Finanzen
02.12.2019 - 16:18 Uhr
Zitat von BenMic
Tatsächlich stellt sich die Frage, ob wir ohne Lösung der Stadionfrage mit einem Aufstieg in Liga 2 das Problem gelöst hätten. In der Vergangenheit war es uns nicht möglich, in Liga 2 kostendeckend zu arbeiten und als wir den Kader und die Kostenstruktur halbwegs so umgestellt hatten, dass es theoretisch gepasst hätte, sind wir abgestiegen.
Insofern muss es aus meiner Sicht auf Dauer auch eine Lösung der Stadionfrage geben, andernfalls werden wir mit dem Klotz am Bein auch in Liga 2 wieder in den Strudel geraten. Natürlich, gelänge uns der Durchstieg oder hätten wir mit schmalem Budget in Liga 2 genug Erfolg um das Stadion (post Corona) halbwegs zu füllen mag es anders aussehen.
Zitat von Virez
Aufstieg halt. Ziemlich alternativlos, angesichts dessen, dass es keine wirkliche Lösung für das Stadion gibt.
Zitat von HorstEckel
Unabhängig von den in Punkt a-c aufgeführten Punkten bleibt für mich aber eine ganz entscheidende Frage offen, auf die ich bisher keine Antwort hören konnte: Angenommen es gelingt uns tatsächlich, alle bitteren Pillen zu lutschen und am 01.11. eine rote (ja ich schreibe bewusst rote) Null zu schreiben, dann frage ich mich: Wie will man zukünftig agieren, damit man nicht wieder im Schuldensumpf versickert?
Unabhängig von den in Punkt a-c aufgeführten Punkten bleibt für mich aber eine ganz entscheidende Frage offen, auf die ich bisher keine Antwort hören konnte: Angenommen es gelingt uns tatsächlich, alle bitteren Pillen zu lutschen und am 01.11. eine rote (ja ich schreibe bewusst rote) Null zu schreiben, dann frage ich mich: Wie will man zukünftig agieren, damit man nicht wieder im Schuldensumpf versickert?
Aufstieg halt. Ziemlich alternativlos, angesichts dessen, dass es keine wirkliche Lösung für das Stadion gibt.
Tatsächlich stellt sich die Frage, ob wir ohne Lösung der Stadionfrage mit einem Aufstieg in Liga 2 das Problem gelöst hätten. In der Vergangenheit war es uns nicht möglich, in Liga 2 kostendeckend zu arbeiten und als wir den Kader und die Kostenstruktur halbwegs so umgestellt hatten, dass es theoretisch gepasst hätte, sind wir abgestiegen.
Insofern muss es aus meiner Sicht auf Dauer auch eine Lösung der Stadionfrage geben, andernfalls werden wir mit dem Klotz am Bein auch in Liga 2 wieder in den Strudel geraten. Natürlich, gelänge uns der Durchstieg oder hätten wir mit schmalem Budget in Liga 2 genug Erfolg um das Stadion (post Corona) halbwegs zu füllen mag es anders aussehen.
Da hast du durchaus recht. Jedoch ist es in Liga 2 weit einfacher, zusätzliche Gelder zu generieren - da sprechen wir dann auch über andere Werte unserer Anteile. Zudem wurden seitdem die operativen Kosten stark gekürzt und wir hätten eine geringere Zinsbelastung im Vergleich zur damaligen Situation.
Für die Stadionfrage gibt es faktisch keine Lösung. Das Stadion ist nun mal überdimensioniert und ineffizient in Bezug auf laufende Kosten. Selbst eine Einverleibung des Stadions durch den FCK hilft nur sehr bedingt - also auch, wenn man mit der Sparkasse und Stadt ein Szenario findet, einen Rückkauf zu realisieren - die Belastung bleibt ähnlich hoch. Und einen Weg, die laufenden Kosten wie Instandhaltung zu reduzieren, gibt es kaum. Rückbau kostet viel Geld und wird wenig an den laufenden Kosten ändern. Einen Dritten kann man an den Kosten nicht beteiligen, bevor wieder jemand auf Idee kommt, dass die Stadt doch diese Kosten übernehmen soll.
