Finanzlage der Eintracht
23.12.2006 - 12:55 Uhr
29.08.2011 - 17:49 Uhr
Ich muss gleich schon wieder weinen! Ernsthaft!!
Verdammt, da hatte ich diesen Thread über Wochen ignoriert und alles war gut. Und dann passiert mir das...
Aber jetzt muss es raus, sonst reg ich mich den ganzen Abend nur noch auf.
Ohne hier irgendeinem ins Gesicht sagen zu wollen, dass er/sie einfach nur totalen Blödsinn schreibt - ein paar Fakten würde ich gerne hier klar stellen:
1. Kalenderjahr ist nicht gleich Saison
Wenn der Kicker tausendmal von nem ominösen "Saisonminus" schreibt, dann macht er sich damit höchsten selbst lächerlich! Die Eintracht Frankfurt Fußball AG bilanziert immer zum Stichtag 31. Dezember. Entsprechend gibt es kein "Saisonergebnis", da niemand nachrechnen KANN und WIRD, was in den Monaten August 2010 bis Mai oder Juni 2011 (was auch nicht mal ein ganzes Jahr wäre!!) erwirtschaftet und ausgegeben wurde und was dann dabei rum kommt!!
Und wenn der Kollege Pröckl da was von "6 Mio bis Saisonende" in den Raum wirft, dann ist das ne reine Schätzung, denn er kann es selbst nich genau sagen und es würde auch jeder betriebswirtschaftlichen Grundlage entbehren, wenn er solche Jahresübergreifenden "Milchmädchenrechnungen" aufmachen würde...
2. Es steht zwar in diesem Thread schon ca. 25 Mal, aber auch ich schreib es noch mal: Eigenkapital ist nicht gleich "Rücklagen" und die sind absolut NICHT daselbe wie "Festgeldkonto"!!!
Die Rücklagen, auch bekannt als Gewinnrücklagen und in der Bilanz der Eintracht auf der Passiva-Seite unter Punkt A.1.III aufgeführt, sind lediglich ein Bestandteil des gesamten Eigenkapitals (erkennt man auch daran, dass es noch die Punkte I, II und IV gibt)!
Zugegeben: Es ist der größte Bestandteil davon...
Und nun noch mal für alle angeblichen Buchhalter: Eigenkapital ist nicht das selbe wie ein "Festgeldkonto" oder andere Finanzanlagen!!!
Erkennt man schon daran, dass das eine auf der Aktiva- und das andere auf der Passiva-Seite der Bilanz steht. Das "Festgeldkonto" - also alle liquiden Finanzmittel der Eintracht - wird unter B.III auf der Aktiva-Seite der Bilanz berichtet und betrug zum 1.1.2010 nur so nebenbei exakt 14.593.547,22€. Auf den Cent genau.
Und was sagt uns das? Gar nix sagt uns das! Weil diese Position täglich neu zu bewerten ist und keiner - außer den Jungs in der Finanzabteilung der Eintracht - genau weiß, was heute Morgen so alles auf den diversen Konten drauf war. Dass es aber nach den ganzen Transfers der letzten Zeit definitiv weniger als diese knap 15 Mio von vor 1,5 Jahren sind, sollte allen klar sein!
3. Die Transfers von Ochs und Russ sind im Jahr 2011 gelaufen - warum um Himmels Willen sollten sie in der Bilanz von 2010 auftauchen??
4. Transferausgaben schmälern NICHT das Eigenkapital!!
Wer also jetzt versucht zu rechnen, dass wir bei nur noch 1,ebbes Mio an Gewinnrücklagen (die wie erwähnt nicht das gesamte EK ausmachen) keine Transferausgaben mehr machen könnten, da wir sonst "ins Minus rutschen würden" (was faktisch nicht geht, da wir dann nach deutschem Recht Insolvenz anmelden müssten...), der vergleicht Äpfel mit Birnen!
Ich kann bspw. einen Kredit aufnehmen, um mir einen neuen Spieler zu kaufen, und würde damit zwar mein Fremdkapital (also meine Schulden) erhöhen, aber mein EK wäre nach wie vor unverändert. Oder ich kann von meinem "eigenen Geld" (Stichwort: Festgeldkonto) einen Spieler kaufen, sofern da noch genug drauf ist. Und auch damit würde ich mein Eigenkapital nicht verändern, da ich den Abgang an liquiden Mitteln durch den Gegenwert des Spielers ausgleiche!
