| Geburtsdatum | 28.04.1944 |
|---|---|
| Alter | 82 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Aufsichtsratsmitglied |
| Akt. Verein | Hannover 96 |
Martin Kind
08.05.2012 - 13:32 Uhr
07.04.2013 - 18:57 Uhr
Zitat von 9HSV6:
Zitat von arsenal84:
Zitat von 96wirdMeister:
Kinds Vereinsführung ist eine Katastrophe und ich bin froh, sollte er aus dem Verein verschwinden. Es gibt genug andere Wirtschaftsfachmänner, die mehr draufhaben als er und nicht derart krawallig auftreten.
Ich glaube eher, dass du aus offensichtlichen Gründen ein persönliches Problem mit Martin Kind hast, was dein gutes Recht ist. Aber deshalb seine Verdienste und seinen Wert für den Verein in Frage zu stellen, finde ich albern.
Ich hätte vor einem Jahr nie geglaubt, dass ich dass jetzt denken/schreiben würde, aber ich sehe Kind mittlerweile auch sehr kritisch und würde mir einen anderen Präsidenten wünschen.
Ich möchte primär Fan eines Fußballvereins sein und nicht eines Wirtschaftsunternehmens (sonst könnte ich mir auch ein Deutsche Bank Schal machen und mich jeden Samstag vor eine Deutsche Bank-Filiale stellen). So schön der sportliche Aufstieg momentan auch ist, wenn das Opfer dadurch der Verlust der gesamten Tradition/Fanszene ist, so würde ich mir lieber ein Rumdümpeln um die Plätze 10-15 wünschen.
Dazu diese Doppelmoral (kritisiert Fans für deren Beleidigung, diffamiert jedoch selber).
Bei mir hat sich Kind jeden Kredit verspielt (und ich habe absolut gar nichts mit Ultras gemein, bevor hier wieder ausgeholt wird)
Wieso ist denn Hannover 96 mehr Wirtschaftsunternehmen als andere Vereine? Nur weil wir das Drumherum hier mehr mitbekommen als bei anderen Vereinen? Glaubst du, bei anderen Vereinen läuft das viel anders? Jeder Verein braucht Einnahmequellen. So läuft der Profifußball.
Jeder, der ein Problem damit hat, sollte sich lieber einen Verein unterhalb der 3. Liga suchen, denn im Profifußball wird er nicht glücklich.
Als ob ein paar externe Investoren über 100 Jahre Vereinsgeschichte auslöschen und uns zum zweiten Hoffenheim machen...
Ich bin auch kein großer Freund von Stadionnamen à la AWD Arena. Aber das ist nun mal der Lauf der Zeit. Fußballvereine haben diese Einnahmequelle für sich entdeckt und das wird auch nicht mehr rückgängig gemacht. Aber der Verein heißt immer noch Hannover 96 und ist für mich immer noch der selbe Traditionsverein, wie in den frühen 90ern, als ich Fan wurde...
Und ich weiß nicht, was ich von Fans halten soll, denen andere Dinge drumherum wichtiger sind als der sportliche Erfolg. Ich persönliche schaue mir Fußballspiele an und gehe ins Stadion, um meine Mannschaft gewinnen zu sehen. Und solange Bundesliga Trikots nicht so aussehen, wie Jerseys der DEL, habe ich mit dem ganzen Marketing Kram kein Problem.
Andere können von mir aus 90 Minuten ihre Lieder trällern, ohne teilweise das Spiel überhaupt zu verfolgen. Für mich ist das nichts. Für mich geht es immer noch um Fußball. Ich brauche da keine Pseudo-Identität, aus der ich irgendetwas ziehe.
Das soll absolut kein Angriff gegen irgendwen sein. Nur manchmal verstehe ich so manche Fußballfans nicht.
Zitat von arsenal84:
Zitat von 96wirdMeister:
Kinds Vereinsführung ist eine Katastrophe und ich bin froh, sollte er aus dem Verein verschwinden. Es gibt genug andere Wirtschaftsfachmänner, die mehr draufhaben als er und nicht derart krawallig auftreten.
Ich glaube eher, dass du aus offensichtlichen Gründen ein persönliches Problem mit Martin Kind hast, was dein gutes Recht ist. Aber deshalb seine Verdienste und seinen Wert für den Verein in Frage zu stellen, finde ich albern.
Ich hätte vor einem Jahr nie geglaubt, dass ich dass jetzt denken/schreiben würde, aber ich sehe Kind mittlerweile auch sehr kritisch und würde mir einen anderen Präsidenten wünschen.
Ich möchte primär Fan eines Fußballvereins sein und nicht eines Wirtschaftsunternehmens (sonst könnte ich mir auch ein Deutsche Bank Schal machen und mich jeden Samstag vor eine Deutsche Bank-Filiale stellen). So schön der sportliche Aufstieg momentan auch ist, wenn das Opfer dadurch der Verlust der gesamten Tradition/Fanszene ist, so würde ich mir lieber ein Rumdümpeln um die Plätze 10-15 wünschen.
Dazu diese Doppelmoral (kritisiert Fans für deren Beleidigung, diffamiert jedoch selber).
Bei mir hat sich Kind jeden Kredit verspielt (und ich habe absolut gar nichts mit Ultras gemein, bevor hier wieder ausgeholt wird)
Wieso ist denn Hannover 96 mehr Wirtschaftsunternehmen als andere Vereine? Nur weil wir das Drumherum hier mehr mitbekommen als bei anderen Vereinen? Glaubst du, bei anderen Vereinen läuft das viel anders? Jeder Verein braucht Einnahmequellen. So läuft der Profifußball.
Jeder, der ein Problem damit hat, sollte sich lieber einen Verein unterhalb der 3. Liga suchen, denn im Profifußball wird er nicht glücklich.
Als ob ein paar externe Investoren über 100 Jahre Vereinsgeschichte auslöschen und uns zum zweiten Hoffenheim machen...
Ich bin auch kein großer Freund von Stadionnamen à la AWD Arena. Aber das ist nun mal der Lauf der Zeit. Fußballvereine haben diese Einnahmequelle für sich entdeckt und das wird auch nicht mehr rückgängig gemacht. Aber der Verein heißt immer noch Hannover 96 und ist für mich immer noch der selbe Traditionsverein, wie in den frühen 90ern, als ich Fan wurde...
Und ich weiß nicht, was ich von Fans halten soll, denen andere Dinge drumherum wichtiger sind als der sportliche Erfolg. Ich persönliche schaue mir Fußballspiele an und gehe ins Stadion, um meine Mannschaft gewinnen zu sehen. Und solange Bundesliga Trikots nicht so aussehen, wie Jerseys der DEL, habe ich mit dem ganzen Marketing Kram kein Problem.
Andere können von mir aus 90 Minuten ihre Lieder trällern, ohne teilweise das Spiel überhaupt zu verfolgen. Für mich ist das nichts. Für mich geht es immer noch um Fußball. Ich brauche da keine Pseudo-Identität, aus der ich irgendetwas ziehe.
Das soll absolut kein Angriff gegen irgendwen sein. Nur manchmal verstehe ich so manche Fußballfans nicht.
07.04.2013 - 19:45 Uhr
Zitat von arsenal84:
Zitat von 9HSV6:
Zitat von arsenal84:
Zitat von 96wirdMeister:
Kinds Vereinsführung ist eine Katastrophe und ich bin froh, sollte er aus dem Verein verschwinden. Es gibt genug andere Wirtschaftsfachmänner, die mehr draufhaben als er und nicht derart krawallig auftreten.
Ich glaube eher, dass du aus offensichtlichen Gründen ein persönliches Problem mit Martin Kind hast, was dein gutes Recht ist. Aber deshalb seine Verdienste und seinen Wert für den Verein in Frage zu stellen, finde ich albern.