Ganz ehrlich - ich sehe beim Thema Stadion lediglich den Aufstieg in die erste Liga oder Neubau eines Stadions, welches kosteneffizienter ist, als langfristige "Lösungen". Wobei ein Neubau sehr unrealistisch ist und die Stadt KL immens belasten würde.
Am sportlichen Erfolg führt kaum ein Weg vorbei. Zumindest sofern nicht noch jemand ähnlich kreative Konstrukte wie Herr Weichel findet, die nicht völlig unrealistisch sind...
Zitat von Virez
Da hast du durchaus recht. Jedoch ist es in Liga 2 weit einfacher, zusätzliche Gelder zu generieren - da sprechen wir dann auch über andere Werte unserer Anteile. Zudem wurden seitdem die operativen Kosten stark gekürzt und wir hätten eine geringere Zinsbelastung im Vergleich zur damaligen Situation.
Für die Stadionfrage gibt es faktisch keine Lösung. Das Stadion ist nun mal überdimensioniert und ineffizient in Bezug auf laufende Kosten. Selbst eine Einverleibung des Stadions durch den FCK hilft nur sehr bedingt - also auch, wenn man mit der Sparkasse und Stadt ein Szenario findet, einen Rückkauf zu realisieren - die Belastung bleibt ähnlich hoch. Und einen Weg, die laufenden Kosten wie Instandhaltung zu reduzieren, gibt es kaum. Rückbau kostet viel Geld und wird wenig an den laufenden Kosten ändern. Einen Dritten kann man an den Kosten nicht beteiligen, bevor wieder jemand auf Idee kommt, dass die Stadt doch diese Kosten übernehmen soll.
Ganz ehrlich - ich sehe beim Thema Stadion lediglich den Aufstieg in die erste Liga oder Neubau eines Stadions, welches kosteneffizienter ist, als langfristige "Lösungen". Wobei ein Neubau sehr unrealistisch ist und die Stadt KL immens belasten würde.
Am sportlichen Erfolg führt kaum ein Weg vorbei. Zumindest sofern nicht noch jemand ähnlich kreative Konstrukte wie Herr Weichel findet, die nicht völlig unrealistisch sind...
Zitat von BenMic
Tatsächlich stellt sich die Frage, ob wir ohne Lösung der Stadionfrage mit einem Aufstieg in Liga 2 das Problem gelöst hätten. In der Vergangenheit war es uns nicht möglich, in Liga 2 kostendeckend zu arbeiten und als wir den Kader und die Kostenstruktur halbwegs so umgestellt hatten, dass es theoretisch gepasst hätte, sind wir abgestiegen.
Insofern muss es aus meiner Sicht auf Dauer auch eine Lösung der Stadionfrage geben, andernfalls werden wir mit dem Klotz am Bein auch in Liga 2 wieder in den Strudel geraten. Natürlich, gelänge uns der Durchstieg oder hätten wir mit schmalem Budget in Liga 2 genug Erfolg um das Stadion (post Corona) halbwegs zu füllen mag es anders aussehen.
Zitat von Virez
Aufstieg halt. Ziemlich alternativlos, angesichts dessen, dass es keine wirkliche Lösung für das Stadion gibt.
Zitat von HorstEckel
Unabhängig von den in Punkt a-c aufgeführten Punkten bleibt für mich aber eine ganz entscheidende Frage offen, auf die ich bisher keine Antwort hören konnte: Angenommen es gelingt uns tatsächlich, alle bitteren Pillen zu lutschen und am 01.11. eine rote (ja ich schreibe bewusst rote) Null zu schreiben, dann frage ich mich: Wie will man zukünftig agieren, damit man nicht wieder im Schuldensumpf versickert?
Unabhängig von den in Punkt a-c aufgeführten Punkten bleibt für mich aber eine ganz entscheidende Frage offen, auf die ich bisher keine Antwort hören konnte: Angenommen es gelingt uns tatsächlich, alle bitteren Pillen zu lutschen und am 01.11. eine rote (ja ich schreibe bewusst rote) Null zu schreiben, dann frage ich mich: Wie will man zukünftig agieren, damit man nicht wieder im Schuldensumpf versickert?
Aufstieg halt. Ziemlich alternativlos, angesichts dessen, dass es keine wirkliche Lösung für das Stadion gibt.
