NFL - The biggest and most thrilling league worldwide
14.03.2014 - 01:25 Uhr
28.04.2026 - 08:50 Uhr
Zitat von Ploppi76
Ich höre seinen Podcast schon lange und gerne. Er kommt für mich sympathisch rüber und ich finde ihn auch sehr ausgewogen und neutral gegenüber allen Teams - auch wenn ihm oft vorgeworfen wird, dass er einzelne Teams hatet...Er macht ja auch manchmal Draft-Rückblicke und gibt dann auch offen zu, wenn er irgendwo falsch lag. Dass er Dinge gut erklärt finde ich auch...
Zitat von HerrWB
Für mich recht komfortabel die Nr. 1 in Deutschland.
Er ist zwar manchmal ziemlich nerdig unterwegs, erklärt Dinge aber aus meiner Sicht recht nachvollziehbar und anschaulich.
Bzgl Draft ist er wie die meisten Experten: er hängt da sehr an seinem Board, kann aber durchaus auch je nach Team durchaus differenzieren. Und er verfolgt durchgehend den Positional-Value-Ansatz und bewertet in seinen Analysen der einzelnen Drafts das Big-Picture. (Z.B. Love an 3 zu einem Team im Rebuild - RB eher als letztes Puzzlestück und nicht als eines der ersten)
Zitat von rechengenie
Wie ist denn hier eigentlich das Stimmungsbild zu Adrian Franke?
Gut? Schlecht? Manchmal ok, manchmal nicht?
Hab bei ihm oft das Gefühl, dass er extrem viel Ahnung hat aber vieles immer im Vakuum betrachtet bzw. sehr theoretisch. Jetzt auch im Zuge des Drafts wieder.
Wie ist denn hier eigentlich das Stimmungsbild zu Adrian Franke?
Gut? Schlecht? Manchmal ok, manchmal nicht?
Hab bei ihm oft das Gefühl, dass er extrem viel Ahnung hat aber vieles immer im Vakuum betrachtet bzw. sehr theoretisch. Jetzt auch im Zuge des Drafts wieder.
Für mich recht komfortabel die Nr. 1 in Deutschland.
Er ist zwar manchmal ziemlich nerdig unterwegs, erklärt Dinge aber aus meiner Sicht recht nachvollziehbar und anschaulich.
Bzgl Draft ist er wie die meisten Experten: er hängt da sehr an seinem Board, kann aber durchaus auch je nach Team durchaus differenzieren. Und er verfolgt durchgehend den Positional-Value-Ansatz und bewertet in seinen Analysen der einzelnen Drafts das Big-Picture. (Z.B. Love an 3 zu einem Team im Rebuild - RB eher als letztes Puzzlestück und nicht als eines der ersten)
Ich höre seinen Podcast schon lange und gerne. Er kommt für mich sympathisch rüber und ich finde ihn auch sehr ausgewogen und neutral gegenüber allen Teams - auch wenn ihm oft vorgeworfen wird, dass er einzelne Teams hatet...Er macht ja auch manchmal Draft-Rückblicke und gibt dann auch offen zu, wenn er irgendwo falsch lag. Dass er Dinge gut erklärt finde ich auch...
Da gehe ich 100% mit. Für mich auch die erste Instanz in Deutschland. DownSetTalk und Fokus Football (und aus Gründen Packers Germany 😉 ) sind die Podcasts, die ich eigentlich nie verpasse. Finde alle sehr angenehm, sehr gut recherchiert und sympathisch. Speziell Frankes Bigboard ist ja in Deutschland DIE Quelle auf die sich gefühlt alle anderen beziehen...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von nb4fcb am 28.04.2026 um 08:51 Uhr bearbeitet
28.04.2026 - 09:41 Uhr
Zitat von nb4fcb
Da gehe ich 100% mit. Für mich auch die erste Instanz in Deutschland. DownSetTalk und Fokus Football (und aus Gründen Packers Germany 😉 ) sind die Podcasts, die ich eigentlich nie verpasse. Finde alle sehr angenehm, sehr gut recherchiert und sympathisch. Speziell Frankes Bigboard ist ja in Deutschland DIE Quelle auf die sich gefühlt alle anderen beziehen...
