| Geburtsdatum | 11.09.1976 |
|---|---|
| Alter | 49 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | AFC Bournemouth |
Marco Rose [Trainer]
15.02.2021 - 16:59 Uhr
01.03.2021 - 13:30 Uhr
Ich finde die "Experten" in der Öffentlichkeit schon lustig. Vor einigen Wochen, als nichts offiziel war, hieß es noch, ob er sich mit dem Wechsel einen Gefallen tut, er hat ein Team auf Augenhöhe, Titel in Gladbach vielleicht eher möglich. Und plötzlich, hat er in Gladbach nichts mehr erreicht.
Ich muss gestehen, ich schaue die Spiele von Gladbach nicht wirklich immer, aber mich erinnert das ganze ein wenig an unsere letzten Wochen unter Favre, die Mannschaft ist völlig aus dem Rhythmus und verunsichert. Teilweise wirkt sie auch lustlos, wenn ich mir Plea da teilweise anschaue. Sicherlich hat das Gerede irgendwo bei manchen Spuren hinterlassen, aber für mich ist Marco Rose in der jetzigen Situation, schlicht das Alibi, für die Spieler.
Da wird über seinen Matchplan gegen City geschimpft, der durchaus hätte aufgehen können, da er seinen Mittelfeldspieler sicher nicht verboten hat, Bälle gescheit anzunehmen oder einem Plea hat er auch nicht verboten, dem Ball mal einen Schritt entgegen zu kommen.
Die ganze Mannschaft befinden sich gerade in einem Loch, was jetzt komplett Rose zugeschrieben wird...
Ich muss gestehen, ich schaue die Spiele von Gladbach nicht wirklich immer, aber mich erinnert das ganze ein wenig an unsere letzten Wochen unter Favre, die Mannschaft ist völlig aus dem Rhythmus und verunsichert. Teilweise wirkt sie auch lustlos, wenn ich mir Plea da teilweise anschaue. Sicherlich hat das Gerede irgendwo bei manchen Spuren hinterlassen, aber für mich ist Marco Rose in der jetzigen Situation, schlicht das Alibi, für die Spieler.
Da wird über seinen Matchplan gegen City geschimpft, der durchaus hätte aufgehen können, da er seinen Mittelfeldspieler sicher nicht verboten hat, Bälle gescheit anzunehmen oder einem Plea hat er auch nicht verboten, dem Ball mal einen Schritt entgegen zu kommen.
Die ganze Mannschaft befinden sich gerade in einem Loch, was jetzt komplett Rose zugeschrieben wird...
01.03.2021 - 13:37 Uhr
Danke @tobi deluxe !
01.03.2021 - 13:41 Uhr
Zitat von MC_Baschti
Ich finde die "Experten" in der Öffentlichkeit schon lustig. Vor einigen Wochen, als nichts offiziel war, hieß es noch, ob er sich mit dem Wechsel einen Gefallen tut, er hat ein Team auf Augenhöhe, Titel in Gladbach vielleicht eher möglich. Und plötzlich, hat er in Gladbach nichts mehr erreicht.
Ich muss gestehen, ich schaue die Spiele von Gladbach nicht wirklich immer, aber mich erinnert das ganze ein wenig an unsere letzten Wochen unter Favre, die Mannschaft ist völlig aus dem Rhythmus und verunsichert. Teilweise wirkt sie auch lustlos, wenn ich mir Plea da teilweise anschaue. Sicherlich hat das Gerede irgendwo bei manchen Spuren hinterlassen, aber für mich ist Marco Rose in der jetzigen Situation, schlicht das Alibi, für die Spieler.
Da wird über seinen Matchplan gegen City geschimpft, der durchaus hätte aufgehen können, da er seinen Mittelfeldspieler sicher nicht verboten hat, Bälle gescheit anzunehmen oder einem Plea hat er auch nicht verboten, dem Ball mal einen Schritt entgegen zu kommen.
Die ganze Mannschaft befinden sich gerade in einem Loch, was jetzt komplett Rose zugeschrieben wird...
Ich finde die "Experten" in der Öffentlichkeit schon lustig. Vor einigen Wochen, als nichts offiziel war, hieß es noch, ob er sich mit dem Wechsel einen Gefallen tut, er hat ein Team auf Augenhöhe, Titel in Gladbach vielleicht eher möglich. Und plötzlich, hat er in Gladbach nichts mehr erreicht.
Ich muss gestehen, ich schaue die Spiele von Gladbach nicht wirklich immer, aber mich erinnert das ganze ein wenig an unsere letzten Wochen unter Favre, die Mannschaft ist völlig aus dem Rhythmus und verunsichert. Teilweise wirkt sie auch lustlos, wenn ich mir Plea da teilweise anschaue. Sicherlich hat das Gerede irgendwo bei manchen Spuren hinterlassen, aber für mich ist Marco Rose in der jetzigen Situation, schlicht das Alibi, für die Spieler.
Da wird über seinen Matchplan gegen City geschimpft, der durchaus hätte aufgehen können, da er seinen Mittelfeldspieler sicher nicht verboten hat, Bälle gescheit anzunehmen oder einem Plea hat er auch nicht verboten, dem Ball mal einen Schritt entgegen zu kommen.
Die ganze Mannschaft befinden sich gerade in einem Loch, was jetzt komplett Rose zugeschrieben wird...
Vielleicht hat man einfach keine Lust, sich für Ihn, Marco anzustrengen? Und/oder ist darüber traurig, dass er abwandert, und daher die schlechteren Leistungen.
Würd ich so als Hobbypsycholge annehmen.
01.03.2021 - 13:51 Uhr
Zitat von Tobi Deluxe
Ich sag es mal so: Der BVB ist bei Gladbach-Fans so ein bisschen ein Rotes Tuch in der letzten Zeit.
Das hat damals mit dem Herrlich-Wechsel angefangen, ging über Reus und gipfelte ein bisschen beim Dahoud- und Hazard-Wechsel. Gerade bei letzteren beiden waren sich die Fans sicher, dass die Spieler den Weg zum BVB als keinen wirklichen Karriereschritt wahrnehmen und dass man mit dem BVB letztendlich nahezu auf Augenhöhe agiert.
Die BVB-Fans haben bei diesen Gerüchten auch immer wieder Salz in die Wunde gestreut, wenn sie doch auf einen großen (vor allem finanziellen) Schritt hingewiesen haben und im Nachhinein auch stets die vorher von Gladbach-Fans bestrittene Ausstiegsklausel bedient wurde.
Ich kann die Gladbach-Fans da schon in ihrer Verbitterung verstehen und vor allem nach dem letztjährigen Erreichen der CL und der guten Hinrunde wähnte man sich wirklich schon mit dem BVB auf Augenhöhe. Da kommt dann plötzlich der Erfolgstrainer und wechselt ohne Vorwarnung (zumindest in der Wahrnehmung vieler Gladbach-Fans) zum großen Rivalen, der sich in den letzten Jahren schon häufig in Gladbach bedient hat.
Da spielt eben einiges rein, aber letztendlich ist das alles einfach emotional viel zu überladen, wenn man nüchtern von außen auf die einzelnen Vorgänge schaut...
Zitat von Becks19831
Ich muss ehrlich gesagt auch eingestehen, dass ich das Verhalten des Gladbacher Fanlagers so nicht erwartet habe.
Ich muss ehrlich gesagt auch eingestehen, dass ich das Verhalten des Gladbacher Fanlagers so nicht erwartet habe.
Ich sag es mal so: Der BVB ist bei Gladbach-Fans so ein bisschen ein Rotes Tuch in der letzten Zeit.
