Nach all der Scheiße geht's auf die Reise Stuttgart International - Spätzle(s)runde
18.05.2024 - 19:38 Uhr
25.08.2026 - 09:24 Uhr
Zitat von nurleser
Dass VW keine Gelddruckmaschine ist
Dass VW keine Gelddruckmaschine ist
😐️
Der Volkswagen-Konzern hat im Zeitraum von 2000 bis 2025 einen aufsummierten Nettogewinn (Jahresüberschuss nach Steuern) von insgesamt rund 200 Milliarden Euro erzielt.
Wenn du da noch den Dieselskandal und weitere schwachsinnige Ideen der Vorstände in dem Zeitraum aufaddierst, dürftest du Richtung 300 Mrd Euro kommen.
Das war schon ne Gelddruckmaschine, aber wenn die Hauptaktionäre "krumme" Dinge machen und nicht auf einen Cent Dividende verzichten können bzw. wollen, kommt das am Ende raus.
Stakeholder vs. shareholder.
Der Kardinalsfehler von VW und Daimler war die Entscheidung, die Zellen in Asien zu kaufen. Weil? Billiger. Und wer billig kauft, kauft 2 Mal und ist am Ende pleite, wenn er das permanent macht.
25.08.2026 - 11:02 Uhr
Zitat von Horster_Schwabe
😐️
Der Volkswagen-Konzern hat im Zeitraum von 2000 bis 2025 einen aufsummierten Nettogewinn (Jahresüberschuss nach Steuern) von insgesamt rund 200 Milliarden Euro erzielt.
Wenn du da noch den Dieselskandal und weitere schwachsinnige Ideen der Vorstände in dem Zeitraum aufaddierst, dürftest du Richtung 300 Mrd Euro kommen.
Das war schon ne Gelddruckmaschine, aber wenn die Hauptaktionäre "krumme" Dinge machen und nicht auf einen Cent Dividende verzichten können bzw. wollen, kommt das am Ende raus.
Stakeholder vs. shareholder.
Der Kardinalsfehler von VW und Daimler war die Entscheidung, die Zellen in Asien zu kaufen. Weil? Billiger. Und wer billig kauft, kauft 2 Mal und ist am Ende pleite, wenn er das permanent macht.
😐️
Der Volkswagen-Konzern hat im Zeitraum von 2000 bis 2025 einen aufsummierten Nettogewinn (Jahresüberschuss nach Steuern) von insgesamt rund 200 Milliarden Euro erzielt.
Wenn du da noch den Dieselskandal und weitere schwachsinnige Ideen der Vorstände in dem Zeitraum aufaddierst, dürftest du Richtung 300 Mrd Euro kommen.
Das war schon ne Gelddruckmaschine, aber wenn die Hauptaktionäre "krumme" Dinge machen und nicht auf einen Cent Dividende verzichten können bzw. wollen, kommt das am Ende raus.
Stakeholder vs. shareholder.
Der Kardinalsfehler von VW und Daimler war die Entscheidung, die Zellen in Asien zu kaufen. Weil? Billiger. Und wer billig kauft, kauft 2 Mal und ist am Ende pleite, wenn er das permanent macht.
Sorry, wenn ich dir zu nahe trete, aber du hast mit Sicherheit keinen technischen Beruf, geschweige denn einen im Umfeld der Automobilindustrie.
Der Fehler war der Versuch mit einer europäischen Zellfertigung der asiatischen Konkurrenz zu machen.
Cellforce, Northvolt, Varta etc sind zig Milliarden schwere Fehlentscheidungen, die der Branche fast das Genick gebrochen haben und die noch Jahre nachwirken.
Hinzu kommen verschwendete Steuergelder en masse.
25.08.2026 - 11:16 Uhr
Zitat von 0711-Biker
Sorry, wenn ich dir zu nahe trete, aber du hast mit Sicherheit keinen technischen Beruf, geschweige denn einen im Umfeld der Automobilindustrie.
Der Fehler war der Versuch mit einer europäischen Zellfertigung der asiatischen Konkurrenz zu machen.
Cellforce, Northvolt, Varta etc sind zig Milliarden schwere Fehlentscheidungen, die der Branche fast das Genick gebrochen haben und die noch Jahre nachwirken.
Hinzu kommen verschwendete Steuergelder en masse.
