Osteuropa

Karpaty Lviv [UKR]

06.12.2009 - 12:14 Uhr
Karpaty Lviv [UKR] |#211
17.04.2017 - 17:46 Uhr
Zitat von Vfb-Devil



Kolomoyski soll versprochen haben, alle Schulden abzubauen. Er wird die Mannschaft aber nur noch minimal finanziel unterstützen. Der Verband möchte eventuell die Liga auf 14 Teams ab der nächsten Saison aufstocken. Das würde Dnepr die Chance geben in der Liga zu bleiben. Gleichzeitig würde es 3 Aufsteiger geben. Bleibt abzuwarten, ob das wirklich so kommt, den der gute Kolomoyskiy hat schon oft viele Versprechen gegeben und alle dann hängen lassen.

14 Teams ist Quatsch. Davon ist aktuell nicht mehr die Rede.
Es wurden vier mögliche Varianten zur Durchführung der Liga vorgeschlagen und in keiner ist eine Vergrößerung der Liga vorgesehen. Dnipro wird absteigen müssen, die Frage ist, ob die vllt dann gleich einen Neubeginn in der Druha Liga machen, damit man die Schulden nicht abbezahlen muss.
Karpaty Lviv [UKR] |#212
17.04.2017 - 17:54 Uhr
Zitat von cfc1905
Zitat von Vfb-Devil

Kolomoyski soll versprochen haben, alle Schulden abzubauen. Er wird die Mannschaft aber nur noch minimal finanziel unterstützen. Der Verband möchte eventuell die Liga auf 14 Teams ab der nächsten Saison aufstocken. Das würde Dnepr die Chance geben in der Liga zu bleiben. Gleichzeitig würde es 3 Aufsteiger geben. Bleibt abzuwarten, ob das wirklich so kommt, den der gute Kolomoyskiy hat schon oft viele Versprechen gegeben und alle dann hängen lassen.

14 Teams ist Quatsch. Davon ist aktuell nicht mehr die Rede.
Es wurden vier mögliche Varianten zur Durchführung der Liga vorgeschlagen und in keiner ist eine Vergrößerung der Liga vorgesehen. Dnipro wird absteigen müssen, die Frage ist, ob die vllt dann gleich einen Neubeginn in der Druha Liga machen, damit man die Schulden nicht abbezahlen muss.


Wäre super, wenn du vielleicht die vier möglichen Varianten nennen könntestsmile

Warum "muss" Dnipro absteigen? Kann ja sein, dass sie Karpaty noch überholen. Oder meinst du sie können sich so oder so aus finanziellen Gründen nicht halten in der 1.Liga?

Da dies hier sehr allgemein wird und nicht mehr unbedingt zu Karpaty passt, könnte man ja auch im Ukraine-Thread weiter diskutierensmile

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BORUSSIA MÖNCHENGLADBACH

BOSTON CELTICS

Karpaty Lviv [UKR] |#213
19.04.2017 - 12:33 Uhr
Ich hatte ja in den letzten zwei Wochen über das System bei Karpaty geschrieben: Dreierkette in der Innenverteidigung, davor zwei Außenverteidiger, zwei Sechser, zwei offensive Flügelspieler und ein Stürmer.

Das System mit der Dreierkette wird, wie dieser Bericht sagt, (in ähnlicher Form) aktuell auch in der englischen Premier League von einigen Teams bevorzugt, etwa von Chelsea und Watford, wobei das dann 3-1-4-2 bzw. 3-4-1-2 Aufstellungen waren.

Hier die Quelle: http://www.skysports.com/football/news/11096/10842861/how-three-at-the-back-became-the-premier-leagues-tactical-trend-this-season

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Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von mbert am 19.04.2017 um 12:34 Uhr bearbeitet
Karpaty Lviv [UKR] |#214
19.04.2017 - 20:06 Uhr
Zu einer möglichen Aufstockung der Liga: es spricht ja aktuell wohl wirklich wenig dafür. In den Kontext passt aber eine Äußerung von Karpaty-Chef Yurij Dyachyk-Stavytskyj, nach der die Liga eigentlich 16 Teams braucht und keine Play-Offs so wie jetzt haben sollte, um wieder auf ein vernünftiges Niveau zu kommen: http://galsports.com/news/karpaty-khochut-povernennya-formatu-z-16-ma-komandamy-v-premyer-lizi/222644.aspx

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Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!
Karpaty Lviv [UKR] |#215
29.04.2017 - 14:54 Uhr
Heute spielten Karpaty auswärts bei Zirka. Die Vorrundenspiele hatten Karpaty beide knapp verloren, jetzt trafen beide Mannschaften in der Abstiegsrunde aufeinander. In der Gruppentabelle Zirka mit 5 Punkten Abstand direkt vor Karpaty.

