SG Dynamo Dresden SG Dynamo Dresden
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Markus Schubert
Geburtsdatum 12.06.1998
Alter 28
Nat. Deutschland  Deutschland
Größe 1,89m
Vertrag bis 30.06.2028
Position Torwart
Fuß rechts
Akt. Verein SC Paderborn 07

Leistungsdaten: 26/27

Markus Schubert [1]

02.06.2015 - 13:44 Uhr
Zeige Ergebnisse 21-30 von 146.
Markus Schubert [1] |#21
13.01.2019 - 16:06 Uhr
Wenn Schubert weg will, ok damit müssen wir leben. Dann muss Dynamo aber auch eine zeitnahe, glasklare Entscheidung treffen bzw. Linie fahren und für den Rest der Saison Boss als Nr. 1 ins Tor stellen und für die neue Saison aufbauen. Da kann man dann keine Rücksicht mehr nehmen auf Schubert, mit Wiegers als Nr. 2 sind wir trotzdem noch gut aufgestellt und Mika Schneider als Nr. 3 kommen wir durch diese Saison.
Sollte Schubert es ähnlich machen wie Stefaniak (neuer Vertrag mit Ausstiegsklausel und bestimmter Ablösesumme), ist es noch ok ihn im Tor zu lassen.
Ansonsten tschüss und ab auf die Tribüne.
Markus Schubert [1] |#22
14.01.2019 - 00:11 Uhr
@Wilhelm2704 , sehe ich genau so!!!!

machen wir uns nichts vor, die Messen sind gesungen. Markus Schubert hat sich selbst entzaubert und unser
RM wird dies als eine seiner größten persönlichen Niederlagen sowohl menschlich als auch sportlich empfinden. Es wäre für ihn ein zweiter Tiefschlag innerhalb so kurzer Zeit und ich bin mir nicht sicher, wie Ralf das diesmal wegstecken wird.
Wenn ab morgen die sportliche Leitung wieder im Camp vereint ist, um dann einfach zur Tagesordnung überzugehen, naja, für mich unter diesen schlechten Vorzeichen nur schwer vorstellbar!

Was hätte das für eine Signalwirkung bei anderen Spieler bedeutet, wenn ein Markus Schubert, ein Dynamo-Eigengewächs, ähnlich wie seinerzeit ein Marvin Stefaniak, seine Unterschrift unter einen neuen Vertrag gesetzt hätte? Hätte diese Win-Win- Situation für alle, aber insbesondere für den Spieler, nicht gleichzeitig auch als Zeichen von Loyalität und Glaubwürdigkeit zu seinem Ausbildungsverein gegolten, der ihn bis dato jahrelang gefördert und gefordert hat und damit seinen sportlichen und beruflichen Werdegang maßgeblich prägte??
Nichts von alledem!
Markus Schubert und seine Berater haben sich gegen einen solchen Schritt entschieden und damit eine enttäuschte, ungläubige und zweifende Dynamo-Gemeinde hinterlassen.

Kann mir beim besten Willen jetzt auch nicht mehr vorstellen, dass MS nochmals bei uns im Kasten stehen wird, sowohl nicht in den Trainingsspielen in Belek und erst recht nicht gegen Bielefeld...
Vermutlich will er das aber auch selbst nicht mehr, wo er doch jetzt endlich seinen Kopf frei hat für die einzig wahren Dinge im Leben eines Profifußballers!....