Also versucht bitte gar nicht erst die Aussagen über Rücklagen (die noch dazu Stand 1.1.2011 sind!) mit der aktuellen Transferpolitik in Verbindung zu bringen, ok?
Weil das einfach nicht vergleichbar ist!
Und zum Abschluss: Wenn ich hier am laufenden Band vorgeben würde, Buchhalter zu sein, dann würde ich mich echt ein bisschen mehr anstrengen damit mir nicht in jedem 2. Post solche Kindergartenfehler unterlaufen, wie sie der ein oder andere hier andauernd macht...
Verdammt, da hatte ich diesen Thread über Wochen ignoriert und alles war gut. Und dann passiert mir das...
Aber jetzt muss es raus, sonst reg ich mich den ganzen Abend nur noch auf.
Ohne hier irgendeinem ins Gesicht sagen zu wollen, dass er/sie einfach nur totalen Blödsinn schreibt - ein paar Fakten würde ich gerne hier klar stellen:
1. Kalenderjahr ist nicht gleich Saison
Wenn der Kicker tausendmal von nem ominösen "Saisonminus" schreibt, dann macht er sich damit höchsten selbst lächerlich! Die Eintracht Frankfurt Fußball AG bilanziert immer zum Stichtag 31. Dezember. Entsprechend gibt es kein "Saisonergebnis", da niemand nachrechnen KANN und WIRD, was in den Monaten August 2010 bis Mai oder Juni 2011 (was auch nicht mal ein ganzes Jahr wäre!!) erwirtschaftet und ausgegeben wurde und was dann dabei rum kommt!!
Und wenn der Kollege Pröckl da was von "6 Mio bis Saisonende" in den Raum wirft, dann ist das ne reine Schätzung, denn er kann es selbst nich genau sagen und es würde auch jeder betriebswirtschaftlichen Grundlage entbehren, wenn er solche Jahresübergreifenden "Milchmädchenrechnungen" aufmachen würde...
2. Es steht zwar in diesem Thread schon ca. 25 Mal, aber auch ich schreib es noch mal: Eigenkapital ist nicht gleich "Rücklagen" und die sind absolut NICHT daselbe wie "Festgeldkonto"!!!
Die Rücklagen, auch bekannt als Gewinnrücklagen und in der Bilanz der Eintracht auf der Passiva-Seite unter Punkt A.1.III aufgeführt, sind lediglich ein Bestandteil des gesamten Eigenkapitals (erkennt man auch daran, dass es noch die Punkte I, II und IV gibt)!
Zugegeben: Es ist der größte Bestandteil davon...
Und nun noch mal für alle angeblichen Buchhalter: Eigenkapital ist nicht das selbe wie ein "Festgeldkonto" oder andere Finanzanlagen!!!
Erkennt man schon daran, dass das eine auf der Aktiva- und das andere auf der Passiva-Seite der Bilanz steht. Das "Festgeldkonto" - also alle liquiden Finanzmittel der Eintracht - wird unter B.III auf der Aktiva-Seite der Bilanz berichtet und betrug zum 1.1.2010 nur so nebenbei exakt 14.593.547,22€. Auf den Cent genau.
Und was sagt uns das? Gar nix sagt uns das! Weil diese Position täglich neu zu bewerten ist und keiner - außer den Jungs in der Finanzabteilung der Eintracht - genau weiß, was heute Morgen so alles auf den diversen Konten drauf war. Dass es aber nach den ganzen Transfers der letzten Zeit definitiv weniger als diese knap 15 Mio von vor 1,5 Jahren sind, sollte allen klar sein!
3. Die Transfers von Ochs und Russ sind im Jahr 2011 gelaufen - warum um Himmels Willen sollten sie in der Bilanz von 2010 auftauchen??
4. Transferausgaben schmälern NICHT das Eigenkapital!!
Wer also jetzt versucht zu rechnen, dass wir bei nur noch 1,ebbes Mio an Gewinnrücklagen (die wie erwähnt nicht das gesamte EK ausmachen) keine Transferausgaben mehr machen könnten, da wir sonst "ins Minus rutschen würden" (was faktisch nicht geht, da wir dann nach deutschem Recht Insolvenz anmelden müssten...), der vergleicht Äpfel mit Birnen!