Zitat von Horster_Schwabe
😐️
Der Volkswagen-Konzern hat im Zeitraum von 2000 bis 2025 einen aufsummierten Nettogewinn (Jahresüberschuss nach Steuern) von insgesamt rund 200 Milliarden Euro erzielt.
Wenn du da noch den Dieselskandal und weitere schwachsinnige Ideen der Vorstände in dem Zeitraum aufaddierst, dürftest du Richtung 300 Mrd Euro kommen.
Das war schon ne Gelddruckmaschine, aber wenn die Hauptaktionäre "krumme" Dinge machen und nicht auf einen Cent Dividende verzichten können bzw. wollen, kommt das am Ende raus.
Stakeholder vs. shareholder.
Der Kardinalsfehler von VW und Daimler war die Entscheidung, die Zellen in Asien zu kaufen. Weil? Billiger. Und wer billig kauft, kauft 2 Mal und ist am Ende pleite, wenn er das permanent macht.
😐️
Der Volkswagen-Konzern hat im Zeitraum von 2000 bis 2025 einen aufsummierten Nettogewinn (Jahresüberschuss nach Steuern) von insgesamt rund 200 Milliarden Euro erzielt.
Wenn du da noch den Dieselskandal und weitere schwachsinnige Ideen der Vorstände in dem Zeitraum aufaddierst, dürftest du Richtung 300 Mrd Euro kommen.
Das war schon ne Gelddruckmaschine, aber wenn die Hauptaktionäre "krumme" Dinge machen und nicht auf einen Cent Dividende verzichten können bzw. wollen, kommt das am Ende raus.
Stakeholder vs. shareholder.
Der Kardinalsfehler von VW und Daimler war die Entscheidung, die Zellen in Asien zu kaufen. Weil? Billiger. Und wer billig kauft, kauft 2 Mal und ist am Ende pleite, wenn er das permanent macht.
Sorry, wenn ich dir zu nahe trete, aber du hast mit Sicherheit keinen technischen Beruf, geschweige denn einen im Umfeld der Automobilindustrie.
Der Fehler war der Versuch mit einer europäischen Zellfertigung der asiatischen Konkurrenz zu machen.
Cellforce, Northvolt, Varta etc sind zig Milliarden schwere Fehlentscheidungen, die der Branche fast das Genick gebrochen haben und die noch Jahre nachwirken.
Hinzu kommen verschwendete Steuergelder en masse.
Ich möchte dir auch nicht zu nahe treten, aber mit welchem Wissen hast du dir diesen Fehlschluss zusammengesponnen?
Abhänigkeiten und fehlendes Know-How bei der Schlüsseltechnologie mit der höchsten Marge im Automobilbau des nächsten Jahrzehnts sind vielleicht heute noch kein Beinbruch, aber in den 30er Jahren ein Genickbruch für den Automobilstandort Deutschland.
25.08.2026 - 12:30 Uhr
Zitat von 0711-Biker
Sorry, wenn ich dir zu nahe trete, aber du hast mit Sicherheit keinen technischen Beruf, geschweige denn einen im Umfeld der Automobilindustrie
Sorry, wenn ich dir zu nahe trete, aber du hast mit Sicherheit keinen technischen Beruf, geschweige denn einen im Umfeld der Automobilindustrie
zumindest etwas 😉
Wer die Grundtechnik nicht beherrscht, gibt den Takt nicht vor. Rennt immer hinterher. Und bleibt am Ende auf der Strecke.
Galt ja auch bis jetzt umgekehrt, oder? Verbrenner konnten die Chinesen bisher nicht...
Und vom Rumgestümpere in Sachen "Software" hab ich da noch gar nicht angefangen 😁 Was kostet Cariad und Rivian den Aktionär bisher?
Man kann sich das schönreden oder besser schönsaufen. Das haben die Briten unter Thatcher auch gemacht. Heute sind deren Marken nur noch Labels anderer Konzerne aus dem Ausland.
Aber das, was da auf das Autoland Deutschland zurollt, ist selbstverschuldet. Aber leider nicht von den Grünen.
25.08.2026 - 12:39 Uhr
Zitat von Horster_Schwabe
zumindest etwas 😉
Wer die Grundtechnik nicht beherrscht, gibt den Takt nicht vor. Rennt immer hinterher. Und bleibt am Ende auf der Strecke.