Zitat von Ploppi76
Ich höre seinen Podcast schon lange und gerne. Er kommt für mich sympathisch rüber und ich finde ihn auch sehr ausgewogen und neutral gegenüber allen Teams - auch wenn ihm oft vorgeworfen wird, dass er einzelne Teams hatet...Er macht ja auch manchmal Draft-Rückblicke und gibt dann auch offen zu, wenn er irgendwo falsch lag. Dass er Dinge gut erklärt finde ich auch...
Zitat von HerrWB
Für mich recht komfortabel die Nr. 1 in Deutschland.
Er ist zwar manchmal ziemlich nerdig unterwegs, erklärt Dinge aber aus meiner Sicht recht nachvollziehbar und anschaulich.
Bzgl Draft ist er wie die meisten Experten: er hängt da sehr an seinem Board, kann aber durchaus auch je nach Team durchaus differenzieren. Und er verfolgt durchgehend den Positional-Value-Ansatz und bewertet in seinen Analysen der einzelnen Drafts das Big-Picture. (Z.B. Love an 3 zu einem Team im Rebuild - RB eher als letztes Puzzlestück und nicht als eines der ersten)
Zitat von rechengenie
Wie ist denn hier eigentlich das Stimmungsbild zu Adrian Franke?
Gut? Schlecht? Manchmal ok, manchmal nicht?
Hab bei ihm oft das Gefühl, dass er extrem viel Ahnung hat aber vieles immer im Vakuum betrachtet bzw. sehr theoretisch. Jetzt auch im Zuge des Drafts wieder.
Wie ist denn hier eigentlich das Stimmungsbild zu Adrian Franke?
Gut? Schlecht? Manchmal ok, manchmal nicht?
Hab bei ihm oft das Gefühl, dass er extrem viel Ahnung hat aber vieles immer im Vakuum betrachtet bzw. sehr theoretisch. Jetzt auch im Zuge des Drafts wieder.
Für mich recht komfortabel die Nr. 1 in Deutschland.
Er ist zwar manchmal ziemlich nerdig unterwegs, erklärt Dinge aber aus meiner Sicht recht nachvollziehbar und anschaulich.
Bzgl Draft ist er wie die meisten Experten: er hängt da sehr an seinem Board, kann aber durchaus auch je nach Team durchaus differenzieren. Und er verfolgt durchgehend den Positional-Value-Ansatz und bewertet in seinen Analysen der einzelnen Drafts das Big-Picture. (Z.B. Love an 3 zu einem Team im Rebuild - RB eher als letztes Puzzlestück und nicht als eines der ersten)
Ich höre seinen Podcast schon lange und gerne. Er kommt für mich sympathisch rüber und ich finde ihn auch sehr ausgewogen und neutral gegenüber allen Teams - auch wenn ihm oft vorgeworfen wird, dass er einzelne Teams hatet...Er macht ja auch manchmal Draft-Rückblicke und gibt dann auch offen zu, wenn er irgendwo falsch lag. Dass er Dinge gut erklärt finde ich auch...
Da gehe ich 100% mit. Für mich auch die erste Instanz in Deutschland. DownSetTalk und Fokus Football (und aus Gründen Packers Germany 😉 ) sind die Podcasts, die ich eigentlich nie verpasse. Finde alle sehr angenehm, sehr gut recherchiert und sympathisch. Speziell Frankes Bigboard ist ja in Deutschland DIE Quelle auf die sich gefühlt alle anderen beziehen...
Ich muss persönlich sagen, dass ich ihn nicht mag.
Ich lese ihn ab und an, und kann auch nicht sagen, dass ich seine Analysen schlecht begründet finde o.ä., er macht da schon sehr viel richtig in ner deutschen "Experten"-Landschaft, die ansonsten imo sehr brach liegt.
Aber hören kann ich ihn nicht. Er ist mir da zu sehr bewusst, dass er als führender Experte angesehen wird, und ich empfinde seine Art als anstrengend und teilweise arrogant, auch auf Twitter.
Dennoch ist er für mich meilenweit vor den anderen deutschen Podcasts, wenn ich da an dieses Witzeduo von Esume und Werner denke, macht er schon vieles richtig.
Zum Hören bleib ich bei den amerikanischen Podcasts.
