| Geburtsdatum | 15.10.1971 |
|---|---|
| Alter | 54 |
| Nat. |
Kroatien |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Borussia Dortmund |
Niko Kovac [Trainer]
29.01.2025 - 23:50 Uhr
23.08.2026 - 00:50 Uhr
Kovac hat doch die Fünferkette in Absprache mit der Mannschaft eingeführt und betont, dass sich die Mannschaft so auch wohler fühlt. Das darf man halt auch nicht vergessen. Wir wissen nicht, wie die Mannschaft das selber intern sieht mittlerweile.
Kovac hat vorher kaum 5er Kette spielen lassen. Er hat dann gegen Barca wieder auf Viererkette gestellt und wir haben damals sofort die Quittung bekommen.
Uns fehlt halt am Ende auch die ganz große Qualität auf manchen Positionen.
Kovac hat vorher kaum 5er Kette spielen lassen. Er hat dann gegen Barca wieder auf Viererkette gestellt und wir haben damals sofort die Quittung bekommen.
Uns fehlt halt am Ende auch die ganz große Qualität auf manchen Positionen.
23.08.2026 - 01:43 Uhr
Zitat von Animagic
Die Aussage von Kovac, dass Vereman eher der Spielertyp Nmecha ist, ist doch vollkommen korrekt. Beide haben keine besonderen defensiven Stärken und brauchen daher einen Spieler wie Jobe, der ihnen den Rücken frei hält. Veerman ist ganz klar ein Spielertyp der eher nach vorne orientiert ist.
Was die inversen Schienenspieler angeht, sollte schon klar sein, dass das verdichten des Zentrums eben genau das gewollte Ziel ist. Da wir ohnehin keinen Winger haben ist Breite halten (normale Schienenspieler) eben auch wenig zielführend. So wird der Fokus darauf gelegt Kombinationen anzukurbeln und Diagonalpässe zu spielen oder eben den direkten Abschluss. Das macht das Spiel in keinsterweise ausrechenbarer, im Gegenteil der Gegner muss viel mehr mitdenken und zirkulieren. Zudem stärkt dies taktisch auch das Pressing bzw. Gegenpressing.
Zitat von Zandhi
Gerne. Dachte das wäre offensichtlich wieso beides Mumpitz ist.
Inverse Schienen: Durch die inversen Halbraumzehner hat man in der offensive keine Breite im Spiel. Diese müsste in der 5er-Kette naturgemäß dann durch die Schienenspieler hergestellt werden. Wenn die aber auch invers spielen und so zum nach innen ziehen gezwungen werden, hat man man das Zentrum komplett mit Spielern überlagert die sich auf den Füßen herumstehen, während Durchbrüche an die Grundlinie quasi komplett verhindert werden. Macht das Spiel komplett ausrechenbar und einfach zu verteidigen, da der Gegner nur das Zentrum verdichten muss.
Veerman/Nmecha-Thematik: Nmecha ist ein dynamischer Box-to-Box Spieler und Veerman ist ein ultra langsamer und undynamischer Stratege a la Groß. Haben quasi nichts miteinander zutun und würden von gegenseitigen Stärken profitieren. Wenn man sie als Alternative zueinander neben Jobe spielt potenziert man ihre Schwächen statt dass man Synergien aus ihren Stärken entwickelt.
Zitat von Animagic
Wie wäre es wenn du erstmal selber begründest?
Zitat von Zandhi
Findest du die beiden Ideen/Einschätzungen sinnvoll? Bin auf deine Ausführung gespannt!
Zitat von Coq-au-vin
Stimmt, du bist ja noch gar nicht so lange hier angemeldet. Hättest ja noch gar keine Gelegenheit, dich unter Wettkampfbedingungen zu eschauffieren, na das kann ja lustig werden.
Zitat von Zandhi
Die Saison ist 1 Spiel alt und Kovac hat mit seiner inversen Schiene und seiner Annahme Veerman wäre ein ähnlicher Spielertyp wie Nmecha (den er dann auch statt Jobe rausnimmt) schon zwei mal den Vogel abgeschossen...
Die Saison ist 1 Spiel alt und Kovac hat mit seiner inversen Schiene und seiner Annahme Veerman wäre ein ähnlicher Spielertyp wie Nmecha (den er dann auch statt Jobe rausnimmt) schon zwei mal den Vogel abgeschossen...
Stimmt, du bist ja noch gar nicht so lange hier angemeldet. Hättest ja noch gar keine Gelegenheit, dich unter Wettkampfbedingungen zu eschauffieren, na das kann ja lustig werden.
Findest du die beiden Ideen/Einschätzungen sinnvoll? Bin auf deine Ausführung gespannt!
Wie wäre es wenn du erstmal selber begründest?
Gerne. Dachte das wäre offensichtlich wieso beides Mumpitz ist.
Inverse Schienen: Durch die inversen Halbraumzehner hat man in der offensive keine Breite im Spiel. Diese müsste in der 5er-Kette naturgemäß dann durch die Schienenspieler hergestellt werden. Wenn die aber auch invers spielen und so zum nach innen ziehen gezwungen werden, hat man man das Zentrum komplett mit Spielern überlagert die sich auf den Füßen herumstehen, während Durchbrüche an die Grundlinie quasi komplett verhindert werden. Macht das Spiel komplett ausrechenbar und einfach zu verteidigen, da der Gegner nur das Zentrum verdichten muss.