Das hat damals mit dem Herrlich-Wechsel angefangen, ging über Reus und gipfelte ein bisschen beim Dahoud- und Hazard-Wechsel. Gerade bei letzteren beiden waren sich die Fans sicher, dass die Spieler den Weg zum BVB als keinen wirklichen Karriereschritt wahrnehmen und dass man mit dem BVB letztendlich nahezu auf Augenhöhe agiert.
Die BVB-Fans haben bei diesen Gerüchten auch immer wieder Salz in die Wunde gestreut, wenn sie doch auf einen großen (vor allem finanziellen) Schritt hingewiesen haben und im Nachhinein auch stets die vorher von Gladbach-Fans bestrittene Ausstiegsklausel bedient wurde.
Ich kann die Gladbach-Fans da schon in ihrer Verbitterung verstehen und vor allem nach dem letztjährigen Erreichen der CL und der guten Hinrunde wähnte man sich wirklich schon mit dem BVB auf Augenhöhe. Da kommt dann plötzlich der Erfolgstrainer und wechselt ohne Vorwarnung (zumindest in der Wahrnehmung vieler Gladbach-Fans) zum großen Rivalen, der sich in den letzten Jahren schon häufig in Gladbach bedient hat.
Da spielt eben einiges rein, aber letztendlich ist das alles einfach emotional viel zu überladen, wenn man nüchtern von außen auf die einzelnen Vorgänge schaut...
Das ist schon richtig, wobei ich in jedem Fanlager unterscheide zwischen Fans, die ihre Informationen von den SKY Experten beziehen, und Fans, die sich sachlich mit einer Situation oder Entscheidung auseinandersetzen.
In diesem speziellen Fall scheint es aber tatsächlich so zu sein, dass sich diese radikale Meinung zu Rose und dem BVB durch die komplette Fanbasis zieht. Dies ist aus meiner Sicht nur sehr schwer nachzuvollziehen, da der Blick auf die nackten Zahlen aufzeigt, dass Gladbach noch lange nicht das Level des BVB erreicht hat, und voraussichtlich auch in absehbarer Zeit nicht erreichen wird.
Dass das vielen Fans nicht gefällt verstehe ich schon - ähnlich verhielt es sich ja auch bei uns (mir inklusive) als die Bayern mal eben Götze, Lewandowski und Hummels verpflichtet haben. Trotzdem war wohl beim BVB kaum einer so vermessen zu behaupten, dass ein Wechsel in den Süden kaum ein Fortschritt darstellt. Auch als Fan sollte man differenzieren zwischen Abneigung und rationalem Verhalten, zumal diese Doppelmoral bei vielen Gladbachern (Stichwort Trainerklau) dem Ganzen dann noch die Krone aufsetzt.
01.03.2021 - 14:38 Uhr
Zitat von Becks19831
Das ist schon richtig, wobei ich in jedem Fanlager unterscheide zwischen Fans, die ihre Informationen von den SKY Experten beziehen, und Fans, die sich sachlich mit einer Situation oder Entscheidung auseinandersetzen.
In diesem speziellen Fall scheint es aber tatsächlich so zu sein, dass sich diese radikale Meinung zu Rose und dem BVB durch die komplette Fanbasis zieht. Dies ist aus meiner Sicht nur sehr schwer nachzuvollziehen, da der Blick auf die nackten Zahlen aufzeigt, dass Gladbach noch lange nicht das Level des BVB erreicht hat, und voraussichtlich auch in absehbarer Zeit nicht erreichen wird.
Dass das vielen Fans nicht gefällt verstehe ich schon - ähnlich verhielt es sich ja auch bei uns (mir inklusive) als die Bayern mal eben Götze, Lewandowski und Hummels verpflichtet haben. Trotzdem war wohl beim BVB kaum einer so vermessen zu behaupten, dass ein Wechsel in den Süden kaum ein Fortschritt darstellt. Auch als Fan sollte man differenzieren zwischen Abneigung und rationalem Verhalten, zumal diese Doppelmoral bei vielen Gladbachern (Stichwort Trainerklau) dem Ganzen dann noch die Krone aufsetzt.
Zitat von Tobi Deluxe
Ich sag es mal so: Der BVB ist bei Gladbach-Fans so ein bisschen ein Rotes Tuch in der letzten Zeit.
Das hat damals mit dem Herrlich-Wechsel angefangen, ging über Reus und gipfelte ein bisschen beim Dahoud- und Hazard-Wechsel. Gerade bei letzteren beiden waren sich die Fans sicher, dass die Spieler den Weg zum BVB als keinen wirklichen Karriereschritt wahrnehmen und dass man mit dem BVB letztendlich nahezu auf Augenhöhe agiert.
Die BVB-Fans haben bei diesen Gerüchten auch immer wieder Salz in die Wunde gestreut, wenn sie doch auf einen großen (vor allem finanziellen) Schritt hingewiesen haben und im Nachhinein auch stets die vorher von Gladbach-Fans bestrittene Ausstiegsklausel bedient wurde.
Ich kann die Gladbach-Fans da schon in ihrer Verbitterung verstehen und vor allem nach dem letztjährigen Erreichen der CL und der guten Hinrunde wähnte man sich wirklich schon mit dem BVB auf Augenhöhe. Da kommt dann plötzlich der Erfolgstrainer und wechselt ohne Vorwarnung (zumindest in der Wahrnehmung vieler Gladbach-Fans) zum großen Rivalen, der sich in den letzten Jahren schon häufig in Gladbach bedient hat.
Da spielt eben einiges rein, aber letztendlich ist das alles einfach emotional viel zu überladen, wenn man nüchtern von außen auf die einzelnen Vorgänge schaut...
Zitat von Becks19831
Ich muss ehrlich gesagt auch eingestehen, dass ich das Verhalten des Gladbacher Fanlagers so nicht erwartet habe.
Ich muss ehrlich gesagt auch eingestehen, dass ich das Verhalten des Gladbacher Fanlagers so nicht erwartet habe.
Ich sag es mal so: Der BVB ist bei Gladbach-Fans so ein bisschen ein Rotes Tuch in der letzten Zeit.
Das hat damals mit dem Herrlich-Wechsel angefangen, ging über Reus und gipfelte ein bisschen beim Dahoud- und Hazard-Wechsel. Gerade bei letzteren beiden waren sich die Fans sicher, dass die Spieler den Weg zum BVB als keinen wirklichen Karriereschritt wahrnehmen und dass man mit dem BVB letztendlich nahezu auf Augenhöhe agiert.
Die BVB-Fans haben bei diesen Gerüchten auch immer wieder Salz in die Wunde gestreut, wenn sie doch auf einen großen (vor allem finanziellen) Schritt hingewiesen haben und im Nachhinein auch stets die vorher von Gladbach-Fans bestrittene Ausstiegsklausel bedient wurde.
Ich kann die Gladbach-Fans da schon in ihrer Verbitterung verstehen und vor allem nach dem letztjährigen Erreichen der CL und der guten Hinrunde wähnte man sich wirklich schon mit dem BVB auf Augenhöhe. Da kommt dann plötzlich der Erfolgstrainer und wechselt ohne Vorwarnung (zumindest in der Wahrnehmung vieler Gladbach-Fans) zum großen Rivalen, der sich in den letzten Jahren schon häufig in Gladbach bedient hat.
Da spielt eben einiges rein, aber letztendlich ist das alles einfach emotional viel zu überladen, wenn man nüchtern von außen auf die einzelnen Vorgänge schaut...
