Kader- und Systemthread 2016/2017 (Bundesliga)
30.04.2016 - 09:09 Uhr
13.03.2017 - 18:19 Uhr
Zitat von waschkarte
Lustig, ich hab gerade Weinzierl im Kopf, der gemeint hat, dass man endlich zur Viererkette zurückgekehrt ist und er sich darüber sehr freut.
Lustig, ich hab gerade Weinzierl im Kopf, der gemeint hat, dass man endlich zur Viererkette zurückgekehrt ist und er sich darüber sehr freut.
Ah, okay, das habe ich nicht gelesen. Aber das hängt mit dem Ausfall von Naldo zusammen, der in dieser Spielzeit ja nicht mehr auflaufen kann. Dann also nur noch Ingolstadt, die wirklich mit der Dreierkette spielen - welch ein Glück
Zitat von waschkarte
In einer Dreierkette gelten auch nicht mehr die klassischen Tugenden, die ein IV haben muss, die AV müssen defensiv ähnlich agieren, offensiv aber viel zentraler spielen als sie das gewohnt sind, was nicht jedem Spielertyp entgegenkommt, etc pp.
In einer Dreierkette gelten auch nicht mehr die klassischen Tugenden, die ein IV haben muss, die AV müssen defensiv ähnlich agieren, offensiv aber viel zentraler spielen als sie das gewohnt sind, was nicht jedem Spielertyp entgegenkommt, etc pp.
Das ist für mich ein ganz entscheidender Faktor, weswegen ich auch klar gegen die Dreierkette beim SC bin. Unsere AV sind dafür m.E. einfach nicht die Spielertypen. Wenn Stenzel und Günter spielen, kann ich es eventuell gerade noch so durchgehen lassen, aber mit Kübler, der klar defensiv seine Stärken hat und kaum einmal sich offensiv beteiligt und Günter, dessen Offensivqualitäten zwar vorhanden, aber auch nicht berüchtigt sind, beraubt man sich einfach viel zu sehr seiner Qualitäten. Hoffenheim hat mit Zuber einen offensiven Mann diese Rolle (trotz defensiver Schwächen) zugetan, Frankfurt mit Chandler und Ingolstadt mit Hadergjonaj haben zumindest einen AV, der offensiv das wirklich sehr ordentlich spielen kann. Ich halte es nicht für richtig, mit 3,5 Offensivspielern (Frantz ist der halbe) in eine Partie zu gehen.
Das System ist für mich beim SC nicht ausgereift - wenn Streich das 17/18 verstärkt spielen möchte, sollte das in der Vorbereitung und mit etwaigen Neuzugängen auf den AV-Positionen noch weiter intensiviert werden - denn sonst ist es nur destruktiv und vor allem in den Heimspielen m.E: untauglich.
13.03.2017 - 19:35 Uhr
Zur Augsburg-Frage: Vorletzten Spieltag bei RB haben sie zum ersten Mal in der laufenden Saison eine Dreierkette gespielt. Gestern auf Schalke dann aber wieder die gewohnte Viererkette. Denke generell, dass die Dreierkette dem besonderen Umstand des Gegners geschuldet war, da es auf Schalke defensiv aber mal überhaupt nicht geklappt hat, könnte ein erneuter Versuch der Dreierkette möglich sein. Inwiefern Baum da den SCF als Gegner hinsichtlich der dann auftretenden Probleme des Pressings für diese Überlegung heranzieht, ist natürlich schwierig zu beurteilen.
13.03.2017 - 22:44 Uhr
Puh das ist ja fast schon eine Wissenschaft für sich, wenn man sich das konzentriert durchliest.
Ich bin auch dafür, dass man den Gegner im Auge haben und dessen System beachten sollte, aber viel mehr gefällt mir es die eigene Philosophie zu stärken und sich nicht primär nach dem Gegner zu richten.
Vor allem in den Partien, die jetzt anstehen - also vermehrt Konkurrenten auf Augenhöhe und momentan schwächer platziert in der Tabelle wäre es doch eine tolle Sache, wenn man die eigene fußballerische Qualität versucht möglichst gut auszuspielen und sich so gut es geht vom System frei macht. Wenn man selbst besser im 4-4-2 agiert dann ist es für mich nicht zwingend notwendig sich immer auf die Herangehensweisen der Gegner einzustellen.
