Mitgliedschaft: Eine Außerordentliche MV einberufen?
30.11.2022 - 14:50 Uhr
26.04.2023 - 05:58 Uhr
Zitat von Polanski
https://twitter.com/Danny1893_/status/1650964593194201103
Hier werden Sie geholfen.
Zitat von Lombaseggl
Fast 1:1 wie auf der Homepage von vfb- jetzt. de
Zitat von Chris SVW
Kannst du kurz wiedergeben was in der StZ stand?
Zitat von Lombaseggl
So stand das heute schon in der StZ. Leider haben sie die Zahl der Anträge nicht aktualisiert. Schade.
So stand das heute schon in der StZ. Leider haben sie die Zahl der Anträge nicht aktualisiert. Schade.
Kannst du kurz wiedergeben was in der StZ stand?
Fast 1:1 wie auf der Homepage von vfb- jetzt. de
https://twitter.com/Danny1893_/status/1650964593194201103
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Grazie
26.04.2023 - 08:52 Uhr
In meinem langjährigen Berufsleben und auch privathabe ich in unterschiedlichen Gremien unendlich viele Sitzungen gehabt. Auch Sitzungen natürlich, auf denen sehr kontrovers diskutiert wurde. Und viele selbst geschrieben.
Es gab dabei sehr langatmige Protokolle bei denen der Sitzungsverlauf fast komplett nachgebildet wurde oder nur reine Ergebnisprotokolle.
In jedem Gremium ist es grundsätzlich so, dass der erste Punkt immer die Genehmigung des Protokolls der letzten Sitzung ist. Wenn es denn vorlag. Kam zwar sehr selten vor, aber kam vor. Wurde dann aber bei der nächsten Sitzung nachgeholt.
Änderungen eines Protokolls sind auch selbstverständlich. Manchmal ging es um den Sachverhalt, manchmal wurde die eigene Stellungnahme vermisst.
Über solche Korrekturen wurde gar nicht oder kurz diskutiert. Dann wurde das korrigierte Protokoll beschlossen. Und auf der nächsten Sitzung in TOP 1 bestätigt.
In allen Gremien, auch in den politischen war stets klar, daß persönliche Stellungnahmen oder abweichende Einschätzungen auch dann Einzug in das Protokoll finden, wenn die Mehrheitsentscheidung anders lautet.
Wenn der Vereinsbeirat 4 Monate nach der Sitzung immer noch kein Protokoll vorlegen kann muß einem zwangsläufig ein ganz böser Verdacht kommen. Jeder Hinweis auf mögliche Kritik am Vorgehen zum Auffinden des Querulanten und mögliche Datenschutzverletzungen sollen aus dem Protokoll verschwinden. Warum wohl?
Was lernen wir daraus aus dem Demokratieverständnis in diesem Vereinsgremium, aus dem persönlichen Umgang miteinander, wenn abweichende Meinungen und Einschätzungen nicht protokolliert werden dürfen? Die Mehrheit hat ohnehin anders entschieden. Warum reicht das nicht?
Liegen die Bedenkenträger vielleicht nicht so falsch, wenn der Vorgang im Nachhinein rechtlich anders bewertet wird und wenn das im Protokoll steht kann man nicht mehr sagen, das haben wir damals nicht gewusst?
, Völlig unabhängig davon, wer denn nun Recht in der Bewertung hat. Ein Gremium, das so arbeitet und so miteinander arbeitet gehört aufgelöst. Und vor einer Neuwahl oder Nachberufung gehört die Frage geklärt, ob und wozu man dieses Gremium überhaupt braucht.
Es gab dabei sehr langatmige Protokolle bei denen der Sitzungsverlauf fast komplett nachgebildet wurde oder nur reine Ergebnisprotokolle.
In jedem Gremium ist es grundsätzlich so, dass der erste Punkt immer die Genehmigung des Protokolls der letzten Sitzung ist. Wenn es denn vorlag. Kam zwar sehr selten vor, aber kam vor. Wurde dann aber bei der nächsten Sitzung nachgeholt.
Änderungen eines Protokolls sind auch selbstverständlich. Manchmal ging es um den Sachverhalt, manchmal wurde die eigene Stellungnahme vermisst.
Über solche Korrekturen wurde gar nicht oder kurz diskutiert. Dann wurde das korrigierte Protokoll beschlossen. Und auf der nächsten Sitzung in TOP 1 bestätigt.
In allen Gremien, auch in den politischen war stets klar, daß persönliche Stellungnahmen oder abweichende Einschätzungen auch dann Einzug in das Protokoll finden, wenn die Mehrheitsentscheidung anders lautet.