Ich hätte vor einem Jahr nie geglaubt, dass ich dass jetzt denken/schreiben würde, aber ich sehe Kind mittlerweile auch sehr kritisch und würde mir einen anderen Präsidenten wünschen.
Ich möchte primär Fan eines Fußballvereins sein und nicht eines Wirtschaftsunternehmens (sonst könnte ich mir auch ein Deutsche Bank Schal machen und mich jeden Samstag vor eine Deutsche Bank-Filiale stellen). So schön der sportliche Aufstieg momentan auch ist, wenn das Opfer dadurch der Verlust der gesamten Tradition/Fanszene ist, so würde ich mir lieber ein Rumdümpeln um die Plätze 10-15 wünschen.
Dazu diese Doppelmoral (kritisiert Fans für deren Beleidigung, diffamiert jedoch selber).
Bei mir hat sich Kind jeden Kredit verspielt (und ich habe absolut gar nichts mit Ultras gemein, bevor hier wieder ausgeholt wird)
Wieso ist denn Hannover 96 mehr Wirtschaftsunternehmen als andere Vereine? Nur weil wir das Drumherum hier mehr mitbekommen als bei anderen Vereinen? Glaubst du, bei anderen Vereinen läuft das viel anders? Jeder Verein braucht Einnahmequellen. So läuft der Profifußball.
Jeder, der ein Problem damit hat, sollte sich lieber einen Verein unterhalb der 3. Liga suchen, denn im Profifußball wird er nicht glücklich.
Als ob ein paar externe Investoren über 100 Jahre Vereinsgeschichte auslöschen und uns zum zweiten Hoffenheim machen...
Ich bin auch kein großer Freund von Stadionnamen à la AWD Arena. Aber das ist nun mal der Lauf der Zeit. Fußballvereine haben diese Einnahmequelle für sich entdeckt und das wird auch nicht mehr rückgängig gemacht. Aber der Verein heißt immer noch Hannover 96 und ist für mich immer noch der selbe Traditionsverein, wie in den frühen 90ern, als ich Fan wurde...
Und ich weiß nicht, was ich von Fans halten soll, denen andere Dinge drumherum wichtiger sind als der sportliche Erfolg. Ich persönliche schaue mir Fußballspiele an und gehe ins Stadion, um meine Mannschaft gewinnen zu sehen. Und solange Bundesliga Trikots nicht so aussehen, wie Jerseys der DEL, habe ich mit dem ganzen Marketing Kram kein Problem.
Andere können von mir aus 90 Minuten ihre Lieder trällern, ohne teilweise das Spiel überhaupt zu verfolgen. Für mich ist das nichts. Für mich geht es immer noch um Fußball. Ich brauche da keine Pseudo-Identität, aus der ich irgendetwas ziehe.
Das soll absolut kein Angriff gegen irgendwen sein. Nur manchmal verstehe ich so manche Fußballfans nicht.
Ich denke es gibt kein Verein in der Bundesliga in der so sehr Krieg gegen die eigenen Fans geführt wird. Sicherlich, das Zünden der Pyros ist ein Problem und die Fans haben einige Fehler gemacht. Dennoch bin ich mir sicher, dass man dem anderes hätte begegnen können und man hat bei anderen Vereinen gesehen, dass man dort durchaus bemüht ist, Kompromisse zu finden oder zumindest nicht versucht seine eigenen Fans zu vergraulen. Es gibt ja nicht durch das Extremum von 100% Kommerzialisierung bzw. 100% Fußballverein.
Dass die Fanszene in einigen Jahren (bei fortbleibender Kindscher Politik) komplett zerstört sein wird, steht für mich außer Frage. Dies wird aber nur zur Folge haben, dass potenzielle 96-Fans dann Bremen, Hamburg oder Braunschweig-Fans werden. Es mag vielleicht weit hergeholt klingen, aber Kinds Verhalten ähnelt dem vieler Topmanager. Es wird versucht kurzfristig mit allen Mitteln Erfolg zu erzwingen (damit der Erfolg der handelnden Person sofort zugerechnet wird), auf Nachhaltigkeit wird jedoch keinen Wert gelegt. Dem könnte man natürlich entgegnen, dass er ein NLZ bauen möchte. Ich gucke aber noch weiter, was passiert in 10 oder 20 Jahren?
Weniger Fans bedeutet weniger Aufmerksamkeit und weniger Sponsoren. Ich halte diese Vereinspolitik langfristig für gefährlich.
Nebenbei stelle ich mir immer die Frage, warum zum Teufel Kind sich 96 antut? Warum steckt er so viel Geld und Arbeit rein, wo er doch immer behauptet, er sei kein Fan?
Was mich persönlich angeht. Ich habe es schonmal versucht zu erläutern: Wenn nur noch das Fußballspiel bliebe, könnte ich nicht so viel Geld und Zeit investieren, wie ich es bisher gemacht habe. Ich muss mich mit irgendwas richtig identifizieren können, andernfalls könnte ich auch nicht richtig Emotionen entwickeln. Ganz allgemein ist doch das Fansein nicht rational erklärbar. Es muss einfach "mehr" sein. Ich bin stolz auf meinen Verein, wenn er gut spielt, aber eben auch, wenn ich eine tolle Choreo der Fans sehe, ich höre, dass sich 10000 Fans nach Bochum aufgemacht haben oder wir bessere/lautere Stimmung machen, als die gegnerischen Fans.
Wenn ich mich nur an meinen ersten Stadionbesuch erinnere: Da haben mich die Flaggen, die Stimmung, das ausverkaufte Stadion beeindruckt, aber nicht das erste Tor..
Es ist halt nicht einfach, dass zu erkären, aber machst du dir nicht was vor, wenn du sagst, dass dich wirklich nur das Spiel interessiert?
Zitat von 9HSV6:
Zitat von arsenal84:
Zitat von 96wirdMeister:
Kinds Vereinsführung ist eine Katastrophe und ich bin froh, sollte er aus dem Verein verschwinden. Es gibt genug andere Wirtschaftsfachmänner, die mehr draufhaben als er und nicht derart krawallig auftreten.
Ich glaube eher, dass du aus offensichtlichen Gründen ein persönliches Problem mit Martin Kind hast, was dein gutes Recht ist. Aber deshalb seine Verdienste und seinen Wert für den Verein in Frage zu stellen, finde ich albern.
Ich hätte vor einem Jahr nie geglaubt, dass ich dass jetzt denken/schreiben würde, aber ich sehe Kind mittlerweile auch sehr kritisch und würde mir einen anderen Präsidenten wünschen.
Ich möchte primär Fan eines Fußballvereins sein und nicht eines Wirtschaftsunternehmens (sonst könnte ich mir auch ein Deutsche Bank Schal machen und mich jeden Samstag vor eine Deutsche Bank-Filiale stellen). So schön der sportliche Aufstieg momentan auch ist, wenn das Opfer dadurch der Verlust der gesamten Tradition/Fanszene ist, so würde ich mir lieber ein Rumdümpeln um die Plätze 10-15 wünschen.
Dazu diese Doppelmoral (kritisiert Fans für deren Beleidigung, diffamiert jedoch selber).
Bei mir hat sich Kind jeden Kredit verspielt (und ich habe absolut gar nichts mit Ultras gemein, bevor hier wieder ausgeholt wird)
Wieso ist denn Hannover 96 mehr Wirtschaftsunternehmen als andere Vereine? Nur weil wir das Drumherum hier mehr mitbekommen als bei anderen Vereinen? Glaubst du, bei anderen Vereinen läuft das viel anders? Jeder Verein braucht Einnahmequellen. So läuft der Profifußball.
Jeder, der ein Problem damit hat, sollte sich lieber einen Verein unterhalb der 3. Liga suchen, denn im Profifußball wird er nicht glücklich.
