NFL - The biggest and most thrilling league worldwide
14.03.2014 - 01:25 Uhr
17.04.2014 - 17:43 Uhr
Zitat von Espada:
Ich beschäftige mich derzeit viel mit dem kommenden NFL-Draft.
Wie schätzt ihr die ganze Situation ein?
Clowney als 1st Overall oder wird es doch QB?
Welchen QB schätzt ihr aus der 2014 Class am stärksten ein und wieso?
Manziel, Bridgewater,Carr, Bortles haben alle schon gezeigt was sie drauf haben.
Jetzt würde mich mal eure Einschätzung dazu sehr interessieren!
Bei Clowney bin ich gespaltener Meinung, ob ich ihn an 1st overall picken würde oder nicht. Einerseits hat er natürlich bezüglich der Athletik alles was man als Pass Rusher braucht und das im Überschuss. Andererseits bestehen natürlich berechtigte Zweifel in den Bereichen Einstellung und Charakter. Der Kerl musste einfach noch nie wirklich hart für etwas arbeiten und das muss man als zuerst pickendes Team eben abwägen, wie ernst ihm der "Traum" vom erfolgreichen NFL-Spieler ist. Was das Risiko natürlich verringert ist, dass selbst wenn er nicht viel dafür arbeitet sein Spiel gegen den Run zu verbessern, er immer noch ein begnadeter Pass Rusher sein wird. Denke da wird sportlich vom starken Pass Rusher bis zum Elite-DE, der neue Maßstäbe auf seiner Position setzt, alles dabei sein wird. Deswegen wäre der einzige, den ich eventuell über ihm picken würde, OT Greg Robinson. Da kannst du schlichtweg rein gar nichts falsch machen und hast einfach einen überragenden LT über Jahre hinweg.
In Sachen QBs würde ich wahrscheinlich am ehesten noch Derek Carr nehmen. Aber einen Top 10 Pick wäre mir wohl keiner wirklich wert.
Ich beschäftige mich derzeit viel mit dem kommenden NFL-Draft.
Wie schätzt ihr die ganze Situation ein?
Clowney als 1st Overall oder wird es doch QB?
Welchen QB schätzt ihr aus der 2014 Class am stärksten ein und wieso?
Manziel, Bridgewater,Carr, Bortles haben alle schon gezeigt was sie drauf haben.
Jetzt würde mich mal eure Einschätzung dazu sehr interessieren!
Bei Clowney bin ich gespaltener Meinung, ob ich ihn an 1st overall picken würde oder nicht. Einerseits hat er natürlich bezüglich der Athletik alles was man als Pass Rusher braucht und das im Überschuss. Andererseits bestehen natürlich berechtigte Zweifel in den Bereichen Einstellung und Charakter. Der Kerl musste einfach noch nie wirklich hart für etwas arbeiten und das muss man als zuerst pickendes Team eben abwägen, wie ernst ihm der "Traum" vom erfolgreichen NFL-Spieler ist. Was das Risiko natürlich verringert ist, dass selbst wenn er nicht viel dafür arbeitet sein Spiel gegen den Run zu verbessern, er immer noch ein begnadeter Pass Rusher sein wird. Denke da wird sportlich vom starken Pass Rusher bis zum Elite-DE, der neue Maßstäbe auf seiner Position setzt, alles dabei sein wird. Deswegen wäre der einzige, den ich eventuell über ihm picken würde, OT Greg Robinson. Da kannst du schlichtweg rein gar nichts falsch machen und hast einfach einen überragenden LT über Jahre hinweg.
In Sachen QBs würde ich wahrscheinlich am ehesten noch Derek Carr nehmen. Aber einen Top 10 Pick wäre mir wohl keiner wirklich wert.
17.04.2014 - 18:40 Uhr
Zum Nr.1-overall Pick und zu den QBs habe ich ja schon vor kurzem hier im Thread (Posting #248, Seite 13), hier nochmal die Quintessenz (auch wenn ich mich selbst ungern zitiere):
Zitat von almbleamal:
Zitat von Nordfight:
Was glaubst du denn wer allgemein als erstes gepickt wird?
Ich glaube, das wissen die Texans selbst noch nicht. Für mich läuft's auf drei Spieler raus: B. Bortles, J. Clowney oder J. Manziel. Für alle drei lassen sich Argumente finden (J. Manziel in Texas zu halten z. B.; B. Bortles wäre aber mehr der Typ von QB, den der neue HC Bill O'Brien bevorzugt). Müsste ich entscheiden, hätte ich meine Karte schon ausgefüllt und da würde J. Clowney oben stehen. Ich glaube, dass man nur selten so talentierte Spieler findet, wie ihn. Wenn er sich nur halbwegs im Griff hat, dann sehe als seinen floor (!) eine Karriere wie jene von Mario Williams an.
Und: Einen echten consesus Nr. 1-QB (im Sinne eines A. Luck/M. Stafford) gibt es heuer einfach nicht. Dann doch lieber J. Clowney mit dem 1. Pick und dann in der zweiten Runde einen QB (Jimmy Garoppolo und Co.). Und stell dir vor, einer der Top-QBs fällt wirklich (ähnlich wie G. Smith): Dann hätten die Texans J. Clowney UND T. Bridgewater/J. Manziel/D. Carr!
Müsste ich heute tippen, dann würde ich auch darauf setzen, dass das die Texans ähnlich sehen und J. Clowney auf Nr. 1 overall weggehen wird. Und dass die Rams ihren 2. Pick vertraden werden... (Falcons sind da für mich ein ganz heißer Tipp, vor allem wenn J. Clowney doch nicht auf 1 weggeht).
@ Gooner_Schorsch: Ich bin mir bei Greg Robinson ja noch nicht ganz so sicher... Ich könnte ihn schon deshalb nicht über J. Clowney auswählen, weil ich einfach zu wenig (natürlich quantitativ und nicht qualitativ!) von ihm gesehen habe (26 Starts), v. a. was seine pass protection betrifft. Die werfen den Ball so selten in Auburn; ich wäre da schon deshalb etwas unsicher... Greg Robinson ist einfach noch sehr 'raw' - aber besitzt dafür so viel Potenzial, dass er mal ein echter Elitespieler auf seiner Position werden könnte. Aber, trotzdem: Er muss sich noch entwicklen und an einigen Aspekten seines Spiels arbeiten. Mit Jake Matthews z. B. bekommt man wohl sofort einen viel fertigeren Spieler; aber der hat dafür nicht diese enorme (auch athletische) Potenzial, das ein Greg Robinson hat...
Zitat von almbleamal:
Zitat von Nordfight:
Was glaubst du denn wer allgemein als erstes gepickt wird?
Ich glaube, das wissen die Texans selbst noch nicht. Für mich läuft's auf drei Spieler raus: B. Bortles, J. Clowney oder J. Manziel. Für alle drei lassen sich Argumente finden (J. Manziel in Texas zu halten z. B.; B. Bortles wäre aber mehr der Typ von QB, den der neue HC Bill O'Brien bevorzugt). Müsste ich entscheiden, hätte ich meine Karte schon ausgefüllt und da würde J. Clowney oben stehen. Ich glaube, dass man nur selten so talentierte Spieler findet, wie ihn. Wenn er sich nur halbwegs im Griff hat, dann sehe als seinen floor (!) eine Karriere wie jene von Mario Williams an.
Und: Einen echten consesus Nr. 1-QB (im Sinne eines A. Luck/M. Stafford) gibt es heuer einfach nicht. Dann doch lieber J. Clowney mit dem 1. Pick und dann in der zweiten Runde einen QB (Jimmy Garoppolo und Co.). Und stell dir vor, einer der Top-QBs fällt wirklich (ähnlich wie G. Smith): Dann hätten die Texans J. Clowney UND T. Bridgewater/J. Manziel/D. Carr!
Müsste ich heute tippen, dann würde ich auch darauf setzen, dass das die Texans ähnlich sehen und J. Clowney auf Nr. 1 overall weggehen wird. Und dass die Rams ihren 2. Pick vertraden werden... (Falcons sind da für mich ein ganz heißer Tipp, vor allem wenn J. Clowney doch nicht auf 1 weggeht).