Galt ja auch bis jetzt umgekehrt, oder? Verbrenner konnten die Chinesen bisher nicht...
Und vom Rumgestümpere in Sachen "Software" hab ich da noch gar nicht angefangen 😁 Was kostet Cariad und Rivian den Aktionär bisher?
Man kann sich das schönreden oder besser schönsaufen. Das haben die Briten unter Thatcher auch gemacht. Heute sind deren Marken nur noch Labels anderer Konzerne aus dem Ausland.
Aber das, was da auf das Autoland Deutschland zurollt, ist selbstverschuldet. Aber leider nicht von den Grünen.
Zitat von 0711-Biker
Sorry, wenn ich dir zu nahe trete, aber du hast mit Sicherheit keinen technischen Beruf, geschweige denn einen im Umfeld der Automobilindustrie
Sorry, wenn ich dir zu nahe trete, aber du hast mit Sicherheit keinen technischen Beruf, geschweige denn einen im Umfeld der Automobilindustrie
zumindest etwas 😉
Wer die Grundtechnik nicht beherrscht, gibt den Takt nicht vor. Rennt immer hinterher. Und bleibt am Ende auf der Strecke.
Galt ja auch bis jetzt umgekehrt, oder? Verbrenner konnten die Chinesen bisher nicht...
Und vom Rumgestümpere in Sachen "Software" hab ich da noch gar nicht angefangen 😁 Was kostet Cariad und Rivian den Aktionär bisher?
Man kann sich das schönreden oder besser schönsaufen. Das haben die Briten unter Thatcher auch gemacht. Heute sind deren Marken nur noch Labels anderer Konzerne aus dem Ausland.
Aber das, was da auf das Autoland Deutschland zurollt, ist selbstverschuldet. Aber leider nicht von den Grünen.
Du haust zu einem Thema irgendwas absurdes und vollkommen faktenfreies raus. Dann kommt ne Antwort zum Thema. Daraufhin wirfst du alles in einen Topf, von Software über Politik, verbunden mit Aussagen, die keiner getätigt hat, "Schönreden blabla", dazu etwas Stammtisch "Gestümpere" und random Vergleiche von irgendwoher und annodazumal "Thatcher etv" und massenhaft whataboutism. Das muss man in so einem kurzen Beitrag erstmal hinbekommen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von 0711-Biker am 25.08.2026 um 12:41 Uhr bearbeitet
25.08.2026 - 12:49 Uhr
Zitat von Polanski
Ich möchte dir auch nicht zu nahe treten, aber mit welchem Wissen hast du dir diesen Fehlschluss zusammengesponnen?
Abhänigkeiten und fehlendes Know-How bei der Schlüsseltechnologie mit der höchsten Marge im Automobilbau des nächsten Jahrzehnts sind vielleicht heute noch kein Beinbruch, aber in den 30er Jahren ein Genickbruch für den Automobilstandort Deutschland.
Zitat von 0711-Biker
Sorry, wenn ich dir zu nahe trete, aber du hast mit Sicherheit keinen technischen Beruf, geschweige denn einen im Umfeld der Automobilindustrie.
Der Fehler war der Versuch mit einer europäischen Zellfertigung der asiatischen Konkurrenz zu machen.
Cellforce, Northvolt, Varta etc sind zig Milliarden schwere Fehlentscheidungen, die der Branche fast das Genick gebrochen haben und die noch Jahre nachwirken.
Hinzu kommen verschwendete Steuergelder en masse.
Zitat von Horster_Schwabe
😐️
Der Volkswagen-Konzern hat im Zeitraum von 2000 bis 2025 einen aufsummierten Nettogewinn (Jahresüberschuss nach Steuern) von insgesamt rund 200 Milliarden Euro erzielt.
Wenn du da noch den Dieselskandal und weitere schwachsinnige Ideen der Vorstände in dem Zeitraum aufaddierst, dürftest du Richtung 300 Mrd Euro kommen.
Das war schon ne Gelddruckmaschine, aber wenn die Hauptaktionäre "krumme" Dinge machen und nicht auf einen Cent Dividende verzichten können bzw. wollen, kommt das am Ende raus.
Stakeholder vs. shareholder.