Tatsächlich stellt sich die Frage, ob wir ohne Lösung der Stadionfrage mit einem Aufstieg in Liga 2 das Problem gelöst hätten. In der Vergangenheit war es uns nicht möglich, in Liga 2 kostendeckend zu arbeiten und als wir den Kader und die Kostenstruktur halbwegs so umgestellt hatten, dass es theoretisch gepasst hätte, sind wir abgestiegen.
Insofern muss es aus meiner Sicht auf Dauer auch eine Lösung der Stadionfrage geben, andernfalls werden wir mit dem Klotz am Bein auch in Liga 2 wieder in den Strudel geraten. Natürlich, gelänge uns der Durchstieg oder hätten wir mit schmalem Budget in Liga 2 genug Erfolg um das Stadion (post Corona) halbwegs zu füllen mag es anders aussehen.
Da hast du durchaus recht. Jedoch ist es in Liga 2 weit einfacher, zusätzliche Gelder zu generieren - da sprechen wir dann auch über andere Werte unserer Anteile. Zudem wurden seitdem die operativen Kosten stark gekürzt und wir hätten eine geringere Zinsbelastung im Vergleich zur damaligen Situation.
Für die Stadionfrage gibt es faktisch keine Lösung. Das Stadion ist nun mal überdimensioniert und ineffizient in Bezug auf laufende Kosten. Selbst eine Einverleibung des Stadions durch den FCK hilft nur sehr bedingt - also auch, wenn man mit der Sparkasse und Stadt ein Szenario findet, einen Rückkauf zu realisieren - die Belastung bleibt ähnlich hoch. Und einen Weg, die laufenden Kosten wie Instandhaltung zu reduzieren, gibt es kaum. Rückbau kostet viel Geld und wird wenig an den laufenden Kosten ändern. Einen Dritten kann man an den Kosten nicht beteiligen, bevor wieder jemand auf Idee kommt, dass die Stadt doch diese Kosten übernehmen soll.
Ganz ehrlich - ich sehe beim Thema Stadion lediglich den Aufstieg in die erste Liga oder Neubau eines Stadions, welches kosteneffizienter ist, als langfristige "Lösungen". Wobei ein Neubau sehr unrealistisch ist und die Stadt KL immens belasten würde.
Am sportlichen Erfolg führt kaum ein Weg vorbei. Zumindest sofern nicht noch jemand ähnlich kreative Konstrukte wie Herr Weichel findet, die nicht völlig unrealistisch sind...
Virez
ich stimme Dir in vielen Dingen zu, aber nicht in diesem Beitrag.
Auch mit Aufstieg in die 2. Liga wird sich der jetzt festgelegte Vereinswert nicht erhöhen, da das Stadion
auch in der 2. Liga eine wirtschaftliche Gesundung des Vereins aufgrund der Kostenstruktur ( Miete +
Instandhaltungskosten ) unmöglich macht. Aufgrund der Corona-Krise bestand die Möglichkeit der
Problemlösung, diese wurde aber von Merk verspielt. Diese " kleine Lösung " mit den Regionalen wird
in der 2. und 3. Liga nur ein Quälen ums Überleben sein. Der von Merk gewünschte Vereinswert von,
ich glaube 60 Mios., ist nur eine Fata Mogana. Die zusätzliche Weiterverschuldung in Höhe von bis zu
10 Mios. ist ein weiterer Faktor, der jegliche schnelle Gesamtsanierung in der 2. und 3. Liga ungemein
erschwert.
Eine Lösung der Stadionfrage, nämlich Rückkauf, war Bestandteil der " großen Lösung ", Dubai Investoren,
ist aber nicht einmal in Erwägung gezogen worden und hat sich somit erledigt. Die Lösungsansätze von
Weichel sind völlig unrealistisch und die regionalen Investoren waren und sind nicht an einer großen
Lösung interessiert, was auch aus ihrer Sicht verständlich ist.
Uns hilft nur ein Durchmarsch in die 1. Liga innerhalb 3-5 Jahre, je nachdem wieviel Schnauf die
regionalen Investoren haben. Aber wir sollten jetzt nicht so tun, als hätte es keine bessere Alternative
gegeben und die Regionalen wären alternativlos gewesen.
Ich will um Gottes willen kein Faß aufmachen, ist alles tausendfach mit unterschiedlichen Auffassungen
durchdiskutiert, aber bestimmte Vorgehensweisen sollte man schon noch im Kurzzeitgedächtnis
gespeichert haben und vorbringen dürfen.