@ Gooner_Schorsch: Ich bin mir bei Greg Robinson ja noch nicht ganz so sicher... Ich könnte ihn schon deshalb nicht über J. Clowney auswählen, weil ich einfach zu wenig (natürlich quantitativ und nicht qualitativ!) von ihm gesehen habe (26 Starts), v. a. was seine pass protection betrifft. Die werfen den Ball so selten in Auburn; ich wäre da schon deshalb etwas unsicher... Greg Robinson ist einfach noch sehr 'raw' - aber besitzt dafür so viel Potenzial, dass er mal ein echter Elitespieler auf seiner Position werden könnte. Aber, trotzdem: Er muss sich noch entwicklen und an einigen Aspekten seines Spiels arbeiten. Mit Jake Matthews z. B. bekommt man wohl sofort einen viel fertigeren Spieler; aber der hat dafür nicht diese enorme (auch athletische) Potenzial, das ein Greg Robinson hat...
17.04.2014 - 19:29 Uhr
Weiß jemand wann der Spielplan der Regular season bekannt gegeben wird ?
Heute
Das sehe ich eigentlich alles genau so! Ich finde auch nicht, dass man sich auf CB verschlechtert hat: Trotz der Tatsache, dass es A. Cromartie in die Pro Bowl geschafft hat (diese Veranstaltung wird immer mehr zum schlechten Witz), war er in der vergangen Saison einer der fünf schlechtesten (starting-)CBs in der gesamten Liga. Obwohl das wohl auch z. T. deshalb kam, weil er verletzt war, muss man da (genauso wie bei S. Holmes in der Offense) wohl konstatieren: addition through subtraction.
Die Cuts waren imho allesamt sehr schlaue und sinnvolle cuts von den Jets.
Wie man E. Decker als "mächtig überbezahlt" bezeichnen kann, übersteigt meinen Horizont komplett...
Das tut mir Leid für dich...
Er verdient ca. 7 Millionen pro Jahr (5y, $36.25M; $15M guaranteed) und damit gleich viel wie z. B. Brian Hartline, Golden Tate und Marques Colston. Weißt du, was/wer "mächtig überbezahlt" ist? Wenn man einem Mike Wallace 12 Millionen pro Jahr bezahlt. Oder einem Greg Jennings 9 Millionen im Jahr. Und das sind nicht irgendwelche absurden Verträge aus der Vergangenheit, sondern die beiden besten WR aus der Free Agency im Vorjahr... (Und da gäbe es noch viel andere Beispiele: Dwayne Bowe mit über 11 Millionen pro Jahr etc.). Jeder ernstzunehmende Analyst hat vor der heurigen Free Agency geglaubt, dass E. Decker erheblich mehr Geld bekommen wird - 7,2 Millionen pro Jahr für einen E. Decker ist m. E. keineswegs "mächtig überbezahlt" sondern ein sehr guter Deal!
Hartline und Tate sind selbstverständlich genauso überbezahlt wie Decker. Colston Ist seit Jahren No1 WR in einer der stärksten offensiv Formationen der Liga und auch talendtechnisch auf einem anderen Level als die anderen 3 hier genannten. Und das er sich in der gleichen Preissklasse bewegt zweigt schon das die anderen 3 Überbezahlt sind. Jennings war auch Jahrelang No. 1 WR in einer Top Offense und ist mit seinem Vertrag für mich schon an der Schmerzgrenze. Decker und Tate sind borderline No.2/No. 3 WRs. Wallace ist ein reiner burner da ist mächtig überbezahlt noch eine Untertreibung (DeSean Jackson, der sich ja mit mir die Alma Mater teilt, fällt in die gleiche Kategorie). Was Bowe angeht sage ich es mal so ich wäre eher bereit jemandem der eine 80+ catches 1100+ yards Saison mit Quarterbacks wie Matt Cassel, Kyle Orton, Tyler Thigpen und Tyler Palko hinlegt 11M zu bezahlen als jemandem der mit Peyton Manning als QB leicht bessere Zahlen auflegt 7M.
Mein Punkt bei der ganzen sache so wie CB die unwichtigste Position in der Defense ist ist WR die unwichtigste in der Offense. Schau dir mal die 4 Teams an welche in den CCGs gegeneinander gespielt haben. Patriots, 49ers, Seahawks, Broncos und wer von denen hatte jetzt ein überragendes Receiving Corps? Keines von den 4 Teams good not great war das höchste der Gefühle. Während die Teams mit den besten WRs die es im Football gibt (Lions, Cowboys, Cardnals, Texans, Bengals) alle vorher die Segel streichen mussten. Harvin ist der einzige A Level WR der Hawks und der hat nur ein Spiel gespielt im grunde haben die Seahawks den Super Bowl gewonnen mit einem receiving Corps aus B+ und C- guys. Und genau das ist Decker ein B- C+ WR. Natürlich hilft er den Jets weiter aber deswegen ist er trotzdem noch überbezahlt das eine schließt das andere ja nicht aus. Die Jets haben verzweifelt nach Talent auf WR gesucht das Schlüsselwort ist hier aber VERZWEIFELT. Holmes war total durch schon allein daher war der cut mehr als sinnig, Hill ist ein kompletter bust und Kerley, Nelson und Salas naja. Decker hat als Verpflichtung also Sinn gemacht eine verpflichtung die Sinn gemacht hat ist aber kein sehr guter Deal ein Colston für dasselbe Geld das ist ein sehr guter Deal ein, einen Welker durch einen Edelman zu ersetzen der über 1.5M weniger kostet das ist ein sehr guter Deal. Dass die Patriots Welker haben ziehen lassen und obwohl 7 ihrer Top10 Spieler auf IR waren ins CCG gekommen sind bestätigt eigentlich die Patriots darin das es richtig war Welker gehen zu lassen, das ändert nichts daran das es für die Broncos trotzdem ein guter Deal war der absolut Sinn gemacht hat. Das sowohl die Seahawks als auch die Broncos sich dazu entschlossen haben Tate und Decker ziehen zu lassen und ihnen nicht diese Summen zu zahlen bestätigt das auch. Das heißt nicht das Decker den Jets nicht weiter hilft und nicht das die Verpflichtung keinen Sinn gemacht hat, denn das hat sie. Imo wäre es aber die bessere Lösung gewesen im draft auf WR zu gehen denn da hätte man für das Geld zwei oder drei Deckers bekommen können.
Zwar lassen sich zweifellos auch einige Fehler bei Chris Johnson (und seinem Stil zu spielen) finden; aber ich glaube, er wurde in den letzten Jahren etwas unter Wert gehandelt: Die O-Line der Titans war, was das Runblocking betrifft, nie besser als 19. in der Liga - oftmals aber viel schlechter (regelmäßig unter den schlechtesten in der NFL).
Also ich bei PFF waren sie 2009 16 2010 32 2011 17 und 2012 16
Ich vermute mal du hast bei FO geschaut und da ist nämlich schon mein erstes Problem mit den Rankings der beiden Seiten die sind sich nämlich nicht mal untereinander einig und wenn ich sage nicht einig dann meine ich da einen swing von 15-20 Plätzen. 2012 hatte PFF die OL der Giants an 18 im passblock FO hatte sie an 3 die OL der 49es war beim PB bei PFF an 7 bei FO an 29. Was auch das Problem verdeutlicht PFF und FO sind auch nur ne gruppe Football nerds die ne Hand voll Spiele schauen und dann ihre Einschätzung abgeben so gut sie können.
Fakt ist CJ ist ein guter running back und fakt ist selbst die besten running backs sind ohne adäquates run blocking aufgeschmissen und die O-Line ist nun mal der liebste Prügelknabe der Fans, wenn das eigene Team Probleme in der Offense hat ist ganz schnell die O-Line dran schuld. Da ein Beispiel zu den Titans was mir grade einfällt ich habe mich mal mit ein zwei Titans fans über die 2000 yard Saison von CJ unterhalten und da kam zur Sprache das die meisten yards bei runs durch die gaps 6-9 gemacht wurden und je niedriger die Löcher wurden (also 5-1) umso schlechter wurde das Laufspiel der Titans. Der schuldige war auch sehr schnell gefunden Center Kevin Mawae der große Probleme beim run blocking hatte und in der Saison von DTs regelmäßig nach Belieben manhandled wurde, beide äußeren noch ihr Unverständnis über Mawaes pro bowl nod. Was die beiden gesagt haben ist alles richtig Mawae hatte ein grauenhaftes Jahr und seine pro bowl Teilnahme war bestenfalls ein schlechter witz. Was aber in der ganzen Diskussion keiner der beiden auch nur in einem Satz erwähnt hat ist das CJ einer der schlechtesten backs in yards after contact ist.
CJ wird den Jets weiter helfen aber auf RB hatten sie eigentlich kein need Ivory und Powell waren bereits ein gutes Duo und ich denke was Johnson bekommt hätte man evtl. besser in einen WR investiert.