Ähnlichkeiten mit JE sind hier angebracht, um den war der Kampf von RM damals leider auch zwecklos, nur hatte er keinen Dynamo-Stallgeruch, war auch viel älter und neigte wie sein Berater an Selbstüberschätzung.
Markus Schubert [1] |#23
14.01.2019 - 07:13 Uhr
Das ist alles richtig, was Du schreibst, lieber@Matzek aber wir sollten Schubi nicht zu sehr in die Ecke stellen. Der Junge ist jetzt 20 Jahre alt. Er hat, wenn alles gut geht, noch ein Fußballerleben von ca. 15 Jahren. Es ist vollkommen offen, was mit Dynamo die nächsten 15 Jahre passiert und es ist auch offen, welches Gehalt Schubi die nächsten Jahre erhält.
Hier wirken wieder die Mechanismen des Profifußballs. Letztlich bestimmt der Markt den Preis und das Gehalt. Schubi wäre einer der wenigen, der bliebe, nur weil er im Inneren ein Dynamo ist und sicherlich auch bleiben wird.
Ich bin meinem Arbeitgeber mehr als 3 Jahrzehnte treu geblieben. Heute am Ende meiner beruflichen Laufbahn sage ich mir oftmals, warum hast Du das eine oder andere höher dotierte Angebot aus dem Westen nicht wahrgenommen? Nun, das ist in erster Linie mein eigenes Problem, aber ein junger Mann der sein Leben noch vor sich hat, der recht schnell Bundesliga spielen kann, vielleicht sogar später europäisch sollte schon seinen Weg gehen können, auch wenn es sich nicht um seinen Verein handelt, dem er letztlich die Treue hält. Viele vor ihm haben den gleichen Weg eingeschlagen.
Matthias Sammer wäre nie Sportdirektor bei den Bayern geworden, wenn er nicht gegangen wäre. Ulf Kirsten, ebenfalls ein Eigengewächs, wäre heute sicher nicht finanziell unabhängig, wenn er nicht dem Ruf aus Leverkusen gefolgt wäre. Und diese Reihe derjenigen, die gegangen sind, lässt sich noch lange fortsetzen. So leid es mir für Dynamo tut, es ist das Geschäftsgebaren des Profifußballs, das hier wirkt. Wir werden solange wir nicht auf einem tragfähigen ökonomischen Fundament stehen, noch viele Talente verlieren, so schwer das auch für den einzelnen Fan nachvollziehbar ist.
Wir sind leider nichts anderes als ein Ausbildungs- und Durchgangsverein. Ehe erstklassige Fußballtalente zu uns kommen, wird noch viel Zeit vergehen, solange bis der Verein ökonomisch erstklassig aufgestellt ist.

•     •     •

Forrest Gump: "Mama hat immer gesagt Wunder geschehen an jedem Tag. Es gibt Leute die glauben nicht daran, aber es ist so."

Dieser Beitrag wurde zuletzt von SGD-Adlershof53 am 14.01.2019 um 07:14 Uhr bearbeitet
Markus Schubert [1] |#24
14.01.2019 - 08:02 Uhr
Es will ja dem Herrn Schubert niemand Steine in den Weg legen. Im Gegenteil, der Verein hat seine Karriere von je her nach allen Kräften gefördert. Selbst wenn er jetzt einen Vierjahresvertrag unterzeichnet hätte, hätte er zwischendurch wechseln können. Nur hätte dann zum ersten mal wirklich auch der Verein von den jahrelangen Bemühungen profitiert.

Und wenn ich hier was von Stammplatzgarantie lese, wird mir schlecht. Die hat er, aber ausschliesslich bei uns. Da sind anscheinend sehr geschickte Berater unterwegs, die einem 20-jährigen ordentlich den Kopf verdrehen.
Markus Schubert [1] |#25
14.01.2019 - 16:54 Uhr
DC International Sport Management GmbH ist die Spielerberateragentur von Markus Schubert.

u.a. vertritt sie neben einigen franzöischen Spielern und Spielern von zwei Bundesligisten diese Spieler mit Dynamo-Vergangenheit:

Toni Stelzer/Lotte
Noah Awassi/Lotte
Justin Huber/HSV II
Niklas Schneider/HSV II und das neue Zugpferd eben:
Markus Schubert

die ganz Alten hier im Forum haben vielleicht mal etwas von Alois Glaubitz gehört.
Spielte damals einst in Zwickau an der Halde noch zu DDR-Oberligazeiten, knüppelharter Verteidiger,
Sein Neffe, Rico Glaubitz, einst auch 2. Liga-Spieler in Zwickau, ist jetzt Spielerberater bei DC International....!