Als ob ein paar externe Investoren über 100 Jahre Vereinsgeschichte auslöschen und uns zum zweiten Hoffenheim machen...
Ich bin auch kein großer Freund von Stadionnamen à la AWD Arena. Aber das ist nun mal der Lauf der Zeit. Fußballvereine haben diese Einnahmequelle für sich entdeckt und das wird auch nicht mehr rückgängig gemacht. Aber der Verein heißt immer noch Hannover 96 und ist für mich immer noch der selbe Traditionsverein, wie in den frühen 90ern, als ich Fan wurde...
Und ich weiß nicht, was ich von Fans halten soll, denen andere Dinge drumherum wichtiger sind als der sportliche Erfolg. Ich persönliche schaue mir Fußballspiele an und gehe ins Stadion, um meine Mannschaft gewinnen zu sehen. Und solange Bundesliga Trikots nicht so aussehen, wie Jerseys der DEL, habe ich mit dem ganzen Marketing Kram kein Problem.
Andere können von mir aus 90 Minuten ihre Lieder trällern, ohne teilweise das Spiel überhaupt zu verfolgen. Für mich ist das nichts. Für mich geht es immer noch um Fußball. Ich brauche da keine Pseudo-Identität, aus der ich irgendetwas ziehe.
Das soll absolut kein Angriff gegen irgendwen sein. Nur manchmal verstehe ich so manche Fußballfans nicht.
Ich denke es gibt kein Verein in der Bundesliga in der so sehr Krieg gegen die eigenen Fans geführt wird. Sicherlich, das Zünden der Pyros ist ein Problem und die Fans haben einige Fehler gemacht. Dennoch bin ich mir sicher, dass man dem anderes hätte begegnen können und man hat bei anderen Vereinen gesehen, dass man dort durchaus bemüht ist, Kompromisse zu finden oder zumindest nicht versucht seine eigenen Fans zu vergraulen. Es gibt ja nicht durch das Extremum von 100% Kommerzialisierung bzw. 100% Fußballverein.
Dass die Fanszene in einigen Jahren (bei fortbleibender Kindscher Politik) komplett zerstört sein wird, steht für mich außer Frage. Dies wird aber nur zur Folge haben, dass potenzielle 96-Fans dann Bremen, Hamburg oder Braunschweig-Fans werden. Es mag vielleicht weit hergeholt klingen, aber Kinds Verhalten ähnelt dem vieler Topmanager. Es wird versucht kurzfristig mit allen Mitteln Erfolg zu erzwingen (damit der Erfolg der handelnden Person sofort zugerechnet wird), auf Nachhaltigkeit wird jedoch keinen Wert gelegt. Dem könnte man natürlich entgegnen, dass er ein NLZ bauen möchte. Ich gucke aber noch weiter, was passiert in 10 oder 20 Jahren?
Weniger Fans bedeutet weniger Aufmerksamkeit und weniger Sponsoren. Ich halte diese Vereinspolitik langfristig für gefährlich.
Nebenbei stelle ich mir immer die Frage, warum zum Teufel Kind sich 96 antut? Warum steckt er so viel Geld und Arbeit rein, wo er doch immer behauptet, er sei kein Fan?
Was mich persönlich angeht. Ich habe es schonmal versucht zu erläutern: Wenn nur noch das Fußballspiel bliebe, könnte ich nicht so viel Geld und Zeit investieren, wie ich es bisher gemacht habe. Ich muss mich mit irgendwas richtig identifizieren können, andernfalls könnte ich auch nicht richtig Emotionen entwickeln. Ganz allgemein ist doch das Fansein nicht rational erklärbar. Es muss einfach "mehr" sein. Ich bin stolz auf meinen Verein, wenn er gut spielt, aber eben auch, wenn ich eine tolle Choreo der Fans sehe, ich höre, dass sich 10000 Fans nach Bochum aufgemacht haben oder wir bessere/lautere Stimmung machen, als die gegnerischen Fans.
Wenn ich mich nur an meinen ersten Stadionbesuch erinnere: Da haben mich die Flaggen, die Stimmung, das ausverkaufte Stadion beeindruckt, aber nicht das erste Tor..
Es ist halt nicht einfach, dass zu erkären, aber machst du dir nicht was vor, wenn du sagst, dass dich wirklich nur das Spiel interessiert?
07.04.2013 - 20:14 Uhr
Zitat von 9HSV6:
Es ist halt nicht einfach, dass zu erkären, aber machst du dir nicht was vor, wenn du sagst, dass dich wirklich nur das Spiel interessiert?
Vielleicht. Und natürlich gibt es auch für mich Grenzen. Wenn Spieler z.B. zu wandelnden Werbesäulen werden, wie teilweise in anderen Sportarten, dann hätte ich da ein Problem mit.
Aber ich sehe den Sport oder den Verein speziell (noch) nicht gefährdet. Da müsste für mich persönlich noch viel mehr passieren. Und selbst dann glaube ich nicht, dass ich mir einfach einen neuen Verein suchen könnte. Wer das so einfach kann, sollte sich fragen, ob er wirklich jemals Fan des Vereins war oder der Verein nur Vorwand auf der Suche nach Identifikation und Gruppenfeeling.
Die Sache mit Kind und den Ultras ist schwer nachzuvollziehen, aber ich persönlich sehe Kind immer noch mehr im Recht, als ein paar hundert Fans, die sich nicht an einfachste Regeln halten wollen. Man darf auch nicht vergessen, dass das nur die Ultras sind und nicht die gesamte Fanlandschaft von Hannover 96. Wenn ich heute richtig gehört habe, gab es wieder "Kind muss weg"-Rufe, die vom halben Stadion mit Pfiffen quittiert wurden.
Die Mehrheit ist vielleicht ruhig, wenn es um polarisierende Themen rund um das Fantum geht, aber es ist immer noch eine Mehrheit.
Es ist halt nicht einfach, dass zu erkären, aber machst du dir nicht was vor, wenn du sagst, dass dich wirklich nur das Spiel interessiert?
Vielleicht. Und natürlich gibt es auch für mich Grenzen. Wenn Spieler z.B. zu wandelnden Werbesäulen werden, wie teilweise in anderen Sportarten, dann hätte ich da ein Problem mit.
Aber ich sehe den Sport oder den Verein speziell (noch) nicht gefährdet. Da müsste für mich persönlich noch viel mehr passieren. Und selbst dann glaube ich nicht, dass ich mir einfach einen neuen Verein suchen könnte. Wer das so einfach kann, sollte sich fragen, ob er wirklich jemals Fan des Vereins war oder der Verein nur Vorwand auf der Suche nach Identifikation und Gruppenfeeling.
Die Sache mit Kind und den Ultras ist schwer nachzuvollziehen, aber ich persönlich sehe Kind immer noch mehr im Recht, als ein paar hundert Fans, die sich nicht an einfachste Regeln halten wollen. Man darf auch nicht vergessen, dass das nur die Ultras sind und nicht die gesamte Fanlandschaft von Hannover 96. Wenn ich heute richtig gehört habe, gab es wieder "Kind muss weg"-Rufe, die vom halben Stadion mit Pfiffen quittiert wurden.
Die Mehrheit ist vielleicht ruhig, wenn es um polarisierende Themen rund um das Fantum geht, aber es ist immer noch eine Mehrheit.
07.04.2013 - 20:23 Uhr
Zitat von arsenal84:
Die Mehrheit ist vielleicht ruhig, wenn es um polarisierende Themen rund um das Fantum geht, aber es ist immer noch eine Mehrheit.
Die Mehrheit is leider immer ruhig, vor allem wenn es ums Unterstützen geht. Die, die "Ultras raus" geschrien haben, kriegen doch sonst das ganze Spiel nicht den Mund auf.