Man hat in dieser Runde so viele tolle Spiele gezeigt und sich dabei überwiegend mit der Viererkette gut eingespielt. Nun gegen qualitativ eher schwächere Gegner hoffe ich einfach darauf, dass man sich nicht zu sehr "einschüchtern" lässt und sein Ding durchzieht. Wie gesagt, das System der anderen Mannschaft sollte man schon beachten, aber für mich darf dies nicht die Priorität haben für die eigene Spielweise. So viel Selbstvertrauen und Stärke hat man mit diesem Team absolut, um das so anzugehen.
Ich bin auch dafür, dass man den Gegner im Auge haben und dessen System beachten sollte, aber viel mehr gefällt mir es die eigene Philosophie zu stärken und sich nicht primär nach dem Gegner zu richten. Vor allem in den Partien, die jetzt anstehen - also vermehrt Konkurrenten auf Augenhöhe und momentan schwächer platziert in der Tabelle wäre es doch eine tolle Sache, wenn man die eigene fußballerische Qualität versucht möglichst gut auszuspielen und sich so gut es geht vom System frei macht. Wenn man selbst besser im 4-4-2 agiert dann ist es für mich nicht zwingend notwendig sich immer auf die Herangehensweisen der Gegner einzustellen.
Man hat in dieser Runde so viele tolle Spiele gezeigt und sich dabei überwiegend mit der Viererkette gut eingespielt. Nun gegen qualitativ eher schwächere Gegner hoffe ich einfach darauf, dass man sich nicht zu sehr "einschüchtern" lässt und sein Ding durchzieht. Wie gesagt, das System der anderen Mannschaft sollte man schon beachten, aber für mich darf dies nicht die Priorität haben für die eigene Spielweise. So viel Selbstvertrauen und Stärke hat man mit diesem Team absolut, um das so anzugehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Pichichi am 13.03.2017 um 22:44 Uhr bearbeitet
21.03.2017 - 07:26 Uhr
Da es eigentlich hierher gehört kopiere ich noch meinen halben Post aus dem Spieltagsthread hierher für Diskussionen:
Ich finde es gut, dass man den Trend zur Dreier- respektive Fünferkette nicht verschlafen möchte. Schaut man sich das letzte Bundesligawochenende an agierten 8 von 18 Bundesligaklubs mit ebenjener Defensivordnung.
Die Hauptfrage ist für mich, ob der jetzige Zeitpunkt der richtige ist, um das System umzustellen. Man wollte das ja alles bereits im Sommer einüben und die Mannschaft im Ligaalltag dann daran gewöhnen. Die Verletzung von Kempf (und auch von Torréjon) machte dem ganzen einen Strich durch die Rechnung. Aufgrund der höheren Sicherheit der Mannschaft in diesem System ohne die beiden Schlüsselspieler in der Abwehr entschied man sich wieder für die Viererkette. Diese Umstellung „on the fly“ macht mir nun ein wenig Bauchschmerzen und sorgt dafür, dass ich die Aufstellung momentan eher für die Falsche halte.
Erstmal das Positive an der Umsetzung. Man hat deutlich weniger defensive Räume, das ist ganz klar ersichtlich. Torchancen entstanden in den letzten Wochen zu Großteilen aus individuellen Fehlern (v.a. Höfler und Schuster gegen Hoffenheim und Kübler am vergangenen Samstag). Diese individuelle Fehler entstehen aus meiner Sicht aus der Unsicherheit im Spielaufbau, unserem größten Problem seit der Systemumstellung. Mit dem 4-4-2 ließ sich die hängende Spitze, zumeist Haberer oder Philipp, oft ins Mittelfeld fallen und trug dann den Ball nach vorne. Nun stehen die 3 Offensiven relativ weit vorne, lässt sich doch mal einer fallen ist der Ball nämlich zumeist weg, da in vorderster Front dann noch 2 Anspielstationen gegen 4 oder 5 Abwehrspieler übrig bleiben. Gerade Niederlechner ist da die letzten beiden Wochen die ärmste Sau und konnte dennoch in den wenigen Aktionen zumindest für ein Tor und einen Assist sorgen.