Die Agentur braucht endlich bundesweite Aufmerksamkeit, setzt voll auf Markus Schubert.

Wir sollten deshalb die Sache schmerzarm und realisitisch sehen und Tim Boss eher heute als morgen zu unserem Boss im Tor machen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Matzek am 14.01.2019 um 17:00 Uhr bearbeitet
Markus Schubert [1] |#26
14.01.2019 - 17:40 Uhr
Seit der Saison 2002/03 haben wir nur für drei ausgebildete Spieler Geld erhalten.

Saison 2018/19 - Haupe 3,4 Millionen Euro
Saison 2017/18 Stefaniak 2 Millionen Euro
Saison 2014/15 Koch 300.000 €

Sonst gingen alle Spieler ablösefrei in irgendwelche unteren Ligen. Mich würde mal interessieren, wie viel uns das Leistungszentrum pro Saison kostet? Das kann sich doch so gar nicht rechnen. Die drei Spieler, wo wir gut Geld bekommen haben, kamen alle von Borea zu uns, da reicht es doch wirklich, eine Partnerschaft mit Borea zu schließen, die es ja schon gibt. Es ist schön, wenn wir viele Sterne für das Leistungszentrum erhalten, aber es bringt nichts, wenn nichts dabei raus springt für uns.

Ich hoffe Markus verlängert noch bei uns, aber wenn es nicht passiert, das würde ich ihm übel nehmen. Er hat den Stammplatz nicht bekommen, weil er so unfassbar besser war als seine Vorgänger, sondern weil wir mit ihm etwas aufbauen wollten. Es war klar, das er früher oder später gehen wird, aber wenn er uns so im Stich lässt, obwohl wir ihn erst dorthin gebracht haben und dafür keinen Cent erhalten, wäre das schon tragisch.

Er kann auch einen neuen Zweijahresvertrag bei uns unterschreiben mit Klausel und beide Seiten sind glücklich. Nur weil er eine Hinrunde recht gut in der zweiten Liga gehalten hat, heißt das nicht, dass er sofort bereit für die Bundesliga ist. Was die Bundesligisten mit ihm machen ist klar. Die geben ihm ein unteres Erstligagehalt und schauen halt, wie er sich entwickelt. Wenn er kein Stammtorhüter sein wird, ist es für den Bundesligisten nicht schlimm, man hat ja nichts bezahlt. Dann wird er wieder an einen schlechteren Zweitligaverein verramscht. Mich würde mal interessieren, wann Ralf Minge auf die Idee kam mit ihm zu verlängern und wann er auf Markus zugegangen ist.

Beispiel Mark Flekken, er war letzte Saison mit Duisburg gut unterwegs und wechselte nach Freiburg. Er hat kein Spiel gemacht und sein Marktwert ging runter.

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Torsten Legat: "Unsere Chancen stehen 70:50"
Rainer Calmund: "Ion Lupescu spricht fließend Deutsch - besser als die Bayern"
Jan-Aage Fjörtoft "Der Trainer hatte nach den ganzen Ausfällen im Angriff nur die Wahl zwischen mir und dem Busfahrer. Da der Busfahrer seine Schuhe nicht dabei hatte, habe ich gespielt."
Werner Hansch "Der kluge Mann macht nicht alle Fehler selbst. Er gibt auch anderen eine Chance."
Markus Schubert [1] |#27
14.01.2019 - 20:35 Uhr
Guten Abend,

