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Markus Schubert
Geburtsdatum 12.06.1998
Alter 28
Nat. Deutschland  Deutschland
Größe 1,89m
Vertrag bis 30.06.2028
Position Torwart
Fuß rechts
Akt. Verein SC Paderborn 07

Leistungsdaten: 26/27

Markus Schubert [1]

02.06.2015 - 13:44 Uhr
Zeige Ergebnisse 51-60 von 146.
Markus Schubert [1] |#51
23.01.2019 - 12:49 Uhr
Zitat von dynamo_willi

Wahnsinn, wie gut hier der Boss gemacht wird. Auf welcher Grundlage eigentlich? Der Mann hat noch nicht ein Pflichtspiel für uns gemacht, geschweige denn überhaupt ein Zweitligaspiel. Das ist doch alles nur blabla.


Das ist ja absolut richtig, was du schreibst. Aber ketzerisch betrachtet, könnte man das auch auf Schubert anwenden: Noch bevor dieser letzte Saison ins kalte Zweitligawasser geworfen wurde, hatte er genau ein Drittligaspiel als Referenz und dennoch häuften sich in aktueller Frustration über Herrn Schwäbe (der in meinen Augen seine Zweitligatauglichkeit bereits nachgewiesen hatte) hier im Forum Aussagen wie "Lass doch mal den Schubi ran, der ist auf keinen Fall schlechter ...", "Der Schubi ist doch auch spitze, jedenfalls besser als dieser Fliegenfänger Schwäbe ..." Zum damaligen Zeitpunkt auch nur blabla, da es keinen Nachweis dafür gab. Wurden wir enttäuscht? Nein. Konnten wir ahnen, dass Schubi so zügig ein solcher Rückhalt würde? Auch nicht. Aber wir hatten Vertrauen. Und man kann davon ausgehen, dass Boss von unseren verantowrtlichen nicht aus Jux und Tollerei geholt wurde. Er hat in der dritten Liga letzte Spielzeit eine sensationelle Saison geliefert und damit schon mehr als Schubi seinerzeit.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von softrockwarrior am 23.01.2019 um 12:49 Uhr bearbeitet
Markus Schubert [1] |#52
24.01.2019 - 10:18 Uhr
Zitat von 02708
Kleines Update, Schubi wechselt zu einem der größten beiden Deutschen Vereine.


Warst du nicht der Experte, der den Winterwechsel mit anschließender Rückleihe verkündet hat, was noch am selben Tag von Minge dementiert wurde?

Wahnsinn diese Wichtigtuerei. Und das Schlimme ist, dass auch noch alle drauf anspringen.

Selbst wenn es so kommen sollte, hast du's bei mir mit deiner letzten Info schon leicht verk..... Bald sind im Forum hier alle Bundesligavereine einmal genannt worden (Freiburg, Hertha, Augsburg, Hoffenheim, Bayern, Dortmund, Schalke...). Wenn es am Ende auch nur einer davon wird ist klar, dass irgendein "Insider" recht hatte.
Markus Schubert [1] |#53
25.01.2019 - 14:09 Uhr
Zitat von msi999
Zitat von SGDCoach

Ein Zwanzigjähriger verarscht Dynamo...
Mit jedem Tag "Wortlosigkeit" werden es mehr, die diesen ... nicht mehr bei uns im Tor sehen wollen.


So sieht es aus.
Keine Ahnung, warum sie das machen.


Vielleicht weil sie das auf der Geschäftsstelle und im Trainerstab ein wenig emotionsloser sehen? Spieler kommen und gehen. Die, die gut sind, genießt man bis zum letzten Tag. Genauso wie man auf Tore von Eilers, Gogia und Kutschke bis Spieltag 34 hoffen konnte, hofft man jetzt eben auf tolle Paraden von Schubi bis ST 34.

Der Verein lebt im hier und jetzt und nicht in der nächsten Saison. Die momentan gesteckten Ziele sind noch nicht erreicht, Schubi enttäuscht nicht und hat sich zum Ende der Hinrunde gut mit seinen Vorderleuten abgestimmt. Solange es nicht einen überragenden sportlichen Grund gibt, zerreißt man so ein Gefüge nicht. Schon gar nicht aus 'Rache'. Genau das versteckt sich nämlich hinter der Forderung, Schubi aus der Startelf zu nehmen.
Markus Schubert [1] |#54
27.01.2019 - 14:28 Uhr
Zitat von genaumann

Bei Hefele und Eilers wurde mitgeheult und bei Stefaniak und Schubert wird am Ende gepfiffen. Grotestk!