Ich kann bspw. einen Kredit aufnehmen, um mir einen neuen Spieler zu kaufen, und würde damit zwar mein Fremdkapital (also meine Schulden) erhöhen, aber mein EK wäre nach wie vor unverändert. Oder ich kann von meinem "eigenen Geld" (Stichwort: Festgeldkonto) einen Spieler kaufen, sofern da noch genug drauf ist. Und auch damit würde ich mein Eigenkapital nicht verändern, da ich den Abgang an liquiden Mitteln durch den Gegenwert des Spielers ausgleiche!
Also versucht bitte gar nicht erst die Aussagen über Rücklagen (die noch dazu Stand 1.1.2011 sind!) mit der aktuellen Transferpolitik in Verbindung zu bringen, ok?
Weil das einfach nicht vergleichbar ist!
Und zum Abschluss: Wenn ich hier am laufenden Band vorgeben würde, Buchhalter zu sein, dann würde ich mich echt ein bisschen mehr anstrengen damit mir nicht in jedem 2. Post solche Kindergartenfehler unterlaufen, wie sie der ein oder andere hier andauernd macht...
29.08.2011 - 19:58 Uhr
@RoyalTL,
ein insgesamt ordentlicher Versuch so manch falsches richtig zu stellen, aber ganz gelungen ist es Dir dann auch nicht, vor allem bei Deinem 1. Punkt.
Zu 1.: Die Bundesligisten bilanzieren sicher halbjährlich, mancher vermutlich sogar vierteljährlich, erst recht diejenigen, welche die Bilanz nach Kalenderjahr veröffentlichen. Das hier also "niemand" ein Saisonergebnis, also 01.07.-30.06. beziffern könne ist Humbug. Klar ein kicker oder andere Medien können das Mangels Veröffentlichungen nicht, aber Vereinsintern ist da auch ein jeweiliges Saisonergebnis sicher bestens bekannt. Allein schon wegen der Lizenzsierung muss ein Verein ja auch Saisonbezogen "rechnen".
Grundsätzlich kann man aber auch sagen, dass sowohl kicker, wie auch viele andere Sportjournalien mit den Finanzen und Veröffentlichungen der Verein komplett überfordert sind und deshalb oftmals riesiger "Bullshit" rauskommt, wenn sie etwas schreiben. Wenn sich aber irgendwann in der Presse die Leute damit beschäftigen, die das auch verstehen, dann brennt's gewaltig (Schalke, BVB und mit Abstrichen Hertha gab es das schon).
zu 2., richtig, aber mit Verständnis einer Bilanz, Aktiva und Passiva sind ja schon viele studierte BWLer komplett überfordert.
zu 3. 100% korrekt
zu 4. Nicht ganz korrekt, Transferausgaben können schon zu einer Verringerung des EK führen, wenn eben durch die Transferausgaben Verluste eingefahren werden, die das EK schmälern.
@stolperer,
der Eintracht geht es gut, was hier gerade geschieht ist ein 2jammern auf sehr hohem Niveau". Natürlich belasten solche sportlichen Ergebniss, wie die letzte Saison und der Abstieg eine Saison enrom, sowas ist mehr als normal. Läuft's sportlich nicht, gehen Einnahmen verloren (TV-Gelder, Zuschauer,...) und gleichzeitig gibt man oft mehr Geld aus (neue Trainer, neue Spieler,...). Die Eintracht geht eben jetzt sehr stark an die Rücklagen, um sportlich wieder in die Spur zu finden. Alles kein Problem, gar kein Problem. Dazu versucht man noch sehr auf Nr. sicher zu gehen, indem Spieler eben nur ein Jahr gebunden werden, falls es mit nem Aufstieg nicht klappt.
Wenn es ein Problem gibt, dann das typisch dumme Umsetzen. Es werden teure Spieler/Trainer geholt, die verhältnismässig große Namen haben, anstatt konzeptionell und gut zu arbeiten. Hübner hat mich bisher absolut enttäuscht.
ein insgesamt ordentlicher Versuch so manch falsches richtig zu stellen, aber ganz gelungen ist es Dir dann auch nicht, vor allem bei Deinem 1. Punkt.