seit einigen Tagen verfolge ich nun die hiesige Debatte/ Diskussion zur Vertragssituation unseres Torhüter-Eigengewächses und muss konstatieren, dass diese immer emotionaler, unsportlicher und fachlich inkompetenter wird. Diese subjektiven Einschätzungsattribute möchte ich im Folgenden darlegen und begründen:
emotionaler: Beim Lesen mancher Posts habe ich das Gefühl, Schubi hat nicht nur dem Verein, sondern auch den entsprechenden Verfassern ewige Treue geschworen - und das fast schon in sämtlichen Belangen. Wie reagieren diese Leute dann erst, wenn sie von Jemand relevantes verlassen werden? ausziehendes Kind, Partner, versterbender Elternteil, wegziehender Kumpel. Er ist ein sehr talentierter deutscher Jungtorwart mit knapp über 20 Profieinsätzen für die erste Mannschaft unserer ersten Mannschaft, er hat in dem Sinne noch nix geleistet, was rechtfertigen würde, dass wir als Vereinsumfeld und der Verein selber unseren Stolz über Bord werfen und ihm Pest und Cholera an den Hals wünschen, in Depression verfallen, das die SGD das Kölmel-Darlehen und Lizenzentzug zwar überlebt hat, aber den möglichen Weggang Schubis nicht.
unsportlicher: Das Bild von Pest und Cholera wieder aufnehmend, habe ich hier Dinge gelesen, wie: "Nicht mehr in Dresden für einige Zeit blicken lassen!" (Interessante sprachlich-inhaltliche Umwandlung des legendären Aufrufs aus dem Bielefeld-Abstiegsspiel in 2014 mit der gleichen Wirkung - Kompliment dafür!!!) "Nicht mehr in den Kader!", "Nicht mehr einsetzen!" ; möglicherweise richtig, aber auch genauso falsch: Sportlich ist er definitiv besser als Wiegers, deshalb muss er mindestens auf die Bank und nicht auf die Tribüne. Über den Nr. 1-Status hat dann MW in Abstimmung mit BA zu entscheiden. Und wenn Boss nicht gut genug ist, dann er hat trotz Perspektiv- bzw. Aufbaugedanken auf der Bank zu sitzen. "Dynamo hat ihn so aufgebaut, gefördert, etc., er muss Dankbarkeit zeigen!" Irrtum: Das ist eine Wechselwirkung, wenn er sportlich es nicht gebracht hätte, dann wäre er jetzt nicht die Nr. 1 bzw. vielleicht auch gar nicht mehr im Verein. Auch wäre es für Boss mehr als ernüchternd offenbart zu bekommen: "Wir haben dich geholt und halten auch sehr viel von dir und dein Konkurrent ist noch nicht einmal sportlich besser als du, aber der riecht eben mehr nach Dynamo, deswegen spielt er und nicht du!" Ich weiß, dass so etwas nicht kommuniziert wird, deswegen schrieb ich offenbart; das können Äußerungen zwischen den Zeilen sein, der Austausch innerhalb der Mannschaft, etc. Ferner: Jeder Sportler hat Ehrgeiz, will sich mit den Besten messen, jeder hat auch eine andere Form von Geduld. Ich könnte es verstehen, wenn er jetzt schon den Schritt wagt, wer weiß was in 2 Jahren ist? Sportinvalidität, andauernde Formkrisen, Vereine als Interessenten weggebrochen, weil sie sich in der Zwischenzeit anders orientiert haben.