Veerman/Nmecha-Thematik: Nmecha ist ein dynamischer Box-to-Box Spieler und Veerman ist ein ultra langsamer und undynamischer Stratege a la Groß. Haben quasi nichts miteinander zutun und würden von gegenseitigen Stärken profitieren. Wenn man sie als Alternative zueinander neben Jobe spielt potenziert man ihre Schwächen statt dass man Synergien aus ihren Stärken entwickelt.
Die Aussage von Kovac, dass Vereman eher der Spielertyp Nmecha ist, ist doch vollkommen korrekt. Beide haben keine besonderen defensiven Stärken und brauchen daher einen Spieler wie Jobe, der ihnen den Rücken frei hält. Veerman ist ganz klar ein Spielertyp der eher nach vorne orientiert ist.
Was die inversen Schienenspieler angeht, sollte schon klar sein, dass das verdichten des Zentrums eben genau das gewollte Ziel ist. Da wir ohnehin keinen Winger haben ist Breite halten (normale Schienenspieler) eben auch wenig zielführend. So wird der Fokus darauf gelegt Kombinationen anzukurbeln und Diagonalpässe zu spielen oder eben den direkten Abschluss. Das macht das Spiel in keinsterweise ausrechenbarer, im Gegenteil der Gegner muss viel mehr mitdenken und zirkulieren. Zudem stärkt dies taktisch auch das Pressing bzw. Gegenpressing.
Veerman ist kein klassischer box-to-box Spieler. Er stößt auch nicht in den Strafraum. Sie haben vielleicht höchstens noch gemeinsam, dass sie beide auch gern Abschlüsse von außerhalb des Strafraums nehmen. Ansonsten haben beide auch vollkommen unterschiedliche Stärken.
Das verdichten des Zentrums führt aber zu nichts, während wir den entstehenden Raum auf den Außen vollkommen ungenutzt lassen. Konstantelias hat gezeigt, wie wir es machen müssen. Gerade weil wir keine Flügelspieler haben, müssen ja die Schienenspieler diesen Job erfüllen bzw. wäre das wohl bei jedem anderen Trainer so. Dass da alle in der Mitte rumturnen hat jetzt in 3 Spielen keinen positiven Effekt gehabt, während es heute überdeutlich in der ersten Halbzeit auch defensiv Probleme gemacht hat. Der Gegner muss mMn auch nicht mitdenken, da vollkommen klar ist, dass er nie nach außen hin richtung Grundlinie verteidigen muss. Der Gegenspieler weiß immer, dass jeder Spieler nach innen zieht oder den Passweg dorthin suchen wird. Das ist mMn viel einfacher zu verteidigen, als wenn er durch den HS in die Mitte gezogen wird und außen ein Spieler überläuft. Die Möglichkeiten, die sich dadurch eröffnen, dürften bedeutend mehr sein.
23.08.2026 - 02:00 Uhr
Trotz neuer Spieler, trotz längerer Vorbereitung als Bayern, liegt man gegen Bayern zur HZ zu Hause 2:0 hinten. Man hat keinen Spielaufbau, keine hohen Ballgewinne, kein gar nichts. Das ist schlecht, und das können auch die größten Kovac-Verteidiger nicht verneinen.
23.08.2026 - 03:21 Uhr
Zitat von Animagic
Wie definierst du einen Box-to-Box Spieler? Wenn Veerman dies nicht ist, was ist er dann?
Deine taktische Ansicht ist leider sehr eindimensional und geht auch überhaupt nicht auf das ein, was inverse Schienenspieler bringen, sondern versteifst dich einzig und allein auf deine bevorzugte Ausrichtung. Da bringt eine Diskussion dann halt auch nichts, wenn man nur versucht seine Wünsche umgesetzt zu sehen und alles andere als "nicht gut genug" abgestempelt wird.
Zitat von oger
Veerman ist kein klassischer box-to-box Spieler. Er stößt auch nicht in den Strafraum. Sie haben vielleicht höchstens noch gemeinsam, dass sie beide auch gern Abschlüsse von außerhalb des Strafraums nehmen. Ansonsten haben beide auch vollkommen unterschiedliche Stärken.
Das verdichten des Zentrums führt aber zu nichts, während wir den entstehenden Raum auf den Außen vollkommen ungenutzt lassen. Konstantelias hat gezeigt, wie wir es machen müssen. Gerade weil wir keine Flügelspieler haben, müssen ja die Schienenspieler diesen Job erfüllen bzw. wäre das wohl bei jedem anderen Trainer so. Dass da alle in der Mitte rumturnen hat jetzt in 3 Spielen keinen positiven Effekt gehabt, während es heute überdeutlich in der ersten Halbzeit auch defensiv Probleme gemacht hat. Der Gegner muss mMn auch nicht mitdenken, da vollkommen klar ist, dass er nie nach außen hin richtung Grundlinie verteidigen muss. Der Gegenspieler weiß immer, dass jeder Spieler nach innen zieht oder den Passweg dorthin suchen wird. Das ist mMn viel einfacher zu verteidigen, als wenn er durch den HS in die Mitte gezogen wird und außen ein Spieler überläuft. Die Möglichkeiten, die sich dadurch eröffnen, dürften bedeutend mehr sein.
Zitat von Animagic
Die Aussage von Kovac, dass Vereman eher der Spielertyp Nmecha ist, ist doch vollkommen korrekt. Beide haben keine besonderen defensiven Stärken und brauchen daher einen Spieler wie Jobe, der ihnen den Rücken frei hält. Veerman ist ganz klar ein Spielertyp der eher nach vorne orientiert ist.