Zu 1.: Die Bundesligisten bilanzieren sicher halbjährlich, mancher vermutlich sogar vierteljährlich, erst recht diejenigen, welche die Bilanz nach Kalenderjahr veröffentlichen. Das hier also "niemand" ein Saisonergebnis, also 01.07.-30.06. beziffern könne ist Humbug. Klar ein kicker oder andere Medien können das Mangels Veröffentlichungen nicht, aber Vereinsintern ist da auch ein jeweiliges Saisonergebnis sicher bestens bekannt. Allein schon wegen der Lizenzsierung muss ein Verein ja auch Saisonbezogen "rechnen".
Grundsätzlich kann man aber auch sagen, dass sowohl kicker, wie auch viele andere Sportjournalien mit den Finanzen und Veröffentlichungen der Verein komplett überfordert sind und deshalb oftmals riesiger "Bullshit" rauskommt, wenn sie etwas schreiben. Wenn sich aber irgendwann in der Presse die Leute damit beschäftigen, die das auch verstehen, dann brennt's gewaltig (Schalke, BVB und mit Abstrichen Hertha gab es das schon).
zu 2., richtig, aber mit Verständnis einer Bilanz, Aktiva und Passiva sind ja schon viele studierte BWLer komplett überfordert.
zu 3. 100% korrekt
zu 4. Nicht ganz korrekt, Transferausgaben können schon zu einer Verringerung des EK führen, wenn eben durch die Transferausgaben Verluste eingefahren werden, die das EK schmälern.
@stolperer,
der Eintracht geht es gut, was hier gerade geschieht ist ein 2jammern auf sehr hohem Niveau". Natürlich belasten solche sportlichen Ergebniss, wie die letzte Saison und der Abstieg eine Saison enrom, sowas ist mehr als normal. Läuft's sportlich nicht, gehen Einnahmen verloren (TV-Gelder, Zuschauer,...) und gleichzeitig gibt man oft mehr Geld aus (neue Trainer, neue Spieler,...). Die Eintracht geht eben jetzt sehr stark an die Rücklagen, um sportlich wieder in die Spur zu finden. Alles kein Problem, gar kein Problem. Dazu versucht man noch sehr auf Nr. sicher zu gehen, indem Spieler eben nur ein Jahr gebunden werden, falls es mit nem Aufstieg nicht klappt.
Wenn es ein Problem gibt, dann das typisch dumme Umsetzen. Es werden teure Spieler/Trainer geholt, die verhältnismässig große Namen haben, anstatt konzeptionell und gut zu arbeiten. Hübner hat mich bisher absolut enttäuscht.
29.08.2011 - 20:09 Uhr
Zitat von Stolperer:
Zitat von Adlernest:
was sagt eigentlich unser "Finance Manager" dazu :D
Man kann Spieler in Zukunft nur noch holen, wenn man davor Spieler abgibt. ;)
Kompletter Humbug, das ist dannnichts anderes als eine interne Vorgabe. Eintracht Frankfurt könnte in der aktuellen Lage sicher Problemlos einiges generieren (irgendeine Art von Fremdkapital eben), nur würde das eben "Mehr Risiko" bedeuten.
Zitat von Adlernest:
was sagt eigentlich unser "Finance Manager" dazu :D
Man kann Spieler in Zukunft nur noch holen, wenn man davor Spieler abgibt. ;)
Kompletter Humbug, das ist dannnichts anderes als eine interne Vorgabe. Eintracht Frankfurt könnte in der aktuellen Lage sicher Problemlos einiges generieren (irgendeine Art von Fremdkapital eben), nur würde das eben "Mehr Risiko" bedeuten.
30.08.2011 - 08:08 Uhr
Zitat
Was Thomas Pröckl am Montag zur finanziellen Lage der Frankfurter Eintracht preisgab, verblüffte nicht wirklich. Dem Fußball-Zweitligisten kann es nach dem Abstieg nicht richtig gut gehen, aber es geht ihm immer noch besser als den 17 Liga-Konkurrenten.