Der Kardinalsfehler von VW und Daimler war die Entscheidung, die Zellen in Asien zu kaufen. Weil? Billiger. Und wer billig kauft, kauft 2 Mal und ist am Ende pleite, wenn er das permanent macht.
😐️
Der Volkswagen-Konzern hat im Zeitraum von 2000 bis 2025 einen aufsummierten Nettogewinn (Jahresüberschuss nach Steuern) von insgesamt rund 200 Milliarden Euro erzielt.
Wenn du da noch den Dieselskandal und weitere schwachsinnige Ideen der Vorstände in dem Zeitraum aufaddierst, dürftest du Richtung 300 Mrd Euro kommen.
Das war schon ne Gelddruckmaschine, aber wenn die Hauptaktionäre "krumme" Dinge machen und nicht auf einen Cent Dividende verzichten können bzw. wollen, kommt das am Ende raus.
Stakeholder vs. shareholder.
Der Kardinalsfehler von VW und Daimler war die Entscheidung, die Zellen in Asien zu kaufen. Weil? Billiger. Und wer billig kauft, kauft 2 Mal und ist am Ende pleite, wenn er das permanent macht.
Sorry, wenn ich dir zu nahe trete, aber du hast mit Sicherheit keinen technischen Beruf, geschweige denn einen im Umfeld der Automobilindustrie.
Der Fehler war der Versuch mit einer europäischen Zellfertigung der asiatischen Konkurrenz zu machen.
Cellforce, Northvolt, Varta etc sind zig Milliarden schwere Fehlentscheidungen, die der Branche fast das Genick gebrochen haben und die noch Jahre nachwirken.
Hinzu kommen verschwendete Steuergelder en masse.
Ich möchte dir auch nicht zu nahe treten, aber mit welchem Wissen hast du dir diesen Fehlschluss zusammengesponnen?
Abhänigkeiten und fehlendes Know-How bei der Schlüsseltechnologie mit der höchsten Marge im Automobilbau des nächsten Jahrzehnts sind vielleicht heute noch kein Beinbruch, aber in den 30er Jahren ein Genickbruch für den Automobilstandort Deutschland.
Beschäftige dich doch einfach mit dem Thema. Die vielen Insolvenzen im Bereich europäischer Zellfertigung sind nicht gesponnen.
Es wird in absehbarer Zeit keine konkurrenzfähige Zellfertigung in Europa geben.
Ob das am Ende der Genickbruch für die hiesige Automobilindustrie ist werden wir sehen.
Definitiv wird sie es nicht überleben, weiter zig Milliarden in die Entwicklung und Produktion von Zellen zu stecken. Kein Kunde zahlt Unsummen mehr für ein Auto, weil die Batterie von hier kommt.
25.08.2026 - 12:50 Uhr
Das war die kurze Version, wie ein einst stolzes Autoland dank zig Fehlentscheidungen von Managern gegen die Wand fährt, mit Beispiel aus der Historie, wie das enden wird.
Und faktenfrei? Ich bitte dich...was war da jetzt genau faktenfrei?
Und übrigens ist das ja nicht meine exklusive Meinung....da gibts genug richtige Fachleute, die es ähnlich sehen. Außer Dudenhöfer, aber der ist ja eh kein Experte mehr.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Horster_Schwabe am 25.08.2026 um 12:51 Uhr bearbeitet
25.08.2026 - 13:13 Uhr
Zitat von 0711-Biker
Beschäftige dich doch einfach mit dem Thema.
Beschäftige dich doch einfach mit dem Thema.
Mir zu sagen, ich solle mich doch einfach mal mit dem Thema beschäftigen finde ich ziemlich lustig. Ich beschäftige mich weit mehr mit "dem Thema" als es sinnvoll ist. Aber vielleicht beschäftigen wir uns mit verschiedenen Aspekten des Themas und sehen es aus einer völlig anderen Perspektive.
