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Kasper Hjulmand
Geburtsdatum 09.04.1972
Alter 54
Nat. Dänemark  Dänemark
Funktion Trainer
Akt. Verein Vereinslos

Kasper Hjulmand [Ex-Trainer]

15.05.2014 - 15:57 Uhr
Kasper Hjulmand
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Brausewind am 17.02.2015 um 12:21 Uhr bearbeitet
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Kasper Hjulmand [Ex-Trainer] |#1
15.05.2014 - 17:31 Uhr
Erstmal möchte ich meinen Dank und meine Hochachtung für unserem Manager Christian Heidel zum Ausdruck bringen.
Mit der für ihn typischen Unaufgeregheit hat er wieder einmal bewiesen wie man auf solch ungeplante Situationen wie die mit dem "Tuchelschen Ruhejahr" reagieren muß. Allerhöchsten Respekt.

Unserem neuen Trainer Kasper Hjulmand ein herzliches Willkommen beim 1. FSV Mainz 05.

Außergewöhnliche Vereine brauchen außergewöhnliche Trainer.

Außergewöhnliche Trainer (und das ist er ja wohl) brauchen außergewöhnliche Vereine.

Von daher dürfte das gut zusammenpassen.

Zukünftig heißt es in Mainz wahrscheinlich als Anerkennung für besondere Situationen nicht mehr "Alter Schwede" sondern "Geiler Däne" ;) .

•     •     •

Auch im Norden bleibt die Liebe zu Mainz 05 !
Elkin Soto "Unser Fußballgott" Jürgen Klopp "05er aus Leidenschaft"
Danke Bo Henriksen

Dieser Beitrag wurde zuletzt von WHV05er am 15.05.2014 um 17:32 Uhr bearbeitet
Kasper Hjulmand [Ex-Trainer] |#2
15.05.2014 - 23:48 Uhr
Nicht der typische dänische Fußball

Wann er sich mit Kasper Hjulmand getroffen habe? Das genaue Datum wisse er nicht mehr, sagt Heidel. „Aber es war an dem Tag, als Nordsjaelland gegen Esbjerg mit 0:1 verloren hat.“ Dann war es wohl der 14. April.

Einen ersten Eindruck vom Dänen hatte der Mainzer Manager allerdings schon vor rund anderthalb Jahren gewonnen. Im November 2012 habe er aus anderen Gründen im Nachbarland geweilt und ein Spiel zwischen Nordsjaelland gegen Randers (2:2) gesehen. Auffällig sei gewesen, dass Nordsjaelland einen ganz anderen Fußball spielte als in Dänemark üblich. „Nicht die englische Variante, sondern mit Kurzpassspiel und Pressing. Ich habe dann meinen Nachbarn darauf angesprochen, und der sagte, Nordsjaelland habe einen anderen Trainer, der sich sehr viel mit Taktik beschäftige."

Damals habe er nicht weiter darüber nachgedacht, sagt Heidel. Doch als er vor ein paar Wochen loszog, um einen neuen Trainer zu finden, erinnerte der Manager sich an das Erlebnis. Ein Anruf bei der Spielerberateragentur von Ivan Benes, dem Manager unter anderem von Bo Svensson und Niki Zimling, brachte den 05-Macher auf die richtige Spur. „Die Jungs haben mir gesagt, da gebe es in Dänemark nur einen Trainer, auf den die Beschreibung passe: Kasper Hjulmand."

Beeindruckendes Treffen

Die Agentur organisierte auch ein erstes Treffen – und Heidel war von Hjulmand „total beeindruckt. „Weil er Dinge erzählt hat, die wir in Mainz seit zehn Jahren hören.“ Taktisch, das wurde Heidel schnell klar, liegt der 42-Jährige offenbar auf einer Wellenlänge mit Tuchel. Pressing, Gegenpressing, schnelles Umschaltspiel gehören dazu, auch eine gewisse Detailversessenheit.