Zitat
Hätte man an dem schon im Frühjahr härter gearbeitet, wäre der Abstieg vermutlich nicht ein so harter Schlag gewesen. Durch die späte Suche nach einem Sportdirektor und die entsprechend noch spätere Suche nach geeigneten Spielern ist die Lage – sportlich wie finanziell – nicht einfacher geworden.
Zitat
Hinzu kommt das wenig gelungene Taktieren im Fall Amanatidis, der den Verein finanziell stark belastet hat. Auch deshalb fehlt jetzt eine deutlich siebenstellige Summe in der Kasse.
http://www.fnp.de/fnp/sport/special-eintracht/kommentar-normale-zahlen_rmn01.c.9166614.de.html
mit etwas mehr fingerspitzengefühl und weitsicht, hätte man es sich in der tat etwas einfach machen können.
Was Thomas Pröckl am Montag zur finanziellen Lage der Frankfurter Eintracht preisgab, verblüffte nicht wirklich. Dem Fußball-Zweitligisten kann es nach dem Abstieg nicht richtig gut gehen, aber es geht ihm immer noch besser als den 17 Liga-Konkurrenten.
Zitat
Hätte man an dem schon im Frühjahr härter gearbeitet, wäre der Abstieg vermutlich nicht ein so harter Schlag gewesen. Durch die späte Suche nach einem Sportdirektor und die entsprechend noch spätere Suche nach geeigneten Spielern ist die Lage – sportlich wie finanziell – nicht einfacher geworden.
Zitat
Hinzu kommt das wenig gelungene Taktieren im Fall Amanatidis, der den Verein finanziell stark belastet hat. Auch deshalb fehlt jetzt eine deutlich siebenstellige Summe in der Kasse.
http://www.fnp.de/fnp/sport/special-eintracht/kommentar-normale-zahlen_rmn01.c.9166614.de.html
mit etwas mehr fingerspitzengefühl und weitsicht, hätte man es sich in der tat etwas einfach machen können.
30.08.2011 - 08:17 Uhr
Zitat
In kleiner Journalisten-Runde, beim alljährlichen Bilanz-Gespräch, legte Thomas Pröckl am Montag Zahlen auf den Tisch. "Von einer finanziellen Misere sind wir zum Glück weit entfernt. Wir müssen uns keine Sorgen um die Lizenz machen", sagte Thomas Pröckl, sprach aber auch von "einem finanziell schwierigen Jahr".
http://www.fnp.de/fnp/sport/special-eintracht/eintracht-dick-ins-minus_rmn01.c.9166582.de.html
In kleiner Journalisten-Runde, beim alljährlichen Bilanz-Gespräch, legte Thomas Pröckl am Montag Zahlen auf den Tisch. "Von einer finanziellen Misere sind wir zum Glück weit entfernt. Wir müssen uns keine Sorgen um die Lizenz machen", sagte Thomas Pröckl, sprach aber auch von "einem finanziell schwierigen Jahr".
http://www.fnp.de/fnp/sport/special-eintracht/eintracht-dick-ins-minus_rmn01.c.9166582.de.html
30.08.2011 - 10:06 Uhr
Zitat von Skydiver76:
Zu 1.: Die Bundesligisten bilanzieren sicher halbjährlich, mancher vermutlich sogar vierteljährlich, erst recht diejenigen, welche die Bilanz nach Kalenderjahr veröffentlichen. Das hier also "niemand" ein Saisonergebnis, also 01.07.-30.06. beziffern könne ist Humbug. Klar ein kicker oder andere Medien können das Mangels Veröffentlichungen nicht, aber Vereinsintern ist da auch ein jeweiliges Saisonergebnis sicher bestens bekannt. Allein schon wegen der Lizenzsierung muss ein Verein ja auch Saisonbezogen "rechnen".
Da kann ich dir natürlich nicht widersprechen! Ganz klar wird intern ein Halb- und wohl auch Quartalsabschluss gemacht (Monatsabschlüsse würden wohl wegen der ungleichmäßigen Einnahmenverteilung übers Jahr eher weniger Sinn machen).