28.04.2026 - 10:04 Uhr
Höre und lese sehr wenige deutsche Inhalte, aber immer wenn ich es tue, bin ich danach eher enttäuscht, da mir da (v.a. bei Franke) die eigene Agenda zu sehr in den Fokus gerückt wird.
Mein letzter Berührungspunkt: der Mock-Draft von Fokus Football mit Adrian Franke. In diesem Mock ging Jeremiyah Love an 17(!) nach einem Uptrade(!) zu den Cowboys(!). Alles an diesem Szenario ist wirklich völlig wild, aber die anwesenden Experten waren sich darin einig, dass ab dieser Stlle im Draft so langsam die Range anfängt, in der man einen RB wegen des Positional Values dann mal picken kann. Das ist grundsätzlich und gerade auch in Bezug auf den diesjährigen Draft völlig absurd. Für mich aber ein passendes Beispiel, warum ich dann doch deutlich lieber bei den englischsprachigen Formaten bleibe. Dort hab ich glaube ich keinen einzigen Mock gesehen, in dem Love aus den Top10 gefallen ist und (auch wenn ich den Value an 3 bei den Cardinals auch nicht mag) das waren dann doch die deutlich realsitischeren Annahmen.
Mein letzter Berührungspunkt: der Mock-Draft von Fokus Football mit Adrian Franke. In diesem Mock ging Jeremiyah Love an 17(!) nach einem Uptrade(!) zu den Cowboys(!). Alles an diesem Szenario ist wirklich völlig wild, aber die anwesenden Experten waren sich darin einig, dass ab dieser Stlle im Draft so langsam die Range anfängt, in der man einen RB wegen des Positional Values dann mal picken kann. Das ist grundsätzlich und gerade auch in Bezug auf den diesjährigen Draft völlig absurd. Für mich aber ein passendes Beispiel, warum ich dann doch deutlich lieber bei den englischsprachigen Formaten bleibe. Dort hab ich glaube ich keinen einzigen Mock gesehen, in dem Love aus den Top10 gefallen ist und (auch wenn ich den Value an 3 bei den Cardinals auch nicht mag) das waren dann doch die deutlich realsitischeren Annahmen.
28.04.2026 - 10:54 Uhr
Zitat von wacken
Höre und lese sehr wenige deutsche Inhalte, aber immer wenn ich es tue, bin ich danach eher enttäuscht, da mir da (v.a. bei Franke) die eigene Agenda zu sehr in den Fokus gerückt wird.
Mein letzter Berührungspunkt: der Mock-Draft von Fokus Football mit Adrian Franke. In diesem Mock ging Jeremiyah Love an 17(!) nach einem Uptrade(!) zu den Cowboys(!). Alles an diesem Szenario ist wirklich völlig wild, aber die anwesenden Experten waren sich darin einig, dass ab dieser Stlle im Draft so langsam die Range anfängt, in der man einen RB wegen des Positional Values dann mal picken kann. Das ist grundsätzlich und gerade auch in Bezug auf den diesjährigen Draft völlig absurd. Für mich aber ein passendes Beispiel, warum ich dann doch deutlich lieber bei den englischsprachigen Formaten bleibe. Dort hab ich glaube ich keinen einzigen Mock gesehen, in dem Love aus den Top10 gefallen ist und (auch wenn ich den Value an 3 bei den Cardinals auch nicht mag) das waren dann doch die deutlich realsitischeren Annahmen.
Höre und lese sehr wenige deutsche Inhalte, aber immer wenn ich es tue, bin ich danach eher enttäuscht, da mir da (v.a. bei Franke) die eigene Agenda zu sehr in den Fokus gerückt wird.
Mein letzter Berührungspunkt: der Mock-Draft von Fokus Football mit Adrian Franke. In diesem Mock ging Jeremiyah Love an 17(!) nach einem Uptrade(!) zu den Cowboys(!). Alles an diesem Szenario ist wirklich völlig wild, aber die anwesenden Experten waren sich darin einig, dass ab dieser Stlle im Draft so langsam die Range anfängt, in der man einen RB wegen des Positional Values dann mal picken kann. Das ist grundsätzlich und gerade auch in Bezug auf den diesjährigen Draft völlig absurd. Für mich aber ein passendes Beispiel, warum ich dann doch deutlich lieber bei den englischsprachigen Formaten bleibe. Dort hab ich glaube ich keinen einzigen Mock gesehen, in dem Love aus den Top10 gefallen ist und (auch wenn ich den Value an 3 bei den Cardinals auch nicht mag) das waren dann doch die deutlich realsitischeren Annahmen.