Es folgten mehrere gegenseitige Besuche, „er war auch mit seiner kompletten Familie hier“. Hjulmand entwickelte sich für Heidel zum Favoriten auf den Trainerposten, für den es wohl nur einen weiteren Kandidaten gab – und das war Martin Schmidt, der Trainer der 05-Amateure. „Wir wollen nicht großartig was verändern“, sagt Heidel. „Es gab für uns nur die Alternative, entweder die interne Lösung oder wir finden jemanden, der unsere Philosophie teilt und mit der Mannschaft vielleicht den nächsten Schritt gehen kann.“ Die Entscheidung für Hjulmand sei keine Entscheidung gegen die interne Lösung.

Vertrag bis 2017

Am Dienstag einigten sich Heidel und Hjulmand auf einen Vertrag bis 2017; dass in der Zwischenzeit auch Klubs aus der englischen Premier League auf den Trainer aufmerksam geworden waren, änderte an dessen Entscheidung nichts. „Als ich bei ihm zu Hause war, hat er schon Pläne zu Trainingssteuerung und solchen Dingen auf dem Tisch.“

Das Gerücht, der FSV Mainz 05 hole einen Trainer aus einem laufenden Vertrag heraus, stimme übrigens nicht, sagt Heidel. Hjulmand habe sich schon Anfang des Jahres mit seinem Präsidenten in Nordsjaelland darauf verständigt, den Kontrakt am Saisonende auslaufen zu lassen. „Das nimmt ihm dort anscheinend auch niemand übel“, sagt Heidel, „ich habe mit dem Präsidenten geredet, der hat Kasper geradezu glorifiziert.“ Um die Saison nicht noch zu gefährden, hätten Verein und Trainer diesen Entschluss allerdings erst im April verkündet.

Svenssons Verbleib noch ungeklärt

Dass der FSV Mainz 05 jetzt Bo Svensson als Assistenztrainer einstelle, damit der als Dolmetscher für seinen Landsmann fungiere, werde sicher nicht passieren. „Jedenfalls nicht als Dolmetscher“, sagt Heidel, Hjulmand spreche selbst hervorragend Deutsch. „Aber er ist Perfektionist, er will keine Fehler machen. Ich bin mir sicher, dass er bis zum Trainingsstart noch intensiv lernen wird.“

Gleichwohl sei nicht ausgeschlossen, dass der gerade aus dem Kader verabschiedete Svensson den 05ern in anderer Funktion erhalten bleibt. Darüber wollte Heidel mit dem Innenverteidiger schon vor einigen Tagen reden, musste dies jedoch aufgrund der aktuellen Entwicklung verschieben. „Wir haben jetzt eine neue Konstellation“, sagt der Manager, „und wir müssen erst einmal abwarten, was der neue Trainer eigentlich will".

Svensson kenne Hjulmand im Übrigen nicht persönlich. Er habe nur über seinen besten Kumpel vom neuen 05-Trainer gehört – „und der“, sagt Heidel, „schwärmt von Kasper.“
Hier bekommt mal wohl einen ersten (klasse) Eindruck von Kasper und wie der Deal über die Bühne ging. Da kann arango jetzt aber beruhiged ins Bett gehen. Auch die Passage mit Bo finde ich interessant. ;)

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Aurea Moguntia

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Atila am 15.05.2014 um 23:49 Uhr bearbeitet
Kasper Hjulmand [Ex-Trainer] |#3
16.05.2014 - 09:30 Uhr
Als „Abfallprodukt“ dieser Dienstreise schaute sich Heidel in Farum die Partie FC Nordsjaelland gegen FC Randers (2:2) an. „Mir fiel sofort auf: Nordsjaelland spielt ganz anders als alle andern dänischen Mannschaften“, erinnert sich Heidel. „Dann sagte mir jemand: Klar, die haben ja auch einen ganz speziellen Trainer.“ Sein Name: Kasper Hjulmand.

An diesem Donnerstag hat der 42-Jährige nun einen Drei-Jahres-Vertrag bei Mainz 05 unterschrieben, als Nachfolger des zurückgetretenen Thomas Tuchel. Angedeutet hatte sich das erstmals Mitte April, als Heidel in Kopenhagen zwei Stunden mit Hjulmand plauschte. „Das war ein Gespräch, wie ich es noch nie erlebt habe“, berichtet Heidel. „Das hat mich sehr beeindruckt, da hat es Klick gemacht.“

Heidel: „Wir haben immer nur über Sommer 2015 geredet.“

Dabei ging es zunächst noch gar nicht um ein sofortiges Engagement in Mainz. „Wir haben immer nur über 2015 geredet.“ Doch kurz darauf änderte sich die Lage in Mainz dramatisch, weil Tuchel seine interne Ankündigung vom Januar unwiderruflich bestätigte, er werde im Sommer aufhören. Heidel begann zu recherchieren, stieß bei seinen Überlegungen immer wieder auf den eloquenten Strategiefuchs Hjulmand, der Nordsjaelland 2012 zum Meistertitel und in die Champions League geführt hatte.