Was die inversen Schienenspieler angeht, sollte schon klar sein, dass das verdichten des Zentrums eben genau das gewollte Ziel ist. Da wir ohnehin keinen Winger haben ist Breite halten (normale Schienenspieler) eben auch wenig zielführend. So wird der Fokus darauf gelegt Kombinationen anzukurbeln und Diagonalpässe zu spielen oder eben den direkten Abschluss. Das macht das Spiel in keinsterweise ausrechenbarer, im Gegenteil der Gegner muss viel mehr mitdenken und zirkulieren. Zudem stärkt dies taktisch auch das Pressing bzw. Gegenpressing.
Zitat von Zandhi
Gerne. Dachte das wäre offensichtlich wieso beides Mumpitz ist.
Inverse Schienen: Durch die inversen Halbraumzehner hat man in der offensive keine Breite im Spiel. Diese müsste in der 5er-Kette naturgemäß dann durch die Schienenspieler hergestellt werden. Wenn die aber auch invers spielen und so zum nach innen ziehen gezwungen werden, hat man man das Zentrum komplett mit Spielern überlagert die sich auf den Füßen herumstehen, während Durchbrüche an die Grundlinie quasi komplett verhindert werden. Macht das Spiel komplett ausrechenbar und einfach zu verteidigen, da der Gegner nur das Zentrum verdichten muss.
Veerman/Nmecha-Thematik: Nmecha ist ein dynamischer Box-to-Box Spieler und Veerman ist ein ultra langsamer und undynamischer Stratege a la Groß. Haben quasi nichts miteinander zutun und würden von gegenseitigen Stärken profitieren. Wenn man sie als Alternative zueinander neben Jobe spielt potenziert man ihre Schwächen statt dass man Synergien aus ihren Stärken entwickelt.
Zitat von Animagic
Wie wäre es wenn du erstmal selber begründest?
Zitat von Zandhi
Findest du die beiden Ideen/Einschätzungen sinnvoll? Bin auf deine Ausführung gespannt!
Zitat von Coq-au-vin
Stimmt, du bist ja noch gar nicht so lange hier angemeldet. Hättest ja noch gar keine Gelegenheit, dich unter Wettkampfbedingungen zu eschauffieren, na das kann ja lustig werden.
Zitat von Zandhi
Die Saison ist 1 Spiel alt und Kovac hat mit seiner inversen Schiene und seiner Annahme Veerman wäre ein ähnlicher Spielertyp wie Nmecha (den er dann auch statt Jobe rausnimmt) schon zwei mal den Vogel abgeschossen...
Die Saison ist 1 Spiel alt und Kovac hat mit seiner inversen Schiene und seiner Annahme Veerman wäre ein ähnlicher Spielertyp wie Nmecha (den er dann auch statt Jobe rausnimmt) schon zwei mal den Vogel abgeschossen...
Stimmt, du bist ja noch gar nicht so lange hier angemeldet. Hättest ja noch gar keine Gelegenheit, dich unter Wettkampfbedingungen zu eschauffieren, na das kann ja lustig werden.
Findest du die beiden Ideen/Einschätzungen sinnvoll? Bin auf deine Ausführung gespannt!
Wie wäre es wenn du erstmal selber begründest?
Gerne. Dachte das wäre offensichtlich wieso beides Mumpitz ist.
Inverse Schienen: Durch die inversen Halbraumzehner hat man in der offensive keine Breite im Spiel. Diese müsste in der 5er-Kette naturgemäß dann durch die Schienenspieler hergestellt werden. Wenn die aber auch invers spielen und so zum nach innen ziehen gezwungen werden, hat man man das Zentrum komplett mit Spielern überlagert die sich auf den Füßen herumstehen, während Durchbrüche an die Grundlinie quasi komplett verhindert werden. Macht das Spiel komplett ausrechenbar und einfach zu verteidigen, da der Gegner nur das Zentrum verdichten muss.
Veerman/Nmecha-Thematik: Nmecha ist ein dynamischer Box-to-Box Spieler und Veerman ist ein ultra langsamer und undynamischer Stratege a la Groß. Haben quasi nichts miteinander zutun und würden von gegenseitigen Stärken profitieren. Wenn man sie als Alternative zueinander neben Jobe spielt potenziert man ihre Schwächen statt dass man Synergien aus ihren Stärken entwickelt.
Die Aussage von Kovac, dass Vereman eher der Spielertyp Nmecha ist, ist doch vollkommen korrekt. Beide haben keine besonderen defensiven Stärken und brauchen daher einen Spieler wie Jobe, der ihnen den Rücken frei hält. Veerman ist ganz klar ein Spielertyp der eher nach vorne orientiert ist.
Was die inversen Schienenspieler angeht, sollte schon klar sein, dass das verdichten des Zentrums eben genau das gewollte Ziel ist. Da wir ohnehin keinen Winger haben ist Breite halten (normale Schienenspieler) eben auch wenig zielführend. So wird der Fokus darauf gelegt Kombinationen anzukurbeln und Diagonalpässe zu spielen oder eben den direkten Abschluss. Das macht das Spiel in keinsterweise ausrechenbarer, im Gegenteil der Gegner muss viel mehr mitdenken und zirkulieren. Zudem stärkt dies taktisch auch das Pressing bzw. Gegenpressing.