Ich persönlich glaube, dass dieser Positional-Value-Ansatz etwas aus der Zeit gefallen ist. Dies hat für mich dieser Draft eindeutig gezeigt.
- ein RB an #3
- ein LB an #7
- ein SAF an #11
Dieser Beitrag wurde zuletzt von roterTom am 28.04.2026 um 10:54 Uhr bearbeitet
28.04.2026 - 11:01 Uhr
Zitat von wacken
Höre und lese sehr wenige deutsche Inhalte, aber immer wenn ich es tue, bin ich danach eher enttäuscht, da mir da (v.a. bei Franke) die eigene Agenda zu sehr in den Fokus gerückt wird.
Mein letzter Berührungspunkt: der Mock-Draft von Fokus Football mit Adrian Franke. In diesem Mock ging Jeremiyah Love an 17(!) nach einem Uptrade(!) zu den Cowboys(!). Alles an diesem Szenario ist wirklich völlig wild, aber die anwesenden Experten waren sich darin einig, dass ab dieser Stlle im Draft so langsam die Range anfängt, in der man einen RB wegen des Positional Values dann mal picken kann. Das ist grundsätzlich und gerade auch in Bezug auf den diesjährigen Draft völlig absurd. Für mich aber ein passendes Beispiel, warum ich dann doch deutlich lieber bei den englischsprachigen Formaten bleibe. Dort hab ich glaube ich keinen einzigen Mock gesehen, in dem Love aus den Top10 gefallen ist und (auch wenn ich den Value an 3 bei den Cardinals auch nicht mag) das waren dann doch die deutlich realsitischeren Annahmen.
Höre und lese sehr wenige deutsche Inhalte, aber immer wenn ich es tue, bin ich danach eher enttäuscht, da mir da (v.a. bei Franke) die eigene Agenda zu sehr in den Fokus gerückt wird.
Mein letzter Berührungspunkt: der Mock-Draft von Fokus Football mit Adrian Franke. In diesem Mock ging Jeremiyah Love an 17(!) nach einem Uptrade(!) zu den Cowboys(!). Alles an diesem Szenario ist wirklich völlig wild, aber die anwesenden Experten waren sich darin einig, dass ab dieser Stlle im Draft so langsam die Range anfängt, in der man einen RB wegen des Positional Values dann mal picken kann. Das ist grundsätzlich und gerade auch in Bezug auf den diesjährigen Draft völlig absurd. Für mich aber ein passendes Beispiel, warum ich dann doch deutlich lieber bei den englischsprachigen Formaten bleibe. Dort hab ich glaube ich keinen einzigen Mock gesehen, in dem Love aus den Top10 gefallen ist und (auch wenn ich den Value an 3 bei den Cardinals auch nicht mag) das waren dann doch die deutlich realsitischeren Annahmen.
Hast du Empfehlungen für englischsprachige Podcasts? Ich habe schon öfter in The Athletic Football Show reingehört, bin dort aber sehr in der Vikings-Bubble gefangen.
In der Saison höre ich ausschließlich Down, Set, Talk und teilweise Fokus Football. Pre Draft kann ich die Sofa QBs von Sportradio 360 mit Andreas Renner und Christian Schimmel empfehlen. Es gibt eine reine Analyse der Prospects ohne viel Schnickschnack.
28.04.2026 - 11:39 Uhr
Zitat von roterTom
Ich persönlich glaube, dass dieser Positional-Value-Ansatz etwas aus der Zeit gefallen ist. Dies hat für mich dieser Draft eindeutig gezeigt.
- ein RB an #3
- ein LB an #7
- ein SAF an #11
Ich persönlich glaube, dass dieser Positional-Value-Ansatz etwas aus der Zeit gefallen ist. Dies hat für mich dieser Draft eindeutig gezeigt.
- ein RB an #3
- ein LB an #7
- ein SAF an #11
Absolut und das unterstreicht auch die Absurdität dieses Mock Drafts...