Allerdings glaubte Heidel da noch nicht an einen Vertragsschluss, weil Hjulmand seinen Entschluss, ein Jahr vor Vertragsablauf in Nordsjaelland auszusteigen, noch nicht publik gemacht hatte. „Da habe ich den Rechtsanwalt angerufen, der Hjulmand vertritt, und gesagt: Wir suchen schon für 2014. Dessen Antwort: Das Problem ist nicht so groß.“

Die Geschichte nahm Fahrt auf. „Je mehr ich über Mainz erfahren habe, desto sicherer war ich, dass dies der richtige Verein für mich ist“, sagte Hjulmand am Donnerstag. Dreimal besuchte Heidel ihn, zweimal kam dieser mit Familie nach Mainz. „Da hat er Blut geleckt, das hat man gemerkt“, lächelt Heidel, der vom 1,90 Meter großen, perfekt Englisch und gut Deutsch sprechenden Coach schwärmt: „Er hat mir sehr imponiert. Er ist intelligent, sozial engagiert, sympathisch. Der wird hier gut ankommen.“

Hjulmand: „Große Übereinstimmung in Werten und Philosophie.“

Vor allem aber ist Hjulmand Fußball-Experte durch und durch, der das Geschehen in ganz Europa genau verfolgt, sich viele Gedanken über Taktik und die Entwicklung von Talenten macht. Alles Faktoren, die Hjulmand bei Mainz 05 einbringen will: „Es gibt eine große Übereinstimmung bei unseren Werten, unserer Philosophie und im Wunsch, sich weiterzuentwickeln.“ Heidel gibt das Lob zurück: „Er erfüllt alle Bedingungen, die wir an einen Trainer stellen.“

Bis zum Mainzer Trainingsauftakt (voraussichtlich am 26. Juni) muss der neue Coach nun noch den Mainzer Kader modellieren und seinen Assistenten benennen. „Die Situation im Kader ist in diesem Sommer nicht so dramatisch, wir werden das in Ruhe angehen“, sagt Heidel.

„Mainz ist ein ruhiger Klub mit der größten Kontinuität in Deutschland“, sagte Hjulmand weiter. „Sie gehen dort ihren eigenen Weg, mit Anstand und Leidenschaft. Sie trauen sich, Dinge anders anzupacken. In einem vielleicht etwas konservativen Land wie Deutschland, in dem Namen viel bedeuten, würde man das nicht unbedingt erwarten.“ Sein Vorgänger Tuchel habe einen „fantastischen Job“ gemacht, „viele wollen Mainz kopieren“. Deshalb müsse er „nichts revolutionieren. Ich werde in Ruhe schauen, wie die Spieler zu meinen Ideen passen, und darauf aufbauen.“ Der ungewohnte Erwartungsdruck und die Zusatzbelastung durch die Europa League schreckt Kasper Hjulmand nicht: „Wir haben die Herausforderungen gründlich besprochen – und wir sind bereit, sie anzugehen.“
Hört sich alles gut an :)

Trainingsauftakt wird wohl doch um 10 Tage verschoben. Fand den 16.06. ohnehin etwas zu früh.

Hjulmands Einschätzungen zu Mainz 05 finde ich sehr sehr gut. Für Externe ist die richtige Einschätzung manchmal etwas schwieriger, aber bei unserem Kasper merkt man, dass er sich intensiv mit dem Klub beschäftigt hat und eine sehr professionelle Einstellung hat.
Kasper Hjulmand [Ex-Trainer] |#4
17.05.2014 - 15:43 Uhr
Zitat von hotchilipepper:
Zitat von Atila:
Hier ein erstes Interview mit unserem neuen Coach.

http://swrmediathek.de/player.htm?show=44f354f0-dc57-11e3-8649-0026b975f2e6

Hört sich wirklich sehr gut an. Ich hoffe er hat keine Anpassungsprobleme und setzt Tuchels Arbeit weiter fort.