Veerman ist kein klassischer box-to-box Spieler. Er stößt auch nicht in den Strafraum. Sie haben vielleicht höchstens noch gemeinsam, dass sie beide auch gern Abschlüsse von außerhalb des Strafraums nehmen. Ansonsten haben beide auch vollkommen unterschiedliche Stärken.
Das verdichten des Zentrums führt aber zu nichts, während wir den entstehenden Raum auf den Außen vollkommen ungenutzt lassen. Konstantelias hat gezeigt, wie wir es machen müssen. Gerade weil wir keine Flügelspieler haben, müssen ja die Schienenspieler diesen Job erfüllen bzw. wäre das wohl bei jedem anderen Trainer so. Dass da alle in der Mitte rumturnen hat jetzt in 3 Spielen keinen positiven Effekt gehabt, während es heute überdeutlich in der ersten Halbzeit auch defensiv Probleme gemacht hat. Der Gegner muss mMn auch nicht mitdenken, da vollkommen klar ist, dass er nie nach außen hin richtung Grundlinie verteidigen muss. Der Gegenspieler weiß immer, dass jeder Spieler nach innen zieht oder den Passweg dorthin suchen wird. Das ist mMn viel einfacher zu verteidigen, als wenn er durch den HS in die Mitte gezogen wird und außen ein Spieler überläuft. Die Möglichkeiten, die sich dadurch eröffnen, dürften bedeutend mehr sein.
Wie definierst du einen Box-to-Box Spieler? Wenn Veerman dies nicht ist, was ist er dann?
Deine taktische Ansicht ist leider sehr eindimensional und geht auch überhaupt nicht auf das ein, was inverse Schienenspieler bringen, sondern versteifst dich einzig und allein auf deine bevorzugte Ausrichtung. Da bringt eine Diskussion dann halt auch nichts, wenn man nur versucht seine Wünsche umgesetzt zu sehen und alles andere als "nicht gut genug" abgestempelt wird.
Wie soll Veerman ein Box-to-Box Spieler sein, wenn ihm das Hauptmerkmal dieses Spielertyps, Dynamik, völlig abgeht? Er ist ein tiefer Spielmacher bzw. Mittelfeldstratege. Der Spielertyp hat mit Nmecha nun wirklich überhaupt nichts gemeinsam. Ich habe den Eindruck du kennst den Spieler nicht mal...
Was denkst du eigentlich wieso kein anderer Trainer diese inversen Schienen bei einer Dreierkette spielen lässt? Auf so eine Idee müssten Guardiola, Tuchel oder Klopp doch schon längst gekommen sein?!
Komplett unverständlich wie man die unfassbaren Nachteile dieser taktischen Schnapsidee nicht sehen kann.
23.08.2026 - 07:03 Uhr
Zitat von Zandhi
Wie soll Veerman ein Box-to-Box Spieler sein, wenn ihm das Hauptmerkmal dieses Spielertyps, Dynamik, völlig abgeht? Er ist ein tiefer Spielmacher bzw. Mittelfeldstratege. Der Spielertyp hat mit Nmecha nun wirklich überhaupt nichts gemeinsam. Ich habe den Eindruck du kennst den Spieler nicht mal...
Was denkst du eigentlich wieso kein anderer Trainer diese inversen Schienen bei einer Dreierkette spielen lässt? Auf so eine Idee müssten Guardiola, Tuchel oder Klopp doch schon längst gekommen sein?!
Komplett unverständlich wie man die unfassbaren Nachteile dieser taktischen Schnapsidee nicht sehen kann.
Zitat von Animagic
Wie definierst du einen Box-to-Box Spieler? Wenn Veerman dies nicht ist, was ist er dann?
Deine taktische Ansicht ist leider sehr eindimensional und geht auch überhaupt nicht auf das ein, was inverse Schienenspieler bringen, sondern versteifst dich einzig und allein auf deine bevorzugte Ausrichtung. Da bringt eine Diskussion dann halt auch nichts, wenn man nur versucht seine Wünsche umgesetzt zu sehen und alles andere als "nicht gut genug" abgestempelt wird.
Zitat von oger
Veerman ist kein klassischer box-to-box Spieler. Er stößt auch nicht in den Strafraum. Sie haben vielleicht höchstens noch gemeinsam, dass sie beide auch gern Abschlüsse von außerhalb des Strafraums nehmen. Ansonsten haben beide auch vollkommen unterschiedliche Stärken.
Das verdichten des Zentrums führt aber zu nichts, während wir den entstehenden Raum auf den Außen vollkommen ungenutzt lassen. Konstantelias hat gezeigt, wie wir es machen müssen. Gerade weil wir keine Flügelspieler haben, müssen ja die Schienenspieler diesen Job erfüllen bzw. wäre das wohl bei jedem anderen Trainer so. Dass da alle in der Mitte rumturnen hat jetzt in 3 Spielen keinen positiven Effekt gehabt, während es heute überdeutlich in der ersten Halbzeit auch defensiv Probleme gemacht hat. Der Gegner muss mMn auch nicht mitdenken, da vollkommen klar ist, dass er nie nach außen hin richtung Grundlinie verteidigen muss. Der Gegenspieler weiß immer, dass jeder Spieler nach innen zieht oder den Passweg dorthin suchen wird. Das ist mMn viel einfacher zu verteidigen, als wenn er durch den HS in die Mitte gezogen wird und außen ein Spieler überläuft. Die Möglichkeiten, die sich dadurch eröffnen, dürften bedeutend mehr sein.