Ich glaube das liegt an der immer verrückter werdenden Athletik der Drafts. Sieht man ja an den Combine-Ergebnissen der letzten Jahre. Ein Love ist eben kein reiner RB, den kannst auch problemlos anwerfen und der läuft die Routen. Styles ist eh ein irrer Typ (körperlich) und viele sehen ihn als "Parsons-Prospect" - also auch als Hybrid. Nach solchen Spielern lecken sich zurecht alle die Finger.
Also ja, das hätte ein Franke als absoluter Experte erkennen müssen. 😇
28.04.2026 - 11:43 Uhr
Ich mag Adrian Franke und lese mir auch gerne seine Kolumnen beim Kicker durch. Würde ihn auch gerne gelegentlich mal bei RTL im Free-TV sehen, aber dort scheint die "Bromance"-Crew mit Esume und Werner das Aushängeschild zu sein. Ich höre den beiden auch gerne mal zu, hat auch etwas Unterhaltsames, auch wenn es gelegentlich etwas wirr und "zu" albern wird. Höre auch deren Podcast, weil es etwas kurzweiliger ist als "Down, Set, Talk", den ich grundsätzlich aber auch in Ordnung finde.
Mich hat bei der ersten Draft-Runde Donnerstagnacht bei "Nitro" jedoch etwas gestört, wie sehr dort Jan Weinreich über den Mund gefahren wurde und die "Bromance"-Crew (inkl. Edebali) da ihre Aussagen und Meinungen für die einzig richtigen hielten und Weinreich teilweise nicht mal ausreden durfte. Vor allem Björn Werner wirkte für mich nicht so gut drauf muss ich sagen. Fand ich schade.
Noch kurz mein Recap auf meinen Mock-Draft für die Panthers:
Meine Picks:
#19 Kenyon Sadiq, TE -> ging an 16 zu den Jets
#51 Malachi Lawrence, Edge -> ging an 23 zu den Cowboys
#83 Treydan Stukes, S, Arizona -> ging an 38 zu den Raiders
Da alle drei Spieler jeweils vor dem Pick vom Board gingen und mir niemand das Gegenteil beweisen kann, gehe ich davon aus, dass die Panthers bei Verfügbarkeit der Spieler natürlich genau so wie ich gepickt hätten. 😎😅
Ausgewählt haben die Panthers:
#19 Monroe Freeling, OT -> ging bei uns an 6 zu den Browns
#49 Lee Hunter, DT -> ging bei uns an 38 zu den Ravens
#83 Chris Brazzell II, WR -> ging bei uns 34 zu den Chiefs
Erster Eindruck: drei ganz andere Positionsgruppen als von mir adressiert. Und trotzdem kann ich auch mit allen drei Picks gut leben. Die Aussagen der Panthers vor dem Draft deuteten darauf hin, in der ersten Runde den BPA zu wählen. Und Freeling macht da schon Sinn in meinen Augen. In Runde 2 wurde es dann ein DT statt ein Edge-Rusher, aber grundsätzlich sind die beiden Verstärkungen der Lines auch sinnvoll. Und mit Brazzell als WR wurde es dann auch eine andere Pass-Catching-Option als Sadiq, aber eben eine neue Anspielstation für Young.
Die Grades für den Draft der Panthers sind überwiegend im A-/B+ Bereich, klingt also vielversprechend. Und meine drei gepickten Spieler werde ich die Saison über auch im Auge behalten.
Mich hat bei der ersten Draft-Runde Donnerstagnacht bei "Nitro" jedoch etwas gestört, wie sehr dort Jan Weinreich über den Mund gefahren wurde und die "Bromance"-Crew (inkl. Edebali) da ihre Aussagen und Meinungen für die einzig richtigen hielten und Weinreich teilweise nicht mal ausreden durfte. Vor allem Björn Werner wirkte für mich nicht so gut drauf muss ich sagen. Fand ich schade.