Ich beschäftige mich derzeit viel mit dem kommenden NFL-Draft.
Wie schätzt ihr die ganze Situation ein?
Clowney als 1st Overall oder wird es doch QB?
Welchen QB schätzt ihr aus der 2014 Class am stärksten ein und wieso?
Manziel, Bridgewater,Carr, Bortles haben alle schon gezeigt was sie drauf haben.
Jetzt würde mich mal eure Einschätzung dazu sehr interessieren!
Persönlich würde ich Clowney draften, keiner der Quarterbacks in der draft class rechtfertigt es imho an 1 gedrafted zu werden, Clowney ist ein Risiko das sind die QBs aber alle auch und der draft ist keine exakte Wissenschaft und in der Vergangenheit wurden eher die Teams belohnt die im draft auf Risiko gegangen sind als die welche den "good not great no brainer gezogen" haben. In jedem draft gibt es eigentlich einen Spieler bei dem man im Grunde nichts falsch machen jemand der ein guter aber kein großartiger Spieler wird und wo man ziemlich sicher Weiß was man bekommt.
Meiner meinung nach sind die wichtigsten Spieler in der NFL heute. 1. Quarterbacks 2. Guys that get to the quarterback 3. Safeties 4. Tight Ends 5. Tackles.
Daher wie gesagt ich würde Clowney ziehen an stelle der Texans.
Die Quarterbackfrage ist ziemlich schwierig. Ich schwanke aktuell zwischen Bortles und Manziel. Wobei bei Bortles das Problem ist das er imho nicht NFL ready ist und bei Manziel das ich denke das man von dem nicht so lange was haben wird wie von einem 1,93 105Kg Quarterback. Bridgewater ist bei mir deutlich gefallen er ist körperlich größer als Manziel aber nicht unbedingt Robuster, er hat in einer schwachen Conference gegen schwache Teams gespielt (Bei Manziel beunruhigt mich das er zwar in der stärksten Conference gespielt hat aber eben mit einem sehr starken supporting cast (1st round NFL Wide Receiver, 1st round NFL Offensive Linemen) wenn ich mal die statsline von Manziel mit der von Ryan Mallett vergleiche der einen nicht halb so guten supporting cast hatte, weiterhin beunruhigt mich bei Manzeil das er gegen LSU in 2 Spielen 7 picks geworfen hat und LSU ist das Program das die meisten DBs in die NFL bringt) wo sich Bridgewater und Manziel sehr gleichen ist das physiche talend beide können eigentlich alle würfe und haben einen ordentlich arm aber eben keinen rocket arm und beide sind flink aber sie sind nicht schnell.
Bridgewater hat dann noch den wonderlic von 20...Tebow hatte 22 und der hatte große. Probleme an der LOS.
Das spricht alles sehr für Bortles.
17.04.2014 - 23:11 Uhr
@thecaliforniakid
Also dieses Abwerten von Wide Recievern kann ich noch um einiges weniger verstehen, als das von Cornerbacks. Das kannst du vielleicht über Teams wie die Patriots oder die Packers sagen, bei denen Brady und Rodgers in der Pocket stehen, die die Fähigkeit haben Reciever besser zu machen, weil sie ein so verdammt gutes Ball Placement und Timing haben. Aber dass WR pauschal unwichtig sind, geht meiner Meinung nach überhaupt nicht. Guck dir doch mal meine Bears an und ich wage mal ganz vorsichtig zu behaupten, das die Offense vor allem wegen den Recievern so gut ist. Hat man doch gesehen als McCown gespielt hat. Und nur weil die Seahawks den Super Bowl, außer Harvin, nur mit C+/B- Recievern oder wie du sie auch nennen willst, gewonnen hat, heißt ja noch lange nicht, dass das kein Problem für sie war. Ich hab da nämlich durchaus Spiele in Erinnerung (z.B. das zweite Spiel gegen Arizona), in denen man die Limitiertheit der Offense durch die Reciever deutlich gemerkt hat. Meistens konnte dies das starke Running Game oder die Defense eben egalisieren, aber wenn du das in einem Playoff Game mal nicht schaffst, bist du eben weg.
Und zum Thema Manziel:
Da bin ich schlichtweg im Zweifel, ob er seinen Spielstil in die NFL konvertieren kann bzw. ob er damit nicht gnadenlos scheitert. Da hab ich eben das Gefühl, dass man da einen komplette Offense danach richten muss und das der ein oder andere Coach/GM nicht schafft. Die Raiders, Browns oder Jax haben schon einfachere Dinge nicht hinbekommen.
Also dieses Abwerten von Wide Recievern kann ich noch um einiges weniger verstehen, als das von Cornerbacks. Das kannst du vielleicht über Teams wie die Patriots oder die Packers sagen, bei denen Brady und Rodgers in der Pocket stehen, die die Fähigkeit haben Reciever besser zu machen, weil sie ein so verdammt gutes Ball Placement und Timing haben. Aber dass WR pauschal unwichtig sind, geht meiner Meinung nach überhaupt nicht. Guck dir doch mal meine Bears an und ich wage mal ganz vorsichtig zu behaupten, das die Offense vor allem wegen den Recievern so gut ist. Hat man doch gesehen als McCown gespielt hat. Und nur weil die Seahawks den Super Bowl, außer Harvin, nur mit C+/B- Recievern oder wie du sie auch nennen willst, gewonnen hat, heißt ja noch lange nicht, dass das kein Problem für sie war. Ich hab da nämlich durchaus Spiele in Erinnerung (z.B. das zweite Spiel gegen Arizona), in denen man die Limitiertheit der Offense durch die Reciever deutlich gemerkt hat. Meistens konnte dies das starke Running Game oder die Defense eben egalisieren, aber wenn du das in einem Playoff Game mal nicht schaffst, bist du eben weg.
Und zum Thema Manziel:
Da bin ich schlichtweg im Zweifel, ob er seinen Spielstil in die NFL konvertieren kann bzw. ob er damit nicht gnadenlos scheitert. Da hab ich eben das Gefühl, dass man da einen komplette Offense danach richten muss und das der ein oder andere Coach/GM nicht schafft. Die Raiders, Browns oder Jax haben schon einfachere Dinge nicht hinbekommen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Gooner_Schorsch am 17.04.2014 um 23:15 Uhr bearbeitet
18.04.2014 - 11:54 Uhr
Zitat von Gooner_Schorsch:
@thecaliforniakid
Also dieses Abwerten von Wide Recievern kann ich noch um einiges weniger verstehen, als das von Cornerbacks. Das kannst du vielleicht über Teams wie die Patriots oder die Packers sagen, bei denen Brady und Rodgers in der Pocket stehen, die die Fähigkeit haben Reciever besser zu machen, weil sie ein so verdammt gutes Ball Placement und Timing haben. Aber dass WR pauschal unwichtig sind, geht meiner Meinung nach überhaupt nicht. Guck dir doch mal meine Bears an und ich wage mal ganz vorsichtig zu behaupten, das die Offense vor allem wegen den Recievern so gut ist. Hat man doch gesehen als McCown gespielt hat. Und nur weil die Seahawks den Super Bowl, außer Harvin, nur mit C+/B- Recievern oder wie du sie auch nennen willst, gewonnen hat, heißt ja noch lange nicht, dass das kein Problem für sie war. Ich hab da nämlich durchaus Spiele in Erinnerung (z.B. das zweite Spiel gegen Arizona), in denen man die Limitiertheit der Offense durch die Reciever deutlich gemerkt hat. Meistens konnte dies das starke Running Game oder die Defense eben egalisieren, aber wenn du das in einem Playoff Game mal nicht schaffst, bist du eben weg.
Moment...wie auch bei Cornerbacks...ich habe NIE gesagt das Cornerbacks und Wide Receiver pauschal unwichtig sind ich habe gesagt sie sind auf ihrer Seite des Footballs die unwichtigste Position. In einer Salary cap Liga kann man nun mal nicht alle Positionen mit Stars besetzen da muss man Prioritäten setzen und cap Management ist da das A und O.
Und da ist die Frage eben wichtig welche Position kann ich am leichtesten ersetzen.
Und in den letzten Jahren im draft konntest du in der 3 Runde und auch später immer noch gute wideouts ziehen.