Zitat von pulder
Auch mit Aufstieg in die 2. Liga wird sich der jetzt festgelegte Vereinswert nicht erhöhen, da das Stadion
auch in der 2. Liga eine wirtschaftliche Gesundung des Vereins aufgrund der Kostenstruktur ( Miete +
Instandhaltungskosten ) unmöglich macht.
Auch mit Aufstieg in die 2. Liga wird sich der jetzt festgelegte Vereinswert nicht erhöhen, da das Stadion
auch in der 2. Liga eine wirtschaftliche Gesundung des Vereins aufgrund der Kostenstruktur ( Miete +
Instandhaltungskosten ) unmöglich macht.
Das stimmt so nicht. Der aktuell extrem niedrige Vereinswert ist bestimmt dadurch, dass der Verein in Liga 3 jedes Jahr ohne frisches Kapital in der Insolvenz landen würde. In Liga 2 sind die Einnahmen weit höher und man dürfte es zumindest schaffen können, dass man "überlebt" - auch wenn man dann sicherlich keine Spitzenmannschaft mit Millionen Transfers finanzieren könnte. Der Vereinswert wäre in Liga 2 definitiv signifikant höher, weil neue Gelder eben auch in den Kader fließen könnten und nicht nur in den Lizenzerhalt wie dieses Jahr.
Wie viel höher ist schwer abzuschätzen - aber attraktiver ist der Verein dann allemal.
Zitat von pulder
Eine Lösung der Stadionfrage, nämlich Rückkauf, war Bestandteil der " großen Lösung ", Dubai Investoren,
ist aber nicht einmal in Erwägung gezogen worden und hat sich somit erledigt. Die Lösungsansätze von
Weichel sind völlig unrealistisch und die regionalen Investoren waren und sind nicht an einer großen
Lösung interessiert, was auch aus ihrer Sicht verständlich ist.
Eine Lösung der Stadionfrage, nämlich Rückkauf, war Bestandteil der " großen Lösung ", Dubai Investoren,
ist aber nicht einmal in Erwägung gezogen worden und hat sich somit erledigt. Die Lösungsansätze von
Weichel sind völlig unrealistisch und die regionalen Investoren waren und sind nicht an einer großen
Lösung interessiert, was auch aus ihrer Sicht verständlich ist.
Hier ist nur das Problem, dass du davon ausgehst, der Stadionkauf würde etwas ändern. Tut's nicht, da die laufenden Kosten wie Instandhaltung beim FWS die weit höhere Belastung sind, als die Pachtzahlungen an die Stadt. Selbst wenn ein Investor das Stadion gekauft und dem FCK geschenkt hätte, wäre das Defizit in Liga 3 gerade mal um eine geringe 6- stellige Summe kleiner. In Liga 2 würde es schon eher eine Rolle spielen, aber selbst da wären die laufenden Kosten noch ein Vielfaches der Pachtzahlungen.
Daher: Ja, ein Kauf des Stadions "hilft" und wäre wünschenswert. Aber nein, der reine Kauf des Stadions ist keine Lösung der Problematik. Insbesondere, wenn der Verein selbst noch Kaufraten abzahlen müsste.
Zitat von pulder
Uns hilft nur ein Durchmarsch in die 1. Liga innerhalb 3-5 Jahre, je nachdem wieviel Schnauf die
regionalen Investoren haben. Aber wir sollten jetzt nicht so tun, als hätte es keine bessere Alternative
gegeben und die Regionalen wären alternativlos gewesen.
Uns hilft nur ein Durchmarsch in die 1. Liga innerhalb 3-5 Jahre, je nachdem wieviel Schnauf die
regionalen Investoren haben. Aber wir sollten jetzt nicht so tun, als hätte es keine bessere Alternative
gegeben und die Regionalen wären alternativlos gewesen.
Du, ich war von der regionalen Lösung auch nicht allzu begeistert und habe es stark kritisiert, wie das Angebot von Dubai behandelt wurde - in der Folge hatte ich sogar meinen Account gelöscht
Aber wie obenstehend geschrieben, hätte ein Kauf des Stadions durch Dubai nicht das Problem des FCK gelöst, dass das Stadion völlig kostenineffizient ist. Man wäre auf stetig weiteres Kapital von Dubai abhängig gewesen, wie jetzt auch. Hätte ja auch die Hoffnung gehabt, dass Dubai da mehr hätte nachstrecken können, als die Regio's. Aber dem Nachzuheulen bringt jetzt auch nichts mehr, man weiß es schlichtweg nicht, was dabei rausgekommen wäre.