Das ist schon richtig, wobei ich in jedem Fanlager unterscheide zwischen Fans, die ihre Informationen von den SKY Experten beziehen, und Fans, die sich sachlich mit einer Situation oder Entscheidung auseinandersetzen.
In diesem speziellen Fall scheint es aber tatsächlich so zu sein, dass sich diese radikale Meinung zu Rose und dem BVB durch die komplette Fanbasis zieht. Dies ist aus meiner Sicht nur sehr schwer nachzuvollziehen, da der Blick auf die nackten Zahlen aufzeigt, dass Gladbach noch lange nicht das Level des BVB erreicht hat, und voraussichtlich auch in absehbarer Zeit nicht erreichen wird.
Dass das vielen Fans nicht gefällt verstehe ich schon - ähnlich verhielt es sich ja auch bei uns (mir inklusive) als die Bayern mal eben Götze, Lewandowski und Hummels verpflichtet haben. Trotzdem war wohl beim BVB kaum einer so vermessen zu behaupten, dass ein Wechsel in den Süden kaum ein Fortschritt darstellt. Auch als Fan sollte man differenzieren zwischen Abneigung und rationalem Verhalten, zumal diese Doppelmoral bei vielen Gladbachern (Stichwort Trainerklau) dem Ganzen dann noch die Krone aufsetzt.
Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich diese tiefe Verbitterung von Gladbach gegenüber dem BVB nicht so ganz nachvollziehen kann.
Zum einen reden wir hier über 4 Spieler, die gewechselt sind, in einem relativ langem Zeitraum. Im gleichen Zeitraum hat Gladbach selbst glaube ich 7 Leistungsträger von Leverkusen weggelockt.
Dann wurden für Reus, Dahoud und Hazard durchaus angemessene Ablösen bezahlt - nicht so wie bei anderen Vereinen etwas weiter südlich, die sich mit Begeisterung Ablösefrei bedienen. Das dadurch generierte Geld wurde vom Gladbacher Management sehr gut dafür aufgewendet, den Kader an sich zu verstärken und auch neue Spieler mit deutlich steigendem Marktwert zu verpflichten.
Zu guter Letzt sind die Wechsel in die andere Richtung eigentlich auch durchweg Erfolgsgeschichten. Hofmann und Ginter haben sich in Gladbach sehr gut gemacht, in Dortmund hats bei beiden nicht so ganz gepasst. Sie sind für recht schmales Geld rüber gelassen, also eigentlich Win-Win.
Insgesamt gesehen liest sich das für mich eher nach einer durchaus gesunden Geschäftsbeziehung zwischen den beiden Borussias, und nichts, was diesen tiefen Hass eigentlich rechtfertigt....
01.03.2021 - 14:44 Uhr
Zitat von Beze99
Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich diese tiefe Verbitterung von Gladbach gegenüber dem BVB nicht so ganz nachvollziehen kann.
Zum einen reden wir hier über 4 Spieler, die gewechselt sind, in einem relativ langem Zeitraum. Im gleichen Zeitraum hat Gladbach selbst glaube ich 7 Leistungsträger von Leverkusen weggelockt.
Dann wurden für Reus, Dahoud und Hazard durchaus angemessene Ablösen bezahlt - nicht so wie bei anderen Vereinen etwas weiter südlich, die sich mit Begeisterung Ablösefrei bedienen. Das dadurch generierte Geld wurde vom Gladbacher Management sehr gut dafür aufgewendet, den Kader an sich zu verstärken und auch neue Spieler mit deutlich steigendem Marktwert zu verpflichten.
Zu guter Letzt sind die Wechsel in die andere Richtung eigentlich auch durchweg Erfolgsgeschichten. Hofmann und Ginter haben sich in Gladbach sehr gut gemacht, in Dortmund hats bei beiden nicht so ganz gepasst. Sie sind für recht schmales Geld rüber gelassen, also eigentlich Win-Win.
Insgesamt gesehen liest sich das für mich eher nach einer durchaus gesunden Geschäftsbeziehung zwischen den beiden Borussias, und nichts, was diesen tiefen Hass eigentlich rechtfertigt....
Zitat von Becks19831
Das ist schon richtig, wobei ich in jedem Fanlager unterscheide zwischen Fans, die ihre Informationen von den SKY Experten beziehen, und Fans, die sich sachlich mit einer Situation oder Entscheidung auseinandersetzen.
In diesem speziellen Fall scheint es aber tatsächlich so zu sein, dass sich diese radikale Meinung zu Rose und dem BVB durch die komplette Fanbasis zieht. Dies ist aus meiner Sicht nur sehr schwer nachzuvollziehen, da der Blick auf die nackten Zahlen aufzeigt, dass Gladbach noch lange nicht das Level des BVB erreicht hat, und voraussichtlich auch in absehbarer Zeit nicht erreichen wird.
Dass das vielen Fans nicht gefällt verstehe ich schon - ähnlich verhielt es sich ja auch bei uns (mir inklusive) als die Bayern mal eben Götze, Lewandowski und Hummels verpflichtet haben. Trotzdem war wohl beim BVB kaum einer so vermessen zu behaupten, dass ein Wechsel in den Süden kaum ein Fortschritt darstellt. Auch als Fan sollte man differenzieren zwischen Abneigung und rationalem Verhalten, zumal diese Doppelmoral bei vielen Gladbachern (Stichwort Trainerklau) dem Ganzen dann noch die Krone aufsetzt.
Zitat von Tobi Deluxe
Ich sag es mal so: Der BVB ist bei Gladbach-Fans so ein bisschen ein Rotes Tuch in der letzten Zeit.
Das hat damals mit dem Herrlich-Wechsel angefangen, ging über Reus und gipfelte ein bisschen beim Dahoud- und Hazard-Wechsel. Gerade bei letzteren beiden waren sich die Fans sicher, dass die Spieler den Weg zum BVB als keinen wirklichen Karriereschritt wahrnehmen und dass man mit dem BVB letztendlich nahezu auf Augenhöhe agiert.
Die BVB-Fans haben bei diesen Gerüchten auch immer wieder Salz in die Wunde gestreut, wenn sie doch auf einen großen (vor allem finanziellen) Schritt hingewiesen haben und im Nachhinein auch stets die vorher von Gladbach-Fans bestrittene Ausstiegsklausel bedient wurde.
Ich kann die Gladbach-Fans da schon in ihrer Verbitterung verstehen und vor allem nach dem letztjährigen Erreichen der CL und der guten Hinrunde wähnte man sich wirklich schon mit dem BVB auf Augenhöhe. Da kommt dann plötzlich der Erfolgstrainer und wechselt ohne Vorwarnung (zumindest in der Wahrnehmung vieler Gladbach-Fans) zum großen Rivalen, der sich in den letzten Jahren schon häufig in Gladbach bedient hat.
Da spielt eben einiges rein, aber letztendlich ist das alles einfach emotional viel zu überladen, wenn man nüchtern von außen auf die einzelnen Vorgänge schaut...
Zitat von Becks19831
Ich muss ehrlich gesagt auch eingestehen, dass ich das Verhalten des Gladbacher Fanlagers so nicht erwartet habe.
Ich muss ehrlich gesagt auch eingestehen, dass ich das Verhalten des Gladbacher Fanlagers so nicht erwartet habe.
Ich sag es mal so: Der BVB ist bei Gladbach-Fans so ein bisschen ein Rotes Tuch in der letzten Zeit.