Gehört zwar nicht hier her, aber ich kann das mit Stefaniak nicht stehen lassen. Stefaniak wurde bei einem einzigen Heimspiel lautstark ausgepfiffen und zwar beim vorletzten. Und das aus Leistungsgründen, weil man sich sein Gestolpere nicht mehr mit angucken konnte. Vielleicht mit einer überzogenen Erwartungshaltung, zugebeben, aber ganz bestimmt nicht an sich weil er gewechselt ist. Jeder war, ist, und wird ihn immer dafür dankbar sein, dass er Dynamo so viel Geld beschert hat. Den Unmut gegenüber Stefaniak mit der derzeitigen Schubert-Situation zu vergleichen ist wie Feuer mit Wasser zu vergleichen. Genauso immer wieder Eilers und Hefele ins Spiel zu bringen. Die Jungs sind im besten Fußballeralter zu Dynamo gekommen, haben ohnehin nur einen Zweijahresvertrag unterschrieben und haben unvergleichlich abgeliefert. Die beiden waren mit DIE Faktoren, dass wir aufgestiegen sind und haben uns dadurch eine fiktive "Ablöse"summe von mehreren Millionen beschert (TV-Gelder in der zweiten Liga, bessere Sponsoren und und und). Logisch, dass diese dafür gefeiert wurden, warum auch nicht?

Kurze rhetorische Zwischenfrage, um die (Nicht-) Vergleichbarkeit der 4 Spieler zu unterstreichen: haben Eilers, Hefele und Stefaniak auch eine Berufsausbildung im Verein gemacht? Sind für Eilers, Hefele und Stefaniak auch jeweils 2 Spieler von Bundesligisten ausgeliehen worden? Und umgekehrt: hat Schubert uns mit seinen Paraden auch schon so viel Geld in die Kasse gespült wie Stefaniak, Eilers und Hefele mit ihren Toren und Vorlagen?

Ich kann es echt nicht mehr hören, wie den Leuten, die hier von Schubi enttäuscht sind, zu große Emotionalität vorgeworfen wird, aber im gleichen Atemzug immer wieder die gleichen populistischen und völlig unzutreffenden Vergleiche gezogen werden. Klar übertreiben hier manche vielleicht bei der Bewertung von Schubert und Boss, aber die Argumente von "der anderen Fraktion" sind auch teilweise hanebüchen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ch19r53is am 27.01.2019 um 14:33 Uhr bearbeitet
Markus Schubert [1] |#55
31.01.2019 - 12:54 Uhr
Zitat von CherryFoot
...... wenn ich immer lese "es knistert" und die "Stimmung in der Mannschaft ist schlecht".
Dafür mache ich den Trainer verantwortlich, der muss dafür sorgen das eventuelle "Stänker" aus dem Kader fliegen und das mit aller Konsequenz.
Es gilt das Leistungsprinzip genau wie das Prinzip alles für Mannschaft und Verein zu geben und das in aller Front mit Disziplin.
Es wird immer unzufriedene Spieler geben bei den es eben nicht reicht, oder er mal für das ein oder andere Spiel nicht berücksichtigt wird. Das sind alles Profis und das müssen die verkraften !