Antonio Brown 6th round
Pierre Garcon 6th round
Julian Edelman 7th round
Mario Manningham 3rd round
Emmanuel Sanders 3rd round
Harry Douglas 3rd round
Brian Hartline 4th round
Victor Cruz undrafted
Die Giants haben 2011 die VLT geholt mit einem Top Receivern Corps von denen einer undrafted war und einer ein 3rd rounder. Den 3rd rounder und den 1st rounde haben sie ziehen lassen als sie zu teuer wurden deshalb sind die Giants die Giants und die Jets die Jets.
Das vorletzte Spiel der Saison das keinerlei Bedeutung hatte für die Seahawks und das sie im letzten drive verloren haben dein Argument?
Dann hast du keinen besonders starken fall, wie gesagt NFL, salary cap league, niemand hat 11 stars, jedes team hat gute Spieler, jeder kann jeden schlagen (jeder jeden nicht aber hey..die Bengals haben die Packers die Patriots und die Colts geschlagen aber gegen die Browns und die Dolphins verloren. Die Texans waren drauf und dran die Seahawks zu schlagen und haben nur durch ne pick six verloren. Das ist halt nun mal die NFL. Und wenn du in den playoffs mal so ein Spiel hast bist du weg...ja aber die Bears oder Cowboys oder Lions sind mit ihren guten WRs nicht mal in die Playoffs gekommen. Ja aber die haben im vergleiche zu den Seahawks alle ne schlechte Defense gehabt...ja genau denn die Seahawks konnten das Geld das sie nicht für nen weitern A- WR ausgegeben haben in zwei pass rusher investieren welche den großen unterschied zu den 2012 Seahawks gemacht haben.
Was deine Bears betrifft so sehe ich Martellus Bennett als noch wichtigeren Baustein als Marshall und Jeffrey und die Bears haben ja lange nach einem Tight End gesucht was die WRs angeht es gibt natürlich immer ausnahmen von der Regel es gibt WRs die es wert sind das man ihnen 10-12M im Jahr bezahlt das sind in der ganzen Liga aber vielleicht 7 Leute und Marshall ist für mich einer von denen.
Also WR sind nicht pauschal unwichtig aber sie sind eben verglichen mit anderen Positionen unwichtig. Und es sind ja nicht nur die Seahawks die ohne Elite Receiving Corps so weit gekommen sind. Die Patriots und 49ers trifft das ja gleichermaßen und bei den Broncos ist Thomas auch der einzige A Level Guy. Ein Jahr vorher war es ja auch nicht so viel anders da war Atlanta die einzige Ausnahme im CCG.
Daher die NFL Pyramid of Success: Get a quarterback, get a tight end (dominate the middle of the field) build a defense, build a running game und dann kannst du dir über deine WRs Gedanken machen.
Zitat von Gooner_Schorsch:
Und zum Thema Manziel:
Da bin ich schlichtweg im Zweifel, ob er seinen Spielstil in die NFL konvertieren kann bzw. ob er damit nicht gnadenlos scheitert. Da hab ich eben das Gefühl, dass man da einen komplette Offense danach richten muss und das der ein oder andere Coach/GM nicht schafft. Die Raiders, Browns oder Jax haben schon einfachere Dinge nicht hinbekommen.
Du meinst dass man run first spielt? Wer immer das versuchen wird, wird sensationell scheitern.
Wenn muss man es wie die Packers oder Seahawks machen oder wie die 49ers oder Chiefs mit ner read option.
Manziel muss klar werden/klar gemacht werden das er die Spiele in der pocket mit seinem arm gewinnen muss und nicht mit seinen Füßen.
@thecaliforniakid
Also dieses Abwerten von Wide Recievern kann ich noch um einiges weniger verstehen, als das von Cornerbacks. Das kannst du vielleicht über Teams wie die Patriots oder die Packers sagen, bei denen Brady und Rodgers in der Pocket stehen, die die Fähigkeit haben Reciever besser zu machen, weil sie ein so verdammt gutes Ball Placement und Timing haben. Aber dass WR pauschal unwichtig sind, geht meiner Meinung nach überhaupt nicht. Guck dir doch mal meine Bears an und ich wage mal ganz vorsichtig zu behaupten, das die Offense vor allem wegen den Recievern so gut ist. Hat man doch gesehen als McCown gespielt hat. Und nur weil die Seahawks den Super Bowl, außer Harvin, nur mit C+/B- Recievern oder wie du sie auch nennen willst, gewonnen hat, heißt ja noch lange nicht, dass das kein Problem für sie war. Ich hab da nämlich durchaus Spiele in Erinnerung (z.B. das zweite Spiel gegen Arizona), in denen man die Limitiertheit der Offense durch die Reciever deutlich gemerkt hat. Meistens konnte dies das starke Running Game oder die Defense eben egalisieren, aber wenn du das in einem Playoff Game mal nicht schaffst, bist du eben weg.
Moment...wie auch bei Cornerbacks...ich habe NIE gesagt das Cornerbacks und Wide Receiver pauschal unwichtig sind ich habe gesagt sie sind auf ihrer Seite des Footballs die unwichtigste Position. In einer Salary cap Liga kann man nun mal nicht alle Positionen mit Stars besetzen da muss man Prioritäten setzen und cap Management ist da das A und O.
Und da ist die Frage eben wichtig welche Position kann ich am leichtesten ersetzen.
Und in den letzten Jahren im draft konntest du in der 3 Runde und auch später immer noch gute wideouts ziehen.
Antonio Brown 6th round
Pierre Garcon 6th round
Julian Edelman 7th round
Mario Manningham 3rd round
Emmanuel Sanders 3rd round
Harry Douglas 3rd round
Brian Hartline 4th round
Victor Cruz undrafted
Die Giants haben 2011 die VLT geholt mit einem Top Receivern Corps von denen einer undrafted war und einer ein 3rd rounder. Den 3rd rounder und den 1st rounde haben sie ziehen lassen als sie zu teuer wurden deshalb sind die Giants die Giants und die Jets die Jets.
Das vorletzte Spiel der Saison das keinerlei Bedeutung hatte für die Seahawks und das sie im letzten drive verloren haben dein Argument?
Dann hast du keinen besonders starken fall, wie gesagt NFL, salary cap league, niemand hat 11 stars, jedes team hat gute Spieler, jeder kann jeden schlagen (jeder jeden nicht aber hey..die Bengals haben die Packers die Patriots und die Colts geschlagen aber gegen die Browns und die Dolphins verloren. Die Texans waren drauf und dran die Seahawks zu schlagen und haben nur durch ne pick six verloren. Das ist halt nun mal die NFL. Und wenn du in den playoffs mal so ein Spiel hast bist du weg...ja aber die Bears oder Cowboys oder Lions sind mit ihren guten WRs nicht mal in die Playoffs gekommen. Ja aber die haben im vergleiche zu den Seahawks alle ne schlechte Defense gehabt...ja genau denn die Seahawks konnten das Geld das sie nicht für nen weitern A- WR ausgegeben haben in zwei pass rusher investieren welche den großen unterschied zu den 2012 Seahawks gemacht haben.
Was deine Bears betrifft so sehe ich Martellus Bennett als noch wichtigeren Baustein als Marshall und Jeffrey und die Bears haben ja lange nach einem Tight End gesucht was die WRs angeht es gibt natürlich immer ausnahmen von der Regel es gibt WRs die es wert sind das man ihnen 10-12M im Jahr bezahlt das sind in der ganzen Liga aber vielleicht 7 Leute und Marshall ist für mich einer von denen.
Also WR sind nicht pauschal unwichtig aber sie sind eben verglichen mit anderen Positionen unwichtig. Und es sind ja nicht nur die Seahawks die ohne Elite Receiving Corps so weit gekommen sind. Die Patriots und 49ers trifft das ja gleichermaßen und bei den Broncos ist Thomas auch der einzige A Level Guy. Ein Jahr vorher war es ja auch nicht so viel anders da war Atlanta die einzige Ausnahme im CCG.
Daher die NFL Pyramid of Success: Get a quarterback, get a tight end (dominate the middle of the field) build a defense, build a running game und dann kannst du dir über deine WRs Gedanken machen.
Zitat von Gooner_Schorsch:
Und zum Thema Manziel:
Da bin ich schlichtweg im Zweifel, ob er seinen Spielstil in die NFL konvertieren kann bzw. ob er damit nicht gnadenlos scheitert. Da hab ich eben das Gefühl, dass man da einen komplette Offense danach richten muss und das der ein oder andere Coach/GM nicht schafft. Die Raiders, Browns oder Jax haben schon einfachere Dinge nicht hinbekommen.
Du meinst dass man run first spielt? Wer immer das versuchen wird, wird sensationell scheitern.