Die Lösung für das Problem könnte auch mit dem jetzigen System von der Bank kommen, sie heißt für mich Vincenzo Grifo. Dieser könnte mit seinen inzwischen deutlich besseren Fähigkeiten in der Defensivarbeit die Rolle einnehmen, die aktuell Mike Frantz innehat, gerade wenn dieser neben ihm als Laufwunder und Abräumer wirbelt. Grifo wäre deutlich versierter im Ballvortrag, würde das Riesenloch im Spielaufbau auffüllen und dafür sorgen, dass dennoch vorne die 3 Anspielstationen verbleiben. Auch Haberer würde ich diese Rolle zutrauen, er wurde meiner Meinung nach sogar in der Sommervorbereitung hier getestet.
Weiteres großes Problem sind natürlich die Flügel. Diese müssen eigentlich deutlich höher stehen als bisher gewohnt. Gerade Kübler ist hierfür gänzlich ungeeignet, da er noch nicht zeigen konnte, dass er in der Bundesliga auch offensiv Akzente setzen kann (die Hoffnung ruht hier auf Stenzel nach der Länderspielpause). Günter hat zwar offensive Qualitäten, braucht dafür aber Räume und kann diese nicht selbst kreieren. Mal zum Vergleich die Flügel einiger anderer Bundesligateams, die erfolgreich mit der Dreierkette spielen oder spielten:
Toljan und Zuber (Hoffenheim), Chandler und Oczipka (Frankfurt), Schöpf und Kolasinac (Schalke), Durm und Schmelzer/Guerreiro (Dortmund)
Durchweg Spieler, die defensiv als Außenverteidiger in der Viererkette ihre Probleme hatten oder hätten, die aber als Dauerläufer auf dem Flügel offensiv für Gefahr sorgen und ihre defensiven Schwächen vom insgesamt kompakteren Spielsystem aufgefangen bekommen. Dieser Spielertyp fehlt im Moment, Günter ist wie gesagt technisch zu schwach im engeren Raum (diese Entwicklung traue ich ihm aber sogar noch zu), Kübler fühlt sich absichernd in der eigenen Hälfte wohler, lässt damit die rechte Seite verwaist, Ignjovski hat technisch ähnliche Probleme wie Günter trotz guter Leistung am Samstag.
Um das ganze Mal abzuschließen (eigentlich könnte das alles auch in der Kader-und Systemthread, sorry Zlatan...), ich glaube schon, dass wir die Dreierkette in Zukunft erfolgreich spielen können, dann aber mit geeigneterem Personal und eine ganze Vorbereitung trainiert, beispielsweise:
Schwolow – Söyüncü, Torrejon, Kempf – Stenzel, Frantz, Grifo, Günter – Philipp, Niederlechner, Haberer
Wenn Streich darauf wert legen möchte taktisch flexibel zu bleiben muss halt einer der Innenverteidiger weichen und Schuster oder Chico den Mittelmann der Dreierkette bilden um situativ auf die Viererkette umzustellen, so wie das aber die letzten 2 Wochen aussah beraubt man sich jeglicher Stärken aus dem geordneten Offensivspiel.
Ich finde es gut, dass man den Trend zur Dreier- respektive Fünferkette nicht verschlafen möchte. Schaut man sich das letzte Bundesligawochenende an agierten 8 von 18 Bundesligaklubs mit ebenjener Defensivordnung.
Die Hauptfrage ist für mich, ob der jetzige Zeitpunkt der richtige ist, um das System umzustellen. Man wollte das ja alles bereits im Sommer einüben und die Mannschaft im Ligaalltag dann daran gewöhnen. Die Verletzung von Kempf (und auch von Torréjon) machte dem ganzen einen Strich durch die Rechnung. Aufgrund der höheren Sicherheit der Mannschaft in diesem System ohne die beiden Schlüsselspieler in der Abwehr entschied man sich wieder für die Viererkette. Diese Umstellung „on the fly“ macht mir nun ein wenig Bauchschmerzen und sorgt dafür, dass ich die Aufstellung momentan eher für die Falsche halte.
