Leistungsdaten:
Keine Daten
Marcel Schmelzer [29]
17.09.2014 - 12:48 Uhr
03.01.2018 - 20:07 Uhr
Zitat von Pfostenkracher
Sehe ich auch so, zumal es ja auch nicht so ist, als hätte es unter den genannten anderen Kapitänen nicht auch die eine oder andere Diva gegeben, vielleich nicht so nach außen gekehr wie Aubameyang, aber ich sage mal bornierte Haltung gegenüber dem Verein, die dann spätestens beim Abgang herausgekehrt wurde "à la gehe zum HSV, dort sind die Perspektiven viel besser als bei dieser Gurkentruppe hier" und ähnliches hat es auch damals schon gegeben.
Zorc und Reuter ihrerseits hatten auch mit wesentlich homogeneren Mannschaften zu tun, die in ihrer Gesamtheit noch nicht so stark aus allem möglichen Erdteilen zusammen gewürfelt waren, mit ensprechenden Sprach und Kulturbarrieren, auch die Fluktuation im Kader war wesentlich niederiger, so dass sich dauerhafte Hierarchien auch wesentlich nachhaltiger aufbauen konnten.
Nach meinem Eindruck waren Hummels und Kehl zwar von ihrer Persönlichkeit her auch stärker, aber eine starke persönlichkeit alleine macht noch keinen guten Anführer, sondern dazu braucht es dann auch und gerade bei derart zusammengewürfelten Mannschaftn, wie sie das heute nun einmal sind auch ein gutes, diplomatisches Händchen und das wiederrum traue ich (siehe Sahin vs. Tuchel) Schmelzer durchaus zu.
Ein Kapitän muss nicht den aufgeblasenen Grüßaugust spielen sondern erstens konsensfähig sein und zweitens in internen konflikten vermitteln* (!) können. Und in diesen beiden Punkten traue ich Schmelzer durchau einiges zu.
*vermitteln heißt vermitteln und nicht etwa im Alleingang lösen oder von oben herunter sanktionieren, dass ist Aufgabe der jeweiligen Konfliktparteien bzw. des Trainers.
Wenn kritisiert wird, dass es Grüppchenbildung etc. gibt, wäre mein erster Ansprechpartner für diese Kritik der trainer, d.h. im Verlauf des letzten jahres Tuchel/Bosz.
Inwiefern Tuchel polarisiert hat wissen wir, wenn Bosz, dem Interview zur Folge dahingehend polarisiert hat, dass er den Abwehrspielern ein Konzept zugemutet hat, dass diese nicht mittragen wollten/konnten, die Offensivspieler hingegen schon, dann sind das Dinge, die Schmelzer nicht wegzaubern kann und für die er auch nicht verantwortlich ist, sondern wenn an solchen Stellen Risse im team entstehen, sollte man sich eher fragen, ob der Trainer mit den Spieler vernünftig umgeht und nicht, warum der Kapitän kein Wunderheiler ist, das waren andere Kapitäne qua ihrer Persönlichkeit auch nicht.
Zitat von marcelAtBVB
Ziemlich steile und unnötige These. Eigenbrödler auf der einen Seite und Grüppchenbildung auf der anderen Seite hat es schon immer gegeben. Mal ganz davon ab, dass kein anderer Kapitän eine Mannschaft zu führen hatte, die eine solche Erfahrung gemacht hat, wie die unsrige (Anschlag), in die dann neue Spieler integriert werden mussten, die eben jene Erfahrung nicht geteilt haben.
Grüppchenbildung ist davon ab, etwas ganz Natürliches bei einer Ansammlung von 20-30 Menschen, die allesamt eine eigene Geschichte mitsamt teils unterschiedlichen sprachlichem und kulturellem Hintergrund und mal eben 10 Jahre Altersunterschied dazwischenliegen können.
Divenhaftes Verhalten hat Aubameyang auch schon unter Hummels an den Tag gelegt btw. Nur da hatte er noch nicht ein solches Standing gehabt.
Mal ganz davon ab, dass es nicht Aufgabe des Kapitäns ist, Eskapaden wechselwilliger Spieler zu unterbinden/sanktionieren.
Solche Geschichten kommen übrigens auch nur an die Öffentlichkeit, wenn es schlecht läuft. Das "ganz andere Kaliber" Hummels hatte doch nicht einmal sich selbst im Griff, als es schlecht lief und hat offen zugegeben, dass er ein Fitness-Problem hatte. Also worüber reden wir hier?
Zitat von stormy09
Wenn die Aussagen des Co- Trainers stimmen, dann ist Schmelzer als Kapitän ungeeignet. Verletzt hin oder her. Ein Kapitän zeigt sich vor allem außerhalb des Platzes. Grüppchenbildung, divenhaftes Verhalten, dass hätte es beim Kehli nie gegeben. Hummel, Kehl, Reuter, Zorc waren ganz andere Kaliber.
Wenn die Aussagen des Co- Trainers stimmen, dann ist Schmelzer als Kapitän ungeeignet. Verletzt hin oder her. Ein Kapitän zeigt sich vor allem außerhalb des Platzes. Grüppchenbildung, divenhaftes Verhalten, dass hätte es beim Kehli nie gegeben. Hummel, Kehl, Reuter, Zorc waren ganz andere Kaliber.
Ziemlich steile und unnötige These. Eigenbrödler auf der einen Seite und Grüppchenbildung auf der anderen Seite hat es schon immer gegeben. Mal ganz davon ab, dass kein anderer Kapitän eine Mannschaft zu führen hatte, die eine solche Erfahrung gemacht hat, wie die unsrige (Anschlag), in die dann neue Spieler integriert werden mussten, die eben jene Erfahrung nicht geteilt haben.
Grüppchenbildung ist davon ab, etwas ganz Natürliches bei einer Ansammlung von 20-30 Menschen, die allesamt eine eigene Geschichte mitsamt teils unterschiedlichen sprachlichem und kulturellem Hintergrund und mal eben 10 Jahre Altersunterschied dazwischenliegen können.
Divenhaftes Verhalten hat Aubameyang auch schon unter Hummels an den Tag gelegt btw. Nur da hatte er noch nicht ein solches Standing gehabt.
Mal ganz davon ab, dass es nicht Aufgabe des Kapitäns ist, Eskapaden wechselwilliger Spieler zu unterbinden/sanktionieren.
Solche Geschichten kommen übrigens auch nur an die Öffentlichkeit, wenn es schlecht läuft. Das "ganz andere Kaliber" Hummels hatte doch nicht einmal sich selbst im Griff, als es schlecht lief und hat offen zugegeben, dass er ein Fitness-Problem hatte. Also worüber reden wir hier?
Sehe ich auch so, zumal es ja auch nicht so ist, als hätte es unter den genannten anderen Kapitänen nicht auch die eine oder andere Diva gegeben, vielleich nicht so nach außen gekehr wie Aubameyang, aber ich sage mal bornierte Haltung gegenüber dem Verein, die dann spätestens beim Abgang herausgekehrt wurde "à la gehe zum HSV, dort sind die Perspektiven viel besser als bei dieser Gurkentruppe hier" und ähnliches hat es auch damals schon gegeben.