Karpaty spielten wieder mit einem ähnlichen Spielsystem wie in den letzten Partien: Borovyk im Tor, eine Dreierkette hinten mit Nesterov, Dytyatev und Lobaj, davor zwei vorgezogene Außenverteidiger mit Matvyenko und Miroshnychenko, einer Doppel-6 mit Verbny und Filimonov, davor zwei offensive Mittelfeldspieler mit Khudobyak und Hutsulyak, davor als Spitze Hladky. Zurückgekehrt von langer Verletzung saß auf der Bank Pavlo Ksyonts, weiterhin Klyots, Chachua, Hrysyo, Zavisky und Mysak. Oleh Holodyuk fehlt immer noch verletzungsbedingt. Interessant finde ich, dass Roman Pidkivka nicht als Ersatztorwart aufgestellt war, der in der Hinrunde ja noch vor dem Zugang von Borovik Stammkeeper gewesen war.

Karpaty waren von Beginn an sehr offensiv eingestellt, spielten mit starkem Pressing und schnell aufrückender Abwehrreihe. Das klappte am Anfang noch nicht so ganz, offenbar brauchte die Verteidigung noch etwas Zeit, um sich richtig einzuspielen, so dass es in den ersten 10 Minuten einige vielversprechende Szenen vor dem Karpaty-Tor gab. Danach dominierte Karpaty immer deutlicher und spielte reihenweise Chancen heraus. Hierbei fielen vor allem Hladky auf und Hutsulyak, der sich immer besser in seiner Rolle im offensiven Mittelfeld zurechtfindet und mit guter Technik und körperlicher Präsenz einige sehr gefährliche Szenen hatte. Kapitän Khudobyak war nicht so stark wie in den letzten Partien, er wirkte etwas lethargisch, und ihm unterliefen einige ungewohnte technische Fehler.

Hauptdarsteller war allerdings der 23. Mann auf dem Feld - der Schiedsrichter ließ in der ersten halben Stunde etliche deutliche Fouls ungeahndet. In der 15. Minute musste Hladky gleich zweimal gefoult werden, bis ein Elfmeterpfiff erklang - nach dem ersten Foul saß er völlig entgeistert auf dem Rasen und konnte nicht verstehen, warum das Spiel weiterlief, raffte sich auf und wurde gleich wieder umgerempelt, woraufhin dann endlich Strafstoß gepfiffen wurde, den er hoch in die Mitte selber verwandelte.

Danach schien es nur eine Frage der Zeit, dass Karpaty noch höher in Führung gingen. Das passierte aber nicht, teils aus Pech (Hutsulyak hatte einige starke Szenen in der Vorbereitung, denen aber der entsprechende Abschluss fehlten), teils auch, weil so ein wenig der tödliche Ball nach vorn fehlte.

Danach kippte das Spiel innerhalb von 4 Minuten. Hauptfigur war zunächst wieder der Schiedsrichter - nach einem geklärten Eckball für Zirka waren Karpaty schon wieder in der Vorwärtsbewegung, verloren aber in der Mitte der eigenen Hälfte den Ball, der dann in den Strafraum hinein gespielt wurde, dort von einem Zirka-Spieler verlängert wurden und einem meterweit im Abseits stehenden Spieler zugespielt, der zwar nicht verwandeln konnte, aber dessen Aktion zu einem Chaos im Strafraum führte, aus dem heraus dann doch der Ausgleich fiel. Offenbar war der Schiedsrichter der Meinung, der Ball sei von einem Karpaty-Spieler gekommen, was aber wirklich eine Phantasie erfordert hätte, der Treffer war eindeutig irregulär. 4 Minuten später piff das Männlein erneut, dieses Mal Elfmeter für Zirka. Den konnte man mit viel gutem Willen wohl auch geben - Lobaj versuchte aus der Mitte kommend, dem links in den Strafraum hereinkommenden Zirka-Spieler den Ball vom Fuß zu spitzeln, verlor dabei das Gleichgewicht und riss den Gegner mit, wobei selbst in der Wiederholung nicht zu sehen war, ob er dabei den Ball spielte oder nicht. Nach dem Elfmeter stand es dann plötzlich 2:1 für Zirka, was das Spiel völlig auf den Kopf stellte.