Erstmal das Positive an der Umsetzung. Man hat deutlich weniger defensive Räume, das ist ganz klar ersichtlich. Torchancen entstanden in den letzten Wochen zu Großteilen aus individuellen Fehlern (v.a. Höfler und Schuster gegen Hoffenheim und Kübler am vergangenen Samstag). Diese individuelle Fehler entstehen aus meiner Sicht aus der Unsicherheit im Spielaufbau, unserem größten Problem seit der Systemumstellung. Mit dem 4-4-2 ließ sich die hängende Spitze, zumeist Haberer oder Philipp, oft ins Mittelfeld fallen und trug dann den Ball nach vorne. Nun stehen die 3 Offensiven relativ weit vorne, lässt sich doch mal einer fallen ist der Ball nämlich zumeist weg, da in vorderster Front dann noch 2 Anspielstationen gegen 4 oder 5 Abwehrspieler übrig bleiben. Gerade Niederlechner ist da die letzten beiden Wochen die ärmste Sau und konnte dennoch in den wenigen Aktionen zumindest für ein Tor und einen Assist sorgen.
Die Lösung für das Problem könnte auch mit dem jetzigen System von der Bank kommen, sie heißt für mich Vincenzo Grifo. Dieser könnte mit seinen inzwischen deutlich besseren Fähigkeiten in der Defensivarbeit die Rolle einnehmen, die aktuell Mike Frantz innehat, gerade wenn dieser neben ihm als Laufwunder und Abräumer wirbelt. Grifo wäre deutlich versierter im Ballvortrag, würde das Riesenloch im Spielaufbau auffüllen und dafür sorgen, dass dennoch vorne die 3 Anspielstationen verbleiben. Auch Haberer würde ich diese Rolle zutrauen, er wurde meiner Meinung nach sogar in der Sommervorbereitung hier getestet.
Weiteres großes Problem sind natürlich die Flügel. Diese müssen eigentlich deutlich höher stehen als bisher gewohnt. Gerade Kübler ist hierfür gänzlich ungeeignet, da er noch nicht zeigen konnte, dass er in der Bundesliga auch offensiv Akzente setzen kann (die Hoffnung ruht hier auf Stenzel nach der Länderspielpause). Günter hat zwar offensive Qualitäten, braucht dafür aber Räume und kann diese nicht selbst kreieren. Mal zum Vergleich die Flügel einiger anderer Bundesligateams, die erfolgreich mit der Dreierkette spielen oder spielten:
Toljan und Zuber (Hoffenheim), Chandler und Oczipka (Frankfurt), Schöpf und Kolasinac (Schalke), Durm und Schmelzer/Guerreiro (Dortmund)
Durchweg Spieler, die defensiv als Außenverteidiger in der Viererkette ihre Probleme hatten oder hätten, die aber als Dauerläufer auf dem Flügel offensiv für Gefahr sorgen und ihre defensiven Schwächen vom insgesamt kompakteren Spielsystem aufgefangen bekommen. Dieser Spielertyp fehlt im Moment, Günter ist wie gesagt technisch zu schwach im engeren Raum (diese Entwicklung traue ich ihm aber sogar noch zu), Kübler fühlt sich absichernd in der eigenen Hälfte wohler, lässt damit die rechte Seite verwaist, Ignjovski hat technisch ähnliche Probleme wie Günter trotz guter Leistung am Samstag.
Um das ganze Mal abzuschließen (eigentlich könnte das alles auch in der Kader-und Systemthread, sorry Zlatan...), ich glaube schon, dass wir die Dreierkette in Zukunft erfolgreich spielen können, dann aber mit geeigneterem Personal und eine ganze Vorbereitung trainiert, beispielsweise:
Schwolow – Söyüncü, Torrejon, Kempf – Stenzel, Frantz, Grifo, Günter – Philipp, Niederlechner, Haberer
Wenn Streich darauf wert legen möchte taktisch flexibel zu bleiben muss halt einer der Innenverteidiger weichen und Schuster oder Chico den Mittelmann der Dreierkette bilden um situativ auf die Viererkette umzustellen, so wie das aber die letzten 2 Wochen aussah beraubt man sich jeglicher Stärken aus dem geordneten Offensivspiel.
