen wird man leicht vorrechnen können, dass der Plan für Sie mehr enthält als eine Regelinsolvenz. Und damit gilt deren Zustimmung dann als erteilt (extrem verkürzte Darstellung). Und von Herrn Becca wird möglicherweise ein guter Insolvenzverwalter sogar noch Geld holen (Stichwort "inkongruente Sicherung").
Wer mir Sorge macht, ist Herr Weichel. Der dürfte tatsächlich die Macht haben, den FCK und auch einen Insolvenzverwalter (egal, ob Plan oder Regel) vor die Alternative zu stellen: 3,2 Mio € per anno oder Abschied vom Betzenberg. Und derartige z.T. fast "trumpartig" anmutende Züge ("ich fordere zum Wohle meiner Stadt" in Kombination mit "denn sie wissen nicht, was sie tun" sehe ich bei ihm gelegentlich (guckst Du hier: https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/kaiserslautern/kaiserslautern-fck-insolvenz-stadionpacht-100.html ).
Gruß aus der Pfalz
Dass man mit Quattrex und Lagardere eine Regelung finden kann, glaube ich auch, deshalb habe ich
explizit Becca erwähnt. Aus dem bisherigen Verhalten Beccas heraus, vermute ich, dass er aus Willkür
den Prozess, der eh schon in kurzer Zeit durchlaufen sein muss, mit Einsprüchen, Widersprüchen und
Anfechtungen torpediert und verzögert. Leider ist es nicht gelungen Becca als Gläubiger zu vermeiden.
Bei Weichel muss ich passen. Den Mann verstehe ich nicht. Es kann doch nicht sein, dass der wirklich
eine Ruine über der Stadt hinterlässt und den FCK wegradiert.
Zitat von running-man
Was ist daran verkehrt wenn Weichel alles für die Stadt tut. Dafür wurde er von den Bürgern gewählt. Den Bürgern gehen jährlich ca. 2,8 Mio. Euro durch den FCK verloren. Sie verzichten dabei auch auf Infastrukturmaßnahmen, kulturellen Betrieb usw. Soll das richtig sein? Es gont nd er Stadt nicht nur FCK-Fans
Als Bürger der Stadt würde ich von meinem OB verlangen, dass die ausstehenden Mieten abgegolten werden. Im Privaten würdest du von deinem Mieter auch die offenen Rückstände einfordern.
Zitat von pulder
...
Wer mir Sorge macht, ist Herr Weichel. Der dürfte tatsächlich die Macht haben, den FCK und auch einen Insolvenzverwalter (egal, ob Plan oder Regel) vor die Alternative zu stellen: 3,2 Mio € per anno oder Abschied vom Betzenberg. Und derartige z.T. fast "trumpartig" anmutende Züge ("ich fordere zum Wohle meiner Stadt" in Kombination mit "denn sie wissen nicht, was sie tun" sehe ich bei ihm gelegentlich (guckst Du hier: https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/kaiserslautern/kaiserslautern-fck-insolvenz-stadionpacht-100.html ).
Gruß aus der Pfalz
...
Wer mir Sorge macht, ist Herr Weichel. Der dürfte tatsächlich die Macht haben, den FCK und auch einen Insolvenzverwalter (egal, ob Plan oder Regel) vor die Alternative zu stellen: 3,2 Mio € per anno oder Abschied vom Betzenberg. Und derartige z.T. fast "trumpartig" anmutende Züge ("ich fordere zum Wohle meiner Stadt" in Kombination mit "denn sie wissen nicht, was sie tun" sehe ich bei ihm gelegentlich (guckst Du hier: https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/kaiserslautern/kaiserslautern-fck-insolvenz-stadionpacht-100.html ).
Gruß aus der Pfalz
Was ist daran verkehrt wenn Weichel alles für die Stadt tut. Dafür wurde er von den Bürgern gewählt. Den Bürgern gehen jährlich ca. 2,8 Mio. Euro durch den FCK verloren. Sie verzichten dabei auch auf Infastrukturmaßnahmen, kulturellen Betrieb usw. Soll das richtig sein? Es gont nd er Stadt nicht nur FCK-Fans
Als Bürger der Stadt würde ich von meinem OB verlangen, dass die ausstehenden Mieten abgegolten werden. Im Privaten würdest du von deinem Mieter auch die offenen Rückstände einfordern.