Leider finde ich dass "nachtreten" jetzt um so wichtiger ist, um die "regionalen Investoren" an ihre vollmundigen Ankündigungen zu erinnern und darauf fest zu nageln, dass nicht noch einmal das passiert was beim Fast-Einstieg von Becca passiert ist, nämlich dass großspurig das Bestehen von unterschriftsreifen Investitionen suggeriert wurde und dann genau nichts bei rum gekommen ist - bis das nächste realistische Investorenangebot aufgetaucht ist. So besteht nämlich nach wie vor der Verdacht, dass gar nichts investiert werden soll, sondern nur der eigene Einfluss durch Nepotismus und Bauernschläue möglichst lange und möglichst günstig aufrecht erhalten werden soll. Dabei helfen auch unerfahrene Aufsichtsräte wie Merk (bewusst oder unbewusst) und schwache Verantwortliche wie Notzon und Voigt. Und mit der gleichen Leier geht dann auch leicht das nächste Investorenangebot den gleichen Weg wie das aus Dubai: Entweder es wird dieses Mal erfolgreich unter den Tisch gekehrt, wie beim letzten Mal ohne den Einsatz von Herrn Wilhelm schon geschehen, oder aber das "regionale Angebot" taucht wie U96 aus dem Nichts wieder auf und wird dem Fußvolk mit Hilfe von Herrn Schauberger und Ausschluss von missliebigen Stimmen im AR schmackhaft gemacht.
Daher ist um so wichtiger, dass das nicht einfach vergessen wird, sondern schön präsent bleibt, um zu retten, was nach dem Versäumnis der Annahme des Dubai-Angebots noch zu retten ist.
Daher ist um so wichtiger, dass das nicht einfach vergessen wird, sondern schön präsent bleibt, um zu retten, was nach dem Versäumnis der Annahme des Dubai-Angebots noch zu retten ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von deadflower am 16.10.2020 um 12:50 Uhr bearbeitet
Mir fällt es schwer zu beurteilen, was da oben gerade vor sich geht und was die Absichten der Regionalen sind. Weder ist der Insolvenzplan veröffentlicht worden, noch wie angekündigt der Vertrag mit den Regionalen unterzeichnet. Zumindest wurde dies nicht kommuniziert.
Ich halte Voigt für jemanden, der das tut, was er sagt. Das er sich nicht an seine Aussagen auf der PK gehalten hat, deutet darauf hin, dass es entweder massive Probleme gab oder gibt, oder er nicht mehr das Heft des Handelns in der Hand hat.
Gleichzeitig wundert es mich das diese seltsamen Umstände SWR und Kicker keine Erwähnung mehr wert sind. Auch da geh ich davon aus, dass man die Medien drum gebeten hat, jetzt erstmal zu schweigen.
In Kombination macht mich das alles ziemlich ratlos.
Ich halte Voigt für jemanden, der das tut, was er sagt. Das er sich nicht an seine Aussagen auf der PK gehalten hat, deutet darauf hin, dass es entweder massive Probleme gab oder gibt, oder er nicht mehr das Heft des Handelns in der Hand hat.
Gleichzeitig wundert es mich das diese seltsamen Umstände SWR und Kicker keine Erwähnung mehr wert sind. Auch da geh ich davon aus, dass man die Medien drum gebeten hat, jetzt erstmal zu schweigen.
In Kombination macht mich das alles ziemlich ratlos.
Wir haben uns für eine Investorengruppe entschieden und sollten durchaus auch ein wenig Vorschussvertrauen aufbringen, dass diese Gruppe die notwendigen Mittel auch bereitstellen kann und wird. Trotzdem werden wir aus meiner Sicht auch in Liga 2 nicht kostendeckend arbeiten, wenn das Stadionproblem nicht gelöst werden kann. Dazu gleich noch etwas mehr.