ABER! 1.7. bis 30.06. ist nicht das, was ich unter einer Saison-Bilanz verstehen würde. Die Fußballsaison endet nunmal meistens im Mai, wenn ich mich nicht irre. Also müsste man alle Kosten oder (Transfer)Einnahmen, die nach dem 15. Mai (war glaub ich dieses Jahr der letzte Spieltag...) entstehen, schon der nächsten Saison zuordnen. Wenn ich zum Beispiel zum 1.6. schon den ersten neuen Spieler für die nächste Saison verpflichte, gehört der ja eigentlich nicht mehr in die Bilanz der alten Saison. Andererseits: Wenn erst im August die Prämienberechnung und Ausschüttung des DFB für die abgelaufene Saison erfolgt...du weißt was ich meine...
Wie und wo willst du da ne Grenze ziehen??
Das hab ich gemeint mit "Niemand kann tatsächlich genau sagen, wie das Saisonergebnis aussieht". Das sind letztendlich doch nur Schätzungen bzw. sehr ungenaue Berechnungen, auch intern...
Zum Lizenzierungsverfahren: Ich hab mir da vor einiger Zeit mal die Bestimmungen durchgelesen und das, was der DFB macht, ist letztendlich ne reine Liquiditätsprüfung. Es muss zwar auch der komplette letzte Geschäftsbericht mit eingereicht werden, aber geprüft wird hauptsächlich die Liquiditätsplanung für die kommende Saison. Und eine Liquiditätsplanung kann man ja auch wunderbar Saisonbezogen aufstellen, da hier ja das Verursachungsprinzip vollkommen unerheblich ist.
Zu 1.: Die Bundesligisten bilanzieren sicher halbjährlich, mancher vermutlich sogar vierteljährlich, erst recht diejenigen, welche die Bilanz nach Kalenderjahr veröffentlichen. Das hier also "niemand" ein Saisonergebnis, also 01.07.-30.06. beziffern könne ist Humbug. Klar ein kicker oder andere Medien können das Mangels Veröffentlichungen nicht, aber Vereinsintern ist da auch ein jeweiliges Saisonergebnis sicher bestens bekannt. Allein schon wegen der Lizenzsierung muss ein Verein ja auch Saisonbezogen "rechnen".
Da kann ich dir natürlich nicht widersprechen! Ganz klar wird intern ein Halb- und wohl auch Quartalsabschluss gemacht (Monatsabschlüsse würden wohl wegen der ungleichmäßigen Einnahmenverteilung übers Jahr eher weniger Sinn machen).
ABER! 1.7. bis 30.06. ist nicht das, was ich unter einer Saison-Bilanz verstehen würde. Die Fußballsaison endet nunmal meistens im Mai, wenn ich mich nicht irre. Also müsste man alle Kosten oder (Transfer)Einnahmen, die nach dem 15. Mai (war glaub ich dieses Jahr der letzte Spieltag...) entstehen, schon der nächsten Saison zuordnen. Wenn ich zum Beispiel zum 1.6. schon den ersten neuen Spieler für die nächste Saison verpflichte, gehört der ja eigentlich nicht mehr in die Bilanz der alten Saison. Andererseits: Wenn erst im August die Prämienberechnung und Ausschüttung des DFB für die abgelaufene Saison erfolgt...du weißt was ich meine...
Wie und wo willst du da ne Grenze ziehen??
Das hab ich gemeint mit "Niemand kann tatsächlich genau sagen, wie das Saisonergebnis aussieht". Das sind letztendlich doch nur Schätzungen bzw. sehr ungenaue Berechnungen, auch intern...
Zum Lizenzierungsverfahren: Ich hab mir da vor einiger Zeit mal die Bestimmungen durchgelesen und das, was der DFB macht, ist letztendlich ne reine Liquiditätsprüfung. Es muss zwar auch der komplette letzte Geschäftsbericht mit eingereicht werden, aber geprüft wird hauptsächlich die Liquiditätsplanung für die kommende Saison. Und eine Liquiditätsplanung kann man ja auch wunderbar Saisonbezogen aufstellen, da hier ja das Verursachungsprinzip vollkommen unerheblich ist.
30.08.2011 - 10:14 Uhr
Da ja Fenin sehr wahrscheinlich geht würde mich interessieren ob der denn viel verdient hat? Sicherlich nicht so ein Großverdiener wie Ama vorher, aber wenig wird der sicherlich auch nicht bekommen.
Hat da jemand konkrete Zahlen oder wenigstens eine gute Abschätzung?
Hat da jemand konkrete Zahlen oder wenigstens eine gute Abschätzung?