Was wir in Deutschland gut können ist Grundlagenforschung und die Entwicklung von Prototypen. Was uns langfristig völlig abgehen wird ist die Wertschöpfung für dieses eine Bauteil eines Autos der Zukunft, von dem wir völlig abhängig sind. Wenn wir das nicht ändern, dann wird der Autobau in Deutschland dasselbe Schicksal erleiden wie die großen Deutschen Namen wie Grundig, Telefunken, Blaupunkt und Loewe. Der wirtschaftliche Schaden ist weit größer als die paar Firmen, die du aufgelistet hat, die man hat teilweise auch hat fallen lassen, weil eben keine Weitsicht in den Unternehmen vorhanden ist. In Deutschland arbeitet der Top-Manager für den Quartalsbericht und die Bonuszahlungen am Jahresende. In China arbeiten die Top-Manager gegen Konkurrenten, die ihre Wirtschaftlichkeit an wissenschaftlichen ausgearbeiteten Zielkorridoren im Horizont von 5 Jahren ausgebreitet werden (jeder der im weiteren Verlauf mit dem Populismusbegriff "Planwirtschaft" argumentiert disqualifiziert sich als Ahnungsloser).
Und im nächsten Schritt wird darunter der Maschinenbau leiden, das Herzstück der deutschen Ingenueurskunst. Denn wer keine Zellfabrik hat, der entwickelt und baut auch keine Maschinen für die Produktion von Zellen. Und wer die Maschine für den chinesischen Markt baut, der wird heute noch seine Quartalsberichte erfüllt bekommen, aber in paar Jahren schon dumm aus der Wäsche gucken, wie teile der Wirtschaft, die das heute schon zu spüren bekommen: "Die Erste Maschine wird in Deutschland gekauft, die zweite Maschine wird in China für den eigenen Markt gebaut, die dritte Maschine wird in China gebaut und nach Deutschland verkauft."
25.08.2026 - 13:22 Uhr
Passiert aktuell nicht das was Ende der 90er und in den 00er Jahren in China passiert ist? Die Chinesen zwangen die europäischen Automobilhersteller in Join Ventures, um am Technologietransfer beteiligt zu sein. Nun ist es umgekehrt. Chinesische Batteriehersteller bauen Werke in Ungarn, Spanien und Portugal und der europäische Industrial Accelerator Act sieht vor, dass nun wir Europäer von dem Technologietransfer profitieren. Oder etwa nicht?
Könnte diese Maßnahme hilfreich sein?
https://commission.europa.eu/topics/competitiveness/green-deal-industrial-plan/european-critical-raw-materials-act_de
Zitat von Polanski
Was uns langfristig völlig abgehen wird ist die Wertschöpfung für dieses eine Bauteil eines Autos der Zukunft, von dem wir völlig abhängig sind.
Was uns langfristig völlig abgehen wird ist die Wertschöpfung für dieses eine Bauteil eines Autos der Zukunft, von dem wir völlig abhängig sind.
Könnte diese Maßnahme hilfreich sein?
https://commission.europa.eu/topics/competitiveness/green-deal-industrial-plan/european-critical-raw-materials-act_de
Dieser Beitrag wurde zuletzt von filipe19 am 25.08.2026 um 13:27 Uhr bearbeitet
25.08.2026 - 13:28 Uhr
Zitat von Polanski
Mir zu sagen, ich solle mich doch einfach mal mit dem Thema beschäftigen finde ich ziemlich lustig. Ich beschäftige mich weit mehr mit "dem Thema" als es sinnvoll ist. Aber vielleicht beschäftigen wir uns mit verschiedenen Aspekten des Themas und sehen es aus einer völlig anderen Perspektive.
Was wir in Deutschland gut können ist Grundlagenforschung und die Entwicklung von Prototypen. Was uns langfristig völlig abgehen wird ist die Wertschöpfung für dieses eine Bauteil eines Autos der Zukunft, von dem wir völlig abhängig sind. Wenn wir das nicht ändern, dann wird der Autobau in Deutschland dasselbe Schicksal erleiden wie die großen Deutschen Namen wie Grundig, Telefunken, Blaupunkt und Loewe. Der wirtschaftliche Schaden ist weit größer als die paar Firmen, die du aufgelistet hat, die man hat teilweise auch hat fallen lassen, weil eben keine Weitsicht in den Unternehmen vorhanden ist. In Deutschland arbeitet der Top-Manager für den Quartalsbericht und die Bonuszahlungen am Jahresende. In China arbeiten die Top-Manager gegen Konkurrenten, die ihre Wirtschaftlichkeit an wissenschaftlichen ausgearbeiteten Zielkorridoren im Horizont von 5 Jahren ausgebreitet werden (jeder der im weiteren Verlauf mit dem Populismusbegriff "Planwirtschaft" argumentiert disqualifiziert sich als Ahnungsloser).