Noch kurz mein Recap auf meinen Mock-Draft für die Panthers:
Meine Picks:
#19 Kenyon Sadiq, TE -> ging an 16 zu den Jets
#51 Malachi Lawrence, Edge -> ging an 23 zu den Cowboys
#83 Treydan Stukes, S, Arizona -> ging an 38 zu den Raiders
Da alle drei Spieler jeweils vor dem Pick vom Board gingen und mir niemand das Gegenteil beweisen kann, gehe ich davon aus, dass die Panthers bei Verfügbarkeit der Spieler natürlich genau so wie ich gepickt hätten. 😎😅
Ausgewählt haben die Panthers:
#19 Monroe Freeling, OT -> ging bei uns an 6 zu den Browns
#49 Lee Hunter, DT -> ging bei uns an 38 zu den Ravens
#83 Chris Brazzell II, WR -> ging bei uns 34 zu den Chiefs
Erster Eindruck: drei ganz andere Positionsgruppen als von mir adressiert. Und trotzdem kann ich auch mit allen drei Picks gut leben. Die Aussagen der Panthers vor dem Draft deuteten darauf hin, in der ersten Runde den BPA zu wählen. Und Freeling macht da schon Sinn in meinen Augen. In Runde 2 wurde es dann ein DT statt ein Edge-Rusher, aber grundsätzlich sind die beiden Verstärkungen der Lines auch sinnvoll. Und mit Brazzell als WR wurde es dann auch eine andere Pass-Catching-Option als Sadiq, aber eben eine neue Anspielstation für Young.
Die Grades für den Draft der Panthers sind überwiegend im A-/B+ Bereich, klingt also vielversprechend. Und meine drei gepickten Spieler werde ich die Saison über auch im Auge behalten.
28.04.2026 - 12:45 Uhr
Zitat von wacken
Höre und lese sehr wenige deutsche Inhalte, aber immer wenn ich es tue, bin ich danach eher enttäuscht, da mir da (v.a. bei Franke) die eigene Agenda zu sehr in den Fokus gerückt wird.
Mein letzter Berührungspunkt: der Mock-Draft von Fokus Football mit Adrian Franke. In diesem Mock ging Jeremiyah Love an 17(!) nach einem Uptrade(!) zu den Cowboys(!). Alles an diesem Szenario ist wirklich völlig wild, aber die anwesenden Experten waren sich darin einig, dass ab dieser Stlle im Draft so langsam die Range anfängt, in der man einen RB wegen des Positional Values dann mal picken kann. Das ist grundsätzlich und gerade auch in Bezug auf den diesjährigen Draft völlig absurd. Für mich aber ein passendes Beispiel, warum ich dann doch deutlich lieber bei den englischsprachigen Formaten bleibe. Dort hab ich glaube ich keinen einzigen Mock gesehen, in dem Love aus den Top10 gefallen ist und (auch wenn ich den Value an 3 bei den Cardinals auch nicht mag) das waren dann doch die deutlich realsitischeren Annahmen.
Höre und lese sehr wenige deutsche Inhalte, aber immer wenn ich es tue, bin ich danach eher enttäuscht, da mir da (v.a. bei Franke) die eigene Agenda zu sehr in den Fokus gerückt wird.
Mein letzter Berührungspunkt: der Mock-Draft von Fokus Football mit Adrian Franke. In diesem Mock ging Jeremiyah Love an 17(!) nach einem Uptrade(!) zu den Cowboys(!). Alles an diesem Szenario ist wirklich völlig wild, aber die anwesenden Experten waren sich darin einig, dass ab dieser Stlle im Draft so langsam die Range anfängt, in der man einen RB wegen des Positional Values dann mal picken kann. Das ist grundsätzlich und gerade auch in Bezug auf den diesjährigen Draft völlig absurd. Für mich aber ein passendes Beispiel, warum ich dann doch deutlich lieber bei den englischsprachigen Formaten bleibe. Dort hab ich glaube ich keinen einzigen Mock gesehen, in dem Love aus den Top10 gefallen ist und (auch wenn ich den Value an 3 bei den Cardinals auch nicht mag) das waren dann doch die deutlich realsitischeren Annahmen.
Aber ist es deshalb richtig? Warum ist der Positional Value - Ansatz aus der Zeit gefallen?
Ein Top-Edge-Rusher kostet 40 Millionen im Jahr, Wide - Receiver 35 Millionen. Ein Top - Runningback 15 Mio? Keine Ahnung..
Wenn ich im Draft einen Top-Edge-Rusher drafte, spare ich während seines Rookie-Vertrages doch deutlich mehr Geld, als wenn ich einen Top-Runningback drafte. Warum soll das nicht mehr gelten? Das ist aufgrund des Cap-Space doch elementar.