Die Mehrheit ist vielleicht ruhig, wenn es um polarisierende Themen rund um das Fantum geht, aber es ist immer noch eine Mehrheit.
Die Mehrheit is leider immer ruhig, vor allem wenn es ums Unterstützen geht. Die, die "Ultras raus" geschrien haben, kriegen doch sonst das ganze Spiel nicht den Mund auf.
07.04.2013 - 20:53 Uhr
Zitat von handycap:
Sein eigenes Hoffenheim… sorry aber gibt es bei dir nur schwarz weiß?
Du möchtest also lieber Leihspieler haben und im besten Falle zwischen Platz 14 und Platz 22 spielen als um die Europaplätze der 1. Liga?
Was soll ich mir denn anderes darunter vorstellen, wenn künftig 96 mit seinen lokalen Sponsorenfreunden Hannover 96 "besitzt"? Auf Gedeih und Verderb von Einzelpersonen abhängig zu sein war noch nie gut!
Ich brauche nicht sportlichen Erfolg um jeden Preis. Ich will Nachhaltigkeit bei Bewahrung des speziellen Charakters von 96. Was ich momentan sehe ist, dass Kind vieles zerstört, was in der schwierigen Zeit der 90er gewachsen ist. Kinds Kurs wurde ja auch mitgetragen, weil anfangs jeder das Gefühl hatte, dass hier endlich mal einer anpackt und er hat ja auch die Probleme beseitigt. Was jetzt aber geschieht, geht darüber hinaus, Kind fängt nun an, 96 in seinem Sinne umgestalten zu wollen, über die traditionellen Strukturen hinweg. Das entwurzelt den Verein und macht ihn austauschbar. Natürlich spielt hier die Fanszene auch eine große Rolle. Ein Verein hat nur EINE Fanszene. Einmal verspielt, wird sie in der heutigen Zeit nicht mehr neu zu erschaffen sein. Es geht hier auch gar nicht um die Ultras - das ist aus meiner Sicht ein beliebtes Schagwort, um jegliche Kritik an Kinds Fanpolitik im Keim ersticken zu wollen. Die Ultras sind ja nur ein kleines Zahnrad, die ganze Rote Kurve ist unzufrieden. Und darin sind weiß Gott alle Arten von Fans untergebracht, vom wohlsituierten Bürger bis zur Kutte sind dort alle Facetten vertreten.
Wenn ich dafür statt zwei Mal Europapokal fünf Jahre Liga-Mittelfeld in Kauf nehmen müsste, würde ich mich dennoch für Letzteres entscheiden.
Zitat von handycap:
Jedem steht seine Meinung zu, aber ich werde das Gefühl nicht los, das du keinen anderen Präsidenten von Hannover 96 erlebt hast als M. Kind (Ausnahme G.v.F)
GvF war eine schlechte Zeit, das leugnet ja auch keiner. Aber man kann doch nicht daraus schleißen, dass Kind deshalb gut sein muss. Er ist aus meiner Sicht einfach nur das kleinere Übel. Aber das ist doch kein wirklicher Fortschritt.
Zitat von arsenal84:
Ich glaube eher, dass du aus offensichtlichen Gründen ein persönliches Problem mit Martin Kind hast, was dein gutes Recht ist. Aber deshalb seine Verdienste und seinen Wert für den Verein in Frage zu stellen, finde ich albern.
Ich stelle nirgendwo Kinds Verdienste um 96 infrage. Aber diese Nibelungentreue und ewige Argumentation "Ja aber er hat doch 96 gerettet" rechtfertigt doch nicht aktuelle Fehlentwicklungen. Kinds Wert ist doch nur so hoch, weil es vorher alles noch schlimmer war. Aber wie gesagt, das ist kein echter Fortschritt, das macht ihn doch nicht gleich total toll.
Sein eigenes Hoffenheim… sorry aber gibt es bei dir nur schwarz weiß?
Du möchtest also lieber Leihspieler haben und im besten Falle zwischen Platz 14 und Platz 22 spielen als um die Europaplätze der 1. Liga?
Was soll ich mir denn anderes darunter vorstellen, wenn künftig 96 mit seinen lokalen Sponsorenfreunden Hannover 96 "besitzt"? Auf Gedeih und Verderb von Einzelpersonen abhängig zu sein war noch nie gut!
Ich brauche nicht sportlichen Erfolg um jeden Preis. Ich will Nachhaltigkeit bei Bewahrung des speziellen Charakters von 96. Was ich momentan sehe ist, dass Kind vieles zerstört, was in der schwierigen Zeit der 90er gewachsen ist. Kinds Kurs wurde ja auch mitgetragen, weil anfangs jeder das Gefühl hatte, dass hier endlich mal einer anpackt und er hat ja auch die Probleme beseitigt. Was jetzt aber geschieht, geht darüber hinaus, Kind fängt nun an, 96 in seinem Sinne umgestalten zu wollen, über die traditionellen Strukturen hinweg. Das entwurzelt den Verein und macht ihn austauschbar. Natürlich spielt hier die Fanszene auch eine große Rolle. Ein Verein hat nur EINE Fanszene. Einmal verspielt, wird sie in der heutigen Zeit nicht mehr neu zu erschaffen sein. Es geht hier auch gar nicht um die Ultras - das ist aus meiner Sicht ein beliebtes Schagwort, um jegliche Kritik an Kinds Fanpolitik im Keim ersticken zu wollen. Die Ultras sind ja nur ein kleines Zahnrad, die ganze Rote Kurve ist unzufrieden. Und darin sind weiß Gott alle Arten von Fans untergebracht, vom wohlsituierten Bürger bis zur Kutte sind dort alle Facetten vertreten.
Wenn ich dafür statt zwei Mal Europapokal fünf Jahre Liga-Mittelfeld in Kauf nehmen müsste, würde ich mich dennoch für Letzteres entscheiden.
Zitat von handycap:
Jedem steht seine Meinung zu, aber ich werde das Gefühl nicht los, das du keinen anderen Präsidenten von Hannover 96 erlebt hast als M. Kind (Ausnahme G.v.F)
GvF war eine schlechte Zeit, das leugnet ja auch keiner. Aber man kann doch nicht daraus schleißen, dass Kind deshalb gut sein muss. Er ist aus meiner Sicht einfach nur das kleinere Übel. Aber das ist doch kein wirklicher Fortschritt.
Zitat von arsenal84:
Ich glaube eher, dass du aus offensichtlichen Gründen ein persönliches Problem mit Martin Kind hast, was dein gutes Recht ist. Aber deshalb seine Verdienste und seinen Wert für den Verein in Frage zu stellen, finde ich albern.
Ich stelle nirgendwo Kinds Verdienste um 96 infrage. Aber diese Nibelungentreue und ewige Argumentation "Ja aber er hat doch 96 gerettet" rechtfertigt doch nicht aktuelle Fehlentwicklungen. Kinds Wert ist doch nur so hoch, weil es vorher alles noch schlimmer war. Aber wie gesagt, das ist kein echter Fortschritt, das macht ihn doch nicht gleich total toll.
07.04.2013 - 21:50 Uhr
Zitat von Calenberg:
Zitat von arsenal84:
Die Mehrheit ist vielleicht ruhig, wenn es um polarisierende Themen rund um das Fantum geht, aber es ist immer noch eine Mehrheit.
Die Mehrheit is leider immer ruhig, vor allem wenn es ums Unterstützen geht. Die, die "Ultras raus" geschrien haben, kriegen doch sonst das ganze Spiel nicht den Mund auf.