fachlich-inkompetenter: sinnhafter O-Ton: "Warum haben wir überhaupt ein NWLZ? Wir bilden für teures Geld aus und am Ende verlassen uns die Spieler und wir haben rein gar nix davon. Können mir uns schenken, den Quatsch!" Gegenfrage: Folgendes ist der Mehrheit der Foristen schon bekannt, oder? "Die 36 Lizenzvereine der Bundesliga und 2. Bundesliga sind per Lizenzierungsstatut zum Aufbau eines Leistungszentrums für Talente nach festgelegten Kriterien verpflichtet. Auch für die Vereine in den Ligen unterhalb der beiden höchsten Spielklassen in Deutschland, der 3. Liga und der Regionalliga, besteht die Möglichkeit, ein Leistungszentrum aufzubauen. Immer mehr Vereine wollen den Status eines Leistungszentrums als Qualitätssiegel für ihre Nachwuchsarbeit erreichen.
Aktuell gibt es in Deutschland 54 Leistungszentren. Neben den 36 Lizenzvereinen führen aktuell zehn Vereine der 3. Liga und acht Vereine in den Regionalligen ein anerkanntes Leistungszentrum." (Stand: dfb-HompageJuli 2017). Zum einen, ist ein ausgezeichnetes NWLZ, wie wir es haben, ein Fügungsvorteil junge Talente für sich als Verein zu gewinnen. 2.) Wäre das Wegfallen des NWLZ gleichbedeutend mit unserem Slogan: "Wir haben einen Traum!", dieser wäre dann allerdings noch unrealistischer als der jetzige von 1. BuLi, nämlich derjenige von der 2. BuLi.
Fazit: Cool und sachlich bleiben und die Sache gut zu Ende bringen, so dass sich alle Beteiligten noch gegenseitig in die Augen und sich selbst aufrichtig in ihr eigenes Spiegelbild schauen können; egal wie die Sache ausgeht. Ist auch gar nicht so schwer, so könnte es aussehen:
Schubert: Frühes Commitment, wie es weitergeht, bis spätestens 1 Woche vor Start der Rest-RR.
Fans: Akzeptanz seiner Entscheidung, egal wie sie ausfällt ohne Pöbeleien, Shitstorms, Drohungen, etc. Sondern mit Stolz und Anerkennung für die gezeigte Leistung und vielleicht insgeheim mit Träumereien á la: "Das ist ja krass, dass unser Schubi mit als Nr. 1 zur WM 2026 fährt, hat er sich aber auch nach den letzten tollen Saisons beim FC Sevilla (Beispiel!!!) verdient!" Schubi bei den diversen Titelgewinnen in der EL-League dabei mit Dynamo-Fahne um die Hüften bei der Pokalverleihung.
Verein: Der Bessere spielt!!! Man kann verständlicherweise stets den Deckmantel der Professionalität, über ein mögliches Verbannen Schuberts in dann das 2. Glied legen, wie bereits weiter oben ausgeführt, für mich ist dies allerdings sehr sehr dünn und sieht auch nicht sehr chic aus, sondern eher altmodisch-peinlich, wie ein Dieter Bohlen-Gedächtnis-Ballonseidetrainingsanzug. Bringt Trainer nur, in nicht notwendige Konflikte mit sich und möglicherweise der Vereinsführung oder Teilen der Mannschaft (s. hierzu die Causa Rabiot beim PSG, wo Tuchel auch nolens volens diesen nicht mehr spielen lassen soll, sollte PSG ihn nicht bereits im Winter verticken können.