Zitat von Animagic
Die Aussage von Kovac, dass Vereman eher der Spielertyp Nmecha ist, ist doch vollkommen korrekt. Beide haben keine besonderen defensiven Stärken und brauchen daher einen Spieler wie Jobe, der ihnen den Rücken frei hält. Veerman ist ganz klar ein Spielertyp der eher nach vorne orientiert ist.
Was die inversen Schienenspieler angeht, sollte schon klar sein, dass das verdichten des Zentrums eben genau das gewollte Ziel ist. Da wir ohnehin keinen Winger haben ist Breite halten (normale Schienenspieler) eben auch wenig zielführend. So wird der Fokus darauf gelegt Kombinationen anzukurbeln und Diagonalpässe zu spielen oder eben den direkten Abschluss. Das macht das Spiel in keinsterweise ausrechenbarer, im Gegenteil der Gegner muss viel mehr mitdenken und zirkulieren. Zudem stärkt dies taktisch auch das Pressing bzw. Gegenpressing.
Zitat von Zandhi
Gerne. Dachte das wäre offensichtlich wieso beides Mumpitz ist.
Inverse Schienen: Durch die inversen Halbraumzehner hat man in der offensive keine Breite im Spiel. Diese müsste in der 5er-Kette naturgemäß dann durch die Schienenspieler hergestellt werden. Wenn die aber auch invers spielen und so zum nach innen ziehen gezwungen werden, hat man man das Zentrum komplett mit Spielern überlagert die sich auf den Füßen herumstehen, während Durchbrüche an die Grundlinie quasi komplett verhindert werden. Macht das Spiel komplett ausrechenbar und einfach zu verteidigen, da der Gegner nur das Zentrum verdichten muss.
Veerman/Nmecha-Thematik: Nmecha ist ein dynamischer Box-to-Box Spieler und Veerman ist ein ultra langsamer und undynamischer Stratege a la Groß. Haben quasi nichts miteinander zutun und würden von gegenseitigen Stärken profitieren. Wenn man sie als Alternative zueinander neben Jobe spielt potenziert man ihre Schwächen statt dass man Synergien aus ihren Stärken entwickelt.
Zitat von Animagic
Wie wäre es wenn du erstmal selber begründest?
Zitat von Zandhi
Findest du die beiden Ideen/Einschätzungen sinnvoll? Bin auf deine Ausführung gespannt!
Zitat von Coq-au-vin
Stimmt, du bist ja noch gar nicht so lange hier angemeldet. Hättest ja noch gar keine Gelegenheit, dich unter Wettkampfbedingungen zu eschauffieren, na das kann ja lustig werden.
Zitat von Zandhi
Die Saison ist 1 Spiel alt und Kovac hat mit seiner inversen Schiene und seiner Annahme Veerman wäre ein ähnlicher Spielertyp wie Nmecha (den er dann auch statt Jobe rausnimmt) schon zwei mal den Vogel abgeschossen...
Die Saison ist 1 Spiel alt und Kovac hat mit seiner inversen Schiene und seiner Annahme Veerman wäre ein ähnlicher Spielertyp wie Nmecha (den er dann auch statt Jobe rausnimmt) schon zwei mal den Vogel abgeschossen...
Stimmt, du bist ja noch gar nicht so lange hier angemeldet. Hättest ja noch gar keine Gelegenheit, dich unter Wettkampfbedingungen zu eschauffieren, na das kann ja lustig werden.
Findest du die beiden Ideen/Einschätzungen sinnvoll? Bin auf deine Ausführung gespannt!
Wie wäre es wenn du erstmal selber begründest?
Gerne. Dachte das wäre offensichtlich wieso beides Mumpitz ist.
Inverse Schienen: Durch die inversen Halbraumzehner hat man in der offensive keine Breite im Spiel. Diese müsste in der 5er-Kette naturgemäß dann durch die Schienenspieler hergestellt werden. Wenn die aber auch invers spielen und so zum nach innen ziehen gezwungen werden, hat man man das Zentrum komplett mit Spielern überlagert die sich auf den Füßen herumstehen, während Durchbrüche an die Grundlinie quasi komplett verhindert werden. Macht das Spiel komplett ausrechenbar und einfach zu verteidigen, da der Gegner nur das Zentrum verdichten muss.
Veerman/Nmecha-Thematik: Nmecha ist ein dynamischer Box-to-Box Spieler und Veerman ist ein ultra langsamer und undynamischer Stratege a la Groß. Haben quasi nichts miteinander zutun und würden von gegenseitigen Stärken profitieren. Wenn man sie als Alternative zueinander neben Jobe spielt potenziert man ihre Schwächen statt dass man Synergien aus ihren Stärken entwickelt.
Die Aussage von Kovac, dass Vereman eher der Spielertyp Nmecha ist, ist doch vollkommen korrekt. Beide haben keine besonderen defensiven Stärken und brauchen daher einen Spieler wie Jobe, der ihnen den Rücken frei hält. Veerman ist ganz klar ein Spielertyp der eher nach vorne orientiert ist.
Was die inversen Schienenspieler angeht, sollte schon klar sein, dass das verdichten des Zentrums eben genau das gewollte Ziel ist. Da wir ohnehin keinen Winger haben ist Breite halten (normale Schienenspieler) eben auch wenig zielführend. So wird der Fokus darauf gelegt Kombinationen anzukurbeln und Diagonalpässe zu spielen oder eben den direkten Abschluss. Das macht das Spiel in keinsterweise ausrechenbarer, im Gegenteil der Gegner muss viel mehr mitdenken und zirkulieren. Zudem stärkt dies taktisch auch das Pressing bzw. Gegenpressing.