Genau darum hat Walpurgis ja Spieler suspendiert und den Mannschaftsrat umgebaut. Was ich so über paar Kanäle über die letzten Monate der Neuhaus-Zeit gerade höre, lässt mich als Neuhaus-Fan auch ein wenig verzweifeln. Nun ist mir klar wo die Disziplindefizite 2018 her kamen.
Markus Schubert [1] |#56
12.02.2019 - 10:44 Uhr
Kann mir jemand mal erklären, warum der Schubert Woche für Woche zwischen den Pfosten steht?
An der Leistung (zumal er Anspruch auf die Bundesliga angemeldet hat) kann es nicht liegen, hiervon ist er meilenweit entfernt.
Eine Mannschaftsdienlichkeit würde ich ihm nach dem gestrigen Interview auf Sky auch absprechen wollen. Seinen eigenen Fehler nicht zu erkennen und stattdessen gleichzeitig einen Mannschaftskollegen namentlich live zu bennennen ist schon frech. Mit dem Finger auf andere zeigen zeigt viel über den eigenen Charakter.
Da er nicht gewillt ist einen neuen Vertrag bei Dynamo zu unterzeichnen gibt es auch keinen Grund mehr einen jungen Nachwuchsspieler weiter aufzubauen.
Also warum?
Markus Schubert [1] |#57
12.02.2019 - 11:16 Uhr
Zitat von DY-Elch
Kann mir jemand mal erklären, warum der Schubert Woche für Woche zwischen den Pfosten steht?
An der Leistung (zumal er Anspruch auf die Bundesliga angemeldet hat) kann es nicht liegen, hiervon ist er meilenweit entfernt.
Eine Mannschaftsdienlichkeit würde ich ihm nach dem gestrigen Interview auf Sky auch absprechen wollen. Seinen eigenen Fehler nicht zu erkennen und stattdessen gleichzeitig einen Mannschaftskollegen namentlich live zu bennennen ist schon frech. Mit dem Finger auf andere zeigen zeigt viel über den eigenen Charakter.
Da er nicht gewillt ist einen neuen Vertrag bei Dynamo zu unterzeichnen gibt es auch keinen Grund mehr einen jungen Nachwuchsspieler weiter aufzubauen.
Also warum?


Alter das ist jetzt dein wie vielter Post gegen Schubi? Mein Gott es ist einfach so im Teamsport, du bist nur so gut wie dein Team. Und wenn Schubi das ding verkackt dann verkackt das ganze Team. Und wenn Paco nächste Saison bei uns nen doppelten Fallrückzieher von dem Mittellinie macht - dann gewinnt auch das Team und nicht Paco.
Schubert ist ein sehr guter und junger Torhüter, wir können froh sein dass er aktuell zwischen unseren Pfosten steht. Fehler sind menschlich und macht jeder mal!
Markus Schubert [1] |#58
14.02.2019 - 19:02 Uhr
Das der Verein das so lange mit sich machen lässt... augen-zuhalten
Von mir hätte er schon lange eine warme Decke und ein Sitzkissen mit Widmung bekommen. Damit kann er es sich bis zum Saisonende auf der Tribüne gemütlich machen.

Wie man sich nur so hinhalten und verarschen lassen kann, geht mir nicht in den Kopf.
Der Zug ist abgefahren, das sollten mittlerweile jedem bewusst sein.
Wenn das Schule macht...

•     •     •

Die meisten Menschen sind wirklich sehr tolerant...
bis einer kommt der anders denkt!
Markus Schubert [1] |#59
14.02.2019 - 19:32 Uhr
Rätselraten um Schuberts Pläne SZ 13.02.

Wechseln ja, aber wohin? Dynamos Torwart steht vor dem Absprung – und die SZ erklärt, warum alle Beteiligten derzeit lieber drumherum reden.
Das finale Angebot zur Vertragsverlängerung liegt bei Markus Schubert - nun wartet man bei Dynamo auf eine Antwort.


Das Thema ist seit Wochen allgegenwärtig, nur reden wollen die Beteiligten darüber am liebsten nicht. Nach dem Spiel in Heidenheim etwa schränkte Dynamos Pressesprecher den Fragenkatalog auf die 90 Minuten zuvor ein, erst dann trat Markus Schubert vor die Mikros. Die Vertragsverhandlungen mit Dynamo, der mögliche Wechsel zu einem Erstligisten am Saisonende – all das ist tabu.