Stimmt. Er macht einen korpulenten Eindruck :)
Freue mich auf Ihn.


Schönster Versprecher seit langem. :D
Wirklich eine nette Denunzierung im Vergleich zum viel gemeineren: "Du bist fett" :D

"Entschuldigung, Sie machen einen ziemlich korpulenten Eindruck auf mich"
"In der Tat, da haben Sie ganz Recht"

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Mainz 05 -- VfL Osnabrück -- SV Meppen -- Aston Villa -- De Grafschaap -- AC Mailand
Kasper Hjulmand [Ex-Trainer] |#5
16.08.2014 - 02:09 Uhr
tongueZitat von M05er
Zitat von KaputtnickJetzt die Frage: Liegts an dem Vorvorvorgänger, an Herrn Heidel, an der Mannschaft (die der Nachfolger vom Vorgänger zu verantworten hat) oder am jetztigen Trainer?

Ich meine der Nachfolger vom vorvorgänger des jetzigen Trainers hat eben eine taktisch gut geschulte Mannschaft für hjulmand hinterlassen,der an den Pokalerfolg des vorvorgängers nicht anknüpfen konnte,allerdings liegt es womöglich am Verein,denn der Vorgänger des vorvorgängers hat wie gesagt bewiesen,dass er imstande ist,im Pokal erfolgreicher zu sein als der Vorgänger des Vorgängers und als der Vorgänger selbst,nur dessen Nachfolger konnte bisher gar nicht überzeugen!



Saustark  tongue und wir sind einer Meinung! Küssend


Nun zu JoshEli: Das "halb so schlimm, im Pokal sieht jedes Jahr so aus" kann ich nicht mehr hören. Das sind die selben Ausreden, wie nach der EL-Quali-Pleite. Ich kann es deshalb nicht mehr hören, weil a)  durch das Ausscheiden dem Verein Geld unnötig verloren geht (je nach dem wie weit man kommt sogar "sauviel" Geld)


b) der DFB-Pokal immer noch die leichteste Aufgabe ist, sich für den internationalen Fußball zu qualifizieren und das direkt, ohne EL-Quali


c) auch in Europa eine Stange Kohle verdient wird


d) weil sich MZ 05 zweimal in einer Woche in Fußball-Deutschland zum Affen gemacht hat. Hier wird völlig unnötig das verspielt, was andere sich in mühsamer Kleinarbeit aufgebaut haben. Und mein Eindruck ist, dass bei Spielern, dem Trainer und vielen Fans hier im >Forun das völlig am Hinterteil vorbei geht.

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Aus einem verzagten Arsch kommt niemals ein fröhlicher Furz (Detmar Cramer, Fußballtrainer)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kaputtnick am 16.08.2014 um 02:26 Uhr bearbeitet
Kasper Hjulmand [Ex-Trainer] |#6
16.08.2014 - 02:52 Uhr
Zitat von Kaputtnick
tongueZitat von M05er
Zitat von KaputtnickJetzt die Frage: Liegts an dem Vorvorvorgänger, an Herrn Heidel, an der Mannschaft (die der Nachfolger vom Vorgänger zu verantworten hat) oder am jetztigen Trainer?

Ich meine der Nachfolger vom vorvorgänger des jetzigen Trainers hat eben eine taktisch gut geschulte Mannschaft für hjulmand hinterlassen,der an den Pokalerfolg des vorvorgängers nicht anknüpfen konnte,allerdings liegt es womöglich am Verein,denn der Vorgänger des vorvorgängers hat wie gesagt bewiesen,dass er imstande ist,im Pokal erfolgreicher zu sein als der Vorgänger des Vorgängers und als der Vorgänger selbst,nur dessen Nachfolger konnte bisher gar nicht überzeugen!