Ob die Mehrheit ruhig ist gar nicht die Frage, sondern wer die Mehrheit im Stadion und Verein stellt und das sind unbestreitbar die "typischen Westtribünen- Südkurvenbesucher". Und auf diese Mehrheit kommt es objektiv gesehen an. Das ist die "werberelevante Zielgruppe", die Stimmmehrheit bei Mitgliederversammelungen, das sind die Vollpreiszahler, die Väter zukünftiger Fans und Stadionwurstesser. Und das sind die Leute, man überzeugen müsste, wenn man Martin Kind stürzen wollte und nicht die Nordkurve! Allerdings sind das auch die Leute, die inzwischen auf Abstand zu der Nordkurve gehen auf Grund der Konfrontation zwischen Martin Kind und den Ultras!
Ich persönlich stehe weiterhin zu Martin Kind. Nicht weil er soviel Ahnung von Fussball hat, nicht weil ich die Anliegen der Ultras nicht verstehen könnte (ich bin z.B. pro Pyro und für die "verbotene Fahne"), ich bin auch nicht nur für Kind wegen seiner Investionen, sondern weil er eine Institution ist! Wer identifiziert sich mehr mit dem Verein und ist so lange erfolgreich dabei? Der Selbstdarsteller Slomka? Der Rheinländer Schmadtke? Die halbstarken Ultras? Selbst USA "verkauft sich für Geld" an 96 und macht das nicht ehrenamtlich!
Hat Martin Kind Fehler?-Ja!
Macht Martin Kind Fehler?-Ja!
Kann ich ihm die nachsehen?-Ja! Robert Enke hat auch mal einen Ball nicht gefangen und wird hier verehrt wie ein Halbgott. "Colt" Sievers hat zwar den Pokal festgehalten, aber dennoch den ein oder anderen Fehler gemacht. Altin Lala hat für Hannover gekämpft, aber sein Umgang mit Gegenspielern war auch nicht immer Mustergültig. Gerald Asamoah lieben hier alle und er spricht immer nur von Schalke. Von den Fehlern von Jiri und Simak will ich gar nicht anfangen...Also sagt mir eine Person, die mehr für 96 steht als Martin Kind und die keine Fehler macht!
Martin Kind hat Fehler, aber für mich ist er sowas wie Mr 96. Er opfert mehr Zeit für den Verein, als jeder Fan, hat mehr geleistet als jeder Spieler und anstatt sich das vernünftig entlohnen zu lassen investiert er sein persönliches Geld, obwohl er nicht der große Fussballfan ist. Wenn alle sagen, er habe menschliche Defizite im Umgang mit den Fans, dann frage ich mich, wie er so eine gute Personalpolitik wie zuletzt mit Hecking, Schmadtke und Slomka machen konnte. Wenn er menschlich so schwierig ist, wie kann er dann seit Jahren die Reichen der Region für 96 melken?!
Kind raus?
Ich sag: Vernunft rein - Blödsinn raus!
Zitat von arsenal84:
Die Mehrheit ist vielleicht ruhig, wenn es um polarisierende Themen rund um das Fantum geht, aber es ist immer noch eine Mehrheit.
Die Mehrheit is leider immer ruhig, vor allem wenn es ums Unterstützen geht. Die, die "Ultras raus" geschrien haben, kriegen doch sonst das ganze Spiel nicht den Mund auf.
Ob die Mehrheit ruhig ist gar nicht die Frage, sondern wer die Mehrheit im Stadion und Verein stellt und das sind unbestreitbar die "typischen Westtribünen- Südkurvenbesucher". Und auf diese Mehrheit kommt es objektiv gesehen an. Das ist die "werberelevante Zielgruppe", die Stimmmehrheit bei Mitgliederversammelungen, das sind die Vollpreiszahler, die Väter zukünftiger Fans und Stadionwurstesser. Und das sind die Leute, man überzeugen müsste, wenn man Martin Kind stürzen wollte und nicht die Nordkurve! Allerdings sind das auch die Leute, die inzwischen auf Abstand zu der Nordkurve gehen auf Grund der Konfrontation zwischen Martin Kind und den Ultras!
Ich persönlich stehe weiterhin zu Martin Kind. Nicht weil er soviel Ahnung von Fussball hat, nicht weil ich die Anliegen der Ultras nicht verstehen könnte (ich bin z.B. pro Pyro und für die "verbotene Fahne"), ich bin auch nicht nur für Kind wegen seiner Investionen, sondern weil er eine Institution ist! Wer identifiziert sich mehr mit dem Verein und ist so lange erfolgreich dabei? Der Selbstdarsteller Slomka? Der Rheinländer Schmadtke? Die halbstarken Ultras? Selbst USA "verkauft sich für Geld" an 96 und macht das nicht ehrenamtlich!
Hat Martin Kind Fehler?-Ja!
Macht Martin Kind Fehler?-Ja!
Kann ich ihm die nachsehen?-Ja! Robert Enke hat auch mal einen Ball nicht gefangen und wird hier verehrt wie ein Halbgott. "Colt" Sievers hat zwar den Pokal festgehalten, aber dennoch den ein oder anderen Fehler gemacht. Altin Lala hat für Hannover gekämpft, aber sein Umgang mit Gegenspielern war auch nicht immer Mustergültig. Gerald Asamoah lieben hier alle und er spricht immer nur von Schalke. Von den Fehlern von Jiri und Simak will ich gar nicht anfangen...Also sagt mir eine Person, die mehr für 96 steht als Martin Kind und die keine Fehler macht!
Martin Kind hat Fehler, aber für mich ist er sowas wie Mr 96. Er opfert mehr Zeit für den Verein, als jeder Fan, hat mehr geleistet als jeder Spieler und anstatt sich das vernünftig entlohnen zu lassen investiert er sein persönliches Geld, obwohl er nicht der große Fussballfan ist. Wenn alle sagen, er habe menschliche Defizite im Umgang mit den Fans, dann frage ich mich, wie er so eine gute Personalpolitik wie zuletzt mit Hecking, Schmadtke und Slomka machen konnte. Wenn er menschlich so schwierig ist, wie kann er dann seit Jahren die Reichen der Region für 96 melken?!
Kind raus?
Ich sag: Vernunft rein - Blödsinn raus!
07.04.2013 - 22:53 Uhr
Zitat von arsenal84:
Zitat von 9HSV6:
Es ist halt nicht einfach, dass zu erkären, aber machst du dir nicht was vor, wenn du sagst, dass dich wirklich nur das Spiel interessiert?
Vielleicht. Und natürlich gibt es auch für mich Grenzen. Wenn Spieler z.B. zu wandelnden Werbesäulen werden, wie teilweise in anderen Sportarten, dann hätte ich da ein Problem mit.
Aber ich sehe den Sport oder den Verein speziell (noch) nicht gefährdet. Da müsste für mich persönlich noch viel mehr passieren. Und selbst dann glaube ich nicht, dass ich mir einfach einen neuen Verein suchen könnte. Wer das so einfach kann, sollte sich fragen, ob er wirklich jemals Fan des Vereins war oder der Verein nur Vorwand auf der Suche nach Identifikation und Gruppenfeeling.
Da stimme ich dir sicherlich zu. Ich habe mir wohl noch nicht einmal ausgesucht 96-Fan zu sein. Dennoch ist es möglich, dass meine Verbundenheit bei fortdauender Entwicklung abnimmt.
@ FoxSnakebite
Ich sehe nur dasselbe Problem wie 96wirdMeister. Im Gegensatz zu den von dir aufgezählten Personen, sind die Fehler die Kind macht (Zerstören der Fankultur) vielleicht irreversibel. Der nächste Präsident wird nicht einfach mal sagen können, ich baue uns eine Fanszene.
Zitat von 9HSV6:
Es ist halt nicht einfach, dass zu erkären, aber machst du dir nicht was vor, wenn du sagst, dass dich wirklich nur das Spiel interessiert?
Vielleicht. Und natürlich gibt es auch für mich Grenzen. Wenn Spieler z.B. zu wandelnden Werbesäulen werden, wie teilweise in anderen Sportarten, dann hätte ich da ein Problem mit.