Veerman ist kein klassischer box-to-box Spieler. Er stößt auch nicht in den Strafraum. Sie haben vielleicht höchstens noch gemeinsam, dass sie beide auch gern Abschlüsse von außerhalb des Strafraums nehmen. Ansonsten haben beide auch vollkommen unterschiedliche Stärken.
Das verdichten des Zentrums führt aber zu nichts, während wir den entstehenden Raum auf den Außen vollkommen ungenutzt lassen. Konstantelias hat gezeigt, wie wir es machen müssen. Gerade weil wir keine Flügelspieler haben, müssen ja die Schienenspieler diesen Job erfüllen bzw. wäre das wohl bei jedem anderen Trainer so. Dass da alle in der Mitte rumturnen hat jetzt in 3 Spielen keinen positiven Effekt gehabt, während es heute überdeutlich in der ersten Halbzeit auch defensiv Probleme gemacht hat. Der Gegner muss mMn auch nicht mitdenken, da vollkommen klar ist, dass er nie nach außen hin richtung Grundlinie verteidigen muss. Der Gegenspieler weiß immer, dass jeder Spieler nach innen zieht oder den Passweg dorthin suchen wird. Das ist mMn viel einfacher zu verteidigen, als wenn er durch den HS in die Mitte gezogen wird und außen ein Spieler überläuft. Die Möglichkeiten, die sich dadurch eröffnen, dürften bedeutend mehr sein.
Wie definierst du einen Box-to-Box Spieler? Wenn Veerman dies nicht ist, was ist er dann?
Deine taktische Ansicht ist leider sehr eindimensional und geht auch überhaupt nicht auf das ein, was inverse Schienenspieler bringen, sondern versteifst dich einzig und allein auf deine bevorzugte Ausrichtung. Da bringt eine Diskussion dann halt auch nichts, wenn man nur versucht seine Wünsche umgesetzt zu sehen und alles andere als "nicht gut genug" abgestempelt wird.
Wie soll Veerman ein Box-to-Box Spieler sein, wenn ihm das Hauptmerkmal dieses Spielertyps, Dynamik, völlig abgeht? Er ist ein tiefer Spielmacher bzw. Mittelfeldstratege. Der Spielertyp hat mit Nmecha nun wirklich überhaupt nichts gemeinsam. Ich habe den Eindruck du kennst den Spieler nicht mal...
Was denkst du eigentlich wieso kein anderer Trainer diese inversen Schienen bei einer Dreierkette spielen lässt? Auf so eine Idee müssten Guardiola, Tuchel oder Klopp doch schon längst gekommen sein?!
Komplett unverständlich wie man die unfassbaren Nachteile dieser taktischen Schnapsidee nicht sehen kann.
Ich glaube eher, dass es dir hier am Verständnis des Offensichtlichen mangelt. Kovac hat doch überhaupt nicht behauptet, dass Veerman und Nmecha identische Spielertypen wären oder Veerman plötzlich dieselbe Dynamik und Physis mitbringt. Die Überschneidung liegt ziemlich klar in ihrer Rolle im eigenen Ballbesitz. Beide fordern den Ball im Zentrum, beteiligen sich stark am Aufbau, können unter Druck Lösungen finden und sollen das Spiel aus tieferen Positionen nach vorne tragen. Der Unterschied ist lediglich die Art und Weise. Nmecha macht das stärker über Dynamik, Physis und Balltransporte, Veerman vor allem über Orientierung, Passqualität, vertikale Zuspiele und Spielsteuerung. Genau deshalb kann man zwei Spieler in einer bestimmten taktischen Funktion ähnlich einordnen, ohne daraus identische Profile zu machen. Dass Veerman kein klassischer dynamischer Box to Box Spieler ist, widerlegt Kovacs Aussage also überhaupt nicht und ist auch vollkommen klar, das sieht jeder, der sich mit Fußball auseinandersetzt. Wer aus einer funktionalen Überschneidung sofort eine komplette Gleichsetzung der Spielerprofile konstruiert, will am Ende eher eine Behauptung widerlegen, die so gar niemand aufgestellt hat.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Coq-au-vin am 23.08.2026 um 07:28 Uhr bearbeitet
23.08.2026 - 08:21 Uhr
Für mich einfach ganz offensichtlich eine verschwendete Vorbereitung.
Es hat sich nichts getan, die gleichen Schwächen und die gleiche mangelnde Flexibilität im Spiel. Wenn man 2:0 zurückliegt und einem halt weiterhin nichts einfällt, ausser Positionsgetreu zu wechseln.
Es kann doch mittlerweile jeder sehen, dass die 5-er-Kette out of date ist. Man beraubt sich dadurch eines Offensivspielers und der ist trotz aller dazugewonnenen Spielstärke einfach bitter nötig. Zur HZ hatte man 0 Torschüsse und einen xG von 0 soweit ich das noch in Erinnerung habe.
Bayern hatte zahlreiche Hochkaräter, die Abwehr trotz Bollwerk komplett überfordert. Die inversen Außen die lächerlichste Idee überhaupt. Weder Svensson noch Ryerson konnten Druck über Außen erzeugen und hinten waren beide schwach.