Das hat damals mit dem Herrlich-Wechsel angefangen, ging über Reus und gipfelte ein bisschen beim Dahoud- und Hazard-Wechsel. Gerade bei letzteren beiden waren sich die Fans sicher, dass die Spieler den Weg zum BVB als keinen wirklichen Karriereschritt wahrnehmen und dass man mit dem BVB letztendlich nahezu auf Augenhöhe agiert.
Die BVB-Fans haben bei diesen Gerüchten auch immer wieder Salz in die Wunde gestreut, wenn sie doch auf einen großen (vor allem finanziellen) Schritt hingewiesen haben und im Nachhinein auch stets die vorher von Gladbach-Fans bestrittene Ausstiegsklausel bedient wurde.
Ich kann die Gladbach-Fans da schon in ihrer Verbitterung verstehen und vor allem nach dem letztjährigen Erreichen der CL und der guten Hinrunde wähnte man sich wirklich schon mit dem BVB auf Augenhöhe. Da kommt dann plötzlich der Erfolgstrainer und wechselt ohne Vorwarnung (zumindest in der Wahrnehmung vieler Gladbach-Fans) zum großen Rivalen, der sich in den letzten Jahren schon häufig in Gladbach bedient hat.
Da spielt eben einiges rein, aber letztendlich ist das alles einfach emotional viel zu überladen, wenn man nüchtern von außen auf die einzelnen Vorgänge schaut...
Das ist schon richtig, wobei ich in jedem Fanlager unterscheide zwischen Fans, die ihre Informationen von den SKY Experten beziehen, und Fans, die sich sachlich mit einer Situation oder Entscheidung auseinandersetzen.
In diesem speziellen Fall scheint es aber tatsächlich so zu sein, dass sich diese radikale Meinung zu Rose und dem BVB durch die komplette Fanbasis zieht. Dies ist aus meiner Sicht nur sehr schwer nachzuvollziehen, da der Blick auf die nackten Zahlen aufzeigt, dass Gladbach noch lange nicht das Level des BVB erreicht hat, und voraussichtlich auch in absehbarer Zeit nicht erreichen wird.
Dass das vielen Fans nicht gefällt verstehe ich schon - ähnlich verhielt es sich ja auch bei uns (mir inklusive) als die Bayern mal eben Götze, Lewandowski und Hummels verpflichtet haben. Trotzdem war wohl beim BVB kaum einer so vermessen zu behaupten, dass ein Wechsel in den Süden kaum ein Fortschritt darstellt. Auch als Fan sollte man differenzieren zwischen Abneigung und rationalem Verhalten, zumal diese Doppelmoral bei vielen Gladbachern (Stichwort Trainerklau) dem Ganzen dann noch die Krone aufsetzt.
Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich diese tiefe Verbitterung von Gladbach gegenüber dem BVB nicht so ganz nachvollziehen kann.
Zum einen reden wir hier über 4 Spieler, die gewechselt sind, in einem relativ langem Zeitraum. Im gleichen Zeitraum hat Gladbach selbst glaube ich 7 Leistungsträger von Leverkusen weggelockt.
Dann wurden für Reus, Dahoud und Hazard durchaus angemessene Ablösen bezahlt - nicht so wie bei anderen Vereinen etwas weiter südlich, die sich mit Begeisterung Ablösefrei bedienen. Das dadurch generierte Geld wurde vom Gladbacher Management sehr gut dafür aufgewendet, den Kader an sich zu verstärken und auch neue Spieler mit deutlich steigendem Marktwert zu verpflichten.
Zu guter Letzt sind die Wechsel in die andere Richtung eigentlich auch durchweg Erfolgsgeschichten. Hofmann und Ginter haben sich in Gladbach sehr gut gemacht, in Dortmund hats bei beiden nicht so ganz gepasst. Sie sind für recht schmales Geld rüber gelassen, also eigentlich Win-Win.
Insgesamt gesehen liest sich das für mich eher nach einer durchaus gesunden Geschäftsbeziehung zwischen den beiden Borussias, und nichts, was diesen tiefen Hass eigentlich rechtfertigt....
100% agree - sehe es genauso...
01.03.2021 - 15:28 Uhr
Zitat von Baskball
Wer die Meinung vertritt, dass Rose Gladbach nicht vorangebracht hat, der hat meines Erachtens schlicht keine Ahnung. Marco Rose hat dort extrem viele Spieler stark weiterentwickelt (auf dieser Seite ein Marktwertplus von 97 Millionen und über 38% seit seinem Dienstantritt), wovon man noch über Jahre zehren wird können. Spieler wie Plea, Thuram, Neuhaus, Bensebaini, Elvedi und Ginter haben starke Entwicklungen genommen und sind für Topvereine interessant geworden. Ein Hofmann hat sich vom völligen Durchschnittsspieler zu einer Scoringmaschine gemausert.
Neben den Marktwertsteigerungen (an denen natürlich auch Eberl einen großen Anteil hat) hat man letzte Saison die Champions League erreicht und dort insbesondere in Zeiten von Corona wichtige Gelder eingespielt, was sich mit dem Erreichen des Achtelfinals nochmal verstärkt. Von diesen Geldern wird man noch lange profitiere und hat sich auch national wie international ein neues Standing erarbeiten können, was bei der Trainer- wie Spielersuche hilft. Man sollte nicht vergessen wo Gladbach vor Rose stand. Zu der Zeit war man unter Hecking ein biederer Klub, der dann mit Thorgan Hazard seinen besten Spieler neben Zakaria auch noch an Dortmund verlor. Man wurde in den drei Jahren vor Rose 9ter, 9ter (jeweils mit negativem Torverhältnis) und 5ter. In seiner ersten Saison hat Rose den 5ten Platz trotz Doppelbelastung in der Hinrunde noch steigern können, 10 Punkte mehr geholt und die CL erreicht. Dass man nun in einer eng getakteten Saison, mit Verletzungsproblemen bei Zakaria, Hofmann, Plea und Suspendierungen wie bei Thuram Probleme bekommt, das finde ich nicht wahnsinnig überraschend. Leverkusen, Hoffenheim und auch wir haben damit auch merklich Probleme, während Vereine wie Wolfsburg, Frankfurt, Union und Freiburg von den vollen Trainingswochen profitieren.
Hinzu kommt dann jetzt noch die entstandene Unruhe, die dem Fanlager genauso zuzurechnen ist wie Rose, und die Situation ist dort einfach denkbar undankbar. Über die zwei Jahre hinweg ist das für mich aber ganz klar eine Erfolgsstory. Nicht umsonst ist die Reaktion der Gladbacher Fans derart heftig ausgefallen, eben weil Rose dort sehr vieles sehr positiv bewirkt hat.
Wer die Meinung vertritt, dass Rose Gladbach nicht vorangebracht hat, der hat meines Erachtens schlicht keine Ahnung. Marco Rose hat dort extrem viele Spieler stark weiterentwickelt (auf dieser Seite ein Marktwertplus von 97 Millionen und über 38% seit seinem Dienstantritt), wovon man noch über Jahre zehren wird können. Spieler wie Plea, Thuram, Neuhaus, Bensebaini, Elvedi und Ginter haben starke Entwicklungen genommen und sind für Topvereine interessant geworden. Ein Hofmann hat sich vom völligen Durchschnittsspieler zu einer Scoringmaschine gemausert.