Aber ich sehe den Sport oder den Verein speziell (noch) nicht gefährdet. Da müsste für mich persönlich noch viel mehr passieren. Und selbst dann glaube ich nicht, dass ich mir einfach einen neuen Verein suchen könnte. Wer das so einfach kann, sollte sich fragen, ob er wirklich jemals Fan des Vereins war oder der Verein nur Vorwand auf der Suche nach Identifikation und Gruppenfeeling.
Da stimme ich dir sicherlich zu. Ich habe mir wohl noch nicht einmal ausgesucht 96-Fan zu sein. Dennoch ist es möglich, dass meine Verbundenheit bei fortdauender Entwicklung abnimmt.
@ FoxSnakebite
Ich sehe nur dasselbe Problem wie 96wirdMeister. Im Gegensatz zu den von dir aufgezählten Personen, sind die Fehler die Kind macht (Zerstören der Fankultur) vielleicht irreversibel. Der nächste Präsident wird nicht einfach mal sagen können, ich baue uns eine Fanszene.
07.04.2013 - 23:20 Uhr
Zitat von 9HSV6:
Zitat von arsenal84:
Zitat von 9HSV6:
Es ist halt nicht einfach, dass zu erkären, aber machst du dir nicht was vor, wenn du sagst, dass dich wirklich nur das Spiel interessiert?
Vielleicht. Und natürlich gibt es auch für mich Grenzen. Wenn Spieler z.B. zu wandelnden Werbesäulen werden, wie teilweise in anderen Sportarten, dann hätte ich da ein Problem mit.
Aber ich sehe den Sport oder den Verein speziell (noch) nicht gefährdet. Da müsste für mich persönlich noch viel mehr passieren. Und selbst dann glaube ich nicht, dass ich mir einfach einen neuen Verein suchen könnte. Wer das so einfach kann, sollte sich fragen, ob er wirklich jemals Fan des Vereins war oder der Verein nur Vorwand auf der Suche nach Identifikation und Gruppenfeeling.
Da stimme ich dir sicherlich zu. Ich habe mir wohl noch nicht einmal ausgesucht 96-Fan zu sein. Dennoch ist es möglich, dass meine Verbundenheit bei fortdauender Entwicklung abnimmt.
@ FoxSnakebite
Ich sehe nur dasselbe Problem wie 96wirdMeister. Im Gegensatz zu den von dir aufgezählten Personen, sind die Fehler die Kind macht (Zerstören der Fankultur) vielleicht irreversibel. Der nächste Präsident wird nicht einfach mal sagen können, ich baue uns eine Fanszene.
Vorab: Ich finde Kinds Umgang mit den Fans nicht richtig und ich halte viel von der Arbeit der aktiven Fanszene.
Aber:
Martin Kind ist mir für 96 wichtiger als jeder Fachverband. Selbst wenn Martin Kind z.B. die Brigade Nord aus dem Stadion werfen würde (was ich nicht glaube), würde Hannover96 davon nicht untergehen. Woran Vereine tatsächlich zerbrechen ist sportlicher Misserfolg, Misswirtschaft, Überschuldung und Vetternwirtschaft (Tasmania Berlin, Bayer Uerdingen, Waldhof Mannheim, SV Hannover 1896 VOR Martin Kind...). Da helfen weder Tradition noch Fans, da sind dann die Lichter aus! Und genau das wird mit Martin Kind NICHT passieren.
Natürlich wäre es ärgerlich, wenn z.B. die Choreografien nicht mehr von den Fans selbstgemacht sind, sondern eingekauft, aber es wäre möglich. Es wäre auch doof, wenn es plötzlich keine Leute mehr gäbe, die Stimmung machen, aber auch das wird nicht passieren, denn ob ihr es glaubt oder nicht, "Fans" kommen und gehen. Bevor die Ultrabewegung nach Deutschland gekommen ist, gab es auch schon volle Stadien, Lieder und Stimmung. Und erfahrungsgemäß entsteht Fanarbeit meist da, wo das Bedürfnis nach Fußball ist, unabhängig von Vereinspräsidenten. In zehn Jahren werden alle über die Stimmung bei dem zukünftigen Bundesligisten RB Leipzig schwärmen, während in Augsburg vielleicht wieder Regionalligatristesse ist. So ist es und so war es und so wird auch in Hannover immer sein: In der Regionalliga war auch in Hannover die Stimmung schlecht ;)
Demnach kann Martin Kind vielleicht EINE Fanszene kaputt machen, aber die ECHTE Fankultur geht erst kaputt, wenn man nicht auf Leute wie Martin Kind setzt, sondern auf Populisten wie Frommberg oder Willig, die den Verein gegen die Wand fahren, denn kein Verein = keine Fans!
Zitat von arsenal84:
Zitat von 9HSV6:
Es ist halt nicht einfach, dass zu erkären, aber machst du dir nicht was vor, wenn du sagst, dass dich wirklich nur das Spiel interessiert?
Vielleicht. Und natürlich gibt es auch für mich Grenzen. Wenn Spieler z.B. zu wandelnden Werbesäulen werden, wie teilweise in anderen Sportarten, dann hätte ich da ein Problem mit.
Aber ich sehe den Sport oder den Verein speziell (noch) nicht gefährdet. Da müsste für mich persönlich noch viel mehr passieren. Und selbst dann glaube ich nicht, dass ich mir einfach einen neuen Verein suchen könnte. Wer das so einfach kann, sollte sich fragen, ob er wirklich jemals Fan des Vereins war oder der Verein nur Vorwand auf der Suche nach Identifikation und Gruppenfeeling.
Da stimme ich dir sicherlich zu. Ich habe mir wohl noch nicht einmal ausgesucht 96-Fan zu sein. Dennoch ist es möglich, dass meine Verbundenheit bei fortdauender Entwicklung abnimmt.
@ FoxSnakebite
Ich sehe nur dasselbe Problem wie 96wirdMeister. Im Gegensatz zu den von dir aufgezählten Personen, sind die Fehler die Kind macht (Zerstören der Fankultur) vielleicht irreversibel. Der nächste Präsident wird nicht einfach mal sagen können, ich baue uns eine Fanszene.
Vorab: Ich finde Kinds Umgang mit den Fans nicht richtig und ich halte viel von der Arbeit der aktiven Fanszene.
Aber:
Martin Kind ist mir für 96 wichtiger als jeder Fachverband. Selbst wenn Martin Kind z.B. die Brigade Nord aus dem Stadion werfen würde (was ich nicht glaube), würde Hannover96 davon nicht untergehen. Woran Vereine tatsächlich zerbrechen ist sportlicher Misserfolg, Misswirtschaft, Überschuldung und Vetternwirtschaft (Tasmania Berlin, Bayer Uerdingen, Waldhof Mannheim, SV Hannover 1896 VOR Martin Kind...). Da helfen weder Tradition noch Fans, da sind dann die Lichter aus! Und genau das wird mit Martin Kind NICHT passieren.
Natürlich wäre es ärgerlich, wenn z.B. die Choreografien nicht mehr von den Fans selbstgemacht sind, sondern eingekauft, aber es wäre möglich. Es wäre auch doof, wenn es plötzlich keine Leute mehr gäbe, die Stimmung machen, aber auch das wird nicht passieren, denn ob ihr es glaubt oder nicht, "Fans" kommen und gehen. Bevor die Ultrabewegung nach Deutschland gekommen ist, gab es auch schon volle Stadien, Lieder und Stimmung. Und erfahrungsgemäß entsteht Fanarbeit meist da, wo das Bedürfnis nach Fußball ist, unabhängig von Vereinspräsidenten. In zehn Jahren werden alle über die Stimmung bei dem zukünftigen Bundesligisten RB Leipzig schwärmen, während in Augsburg vielleicht wieder Regionalligatristesse ist. So ist es und so war es und so wird auch in Hannover immer sein: In der Regionalliga war auch in Hannover die Stimmung schlecht ;)
Demnach kann Martin Kind vielleicht EINE Fanszene kaputt machen, aber die ECHTE Fankultur geht erst kaputt, wenn man nicht auf Leute wie Martin Kind setzt, sondern auf Populisten wie Frommberg oder Willig, die den Verein gegen die Wand fahren, denn kein Verein = keine Fans!