Der Bälleverteiler im ZOM, der auch mal selbst den Abschluss sucht oder tief geht, wie es eben ein Reus oft getan hat, fehlt komplett. Dafür hat man einen immer wild rumlaufenden Anton, der zum Spielaufbau nichts beiträgt und in den entscheidenden Situationen einfach schwach aussieht und nicht gut verteidigt.
Das ist am Ende der Vorteil beim Supercup, nämlich dass man nicht gegen einen Fünftligisten im Pokal gefordert wird, sondern sofort ein absolutes Spitzenspiel hat und sehen kann, wo man steht.
Und man steht wie letzte Saison richtig schlecht da, denn Bayern hin oder her darf man im eigenen Stadion nicht so dominiert werden und so wenige Chancen herausspielen.
Es geht mit Kovac schleichend immer mehr Richtung Mittelklasse, nur dass es aufgrund der schwach gewordenen Konkurrenz in der Bundesliga niemand merken will. Ähnlich wie es bei der Nationalmannschaft einfach immer schlechter wurde, aber die Ergebnisse gegen kleine Teams wie Bosnien, Curacao oder Schottland darüber hinweggetäuscht haben.
Natürlich ist es zu früh, um wirklich zu sagen, dass es eine ähnlich schwache Saison wie letztes Jahr wird. Aber die Tendenz gestern war schon erschreckend. Man konnte sehen, dass Bayern schon Fehler machen muss oder unkonzentriert spielen muss, damit man sich überhaupt Torchancen herausspielen kann. Wenn man vor allem in Svensson einen so schwachen AV hat, dann darf man den nicht auch noch zum Offensivspieler machen. Wenn da Piszu oder Hakimi auf rechts spielen würden, dann würde ich die 5-er-Kette noch verstehen. Aber Svensson trägt fast nichts zum Offensivspiel bei (auch wenn er dann mal wie beim 1:2 vorne auftaucht und vorlegt) und ist dann hinten eigentlich nutzlos, weil es oft so war, dass Gadou Diaz alleine verteidigt hat. Manchmal sogar von Karetsas und nicht von Svensson unterstützt.
Es liegt also am Trainer, weil die Spieler einfach falsch eingesetzt werden und weil die Formation nicht geeignet ist, um Druck auf große Mannschaften zu erzeugen.
Man hat halt wieder einen verzeihenden Spielplan, gegen die besseren Teams auswärts, gegen die kleinen Teams zuhause, so dass es unwahrscheinlich ist, dass man bis Weihnachten auch mal 2 Spiele am Stück verliert. Daher läuft alles wieder Pro Kovac. Leider gibt es nicht dieses Paraguay, dass allen die Augen öffnet.
Das Problem ist mittlerweile, dass der Anspruch winzig klein ist. Ich denke die meisten tun die Niederlage gestern einfach ab, heben das Positive hervor (z.B. die Neuzugänge) und lassen sich dann wieder von einem Heimsieg gegen Hamburg oder Paderborn zufriedenstellen.
Ich persönlich bin nach gestern richtig enttäuscht, weil ich wirklich dachte, man könnte den Supercup gewinnen. Stattdessen wurde in HZ1 schon klar, dass man meilenweit von den Bayern entfernt ist und man trotz Karetsas überhaupt gar keine Torgefahr ausstrahlt.
Es hat sich nichts getan, die gleichen Schwächen und die gleiche mangelnde Flexibilität im Spiel. Wenn man 2:0 zurückliegt und einem halt weiterhin nichts einfällt, ausser Positionsgetreu zu wechseln.
Es kann doch mittlerweile jeder sehen, dass die 5-er-Kette out of date ist. Man beraubt sich dadurch eines Offensivspielers und der ist trotz aller dazugewonnenen Spielstärke einfach bitter nötig. Zur HZ hatte man 0 Torschüsse und einen xG von 0 soweit ich das noch in Erinnerung habe.
Bayern hatte zahlreiche Hochkaräter, die Abwehr trotz Bollwerk komplett überfordert. Die inversen Außen die lächerlichste Idee überhaupt. Weder Svensson noch Ryerson konnten Druck über Außen erzeugen und hinten waren beide schwach.
Der Bälleverteiler im ZOM, der auch mal selbst den Abschluss sucht oder tief geht, wie es eben ein Reus oft getan hat, fehlt komplett. Dafür hat man einen immer wild rumlaufenden Anton, der zum Spielaufbau nichts beiträgt und in den entscheidenden Situationen einfach schwach aussieht und nicht gut verteidigt.
Das ist am Ende der Vorteil beim Supercup, nämlich dass man nicht gegen einen Fünftligisten im Pokal gefordert wird, sondern sofort ein absolutes Spitzenspiel hat und sehen kann, wo man steht.
Und man steht wie letzte Saison richtig schlecht da, denn Bayern hin oder her darf man im eigenen Stadion nicht so dominiert werden und so wenige Chancen herausspielen.
Es geht mit Kovac schleichend immer mehr Richtung Mittelklasse, nur dass es aufgrund der schwach gewordenen Konkurrenz in der Bundesliga niemand merken will. Ähnlich wie es bei der Nationalmannschaft einfach immer schlechter wurde, aber die Ergebnisse gegen kleine Teams wie Bosnien, Curacao oder Schottland darüber hinweggetäuscht haben.