Zorc und Reuter ihrerseits hatten auch mit wesentlich homogeneren Mannschaften zu tun, die in ihrer Gesamtheit noch nicht so stark aus allem möglichen Erdteilen zusammen gewürfelt waren, mit ensprechenden Sprach und Kulturbarrieren, auch die Fluktuation im Kader war wesentlich niederiger, so dass sich dauerhafte Hierarchien auch wesentlich nachhaltiger aufbauen konnten.
Nach meinem Eindruck waren Hummels und Kehl zwar von ihrer Persönlichkeit her auch stärker, aber eine starke persönlichkeit alleine macht noch keinen guten Anführer, sondern dazu braucht es dann auch und gerade bei derart zusammengewürfelten Mannschaftn, wie sie das heute nun einmal sind auch ein gutes, diplomatisches Händchen und das wiederrum traue ich (siehe Sahin vs. Tuchel) Schmelzer durchaus zu.
Ein Kapitän muss nicht den aufgeblasenen Grüßaugust spielen sondern erstens konsensfähig sein und zweitens in internen konflikten vermitteln* (!) können. Und in diesen beiden Punkten traue ich Schmelzer durchau einiges zu.
*vermitteln heißt vermitteln und nicht etwa im Alleingang lösen oder von oben herunter sanktionieren, dass ist Aufgabe der jeweiligen Konfliktparteien bzw. des Trainers.
Wenn kritisiert wird, dass es Grüppchenbildung etc. gibt, wäre mein erster Ansprechpartner für diese Kritik der trainer, d.h. im Verlauf des letzten jahres Tuchel/Bosz.
Inwiefern Tuchel polarisiert hat wissen wir, wenn Bosz, dem Interview zur Folge dahingehend polarisiert hat, dass er den Abwehrspielern ein Konzept zugemutet hat, dass diese nicht mittragen wollten/konnten, die Offensivspieler hingegen schon, dann sind das Dinge, die Schmelzer nicht wegzaubern kann und für die er auch nicht verantwortlich ist, sondern wenn an solchen Stellen Risse im team entstehen, sollte man sich eher fragen, ob der Trainer mit den Spieler vernünftig umgeht und nicht, warum der Kapitän kein Wunderheiler ist, das waren andere Kapitäne qua ihrer Persönlichkeit auch nicht.
Genau da hat Schmelzer doch als Kapitän völlig versagt. Er hat sich öffentlich und dann noch im Augenblick des Triumphs gegen seinen Chef gestellt. Und auch ansonsten halte ich Schmelzer für eher ungeeignet. Kenne ihn natürlich nur aus seinen Interviews. Mir wäre ein Weigl lieber oder eben wieder Reus. Oder Pischu...
03.01.2018 - 20:16 Uhr
Zitat von Bremer_Hesse
Genau da hat Schmelzer doch als Kapitän völlig versagt. Er hat sich öffentlich und dann noch im Augenblick des Triumphs gegen seinen Chef gestellt. Und auch ansonsten halte ich Schmelzer für eher ungeeignet. Kenne ihn natürlich nur aus seinen Interviews. Mir wäre ein Weigl lieber oder eben wieder Reus. Oder Pischu...
Zitat von Pfostenkracher
Sehe ich auch so, zumal es ja auch nicht so ist, als hätte es unter den genannten anderen Kapitänen nicht auch die eine oder andere Diva gegeben, vielleich nicht so nach außen gekehr wie Aubameyang, aber ich sage mal bornierte Haltung gegenüber dem Verein, die dann spätestens beim Abgang herausgekehrt wurde "à la gehe zum HSV, dort sind die Perspektiven viel besser als bei dieser Gurkentruppe hier" und ähnliches hat es auch damals schon gegeben.
Zorc und Reuter ihrerseits hatten auch mit wesentlich homogeneren Mannschaften zu tun, die in ihrer Gesamtheit noch nicht so stark aus allem möglichen Erdteilen zusammen gewürfelt waren, mit ensprechenden Sprach und Kulturbarrieren, auch die Fluktuation im Kader war wesentlich niederiger, so dass sich dauerhafte Hierarchien auch wesentlich nachhaltiger aufbauen konnten.
Nach meinem Eindruck waren Hummels und Kehl zwar von ihrer Persönlichkeit her auch stärker, aber eine starke persönlichkeit alleine macht noch keinen guten Anführer, sondern dazu braucht es dann auch und gerade bei derart zusammengewürfelten Mannschaftn, wie sie das heute nun einmal sind auch ein gutes, diplomatisches Händchen und das wiederrum traue ich (siehe Sahin vs. Tuchel) Schmelzer durchaus zu.
Ein Kapitän muss nicht den aufgeblasenen Grüßaugust spielen sondern erstens konsensfähig sein und zweitens in internen konflikten vermitteln* (!) können. Und in diesen beiden Punkten traue ich Schmelzer durchau einiges zu.
*vermitteln heißt vermitteln und nicht etwa im Alleingang lösen oder von oben herunter sanktionieren, dass ist Aufgabe der jeweiligen Konfliktparteien bzw. des Trainers.
Wenn kritisiert wird, dass es Grüppchenbildung etc. gibt, wäre mein erster Ansprechpartner für diese Kritik der trainer, d.h. im Verlauf des letzten jahres Tuchel/Bosz.
Inwiefern Tuchel polarisiert hat wissen wir, wenn Bosz, dem Interview zur Folge dahingehend polarisiert hat, dass er den Abwehrspielern ein Konzept zugemutet hat, dass diese nicht mittragen wollten/konnten, die Offensivspieler hingegen schon, dann sind das Dinge, die Schmelzer nicht wegzaubern kann und für die er auch nicht verantwortlich ist, sondern wenn an solchen Stellen Risse im team entstehen, sollte man sich eher fragen, ob der Trainer mit den Spieler vernünftig umgeht und nicht, warum der Kapitän kein Wunderheiler ist, das waren andere Kapitäne qua ihrer Persönlichkeit auch nicht.
Zitat von marcelAtBVB
Ziemlich steile und unnötige These. Eigenbrödler auf der einen Seite und Grüppchenbildung auf der anderen Seite hat es schon immer gegeben. Mal ganz davon ab, dass kein anderer Kapitän eine Mannschaft zu führen hatte, die eine solche Erfahrung gemacht hat, wie die unsrige (Anschlag), in die dann neue Spieler integriert werden mussten, die eben jene Erfahrung nicht geteilt haben.
Grüppchenbildung ist davon ab, etwas ganz Natürliches bei einer Ansammlung von 20-30 Menschen, die allesamt eine eigene Geschichte mitsamt teils unterschiedlichen sprachlichem und kulturellem Hintergrund und mal eben 10 Jahre Altersunterschied dazwischenliegen können.
Divenhaftes Verhalten hat Aubameyang auch schon unter Hummels an den Tag gelegt btw. Nur da hatte er noch nicht ein solches Standing gehabt.