Wenn muss man es wie die Packers oder Seahawks machen oder wie die 49ers oder Chiefs mit ner read option.
Manziel muss klar werden/klar gemacht werden das er die Spiele in der pocket mit seinem arm gewinnen muss und nicht mit seinen Füßen.
18.04.2014 - 13:05 Uhr
Zitat von thecaliforniakid:
Das tut mir Leid für dich...
Das braucht dir für mich nicht leidtun - es liegt nämlich nicht an meinem Horizont, sondern vielmehr an deinen eigenartigen Aussagen.
Keine Ahnung, wie man zu solchen Auffassungen kommen kann, dass WR die "unwichtigste Position der Offense" seien... Komplett unverständlich solche Äußerungen. Schon alleine ein kurzer Blick auf das Durchschnittsgehalt von WR (und der Vergleich mit anderen Positionen in der Offense) zeigt, wie wenig Sinn deine Aussage macht. Die besten FBs in der NFL (V. Leach, J. Kuhn usw.) haben allesamt Probleme, überhaupt in der Liga zu bleiben, aber sie sind - laut dir - wichtiger als WRs. Die besten TEs in der Liga (siehe J. Graham), lechzen danach, so bezahlt zu werden wie WR; aber eben diese WR, die viel besser bezahlt werden, sind - laut dir - unwichtiger. Kein OG in dieser Liga, auch nicht die topbezahlten Leute (C. Nicks, L. Mankins etc.) verdient zweistellige Millionen pro Jahr - aber sie sind - laut dir - wichtiger als WR.
Alles klar; wirklich sehr, sehr sinnvoll solche Generalisierungen, WR einfach als "unwichtigste Position der Offense" abzustempeln. Wie wenn das so einfach wäre, dass man generell eine Position in der Offense und Defense zur "unwichtigsten" erklären könnte und fertig... :rolleyes
Und wie man ein WR Corps aus Demaryius Thomas, Eric Decker, Wes Welker und Andre Caldwell (und TE Julius Thomas wird auch noch häufig in der Rolle eines WR eingesetzt) als allerhöchstens "good not great" bezeichnen kann, erschließt sich mir auch nicht... Wen bräuchten denn die Broncos dann noch als WR, damit sie wirklich gute WR hätten? Würde sie AJ. Green leicht überdurchschnittlich machen? Und dann auch noch der Vergleich mit den Lions, die hinter Megatron absolut gar niemand hatten, aber laut dir trotzdem zu den "Teams mit den besten WRs die es im Football gibt" gehörten... :rolleyes
Und auch abgesehen davon widersprichst du dir ja auch ständig selbst in deinen Argumentationen: D. Bowe hat sich seine 11 Millionen pro Jahr verdient (4 Millionen pro Jahr mehr als Decker!), weil er Pässe u. a. von K. Orton und M. Cassel fangen musste; aber bei E. Decker, der u. a. auch von K. Orton und T. Tebow (!) 8 TDs fing, sind seine 7 Millionen pro Jahr - laut dir - "mächtig überbezahlt".
E. Decker wurde so viel besser gemacht von P. Manning, aber das gleiche gilt/galt nicht für M. Colston (QB D. Brees) und G. Jennings (QB A. Rodgers)?! Greg Jennings kam aus einer ähnlichen Situation, wie E. Decker jetzt: Er spielte in einer passstarken Offense mit einem der besten QBs in der Liga (bei Jennings war's Rodgers, bei Decker war's Manning), die jeden WR von Zeit zu Zeit besser aussehen lässt, als wenn er denn ohne einem passablem Starter auf QB spielen müsste. Und trotz der Tatsachen, dass Jennings 1. fast um 4 Jahre älter ist, 2. um einiges kleiner ist (6'0'' zu 6'3''), 3. schon bei GB von zwei eher schwachen Saisonen kam (2011: 949 Yards, 2012: 366 Yards), 4. viel verletzungsanfälliger ist/war als Decker ist ein Vertrag, bei dem er zwei Millionen pro Jahr (!) mehr verdient als Decker für dich noch akzeptabel bzw. noch nicht über "der Schmerzgrenze", aber ein E. Decker "mächtig überbezahlt"?! Ja, erscheint unglaublich logisch... :rolleyes Und nein, das soll keine Diskussion darüber sein, wer der bessere WR ist, sondern darüber, dass deine Relationen und Argumentationen offensichtlich nicht stimmen.
Ist ja wunderbar, wenn du deine eigenen (wenngleich z. T. sehr eigenartigen) Ansichten hast; ist ja auch legitim und v. a. schön für dich selbst. Aber ich muss mit solchen Generalisierungen und falschen Relationen nichts zu tun haben; dafür wäre/ist mir um meine Zeit zu schade...
Absolute Erfolgsrezepte, wie deine "NFL Pyramid of Success" gibt es einfach nicht; genau so wenig wie den Vorgang, irgendwelche Positionen zur "unwichtigsten" der Offense/Defense erklären zu müssen: Das variiert von Team zu Team, von Coach zu Coach und von Situation zu Situation. Eben das, die ungeheure Vielfalt in allen Bereichen (Taktik, Rostermanagment etc.) macht ja gerade das wunderbare der NFL aus!
Das tut mir Leid für dich...
Das braucht dir für mich nicht leidtun - es liegt nämlich nicht an meinem Horizont, sondern vielmehr an deinen eigenartigen Aussagen.
Keine Ahnung, wie man zu solchen Auffassungen kommen kann, dass WR die "unwichtigste Position der Offense" seien... Komplett unverständlich solche Äußerungen. Schon alleine ein kurzer Blick auf das Durchschnittsgehalt von WR (und der Vergleich mit anderen Positionen in der Offense) zeigt, wie wenig Sinn deine Aussage macht. Die besten FBs in der NFL (V. Leach, J. Kuhn usw.) haben allesamt Probleme, überhaupt in der Liga zu bleiben, aber sie sind - laut dir - wichtiger als WRs. Die besten TEs in der Liga (siehe J. Graham), lechzen danach, so bezahlt zu werden wie WR; aber eben diese WR, die viel besser bezahlt werden, sind - laut dir - unwichtiger. Kein OG in dieser Liga, auch nicht die topbezahlten Leute (C. Nicks, L. Mankins etc.) verdient zweistellige Millionen pro Jahr - aber sie sind - laut dir - wichtiger als WR.
Alles klar; wirklich sehr, sehr sinnvoll solche Generalisierungen, WR einfach als "unwichtigste Position der Offense" abzustempeln. Wie wenn das so einfach wäre, dass man generell eine Position in der Offense und Defense zur "unwichtigsten" erklären könnte und fertig... :rolleyes
Und wie man ein WR Corps aus Demaryius Thomas, Eric Decker, Wes Welker und Andre Caldwell (und TE Julius Thomas wird auch noch häufig in der Rolle eines WR eingesetzt) als allerhöchstens "good not great" bezeichnen kann, erschließt sich mir auch nicht... Wen bräuchten denn die Broncos dann noch als WR, damit sie wirklich gute WR hätten? Würde sie AJ. Green leicht überdurchschnittlich machen? Und dann auch noch der Vergleich mit den Lions, die hinter Megatron absolut gar niemand hatten, aber laut dir trotzdem zu den "Teams mit den besten WRs die es im Football gibt" gehörten... :rolleyes
Und auch abgesehen davon widersprichst du dir ja auch ständig selbst in deinen Argumentationen: D. Bowe hat sich seine 11 Millionen pro Jahr verdient (4 Millionen pro Jahr mehr als Decker!), weil er Pässe u. a. von K. Orton und M. Cassel fangen musste; aber bei E. Decker, der u. a. auch von K. Orton und T. Tebow (!) 8 TDs fing, sind seine 7 Millionen pro Jahr - laut dir - "mächtig überbezahlt".
E. Decker wurde so viel besser gemacht von P. Manning, aber das gleiche gilt/galt nicht für M. Colston (QB D. Brees) und G. Jennings (QB A. Rodgers)?! Greg Jennings kam aus einer ähnlichen Situation, wie E. Decker jetzt: Er spielte in einer passstarken Offense mit einem der besten QBs in der Liga (bei Jennings war's Rodgers, bei Decker war's Manning), die jeden WR von Zeit zu Zeit besser aussehen lässt, als wenn er denn ohne einem passablem Starter auf QB spielen müsste. Und trotz der Tatsachen, dass Jennings 1. fast um 4 Jahre älter ist, 2. um einiges kleiner ist (6'0'' zu 6'3''), 3. schon bei GB von zwei eher schwachen Saisonen kam (2011: 949 Yards, 2012: 366 Yards), 4. viel verletzungsanfälliger ist/war als Decker ist ein Vertrag, bei dem er zwei Millionen pro Jahr (!) mehr verdient als Decker für dich noch akzeptabel bzw. noch nicht über "der Schmerzgrenze", aber ein E. Decker "mächtig überbezahlt"?! Ja, erscheint unglaublich logisch... :rolleyes Und nein, das soll keine Diskussion darüber sein, wer der bessere WR ist, sondern darüber, dass deine Relationen und Argumentationen offensichtlich nicht stimmen.