21.03.2017 - 08:57 Uhr
Grifo als 8er, das wollte ich auch schon mal schreiben, hat was. Er hat sich im Laufe der Saison defensiv gesteigert und sieht auch offensiv immer mehr seine Mitspieler. Spielerisch wäre er auf jeden Fall eine deutliche Verbesserung zu Höfler.
Haberer fehlt noch die Physis für das DM und besser als 10er aufgehoben. Oder im Dreiersturm auf der Seite.
Zur Dreierkette: Ich denke auch, dass wir über kurz oder lang, vermehrt so spielen werden. Innen sollte dann aber wieder Sö statt Gulde in die Anfangself rücken (K.P. warum CS ihn als zweikampfstärksten Spieler nicht mehr bringt). Mit der Rückkehr von Stenzel hätten wir dann auch links wieder einen geeigneten Spieler. Rechts mit Günter kann man notfalls leben, müsste aber für die nächste Saison definitiv was tun.
Haberer fehlt noch die Physis für das DM und besser als 10er aufgehoben. Oder im Dreiersturm auf der Seite.
Zur Dreierkette: Ich denke auch, dass wir über kurz oder lang, vermehrt so spielen werden. Innen sollte dann aber wieder Sö statt Gulde in die Anfangself rücken (K.P. warum CS ihn als zweikampfstärksten Spieler nicht mehr bringt). Mit der Rückkehr von Stenzel hätten wir dann auch links wieder einen geeigneten Spieler. Rechts mit Günter kann man notfalls leben, müsste aber für die nächste Saison definitiv was tun.
22.03.2017 - 13:30 Uhr
Zitat von Fuechsli
...) Innen sollte dann aber wieder Sö statt Gulde in die Anfangself rücken (K.P. warum CS ihn als zweikampfstärksten Spieler nicht mehr bringt). (...)
...) Innen sollte dann aber wieder Sö statt Gulde in die Anfangself rücken (K.P. warum CS ihn als zweikampfstärksten Spieler nicht mehr bringt). (...)
Die Aussage ist nicht ganz richtig, Söyüncü hat bisher nur als linker Innenverteidiger gespielt, Gulde nur als rechter, insofern müsste die Aussage richtig heißen: "Innen sollte dann aber wieder Sö statt KEMPF in die Anfangself rücken". Das diese Entscheidung nicht ganz so einfach für den Trainer ist, können vermutl. viele nachvollziehen.
Auf der rechten Seite sah das Spiel Söyüncüs gegen Dortmund, unabhängig von der hohen Qualität des Kontrahenten, einfach nicht überzeugend aus. Da waren viele verschätzte Bälle dabei, was doch sehr ungewöhnlich für sein sonst so sicheres Spiel ist. Aber vielleicht schafft Streich es ja, ihn oder Kempf umzugewöhnen. Dennoch glaube ich nicht daran, dass wir die Beiden gemeinsam in der Startelf in einem 4-X-X bestaunen dürfen. Die einzige Möglichkeit wäre - hier sogar m.E. sinnvoll, da ohne Startplatz für Schuster - in der Dreierkette, wie folgt:
Söyüncü---Kempf---Gulde/Torrejon
-----------Schwolow----------
Hierbei käme Kempfs tolle Spieleröffnung besser zur Geltung und auch Söyüncüs Verteidigungstalent wäre nicht vollends auf der Bank verschenkt.
Diese Form der Dreierkette würde ich mir wünschen, da sie m.E. weniger Probleme schafft. Ob sie wirklich funktioniert, sei einmal dahingestellt. Allerdings bin ich mir recht sicher, dass wir das aufgrund der von Streich nicht gewünschten Unflexibilität in der ambulanten Systemumstellung nicht sehen werden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MiztaW am 22.03.2017 um 13:32 Uhr bearbeitet
22.03.2017 - 14:16 Uhr
Zitat von MiztaW
Hierbei käme Kempfs tolle Spieleröffnung besser zur Geltung und auch Söyüncüs Verteidigungstalent wäre nicht vollends auf der Bank verschenkt.