30.08.2011 - 11:01 Uhr
Zitat von eagle1978:
Das schreibt auch die Bild in dem von mir zitierten Bericht; aber Schulden habe ich, wenn ich mehr ausgebe als ich tatsächlich habe.
Das ist bei uns nicht der Fall; wir haben noch gespartes Geld auf der Bank; davon gleichen wir alles aus und haben sogar noch etwas dann über.
Der Bild-Bericht ist der größte Schwachsinn!! Die schmeißen da Begriffe durcheinander, die rein gar nix miteinander zu tun haben (Verlust und Schulden("Schuldenberg" - son Blödsinn!!), Schulden und Eigenkapital) und das auch noch auf der Grundlage von Zahlen (zB. die 10,4 Mio), die total veraltet sind (Stand 31.12.2009!!). Also bitte - keine neuen abenteuerlichen Thesen aufstellen und mit diesem Artikel begründen...
Zitat von eagle1978:
Also haben wir mathematisch gesehen alles, aber keine Schulden.
Natürlich haben wir Schulden! Es gibt de facto kein Unternehmen und keinen Fußballclub auf der Welt ohne Schulden! Die Frage ist immer nur das Ausmaß. Ende 2009 beliefen sich die "Schulden" der Eintracht auf 10,5 Mio EUR. Davon über 90% kurzfristige Verbindlichkeiten aus laufenden Geschäften (noch nicht bezahlte Transfers oder Rechnungen (zB Stadionmiete etc.)). Also alles nix schlimmes. Und ich wette, dass es heute immer noch ähnlich aussieht, weil mein kein Unternehmen mit nem Jahresumsatz von 40 Mio EUR betreiben kann, ohne regelmäßig kurzfristige Verbindlichkeiten aufzubauen.
Zitat von eagle1978:
Mir war das mit den Einlagen der Aktionäre (Steubing, Freunde der Eintracht,usw.) gar nicht so bekannt; da ich davon ausging, dass diese Gelder schon in dem Festgeld stecken.
NEIN!! Die Einlagen sind Teil des Eigenkapitals und stecken NICHT IM FESTGELD!!!!
Das sind 2 völlig verschiedene Dinge die NICHTS miteinander zu tun haben!!!!
Zitat von eagle1978:
Wenn der Bericht der Bild korrekt ist; ist dem aber nicht so.
Ist er nicht. Jedenfalls Größtenteils. Das einzige was an dem Artikel korrekt ist: Thomas Pröckl ist Finanzvorstand der Eintracht und unsere Lizenz ist weder dieses noch nächstes Jahr gefährdet...
Zitat von eagle1978:
Dann liegt dieses Geld ebenfalls noch unangetastet zur freien Verfügung auf der Bank. Man möchte an dieses Geld nicht ran; aber dass es überhaupt noch da ist, ist klasse.
Nein, wie oft denn noch: ES LIEGT NICHT AUF DER BANK!!
Es ist Eigenkapital. Das steckt zum Großteil im Kader, das steckt in der Betriebsausstattung, in Gebäuden oder Grundstücken, die dem Verein gehören, in Beteiligungen an verbundenen Unternehmen und zum Teil auch in den Finanzanlagen. ZUM TEIL!!!! Aber hör endlich auf hier jedem das Eigenkapital als "Festgeldkonto" zu verkaufen. Das ist reiner Blödsinn!
Eigenkapital und liquide Mittel haben rein gar nichts miteinander zu tun!
Zitat von eagle1978:
Ich muss mich nicht bei der Eintracht bewerben; ich würde nichts anders machen als HB und Pröckl seit Jahren.
Also auf Grundlage dessen, was du bisher hier so von dir gibst, würdest du nicht mal einen Tag in der Geschäftsstelle überleben, ohne raus zu fliegen oder die Eintracht zu Grunde zu richten...
Das schreibt auch die Bild in dem von mir zitierten Bericht; aber Schulden habe ich, wenn ich mehr ausgebe als ich tatsächlich habe.
Das ist bei uns nicht der Fall; wir haben noch gespartes Geld auf der Bank; davon gleichen wir alles aus und haben sogar noch etwas dann über.