Neben den Marktwertsteigerungen (an denen natürlich auch Eberl einen großen Anteil hat) hat man letzte Saison die Champions League erreicht und dort insbesondere in Zeiten von Corona wichtige Gelder eingespielt, was sich mit dem Erreichen des Achtelfinals nochmal verstärkt. Von diesen Geldern wird man noch lange profitiere und hat sich auch national wie international ein neues Standing erarbeiten können, was bei der Trainer- wie Spielersuche hilft. Man sollte nicht vergessen wo Gladbach vor Rose stand. Zu der Zeit war man unter Hecking ein biederer Klub, der dann mit Thorgan Hazard seinen besten Spieler neben Zakaria auch noch an Dortmund verlor. Man wurde in den drei Jahren vor Rose 9ter, 9ter (jeweils mit negativem Torverhältnis) und 5ter. In seiner ersten Saison hat Rose den 5ten Platz trotz Doppelbelastung in der Hinrunde noch steigern können, 10 Punkte mehr geholt und die CL erreicht. Dass man nun in einer eng getakteten Saison, mit Verletzungsproblemen bei Zakaria, Hofmann, Plea und Suspendierungen wie bei Thuram Probleme bekommt, das finde ich nicht wahnsinnig überraschend. Leverkusen, Hoffenheim und auch wir haben damit auch merklich Probleme, während Vereine wie Wolfsburg, Frankfurt, Union und Freiburg von den vollen Trainingswochen profitieren.
Hinzu kommt dann jetzt noch die entstandene Unruhe, die dem Fanlager genauso zuzurechnen ist wie Rose, und die Situation ist dort einfach denkbar undankbar. Über die zwei Jahre hinweg ist das für mich aber ganz klar eine Erfolgsstory. Nicht umsonst ist die Reaktion der Gladbacher Fans derart heftig ausgefallen, eben weil Rose dort sehr vieles sehr positiv bewirkt hat.
Ich stimme dir in fast allem zu, nicht aber, was den Kader angeht. Ich sehe erstens nicht, wo Ginter, Elvedi oder auch Hofmann für Topvereine interessant sind und das leitet direkt zu Punkt 2 über: wenn er die Mannschaft wirklich derart weiterentwickelt hat, wie erklärst du dir dann die hilflosen Auftritte gegen City oder in Madrid (die diese Saison nicht wirklich überzeugen), in denen es wirklich ein Spiel auf ei Tor war? Auch im Hinspiel gegen den BVB waren sie chancenlos. Da habe ich - im Gegensatz zur Vorsaison - keinen Unterschied gegenüber der Hecking-Ära ausmachen können.
Wir können uns gerne darauf einigen, das seine erste Saison ein deutlicher Schritt nach vorne für BMG war, während man dieses Jahr doch arg stagniert. Leipzig und Bayern haben auch Doppelbelastung und viele Verletzte. Deswegen würde ich das tatsächlich nicht nur an Corona und der vollen Saison festmachen, sondern die Gründe vielleicht auch in der Person des Trainers - oder woanders - suchen.
01.03.2021 - 15:58 Uhr
Zitat von Inkasso-Heinzi
Ich stimme dir in fast allem zu, nicht aber, was den Kader angeht. Ich sehe erstens nicht, wo Ginter, Elvedi oder auch Hofmann für Topvereine interessant sind und das leitet direkt zu Punkt 2 über: wenn er die Mannschaft wirklich derart weiterentwickelt hat, wie erklärst du dir dann die hilflosen Auftritte gegen City oder in Madrid (die diese Saison nicht wirklich überzeugen), in denen es wirklich ein Spiel auf ei Tor war? Auch im Hinspiel gegen den BVB waren sie chancenlos. Da habe ich - im Gegensatz zur Vorsaison - keinen Unterschied gegenüber der Hecking-Ära ausmachen können.
Wir können uns gerne darauf einigen, das seine erste Saison ein deutlicher Schritt nach vorne für BMG war, während man dieses Jahr doch arg stagniert. Leipzig und Bayern haben auch Doppelbelastung und viele Verletzte. Deswegen würde ich das tatsächlich nicht nur an Corona und der vollen Saison festmachen, sondern die Gründe vielleicht auch in der Person des Trainers - oder woanders - suchen.
Zitat von Baskball
Wer die Meinung vertritt, dass Rose Gladbach nicht vorangebracht hat, der hat meines Erachtens schlicht keine Ahnung. Marco Rose hat dort extrem viele Spieler stark weiterentwickelt (auf dieser Seite ein Marktwertplus von 97 Millionen und über 38% seit seinem Dienstantritt), wovon man noch über Jahre zehren wird können. Spieler wie Plea, Thuram, Neuhaus, Bensebaini, Elvedi und Ginter haben starke Entwicklungen genommen und sind für Topvereine interessant geworden. Ein Hofmann hat sich vom völligen Durchschnittsspieler zu einer Scoringmaschine gemausert.
Neben den Marktwertsteigerungen (an denen natürlich auch Eberl einen großen Anteil hat) hat man letzte Saison die Champions League erreicht und dort insbesondere in Zeiten von Corona wichtige Gelder eingespielt, was sich mit dem Erreichen des Achtelfinals nochmal verstärkt. Von diesen Geldern wird man noch lange profitiere und hat sich auch national wie international ein neues Standing erarbeiten können, was bei der Trainer- wie Spielersuche hilft. Man sollte nicht vergessen wo Gladbach vor Rose stand. Zu der Zeit war man unter Hecking ein biederer Klub, der dann mit Thorgan Hazard seinen besten Spieler neben Zakaria auch noch an Dortmund verlor. Man wurde in den drei Jahren vor Rose 9ter, 9ter (jeweils mit negativem Torverhältnis) und 5ter. In seiner ersten Saison hat Rose den 5ten Platz trotz Doppelbelastung in der Hinrunde noch steigern können, 10 Punkte mehr geholt und die CL erreicht. Dass man nun in einer eng getakteten Saison, mit Verletzungsproblemen bei Zakaria, Hofmann, Plea und Suspendierungen wie bei Thuram Probleme bekommt, das finde ich nicht wahnsinnig überraschend. Leverkusen, Hoffenheim und auch wir haben damit auch merklich Probleme, während Vereine wie Wolfsburg, Frankfurt, Union und Freiburg von den vollen Trainingswochen profitieren.
Hinzu kommt dann jetzt noch die entstandene Unruhe, die dem Fanlager genauso zuzurechnen ist wie Rose, und die Situation ist dort einfach denkbar undankbar. Über die zwei Jahre hinweg ist das für mich aber ganz klar eine Erfolgsstory. Nicht umsonst ist die Reaktion der Gladbacher Fans derart heftig ausgefallen, eben weil Rose dort sehr vieles sehr positiv bewirkt hat.
Wer die Meinung vertritt, dass Rose Gladbach nicht vorangebracht hat, der hat meines Erachtens schlicht keine Ahnung. Marco Rose hat dort extrem viele Spieler stark weiterentwickelt (auf dieser Seite ein Marktwertplus von 97 Millionen und über 38% seit seinem Dienstantritt), wovon man noch über Jahre zehren wird können. Spieler wie Plea, Thuram, Neuhaus, Bensebaini, Elvedi und Ginter haben starke Entwicklungen genommen und sind für Topvereine interessant geworden. Ein Hofmann hat sich vom völligen Durchschnittsspieler zu einer Scoringmaschine gemausert.