07.04.2013 - 23:37 Uhr
Zitat von FoxSnakebite:
Zitat von 9HSV6:
Zitat von arsenal84:
Zitat von 9HSV6:
Es ist halt nicht einfach, dass zu erkären, aber machst du dir nicht was vor, wenn du sagst, dass dich wirklich nur das Spiel interessiert?
Vielleicht. Und natürlich gibt es auch für mich Grenzen. Wenn Spieler z.B. zu wandelnden Werbesäulen werden, wie teilweise in anderen Sportarten, dann hätte ich da ein Problem mit.
Aber ich sehe den Sport oder den Verein speziell (noch) nicht gefährdet. Da müsste für mich persönlich noch viel mehr passieren. Und selbst dann glaube ich nicht, dass ich mir einfach einen neuen Verein suchen könnte. Wer das so einfach kann, sollte sich fragen, ob er wirklich jemals Fan des Vereins war oder der Verein nur Vorwand auf der Suche nach Identifikation und Gruppenfeeling.
Da stimme ich dir sicherlich zu. Ich habe mir wohl noch nicht einmal ausgesucht 96-Fan zu sein. Dennoch ist es möglich, dass meine Verbundenheit bei fortdauender Entwicklung abnimmt.
@ FoxSnakebite
Ich sehe nur dasselbe Problem wie 96wirdMeister. Im Gegensatz zu den von dir aufgezählten Personen, sind die Fehler die Kind macht (Zerstören der Fankultur) vielleicht irreversibel. Der nächste Präsident wird nicht einfach mal sagen können, ich baue uns eine Fanszene.
Vorab: Ich finde Kinds Umgang mit den Fans nicht richtig und ich halte viel von der Arbeit der aktiven Fanszene.
Aber:
Martin Kind ist mir für 96 wichtiger als jeder Fachverband. Selbst wenn Martin Kind z.B. die Brigade Nord aus dem Stadion werfen würde (was ich nicht glaube), würde Hannover96 davon nicht untergehen. Woran Vereine tatsächlich zerbrechen ist sportlicher Misserfolg, Misswirtschaft, Überschuldung und Vetternwirtschaft (Tasmania Berlin, Bayer Uerdingen, Waldhof Mannheim, SV Hannover 1896 VOR Martin Kind...). Da helfen weder Tradition noch Fans, da sind dann die Lichter aus! Und genau das wird mit Martin Kind NICHT passieren.
Natürlich wäre es ärgerlich, wenn z.B. die Choreografien nicht mehr von den Fans selbstgemacht sind, sondern eingekauft, aber es wäre möglich. Es wäre auch doof, wenn es plötzlich keine Leute mehr gäbe, die Stimmung machen, aber auch das wird nicht passieren, denn ob ihr es glaubt oder nicht, "Fans" kommen und gehen. Bevor die Ultrabewegung nach Deutschland gekommen ist, gab es auch schon volle Stadien, Lieder und Stimmung. Und erfahrungsgemäß entsteht Fanarbeit meist da, wo das Bedürfnis nach Fußball ist, unabhängig von Vereinspräsidenten. In zehn Jahren werden alle über die Stimmung bei dem zukünftigen Bundesligisten RB Leipzig schwärmen, während in Augsburg vielleicht wieder Regionalligatristesse ist. So ist es und so war es und so wird auch in Hannover immer sein: In der Regionalliga war auch in Hannover die Stimmung schlecht ;)
Demnach kann Martin Kind vielleicht EINE Fanszene kaputt machen, aber die ECHTE Fankultur geht erst kaputt, wenn man nicht auf Leute wie Martin Kind setzt, sondern auf Populisten wie Frommberg oder Willig, die den Verein gegen die Wand fahren, denn kein Verein = keine Fans!
Das ist so ziemlich das Beste was ich heute auf TM gelesen habe. Danke!
Zitat von 9HSV6:
Zitat von arsenal84:
Zitat von 9HSV6:
Es ist halt nicht einfach, dass zu erkären, aber machst du dir nicht was vor, wenn du sagst, dass dich wirklich nur das Spiel interessiert?
Vielleicht. Und natürlich gibt es auch für mich Grenzen. Wenn Spieler z.B. zu wandelnden Werbesäulen werden, wie teilweise in anderen Sportarten, dann hätte ich da ein Problem mit.
Aber ich sehe den Sport oder den Verein speziell (noch) nicht gefährdet. Da müsste für mich persönlich noch viel mehr passieren. Und selbst dann glaube ich nicht, dass ich mir einfach einen neuen Verein suchen könnte. Wer das so einfach kann, sollte sich fragen, ob er wirklich jemals Fan des Vereins war oder der Verein nur Vorwand auf der Suche nach Identifikation und Gruppenfeeling.
Da stimme ich dir sicherlich zu. Ich habe mir wohl noch nicht einmal ausgesucht 96-Fan zu sein. Dennoch ist es möglich, dass meine Verbundenheit bei fortdauender Entwicklung abnimmt.
@ FoxSnakebite
Ich sehe nur dasselbe Problem wie 96wirdMeister. Im Gegensatz zu den von dir aufgezählten Personen, sind die Fehler die Kind macht (Zerstören der Fankultur) vielleicht irreversibel. Der nächste Präsident wird nicht einfach mal sagen können, ich baue uns eine Fanszene.
Vorab: Ich finde Kinds Umgang mit den Fans nicht richtig und ich halte viel von der Arbeit der aktiven Fanszene.
Aber:
Martin Kind ist mir für 96 wichtiger als jeder Fachverband. Selbst wenn Martin Kind z.B. die Brigade Nord aus dem Stadion werfen würde (was ich nicht glaube), würde Hannover96 davon nicht untergehen. Woran Vereine tatsächlich zerbrechen ist sportlicher Misserfolg, Misswirtschaft, Überschuldung und Vetternwirtschaft (Tasmania Berlin, Bayer Uerdingen, Waldhof Mannheim, SV Hannover 1896 VOR Martin Kind...). Da helfen weder Tradition noch Fans, da sind dann die Lichter aus! Und genau das wird mit Martin Kind NICHT passieren.
Natürlich wäre es ärgerlich, wenn z.B. die Choreografien nicht mehr von den Fans selbstgemacht sind, sondern eingekauft, aber es wäre möglich. Es wäre auch doof, wenn es plötzlich keine Leute mehr gäbe, die Stimmung machen, aber auch das wird nicht passieren, denn ob ihr es glaubt oder nicht, "Fans" kommen und gehen. Bevor die Ultrabewegung nach Deutschland gekommen ist, gab es auch schon volle Stadien, Lieder und Stimmung. Und erfahrungsgemäß entsteht Fanarbeit meist da, wo das Bedürfnis nach Fußball ist, unabhängig von Vereinspräsidenten. In zehn Jahren werden alle über die Stimmung bei dem zukünftigen Bundesligisten RB Leipzig schwärmen, während in Augsburg vielleicht wieder Regionalligatristesse ist. So ist es und so war es und so wird auch in Hannover immer sein: In der Regionalliga war auch in Hannover die Stimmung schlecht ;)
Demnach kann Martin Kind vielleicht EINE Fanszene kaputt machen, aber die ECHTE Fankultur geht erst kaputt, wenn man nicht auf Leute wie Martin Kind setzt, sondern auf Populisten wie Frommberg oder Willig, die den Verein gegen die Wand fahren, denn kein Verein = keine Fans!