Quelle: www.sueddeutsche.de
Ich bin selbst mit 5000 Euro solidarisch beteiligt", sagte der 71-Jährige. Das Geld habe er vor einem Jahr im Rahmen der Fan-Anleihen gegeben und nicht erwartet, es zurückzubekommen.
Tiefere Ursachen der Finanzkrise des Vereins sehe er nicht in dem Bau des Fritz-Walter-Stadions für die WM 2006, sondern in der Zeit nach der deutschen Meisterschaft der Pfälzer 1998. "Es war damals eine Entscheidung des Vereins, sich für die Weltmeisterschaft zu bewerben. Ich habe die Entscheidung unterstützt und stehe dazu", sagte Beck. "Wir wären in und um Kaiserslautern an vielen Stellen nicht so weit wie wir heute sind, ohne dieses Ziel WM."
Kurt B. Zur Insolvenz. Tiefere Ursachen der Finanzkrise des Vereins sehe er nicht in dem Bau des Fritz-Walter-Stadions für die WM 2006, sondern in der Zeit nach der deutschen Meisterschaft der Pfälzer 1998. "Es war damals eine Entscheidung des Vereins, sich für die Weltmeisterschaft zu bewerben. Ich habe die Entscheidung unterstützt und stehe dazu", sagte Beck. "Wir wären in und um Kaiserslautern an vielen Stellen nicht so weit wie wir heute sind, ohne dieses Ziel WM."
Quelle: twitter.com
Liebe #Betze-TL, wir sprechen morgen im Podcast natürlich über die Insolvenz. Gäste: Der Generalbevollmächtigte des FCK, Dirk Eichelbaum und der vom Amtsgericht zum vorläufigen Sachwalter bestellte Dr. Andreas Kleinschmidt. Habt ihr Fragen an die beiden? Dann schickt sie gerne.
Falls jemand im übrigen Fragen hat, die euch evtl. Dirk Eichelbaum oder der Insolvenzverwalte Dr. Andreas Kleinschmidt beantworten können: Sie sind beide am morgigen Mittwoch zu Gast beim SWR Podcast - NUR DER FCK, welcher morgen Nachmittag wieder ausgestrahlt wird.
Hierzu frägt Sebastian Zobel vom SWR auf Twitter nach Fragen, die den beiden Protagonisten gestellt werden können.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von CrackPitt am 16.06.2020 um 13:45 Uhr bearbeitet
[quote=Callavera
Umso besser! Das wäre ja fast genial. Das wäre genau der Punkt,
der die Situation zugunsten des FCK wenden könnte.
Die neuen Investoren (oder DER neue Investor) hilft mit
uns von diesen Altlasten zu befreien mit diesem Plan.
Und damit sind alle Spatzen gefangen.
Das Problem ist, und das hat der FCK nun oft genug betont, die Investoren, die aktuell noch mit dem FCK verhandeln, machen es zur Bedingung, dass der FCK grösstenteils entschuldet ist. Deine Forderung, dass die sich an den Altschulden bedienen ist also ganz einfach nur Quatsch.
Vor Corona gab es welche, die 11 Mio zahlen wollten trotz der Altschulden, aber weg sagt uns denn, dass die nach Corona noch können/wollen.
Vielleicht sind es nun ganz andere und die machen es einfach zur Bedingung. Punkt. Da gibt es nix zu verhandeln. Der FCK hat ja nun nicht gerade die Auswahl welchen Investor er nimmt, sondern muss froh sein, wenn es überhaupt einen gibt. Sonst bringt die ganze Insolvenz nämlich nichts!
Umso besser! Das wäre ja fast genial. Das wäre genau der Punkt,
der die Situation zugunsten des FCK wenden könnte.
Die neuen Investoren (oder DER neue Investor) hilft mit
uns von diesen Altlasten zu befreien mit diesem Plan.
Und damit sind alle Spatzen gefangen.
Das Problem ist, und das hat der FCK nun oft genug betont, die Investoren, die aktuell noch mit dem FCK verhandeln, machen es zur Bedingung, dass der FCK grösstenteils entschuldet ist. Deine Forderung, dass die sich an den Altschulden bedienen ist also ganz einfach nur Quatsch.
Vor Corona gab es welche, die 11 Mio zahlen wollten trotz der Altschulden, aber weg sagt uns denn, dass die nach Corona noch können/wollen.