Weiter sagt Adrian, dass es für ein schlechtes Team (das in den Top-Ten draftet) meist wenig Sinn macht, einen Runningback zu draften, weil der Rest schrott ist und ein Runningback allein (im Gegensatz zum QB oder für die Defense auch der Edge) das Team nicht auf ein neues Level hebt.
Also ich finde das überzeugend...
Natürlich gibt es immer auch noch andere Aspekte und manche Team brauchen halt auch mal wieder einen Superstar. Aber ob das dann eine schlaue langfristige Strategie ist, wage ich zu bezweifeln.
Time will tell...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ploppi76 am 28.04.2026 um 12:47 Uhr bearbeitet
28.04.2026 - 12:56 Uhr
Zitat von Ploppi76
Aber ist es deshalb richtig? Warum ist der Positional Value - Ansatz aus der Zeit gefallen?
Ein Top-Edge-Rusher kostet 40 Millionen im Jahr, Wide - Receiver 35 Millionen. Ein Top - Runningback 15 Mio? Keine Ahnung..
Wenn ich im Draft einen Top-Edge-Rusher drafte, spare ich während seines Rookie-Vertrages doch deutlich mehr Geld, als wenn ich einen Top-Runningback drafte. Warum soll das nicht mehr gelten? Das ist aufgrund des Cap-Space doch elementar.
Weiter sagt Adrian, dass es für ein schlechtes Team (das in den Top-Ten draftet) meist wenig Sinn macht, einen Runningback zu draften, weil der Rest schrott ist und ein Runningback allein (im Gegensatz zum QB oder für die Defense auch der Edge) das Team nicht auf ein neues Level hebt.
Also ich finde das überzeugend...
Natürlich gibt es immer auch noch andere Aspekte und manche Team brauchen halt auch mal wieder einen Superstar. Aber ob das dann eine schlaue langfristige Strategie ist, wage ich zu bezweifeln.
Time will tell...
Zitat von wacken
Höre und lese sehr wenige deutsche Inhalte, aber immer wenn ich es tue, bin ich danach eher enttäuscht, da mir da (v.a. bei Franke) die eigene Agenda zu sehr in den Fokus gerückt wird.
Mein letzter Berührungspunkt: der Mock-Draft von Fokus Football mit Adrian Franke. In diesem Mock ging Jeremiyah Love an 17(!) nach einem Uptrade(!) zu den Cowboys(!). Alles an diesem Szenario ist wirklich völlig wild, aber die anwesenden Experten waren sich darin einig, dass ab dieser Stlle im Draft so langsam die Range anfängt, in der man einen RB wegen des Positional Values dann mal picken kann. Das ist grundsätzlich und gerade auch in Bezug auf den diesjährigen Draft völlig absurd. Für mich aber ein passendes Beispiel, warum ich dann doch deutlich lieber bei den englischsprachigen Formaten bleibe. Dort hab ich glaube ich keinen einzigen Mock gesehen, in dem Love aus den Top10 gefallen ist und (auch wenn ich den Value an 3 bei den Cardinals auch nicht mag) das waren dann doch die deutlich realsitischeren Annahmen.
Höre und lese sehr wenige deutsche Inhalte, aber immer wenn ich es tue, bin ich danach eher enttäuscht, da mir da (v.a. bei Franke) die eigene Agenda zu sehr in den Fokus gerückt wird.
Mein letzter Berührungspunkt: der Mock-Draft von Fokus Football mit Adrian Franke. In diesem Mock ging Jeremiyah Love an 17(!) nach einem Uptrade(!) zu den Cowboys(!). Alles an diesem Szenario ist wirklich völlig wild, aber die anwesenden Experten waren sich darin einig, dass ab dieser Stlle im Draft so langsam die Range anfängt, in der man einen RB wegen des Positional Values dann mal picken kann. Das ist grundsätzlich und gerade auch in Bezug auf den diesjährigen Draft völlig absurd. Für mich aber ein passendes Beispiel, warum ich dann doch deutlich lieber bei den englischsprachigen Formaten bleibe. Dort hab ich glaube ich keinen einzigen Mock gesehen, in dem Love aus den Top10 gefallen ist und (auch wenn ich den Value an 3 bei den Cardinals auch nicht mag) das waren dann doch die deutlich realsitischeren Annahmen.