@Virez
Die Anteilswerte wären bei erfolgreichem Aufstieg zwar höher, aber wie @pulder zu Recht anmerkt wären sie nur dann wirklich nennenswert höher, wenn wir auch Gewinn erwirtschaften. Kurz gesagt, die reine Aussicht vielleicht irgendwan in Liga 1 kostendeckend zu arbeiten ist zu wenig. Es ist nicht so, dass man mit weiteren Anteilsverkäufen, einer sehr guten Auslastung und positiven Nebenentwicklungen nicht vielleicht irgendwie den break even auch in Liga 2 schaffen kann. Das ist aber in meinen Augen am Rand der Träumerei. Vor allem würde, selbst WENN man die Anteile deutlich teurer verkaufen kann dies keine Daurlösung sein, wenn wir ein strukturelles Defizit beibehalten, das bei uns maßgeblich durch das Stadion kommt.
Nun noch zur Stadionfrage, zu der natürlich schon viel hier geschrieben und diskutiert wurde:
Die Lösung für die Stadionfrage kann durchaus neben Neubau und Erstligaaufstieg auch noch eine andere sein. Die Stadt Kaiserslautern hat nach wie vor eine Sensationell schlechte Finanzierung (und das mit Absicht). Beendet man diese und geht in ein Modell über, das bei geringerer Last sogar noch Tilgungen zuließe, oder nimmt man einen Teil der Anteilsverkäufe, kauft zurück und finanziert es sinnvoll, kann das auch in Liga 2 gelingen.
Problematisch ist, dass das benötigte Investitionsvolumen in den FCK halt deutlich erhöht.
@Virez
Die Anteilswerte wären bei erfolgreichem Aufstieg zwar höher, aber wie @pulder zu Recht anmerkt wären sie nur dann wirklich nennenswert höher, wenn wir auch Gewinn erwirtschaften. Kurz gesagt, die reine Aussicht vielleicht irgendwan in Liga 1 kostendeckend zu arbeiten ist zu wenig. Es ist nicht so, dass man mit weiteren Anteilsverkäufen, einer sehr guten Auslastung und positiven Nebenentwicklungen nicht vielleicht irgendwie den break even auch in Liga 2 schaffen kann. Das ist aber in meinen Augen am Rand der Träumerei. Vor allem würde, selbst WENN man die Anteile deutlich teurer verkaufen kann dies keine Daurlösung sein, wenn wir ein strukturelles Defizit beibehalten, das bei uns maßgeblich durch das Stadion kommt.
Nun noch zur Stadionfrage, zu der natürlich schon viel hier geschrieben und diskutiert wurde:
Die Lösung für die Stadionfrage kann durchaus neben Neubau und Erstligaaufstieg auch noch eine andere sein. Die Stadt Kaiserslautern hat nach wie vor eine Sensationell schlechte Finanzierung (und das mit Absicht). Beendet man diese und geht in ein Modell über, das bei geringerer Last sogar noch Tilgungen zuließe, oder nimmt man einen Teil der Anteilsverkäufe, kauft zurück und finanziert es sinnvoll, kann das auch in Liga 2 gelingen.
Problematisch ist, dass das benötigte Investitionsvolumen in den FCK halt deutlich erhöht.
Zitat von BenMic
... auch noch eine andere sein. Die Stadt Kaiserslautern hat nach wie vor eine sensationell schlechte Finanzierung (und das mit Absicht). ...
... auch noch eine andere sein. Die Stadt Kaiserslautern hat nach wie vor eine sensationell schlechte Finanzierung (und das mit Absicht). ...
Wie meinst du das "mit Absicht"?
Zitat von BenMic
.Problematisch ist, dass das benötigte Investitionsvolumen in den FCK halt deutlich erhöht.
.Problematisch ist, dass das benötigte Investitionsvolumen in den FCK halt deutlich erhöht.
Eine Übernahme der Stadiongesellschaft wäre ab der 2. Liga für jeden anderen als die Stadt lohnenswert, sofern er als solvent geratet und entsprechend das Kapital zur Ablöse der Gesellschaft zu günstigeren Konditionen als die Stadt erhält - was eigentlich in der aktuellen Finanzmarktsituation nicht schwer ist, wenn man nicht gerade der FCK himself ist.