Vielleicht sind es nun ganz andere und die machen es einfach zur Bedingung. Punkt. Da gibt es nix zu verhandeln. Der FCK hat ja nun nicht gerade die Auswahl welchen Investor er nimmt, sondern muss froh sein, wenn es überhaupt einen gibt. Sonst bringt die ganze Insolvenz nämlich nichts!
Zitat von jochenkoeln
Vor Corona gab es welche, die 11 Mio zahlen wollten trotz der Altschulden, aber weg sagt uns denn, dass die nach Corona noch können/wollen.
Vor Corona gab es welche, die 11 Mio zahlen wollten trotz der Altschulden, aber weg sagt uns denn, dass die nach Corona noch können/wollen.
Na ja, wie mehrfach betont, hat der FCK den Gläubigern ja 10% bei einem Schuldenschnitt angeboten. Und das Geld hat er nun mal nicht selbst. Also muss es auch aktuell schon noch jemanden Externen geben, der da zahlungsbereit ist.
@Roon_Bub hat natürlich recht, dass die 11 Mio-Deckung zur Lizenzsicherung und die aktuelle Schuldenschnittsache zwei verschiedene Schubladen sind, von daher darf man nicht davon ausgehen, dass diese Summe aktuell als Verhandlungsmasse bereitsteht. Und @Martin_112 hat (wie Du jetzt auch) zurecht angemerkt, dass durch Corona die Mittel von potenziellen Investoren auch deutlich geschrumpft sein können/werden.
Dennoch: Die Summe, die zur Realisierung eines Schuldenschnitts nötig ist (mag die Quote nun bei 10% oder 20% liegen), ist halbwegs überschaubar, besonders wenn man sie auf mehrere Neuinvestoren aufteilen könnte. Würden wir an diesem Punkt VOLLSTÄNDIG in der Sackgasse stecken, so würde man diesen Weg der Planinsolvenz gar nicht beschreiten können.
Aber mich haben diese kategorischen Aussagen von SOV schon auch sehr irritiert, weil sie in der Tat danach klangen, dass kein Neuinvestor auch nur einen Euro bereitstellen würde, mit dem die Gläubiger bedient werden. Wäre dies Fakt, so wären wir in der Tat am Ende.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 16.06.2020 um 14:25 Uhr bearbeitet Zitat von Newtrial
Na ja, wie mehrfach betont, hat der FCK den Gläubigern ja 10% bei einem Schuldenschnitt angeboten. Und das Geld hat er nun mal nicht selbst. Also muss es auch aktuell schon noch jemanden Externen geben, der da zahlungsbereit ist.
Zitat von jochenkoeln
Vor Corona gab es welche, die 11 Mio zahlen wollten trotz der Altschulden, aber weg sagt uns denn, dass die nach Corona noch können/wollen.
Vor Corona gab es welche, die 11 Mio zahlen wollten trotz der Altschulden, aber weg sagt uns denn, dass die nach Corona noch können/wollen.
Na ja, wie mehrfach betont, hat der FCK den Gläubigern ja 10% bei einem Schuldenschnitt angeboten. Und das Geld hat er nun mal nicht selbst. Also muss es auch aktuell schon noch jemanden Externen geben, der da zahlungsbereit ist.
Ja zahlungsbereit sicher, aber halt nicht wie von calvadera gefordet 25-50%(so verstehe ich ihn zumindest) sondern halt nur in den angebotenen Rahmen 10%+x (wobei x sicher <=10% sein dürften).
Zitat von jochenkoeln
Zitat von Newtrial
Na ja, wie mehrfach betont, hat der FCK den Gläubigern ja 10% bei einem Schuldenschnitt angeboten. Und das Geld hat er nun mal nicht selbst. Also muss es auch aktuell schon noch jemanden Externen geben, der da zahlungsbereit ist.
Ja zahlungsbereit sicher, aber halt nicht wie von calvadera gefordet 25-50%(so verstehe ich ihn zumindest) sondern halt nur in den angebotenen Rahmen 10%+x (wobei x sicher <=10% sein dürften).Zitat von jochenkoeln
Vor Corona gab es welche, die 11 Mio zahlen wollten trotz der Altschulden, aber weg sagt uns denn, dass die nach Corona noch können/wollen.
Vor Corona gab es welche, die 11 Mio zahlen wollten trotz der Altschulden, aber weg sagt uns denn, dass die nach Corona noch können/wollen.
