Hannover 96 Hannover 96
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Martin Kind
Geburtsdatum 28.04.1944
Alter 82
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Aufsichtsratsmitglied
Akt. Verein Hannover 96

Martin Kind

08.05.2012 - 13:32 Uhr
Martin Kind |#2211
06.02.2018 - 20:39 Uhr
der Klageweg wäre das Dümmste gewesen, was Kind hätte machen können. Es bringt Hannover 96 nichts, wenn die 50+1-Regelung fällt, Martin Kind 50 Mio € in Hannover investiert, ein arabischer Scheich in Frankfurt aber 500 Mio €. Auch wenn es die 50+1-Regelung nicht mehr gibt, wird es nicht mehr Europapokalplätze für deutsche Mannschaften geben. Hannover 96 muss darauf hoffen, dass chinesische/arabische Investoren NICHT in Frankfurt, Berlin, etc. investieren. Hannover 96 wird, wie alle Vereine, immer in sportlicher Konkurrenz zu anderen Vereinen stehen. Deshalb muss Hannover versuchen, immer einen Schritt schneller als die anderen Vereine zu gehen. Ein gleichmäßiges Voranmarschieren bringt dem Verein nichts.
Martin Kind |#2212
06.02.2018 - 21:27 Uhr
Zitat von GottfriedFuchs
Es bringt Hannover 96 nichts, wenn die 50+1-Regelung fällt, Martin Kind 50 Mio € in Hannover investiert, ein arabischer Scheich in Frankfurt aber 500 Mio €.


Das wurde auch angesprochen. Es wurde klar gesagt, das unser Modell (Region Hannover + Stadt) uns immer begrenzen wird und das wir nur mit Ausnahmen in Europa spielen werden.
Aber wir eben in der Bundesliga dabei sind und durch gute Arbeit an anderer Stelle besser sein müssen.

Passt ja auch zu den Anmerkungen der 50 + 1 Befürworter, Geld schießt keine Tore....stimmt es muss auch anderes passen.
Martin Kind |#2213
06.02.2018 - 22:25 Uhr
Es wird übrigens offensichtlich unterschätzt wie hoch das finanzielle Potential lokaler Investoren wäre. Ich hab' das nur mal kurz überflogen, und bin bei Vermögenswerten deutlich jenseits der 4 Milliarden gelandet. Natürlich würde niemand schlagartig 500 Millionen in Hannover investieren, bei der Möglichkeit das eigene Kapital zu steuern ist aber auf jeden Fall auch bei unserer Variante viel Potential vorhanden.
Martin Kind |#2214
06.02.2018 - 22:36 Uhr
Eine Reform von 50+1 würde ja jedem Verein die Möglichkeit geben, dass ein Investor einsteigen könnte. Wir reden bei uns von regionalen. Was andere Vereine machen, ist erstmal deren Entscheidung.
Mit einer Änderung der Regelung würde man zumindest eine Gleichheit unter den Vereinen schaffen. Es herrscht da ja eine Ungleichheit beispielsweise durch Hoffenheim.
Davon ab, und das wird ja gleich als Untergangsszenario dargestellt, heißt ein Wegfall nicht, dass jeder Verein das Angebot eines Einstiegs bekommt und schon gar nicht, dass ein solches Angebot angenommen werden muss. Ein Ende des Fussballs wird daher etwas sehr leicht herbei gerufen.

•     •     •

Sorry, Deutschland. Unsere Mission geht weiter!
5-Jahreswertung versauen: 3/6
__________________________

… Im Übrigen ist es doch Standard Lüttich, dass in Kopenhagen das Telefon schellt, während in Poltava....wtf...wo?
Martin Kind |#2215
06.02.2018 - 22:45 Uhr
Ungleichheit entsteht ja nicht nur durch Geldgeber wie Hopp, sondern auch durch "reguläre" Sponsoren.
Bayern z.B. bekommt fast zehnmal soviel von der Telekom wie wir von unserem Trikotsponsor. Dazu noch deren andere Werbepartner.
Jetzt kann man natürlich argumentieren, dass sie sich das irgendwo "verdient" haben, aber so schafft man doch kein Gleichgewicht in der Liga.

Kein Wunder, dass Bayern einer der Wortführer ist, wenn es darum geht, 50+1 zu erhalten. Denen geht es doch nicht um Tradition und den ganzen Quatsch. Wir reden hier immerhin von dem Verein, der seine Winterpause in Katar verbringt...
Martin Kind |#2216
08.02.2018 - 14:52 Uhr
Zitat von nabucco

Förderung ist also nur finanzieller Natur. Man, man, man das Geld an jeder Ecke verteufeln und dann ein solche eindimensionale Betrachtungsweise rausholen.


Ja, so sieht es die DFL vor. Habe ich hier auch schon mal erläutert, dass das die DFL als Kriterium auswählen kann. Dann kann ich nicht sagen, ich habe trotzdem erheblich gefördert, weil ich Darlehen oder Sicherheiten gegeben habe. Das ist in etwa so wie wenn ich mich beschwere, dass ich ja doch Student sei, wenn ich einen Bafög-Antrag stelle, obwohl ich dualer Student und damit nicht bafög-berechtigt bin. Die Auslegung des Begriffs "Förderung" obliegt der DFL und nicht der Willkür des Antragstellers.

Zitat von Footballive22
Die Trümpfe in der Hand hält mMn weiter eher Kind. Vor einem ordentlichen Gericht hat 50+1 eigentlich kaum eine Chance. Das weiß Kind, das weiß die DFL. Ein ausführliches Gerichtsverfahren würden aber beide wohl eher vermeiden wollen, gerade da fraglich ist, ob 96 profitiert, wenn 50+1 allgemein fällt.