Danke für eure Aufmerksamkeit.
Markus Schubert [1] |#28
14.01.2019 - 22:57 Uhr
Zitat von SGD-Adlershof53

Das ist alles richtig, was Du schreibst, lieber@Matzek aber wir sollten Schubi nicht zu sehr in die Ecke stellen. Der Junge ist jetzt 20 Jahre alt. Er hat, wenn alles gut geht, noch ein Fußballerleben von ca. 15 Jahren. Es ist vollkommen offen, was mit Dynamo die nächsten 15 Jahre passiert und es ist auch offen, welches Gehalt Schubi die nächsten Jahre erhält.
Hier wirken wieder die Mechanismen des Profifußballs. Letztlich bestimmt der Markt den Preis und das Gehalt. Schubi wäre einer der wenigen, der bliebe, nur weil er im Inneren ein Dynamo ist und sicherlich auch bleiben wird.
Ich bin meinem Arbeitgeber mehr als 3 Jahrzehnte treu geblieben. Heute am Ende meiner beruflichen Laufbahn sage ich mir oftmals, warum hast Du das eine oder andere höher dotierte Angebot aus dem Westen nicht wahrgenommen? Nun, das ist in erster Linie mein eigenes Problem, aber ein junger Mann der sein Leben noch vor sich hat, der recht schnell Bundesliga spielen kann, vielleicht sogar später europäisch sollte schon seinen Weg gehen können, auch wenn es sich nicht um seinen Verein handelt, dem er letztlich die Treue hält. Viele vor ihm haben den gleichen Weg eingeschlagen.
Matthias Sammer wäre nie Sportdirektor bei den Bayern geworden, wenn er nicht gegangen wäre. Ulf Kirsten, ebenfalls ein Eigengewächs, wäre heute sicher nicht finanziell unabhängig, wenn er nicht dem Ruf aus Leverkusen gefolgt wäre. Und diese Reihe derjenigen, die gegangen sind, lässt sich noch lange fortsetzen. So leid es mir für Dynamo tut, es ist das Geschäftsgebaren des Profifußballs, das hier wirkt. Wir werden solange wir nicht auf einem tragfähigen ökonomischen Fundament stehen, noch viele Talente verlieren, so schwer das auch für den einzelnen Fan nachvollziehbar ist.
Wir sind leider nichts anderes als ein Ausbildungs- und Durchgangsverein. Ehe erstklassige Fußballtalente zu uns kommen, wird noch viel Zeit vergehen, solange bis der Verein ökonomisch erstklassig aufgestellt ist.



Ja, ja der arme Schubi … bla, bla, blaZwinkernd.
In deiner Darstellung lieber Ader fehlt leider der 3. Weg.
Niemand erwartet, dass er seine Karriere bei uns langfristig fortsetzt.

Der 3. Weg wäre, dass Schubi sofort wechselt und seinen Vertrag bei uns nicht auf der Tribüne oder Bank absitzt, um ausschließlich sein Bankkonto im Kopf zu haben.
Ich glaube immer noch nicht daran, dass Schubi so dreist sein wird, sondern der Wechsel im Januar vollzogen wird.

Warum lieber Adler können viele in der Dynamo-Familie deine Sichtweise nicht folgen?

Fußball ist eben kein Beruf xyz.
Vielleicht wäre deine Lieblingskollegin traurig über einen Wechsel von dir gewesen, aber dann hört es im Normalfall aber schon aufZwinkernd.

Beim Fußball dageben geht es um Emotionen, Gefühle, Träume ...

Wir lebten z.B. in der Illusion, dass es sich bei den Jungs, denen wir zujubeln, die unsere stolzen Farben tragen, eben nicht ausschließlich nur um Söldner handelt.

Diese Illusion hat uns der eiskalt wirkenden Wechsel genommen.
Lieber Adler, du versuchst diese Sache nüchtern und sachlich zu betrachten. Gut wenn du das kannst.

Viele von uns können das in diesem Fall nicht so einfach.
Man fühlt sich wie eine Familie, die ihren Sohn in allem, was er macht hat unterstützt und große Hoffnungen in ihn gesetzt hat.
Jetzt ist der Junge groß, ist erfolgreich geworden und will plötzlich von seiner "eigenen" Familie nicht mehr wissen. Er serviert sie scheinbar eiskalt ab.

Die große Zuneigung schlägt dann schon mal schnell ins Gegenteil um.

Es geht um Gefühle und nicht darum, ob diese rationell verständlich sind.
Zum Glück sind die Handlungen von Menschen nicht nur rationell oder verstandesmäßig geprägt … und zum Glück können wir Gefühle, auch die negativen nicht einfach an und abstellen.