Karpaty stürmten weiter, jedoch ohne zählbaren Erfolg, bis dann in der 45. Minute eine schöne Einzelaktion abgeschlossen mit einem scharfen und genauen Schuss aus der linken Strafraumhälfte heraus den 3:1-Halbzeitstand herstellte. Das war angesichst der Spielanteile höchst schmeichelhaft für die Hausherren.

Nach der Halbzeitpause kam Ksyonts für Filimonov, der nach einer frühen gelben Karte und einer gerade noch von einem Mitspieler verhinderten Kampfsport-Einlage nach einem eingesteckten schmerzhaften Tritt kurz vor einer gelbroten Karte stand. Er ging auf die linke offensive Mittelfeldposition, wofür Khudobyak ins zentrale Mittelfeld wechselte.

Die zweite Halbzeit begann gut für Karpaty. Nach einer Ecke von links wurde der Ball flach aus dem Strafraum heraus auf Hutsulyak gespielt, der mit einem sehenswerten Linksschuss flach ins rechte Eck abschloss.

In der 73. Minute sah dann Dytyatev glatt rot - offenbar für Schiedsrichterbeleidigung (ich habe nichts gehört), er hatte sich ziemlich darüber aufgeregt, einen Einwurf nicht bekommen zu haben. Das passierte gerade zu dem Moment, wo Karpaty das Spiel immer besser in den Griff bekamen und auf den Ausgleich drängten.

Borovyk rettete kurz darauf gegen einen allein aufs Tor zustürmenden Zirka-Spieler, der Verbny ganz einfach davongelaufen war - er hechtete in den Weg und fing ganz einfach den Ball weg. Fast im Gegenzug köpfte Khudobyak den Ball sehr sehenswert ein, was aber wegen Abseits nicht gegeben wurde - aus meiner Sicht eine Fehlentscheidung, wobei das für den Schiedsrichter wohl schwer zu sehen war. In der 76. Minute kam Chachua für Ksyonts - ich kann mir das eigentlich nur dadurch erklären, dass er nach seiner Verletzung noch nicht wieder 100% fit war. Chachua tauschte mit Khudobyak, der wieder weiter nach vorn ging.

Nach 85 Minuten kam dann Hrysyo für Miroshnichenko, natürlich ein Versuch, doch noch den Ausgleich zu erzwingen. Allerdings spielte Zirka jetzt mit dem Vorsprung im Rücken die Partie ziemlich abgeklärt herunter - holte sich Einwürfe und Eckbälle, die letztlich die Zeit einbrachten, das Resultat über die Zeit zu retten.

Insgesamt hätten Karpaty hier mindestens einen Punkt, eigentlich sogar alle drei mitnehmen müssen. Sie waren wirklich stark, scheiterten heute aber zu gleichen Teilen an sich selbst und an den Fehlentscheidungen des Schiedsrichters, unter denen zwar beide Seiten zu leiden hatten, aber die zählbaren (das irreguläre 2:1 und das nicht gegebene Ausgleichstor von Khudobyak) beide zu Gunsten Zirkas gingen.

Karpaty sind jetzt wieder akut in Abstiegsgefahr. Wenn Dnipro ihr Spiel morgen in Lutsk gewinnen (wovon wohl auszugehen ist), sind beide punktgleich.

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Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!
Karpaty Lviv [UKR] |#216
30.04.2017 - 12:52 Uhr
Kleine Korrektur: Karpaty haben noch 6 Punkte Luft, d.h., Dnipro könnte bei einem Sieg auf 3 Punkte herankommen. Die Tabellen auf den verschiedenen Webseiten sind mitunter nicht korrekt. Offenbar hat schon mancher angesichts verschiedener Punktabzüge und der Aufteilung in Meisterschafts- und Abstiegsrunde etwas den Überblick verloren.

Die ukrainischen Medien schimpfen übrigens nach dem Spiel noch mehr mit dem Schiedsrichter als ich das getan habe...