Saustark  tongue und wir sind einer Meinung! Küssend


Nun zu JoshEli: Das "halb so schlimm, im Pokal sieht jedes Jahr so aus" kann ich nicht mehr hören. Das sind die selben Ausreden, wie nach der EL-Quali-Pleite. Ich kann es deshalb nicht mehr hören, weil a)  durch das Ausscheiden dem Verein Geld unnötig verloren geht (je nach dem wie weit man kommt sogar "sauviel" Geld)


b) der DFB-Pokal immer noch die leichteste Aufgabe ist, sich für den internationalen Fußball zu qualifizieren und das direkt, ohne EL-Quali


c) auch in Europa eine Stange Kohle verdient wird


d) weil sich MZ 05 zweimal in einer Woche in Fußball-Deutschland zum Affen gemacht hat. Hier wird völlig unnötig das verspielt, was andere sich in mühsamer Kleinarbeit aufgebaut haben. Und mein Eindruck ist, dass bei Spielern, dem Trainer und vielen Fans hier im >Forun das völlig am Hinterteil vorbei geht.



Was ich mit "im Pokal siehts jedes Jahr so aus" meinte war, dass man nicht von unserer Leistung im DFB Pokal oder der EL Quali auf unsere Leistung in der Liga schließen kann und bisher eig. nie konnte. Unter Tuchel haben wir uns regelmäßig durch Spiele gegen iwelche 5. Ligisten gequält (Da ist Chemnitz schon ne andere Hausnummer) und hatten anschließend einen guten Saisonstart. 


Und das Geld verloren geht mag stimmen, aber Mainz 05 hat sich noch nie auf sowas verlassen und man ist auch nicht zwangsläufig davon abhängig. Natürlich wäre es besser wenn wir das Geld hätten, aber es ist ja auch nicht so, dass wir jede Saison in der ersten Runde rausfliegen.


Und das mit "zum Affen gemacht" finde ich ehrlich gesagt Schwachsinn. Mir geht es nämlich ehrlich gesagt am Allerwertesten vorbei was der Rest von Deutschland von uns denkt. Ich fand es eine Unverschämtheit, dass nach dem EL aus "Fans" iwelcher Vereine hier ins Forum kamen und unsere Mannschaft verspottet haben. 


Abgesehen davon, seit wann ist es DAS Ziel von Mainz 05 sich für die EL zu qualifizieren? Na klar freue ich mich wenn wir es schaffen und bin traurig wenn wir rausfliegen, aber ich hatte auch Spaß an der Mannschaft, als wir nur 9. oder 11. wurden. Wenn am Schluss ein internationaler Platz bei rausspringt ist das toll, aber wenn nicht breche ich auch nicht in Tränen aus.


Zu Punkt d): Ich finde es vollkommen ungerechtfertigt dem Trainer oder der Mannschaft zu unerstellen, dass es ihnen nichts ausmacht.


Die Mannschaft musste die beiden Niederlagen hinnehmen, sie mussten den Spott und die Artikel und Beschimpfungen nicht nur der Fans anderer Vereine oder der Medien, sondern sogar von den eigenen Fans ertragen. Wir Fans wissen doch überhaupt nicht wie es ist, erst in der EL und dann im DFB Pokal auszuscheiden und dann von der ganzen Fachpresse als Blamage abgestempelt zu werden. 


In dem Spiel heute lief bei weitem nicht alles glatt, aber der Mannschaft zu unterstellen, ihnen würde diese Niederlage nichts ausmachen und sie damit quasi zu beschuldigen heute nicht gekämpft zu haben ist einfach lächerlich. Ja wir haben zwei mal eine Führung hergeschenkt, sowas sollte nicht passieren. Aber wir haben es auch geschafft, mit dem ganzen Negativen im Hinterkopf und schon 90 Minuten in den Beinen, auswarts, bei einem engagierten Gegner, zwei mal einen Rückstand in der Verlängerung auszugleichen. 


Kannst du wirklich behaupten, dass eine Mannschaft, die zu einem Zeitpunkt in dem Spel 2:0 geführt hat und dann nach 120. Minuten 5:4 zurückliegt, auf der in den letzten Wochen so rumgehackt wurde, und es trotzdem noch schafft mal zurückzukommen, dieses Spiel vollkommen kalt lässt?


Man kann über die Leistung sagen was man will, aber von der Einstellung her und dem Kampfgeist kann man ihr nichts vorwerfen.