Der Einzige, der darüber redet, ist Ralf Minge. Wobei Dynamos Sportdirektor seit dem Wintertrainingslager in der Türkei im Grunde das Gleiche sagt: Das finale Angebot zur Vertragsverlängerung liege bei ihm, nun warte man auf eine Antwort. Am vergangenen Samstag erhöhte er nochmals den Druck, indem er erklärte, dass nun der Zeitpunkt gekommen sei, um sich nach Alternativen umzuschauen. Wirklich konkret wurde er erneut nicht. „Das Thema haben wir oft genug bemüht, die Faktenlage hat sich nicht geändert, dabei sollten wir es jetzt auch belassen“, erklärte er.
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Offiziell also sondiert Schubert weiter den Markt und wartet ab, ob er bei Dynamo verlängert oder bei einem Bundesligisten unterschreibt. Aber ist das wirklich so? Oder könnte es auch anders und die Entscheidung, zumindest per Handschlag besiegelt, längst gefallen sein? Dafür spricht einiges. Dass Schubert und sein Berater, der in Dresden geborene ehemalige Zwickau-Profi Rico Glaubitz, trotzdem beharrlich schweigen, könnte einen simplen Grund haben: Der Erstligist möchte die Verpflichtung noch geheimhalten, um den derzeit spielenden Torhüter nicht zu verunsichern. Muss der in der nächsten Saison um seinen Stammplatz fürchten, könnte sich das auf die aktuellen Leistungen auswirken. Das will kein Verein.

Und es gäbe womöglich noch einen zweiten Grund: Schubert unterschreibt, was absolut logisch wäre, nur einen Vertrag mit einer Gültigkeit für die Bundesliga. Die meisten der infrage kommenden Erstligisten kämpfen gerade gegen den Abstieg. Warum sollte man also jetzt einen Wechsel verkünden, der in 13 Wochen hinfällig sein könnte?

Vor einem Monat hatte Minge erklärt, dass Dynamo keine offizielle Anfrage für Schubert vorliegt. Ob sich das seitdem geändert hat, ist unklar. Der Sportdirektor hatte beim Test gegen Dinamo Zagreb in der Türkei einen Torwartscout eines Bundesligisten auf der Tribüne erkannt und hinterher gesagt: „Ich bin in der Branche gut vernetzt, ich weiß, wo Schubi Gespräche geführt hat.“ Aber wo könnte das sein?

Naheliegend wäre der FC Augsburg. Dort hat nach der Winterpause Gregor Knobel den bisherigen Stammkeeper Andreas Luthe abgelöst. Knobel, ein 21-jähriger Schweizer, gilt als großes Talent, ist von der TSG Hoffenheim ausgeliehen. Augsburgs Trainer Manuel Baum erklärte am Mittwoch, Knobel gerne halten zu wollen, doch Stand jetzt muss er am Saisonende zurück. Dann stünden nur noch der 31-jährige Luthe und Fabian Giefer (28) unter Vertrag. Allerdings trennen den FCA nur noch drei Punkte vom Relegationsplatz.

Ist Düsseldorf ein Kandidat?

Ein weiterer Kandidat wäre Fortuna Düsseldorf. Dort ist Michael Rensing die Nummer eins, der Vertrag des 34-Jährigen läuft am Saisonende aus. Seine Stellvertreter Raphael Wolf (30) und Jaroslav Drobny (39) gehören auch nicht mehr zu den Jüngeren. Düsseldorfs Abstand zu den Abstiegsrängen ist fast schon komfortabel, und mit Robert Schäfer ist dort ein Ex-Dynamo Vorstandsvorsitzender.

Abgesehen von der Frage nach den Vereinen stellt sich noch eine andere: Wie groß sind Schuberts Chancen, mit dann 21 Jahren bei einem Bundesligisten als Nummer eins in die neue Saison zu starten? Minge wie auch Dynamos Torwarttrainer Brano Arsenovic argumentieren, dass ein Wechsel noch zu früh käme. „Er hat hier bei uns eine brutal hohe Akzeptanz, wenn er mal einen Fehler machen sollte, was bei jungen Torhütern absolut normal wäre, ist der Toleranzbereich hier deutlich höher“, erklärte Minge vor drei Monaten im SZ-Gespräch, als er noch nicht ahnen konnte, dass Schubert beim 0:1 gegen den Hamburger SV tatsächlich zumindest eine Teilschuld am Gegentreffer hatte. Mit 23, 24 Jahren müsse er in der Bundesliga spielen, so Minge. „Das wäre ein Ziel. Abkürzung geht im Leben nicht. Der Junge darf sich nicht überholen.“