Wenn der Vereinsbeirat 4 Monate nach der Sitzung immer noch kein Protokoll vorlegen kann muß einem zwangsläufig ein ganz böser Verdacht kommen. Jeder Hinweis auf mögliche Kritik am Vorgehen zum Auffinden des Querulanten und mögliche Datenschutzverletzungen sollen aus dem Protokoll verschwinden. Warum wohl?
Was lernen wir daraus aus dem Demokratieverständnis in diesem Vereinsgremium, aus dem persönlichen Umgang miteinander, wenn abweichende Meinungen und Einschätzungen nicht protokolliert werden dürfen? Die Mehrheit hat ohnehin anders entschieden. Warum reicht das nicht?
Liegen die Bedenkenträger vielleicht nicht so falsch, wenn der Vorgang im Nachhinein rechtlich anders bewertet wird und wenn das im Protokoll steht kann man nicht mehr sagen, das haben wir damals nicht gewusst?
, Völlig unabhängig davon, wer denn nun Recht in der Bewertung hat. Ein Gremium, das so arbeitet und so miteinander arbeitet gehört aufgelöst. Und vor einer Neuwahl oder Nachberufung gehört die Frage geklärt, ob und wozu man dieses Gremium überhaupt braucht.
26.04.2023 - 10:50 Uhr
Weiß jemand wieviele Anträge aktuell zur aoMV zusammen gekommen sind?
26.04.2023 - 12:23 Uhr
Zitat von Elferpunkt
Weiß jemand wieviele Anträge aktuell zur aoMV zusammen gekommen sind?
Weiß jemand wieviele Anträge aktuell zur aoMV zusammen gekommen sind?
Aktuell ist nichts bekannt, es waren bis zum 11.04. nur 1287 Unterschriften zusammen gekommen, seither wurde die Seite leider nicht mehr aktualisiert.
26.04.2023 - 12:44 Uhr
Zitat von Lombaseggl
In allen Gremien, auch in den politischen war stets klar, daß persönliche Stellungnahmen oder abweichende Einschätzungen auch dann Einzug in das Protokoll finden, wenn die Mehrheitsentscheidung anders lautet.
In allen Gremien, auch in den politischen war stets klar, daß persönliche Stellungnahmen oder abweichende Einschätzungen auch dann Einzug in das Protokoll finden, wenn die Mehrheitsentscheidung anders lautet.
Das hatte ich in meinem Beitrag oben vergessen. Bei kontroversen und knappen Beschlüssen für nicht anwesende Teilnehmer eine wichtige Informationsquelle. Oder wenn man sich ein paar Monate später fragt, wie so manche Schnapsidee zustande kam.
Zitat von Lombaseggl
Ein Gremium, das so arbeitet und so miteinander arbeitet gehört aufgelöst. Und vor einer Neuwahl oder Nachberufung gehört die Frage geklärt, ob und wozu man dieses Gremium überhaupt braucht.
Ein Gremium, das so arbeitet und so miteinander arbeitet gehört aufgelöst. Und vor einer Neuwahl oder Nachberufung gehört die Frage geklärt, ob und wozu man dieses Gremium überhaupt braucht.
Genau so und nicht anders.
Bin gespannt, ob das jemand öffentlich hinterfragt. Dieses "Sitzungsgedöhns" mit Protokoll usw. kann man mMn auch nur nachvollziehen, wenn man das mal selber mitgemacht hat. Und ich kann jeden verstehen, der da keinen Bock drauf hat. Aber für die Bewertung dieses Sachverhalts ist die Erfahrung sehr hilfreich.
Herr Maisel ist doch immer bei allen möglichen Amateurvereinen zu Gange? Der müsste doch merken, dass das selbst dort professioneller gelebt wird als beim mitgliederstärksten Amateurhaufen Deutschlands. Müsste er nur noch willig sein, Kritik zu äußern.
26.04.2023 - 13:25 Uhr
Zitat von Polanski
Das hatte ich in meinem Beitrag oben vergessen. Bei kontroversen und knappen Beschlüssen für nicht anwesende Teilnehmer eine wichtige Informationsquelle. Oder wenn man sich ein paar Monate später fragt, wie so manche Schnapsidee zustande kam.
Genau so und nicht anders.
Bin gespannt, ob das jemand öffentlich hinterfragt. Dieses "Sitzungsgedöhns" mit Protokoll usw. kann man mMn auch nur nachvollziehen, wenn man das mal selber mitgemacht hat. Und ich kann jeden verstehen, der da keinen Bock drauf hat. Aber für die Bewertung dieses Sachverhalts ist die Erfahrung sehr hilfreich.