Aber ist es deshalb richtig? Warum ist der Positional Value - Ansatz aus der Zeit gefallen?
Ein Top-Edge-Rusher kostet 40 Millionen im Jahr, Wide - Receiver 35 Millionen. Ein Top - Runningback 15 Mio? Keine Ahnung..
Wenn ich im Draft einen Top-Edge-Rusher drafte, spare ich während seines Rookie-Vertrages doch deutlich mehr Geld, als wenn ich einen Top-Runningback drafte. Warum soll das nicht mehr gelten? Das ist aufgrund des Cap-Space doch elementar.
Weiter sagt Adrian, dass es für ein schlechtes Team (das in den Top-Ten draftet) meist wenig Sinn macht, einen Runningback zu draften, weil der Rest schrott ist und ein Runningback allein (im Gegensatz zum QB oder für die Defense auch der Edge) das Team nicht auf ein neues Level hebt.
Also ich finde das überzeugend...
Natürlich gibt es immer auch noch andere Aspekte und manche Team brauchen halt auch mal wieder einen Superstar. Aber ob das dann eine schlaue langfristige Strategie ist, wage ich zu bezweifeln.
Time will tell...
Ganz einfach: Es stellt halt nicht die Realität dar.
Jeder wusste, dass Love in den Top 5 geht, welchen Wert hat ein Mock, in dem man ihn an 17 nimmt?
Ich halte die Diskussion für sinnvoll, aber einen Mockdraft in der Weise halt wirklich für unsinnig.
28.04.2026 - 13:29 Uhr
Zitat von Ploppi76
Aber ist es deshalb richtig? Warum ist der Positional Value - Ansatz aus der Zeit gefallen?
Aber ist es deshalb richtig? Warum ist der Positional Value - Ansatz aus der Zeit gefallen?
Wer sagt denn, dass der Ansatz aus der Zeit gefallen ist? Running Back ist nach QB die Position, die historisch gesehen am häufigsten #1-Overall gepicket wurde. Das entscheidende ist aber, dass das letzte Mal über 30 Jahre her ist. Daran sieht man sowohl, wie sich der Sport verändert hat, aber v.a. auch, wie der Value der Position gefallen ist. Das bestrietet niemand. In der Zwischenzeit wurden haufenweise DE, WR oder OT #1 ausgewählt.
Es ging mir auch nie darum zu rechtfertigen, dass der Pick der Cardinals an #3 sinnvoll ist. Aber ganz im ernst - jeder der sich mit dem Sport beschäftigt, war sich doch zu 99% sicher, dass Love in den Top 10 geht. Wir reden über einen Spieler, der zu den ganz wenigen Blue-Chip-Playern des Jahrgangs zählt und vermutlich sogar der beste Athlet und Footballspieler der gesamten Class ist, wenn man die Position mal außen vor lässt. Da dann so auf dem Positional Value rumzureiten, um ein Fallen auf #17 zu rechtfertigen, ist für mich dann mehr Darstellungsbedüfrnis der eigenen Meinung, als ein realistischer Blick auf die Liga. Das hat die Realität ja auch überdeutlich gezeigt.
Gab es in den letzten Jahren RBs, die recht hoch gedraftet wurden und nicht so funktioniert haben? Klar. Wie auf jeder anderen Position auch. Aber wenn du die letzten Jahre redraften würdest, dann würden Spieler wie Bijan oder Gibbs mindestens genau so hoch gehen, wie sie in der Realität gedraftet wurden. Unabhängig vom Value und dem Vertrag. Weil sie einfach extrem gute Spieler sind und einem Team weit mehr geben, als nur den Ball zu laufen. Ich halte die Wahrscheinlichkeit, dass Love sich dieser Liste anschließt für recht hoch, glaube allerdings auch, dass seine Rookie-Season recht ernüchternd werden könnte, da sich die gegnerischen Teams extrem auf ihn fokussieren können und du das Spiel sicherlich lieber in die Händes des Starting-QBs geben wirst - wer auch immer das sein wird.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von wacken am 28.04.2026 um 13:31 Uhr bearbeitet
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.