Neben den Marktwertsteigerungen (an denen natürlich auch Eberl einen großen Anteil hat) hat man letzte Saison die Champions League erreicht und dort insbesondere in Zeiten von Corona wichtige Gelder eingespielt, was sich mit dem Erreichen des Achtelfinals nochmal verstärkt. Von diesen Geldern wird man noch lange profitiere und hat sich auch national wie international ein neues Standing erarbeiten können, was bei der Trainer- wie Spielersuche hilft. Man sollte nicht vergessen wo Gladbach vor Rose stand. Zu der Zeit war man unter Hecking ein biederer Klub, der dann mit Thorgan Hazard seinen besten Spieler neben Zakaria auch noch an Dortmund verlor. Man wurde in den drei Jahren vor Rose 9ter, 9ter (jeweils mit negativem Torverhältnis) und 5ter. In seiner ersten Saison hat Rose den 5ten Platz trotz Doppelbelastung in der Hinrunde noch steigern können, 10 Punkte mehr geholt und die CL erreicht. Dass man nun in einer eng getakteten Saison, mit Verletzungsproblemen bei Zakaria, Hofmann, Plea und Suspendierungen wie bei Thuram Probleme bekommt, das finde ich nicht wahnsinnig überraschend. Leverkusen, Hoffenheim und auch wir haben damit auch merklich Probleme, während Vereine wie Wolfsburg, Frankfurt, Union und Freiburg von den vollen Trainingswochen profitieren.
Hinzu kommt dann jetzt noch die entstandene Unruhe, die dem Fanlager genauso zuzurechnen ist wie Rose, und die Situation ist dort einfach denkbar undankbar. Über die zwei Jahre hinweg ist das für mich aber ganz klar eine Erfolgsstory. Nicht umsonst ist die Reaktion der Gladbacher Fans derart heftig ausgefallen, eben weil Rose dort sehr vieles sehr positiv bewirkt hat.
Ich stimme dir in fast allem zu, nicht aber, was den Kader angeht. Ich sehe erstens nicht, wo Ginter, Elvedi oder auch Hofmann für Topvereine interessant sind und das leitet direkt zu Punkt 2 über: wenn er die Mannschaft wirklich derart weiterentwickelt hat, wie erklärst du dir dann die hilflosen Auftritte gegen City oder in Madrid (die diese Saison nicht wirklich überzeugen), in denen es wirklich ein Spiel auf ei Tor war? Auch im Hinspiel gegen den BVB waren sie chancenlos. Da habe ich - im Gegensatz zur Vorsaison - keinen Unterschied gegenüber der Hecking-Ära ausmachen können.
Wir können uns gerne darauf einigen, das seine erste Saison ein deutlicher Schritt nach vorne für BMG war, während man dieses Jahr doch arg stagniert. Leipzig und Bayern haben auch Doppelbelastung und viele Verletzte. Deswegen würde ich das tatsächlich nicht nur an Corona und der vollen Saison festmachen, sondern die Gründe vielleicht auch in der Person des Trainers - oder woanders - suchen.
Ich verstehe Deine gewählten Beispiele nicht ganz. Natürlich stagnieren die Bayern diese Saison, genauso wie jede andere Topmannschaft, man schaue mal auf Liverpool, Juventus, Barcelona, Real, und und und. Selbst die anderen BL Mannschaften, die es bis hierher international geschafft haben, haben riesige Probleme in der Liga, siehe Leverkusen, Hoffenheim, BVB.
01.03.2021 - 16:42 Uhr
Zitat von scorpiifornax
Ich verstehe Deine gewählten Beispiele nicht ganz. Natürlich stagnieren die Bayern diese Saison, genauso wie jede andere Topmannschaft, man schaue mal auf Liverpool, Juventus, Barcelona, Real, und und und. Selbst die anderen BL Mannschaften, die es bis hierher international geschafft haben, haben riesige Probleme in der Liga, siehe Leverkusen, Hoffenheim, BVB.
Zitat von Inkasso-Heinzi
Ich stimme dir in fast allem zu, nicht aber, was den Kader angeht. Ich sehe erstens nicht, wo Ginter, Elvedi oder auch Hofmann für Topvereine interessant sind und das leitet direkt zu Punkt 2 über: wenn er die Mannschaft wirklich derart weiterentwickelt hat, wie erklärst du dir dann die hilflosen Auftritte gegen City oder in Madrid (die diese Saison nicht wirklich überzeugen), in denen es wirklich ein Spiel auf ei Tor war? Auch im Hinspiel gegen den BVB waren sie chancenlos. Da habe ich - im Gegensatz zur Vorsaison - keinen Unterschied gegenüber der Hecking-Ära ausmachen können.
Wir können uns gerne darauf einigen, das seine erste Saison ein deutlicher Schritt nach vorne für BMG war, während man dieses Jahr doch arg stagniert. Leipzig und Bayern haben auch Doppelbelastung und viele Verletzte. Deswegen würde ich das tatsächlich nicht nur an Corona und der vollen Saison festmachen, sondern die Gründe vielleicht auch in der Person des Trainers - oder woanders - suchen.
Zitat von Baskball
Wer die Meinung vertritt, dass Rose Gladbach nicht vorangebracht hat, der hat meines Erachtens schlicht keine Ahnung. Marco Rose hat dort extrem viele Spieler stark weiterentwickelt (auf dieser Seite ein Marktwertplus von 97 Millionen und über 38% seit seinem Dienstantritt), wovon man noch über Jahre zehren wird können. Spieler wie Plea, Thuram, Neuhaus, Bensebaini, Elvedi und Ginter haben starke Entwicklungen genommen und sind für Topvereine interessant geworden. Ein Hofmann hat sich vom völligen Durchschnittsspieler zu einer Scoringmaschine gemausert.
Neben den Marktwertsteigerungen (an denen natürlich auch Eberl einen großen Anteil hat) hat man letzte Saison die Champions League erreicht und dort insbesondere in Zeiten von Corona wichtige Gelder eingespielt, was sich mit dem Erreichen des Achtelfinals nochmal verstärkt. Von diesen Geldern wird man noch lange profitiere und hat sich auch national wie international ein neues Standing erarbeiten können, was bei der Trainer- wie Spielersuche hilft. Man sollte nicht vergessen wo Gladbach vor Rose stand. Zu der Zeit war man unter Hecking ein biederer Klub, der dann mit Thorgan Hazard seinen besten Spieler neben Zakaria auch noch an Dortmund verlor. Man wurde in den drei Jahren vor Rose 9ter, 9ter (jeweils mit negativem Torverhältnis) und 5ter. In seiner ersten Saison hat Rose den 5ten Platz trotz Doppelbelastung in der Hinrunde noch steigern können, 10 Punkte mehr geholt und die CL erreicht. Dass man nun in einer eng getakteten Saison, mit Verletzungsproblemen bei Zakaria, Hofmann, Plea und Suspendierungen wie bei Thuram Probleme bekommt, das finde ich nicht wahnsinnig überraschend. Leverkusen, Hoffenheim und auch wir haben damit auch merklich Probleme, während Vereine wie Wolfsburg, Frankfurt, Union und Freiburg von den vollen Trainingswochen profitieren.
Hinzu kommt dann jetzt noch die entstandene Unruhe, die dem Fanlager genauso zuzurechnen ist wie Rose, und die Situation ist dort einfach denkbar undankbar. Über die zwei Jahre hinweg ist das für mich aber ganz klar eine Erfolgsstory. Nicht umsonst ist die Reaktion der Gladbacher Fans derart heftig ausgefallen, eben weil Rose dort sehr vieles sehr positiv bewirkt hat.
Wer die Meinung vertritt, dass Rose Gladbach nicht vorangebracht hat, der hat meines Erachtens schlicht keine Ahnung. Marco Rose hat dort extrem viele Spieler stark weiterentwickelt (auf dieser Seite ein Marktwertplus von 97 Millionen und über 38% seit seinem Dienstantritt), wovon man noch über Jahre zehren wird können. Spieler wie Plea, Thuram, Neuhaus, Bensebaini, Elvedi und Ginter haben starke Entwicklungen genommen und sind für Topvereine interessant geworden. Ein Hofmann hat sich vom völligen Durchschnittsspieler zu einer Scoringmaschine gemausert.