Mal ganz davon ab, dass es nicht Aufgabe des Kapitäns ist, Eskapaden wechselwilliger Spieler zu unterbinden/sanktionieren.
Solche Geschichten kommen übrigens auch nur an die Öffentlichkeit, wenn es schlecht läuft. Das "ganz andere Kaliber" Hummels hatte doch nicht einmal sich selbst im Griff, als es schlecht lief und hat offen zugegeben, dass er ein Fitness-Problem hatte. Also worüber reden wir hier?
Zitat von stormy09
Wenn die Aussagen des Co- Trainers stimmen, dann ist Schmelzer als Kapitän ungeeignet. Verletzt hin oder her. Ein Kapitän zeigt sich vor allem außerhalb des Platzes. Grüppchenbildung, divenhaftes Verhalten, dass hätte es beim Kehli nie gegeben. Hummel, Kehl, Reuter, Zorc waren ganz andere Kaliber.
Wenn die Aussagen des Co- Trainers stimmen, dann ist Schmelzer als Kapitän ungeeignet. Verletzt hin oder her. Ein Kapitän zeigt sich vor allem außerhalb des Platzes. Grüppchenbildung, divenhaftes Verhalten, dass hätte es beim Kehli nie gegeben. Hummel, Kehl, Reuter, Zorc waren ganz andere Kaliber.
Ziemlich steile und unnötige These. Eigenbrödler auf der einen Seite und Grüppchenbildung auf der anderen Seite hat es schon immer gegeben. Mal ganz davon ab, dass kein anderer Kapitän eine Mannschaft zu führen hatte, die eine solche Erfahrung gemacht hat, wie die unsrige (Anschlag), in die dann neue Spieler integriert werden mussten, die eben jene Erfahrung nicht geteilt haben.
Grüppchenbildung ist davon ab, etwas ganz Natürliches bei einer Ansammlung von 20-30 Menschen, die allesamt eine eigene Geschichte mitsamt teils unterschiedlichen sprachlichem und kulturellem Hintergrund und mal eben 10 Jahre Altersunterschied dazwischenliegen können.
Divenhaftes Verhalten hat Aubameyang auch schon unter Hummels an den Tag gelegt btw. Nur da hatte er noch nicht ein solches Standing gehabt.
Mal ganz davon ab, dass es nicht Aufgabe des Kapitäns ist, Eskapaden wechselwilliger Spieler zu unterbinden/sanktionieren.
Solche Geschichten kommen übrigens auch nur an die Öffentlichkeit, wenn es schlecht läuft. Das "ganz andere Kaliber" Hummels hatte doch nicht einmal sich selbst im Griff, als es schlecht lief und hat offen zugegeben, dass er ein Fitness-Problem hatte. Also worüber reden wir hier?
Sehe ich auch so, zumal es ja auch nicht so ist, als hätte es unter den genannten anderen Kapitänen nicht auch die eine oder andere Diva gegeben, vielleich nicht so nach außen gekehr wie Aubameyang, aber ich sage mal bornierte Haltung gegenüber dem Verein, die dann spätestens beim Abgang herausgekehrt wurde "à la gehe zum HSV, dort sind die Perspektiven viel besser als bei dieser Gurkentruppe hier" und ähnliches hat es auch damals schon gegeben.
Zorc und Reuter ihrerseits hatten auch mit wesentlich homogeneren Mannschaften zu tun, die in ihrer Gesamtheit noch nicht so stark aus allem möglichen Erdteilen zusammen gewürfelt waren, mit ensprechenden Sprach und Kulturbarrieren, auch die Fluktuation im Kader war wesentlich niederiger, so dass sich dauerhafte Hierarchien auch wesentlich nachhaltiger aufbauen konnten.
Nach meinem Eindruck waren Hummels und Kehl zwar von ihrer Persönlichkeit her auch stärker, aber eine starke persönlichkeit alleine macht noch keinen guten Anführer, sondern dazu braucht es dann auch und gerade bei derart zusammengewürfelten Mannschaftn, wie sie das heute nun einmal sind auch ein gutes, diplomatisches Händchen und das wiederrum traue ich (siehe Sahin vs. Tuchel) Schmelzer durchaus zu.
Ein Kapitän muss nicht den aufgeblasenen Grüßaugust spielen sondern erstens konsensfähig sein und zweitens in internen konflikten vermitteln* (!) können. Und in diesen beiden Punkten traue ich Schmelzer durchau einiges zu.
*vermitteln heißt vermitteln und nicht etwa im Alleingang lösen oder von oben herunter sanktionieren, dass ist Aufgabe der jeweiligen Konfliktparteien bzw. des Trainers.
Wenn kritisiert wird, dass es Grüppchenbildung etc. gibt, wäre mein erster Ansprechpartner für diese Kritik der trainer, d.h. im Verlauf des letzten jahres Tuchel/Bosz.
Inwiefern Tuchel polarisiert hat wissen wir, wenn Bosz, dem Interview zur Folge dahingehend polarisiert hat, dass er den Abwehrspielern ein Konzept zugemutet hat, dass diese nicht mittragen wollten/konnten, die Offensivspieler hingegen schon, dann sind das Dinge, die Schmelzer nicht wegzaubern kann und für die er auch nicht verantwortlich ist, sondern wenn an solchen Stellen Risse im team entstehen, sollte man sich eher fragen, ob der Trainer mit den Spieler vernünftig umgeht und nicht, warum der Kapitän kein Wunderheiler ist, das waren andere Kapitäne qua ihrer Persönlichkeit auch nicht.
Genau da hat Schmelzer doch als Kapitän völlig versagt. Er hat sich öffentlich und dann noch im Augenblick des Triumphs gegen seinen Chef gestellt. Und auch ansonsten halte ich Schmelzer für eher ungeeignet. Kenne ihn natürlich nur aus seinen Interviews. Mir wäre ein Weigl lieber oder eben wieder Reus. Oder Pischu...
Ein Weigl sollte natürlich erstmal so weit gedeihen, dass er sich nicht mehr spürbar gegen jede 10cm-Verschiebung auf dem Platz sträubt und seinem Chef folgt...
03.01.2018 - 20:29 Uhr
Zitat von NullNeun
Ein Weigl sollte natürlich erstmal so weit gedeihen, dass er sich nicht mehr spürbar gegen jede 10cm-Verschiebung auf dem Platz sträubt und seinem Chef folgt...
Zitat von Bremer_Hesse
Genau da hat Schmelzer doch als Kapitän völlig versagt. Er hat sich öffentlich und dann noch im Augenblick des Triumphs gegen seinen Chef gestellt. Und auch ansonsten halte ich Schmelzer für eher ungeeignet. Kenne ihn natürlich nur aus seinen Interviews. Mir wäre ein Weigl lieber oder eben wieder Reus. Oder Pischu...
Zitat von Pfostenkracher
Sehe ich auch so, zumal es ja auch nicht so ist, als hätte es unter den genannten anderen Kapitänen nicht auch die eine oder andere Diva gegeben, vielleich nicht so nach außen gekehr wie Aubameyang, aber ich sage mal bornierte Haltung gegenüber dem Verein, die dann spätestens beim Abgang herausgekehrt wurde "à la gehe zum HSV, dort sind die Perspektiven viel besser als bei dieser Gurkentruppe hier" und ähnliches hat es auch damals schon gegeben.