Ist ja wunderbar, wenn du deine eigenen (wenngleich z. T. sehr eigenartigen) Ansichten hast; ist ja auch legitim und v. a. schön für dich selbst. Aber ich muss mit solchen Generalisierungen und falschen Relationen nichts zu tun haben; dafür wäre/ist mir um meine Zeit zu schade...
Absolute Erfolgsrezepte, wie deine "NFL Pyramid of Success" gibt es einfach nicht; genau so wenig wie den Vorgang, irgendwelche Positionen zur "unwichtigsten" der Offense/Defense erklären zu müssen: Das variiert von Team zu Team, von Coach zu Coach und von Situation zu Situation. Eben das, die ungeheure Vielfalt in allen Bereichen (Taktik, Rostermanagment etc.) macht ja gerade das wunderbare der NFL aus!
18.04.2014 - 14:11 Uhr
Zitat von thecaliforniakid:
Moment...wie auch bei Cornerbacks...ich habe NIE gesagt das Cornerbacks und Wide Receiver pauschal unwichtig [...]
Gut, wenn das so ist, hab ich dich nicht richtig verstanden. Klang mir nämlich schon nach einer stark verallgemeinert Aussage. ;)
Zitat
Die Giants haben 2011 die VLT geholt mit einem Top Receivern Corps von denen einer undrafted war und einer ein 3rd rounder. Den 3rd rounder und den 1st rounde haben sie ziehen lassen als sie zu teuer wurden deshalb sind die Giants die Giants und die Jets die Jets.
Nur weil sie später gedraftet wurden müssen sie ja nicht zwingend schlechtere Spieler sein, oder? Du bezeichnest sie ja selbst als Top-Reciever, dann ist es ja Nebensache, wann sie gedraftet wurden bzgl. der Beurteilung ihrer spezifischen Qualität.
Zitat
Was deine Bears betrifft so sehe ich Martellus Bennett als noch wichtigeren Baustein als Marshall und Jeffrey und die Bears haben ja lange nach einem Tight End gesucht was die WRs angeht es gibt natürlich immer ausnahmen von der Regel es gibt WRs die es wert sind das man ihnen 10-12M im Jahr bezahlt das sind in der ganzen Liga aber vielleicht 7 Leute und Marshall ist für mich einer von denen.
Martellus Bennett ist dann ja wieder ein anderes Thema. Ging ja vorerst mal nur um die Rolle der WR. ;)
Zitat
Daher die NFL Pyramid of Success: Get a quarterback, get a tight end (dominate the middle of the field) build a defense, build a running game und dann kannst du dir über deine WRs Gedanken machen.
Das mag so schon stimmen, aber Patentlösungen gibt es im Sport sowieso nie. Die Broncos sind auch mit einem RB, der sicherlich nicht zur Elite gehört, in den Super Bowl gekommen. Und dann hast du in deiner Pyramide noch keine O-Line, usw...
Zitat
Manziel muss klar werden/klar gemacht werden das er die Spiele in der pocket mit seinem arm gewinnen muss und nicht mit seinen Füßen.
Ja und wie beraubst du einen QB einer seiner großen Stärken und bleibst trotzdem erfolgreich? Nur mit gutem Coaching und das kann man durchaus bezweifeln bei dem was die Jax, Browns, Raiders in letzter Zeit so fabrizierten, oder?
Moment...wie auch bei Cornerbacks...ich habe NIE gesagt das Cornerbacks und Wide Receiver pauschal unwichtig [...]
Gut, wenn das so ist, hab ich dich nicht richtig verstanden. Klang mir nämlich schon nach einer stark verallgemeinert Aussage. ;)
Zitat
Die Giants haben 2011 die VLT geholt mit einem Top Receivern Corps von denen einer undrafted war und einer ein 3rd rounder. Den 3rd rounder und den 1st rounde haben sie ziehen lassen als sie zu teuer wurden deshalb sind die Giants die Giants und die Jets die Jets.
Nur weil sie später gedraftet wurden müssen sie ja nicht zwingend schlechtere Spieler sein, oder? Du bezeichnest sie ja selbst als Top-Reciever, dann ist es ja Nebensache, wann sie gedraftet wurden bzgl. der Beurteilung ihrer spezifischen Qualität.
Zitat
Was deine Bears betrifft so sehe ich Martellus Bennett als noch wichtigeren Baustein als Marshall und Jeffrey und die Bears haben ja lange nach einem Tight End gesucht was die WRs angeht es gibt natürlich immer ausnahmen von der Regel es gibt WRs die es wert sind das man ihnen 10-12M im Jahr bezahlt das sind in der ganzen Liga aber vielleicht 7 Leute und Marshall ist für mich einer von denen.
Martellus Bennett ist dann ja wieder ein anderes Thema. Ging ja vorerst mal nur um die Rolle der WR. ;)
Zitat
Daher die NFL Pyramid of Success: Get a quarterback, get a tight end (dominate the middle of the field) build a defense, build a running game und dann kannst du dir über deine WRs Gedanken machen.
Das mag so schon stimmen, aber Patentlösungen gibt es im Sport sowieso nie. Die Broncos sind auch mit einem RB, der sicherlich nicht zur Elite gehört, in den Super Bowl gekommen. Und dann hast du in deiner Pyramide noch keine O-Line, usw...
Zitat
Manziel muss klar werden/klar gemacht werden das er die Spiele in der pocket mit seinem arm gewinnen muss und nicht mit seinen Füßen.
Ja und wie beraubst du einen QB einer seiner großen Stärken und bleibst trotzdem erfolgreich? Nur mit gutem Coaching und das kann man durchaus bezweifeln bei dem was die Jax, Browns, Raiders in letzter Zeit so fabrizierten, oder?
18.04.2014 - 15:34 Uhr
Zitat von almbleamal:
Schon alleine ein kurzer Blick auf das Durchschnittsgehalt von WR (und der Vergleich mit anderen Positionen in der Offense) zeigt, wie wenig Sinn deine Aussage macht. Die besten FBs in der NFL (V. Leach, J. Kuhn usw.) haben allesamt Probleme, überhaupt in der Liga zu bleiben, aber sie sind - laut dir - wichtiger als WRs. Die besten TEs in der Liga (siehe J. Graham), lechzen danach, so bezahlt zu werden wie WR; aber eben diese WR, die viel besser bezahlt werden, sind - laut dir - unwichtiger.
Das ist meiner Meinung nach nen springender Punkt.
Wieso sollte man eine Position, bei der man ja deiner Meinung nach, @California Kid, auch immer in späten Runden genug Talent findet, so gut bezahlen?
Denke nicht, dass GMs sowas aus Spaß machen, grad in ner Salary Cap Liga?
Der Preis allgemein richtet sich normalerweise nach Nachfrage/Angebot, also kann an der Argumentation, WRs wären keine wichtige Position, etwas nicht stimmen.
Dann würden TEs doch viel besser bezahlt?
Und die Argumentation mit den spät gedraften Receivern (die du ja aufgezählt hast) ist auch nicht aussagekräftig für irgendwas, sone Liste kannst du auf ner Menge Positionen anfertigen, da sind lauter große Namen dabei, das sagt rein gar nichts aus, wie ich finde.
Als Beispiel:
TE Jimmy Graham, 3rd Round, RB Arian Foster Undrafted, DE Greg Hardy 6th Round, DE Cameron Wake Undrafted, etc.
Schon alleine ein kurzer Blick auf das Durchschnittsgehalt von WR (und der Vergleich mit anderen Positionen in der Offense) zeigt, wie wenig Sinn deine Aussage macht. Die besten FBs in der NFL (V. Leach, J. Kuhn usw.) haben allesamt Probleme, überhaupt in der Liga zu bleiben, aber sie sind - laut dir - wichtiger als WRs. Die besten TEs in der Liga (siehe J. Graham), lechzen danach, so bezahlt zu werden wie WR; aber eben diese WR, die viel besser bezahlt werden, sind - laut dir - unwichtiger.