50+1 ist juristisch umstritten. "Chancenlos" ist die Regel aber nicht. Das weiß auch MK, auch wenn er gerne tönt, dass die Regel rechtswidrig sei.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von 96wirdMeister am 08.02.2018 um 14:54 Uhr bearbeitet
Martin Kind |#2217
08.02.2018 - 14:56 Uhr
Zitat von 96wirdMeister
Zitat von nabucco

Förderung ist also nur finanzieller Natur. Man, man, man das Geld an jeder Ecke verteufeln und dann ein solche eindimensionale Betrachtungsweise rausholen.


Ja, so sieht es die DFL vor. Habe ich hier auch schon mal erläutert, dass das die DFL als Kriterium auswählen kann. Dann kann ich nicht sagen, ich habe trotzdem erheblich gefördert, weil ich Darlehen oder Sicherheiten gegeben habe. Das ist in etwa so wie wenn ich mich beschwere, dass ich ja doch Student sei, wenn ich einen Bafög-Antrag stelle, obwohl ich dualer Student und damit nicht bafög-berechtigt bin. Die Auslegung des Begriffs "Förderung" obliegt der DFL und nicht der Willkür des Antragstellers.


Ist ok. Womit ich nichts anfangen kann ist das Vorgehen im Nachhinein bzw. währenddessen noch zusätzliche Kriterien einseitig festzulegen. Das mit der Summe des Hauptsponsors über die 20 Jahre kam ja erst nach Hopp.
Martin Kind |#2218
08.02.2018 - 15:35 Uhr
Zitat von nabucco


Ist ok. Womit ich nichts anfangen kann ist das Vorgehen im Nachhinein bzw. währenddessen noch zusätzliche Kriterien einseitig festzulegen. Das mit der Summe des Hauptsponsors über die 20 Jahre kam ja erst nach Hopp.


Mag zwar etwas komisch sein, aber eine Neuinterpretation ist erst einmal juristisch nicht ausgeschlossen.
Martin Kind |#2219
08.02.2018 - 15:36 Uhr
Zitat von Jernals
Interessantester Punkt wohl bisher, dass 96 in den letzten 20 Jahren rund 46 Millionen durch Hauptsponsoren eingenommen hat und Kind, laut eigener Aussage, mehr investiert hat. Das soll so auch der DFL vorliegen, womit der Punkt, den ich als Kritik durchaus nachvollziehen konnte, schon deutlich entkräftet wird.


Behauptet er. Eigentlich wollte Kind seine Fördersumme ja offen legen, was er bisher nicht getan hat. Wenn Kind tatsächlich über 46 Millionen investiert hätte, dann hätte die DFL seinem Antrag statt gegeben. Das war ja sein einziges Ziel. Weil die DFL dies aber nicht getan hätte, hat er ihn eben ruhend gestellt.
Ich glaube gerne, dass er insgesamt 46 Millionen Euro angewandt hat. Diese jedoch in Form von Anteilen oder als Darlehen wiederbekommen hat. Das ist keine finanzielle Förderung wie sie die DFL fordert und wie es z.B. Hopp bei Hoffenheim gemacht hat. Im Gegenteil: Bei der DFL soll man ja sogar erstaunt gewesen sein wie gering tatsächlich die Förderung durch Kind gewesen ist.

•     •     •

Wir sind nur ein Karnevalsverein!
Martin Kind |#2220
08.02.2018 - 15:53 Uhr
Zitat von ronnyrocket

Zitat von Jernals

Interessantester Punkt wohl bisher, dass 96 in den letzten 20 Jahren rund 46 Millionen durch Hauptsponsoren eingenommen hat und Kind, laut eigener Aussage, mehr investiert hat. Das soll so auch der DFL vorliegen, womit der Punkt, den ich als Kritik durchaus nachvollziehen konnte, schon deutlich entkräftet wird.


Behauptet er.
(...)
Wenn Kind tatsächlich über 46 Millionen investiert hätte, dann hätte die DFL seinem Antrag statt gegeben. Das war ja sein einziges Ziel. Weil die DFL dies aber nicht getan hätte, hat er ihn eben ruhend gestellt.


Behauptest du.

Zitat von ronnyrocket

...)
Im Gegenteil: Bei der DFL soll man ja sogar erstaunt gewesen sein wie gering tatsächlich die Förderung durch Kind gewesen ist.


Behauptet die Bild-Zeitung.

Liegt jetzt wohl einfach daran, wem man glauben will. Irgendwie aber auch egal, weil die Sache ja endlich (!) halbwegs vom Tisch ist.

Viel interessanter als sich ständig weiterhin damit zu befassen wer was behauptet, wäre es, sich auch hier endlich mal inhaltlich damit auseinander zu setzen, wie eine neue Regelung für alle Vereine denn aussehen könnte. Welche Vorgaben soll es geben? (Jahre der Förderung, Investitionssumme, Anpassungen an Ausnahmeregelungen für Werksvereine, zeitliche Fixierung der neuen Regelungen etc.)

Ich gehe davon aus, dass die Vorschläge von 96 schon sehr nah am "Hannover-Modell" dran sein werden, was natürlich auch absolut nachvollziehbar ist. Aber ziehen die anderen da mit? Oder denken sie sich eher, dass die Forderungen zu Gunsten von 96 aufgestellt werden und die anderen Vereine in die Röhre gucken? Will vielleicht jemand dann die komplette Öffnung? Wie entscheiden sich die Zweitligisten, von der bei einer Neuregelung ja eher wenige betroffen wären?

•     •     •

„Unabhängig von arbeitsgerichtlich zu klärenden Rechtsfragen genießt Gerhard Zuber das volle Vertrauen der Geschäftsführung."

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Jernals am 08.02.2018 um 15:54 Uhr bearbeitet
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