Na ja, wie mehrfach betont, hat der FCK den Gläubigern ja 10% bei einem Schuldenschnitt angeboten. Und das Geld hat er nun mal nicht selbst. Also muss es auch aktuell schon noch jemanden Externen geben, der da zahlungsbereit ist.
Sagen wir mal so: Es wäre eine merkwürdige Verhandlungstaktik, wenn der FCK mit dem 10%-Angebot schon das Ende der Fahnenstange offeriert hätte. Ein bißchen Verhandlungsspielraum muss da schon noch einkalkuliert sein. Ich würde aber auch eher 15% als 25% als höchstens machbar ansehen - ohne dafür allerdings irgendwelche Aussagen, Belege oder Indizien zu haben. Bei 50% werden wir aber ganz sicher nicht landen, das kann ich mir absolut nicht vorstellen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 16.06.2020 um 14:37 Uhr bearbeitet Zitat von speedy7059
Zitat von running-man
Was ist daran verkehrt wenn Weichel alles für die Stadt tut. Dafür wurde er von den Bürgern gewählt. Den Bürgern gehen jährlich ca. 2,8 Mio. Euro durch den FCK verloren. Sie verzichten dabei auch auf Infastrukturmaßnahmen, kulturellen Betrieb usw. Soll das richtig sein? Es gont nd er Stadt nicht nur FCK-Fans
Als Bürger der Stadt würde ich von meinem OB verlangen, dass die ausstehenden Mieten abgegolten werden. Im Privaten würdest du von deinem Mieter auch die offenen Rückstände einfordern.
Zitat von pulder
...
Wer mir Sorge macht, ist Herr Weichel. Der dürfte tatsächlich die Macht haben, den FCK und auch einen Insolvenzverwalter (egal, ob Plan oder Regel) vor die Alternative zu stellen: 3,2 Mio € per anno oder Abschied vom Betzenberg. Und derartige z.T. fast "trumpartig" anmutende Züge ("ich fordere zum Wohle meiner Stadt" in Kombination mit "denn sie wissen nicht, was sie tun" sehe ich bei ihm gelegentlich (guckst Du hier: https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/kaiserslautern/kaiserslautern-fck-insolvenz-stadionpacht-100.html ).
Gruß aus der Pfalz
...
Wer mir Sorge macht, ist Herr Weichel. Der dürfte tatsächlich die Macht haben, den FCK und auch einen Insolvenzverwalter (egal, ob Plan oder Regel) vor die Alternative zu stellen: 3,2 Mio € per anno oder Abschied vom Betzenberg. Und derartige z.T. fast "trumpartig" anmutende Züge ("ich fordere zum Wohle meiner Stadt" in Kombination mit "denn sie wissen nicht, was sie tun" sehe ich bei ihm gelegentlich (guckst Du hier: https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/kaiserslautern/kaiserslautern-fck-insolvenz-stadionpacht-100.html ).
Gruß aus der Pfalz
Was ist daran verkehrt wenn Weichel alles für die Stadt tut. Dafür wurde er von den Bürgern gewählt. Den Bürgern gehen jährlich ca. 2,8 Mio. Euro durch den FCK verloren. Sie verzichten dabei auch auf Infastrukturmaßnahmen, kulturellen Betrieb usw. Soll das richtig sein? Es gont nd er Stadt nicht nur FCK-Fans
Als Bürger der Stadt würde ich von meinem OB verlangen, dass die ausstehenden Mieten abgegolten werden. Im Privaten würdest du von deinem Mieter auch die offenen Rückstände einfordern.
Die Diskussion um Weichel und die Stadionmiete verstehe ich ehrlich gesagt auch nicht so richtig. Wenn die Planinsolvenz tatsächlich erfolgreich sein sollte würde der FCK ja schuldenfrei sein und neues Geld von Investoren haben.
Welchen Grund gäbe es denn da, nicht die "normale" vereinbarte Stadionmiete zu zahlen ? Wann soll das denn überhaupt mal wieder passieren ? Erst wenn Lautern wieder in der ersten Liga ist ?
Ob die Verträge bezüglich dem Stadion gut oder schlecht sind steht auf einem ganz anderen Blatt. Aber sie sind doch nun mal existent. Es gibt ja auch eine Zinslast für die Darlehen die bedient werden muss. Das muss doch ein OB im Auge haben. Auch wenn euch die Verträge nicht gefallen gibt es doch berechtigte Interessen auf beiden Seiten, die ich nicht als Schikane ansehen würde.
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