Zorc und Reuter ihrerseits hatten auch mit wesentlich homogeneren Mannschaften zu tun, die in ihrer Gesamtheit noch nicht so stark aus allem möglichen Erdteilen zusammen gewürfelt waren, mit ensprechenden Sprach und Kulturbarrieren, auch die Fluktuation im Kader war wesentlich niederiger, so dass sich dauerhafte Hierarchien auch wesentlich nachhaltiger aufbauen konnten.
Nach meinem Eindruck waren Hummels und Kehl zwar von ihrer Persönlichkeit her auch stärker, aber eine starke persönlichkeit alleine macht noch keinen guten Anführer, sondern dazu braucht es dann auch und gerade bei derart zusammengewürfelten Mannschaftn, wie sie das heute nun einmal sind auch ein gutes, diplomatisches Händchen und das wiederrum traue ich (siehe Sahin vs. Tuchel) Schmelzer durchaus zu.
Ein Kapitän muss nicht den aufgeblasenen Grüßaugust spielen sondern erstens konsensfähig sein und zweitens in internen konflikten vermitteln* (!) können. Und in diesen beiden Punkten traue ich Schmelzer durchau einiges zu.
*vermitteln heißt vermitteln und nicht etwa im Alleingang lösen oder von oben herunter sanktionieren, dass ist Aufgabe der jeweiligen Konfliktparteien bzw. des Trainers.
Wenn kritisiert wird, dass es Grüppchenbildung etc. gibt, wäre mein erster Ansprechpartner für diese Kritik der trainer, d.h. im Verlauf des letzten jahres Tuchel/Bosz.
Inwiefern Tuchel polarisiert hat wissen wir, wenn Bosz, dem Interview zur Folge dahingehend polarisiert hat, dass er den Abwehrspielern ein Konzept zugemutet hat, dass diese nicht mittragen wollten/konnten, die Offensivspieler hingegen schon, dann sind das Dinge, die Schmelzer nicht wegzaubern kann und für die er auch nicht verantwortlich ist, sondern wenn an solchen Stellen Risse im team entstehen, sollte man sich eher fragen, ob der Trainer mit den Spieler vernünftig umgeht und nicht, warum der Kapitän kein Wunderheiler ist, das waren andere Kapitäne qua ihrer Persönlichkeit auch nicht.
Zitat von marcelAtBVB
Ziemlich steile und unnötige These. Eigenbrödler auf der einen Seite und Grüppchenbildung auf der anderen Seite hat es schon immer gegeben. Mal ganz davon ab, dass kein anderer Kapitän eine Mannschaft zu führen hatte, die eine solche Erfahrung gemacht hat, wie die unsrige (Anschlag), in die dann neue Spieler integriert werden mussten, die eben jene Erfahrung nicht geteilt haben.
Grüppchenbildung ist davon ab, etwas ganz Natürliches bei einer Ansammlung von 20-30 Menschen, die allesamt eine eigene Geschichte mitsamt teils unterschiedlichen sprachlichem und kulturellem Hintergrund und mal eben 10 Jahre Altersunterschied dazwischenliegen können.
Divenhaftes Verhalten hat Aubameyang auch schon unter Hummels an den Tag gelegt btw. Nur da hatte er noch nicht ein solches Standing gehabt.
Mal ganz davon ab, dass es nicht Aufgabe des Kapitäns ist, Eskapaden wechselwilliger Spieler zu unterbinden/sanktionieren.
Solche Geschichten kommen übrigens auch nur an die Öffentlichkeit, wenn es schlecht läuft. Das "ganz andere Kaliber" Hummels hatte doch nicht einmal sich selbst im Griff, als es schlecht lief und hat offen zugegeben, dass er ein Fitness-Problem hatte. Also worüber reden wir hier?
Zitat von stormy09
Wenn die Aussagen des Co- Trainers stimmen, dann ist Schmelzer als Kapitän ungeeignet. Verletzt hin oder her. Ein Kapitän zeigt sich vor allem außerhalb des Platzes. Grüppchenbildung, divenhaftes Verhalten, dass hätte es beim Kehli nie gegeben. Hummel, Kehl, Reuter, Zorc waren ganz andere Kaliber.
Wenn die Aussagen des Co- Trainers stimmen, dann ist Schmelzer als Kapitän ungeeignet. Verletzt hin oder her. Ein Kapitän zeigt sich vor allem außerhalb des Platzes. Grüppchenbildung, divenhaftes Verhalten, dass hätte es beim Kehli nie gegeben. Hummel, Kehl, Reuter, Zorc waren ganz andere Kaliber.
Ziemlich steile und unnötige These. Eigenbrödler auf der einen Seite und Grüppchenbildung auf der anderen Seite hat es schon immer gegeben. Mal ganz davon ab, dass kein anderer Kapitän eine Mannschaft zu führen hatte, die eine solche Erfahrung gemacht hat, wie die unsrige (Anschlag), in die dann neue Spieler integriert werden mussten, die eben jene Erfahrung nicht geteilt haben.
Grüppchenbildung ist davon ab, etwas ganz Natürliches bei einer Ansammlung von 20-30 Menschen, die allesamt eine eigene Geschichte mitsamt teils unterschiedlichen sprachlichem und kulturellem Hintergrund und mal eben 10 Jahre Altersunterschied dazwischenliegen können.
Divenhaftes Verhalten hat Aubameyang auch schon unter Hummels an den Tag gelegt btw. Nur da hatte er noch nicht ein solches Standing gehabt.
Mal ganz davon ab, dass es nicht Aufgabe des Kapitäns ist, Eskapaden wechselwilliger Spieler zu unterbinden/sanktionieren.
Solche Geschichten kommen übrigens auch nur an die Öffentlichkeit, wenn es schlecht läuft. Das "ganz andere Kaliber" Hummels hatte doch nicht einmal sich selbst im Griff, als es schlecht lief und hat offen zugegeben, dass er ein Fitness-Problem hatte. Also worüber reden wir hier?
Sehe ich auch so, zumal es ja auch nicht so ist, als hätte es unter den genannten anderen Kapitänen nicht auch die eine oder andere Diva gegeben, vielleich nicht so nach außen gekehr wie Aubameyang, aber ich sage mal bornierte Haltung gegenüber dem Verein, die dann spätestens beim Abgang herausgekehrt wurde "à la gehe zum HSV, dort sind die Perspektiven viel besser als bei dieser Gurkentruppe hier" und ähnliches hat es auch damals schon gegeben.
Zorc und Reuter ihrerseits hatten auch mit wesentlich homogeneren Mannschaften zu tun, die in ihrer Gesamtheit noch nicht so stark aus allem möglichen Erdteilen zusammen gewürfelt waren, mit ensprechenden Sprach und Kulturbarrieren, auch die Fluktuation im Kader war wesentlich niederiger, so dass sich dauerhafte Hierarchien auch wesentlich nachhaltiger aufbauen konnten.