Das ist so ziemlich das Beste was ich heute auf TM gelesen habe. Danke!
08.04.2013 - 00:11 Uhr
Zitat von FoxSnakebite:
Zitat von 9HSV6:
Zitat von arsenal84:
Zitat von 9HSV6:
Es ist halt nicht einfach, dass zu erkären, aber machst du dir nicht was vor, wenn du sagst, dass dich wirklich nur das Spiel interessiert?
Vielleicht. Und natürlich gibt es auch für mich Grenzen. Wenn Spieler z.B. zu wandelnden Werbesäulen werden, wie teilweise in anderen Sportarten, dann hätte ich da ein Problem mit.
Aber ich sehe den Sport oder den Verein speziell (noch) nicht gefährdet. Da müsste für mich persönlich noch viel mehr passieren. Und selbst dann glaube ich nicht, dass ich mir einfach einen neuen Verein suchen könnte. Wer das so einfach kann, sollte sich fragen, ob er wirklich jemals Fan des Vereins war oder der Verein nur Vorwand auf der Suche nach Identifikation und Gruppenfeeling.
Da stimme ich dir sicherlich zu. Ich habe mir wohl noch nicht einmal ausgesucht 96-Fan zu sein. Dennoch ist es möglich, dass meine Verbundenheit bei fortdauender Entwicklung abnimmt.
@ FoxSnakebite
Ich sehe nur dasselbe Problem wie 96wirdMeister. Im Gegensatz zu den von dir aufgezählten Personen, sind die Fehler die Kind macht (Zerstören der Fankultur) vielleicht irreversibel. Der nächste Präsident wird nicht einfach mal sagen können, ich baue uns eine Fanszene.
Vorab: Ich finde Kinds Umgang mit den Fans nicht richtig und ich halte viel von der Arbeit der aktiven Fanszene.
Aber:
Martin Kind ist mir für 96 wichtiger als jeder Fachverband. Selbst wenn Martin Kind z.B. die Brigade Nord aus dem Stadion werfen würde (was ich nicht glaube), würde Hannover96 davon nicht untergehen. Woran Vereine tatsächlich zerbrechen ist sportlicher Misserfolg, Misswirtschaft, Überschuldung und Vetternwirtschaft (Tasmania Berlin, Bayer Uerdingen, Waldhof Mannheim, SV Hannover 1896 VOR Martin Kind...). Da helfen weder Tradition noch Fans, da sind dann die Lichter aus! Und genau das wird mit Martin Kind NICHT passieren.
Natürlich wäre es ärgerlich, wenn z.B. die Choreografien nicht mehr von den Fans selbstgemacht sind, sondern eingekauft, aber es wäre möglich. Es wäre auch doof, wenn es plötzlich keine Leute mehr gäbe, die Stimmung machen, aber auch das wird nicht passieren, denn ob ihr es glaubt oder nicht, "Fans" kommen und gehen. Bevor die Ultrabewegung nach Deutschland gekommen ist, gab es auch schon volle Stadien, Lieder und Stimmung. Und erfahrungsgemäß entsteht Fanarbeit meist da, wo das Bedürfnis nach Fußball ist, unabhängig von Vereinspräsidenten. In zehn Jahren werden alle über die Stimmung bei dem zukünftigen Bundesligisten RB Leipzig schwärmen, während in Augsburg vielleicht wieder Regionalligatristesse ist. So ist es und so war es und so wird auch in Hannover immer sein: In der Regionalliga war auch in Hannover die Stimmung schlecht ;)
Demnach kann Martin Kind vielleicht EINE Fanszene kaputt machen, aber die ECHTE Fankultur geht erst kaputt, wenn man nicht auf Leute wie Martin Kind setzt, sondern auf Populisten wie Frommberg oder Willig, die den Verein gegen die Wand fahren, denn kein Verein = keine Fans!
Klasse Beitrag. Da gibt es wirklich nichts mehr hinzuzufügen !!! :)
Zitat von 9HSV6:
Zitat von arsenal84:
Zitat von 9HSV6:
Es ist halt nicht einfach, dass zu erkären, aber machst du dir nicht was vor, wenn du sagst, dass dich wirklich nur das Spiel interessiert?
Vielleicht. Und natürlich gibt es auch für mich Grenzen. Wenn Spieler z.B. zu wandelnden Werbesäulen werden, wie teilweise in anderen Sportarten, dann hätte ich da ein Problem mit.
Aber ich sehe den Sport oder den Verein speziell (noch) nicht gefährdet. Da müsste für mich persönlich noch viel mehr passieren. Und selbst dann glaube ich nicht, dass ich mir einfach einen neuen Verein suchen könnte. Wer das so einfach kann, sollte sich fragen, ob er wirklich jemals Fan des Vereins war oder der Verein nur Vorwand auf der Suche nach Identifikation und Gruppenfeeling.
Da stimme ich dir sicherlich zu. Ich habe mir wohl noch nicht einmal ausgesucht 96-Fan zu sein. Dennoch ist es möglich, dass meine Verbundenheit bei fortdauender Entwicklung abnimmt.
@ FoxSnakebite
Ich sehe nur dasselbe Problem wie 96wirdMeister. Im Gegensatz zu den von dir aufgezählten Personen, sind die Fehler die Kind macht (Zerstören der Fankultur) vielleicht irreversibel. Der nächste Präsident wird nicht einfach mal sagen können, ich baue uns eine Fanszene.
Vorab: Ich finde Kinds Umgang mit den Fans nicht richtig und ich halte viel von der Arbeit der aktiven Fanszene.
Aber:
Martin Kind ist mir für 96 wichtiger als jeder Fachverband. Selbst wenn Martin Kind z.B. die Brigade Nord aus dem Stadion werfen würde (was ich nicht glaube), würde Hannover96 davon nicht untergehen. Woran Vereine tatsächlich zerbrechen ist sportlicher Misserfolg, Misswirtschaft, Überschuldung und Vetternwirtschaft (Tasmania Berlin, Bayer Uerdingen, Waldhof Mannheim, SV Hannover 1896 VOR Martin Kind...). Da helfen weder Tradition noch Fans, da sind dann die Lichter aus! Und genau das wird mit Martin Kind NICHT passieren.
Natürlich wäre es ärgerlich, wenn z.B. die Choreografien nicht mehr von den Fans selbstgemacht sind, sondern eingekauft, aber es wäre möglich. Es wäre auch doof, wenn es plötzlich keine Leute mehr gäbe, die Stimmung machen, aber auch das wird nicht passieren, denn ob ihr es glaubt oder nicht, "Fans" kommen und gehen. Bevor die Ultrabewegung nach Deutschland gekommen ist, gab es auch schon volle Stadien, Lieder und Stimmung. Und erfahrungsgemäß entsteht Fanarbeit meist da, wo das Bedürfnis nach Fußball ist, unabhängig von Vereinspräsidenten. In zehn Jahren werden alle über die Stimmung bei dem zukünftigen Bundesligisten RB Leipzig schwärmen, während in Augsburg vielleicht wieder Regionalligatristesse ist. So ist es und so war es und so wird auch in Hannover immer sein: In der Regionalliga war auch in Hannover die Stimmung schlecht ;)
Demnach kann Martin Kind vielleicht EINE Fanszene kaputt machen, aber die ECHTE Fankultur geht erst kaputt, wenn man nicht auf Leute wie Martin Kind setzt, sondern auf Populisten wie Frommberg oder Willig, die den Verein gegen die Wand fahren, denn kein Verein = keine Fans!
Klasse Beitrag. Da gibt es wirklich nichts mehr hinzuzufügen !!! :)
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