Aber sind die Aussichten auf einen Stammplatz tatsächlich so schlecht? Neben der Augsburger Hoffenheim-Leihgabe Knobel gibt es mit dem Mainzer Florian Müller eine weitere 21-jährige Nummer eins in der Bundesliga. Alexander Nübel (22/Schalke) und Alexander Schwolow (23/Freiburg) sind nur unwesentlich älter. Zudem war Schubert schon immer ein Frühstarter. Als er im Dezember 2015 sein Profi-Debüt bei Dynamo feierte, war er mit 17 Jahren, fünf Monaten und 16 Tagen der jüngste Torhüter, der jemals in der 3. Liga zum Einsatz kam. Zur U21-Nationalmannschaft wurde er bereits eingeladen, als er altersmäßig noch zur U20 gehörte.

Sein Marktwert ist in den vergangenen Monaten laut der Internetseite Transfermarkt.de auf eine Million Euro geklettert, damit liegt er bei den Zweitliga-Schlussmännern hinter Timo Horn (Köln) und Julian Pollersbeck (HSV) auf Platz drei. Da Schuberts Vertrag Ende Juni ausläuft, kann er ablösefrei wechseln. Es ist dieses Gesamtpaket, das ihn zu einem der begehrtesten deutschen Torwarttalente macht.

2014 hatte er noch ein Angebot von RB Leipzig abgelehnt. Dass er seinem Lieblingsverein auch diesmal treu bleibt, ist eher unwahrscheinlich. Nur aussprechen, will das keiner. Noch nicht.

•     •     •

DYNAMO ist kein Geschenk der Dresdner an die Welt,
sondern eine GABE WOTANS an die gesamte Menschheit!
Markus Schubert [1] |#60
05.03.2019 - 15:31 Uhr
nichts neues, nur die sache mit boss ist verwunderlich


Knapp eine halbe Stunde ist gegen Bo-
chum gespielt,
Dynamo liegt 0:2 hin-
ten, die Euphorie mit dem Neustart unter
Cristian Fiel hat bereits hörbar gelitten, auf
den Rängen wird die Unzufriedenheit mit
jedem Fehlpass größer. Es grummelt. Da
taucht auch noch Simon Zoller völlig allein
vor Markus Schubert auf, es droht ein De-
bakel. Der VffL-Stürmer schlampt jedoch
bei der Ballmitnahme, zudem beweist der


Dynamo-Schlussmann ein gutes Timing
beim Herauslaufen, versperrt erfolgreich
den Weg. Das 0:3 fällt nicht, elf Minuten
später steht es 1:2 und am Ende sogar 2:2.
Während bei seinen Vorderleuten die
Verunsicherung durch die Negativserie der
vergangenen Wochen in der ersten Halb-
zeit deutlich zu spüren ist, scheint Schu-
bert in sich zu ruhen. Dabei hätte er noch
einen Grund mehr,
nervös zu sein. Die un-
geklärte Zukunft