Herr Maisel ist doch immer bei allen möglichen Amateurvereinen zu Gange? Der müsste doch merken, dass das selbst dort professioneller gelebt wird als beim mitgliederstärksten Amateurhaufen Deutschlands. Müsste er nur noch willig sein, Kritik zu äußern.
Zitat von Lombaseggl
In allen Gremien, auch in den politischen war stets klar, daß persönliche Stellungnahmen oder abweichende Einschätzungen auch dann Einzug in das Protokoll finden, wenn die Mehrheitsentscheidung anders lautet.
In allen Gremien, auch in den politischen war stets klar, daß persönliche Stellungnahmen oder abweichende Einschätzungen auch dann Einzug in das Protokoll finden, wenn die Mehrheitsentscheidung anders lautet.
Das hatte ich in meinem Beitrag oben vergessen. Bei kontroversen und knappen Beschlüssen für nicht anwesende Teilnehmer eine wichtige Informationsquelle. Oder wenn man sich ein paar Monate später fragt, wie so manche Schnapsidee zustande kam.
Zitat von Lombaseggl
Ein Gremium, das so arbeitet und so miteinander arbeitet gehört aufgelöst. Und vor einer Neuwahl oder Nachberufung gehört die Frage geklärt, ob und wozu man dieses Gremium überhaupt braucht.
Ein Gremium, das so arbeitet und so miteinander arbeitet gehört aufgelöst. Und vor einer Neuwahl oder Nachberufung gehört die Frage geklärt, ob und wozu man dieses Gremium überhaupt braucht.
Genau so und nicht anders.
Bin gespannt, ob das jemand öffentlich hinterfragt. Dieses "Sitzungsgedöhns" mit Protokoll usw. kann man mMn auch nur nachvollziehen, wenn man das mal selber mitgemacht hat. Und ich kann jeden verstehen, der da keinen Bock drauf hat. Aber für die Bewertung dieses Sachverhalts ist die Erfahrung sehr hilfreich.
Herr Maisel ist doch immer bei allen möglichen Amateurvereinen zu Gange? Der müsste doch merken, dass das selbst dort professioneller gelebt wird als beim mitgliederstärksten Amateurhaufen Deutschlands. Müsste er nur noch willig sein, Kritik zu äußern.
Das ist in der Tat ein wichtiger Punkt. Ich hatte ab und zu mal speziell bei Mehrheitsbeschlüssen abweichende Ansichten ins Protokoll schreiben lassen. Speziell bei Beschlüssen, die nicht unwiderruflich etwas festlegen, sondern die man im nächsten Jahr wieder so oder eben auch anders machen kann. Wenn etwas dann nicht so funktioniert wie gedacht oder erhofft, ist eine Wiedervorlage einfacher, wenn man nachweisen kann, dass es schon damals kontrovers diskutiert wurde, aber im Lichte der neu gewonnen Erkenntnisse sich dieBewertung der vorgebrachten Argumente möglicherweise geändert hat.
Bei datenschutzrechtlichen Vergehen kann das durchaus auch die rechtliche Bewertung ändern, wenn solche Bedenken im Protokoll stehen, man dann nicht nachgegangen ist bzw. über die man als Vorsitzender oder Zuständiger sich bewusst hinweggesetzt hat. Eine Mehrheitsentscheidung nützt dann wenig, weil geltendes Recht natürlich nicht durch Mehrheitsentscheidung eines Gremiums außer Kraft gesetzt wird.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von justalittlethought am 26.04.2023 um 13:29 Uhr bearbeitet
02.05.2023 - 12:30 Uhr
Das ist ja wirklich unglaublich wie sich der VfB hinsichtlich der aoMV verhält...
... auf www.vfb-jetzt.de gibt es eine neue Information.
In der ersten Stellungnahme schrieben der VfB noch, dass sie die Mitgliederdaten nicht ohne Weiteres an Fans rausrücken wollen - aus Gründen des Datenschutzes.
Nachdem die Mitglieder, die die aoMV einberufen wollen, vorgeschlagen haben, dass sie die Daten nicht wollen und der VfB gerne die Infomail versenden soll, lehnen sie das jetzt ab. Nur um Zeit zu gewinnen.
Besser hätte der Verein nicht zeigen können, dass ihnen die Mitgliederrechte egal sind und dass es ihnen nie wirklich um den Datenschutz ging sondern alles nur ein Vorwand zur Sicherung der eigenen Macht ist.
Unglaublich.
... auf www.vfb-jetzt.de gibt es eine neue Information.
In der ersten Stellungnahme schrieben der VfB noch, dass sie die Mitgliederdaten nicht ohne Weiteres an Fans rausrücken wollen - aus Gründen des Datenschutzes.