Der Bild-Bericht ist der größte Schwachsinn!! Die schmeißen da Begriffe durcheinander, die rein gar nix miteinander zu tun haben (Verlust und Schulden("Schuldenberg" - son Blödsinn!!), Schulden und Eigenkapital) und das auch noch auf der Grundlage von Zahlen (zB. die 10,4 Mio), die total veraltet sind (Stand 31.12.2009!!). Also bitte - keine neuen abenteuerlichen Thesen aufstellen und mit diesem Artikel begründen...
Zitat von eagle1978:
Also haben wir mathematisch gesehen alles, aber keine Schulden.
Natürlich haben wir Schulden! Es gibt de facto kein Unternehmen und keinen Fußballclub auf der Welt ohne Schulden! Die Frage ist immer nur das Ausmaß. Ende 2009 beliefen sich die "Schulden" der Eintracht auf 10,5 Mio EUR. Davon über 90% kurzfristige Verbindlichkeiten aus laufenden Geschäften (noch nicht bezahlte Transfers oder Rechnungen (zB Stadionmiete etc.)). Also alles nix schlimmes. Und ich wette, dass es heute immer noch ähnlich aussieht, weil mein kein Unternehmen mit nem Jahresumsatz von 40 Mio EUR betreiben kann, ohne regelmäßig kurzfristige Verbindlichkeiten aufzubauen.
Zitat von eagle1978:
Mir war das mit den Einlagen der Aktionäre (Steubing, Freunde der Eintracht,usw.) gar nicht so bekannt; da ich davon ausging, dass diese Gelder schon in dem Festgeld stecken.
NEIN!! Die Einlagen sind Teil des Eigenkapitals und stecken NICHT IM FESTGELD!!!!
Das sind 2 völlig verschiedene Dinge die NICHTS miteinander zu tun haben!!!!
Zitat von eagle1978:
Wenn der Bericht der Bild korrekt ist; ist dem aber nicht so.
Ist er nicht. Jedenfalls Größtenteils. Das einzige was an dem Artikel korrekt ist: Thomas Pröckl ist Finanzvorstand der Eintracht und unsere Lizenz ist weder dieses noch nächstes Jahr gefährdet...
Zitat von eagle1978:
Dann liegt dieses Geld ebenfalls noch unangetastet zur freien Verfügung auf der Bank. Man möchte an dieses Geld nicht ran; aber dass es überhaupt noch da ist, ist klasse.
Nein, wie oft denn noch: ES LIEGT NICHT AUF DER BANK!!
Es ist Eigenkapital. Das steckt zum Großteil im Kader, das steckt in der Betriebsausstattung, in Gebäuden oder Grundstücken, die dem Verein gehören, in Beteiligungen an verbundenen Unternehmen und zum Teil auch in den Finanzanlagen. ZUM TEIL!!!! Aber hör endlich auf hier jedem das Eigenkapital als "Festgeldkonto" zu verkaufen. Das ist reiner Blödsinn!
Eigenkapital und liquide Mittel haben rein gar nichts miteinander zu tun!
Zitat von eagle1978:
Ich muss mich nicht bei der Eintracht bewerben; ich würde nichts anders machen als HB und Pröckl seit Jahren.
Also auf Grundlage dessen, was du bisher hier so von dir gibst, würdest du nicht mal einen Tag in der Geschäftsstelle überleben, ohne raus zu fliegen oder die Eintracht zu Grunde zu richten...
30.08.2011 - 11:25 Uhr
Ist gut jetzt eagle, du nervst nur noch. Lass doch einfach mal gut sein.
30.08.2011 - 11:30 Uhr
Zitat von Sauerlaender83:
Ist gut jetzt eagle, du nervst nur noch. Lass doch einfach mal gut sein.
Hallo gehts noch?
Ich hab keine Ahnung von der ganzen Finanzrechnerei, aber der Ton hier im Thema ist mir einfach zu aggressiv.
Und so eine Aussage ist echt mal unter aller Sau! Unglaublich!
Ist gut jetzt eagle, du nervst nur noch. Lass doch einfach mal gut sein.
Hallo gehts noch?
Ich hab keine Ahnung von der ganzen Finanzrechnerei, aber der Ton hier im Thema ist mir einfach zu aggressiv.
Und so eine Aussage ist echt mal unter aller Sau! Unglaublich!
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