Neben den Marktwertsteigerungen (an denen natürlich auch Eberl einen großen Anteil hat) hat man letzte Saison die Champions League erreicht und dort insbesondere in Zeiten von Corona wichtige Gelder eingespielt, was sich mit dem Erreichen des Achtelfinals nochmal verstärkt. Von diesen Geldern wird man noch lange profitiere und hat sich auch national wie international ein neues Standing erarbeiten können, was bei der Trainer- wie Spielersuche hilft. Man sollte nicht vergessen wo Gladbach vor Rose stand. Zu der Zeit war man unter Hecking ein biederer Klub, der dann mit Thorgan Hazard seinen besten Spieler neben Zakaria auch noch an Dortmund verlor. Man wurde in den drei Jahren vor Rose 9ter, 9ter (jeweils mit negativem Torverhältnis) und 5ter. In seiner ersten Saison hat Rose den 5ten Platz trotz Doppelbelastung in der Hinrunde noch steigern können, 10 Punkte mehr geholt und die CL erreicht. Dass man nun in einer eng getakteten Saison, mit Verletzungsproblemen bei Zakaria, Hofmann, Plea und Suspendierungen wie bei Thuram Probleme bekommt, das finde ich nicht wahnsinnig überraschend. Leverkusen, Hoffenheim und auch wir haben damit auch merklich Probleme, während Vereine wie Wolfsburg, Frankfurt, Union und Freiburg von den vollen Trainingswochen profitieren.
Hinzu kommt dann jetzt noch die entstandene Unruhe, die dem Fanlager genauso zuzurechnen ist wie Rose, und die Situation ist dort einfach denkbar undankbar. Über die zwei Jahre hinweg ist das für mich aber ganz klar eine Erfolgsstory. Nicht umsonst ist die Reaktion der Gladbacher Fans derart heftig ausgefallen, eben weil Rose dort sehr vieles sehr positiv bewirkt hat.
Ich stimme dir in fast allem zu, nicht aber, was den Kader angeht. Ich sehe erstens nicht, wo Ginter, Elvedi oder auch Hofmann für Topvereine interessant sind und das leitet direkt zu Punkt 2 über: wenn er die Mannschaft wirklich derart weiterentwickelt hat, wie erklärst du dir dann die hilflosen Auftritte gegen City oder in Madrid (die diese Saison nicht wirklich überzeugen), in denen es wirklich ein Spiel auf ei Tor war? Auch im Hinspiel gegen den BVB waren sie chancenlos. Da habe ich - im Gegensatz zur Vorsaison - keinen Unterschied gegenüber der Hecking-Ära ausmachen können.
Wir können uns gerne darauf einigen, das seine erste Saison ein deutlicher Schritt nach vorne für BMG war, während man dieses Jahr doch arg stagniert. Leipzig und Bayern haben auch Doppelbelastung und viele Verletzte. Deswegen würde ich das tatsächlich nicht nur an Corona und der vollen Saison festmachen, sondern die Gründe vielleicht auch in der Person des Trainers - oder woanders - suchen.
Ich verstehe Deine gewählten Beispiele nicht ganz. Natürlich stagnieren die Bayern diese Saison, genauso wie jede andere Topmannschaft, man schaue mal auf Liverpool, Juventus, Barcelona, Real, und und und. Selbst die anderen BL Mannschaften, die es bis hierher international geschafft haben, haben riesige Probleme in der Liga, siehe Leverkusen, Hoffenheim, BVB.
Wo stagniert Bayern denn bitte? Die hatten bis vor drei Spieltagen meines Wissens mehr Punkte als zum gleichen Zeitpunkt letzte Saison. In der CL sind sie klar auf Viertelfinalkurs. Ok, man ist im Elfmeterschießen aus dem Pokal geflogen, kann passieren. Auch die erhöhte Zahl an Gegentoren ist unschön, aber Fakt ist, sie gewinnen die meisten Spiele und holen ihre Punkte. Auch Real und Barca sind 2. und 3. in der PD. Das kann man von Gladbach nicht behaupten. Also ich sehe schon, dass sich die Topmannschaften schwerer tun als sonst und vor allem fußballerisch nicht überzeugen, aber für den Begriff „Stagnation“ ist mir der ein oder andere Ausrutscher dann doch zu wenig.
01.03.2021 - 18:24 Uhr
Zitat von Beze99
Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich diese tiefe Verbitterung von Gladbach gegenüber dem BVB nicht so ganz nachvollziehen kann.
Zum einen reden wir hier über 4 Spieler, die gewechselt sind, in einem relativ langem Zeitraum. Im gleichen Zeitraum hat Gladbach selbst glaube ich 7 Leistungsträger von Leverkusen weggelockt.
Dann wurden für Reus, Dahoud und Hazard durchaus angemessene Ablösen bezahlt - nicht so wie bei anderen Vereinen etwas weiter südlich, die sich mit Begeisterung Ablösefrei bedienen. Das dadurch generierte Geld wurde vom Gladbacher Management sehr gut dafür aufgewendet, den Kader an sich zu verstärken und auch neue Spieler mit deutlich steigendem Marktwert zu verpflichten.
Zu guter Letzt sind die Wechsel in die andere Richtung eigentlich auch durchweg Erfolgsgeschichten. Hofmann und Ginter haben sich in Gladbach sehr gut gemacht, in Dortmund hats bei beiden nicht so ganz gepasst. Sie sind für recht schmales Geld rüber gelassen, also eigentlich Win-Win.
Insgesamt gesehen liest sich das für mich eher nach einer durchaus gesunden Geschäftsbeziehung zwischen den beiden Borussias, und nichts, was diesen tiefen Hass eigentlich rechtfertigt....
Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich diese tiefe Verbitterung von Gladbach gegenüber dem BVB nicht so ganz nachvollziehen kann.
Zum einen reden wir hier über 4 Spieler, die gewechselt sind, in einem relativ langem Zeitraum. Im gleichen Zeitraum hat Gladbach selbst glaube ich 7 Leistungsträger von Leverkusen weggelockt.
Dann wurden für Reus, Dahoud und Hazard durchaus angemessene Ablösen bezahlt - nicht so wie bei anderen Vereinen etwas weiter südlich, die sich mit Begeisterung Ablösefrei bedienen. Das dadurch generierte Geld wurde vom Gladbacher Management sehr gut dafür aufgewendet, den Kader an sich zu verstärken und auch neue Spieler mit deutlich steigendem Marktwert zu verpflichten.
Zu guter Letzt sind die Wechsel in die andere Richtung eigentlich auch durchweg Erfolgsgeschichten. Hofmann und Ginter haben sich in Gladbach sehr gut gemacht, in Dortmund hats bei beiden nicht so ganz gepasst. Sie sind für recht schmales Geld rüber gelassen, also eigentlich Win-Win.
Insgesamt gesehen liest sich das für mich eher nach einer durchaus gesunden Geschäftsbeziehung zwischen den beiden Borussias, und nichts, was diesen tiefen Hass eigentlich rechtfertigt....
Bin da bei Dir, dass Gladbacher "Hass" auf den BVB nicht gerechtfertigt ist. Aber vielleicht kann ich ein paar Sachen helfen, einzuordnen.