Nach meinem Eindruck waren Hummels und Kehl zwar von ihrer Persönlichkeit her auch stärker, aber eine starke persönlichkeit alleine macht noch keinen guten Anführer, sondern dazu braucht es dann auch und gerade bei derart zusammengewürfelten Mannschaftn, wie sie das heute nun einmal sind auch ein gutes, diplomatisches Händchen und das wiederrum traue ich (siehe Sahin vs. Tuchel) Schmelzer durchaus zu.
Ein Kapitän muss nicht den aufgeblasenen Grüßaugust spielen sondern erstens konsensfähig sein und zweitens in internen konflikten vermitteln* (!) können. Und in diesen beiden Punkten traue ich Schmelzer durchau einiges zu.
*vermitteln heißt vermitteln und nicht etwa im Alleingang lösen oder von oben herunter sanktionieren, dass ist Aufgabe der jeweiligen Konfliktparteien bzw. des Trainers.
Wenn kritisiert wird, dass es Grüppchenbildung etc. gibt, wäre mein erster Ansprechpartner für diese Kritik der trainer, d.h. im Verlauf des letzten jahres Tuchel/Bosz.
Inwiefern Tuchel polarisiert hat wissen wir, wenn Bosz, dem Interview zur Folge dahingehend polarisiert hat, dass er den Abwehrspielern ein Konzept zugemutet hat, dass diese nicht mittragen wollten/konnten, die Offensivspieler hingegen schon, dann sind das Dinge, die Schmelzer nicht wegzaubern kann und für die er auch nicht verantwortlich ist, sondern wenn an solchen Stellen Risse im team entstehen, sollte man sich eher fragen, ob der Trainer mit den Spieler vernünftig umgeht und nicht, warum der Kapitän kein Wunderheiler ist, das waren andere Kapitäne qua ihrer Persönlichkeit auch nicht.
Genau da hat Schmelzer doch als Kapitän völlig versagt. Er hat sich öffentlich und dann noch im Augenblick des Triumphs gegen seinen Chef gestellt. Und auch ansonsten halte ich Schmelzer für eher ungeeignet. Kenne ihn natürlich nur aus seinen Interviews. Mir wäre ein Weigl lieber oder eben wieder Reus. Oder Pischu...
Ein Weigl sollte natürlich erstmal so weit gedeihen, dass er sich nicht mehr spürbar gegen jede 10cm-Verschiebung auf dem Platz sträubt und seinem Chef folgt...
Hast du auch was sinnvolles beizutragen?
03.01.2018 - 20:44 Uhr
Zitat von chapi-09
Hast du auch was sinnvolles beizutragen?
Zitat von NullNeun
Ein Weigl sollte natürlich erstmal so weit gedeihen, dass er sich nicht mehr spürbar gegen jede 10cm-Verschiebung auf dem Platz sträubt und seinem Chef folgt...
Zitat von Bremer_Hesse
Genau da hat Schmelzer doch als Kapitän völlig versagt. Er hat sich öffentlich und dann noch im Augenblick des Triumphs gegen seinen Chef gestellt. Und auch ansonsten halte ich Schmelzer für eher ungeeignet. Kenne ihn natürlich nur aus seinen Interviews. Mir wäre ein Weigl lieber oder eben wieder Reus. Oder Pischu...
Zitat von Pfostenkracher
Sehe ich auch so, zumal es ja auch nicht so ist, als hätte es unter den genannten anderen Kapitänen nicht auch die eine oder andere Diva gegeben, vielleich nicht so nach außen gekehr wie Aubameyang, aber ich sage mal bornierte Haltung gegenüber dem Verein, die dann spätestens beim Abgang herausgekehrt wurde "à la gehe zum HSV, dort sind die Perspektiven viel besser als bei dieser Gurkentruppe hier" und ähnliches hat es auch damals schon gegeben.
Zorc und Reuter ihrerseits hatten auch mit wesentlich homogeneren Mannschaften zu tun, die in ihrer Gesamtheit noch nicht so stark aus allem möglichen Erdteilen zusammen gewürfelt waren, mit ensprechenden Sprach und Kulturbarrieren, auch die Fluktuation im Kader war wesentlich niederiger, so dass sich dauerhafte Hierarchien auch wesentlich nachhaltiger aufbauen konnten.
Nach meinem Eindruck waren Hummels und Kehl zwar von ihrer Persönlichkeit her auch stärker, aber eine starke persönlichkeit alleine macht noch keinen guten Anführer, sondern dazu braucht es dann auch und gerade bei derart zusammengewürfelten Mannschaftn, wie sie das heute nun einmal sind auch ein gutes, diplomatisches Händchen und das wiederrum traue ich (siehe Sahin vs. Tuchel) Schmelzer durchaus zu.
Ein Kapitän muss nicht den aufgeblasenen Grüßaugust spielen sondern erstens konsensfähig sein und zweitens in internen konflikten vermitteln* (!) können. Und in diesen beiden Punkten traue ich Schmelzer durchau einiges zu.
*vermitteln heißt vermitteln und nicht etwa im Alleingang lösen oder von oben herunter sanktionieren, dass ist Aufgabe der jeweiligen Konfliktparteien bzw. des Trainers.
Wenn kritisiert wird, dass es Grüppchenbildung etc. gibt, wäre mein erster Ansprechpartner für diese Kritik der trainer, d.h. im Verlauf des letzten jahres Tuchel/Bosz.
Inwiefern Tuchel polarisiert hat wissen wir, wenn Bosz, dem Interview zur Folge dahingehend polarisiert hat, dass er den Abwehrspielern ein Konzept zugemutet hat, dass diese nicht mittragen wollten/konnten, die Offensivspieler hingegen schon, dann sind das Dinge, die Schmelzer nicht wegzaubern kann und für die er auch nicht verantwortlich ist, sondern wenn an solchen Stellen Risse im team entstehen, sollte man sich eher fragen, ob der Trainer mit den Spieler vernünftig umgeht und nicht, warum der Kapitän kein Wunderheiler ist, das waren andere Kapitäne qua ihrer Persönlichkeit auch nicht.
Zitat von marcelAtBVB
Ziemlich steile und unnötige These. Eigenbrödler auf der einen Seite und Grüppchenbildung auf der anderen Seite hat es schon immer gegeben. Mal ganz davon ab, dass kein anderer Kapitän eine Mannschaft zu führen hatte, die eine solche Erfahrung gemacht hat, wie die unsrige (Anschlag), in die dann neue Spieler integriert werden mussten, die eben jene Erfahrung nicht geteilt haben.
Grüppchenbildung ist davon ab, etwas ganz Natürliches bei einer Ansammlung von 20-30 Menschen, die allesamt eine eigene Geschichte mitsamt teils unterschiedlichen sprachlichem und kulturellem Hintergrund und mal eben 10 Jahre Altersunterschied dazwischenliegen können.