 

Kasper Hjulmand [Ex-Trainer] |#7
16.08.2014 - 08:04 Uhr

@ipopov9


 


Zuerstmal würde ich mich erkundigen was mit Noveski wirklich war, bevor ich hier eine Personalie deart dem Trainer an den Kopf haue. Dass er Kniebeschwerden hatte und dadurch nicht spielen konnte wusstest du bestimmt nicht. Zudem waren seine Auftritte gegen die Griechen noch weitaus schlimmer als der anderen jetzt gegen Chemnitz. Er wirkte allles andere als sicher und wenn du ihn fragst hat er sich bestimmt auch nicht bei 100% Fitness bisher gesehen. Also erstmal erkundigen.


Zweitens sehe ich die Kritik an der Aufstellung nicht ganz so wie du. Karius war alles andere als stabil gestern. Bei allen Elfmetern springt er immer in die falsche Ecke. Alle haben links von ihm ausgesehen eingeschlagen. Was hast du für eine Kritik an Ziemling. Er war lange Zeit derjenige der eine gute Ordnung herstellte und das Spiel nach vorne konstrutiv gestaltete.


Malli ok der ist immer ein Totalausfall. Was ist die Alternative zu Diaz wenn Park auf der 6 spielt? Keine!


Zu den 05 Fans gestern im Fernsehen, die am Zaun waren will ich nichts sagen. Das war nicht grenzwertig von einigen sondern schon massiv darüber hinaus. Bei aller Frustation und Verständnis über den Ärger aber so eine Reaktion einiger, das möchte ich hier betonen, ist over the top, geht gr nicht. Da muss man sich wirklich anders aufführen.


Welche Wechsel waren den so fragwürdig? Brosinski- starke Leistung. ok Jara schlecht das gebe ich gerne zu. Diaz nicht gut aber Park auf die 6 vorzuziehen klar die bessere Lösung. Park gut auf der 6 , Ziemling genauso. Geis gute Leistung nach dem Wechsel. Baumgartlinger Leistung bei beiden Spielen gegen die Griechen war alles andere als genial. Im Gegensatz zu der Leistung gegen die Griechen war Offensiv definitiv mehr Zug drin. Defensiv dagegen noch viel Arbeit keine Frage. Zu Kapino er hatte eine Zerrung , war also auch nicht einsatzfähig.


Nichts für ungut aber ich bin schon seit 1998 Mainz05 Fan und habe definitv schon viel schlimmere Situationen erlebt als diese 2 diese Saison. Ich gebe der Mannschaft und dem Trainer die nötige Zeit sich zu stabilisieren, denn der Trainer hätte genauso strikt an seiner Aufstellung gegen die Griechen festhalten können, und fast keine Änderungen machen können. Er hat offensiv richtig gelegen, defensiv hat er noch viel Verbesserungsbedarf. Aber ich würde ihn alles andere ans verteufeln, zudem du weißt nicht ob Schmidt besser gewesen wäre nur weil er mit den Amateuren aufgestiegen ist und schon länger da ist, aber ob er bei den Profis so super eingeschlagen hätte , ist auch nicht sicher. Zudem sind die Amateure leider auch nicht wriklich stark gestartet, obwohl auch hier sicher nicht alles schlecht war, da ich live bei den Spielen im Stadion auch gute Sachen gesehen habe. Deswegen schreib ich weder die Profis noch die Amateure ab.


Ich verstehe deinen Ärger aber so schwarz sehen muss man defintiv nicht!


Dass wird wieder auch wenn es vielleicht nur in kleinen Schritten momentan vorwärtsgeht. Keiner hat gesagt es wird leicht, aber gleich alles verteufeln, ganz sicher nicht. Da bin ich zu lange Fan als dass mich sowas schockt. Es wird sicher keine Bombensaison aber es wird schon werden.

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Geld schießt keine Tore.
Kasper Hjulmand [Ex-Trainer] |#8
17.08.2014 - 14:10 Uhr

Ich frage mich was die Kritiker von Kasper Hjulmand ihm den genau vorwerfen.


Er hat einen Kader übernommen den er weitestgehend nicht selbst zusammengestellt hat. Er hatte eine, durch die WM und die frühe Terminierung der EL-Quali, recht kurze Vorbereitungszeit für die neue Saison und er kannte weder die Spieler noch das Umfeld des Vereins.