•     •     •

DYNAMO ist kein Geschenk der Dresdner an die Welt,
sondern eine GABE WOTANS an die gesamte Menschheit!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von F1953 am 14.01.2019 um 23:26 Uhr bearbeitet
Markus Schubert [1] |#29
15.01.2019 - 07:12 Uhr
Zitat von F1953

Zitat von SGD-Adlershof53

Das ist alles richtig, was Du schreibst, lieber@Matzek aber wir sollten Schubi nicht zu sehr in die Ecke stellen. Der Junge ist jetzt 20 Jahre alt. Er hat, wenn alles gut geht, noch ein Fußballerleben von ca. 15 Jahren. Es ist vollkommen offen, was mit Dynamo die nächsten 15 Jahre passiert und es ist auch offen, welches Gehalt Schubi die nächsten Jahre erhält.
Hier wirken wieder die Mechanismen des Profifußballs. Letztlich bestimmt der Markt den Preis und das Gehalt. Schubi wäre einer der wenigen, der bliebe, nur weil er im Inneren ein Dynamo ist und sicherlich auch bleiben wird.
Ich bin meinem Arbeitgeber mehr als 3 Jahrzehnte treu geblieben. Heute am Ende meiner beruflichen Laufbahn sage ich mir oftmals, warum hast Du das eine oder andere höher dotierte Angebot aus dem Westen nicht wahrgenommen? Nun, das ist in erster Linie mein eigenes Problem, aber ein junger Mann der sein Leben noch vor sich hat, der recht schnell Bundesliga spielen kann, vielleicht sogar später europäisch sollte schon seinen Weg gehen können, auch wenn es sich nicht um seinen Verein handelt, dem er letztlich die Treue hält. Viele vor ihm haben den gleichen Weg eingeschlagen.
Matthias Sammer wäre nie Sportdirektor bei den Bayern geworden, wenn er nicht gegangen wäre. Ulf Kirsten, ebenfalls ein Eigengewächs, wäre heute sicher nicht finanziell unabhängig, wenn er nicht dem Ruf aus Leverkusen gefolgt wäre. Und diese Reihe derjenigen, die gegangen sind, lässt sich noch lange fortsetzen. So leid es mir für Dynamo tut, es ist das Geschäftsgebaren des Profifußballs, das hier wirkt. Wir werden solange wir nicht auf einem tragfähigen ökonomischen Fundament stehen, noch viele Talente verlieren, so schwer das auch für den einzelnen Fan nachvollziehbar ist.
Wir sind leider nichts anderes als ein Ausbildungs- und Durchgangsverein. Ehe erstklassige Fußballtalente zu uns kommen, wird noch viel Zeit vergehen, solange bis der Verein ökonomisch erstklassig aufgestellt ist.



Ja, ja der arme Schubi … bla, bla, blaZwinkernd.
In deiner Darstellung lieber Ader fehlt leider der 3. Weg.
Niemand erwartet, dass er seine Karriere bei uns langfristig fortsetzt.

Der 3. Weg wäre, dass Schubi sofort wechselt und seinen Vertrag bei uns nicht auf der Tribüne oder Bank absitzt, um ausschließlich sein Bankkonto im Kopf zu haben.
Ich glaube immer noch nicht daran, dass Schubi so dreist sein wird, sondern der Wechsel im Januar vollzogen wird.

Warum lieber Adler können viele in der Dynamo-Familie deine Sichtweise nicht folgen?

Fußball ist eben kein Beruf xyz.
Vielleicht wäre deine Lieblingskollegin traurig über einen Wechsel von dir gewesen, aber dann hört es im Normalfall aber schon aufZwinkernd.

Beim Fußball dageben geht es um Emotionen, Gefühle, Träume ...

Wir lebten z.B. in der Illusion, dass es sich bei den Jungs, denen wir zujubeln, die unsere stolzen Farben tragen, eben nicht ausschließlich nur um Söldner handelt.

Diese Illusion hat uns der eiskalt wirkenden Wechsel genommen.
Lieber Adler, du versuchst diese Sache nüchtern und sachlich zu betrachten. Gut wenn du das kannst.