Divenhaftes Verhalten hat Aubameyang auch schon unter Hummels an den Tag gelegt btw. Nur da hatte er noch nicht ein solches Standing gehabt.
Mal ganz davon ab, dass es nicht Aufgabe des Kapitäns ist, Eskapaden wechselwilliger Spieler zu unterbinden/sanktionieren.
Solche Geschichten kommen übrigens auch nur an die Öffentlichkeit, wenn es schlecht läuft. Das "ganz andere Kaliber" Hummels hatte doch nicht einmal sich selbst im Griff, als es schlecht lief und hat offen zugegeben, dass er ein Fitness-Problem hatte. Also worüber reden wir hier?
Zitat von stormy09
Wenn die Aussagen des Co- Trainers stimmen, dann ist Schmelzer als Kapitän ungeeignet. Verletzt hin oder her. Ein Kapitän zeigt sich vor allem außerhalb des Platzes. Grüppchenbildung, divenhaftes Verhalten, dass hätte es beim Kehli nie gegeben. Hummel, Kehl, Reuter, Zorc waren ganz andere Kaliber.
Wenn die Aussagen des Co- Trainers stimmen, dann ist Schmelzer als Kapitän ungeeignet. Verletzt hin oder her. Ein Kapitän zeigt sich vor allem außerhalb des Platzes. Grüppchenbildung, divenhaftes Verhalten, dass hätte es beim Kehli nie gegeben. Hummel, Kehl, Reuter, Zorc waren ganz andere Kaliber.
Ziemlich steile und unnötige These. Eigenbrödler auf der einen Seite und Grüppchenbildung auf der anderen Seite hat es schon immer gegeben. Mal ganz davon ab, dass kein anderer Kapitän eine Mannschaft zu führen hatte, die eine solche Erfahrung gemacht hat, wie die unsrige (Anschlag), in die dann neue Spieler integriert werden mussten, die eben jene Erfahrung nicht geteilt haben.
Grüppchenbildung ist davon ab, etwas ganz Natürliches bei einer Ansammlung von 20-30 Menschen, die allesamt eine eigene Geschichte mitsamt teils unterschiedlichen sprachlichem und kulturellem Hintergrund und mal eben 10 Jahre Altersunterschied dazwischenliegen können.
Divenhaftes Verhalten hat Aubameyang auch schon unter Hummels an den Tag gelegt btw. Nur da hatte er noch nicht ein solches Standing gehabt.
Mal ganz davon ab, dass es nicht Aufgabe des Kapitäns ist, Eskapaden wechselwilliger Spieler zu unterbinden/sanktionieren.
Solche Geschichten kommen übrigens auch nur an die Öffentlichkeit, wenn es schlecht läuft. Das "ganz andere Kaliber" Hummels hatte doch nicht einmal sich selbst im Griff, als es schlecht lief und hat offen zugegeben, dass er ein Fitness-Problem hatte. Also worüber reden wir hier?
Sehe ich auch so, zumal es ja auch nicht so ist, als hätte es unter den genannten anderen Kapitänen nicht auch die eine oder andere Diva gegeben, vielleich nicht so nach außen gekehr wie Aubameyang, aber ich sage mal bornierte Haltung gegenüber dem Verein, die dann spätestens beim Abgang herausgekehrt wurde "à la gehe zum HSV, dort sind die Perspektiven viel besser als bei dieser Gurkentruppe hier" und ähnliches hat es auch damals schon gegeben.
Zorc und Reuter ihrerseits hatten auch mit wesentlich homogeneren Mannschaften zu tun, die in ihrer Gesamtheit noch nicht so stark aus allem möglichen Erdteilen zusammen gewürfelt waren, mit ensprechenden Sprach und Kulturbarrieren, auch die Fluktuation im Kader war wesentlich niederiger, so dass sich dauerhafte Hierarchien auch wesentlich nachhaltiger aufbauen konnten.
Nach meinem Eindruck waren Hummels und Kehl zwar von ihrer Persönlichkeit her auch stärker, aber eine starke persönlichkeit alleine macht noch keinen guten Anführer, sondern dazu braucht es dann auch und gerade bei derart zusammengewürfelten Mannschaftn, wie sie das heute nun einmal sind auch ein gutes, diplomatisches Händchen und das wiederrum traue ich (siehe Sahin vs. Tuchel) Schmelzer durchaus zu.
Ein Kapitän muss nicht den aufgeblasenen Grüßaugust spielen sondern erstens konsensfähig sein und zweitens in internen konflikten vermitteln* (!) können. Und in diesen beiden Punkten traue ich Schmelzer durchau einiges zu.
*vermitteln heißt vermitteln und nicht etwa im Alleingang lösen oder von oben herunter sanktionieren, dass ist Aufgabe der jeweiligen Konfliktparteien bzw. des Trainers.
Wenn kritisiert wird, dass es Grüppchenbildung etc. gibt, wäre mein erster Ansprechpartner für diese Kritik der trainer, d.h. im Verlauf des letzten jahres Tuchel/Bosz.
Inwiefern Tuchel polarisiert hat wissen wir, wenn Bosz, dem Interview zur Folge dahingehend polarisiert hat, dass er den Abwehrspielern ein Konzept zugemutet hat, dass diese nicht mittragen wollten/konnten, die Offensivspieler hingegen schon, dann sind das Dinge, die Schmelzer nicht wegzaubern kann und für die er auch nicht verantwortlich ist, sondern wenn an solchen Stellen Risse im team entstehen, sollte man sich eher fragen, ob der Trainer mit den Spieler vernünftig umgeht und nicht, warum der Kapitän kein Wunderheiler ist, das waren andere Kapitäne qua ihrer Persönlichkeit auch nicht.
Genau da hat Schmelzer doch als Kapitän völlig versagt. Er hat sich öffentlich und dann noch im Augenblick des Triumphs gegen seinen Chef gestellt. Und auch ansonsten halte ich Schmelzer für eher ungeeignet. Kenne ihn natürlich nur aus seinen Interviews. Mir wäre ein Weigl lieber oder eben wieder Reus. Oder Pischu...
Ein Weigl sollte natürlich erstmal so weit gedeihen, dass er sich nicht mehr spürbar gegen jede 10cm-Verschiebung auf dem Platz sträubt und seinem Chef folgt...
Hast du auch was sinnvolles beizutragen?
Zumindest hat er bei 60 die Chance schon mal bekommen und grandios in den Sand gesetzt. Gut, er war damals 18. Aber ich weiß nicht ob er der geeignete dafür wäre.
03.01.2018 - 20:54 Uhr
Hab mal eine Frage (kein Angriff)
Gab es überhaupt mal Gerüchte über ein Interesse anderer Clubs an Schmelzer?
Gab es überhaupt mal Gerüchte über ein Interesse anderer Clubs an Schmelzer?
03.01.2018 - 20:59 Uhr
Zitat von MikelBosi
Hab mal eine Frage (kein Angriff)
Gab es überhaupt mal Gerüchte über ein Interesse anderer Clubs an Schmelzer?
Hab mal eine Frage (kein Angriff)
Gab es überhaupt mal Gerüchte über ein Interesse anderer Clubs an Schmelzer?