Das alles hat er versucht in der Kürze der Zeit unter einen Hut zu bringen und mit seiner eigenen Spielphilosophie zu kombinieren.


Eines hat er gewußt, und das ist der Ruf um die (einigermaßen) stabile Defensive den Mainz 05 in der Vergangenheit hatte. Und genau diese Defensive ist zur Zeit die Achillesferse der Mannschaft. Dabei hat lediglich ein Spieler der letzjährigen Defensivkräfte (Stamm) den Verein verlassen hat. Das heißt, der überwiegende Teil ist noch im Verein. Diese Spieler kennen sich, kennen die Abläufe, die Stärken und Schwächen ihrer Mitspieler.


Und genau das können die Spieler momentan nicht abrufen und umsetzen.


Dazu kommen die neuen Defensivkräfte, bei denen Kasper noch herausfinden muß auf welcher Position jeder Einzelne für Mainz 05 am gewinnbringendsten einzusetzen ist. Das ist ein ausprobieren und testen, das geht aber nicht von heute auf morgen.


Auf die derzeit gezeigten individuellen Fehler fast aller Defensivkräfte (incl. Mittelfeld) hat er keinen unmittelbaren Einfluß.


Auch beim Thema Nedelev kann ich KH überhaupt keinen Vorwurf machen. Thomas Tuchel hat es in 6 Monaten nicht geschafft den Spieler halbwegs ins Team zu integrieren. Kasdper soll dies aber binnen weniger Wochen schaffen.


Thema Offensive. Schahin, Polter, Ede und Ruka sind Spieler die der Manager auf Betreiben von Thomas Tuchel verpflichtet hat. Thomas Tuchel wollte diese Spieler haben. Kasper Hjulmand muß mit diesem Material jetzt arbeiten.


(Übrigends halte ich es in dem Zusammenhang für überaus lächerlich dem Manager diese "Karteileichen" vorzuwerfen. Kein Manager verpflichtet einen Spieler den der Trainer nicht im Kader haben will.)


Das Thema Nicolai Müller ist hier im Forum schon ausführlich genug behandelt worden.


Thema Neuverpflichtungen. Ja, da ist noch Bedarf, aber keiner von uns weiß im Detail wie diese Verhandlungen laufen. Ob da nun jeder Verhandlungspartner immer so offen und ehrlich handelt wie wir uns das wünschen darf wohl bezweifelt werden.


Fazit. Ja es wird eine durchaus schwere Saison, aber ich habe immer noch sehr viel vertrauen in die Verantwortlichen.


Einen abschließenden Satz zu "uns" Fans.


Ich war erschrocken und schockiert, als ich diese Haßverzerrten Fratzen nach dem Spiel in Chemnitz gesehen habe. Für mich waren unsere Fans eigentlich immer die, die zum verein bedingungslos gestanden haben. In guten wie in schlechten Zeiten.


Diese Bilder lassen mich mittlerweile daran zweifeln, sie haben mich an Situationen erinnert die ich bisher nur aus Kaiserslautern und Frankfurt kannte.

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Auch im Norden bleibt die Liebe zu Mainz 05 !
Elkin Soto "Unser Fußballgott" Jürgen Klopp "05er aus Leidenschaft"
Danke Bo Henriksen
Kasper Hjulmand [Ex-Trainer] |#9
17.08.2014 - 15:26 Uhr
Zitat von woschtetoni

ich war mir ziemlich sicher, dass wir keine solchen voll ***** en als supporter haben, wie dies in anderen fanlagern der fall ist (stichwort sge, beide fck.s). mittlerweile bin ich mir da nicht mehr so sicher. es ist mittlerweile so extrem, dass ich mich vor einem abstieg fuerchte. ich denke ich werde  mich ein stueck weit emotional vom verein distanzieren in dem moment, wo ich sehe, dass der support in gewaltausbrueche gegen den verein und die mannschaft ausschlaegt. ich fuerchte auch, dass unsere macher (strutz, heidel und viele der arbeiter im hintergrund) ein grosses stueck ihrer motivation verlieren, bei dieser destruktiven qualitaet der "unterstuetzung".


hoffen wir, dass wir das nicht miterleben muessen, diese saison.