Und im nächsten Schritt wird darunter der Maschinenbau leiden, das Herzstück der deutschen Ingenueurskunst. Denn wer keine Zellfabrik hat, der entwickelt und baut auch keine Maschinen für die Produktion von Zellen. Und wer die Maschine für den chinesischen Markt baut, der wird heute noch seine Quartalsberichte erfüllt bekommen, aber in paar Jahren schon dumm aus der Wäsche gucken, wie teile der Wirtschaft, die das heute schon zu spüren bekommen: "Die Erste Maschine wird in Deutschland gekauft, die zweite Maschine wird in China für den eigenen Markt gebaut, die dritte Maschine wird in China gebaut und nach Deutschland verkauft."
Mir zu sagen, ich solle mich doch einfach mal mit dem Thema beschäftigen finde ich ziemlich lustig. Ich beschäftige mich weit mehr mit "dem Thema" als es sinnvoll ist. Aber vielleicht beschäftigen wir uns mit verschiedenen Aspekten des Themas und sehen es aus einer völlig anderen Perspektive.
Was wir in Deutschland gut können ist Grundlagenforschung und die Entwicklung von Prototypen. Was uns langfristig völlig abgehen wird ist die Wertschöpfung für dieses eine Bauteil eines Autos der Zukunft, von dem wir völlig abhängig sind. Wenn wir das nicht ändern, dann wird der Autobau in Deutschland dasselbe Schicksal erleiden wie die großen Deutschen Namen wie Grundig, Telefunken, Blaupunkt und Loewe. Der wirtschaftliche Schaden ist weit größer als die paar Firmen, die du aufgelistet hat, die man hat teilweise auch hat fallen lassen, weil eben keine Weitsicht in den Unternehmen vorhanden ist. In Deutschland arbeitet der Top-Manager für den Quartalsbericht und die Bonuszahlungen am Jahresende. In China arbeiten die Top-Manager gegen Konkurrenten, die ihre Wirtschaftlichkeit an wissenschaftlichen ausgearbeiteten Zielkorridoren im Horizont von 5 Jahren ausgebreitet werden (jeder der im weiteren Verlauf mit dem Populismusbegriff "Planwirtschaft" argumentiert disqualifiziert sich als Ahnungsloser).
Und im nächsten Schritt wird darunter der Maschinenbau leiden, das Herzstück der deutschen Ingenueurskunst. Denn wer keine Zellfabrik hat, der entwickelt und baut auch keine Maschinen für die Produktion von Zellen. Und wer die Maschine für den chinesischen Markt baut, der wird heute noch seine Quartalsberichte erfüllt bekommen, aber in paar Jahren schon dumm aus der Wäsche gucken, wie teile der Wirtschaft, die das heute schon zu spüren bekommen: "Die Erste Maschine wird in Deutschland gekauft, die zweite Maschine wird in China für den eigenen Markt gebaut, die dritte Maschine wird in China gebaut und nach Deutschland verkauft."
Oha, auch wenn ich deine Meinung nicht in allen Punkten teile, ist dein Beitrag fundiert.
Warum hast du dann meinen Beitrag über die vielen Insolvenzen in der europäischen Zellfertigung als Spinnerei abgetan. Das kann man schlecht leugnen. Isso.
Und natürlich wäre es toll, wenn wir in der Zellfertigung Weltmarktführer wären. Aber das ist halt ein unrealistischer Traum. Die Fertigung von Hochvoltbatterien für Kfz ist extrem energieintensiv und benötigt sehr viel Rohstoffe. Das winzige Europa hat hier auf allen Sektoren gravierende Nachteile im Vergleich zu China, das seit Jahrzehnten eine imperialistische Wirtschaftspolitik und auch eine rücksichtslose Ebergiepolitik betreibt. Rekorde in PV. Aber auch in Sachen Atom- und Kohlestrom.
Dieses Rennen war ungleich und wir haben es längst verloren.
Jetzt gilt es die absurden Kosten für die Batterien zu reduzieren. Auch im Sinne der Mobilitätswende. Und das wird nur über Importe gehen. Auch wenn es ein Träumchen wäre, wennes anders wäre. Aber dieses Pferd liegt längst tot im Graben. Man hat, ob politisch motiviert oder nicht, schon zu lange daran festgehalten.
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