Gab es, wie ernst die gewesen sind, weiß man nicht.
https://www.transfermarkt.de/marcel-schmelzer/geruechte/spieler/35208
Dieser Beitrag wurde zuletzt von fastback am 03.01.2018 um 21:00 Uhr bearbeitet
03.01.2018 - 21:02 Uhr
Zitat von MikelBosi
Hab mal eine Frage (kein Angriff)
Gab es überhaupt mal Gerüchte über ein Interesse anderer Clubs an Schmelzer?
Hab mal eine Frage (kein Angriff)
Gab es überhaupt mal Gerüchte über ein Interesse anderer Clubs an Schmelzer?
tm.de listet
Juventus Turin, AS Rom, Inter Mailand, Spartak Moskau, FC Liverpool, Galatasaray Istanbul, SSC Napoli, FC Bayern München, AC Milan und den FC Barcelona.
Wenn der Junge mal sein letztes Spiel gemacht hat, wird es wohl heißen:
"Schmelle, der die gesamte Karriere über seinem eigentlichen Niveau gespielt hat."

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Maldoror am 03.01.2018 um 21:02 Uhr bearbeitet
03.01.2018 - 21:02 Uhr
Zitat von fastback
Gab es, wie ernst die gewesen sind, weiß man nicht.
https://www.transfermarkt.de/marcel-schmelzer/geruechte/spieler/35208
Zitat von MikelBosi
Hab mal eine Frage (kein Angriff)
Gab es überhaupt mal Gerüchte über ein Interesse anderer Clubs an Schmelzer?
Hab mal eine Frage (kein Angriff)
Gab es überhaupt mal Gerüchte über ein Interesse anderer Clubs an Schmelzer?
Gab es, wie ernst die gewesen sind, weiß man nicht.
https://www.transfermarkt.de/marcel-schmelzer/geruechte/spieler/35208
Danke. Da waren ja doch einige Kracherteams wie Barca,Juve,Bayern usw interessiert...hätte ich nicht gedacht.
03.01.2018 - 21:08 Uhr
Zitat von -adi-
Zumindest hat er bei 60 die Chance schon mal bekommen und grandios in den Sand gesetzt. Gut, er war damals 18. Aber ich weiß nicht ob er der geeignete dafür wäre.
Zitat von chapi-09
Hast du auch was sinnvolles beizutragen?
Zitat von NullNeun
Ein Weigl sollte natürlich erstmal so weit gedeihen, dass er sich nicht mehr spürbar gegen jede 10cm-Verschiebung auf dem Platz sträubt und seinem Chef folgt...
Zitat von Bremer_Hesse
Genau da hat Schmelzer doch als Kapitän völlig versagt. Er hat sich öffentlich und dann noch im Augenblick des Triumphs gegen seinen Chef gestellt. Und auch ansonsten halte ich Schmelzer für eher ungeeignet. Kenne ihn natürlich nur aus seinen Interviews. Mir wäre ein Weigl lieber oder eben wieder Reus. Oder Pischu...
Zitat von Pfostenkracher
Sehe ich auch so, zumal es ja auch nicht so ist, als hätte es unter den genannten anderen Kapitänen nicht auch die eine oder andere Diva gegeben, vielleich nicht so nach außen gekehr wie Aubameyang, aber ich sage mal bornierte Haltung gegenüber dem Verein, die dann spätestens beim Abgang herausgekehrt wurde "à la gehe zum HSV, dort sind die Perspektiven viel besser als bei dieser Gurkentruppe hier" und ähnliches hat es auch damals schon gegeben.
Zorc und Reuter ihrerseits hatten auch mit wesentlich homogeneren Mannschaften zu tun, die in ihrer Gesamtheit noch nicht so stark aus allem möglichen Erdteilen zusammen gewürfelt waren, mit ensprechenden Sprach und Kulturbarrieren, auch die Fluktuation im Kader war wesentlich niederiger, so dass sich dauerhafte Hierarchien auch wesentlich nachhaltiger aufbauen konnten.
Nach meinem Eindruck waren Hummels und Kehl zwar von ihrer Persönlichkeit her auch stärker, aber eine starke persönlichkeit alleine macht noch keinen guten Anführer, sondern dazu braucht es dann auch und gerade bei derart zusammengewürfelten Mannschaftn, wie sie das heute nun einmal sind auch ein gutes, diplomatisches Händchen und das wiederrum traue ich (siehe Sahin vs. Tuchel) Schmelzer durchaus zu.
Ein Kapitän muss nicht den aufgeblasenen Grüßaugust spielen sondern erstens konsensfähig sein und zweitens in internen konflikten vermitteln* (!) können. Und in diesen beiden Punkten traue ich Schmelzer durchau einiges zu.
*vermitteln heißt vermitteln und nicht etwa im Alleingang lösen oder von oben herunter sanktionieren, dass ist Aufgabe der jeweiligen Konfliktparteien bzw. des Trainers.
Wenn kritisiert wird, dass es Grüppchenbildung etc. gibt, wäre mein erster Ansprechpartner für diese Kritik der trainer, d.h. im Verlauf des letzten jahres Tuchel/Bosz.
Inwiefern Tuchel polarisiert hat wissen wir, wenn Bosz, dem Interview zur Folge dahingehend polarisiert hat, dass er den Abwehrspielern ein Konzept zugemutet hat, dass diese nicht mittragen wollten/konnten, die Offensivspieler hingegen schon, dann sind das Dinge, die Schmelzer nicht wegzaubern kann und für die er auch nicht verantwortlich ist, sondern wenn an solchen Stellen Risse im team entstehen, sollte man sich eher fragen, ob der Trainer mit den Spieler vernünftig umgeht und nicht, warum der Kapitän kein Wunderheiler ist, das waren andere Kapitäne qua ihrer Persönlichkeit auch nicht.
Zitat von marcelAtBVB
Ziemlich steile und unnötige These. Eigenbrödler auf der einen Seite und Grüppchenbildung auf der anderen Seite hat es schon immer gegeben. Mal ganz davon ab, dass kein anderer Kapitän eine Mannschaft zu führen hatte, die eine solche Erfahrung gemacht hat, wie die unsrige (Anschlag), in die dann neue Spieler integriert werden mussten, die eben jene Erfahrung nicht geteilt haben.
Grüppchenbildung ist davon ab, etwas ganz Natürliches bei einer Ansammlung von 20-30 Menschen, die allesamt eine eigene Geschichte mitsamt teils unterschiedlichen sprachlichem und kulturellem Hintergrund und mal eben 10 Jahre Altersunterschied dazwischenliegen können.
Divenhaftes Verhalten hat Aubameyang auch schon unter Hummels an den Tag gelegt btw. Nur da hatte er noch nicht ein solches Standing gehabt.
Mal ganz davon ab, dass es nicht Aufgabe des Kapitäns ist, Eskapaden wechselwilliger Spieler zu unterbinden/sanktionieren.