des 20-Jährigen ist ein öf-
fentliches Dauerthema, seit Wochen. An-
merken lässt er sich das nicht. Seine kon-
stant guten Leistungen sind ein Grund, wa-
rum die Fans nicht mit Liebesentzug auf
die Gerüchte um einen Wechsel in die Bun-
desliga reagieren.
Als seine Mitspieler am Sonntag nach
dem 2:2 in den Stadionkatakomben die Fra-
gen der Journalisten beantworten,
zwängt
sich Schubert – noch ungeduscht – an ih-
nen vorbei. Am Empfang wartet sein Bera-
ter Rico Glaubitz. Zu besprechen gibt es of-
fenbar einiges, eine Viertelstunde stehen
sie zusammen. Dass es dabei um seinen
neuen Verein geht, ist wahrscheinlich.
„Ich bin mit Schubi im Austausch“
Über den Stand der Dinge reden will da-
nach aber niemand. Die kurzen Auskünfte
sind nahezu wortgleich. „An der Faktenla-
ge hat sich nichts geändert. Wir führen Ge-
spräche“, antwortet
Glaubitz auf eine SZ-
Frage. Mehr will er nicht sagen. „Ich bin
mit Schubi im Austausch“, erklärt Dyna-
mo-Sportdirektor Ralf Minge ähnlich
knapp. Eine offizielle Anfrage eines Bun-
desligisten sei noch nicht eingegangen.
So wartet Dynamo
weiter darauf, ob
Schubert das am Jahresanfang gemachte
Angebot für
eine Vertragsverlängerung
doch noch annimmt. „Wir haben da aus
meiner Sicht alles reingelegt“, hatte Minge
im Wintertrainingslager gesagt und auch,
dass er es „etwas
verrwunderlich“ fand, dass
„überhaupt keine Reaktion“ kam. „Ich bin
mir auch nicht sicher, inwieweit der Schu-
bi diese Haltung hat oder Berater dahinter-
stecken. Ich habe sie kennengelernt. Das
ist durchaus zu vermuten.“
Die Kritik an Glaubitz ist deutlich. Noch
deutlicher formuliert wirft Minge ihm vor,
Schubert zu einem Wechsel zu drängen,
um davon zu profitieren,
also zu kassieren.
Aber ist das wirklich so? Es wäre eine der
Fragen, die man Glaubitz gerne stellen
würde. Eine andere wäre, warum Schubert
offenbar nicht mehr von der Kölner Spie-
lerberater-Agentur DC International Sports
Management GmbH, bei der Glaubitz be-
schäftigt ist, vertreten wird. Auf der Home-
page der Firma fehlt der Name des U21-
Auswahltorrwarts plötzlich, auf der Seite
Transfermarkt.de steht hinter dem Stich-
wort Berater nun „Familienangehörige“.
Glaubitz aber, das lässt zumindest das
Stadiongespräch am Sonntag vermuten, ist
weiterhin ein Ansprechpartner. Die Agen-
tur DC International hat vier Profis des
französischen Erstligisten

Olympique Ni-
mes unter Vertrag sowie drei Spieler aus
der 2. Bundesliga, alle anderen kicken bei
unterklassigen Klubs. Schubert ist – oder
war – für die Firma also durchaus eine gro-
ße Nummer.
Für Glaubitz ebenfalls. Der 45-Jährige
hatte seine Fußballerlaufbahn
einst bei Dy-
namo begonnen, wechselte dann immer
wieder die Vereine, Mitte der 1990er-Jahre
bestritt er für
den FSV Zwickau elf Zweitli-
gaspiele. Seit 2006 ist der Dresdner ein vom
DFB lizenzierter Spielerberater.
Schuberts neuer Arbeitgeber müsste
keine Ablöse zahlen, da der Vertrag bei Dy-
namo am Saisonende ausläuft

Auch das
macht den Torhüter, der deutschlandweit
zu den talentiertesten in seinem Alter
zählt, so attraktiv. Ein Aufstieg in die Bun-
desliga ist nur eine Frage der Zeit. Auch
Minge findet,
dass er dort hingehört – aber
erst in zwei oder drei Jahren. Vieles deutet
daraufhin, dass es schneller geht.
Ein Kandidat als neuer Arbeitgeber wä-
re Düsseldorf. Die Fortuna hat den Klassen-
erhalt nahezu gesichert, die Torhüter Mi-
chael Rensing (34), Raphael Wolf (30) und
Jaroslav Drobny (39) sind alle nicht mehr
die Jüngsten und Vorstandsvorsitzender ist
dort mit Robert Schäfer ein Ex-Dynamo. Ob
es bereits Gespräche gab mit Düsseldorf –
auch das wäre ein Frage, die man Glaubitz
gerne stellen würde.
So aber bleibt viel Platz für Spekulatio-
nen. Fakt ist, dass der neue Cheftrainer
bei
seinem Debüt am Sonntag die Torhüter ge-
wechselt hatte, allerdings nur auf der Bank.
Patrick Wiegers ersetzte Tim Boss. Aus Leis-
tungsgründen? „Nein“, sagte Fiel, „das war
einfach eine Entscheidung, die ich getrof-
fen habe.“ Die Anttwort ist etwas
nebulös,
die Botschafft aber eindeutig: Dynamo
wird
sich eine neue Nummer eins suchen – falls
Schubert nicht bleibt.

•     •     •

Ich glaube, man wechselt nicht zu diesem Verein, wenn man sich vorher nicht wirklich damit beschäftigt, was es heißt, Dynamo-Dresden-Spieler zu sein. Jonas Oehmichen
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