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Karpaty Lviv [UKR] |#217
07.05.2017 - 15:00 Uhr
Heute Mittag spielten Karpaty auswärts bei Stal' in Dnipro. Die ersten 20 Minuten habe ich leider verpasst, somit auch den frühen Führungstreffer für Karpaty, den Nesterov erzielte. Aber von vorn, wie immer ein Überblick über die Aufstellung:

Da Dytyatev letzte Woche bei Zirka rot gesehen hatte und Ksyonz und Holodyuk nach Verletzung wieder verfügbar waren, gab es einige Umstellungen. Für Dytyatev kam Zubeyko in die Startelf, und nachdem die letzten Wochen immer mit einer Dreierkette hinten gespielt worden war, sah es jetzt eher nach einem klassischen 4:2:3:1 aus: Matvienko, Nesterov, Lobaj und Zubeyko hinten, davor die Doppel-6 mit Filimonov und Klyots, davor Ksyonz, Holodyuk und Khudobyak im offensiven Mittelfeld und Hladky als Spitze. Bemerkenswert finde ich, dass Husulyak keinen Platz in der Startformation gefunden hatte, der in den letzten Wochen sehr stark aufgetreten war. Ebenso ist der anderen taktischen Grundaufstellung Miroshnichenko zum Opfer gefallen, der zuvor gemeinsam mit Matvienko als offensive Außenverteidiger vor der Dreierkette gespielt hatten.

Die erste Halbzeit (bzw. was ich davon gesehen habe) wirkte auf mich in gewisser Weise ausgeglichen - Stal' mit leichter Feldüberlegenheit, aber Karpaty in ihren Aktionen zielstrebiger und gefährlicher. Von der ehemaligen Akademie-Kindergartentruppe waren nur Klyots und Lobaj auf dem Platz. Ich persönlich bin ja etwas traurig, dass Pidkivka im Tor nach der Ankunft Borovyks nicht mehr erste Wahl ist, wobei man nach dessen bärenstarken Auftritten der letzten Wochen wirklich anerkennen muss, dass man ein verdammt gutes Näschen hatte, den einzukaufen.

Nach der Halbzeitpause kam Miroshnichenko für Zubeyko ins Spiel, vermutlich um auf der rechten Seite etwas mehr Akzente nach vorn geben zu können. Viel passierte aber erst einmal nicht, das Spiel plätscherte so vor sich hin, bis sich in der 69ten Minute Nesterov wie ein Schuljunge an der rechten Strafraumgrenze ausspielen, den Gegner eine Flanke flach kurz vor den Fünferspielen ließ, wo dann jemand den Ball seelenruhig einschieben konnte. Ein solches Tor hätte ich eigentlich kaum für möglich gehalten, die Karpaty-Abwehr schlief derart, dass es an die Katastrophen-Spiele der Hinrunde erinnerte. Es gab dann ein paar Chancen für beide Seiten, und in der 79ten Minute verhinderte Borovyk mit einem absoluten Weltklassereflex den Rückstand.

In der 82ten Minute kam Hutsulyak für Ksyonz, der ein gutes Spiel gemacht hatte. In dieser Phase hatte Stal' zunehmend Übergewicht, wobei das Niveau des Spiels mittlerweile ziemlich schwach war. Symptomatisch war eine Szene in der 85ten Minute: Ein Missverständnis zweier Stal'-Verteidiger (nimm Du, ich hab ihn sicher), Ballbesitz für Karpaty, drei Stürmer gegen zwei Verteidiger vor dem gegnerischen Strafraum, darauf gleich wieder ein Abspiel, das so ungenau war, dass man laut lachen musste.

In der 87ten Minute fiel dann das 2:1 für Stal' nach einem sehenswerten Distanzschuss aus etwa 18 Metern. Nun sieht es zunehmend zappenduster aus. Nach der letzte Woche nur dem Schiedsrichter zu verdankenden Niederlage bei Zirka hatte diese Woche Kataryna Monsul' sowohl die Spieler als auch das Spiel jederzeit voll im Griff. Aufgrund der Leistung in der zweiten Halbzeit war die heutige Niederlage für Karpaty absolut verdient.

Diese Vorstellung war ein Rückfall in die abstiegswürdigen Leistungen der Hinrunde, die eigentlich schon überstanden schienen. Dnipro tritt später heute bei Zirka an und kann bei einem Sieg nach Punkten gleichziehen.

Ach ja, ein paar Worte noch zu den sängerischen Fähigkeiten der Gäste-Fans: Chervona Ruta habe ich wirklich nur vom Text her erahnen können - Leute, das habe ich schon ganz anders gehört smile

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von mbert am 07.05.2017 um 15:01 Uhr bearbeitet
Karpaty Lviv [UKR] |#218
16.05.2017 - 21:35 Uhr
Letztes Wochenende habe ich leider den Auswärtssieg von Karpaty bei Dnipro verpasst. Die Aufstellung bei Karpaty war wieder leicht verändert - es war ein 4:4:1:1-System mit Miroshnychenko, Lobaj, Nesterov und Matvienko als Viererkette, davor Ksyonz, Verbnyj, Holodyuk und Hutsulyak, dann als hängende Spitze Khudobyak und davor Hladky.