Viele von uns können das in diesem Fall nicht so einfach.
Man fühlt sich wie eine Familie, die ihren Sohn in allem, was er macht hat unterstützt und große Hoffnungen in ihn gesetzt hat.
Jetzt ist der Junge groß, ist erfolgreich geworden und will plötzlich von seiner "eigenen" Familie nicht mehr wissen. Er serviert sie scheinbar eiskalt ab.

Die große Zuneigung schlägt dann schon mal schnell ins Gegenteil um.

Es geht um Gefühle und nicht darum, ob diese rationell verständlich sind.
Zum Glück sind die Handlungen von Menschen nicht nur rationell oder verstandesmäßig geprägt … und zum Glück können wir Gefühle, auch die negativen nicht einfach an und abstellen.


Das mit den Gefühlen ist so eine Sache, obwohl ich das alles nachvollziehen kann, was Du schreibst. Gefühle sind eine schöne Sache, und sicherlich ist hier keiner gefühllos. Wir leben aber (leider) in einer Welt der oftmals gefühllosen Rationale, und die ist vor allem kommerziell geprägt. Nochmals, ich habe diese Welt nicht erfunden, und in vielen Teilen widert mich das auch an, wenn sich alles, aber auch alles über den Faktor Geld definiert. Aber es ist eben so. Das Primat in dieser. unser neuen, schönen Konsumwelt hat das Geld.
Ich denke aber bei einem jungen Mann, wie Schubi, ist es nicht nur das Geld allein. Es sind in erster Linie auch die sportlichen Aussichten. Wenn ich eine Arbeitszeit von nur 15 Jahren habe, dann muss ich mir jedes Jahr überlegen, wie ich das Maximum aus meinem Talent herausholen kann. Wenn ich die Möglichkeit habe, erste Bundesliga zu spielen, dann gibt es zwei Wege. Entweder ich bleibe bei meinem Verein und warte ab, was da passiert. Oder aber ich gehe zu einem Verein, der oben spielt. Wenn ich meinen Verein zu tiefst im Herzen trage, gehe ich allerdings sofort, um einen Mehrwert für diesen Verein zu schaffen. Insofern sind wir hier vollkommen einer Meinung.
Und dann gibt es in dieser kommerziell geprägten Welt noch die sogenannten Spielerberater, die solche Deals erst, und natürlich ohne jeglichen Eigennutz, möglich und vor allem schmackhaft machen.
Ich weiß nicht, ob der Schubi allein darauf gekommen wäre, eine solche Diskussion loszutreten.

•     •     •

Forrest Gump: "Mama hat immer gesagt Wunder geschehen an jedem Tag. Es gibt Leute die glauben nicht daran, aber es ist so."

Dieser Beitrag wurde zuletzt von SGD-Adlershof53 am 15.01.2019 um 07:25 Uhr bearbeitet
Markus Schubert [1] |#30
15.01.2019 - 11:37 Uhr
Zitat von TheCritter
Angenommen er würde den Vertrag auslaufen lassen, so wäre es vielleicht nachvollziehbar dass er dem Geld hinterher rennt, aber nicht dass er Dynamo leer ausgehen lässt.
Richtig wäre da dass er den Vertrag bspw um 2 Jahre verlängert, sich aber eine Ausstiehsklausel rein schreiben lässt wenn ein Verein aus der 1. BL (ausgenommen RB) anklopft und 1Mio auf den Tisch legt

Sehe ich anders. Dynamo hätte ihn ja auch einfach ein längerfristigen Vertrag geben können. Wenn er jetzt ein passendes Angebot hat, wäre er ja dumm es auszuschlagen. Wer weiß ob das noch mal wieder kommt. Auch wenn das viele Dynamo-Fans im Falle eines Abganges anders sehen würde, ihm ist nichts vorzuwerfen. Und bei eventuellen weiteren Wechseln bekommt Dynamo ja eine Ausbildungsentschädigung.

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„Da habe ich mich beirren lassen von meiner Kompetenz.“ Torsten Legat
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