Ich will nicht zu Herrlich/Rüssmann zurückgehen, aber die Unsauberkeiten bei der Lizenzerteilung Mitte der 2000er Jahre haben in den Augen vieler Fans ein Geschmäckle der Wettbewerbsverzehrung, wie es viele BVB-Fans wahrscheinlich bei RB oder Hoffenheim empfinden. Vielleicht irgendwie noch legal zu nennen, aber moralisch fragwürdig (zumindest die Vereine wie Frankfurt, die in der Saison abgestiegen sind, weil sie nicht die Regeln gebrochen haben wie der BVB werden das sogar als massiven Wettbewerbsverstoss wahrgenommen haben).
Auch so eine Figur wie Florian Homm, der für den BVB eine ähnlich relevante Rolle wie Dietmar Hopp bei Hoffenheim gespielt hat, lässt mich immer schmunzeln, wenn die BVB-Fans über die düstere Seite der Fußball-Kommerzialisierung herziehen. Ich habe den Manager kennengelernt, der das BVB Sanierungskonzept entwickelt hat (Watzke kam ja erst später auf Bankendruck hin ins Boot) und mir erzählte, wie es war, in Mallorca über die beiden Riesenköter von Homm zu steigen, um in seine Finca zu gelangen
Und wie desolat es damals um den BVB bestellt gewesen ist. Übrigens ist der OMR-Podcast mit Florian Homm sehr unterhaltsam.
Aber all' das ist ja lange her. Und das haben heute sicher die wenigsten BMG-Fans im Kopf, wenn sie an den BVB denken. Da geht es schon um die Spielerwechsel.
Die Wechsel von Gladbach nach Dortmund haben Gladbach weh getan, während Hofmann und Ginter beim BVB nicht den Status hatten, die Seele des Dortmunder Spiels zu sein.
Der einzige, der es konsequent und aufrecht durchgezogen hat, war Marco Reus. Und der hat dann auch in der Rückrunde keine Anfeindungen ertragen müssen. Trotzdem war er damals natürlich der Fixpunkt im Gladbacher Spiel und es fühlte sich sehr bitter an, diesen zu verlieren. Das wäre aber genauso bitter gewesen, wenn er zum FCB gegangen wäre.
Bei Dahoud war es schon anders. Jahrelang in der eigenen Jugend gespielt haben sich viele bemüht im Verein, ihm den Weg in den Profifußball zu ebnen. Favre, Stranzl, Eberl, Schubert haben immer wieder mit dem Jungen gearbeitet um v.a. die mental-geistige Konstitution zu verbessern. Wer von Euch nah dran ist an der Mannschaft wird wissen, dass "Reifeverzögerung" bei Mo Dahoud reichlich euphemistisch formuliert ist...
Nunja, und der Junge, in den mal viel an Zeit investiert hat und mit dem man gerne weiter den Weg gegangen wäre, geht zum BVB...soweit, so normal. Aber wie das ist, Jungs aus der Jugend zu verlieren, wisst Ihr seit Götze ja auch.
Dann kam Hazard. Bei ihm, so wird kolportiert, hat er sich zu Nutze gemacht, dass er nur noch ein Jahr einen Vertrag hat und Eberl vor die Wahl gestellt hat "Entweder Ablöse unter damaligem Marktwert oder in einem Jahr ablösefrei".
Man kann als BVB-Fan jetzt sagen: "Ja mei, dann habt halt einen Hals auf diese Spieler!"
Aber es gehört eben auch der aufnehmende Verein zu dem Spiel dazu...
Und was wirklich ALLE Medien und Diskutanten bei der Causa Rose überhaupt nicht kapieren ist, dass es nur zu einem mindergroßen Anteil um die Tatsache an sich geht, dass MR wechselt. Der Kern der Empörung liegt in dem "Wie": Schaut Euch die Interviews mit Rose seit Ende November an. Wie er jedem Interviewer versucht, das Gefühl zu vermitteln, es sei eine Unverschämtheit ihm seine Zeit mit solchen Fragen zu stehlen!
Gleichzeitig sitzen aber Hunderttausende an Gladbach-Fans nägelkauend zu Hause und bibbern, dass diese für den Verein ja elementare Frage bald positiv geklärt wird. Mit jedem überheblichen Achselzucken in der Zeit hat Rose den Fans nichts anderes gesagt, als "Es geht nur um MICH..."
Bei allem, was Du von Rose hörst, geht es immer ausschließlich um ihn selbst. Seine Karriereplanung. Kein Wort des Bedauerns, dass es ihm leid tut, Erwartungen des Vereins (Max Eberl) nicht erfüllen zu können.
Natürlich ist es für ihn auch schwierig und die Coolness von Rose auch ein Stück weit gespielt. Er ist kein Entertainer wie Klopp; der Vergleich trifft ganz und gar nicht zu. Eher als Rose ist Kohfeld so eine Rampensau, die sich clever inszenieren kann. Rose bringt sich Zettel zum Ablesen mit in die PK. Und diese Unsicherheit will er m.E. überspielen mit einer arroganten Attitüde, die ihn manchmal seltsam steril wirken lässt.
Und, seien wir mal ehrlich: Hätte es beim BVB diese verhältnismäßig ruhigen Terzic-Monate ohne jegliche Trainerspekulationen gegeben, wenn Rose nicht im November schon zugesagt hätte? Ja, dass die finale Ratifzierung erst vor ein paar Wochen passiert ist, das mag alles sein. Aber bei den Gladbach-Fans bleibt hängen, dass sie da einer monatelang mit seinem merkwürdigen Verhalten durch die Manege geführt hat.
Wie Rose derzeit von vielen Gladbach-Fans angegangen wird, kann ich allerdings auch nicht nachvollziehen. Ich meine, man zeigt keine Größe, wenn da jetzt trotz aller Bitterkeit solche Hassparolen umgehen. Man müsste jetzt das positive sehen: Wenn Eberl nicht gerade Labbadia, Baum oder Tedesco holt, hat man auch neue Chancen, die man mit dem schon ein Stück weit entzaubertem Rose-Fußball vielleicht nicht gehabt hätte.
Das Fazit unter die zwei Jahre Rose fällt für mich trotz der aktuellen Durststrecke nicht so schlecht aus. Klar hatte man in der CL viel Dusel (das 0:0 von Inter vs. Donezk) und war natürlich mit Real und Inter in Summe nicht auf Augenhöhe. Auch der 4. Platz letzte Saison war nur möglich, weil Bayer04 sich am vorletzten so in Berlin blamiert hat. Aber Glück muss man sich auch erarbeiten.
Nichtsdestotrotz hatte Rose den stärksten Gladbacher Kader der Neuzeit. Für die 25-30 Hazard-Mio und die de Jong, Sow-Nachschläge Thuram (der in seiner ersten BuLi-Spielzeit wirklich überragend spielte), Bensebaini, Embolo und Lainer zu holen, hat das Team gegenüber der Hecking-Truppe schon deutlich verbessert. Das darf man bei allem Lob über Roses Leistungen auch nicht vergessen.
Nun ja, danke fürs Lesen und an diejenigen, die bis hierhin durchgehalten haben
Und auf ein faires Spiel morgen ohne jeglichen "Hass"
Johnny
P.S. Aber die "7 Leistungsträger, die Gladbach aus Leverkusen geholt hat", wüsste ich gerne
Nicht mal Kramer war m.E. trotz der hohen Ablöse ein unverzichtbarer Spieler bei Bayer04, bei denen Roger Schmidt immer wieder Kritik am fehlenden Umschaltspiel Kramers äußerte. Da würde ich eher noch Neuville (aber dessen Vertrag wollte Bayer04 ja gar nicht mehr verlängern...) u.v.a Lupescu für 650.000 DM sehen, aber das war 1995 und Marco Reus gerade 5 Jahre alt...
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