In der zweiten Hälfte kam Hrysyo, der an seinem 20. Geburtstag zum Mann des Tages wurde - eine Torvorlage zum 2:2 (Kopfball Nesterov) und das Siegtor zum 2:3. Davor war Dnipro mit 2:0 in Führung gegangen, den Anschlusstreffer hatte Ksyonz erzielt.

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Karpaty Lviv [UKR] |#219
21.05.2017 - 15:23 Uhr
Heute spielten Karpaty zu hause gegen Vorskla Poltava. Dies war ein Spiel in der Abstiegsgruppe, wobei Vorskla genug Abstand nach unten hatte, um die Sache locker anzugehen.

Karpaty traten in einer ähnlichen Formation und Besetzung an wie letzte Woche bei Dnipro: Borovyk im Tor, dann eine Viererkette mit Miroshnichenko, Dytyatev (der nach seiner Rotsperre wieder verfügbar war, Nesterov und Matvienko. Im Mittelfeld standen Klyots und Holodyuk auf der Doppelsechs, außen Ksyonz und Hutsulyak, als hängende Spitze Khudobyak und vorn Hladky.

Von der ersten Hälfte konnte ich leider nur die Hälfte sehen. Das Spiel wirkte ausgeglichen, dabei recht hart geführt von beiden Seiten und ohne wirkliche Torchancen.

In der 57. Minute fiel das 0:1, ein einigermaßen platzierter Flachschuss ins rechte Eck vom Strafraumrand aus, wirkte auf mich nicht vollkommen unhaltbar. Kurz darauf kam Chachua für Holodyuk und - siehe an! - der neue Brasilianer "China" für Ksyonz. Somit standen drei gelernte Stürmer auf dem Platz. Karpaty erspielten sich ein leichtes Übergewicht, aber kamen zu keinen wirklichen Torchancen. In der 82. Minute kam dann Lobaj für Hutsulyak, der sich offenbar kurz vorher leicht verletzt hatte.

In der Nachspielzeit wurde es noch einmal richtig turbulent, als ein Vorskla-Verteidiger fast ein Eigentor schoss, der Ball aber vom linken Pfosten abprallte - direkt Khudobyak vor die Füße, der aber so überrascht war, dass er ihn nicht ins leere Tor bekam. Naja, das war konsequent, wenn man das gesamte Spiel betrachtet.

Für mich war interessant zu sehen, wie sich der neue Brasilianer schlug. Sehr viel sehen konnte man von ihm leider nicht, was aber auch daran lag, dass seine Mannschaft irgendwie heute nicht so richtig ins Spiel fand. Bei den wenigen Szenen, wo er sich ein wenig zeigen konnte, wirkte er gut am Ball und physisch präsent. Man kann nach einem Spiel ja noch nicht viel sagen, aber es ist nicht auszuschließen, dass der Mann eine Verstärkung werden kann.

Alles in Allem war das eine schwache Vorstellung von Karpaty, die mich in der letzten Zeit ein wenig an den HSV erinnern - an einem Tag stark, mit unbändigem Willen, Kampfgeist und sogar etwas spielerischer Klasse, und dann eine Woche später wieder leblos, so dass eine kaum durchschnittliche Leistung des Gegners reicht, um alle 3 Punkte mit nach hause zu nehmen.

So bleiben Karpaty auf dem drittletzten Platz und mit wenig Abstand zum Vorletzten.
Und Braty Hadyukiny singen abermals und erneut: "Karpaty haben mal wieder beim Fußball verloren".

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Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!
Karpaty Lviv [UKR] |#220
21.05.2017 - 15:26 Uhr
In einem Interview mit der ukrainischen "Gazeta Football" hat sich Ex-Karpat Volodymyr Kostevych zu Wort gemeldet. Viel neues hatte er nicht zu sagen, primär, dass in der Ukraine der Abstand zwischen Shakhtar und Dynamo auf der einen Seite und ganzen Rest auf der anderen so groß sei, dass für andere Clubs die Meisterschaft praktisch unerreichbar sei. In Polen steht er mit seinem neuen Club - Lech Posen - derzeit an der Spitze. Quelle: Костевич: "В Україні стати чемпіоном було нереально"

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