Nochmal, wo haben wir einen destruktiven Support? Mir gefallen auch nicht alle Gesänge die angestimmt werden, sind mit zu viele Endlosschleifen drin und ist oft auch nicht Situationsbedingt, aber man muss immer noch festhalten, dass wir hier echt in einer Fan- und Sipportoase sitzen. Hier gitb es nichts, über dass man sich sorgen machen müsste oder gar aufregen. Weil alle meinen, wir müssten doch der etwas besondere Verein sein, der sollte sich nur mal vor Augen führen, dass eben diejenigen die bei den letzten beiden Spielen so "hasserfüllt" gewesen sein sollen jedes Spiel da sind und wieder von Beginn an die Mannschaft uneingeschränkt unterstützen. Undzwar nur die Mannschaft. Wie oft hört man denn bei uns Gesänge gegen die gegenerische Mannschaft? So gut wie nie, ausser natürlich bei Spielen gegen die SGE oder den FCK, aber da gehört es auch mal dazu. Selbst die Chemnitzer haben das nicht hinbekommen und haben gemeint man könne uns mit "Ihr seid nur ein Karnevalsverein" noch provozieren.


Ich bin sicherlich kein Freund der Ultras oder ähnlichen, aber man sollte sich in Erinnerung rufen, dass eben jene jedes Spiel vorbehaltlos da sind um das Team zu unterstützen. Und das jeder anders mit Enttäuschungen umgeht sollte man jedem einzelnen zugestehen, so lange es eine gewisse Grenze nicht überschreitet, und davon sind wir ja wohl noch sehr sehr weit entfernt.

Kasper Hjulmand [Ex-Trainer] |#10
30.01.2015 - 09:30 Uhr
Sollten de 05er zwei der drei nächsten Partien gewinnen , ist wieder ganz schnell Ruhe von den Nörglern und " schlechte Stimmung " Erzeuger. Jetzt kommen angebliche Topquellen an die Oberfläche, die natürlich niemals auch nur ansatzweise benannt werden können. Es wird vage von Verantwortlichen geredet, aber nach dem Motto gehandelt, ich kann sie auf gar keinen Fall preisgeben. Warum kommt dieser Beitrag 2 Tage vor dem Rückrundenstart? Die Testspiele sind besonders besorgniserregend.....
Immer dieselbe Laier, man kann es manchen Leuten nicht recht machen, ist der Trainer zu leise ist es nicht gut, schreit er an der Seitenlinie und brüllt ist das ein übler Wesenszug. Die Presse versucht verzweifelt sich immer wieder Gehör zu verschaffen und zerredet alles was man schlecht machen kann. Von Heidel habe ich keine schlechte Laune oder hat auf die Pauke. Ist übrigens nicht das erste Mal, dass Heidel und Strutz nicht immer einer Meinung sind, das gab es früher auch schon, auch weit vor Hjulmand aber es ist nie richtig zur Sprache gekommen. Strutz prescht übrigens öfter ungefragt nach vorne und muss zu allem seinen Senf dazugeben obwohl das nicht im geringsten seine Baustelle ist.
Die Presse erlaubt sich diese Kritik nicht, die können nichts anderes, den nur mit schlechten großen Aufmachern sorgt man für Aufmerksamkeit. Heidel hatte doch zuletzt die Bild kritisiert für ihre Analyse bzgl. Hjulmand :

Zitat von auer
BILD: Vertrauen Sie Trainer Hjulmand noch genau so, wie im Sommer, als sie ihn geholt haben?
Heidel: „Was für eine Frage... Die streichen Sie besser. Schwierige Situationen meistert man nur mit Vertrauen!“



Heidel noch mal in der Bild was seiner Meinung nach Testspiele wert sind:

Zitat von auer
BILD: Sie waren im Marbella-Trainingslager dabei – Ihr persönliches Fazit?
Heidel: „Da tue ich mich immer schwer, ziehe lieber ein Fazit nach den ersten Spielen. Wir haben mal in der Vorbereitung 5:0 gegen den FC Liverpool gewonnen, zum Auftakt Bochum geschlagen und waren gefühlt Meister. Das nächste Spiel, das wir dann gewonnen haben, war in der Rückrunde wieder gegen Bochum... – und am Ende stand der Abstieg.

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Geld schießt keine Tore.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von auer am 30.01.2015 um 09:31 Uhr bearbeitet
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