Nachdem die Mitglieder, die die aoMV einberufen wollen, vorgeschlagen haben, dass sie die Daten nicht wollen und der VfB gerne die Infomail versenden soll, lehnen sie das jetzt ab. Nur um Zeit zu gewinnen.
Besser hätte der Verein nicht zeigen können, dass ihnen die Mitgliederrechte egal sind und dass es ihnen nie wirklich um den Datenschutz ging sondern alles nur ein Vorwand zur Sicherung der eigenen Macht ist.
Unglaublich.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von face22face am 02.05.2023 um 12:34 Uhr bearbeitet
02.05.2023 - 12:36 Uhr
Zitat von face22face
Das ist ja wirklich unglaublich wie sich der VfB hinsichtlich der aoMV verhält...
... auf www.vfb-jetzt.de gibt es eine neue Information.
In der ersten Stellungnahme schrieben der VfB noch, dass sie die Mitgliederdaten nicht ohne Weiteres an Fans rausrücken wollen - aus Gründen des Datenschutzes.
Nachdem die Mitglieder, die die aoMV einberufen wollen, vorgeschlagen haben, dass sie die Daten nicht wollen und der VfB gerne die Infomail versenden soll, lehnen sie das jetzt ab. Nur um Zeit zu gewinnen.
Besser hätte der Verein nicht zeigen können, dass ihnen die Mitgliederrechte egal sind und dass es ihnen nie wirklich um den Datenschutz ging sondern alles nur ein Vorwand zur Sicherung der eigenen Macht ist.
Unglaublich.
Das ist ja wirklich unglaublich wie sich der VfB hinsichtlich der aoMV verhält...
... auf www.vfb-jetzt.de gibt es eine neue Information.
In der ersten Stellungnahme schrieben der VfB noch, dass sie die Mitgliederdaten nicht ohne Weiteres an Fans rausrücken wollen - aus Gründen des Datenschutzes.
Nachdem die Mitglieder, die die aoMV einberufen wollen, vorgeschlagen haben, dass sie die Daten nicht wollen und der VfB gerne die Infomail versenden soll, lehnen sie das jetzt ab. Nur um Zeit zu gewinnen.
Besser hätte der Verein nicht zeigen können, dass ihnen die Mitgliederrechte egal sind und dass es ihnen nie wirklich um den Datenschutz ging sondern alles nur ein Vorwand zur Sicherung der eigenen Macht ist.
Unglaublich.
Das ist keine Verzögerungstaktik sondern der Versuch das ganze direkt abzuwürgen.
Die Mitglieder werden jetzt gefragt, ob sie ihre Daten für diese Zwecke teilen wollen? Wie viele Rückmeldungen wird es dafür wohl geben?
Wenn man es ganz clever machen möchte, dann stellt man die Frage nach der Weitergabe der Daten an diese und alle zukünftigen Anfragen (dann werden weniger positiv votieren) und das ganze bitte als Antwort in schriftlicher Form per Post (dann kommen noch weniger Rückmeldungen zurück).
02.05.2023 - 13:01 Uhr
Hat jemand ernsthaft Playfair erwartet, ich nicht, diese Verzögerungstaktik spiegelt aber zumindest den Charakter des Präsidiums wider. Die wollen um jeden Preis an der Macht bleiben, und wenn es im Sommer mit dem neuen Kader nicht läuft wird die MV eben immer weiter nach hinten verschoben. Tja, da haben wir uns eine tolle Truppe angelacht, und Wehrle wird munter immer weiter neue Leute aus seinem Bekanntenkreis einbauen.
02.05.2023 - 14:04 Uhr
Angst essen Seele auf. Man muß Fassbinder nicht mögen, aber es passt zu gut auf die Herren in der Mercedestraße.
Sie liefern ihren Gegnern mit jeder Aktion neue Argumente für die Abwahl. Und immer noch niemand in Sicht, der sie klug berät. Stattdessen durchschaubare juristische Tricksereien . Dazu muß kein Fan auch nur ein bisschen Ahnung von Jura haben.
Ach ja: hier ein Link des FC Fairplay zum Thema Demokratie:
"Vereine als demokratische Basis"
https://fcplayfair.org/2021/09/28/zukunft-profifussball/
Sie liefern ihren Gegnern mit jeder Aktion neue Argumente für die Abwahl. Und immer noch niemand in Sicht, der sie klug berät. Stattdessen durchschaubare juristische Tricksereien . Dazu muß kein Fan auch nur ein bisschen Ahnung von Jura haben.
Ach ja: hier ein Link des FC Fairplay zum Thema Demokratie:
"Vereine als demokratische Basis"
https://fcplayfair.org/2021/09/28/zukunft-profifussball/
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