Das Problem ist ganz eindeutig, dass sich für andere als den FCK der Gewinn aus der Differenz der Finanzierungskosten und unveränderter Pacht nur einstecken lässt, wenn der FCK die Pacht auch sicher zahlt. Wofür er die 2. Klasse über Jahre zumindest halten und einen Schnitt von 20-25.000 schaffen muss. Damit befände sich der gewinn-orientierte Stadioneigentümer aber in der gleichen Zwickmühle wie die Stadt, besonders in sportlichen Krisenmomenten. (Edit: Oder Corona-Krisen. Deren langfristigen Auswirkungen auf den Zuschauerzahlen auch für ein Danach noch nich abzusehen sind.)
Es scheint die einzige wirtschaftliche Lösung ist die Becca'sche Quersubventionierung. Also die Kalkulation, wonach sich die restlichen Grundstücke um das Stadion herum verwerten lassen und entsprechend hohe Erträge abwerfen, so dass die Pachteinnahmen des Fussballbetriebes nachrangig sind. Allerdings würde die Erschließung das Investitionsvolumen zusätzlich erhöhen.
Am Ende bleibt noch die Wette für ganz verrückte Optimisten: Das Stadion kaufen und an den FCK verpachten. Aber sich die Pacht nicht auszahlen lassen, sondern in Anteile des FCKs wandeln und daran glauben, dass der vom Balast Pachtzahlung befreite FCK in die erste Liga stürmt. So wie es Viele seit Jahren erzählen. Das müsste halt so schnell gehen, dass die Instandhaltungs- und Reparaturkosten nicht wieder nach unten ziehen...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hegermeister am 17.10.2020 um 00:58 Uhr bearbeitet Zitat von BenMic
Nun noch zur Stadionfrage, zu der natürlich schon viel hier geschrieben und diskutiert wurde:
Die Stadt Kaiserslautern hat nach wie vor eine Sensationell schlechte Finanzierung (und das mit Absicht).
Beendet man diese und geht in ein Modell über, das bei geringerer Last sogar noch Tilgungen zuließe, oder nimmt man einen Teil der Anteilsverkäufe, kauft zurück und finanziert es sinnvoll, kann das auch in Liga 2 gelingen.
Problematisch ist, dass das benötigte Investitionsvolumen in den FCK halt deutlich erhöht.
Nun noch zur Stadionfrage, zu der natürlich schon viel hier geschrieben und diskutiert wurde:
Die Stadt Kaiserslautern hat nach wie vor eine Sensationell schlechte Finanzierung (und das mit Absicht).
Beendet man diese und geht in ein Modell über, das bei geringerer Last sogar noch Tilgungen zuließe, oder nimmt man einen Teil der Anteilsverkäufe, kauft zurück und finanziert es sinnvoll, kann das auch in Liga 2 gelingen.
Problematisch ist, dass das benötigte Investitionsvolumen in den FCK halt deutlich erhöht.
1) Man kann eine schlechte Finanzierung nicht einfach beenden - Es wurde doch schon preisgegeben, dass eine Ablösung des Vertrages noch nicht möglich ist (weiß das Datum nicht mehr, ab wann es geht) und dass dann eine zusätzliche Zahlung als Ausgleich nötig ist.
2) Sich die 2,x Mio in Liga 2 zu sparen hilft vielleicht - aber es löst doch das Problem nicht. Die Betriebskosten sind weit höher und das eigentliche Problem. Wieso schreibt ihr also immer vom Kauf als "Lösung"?
Zitat von Virez
Die Betriebskosten sind weit höher und das eigentliche Problem. Wieso schreibt ihr also immer vom Kauf als "Lösung"?
Die Betriebskosten sind weit höher und das eigentliche Problem. Wieso schreibt ihr also immer vom Kauf als "Lösung"?
Die Betriebskosten sind auch ein Problem bzw. gewaltiger Faktor.
Aber mit dem Erwerb wäre man auch wieder ein großes Stück weit Herr über die Betriebskosten.
Denn wie willst du Betriebskosten senken? Das geht idR über Baumaßnahmen/Investitionen, über die man dann mehr oder weniger alleine entscheiden kann und davon profitiert.
Zitat von Virez
... dass dann eine zusätzliche Zahlung als Ausgleich nötig ist. ..
... dass dann eine zusätzliche Zahlung als Ausgleich nötig ist. ..
Klare Sache. Das muss eingepreist werden.
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