Das ist meiner Meinung nach nen springender Punkt.
Wieso sollte man eine Position, bei der man ja deiner Meinung nach, @California Kid, auch immer in späten Runden genug Talent findet, so gut bezahlen?
Denke nicht, dass GMs sowas aus Spaß machen, grad in ner Salary Cap Liga?
Der Preis allgemein richtet sich normalerweise nach Nachfrage/Angebot, also kann an der Argumentation, WRs wären keine wichtige Position, etwas nicht stimmen.
Dann würden TEs doch viel besser bezahlt?
Und die Argumentation mit den spät gedraften Receivern (die du ja aufgezählt hast) ist auch nicht aussagekräftig für irgendwas, sone Liste kannst du auf ner Menge Positionen anfertigen, da sind lauter große Namen dabei, das sagt rein gar nichts aus, wie ich finde.
Als Beispiel:
TE Jimmy Graham, 3rd Round, RB Arian Foster Undrafted, DE Greg Hardy 6th Round, DE Cameron Wake Undrafted, etc.
18.04.2014 - 16:10 Uhr
Diese Diskussion über die Wichtigkeit der Positionen habe ich auch im Freundeskreis schon einige Mal geführt. Zu einem richtigen Ergebnis sind wir da auch nie gekommen. Es gibt immer Spieler bzw Positionen die mehr im Fokus stehen als andere. Am sobald ein Zahnrad nicht mehr in das andere greift verliert das Team seine Spiele und steht am Ende da. Football ist da weitaus komplexer als andere Mannschaftssportarten. Die Fragen die da bei uns immer aufkamen waren die gleichen.
Was bringt dir der beste Quarterback, wenn entweder a.) die O-Line ihm keine Zeit verschafft oder b.) die Receiver jeden zweiten Ball fallen lassen? Genauso geht es anders rum. Toll wenn man eine gute O-Line hat, aber aber die Running Backs das nicht nutzen können ist es auch nutzlos.
Auf der defensiven Seite sieht es doch genauso aus.
Ich würde daher nie zum Schluss kommen, dass eine Position wichtiger ist als die andere. Und auch eine Pyramide für den Erfolg in der NFL sehe ich nicht. Es gibt verschiedene Wege. Ob du jetzt damit anfängst zuerst einen QB zu draften und das Team um ihn aufbaust oder dir erst eine starke Defense zusammen stellst und dann schaust einen guten QB zu bekommen ist meiner Meinung nach egal. Es gibt nicht nur einen richtigen Weg zum Erfolg. Es muss als Mannschaft am Ende passen.
Auch so eine Liste mit Spielern die früh oder spät gedraftet wurden finde ich sinnlos. Wie bereits gesagt, es gibt auf jeder Position für beide Seiten Beispiele.
Die Super Bowl Receiver der Saints waren Marques Colston (7. Runde, 252. Pick), Devery Henderson (2. Runde, 50. Pick), Lance Moore (undrafted) und Robert Meachem (1. Runde, 27. Pick). Dazu noch die RB's Pierre Thomas (undrafted) und Reggie Bush (1. Runde, 2. Pick) sowie TE Jeremy Shockey (1. Runde, 14. Pick).
In die neue Saison geht man mit Kenny Stills, einem 5. Round Pick, und eben Marques Colston, neben bei der All Time Leading Receiver der Saints, als Starter.
Drew Brees war 2001 nur ein Late 2. Round Pick der Chargers. Vor ihm wurden Michael Vick (1. Overall) gedraftet. Die QB-Class ein Jahr später kann man total vergessen. Von den 1. Round Picks ist keiner mehr aktiv, schon gar nicht als Starter: David Carr, Joey Harrington, Patrick Ramsey.
Von daher sagt der Draft an sich erstmal eigentlich gar nichts über die spätere Karriere aus.
Was bringt dir der beste Quarterback, wenn entweder a.) die O-Line ihm keine Zeit verschafft oder b.) die Receiver jeden zweiten Ball fallen lassen? Genauso geht es anders rum. Toll wenn man eine gute O-Line hat, aber aber die Running Backs das nicht nutzen können ist es auch nutzlos.
Auf der defensiven Seite sieht es doch genauso aus.
Ich würde daher nie zum Schluss kommen, dass eine Position wichtiger ist als die andere. Und auch eine Pyramide für den Erfolg in der NFL sehe ich nicht. Es gibt verschiedene Wege. Ob du jetzt damit anfängst zuerst einen QB zu draften und das Team um ihn aufbaust oder dir erst eine starke Defense zusammen stellst und dann schaust einen guten QB zu bekommen ist meiner Meinung nach egal. Es gibt nicht nur einen richtigen Weg zum Erfolg. Es muss als Mannschaft am Ende passen.
Auch so eine Liste mit Spielern die früh oder spät gedraftet wurden finde ich sinnlos. Wie bereits gesagt, es gibt auf jeder Position für beide Seiten Beispiele.
Die Super Bowl Receiver der Saints waren Marques Colston (7. Runde, 252. Pick), Devery Henderson (2. Runde, 50. Pick), Lance Moore (undrafted) und Robert Meachem (1. Runde, 27. Pick). Dazu noch die RB's Pierre Thomas (undrafted) und Reggie Bush (1. Runde, 2. Pick) sowie TE Jeremy Shockey (1. Runde, 14. Pick).
In die neue Saison geht man mit Kenny Stills, einem 5. Round Pick, und eben Marques Colston, neben bei der All Time Leading Receiver der Saints, als Starter.
Drew Brees war 2001 nur ein Late 2. Round Pick der Chargers. Vor ihm wurden Michael Vick (1. Overall) gedraftet. Die QB-Class ein Jahr später kann man total vergessen. Von den 1. Round Picks ist keiner mehr aktiv, schon gar nicht als Starter: David Carr, Joey Harrington, Patrick Ramsey.
Von daher sagt der Draft an sich erstmal eigentlich gar nichts über die spätere Karriere aus.
18.04.2014 - 16:23 Uhr
Zitat von Dante91:
Zitat von almbleamal:
Schon alleine ein kurzer Blick auf das Durchschnittsgehalt von WR (und der Vergleich mit anderen Positionen in der Offense) zeigt, wie wenig Sinn deine Aussage macht. Die besten FBs in der NFL (V. Leach, J. Kuhn usw.) haben allesamt Probleme, überhaupt in der Liga zu bleiben, aber sie sind - laut dir - wichtiger als WRs. Die besten TEs in der Liga (siehe J. Graham), lechzen danach, so bezahlt zu werden wie WR; aber eben diese WR, die viel besser bezahlt werden, sind - laut dir - unwichtiger.
Das ist meiner Meinung nach nen springender Punkt.
Wieso sollte man eine Position, bei der man ja deiner Meinung nach, @California Kid, auch immer in späten Runden genug Talent findet, so gut bezahlen?
Denke nicht, dass GMs sowas aus Spaß machen, grad in ner Salary Cap Liga?
Der Preis allgemein richtet sich normalerweise nach Nachfrage/Angebot, also kann an der Argumentation, WRs wären keine wichtige Position, etwas nicht stimmen.
Dann würden TEs doch viel besser bezahlt?
Und die Argumentation mit den spät gedraften Receivern (die du ja aufgezählt hast) ist auch nicht aussagekräftig für irgendwas, sone Liste kannst du auf ner Menge Positionen anfertigen, da sind lauter große Namen dabei, das sagt rein gar nichts aus, wie ich finde.
Als Beispiel:
TE Jimmy Graham, 3rd Round, RB Arian Foster Undrafted, DE Greg Hardy 6th Round, DE Cameron Wake Undrafted, etc.
Ganz genau so ist es, vollkommen richtig. Das ganze ist eine Angelegenheit von Angebot und Nachfrage; und besonders gefragt sind in der heutigen NFL - die sich immer mehr zu einer passing-Liga entwickelt - natürlich die essentiellen Zutaten dafür (sprich: WR (QBs natürlich mal außen vor gelassen - die haben ja sowieso eine Sonderstellung)).
In der NFL arbeiten absolute Spitzenkräfte als GMs/HCs: Und da kommt es nicht von ungefähr, dass WR die bestverdienenden Spieler in der Offense sind - auch noch (deutlich) vor den LT (wie gesagt, außer QBs, natürlich)! Die machen das ja nicht einfach aus Lust an der Freude. Da einfach zu behaupten, WR wären die "unwichtigste Position der Offense" ist vollkommen sinnfrei...