Diese Form der Dreierkette würde ich mir wünschen, da sie m.E. weniger Probleme schafft. Ob sie wirklich funktioniert, sei einmal dahingestellt. Allerdings bin ich mir recht sicher, dass wir das aufgrund der von Streich nicht gewünschten Unflexibilität in der ambulanten Systemumstellung nicht sehen werden.
Hierbei käme Kempfs tolle Spieleröffnung besser zur Geltung und auch Söyüncüs Verteidigungstalent wäre nicht vollends auf der Bank verschenkt.
Diese Form der Dreierkette würde ich mir wünschen, da sie m.E. weniger Probleme schafft. Ob sie wirklich funktioniert, sei einmal dahingestellt. Allerdings bin ich mir recht sicher, dass wir das aufgrund der von Streich nicht gewünschten Unflexibilität in der ambulanten Systemumstellung nicht sehen werden.
Ich halte es auch für unwahrscheinlich, allerdings hat Kempf eigentlich durchaus die Anlagen um situativ auf die Doppelsechs zu rücken. Eine durchaus denkbare Variante, vielleicht aber nicht für Streich.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von scfsince1904 am 22.03.2017 um 14:17 Uhr bearbeitet
22.03.2017 - 14:35 Uhr
Torrejon hat schon mehrfach in der letzten Zeit auf der 6 gespielt. Mal gegen Ende, und ich glaube auch in einem Freundschaftsspiel/Pokal.
Ein weiterer Grund, dass ich Streichs Umstellung nicht verstehe. Gerade weil er Torre schon mehrfach auf der 6 hat spielen lassen, also kein Grund unbedingt mit Schuster und Gulde die gezwungene Flexibilität zw. 3/5er und 4er Kette aufrecht zu erhalten.
Ein weiterer Grund, dass ich Streichs Umstellung nicht verstehe. Gerade weil er Torre schon mehrfach auf der 6 hat spielen lassen, also kein Grund unbedingt mit Schuster und Gulde die gezwungene Flexibilität zw. 3/5er und 4er Kette aufrecht zu erhalten.
22.03.2017 - 14:57 Uhr
Zitat von Phini
(...)
Ein weiterer Grund, dass ich Streichs Umstellung nicht verstehe. Gerade weil er Torre schon mehrfach auf der 6 hat spielen lassen, also kein Grund unbedingt mit Schuster und Gulde die gezwungene Flexibilität zw. 3/5er und 4er Kette aufrecht zu erhalten.
(...)
Ein weiterer Grund, dass ich Streichs Umstellung nicht verstehe. Gerade weil er Torre schon mehrfach auf der 6 hat spielen lassen, also kein Grund unbedingt mit Schuster und Gulde die gezwungene Flexibilität zw. 3/5er und 4er Kette aufrecht zu erhalten.
Wie schon im vorherigen Post erwähnt, halte ich Gulde auch in diesem Szenario für unabdingbar, damit man bei Systemumstellung nicht einen aus Söyüncü und Kempf auf die schwächere rechte Seite stellen muss. Mir ist lediglich Schuster ein Dorn im Auge, der - zumindest in meinen Augen - den Anforderungen nicht vollumfänglich genügt. Mit einer Kempf-Torrejon-Gulde-Kette hätte man bezüglich der Einsatzzeiten Caglars allerdings auch keinen Fortschritt gemacht.
22.03.2017 - 14:59 Uhr
Wieso sollte Söyüncü mittelfristig nicht als rechter IV auflaufen? Er ist schließlich Rechtsfuß. Aus einem einzigen Einsatz auf dieser Position kann man keine tragfähigen Schlüsse ziehen. Unabhängig davon bleibt die Fünferkette m.E. eine Notlösung, da unser Team in der aktuellen personellen Besetzung damit um die Offensivkraft gebracht wird.
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