Solche Geschichten kommen übrigens auch nur an die Öffentlichkeit, wenn es schlecht läuft. Das "ganz andere Kaliber" Hummels hatte doch nicht einmal sich selbst im Griff, als es schlecht lief und hat offen zugegeben, dass er ein Fitness-Problem hatte. Also worüber reden wir hier?
Zitat von stormy09
Wenn die Aussagen des Co- Trainers stimmen, dann ist Schmelzer als Kapitän ungeeignet. Verletzt hin oder her. Ein Kapitän zeigt sich vor allem außerhalb des Platzes. Grüppchenbildung, divenhaftes Verhalten, dass hätte es beim Kehli nie gegeben. Hummel, Kehl, Reuter, Zorc waren ganz andere Kaliber.
Wenn die Aussagen des Co- Trainers stimmen, dann ist Schmelzer als Kapitän ungeeignet. Verletzt hin oder her. Ein Kapitän zeigt sich vor allem außerhalb des Platzes. Grüppchenbildung, divenhaftes Verhalten, dass hätte es beim Kehli nie gegeben. Hummel, Kehl, Reuter, Zorc waren ganz andere Kaliber.
Ziemlich steile und unnötige These. Eigenbrödler auf der einen Seite und Grüppchenbildung auf der anderen Seite hat es schon immer gegeben. Mal ganz davon ab, dass kein anderer Kapitän eine Mannschaft zu führen hatte, die eine solche Erfahrung gemacht hat, wie die unsrige (Anschlag), in die dann neue Spieler integriert werden mussten, die eben jene Erfahrung nicht geteilt haben.
Grüppchenbildung ist davon ab, etwas ganz Natürliches bei einer Ansammlung von 20-30 Menschen, die allesamt eine eigene Geschichte mitsamt teils unterschiedlichen sprachlichem und kulturellem Hintergrund und mal eben 10 Jahre Altersunterschied dazwischenliegen können.
Divenhaftes Verhalten hat Aubameyang auch schon unter Hummels an den Tag gelegt btw. Nur da hatte er noch nicht ein solches Standing gehabt.
Mal ganz davon ab, dass es nicht Aufgabe des Kapitäns ist, Eskapaden wechselwilliger Spieler zu unterbinden/sanktionieren.
Solche Geschichten kommen übrigens auch nur an die Öffentlichkeit, wenn es schlecht läuft. Das "ganz andere Kaliber" Hummels hatte doch nicht einmal sich selbst im Griff, als es schlecht lief und hat offen zugegeben, dass er ein Fitness-Problem hatte. Also worüber reden wir hier?
Sehe ich auch so, zumal es ja auch nicht so ist, als hätte es unter den genannten anderen Kapitänen nicht auch die eine oder andere Diva gegeben, vielleich nicht so nach außen gekehr wie Aubameyang, aber ich sage mal bornierte Haltung gegenüber dem Verein, die dann spätestens beim Abgang herausgekehrt wurde "à la gehe zum HSV, dort sind die Perspektiven viel besser als bei dieser Gurkentruppe hier" und ähnliches hat es auch damals schon gegeben.
Zorc und Reuter ihrerseits hatten auch mit wesentlich homogeneren Mannschaften zu tun, die in ihrer Gesamtheit noch nicht so stark aus allem möglichen Erdteilen zusammen gewürfelt waren, mit ensprechenden Sprach und Kulturbarrieren, auch die Fluktuation im Kader war wesentlich niederiger, so dass sich dauerhafte Hierarchien auch wesentlich nachhaltiger aufbauen konnten.
Nach meinem Eindruck waren Hummels und Kehl zwar von ihrer Persönlichkeit her auch stärker, aber eine starke persönlichkeit alleine macht noch keinen guten Anführer, sondern dazu braucht es dann auch und gerade bei derart zusammengewürfelten Mannschaftn, wie sie das heute nun einmal sind auch ein gutes, diplomatisches Händchen und das wiederrum traue ich (siehe Sahin vs. Tuchel) Schmelzer durchaus zu.
Ein Kapitän muss nicht den aufgeblasenen Grüßaugust spielen sondern erstens konsensfähig sein und zweitens in internen konflikten vermitteln* (!) können. Und in diesen beiden Punkten traue ich Schmelzer durchau einiges zu.
*vermitteln heißt vermitteln und nicht etwa im Alleingang lösen oder von oben herunter sanktionieren, dass ist Aufgabe der jeweiligen Konfliktparteien bzw. des Trainers.
Wenn kritisiert wird, dass es Grüppchenbildung etc. gibt, wäre mein erster Ansprechpartner für diese Kritik der trainer, d.h. im Verlauf des letzten jahres Tuchel/Bosz.
Inwiefern Tuchel polarisiert hat wissen wir, wenn Bosz, dem Interview zur Folge dahingehend polarisiert hat, dass er den Abwehrspielern ein Konzept zugemutet hat, dass diese nicht mittragen wollten/konnten, die Offensivspieler hingegen schon, dann sind das Dinge, die Schmelzer nicht wegzaubern kann und für die er auch nicht verantwortlich ist, sondern wenn an solchen Stellen Risse im team entstehen, sollte man sich eher fragen, ob der Trainer mit den Spieler vernünftig umgeht und nicht, warum der Kapitän kein Wunderheiler ist, das waren andere Kapitäne qua ihrer Persönlichkeit auch nicht.
Genau da hat Schmelzer doch als Kapitän völlig versagt. Er hat sich öffentlich und dann noch im Augenblick des Triumphs gegen seinen Chef gestellt. Und auch ansonsten halte ich Schmelzer für eher ungeeignet. Kenne ihn natürlich nur aus seinen Interviews. Mir wäre ein Weigl lieber oder eben wieder Reus. Oder Pischu...
Ein Weigl sollte natürlich erstmal so weit gedeihen, dass er sich nicht mehr spürbar gegen jede 10cm-Verschiebung auf dem Platz sträubt und seinem Chef folgt...
Hast du auch was sinnvolles beizutragen?
Zumindest hat er bei 60 die Chance schon mal bekommen und grandios in den Sand gesetzt. Gut, er war damals 18. Aber ich weiß nicht ob er der geeignete dafür wäre.
Einem 18 Jährigen gibt ja auch nicht so ein Amt. Ich glaube aber kaum, dass Weigl heute noch solche Disziplinlosigkeiten passieren würden. Ich bin eher für ruhigere Typen als Kapitäne. Wenn sie geeignet sind, passen sie besser als Lautsprecher. Aber wie gesagt. Wir kennen die Jungs ja nur aus den Interviews etc.
Wobei ich bei Schmelle davon ausgehe, dass er eher Spalter als Schlichter ist, wenn es drauf an kommt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Bremer_Hesse am 03.01.2018 um 21:10 Uhr bearbeitet
03.01.2018 - 21:25 Uhr
Zitat von MikelBosi
Hab mal eine Frage (kein Angriff)
Gab es überhaupt mal Gerüchte über ein Interesse anderer Clubs an Schmelzer?
Hab mal eine Frage (kein Angriff)
Gab es überhaupt mal Gerüchte über ein Interesse anderer Clubs an Schmelzer?
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