Und wo ein Spieler gedraftet wird, hat überhaupt nichts mit der Wichtigkeit der Position zu tun (nur QBs wird halt - aufgrund der Besonderheit der Position - des öfteren gereached), sonst könnte man überhaupt gleich nicht nach Runden, sondern nach Positionen draften... Es lassen sich, wie du, Dante91, ja auch schon erwähnt hast, ja genügend Beispiele finden, wie auf allen Positionen etablierte Spieler von jungen Spielern ersetzt wurde, die irgendwo in den hinteren Runden oder gar nicht gedraftet wurden; sowas kommt also bei WR nicht wirklich häufiger vor, als bei anderen Positionen.
Übrigens: Joe Thomas ist (zurecht) der bestverdienenste OT in der Liga und verdient pro Jahr 11,5 Millionen, ansonsten gibt es nur noch 3 weitere OT die ebenfalls doppelstellige Millionenbeträge verdienen (und einer davon, Trent Williams, verdient nur deshalb so gut, weil er noch einen der fetten Rookie-Verträge bekommen hat). Und es gibt nur einen einzigen RB, der zweistellige Millionen pro Jahr verdient: Adrian Peterson mit ca. 14,4 Millionen pro Jahr. Damit ist gut fünf Millionen vor dem zweiten und dritten RB, LeSean McCoy mit ca. 9 Millionen und Arian Foster mit ca. 8,7 Millionen.
Die schlechtebezahlteste Positionen in der Offense ist natürlich der FB. Wenn man die irgendwo subsumiert (inzwischen gibt es ja nicht mehr viele Systeme in den NFL, in denen mit 'echten' FBs gespielt wird), sind die RT die schlechtbezahlteste Position in der Liga: Inzwischen verdienen nämlich auch schon die OG mehr als sie (und das m. E. zurecht, weil gute OG sowieso oftmals unter Wert gehandelt wurden (zumindest früher)). Tendenziell ist aber auch zu erkennen, dass RBs immer weniger verdienen (siehe: die Entlassung von CJ2Ks z. B.) - kann mir gut vorstellen, dass es - durch die Entwicklung der NFL immer mehr zu Passliga - bald die RBs sind, die am wenigsten verdienen (im Moment sind sie - mit Ausnahme von A. Peterson - ungefähr auf einem Level mit den OG).
edit:
Ja, genau so ist es - sehr gut formuliert, Shefu! Hätte es selbst nicht sagen/schreiben können... ;) Wie ich oben ja auch schon gesagt habe:
Zitat von almbleamal:
Absolute Erfolgsrezepte, wie [die von thecaliforniakid erwähnte] "NFL Pyramid of Success" gibt es einfach nicht; genau so wenig wie den Vorgang, irgendwelche Positionen zur "unwichtigsten" der Offense/Defense erklären zu müssen: Das variiert von Team zu Team, von Coach zu Coach und von Situation zu Situation. Eben das, die ungeheure Vielfalt in allen Bereichen (Taktik, Rostermanagment etc.) macht ja gerade das wunderbare der NFL aus!
Zitat von almbleamal:
Schon alleine ein kurzer Blick auf das Durchschnittsgehalt von WR (und der Vergleich mit anderen Positionen in der Offense) zeigt, wie wenig Sinn deine Aussage macht. Die besten FBs in der NFL (V. Leach, J. Kuhn usw.) haben allesamt Probleme, überhaupt in der Liga zu bleiben, aber sie sind - laut dir - wichtiger als WRs. Die besten TEs in der Liga (siehe J. Graham), lechzen danach, so bezahlt zu werden wie WR; aber eben diese WR, die viel besser bezahlt werden, sind - laut dir - unwichtiger.
Das ist meiner Meinung nach nen springender Punkt.
Wieso sollte man eine Position, bei der man ja deiner Meinung nach, @California Kid, auch immer in späten Runden genug Talent findet, so gut bezahlen?
Denke nicht, dass GMs sowas aus Spaß machen, grad in ner Salary Cap Liga?
Der Preis allgemein richtet sich normalerweise nach Nachfrage/Angebot, also kann an der Argumentation, WRs wären keine wichtige Position, etwas nicht stimmen.
Dann würden TEs doch viel besser bezahlt?
Und die Argumentation mit den spät gedraften Receivern (die du ja aufgezählt hast) ist auch nicht aussagekräftig für irgendwas, sone Liste kannst du auf ner Menge Positionen anfertigen, da sind lauter große Namen dabei, das sagt rein gar nichts aus, wie ich finde.
Als Beispiel:
TE Jimmy Graham, 3rd Round, RB Arian Foster Undrafted, DE Greg Hardy 6th Round, DE Cameron Wake Undrafted, etc.
Ganz genau so ist es, vollkommen richtig. Das ganze ist eine Angelegenheit von Angebot und Nachfrage; und besonders gefragt sind in der heutigen NFL - die sich immer mehr zu einer passing-Liga entwickelt - natürlich die essentiellen Zutaten dafür (sprich: WR (QBs natürlich mal außen vor gelassen - die haben ja sowieso eine Sonderstellung)).
In der NFL arbeiten absolute Spitzenkräfte als GMs/HCs: Und da kommt es nicht von ungefähr, dass WR die bestverdienenden Spieler in der Offense sind - auch noch (deutlich) vor den LT (wie gesagt, außer QBs, natürlich)! Die machen das ja nicht einfach aus Lust an der Freude. Da einfach zu behaupten, WR wären die "unwichtigste Position der Offense" ist vollkommen sinnfrei...
Und wo ein Spieler gedraftet wird, hat überhaupt nichts mit der Wichtigkeit der Position zu tun (nur QBs wird halt - aufgrund der Besonderheit der Position - des öfteren gereached), sonst könnte man überhaupt gleich nicht nach Runden, sondern nach Positionen draften... Es lassen sich, wie du, Dante91, ja auch schon erwähnt hast, ja genügend Beispiele finden, wie auf allen Positionen etablierte Spieler von jungen Spielern ersetzt wurde, die irgendwo in den hinteren Runden oder gar nicht gedraftet wurden; sowas kommt also bei WR nicht wirklich häufiger vor, als bei anderen Positionen.
Übrigens: Joe Thomas ist (zurecht) der bestverdienenste OT in der Liga und verdient pro Jahr 11,5 Millionen, ansonsten gibt es nur noch 3 weitere OT die ebenfalls doppelstellige Millionenbeträge verdienen (und einer davon, Trent Williams, verdient nur deshalb so gut, weil er noch einen der fetten Rookie-Verträge bekommen hat). Und es gibt nur einen einzigen RB, der zweistellige Millionen pro Jahr verdient: Adrian Peterson mit ca. 14,4 Millionen pro Jahr. Damit ist gut fünf Millionen vor dem zweiten und dritten RB, LeSean McCoy mit ca. 9 Millionen und Arian Foster mit ca. 8,7 Millionen.
Die schlechtebezahlteste Positionen in der Offense ist natürlich der FB. Wenn man die irgendwo subsumiert (inzwischen gibt es ja nicht mehr viele Systeme in den NFL, in denen mit 'echten' FBs gespielt wird), sind die RT die schlechtbezahlteste Position in der Liga: Inzwischen verdienen nämlich auch schon die OG mehr als sie (und das m. E. zurecht, weil gute OG sowieso oftmals unter Wert gehandelt wurden (zumindest früher)). Tendenziell ist aber auch zu erkennen, dass RBs immer weniger verdienen (siehe: die Entlassung von CJ2Ks z. B.) - kann mir gut vorstellen, dass es - durch die Entwicklung der NFL immer mehr zu Passliga - bald die RBs sind, die am wenigsten verdienen (im Moment sind sie - mit Ausnahme von A. Peterson - ungefähr auf einem Level mit den OG).
edit:
Ja, genau so ist es - sehr gut formuliert, Shefu! Hätte es selbst nicht sagen/schreiben können... ;) Wie ich oben ja auch schon gesagt habe:
Zitat von almbleamal:
Absolute Erfolgsrezepte, wie [die von thecaliforniakid erwähnte] "NFL Pyramid of Success" gibt es einfach nicht; genau so wenig wie den Vorgang, irgendwelche Positionen zur "unwichtigsten" der Offense/Defense erklären zu müssen: Das variiert von Team zu Team, von Coach zu Coach und von Situation zu Situation. Eben das, die ungeheure Vielfalt in allen Bereichen (Taktik, Rostermanagment etc.) macht ja gerade das wunderbare der NFL aus!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von almbleamal am 18.04.2014 um 16:32 Uhr bearbeitet
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