Natürlich ist es zu früh, um wirklich zu sagen, dass es eine ähnlich schwache Saison wie letztes Jahr wird. Aber die Tendenz gestern war schon erschreckend. Man konnte sehen, dass Bayern schon Fehler machen muss oder unkonzentriert spielen muss, damit man sich überhaupt Torchancen herausspielen kann. Wenn man vor allem in Svensson einen so schwachen AV hat, dann darf man den nicht auch noch zum Offensivspieler machen. Wenn da Piszu oder Hakimi auf rechts spielen würden, dann würde ich die 5-er-Kette noch verstehen. Aber Svensson trägt fast nichts zum Offensivspiel bei (auch wenn er dann mal wie beim 1:2 vorne auftaucht und vorlegt) und ist dann hinten eigentlich nutzlos, weil es oft so war, dass Gadou Diaz alleine verteidigt hat. Manchmal sogar von Karetsas und nicht von Svensson unterstützt.
Es liegt also am Trainer, weil die Spieler einfach falsch eingesetzt werden und weil die Formation nicht geeignet ist, um Druck auf große Mannschaften zu erzeugen.
Man hat halt wieder einen verzeihenden Spielplan, gegen die besseren Teams auswärts, gegen die kleinen Teams zuhause, so dass es unwahrscheinlich ist, dass man bis Weihnachten auch mal 2 Spiele am Stück verliert. Daher läuft alles wieder Pro Kovac. Leider gibt es nicht dieses Paraguay, dass allen die Augen öffnet.
Das Problem ist mittlerweile, dass der Anspruch winzig klein ist. Ich denke die meisten tun die Niederlage gestern einfach ab, heben das Positive hervor (z.B. die Neuzugänge) und lassen sich dann wieder von einem Heimsieg gegen Hamburg oder Paderborn zufriedenstellen.
Ich persönlich bin nach gestern richtig enttäuscht, weil ich wirklich dachte, man könnte den Supercup gewinnen. Stattdessen wurde in HZ1 schon klar, dass man meilenweit von den Bayern entfernt ist und man trotz Karetsas überhaupt gar keine Torgefahr ausstrahlt.
23.08.2026 - 09:32 Uhr
Ich muss tatsächlich sagen, dass ich schon extrem verwundert bin über die Schelten von Niko und des Trainerteams anhand des Spiels gestern. Aber der Reihe nach:
In der ersten Halbzeit war es schon nicht so gut wie erhofft, klar. Und da kann man auch die Kritik rausholen. Dennoch kann Inacio früh nach Flanke das 1:0 köpfen mit besseren Timing, Svensson semmelt freistehend aus 10 Metern am Ball vorbei, Bensebaini köpft ein Tor, stand da leider aber ca. 20 Zentimeter im Abseits. Also 0 Chancen kreiert in Halbzeit 1, was viele Vorredner schrieben, unterschreibe ich so nicht. Fällt eine der Buden, gehen wir hier mit 1:1 in die Pause. Die Drangphase der Bayern war statistisch gesehen round about ab Minute 15. Bayern war gestern also 30 Minunten von 90 klar besser. Sonst habe ich selbst in Unterzahl ein ebenbürtiges Duell gesehen.
Beide Gegentore waren übrigens, vor allem bei zweiten, eklatante individuelle Fehler. Für die kann halt Niko und seine Taktik sehr wenig.
Und jetzt kommen wir zu dem, warum ich die Schelte echt nicht nachvollziehen kann: Halbzeit 2. Wir waren vorne extrem variabel, haben aus allen möglichen Situationen Chancen kreiert: Konter (Karetsas, Konstantelias), Pressing (Bellingham), spielerisch (Tor von Silva), Standards (Karetsas), Gegner steht tief und man findet trotzdem die Lücke (Beier in der Nachspielzeit). Beier war übrigens bei der Chance nominell Schienenspieler und hat den Weg trotzdem bis in den 16er gemacht. Diese Variabilität hat man auch schon bei den 2 Toren gehen die AS ROM gesehen.
Vincent Kompany sagte auf der Pressekonferenz vorhin: "Man hat gesehen die Dortmunder werden diese Saison viele Punkte und Tore machen". Und den Eindruck hatte ich in Halbzeit 2 eigentlich auch.
Ich habe in der Halbzeit verstanden, dass gemeckert wurde über die öden Offensivbemühungen (obwohl ja trotzdem 3 Topchancen dabei rumkamen). Aber wer nach der 2. Halbzeit Dortmund und Niko ein ödes Offensivspiel vorwirft, der hat das Spiel nicht gesehen. Und man hat auch gesehen, dass sich da Gedanken gemacht wurde.
PS: Selbst wenn man die Taktik von Niko nicht mag, wir hatten 73 Punkte, was wir so oft nicht hatten zuletzt, und wir haben in den Jahren davor, oft mit gerade so über 60 Punkten, die Duelle in der Bundesliga auswärts 5:0 und höher, unter Nuri zum Beispiel auch daheim 0:4 verloren. Wir hatten knappe 10 Jahre gegen Bayern häufig nicht den Hauch einer Chance. Und ich verstehe nicht wie nach der punktemäßig besten Bulisaison seit 15/16 immer noch behauptet wird mit Niko befinden wir uns auf dem Weg zum "Mittelklasseteam". So ein absoluter Schwachsinn, wenn man die 1 1/2 Jahre Niko sieht (Platz 9 übernommen und CL noch erreicht im ersten Jahr, 73 Punkte vergangene Saison) kann man niemals auf diese These kommen. Wir waren jahrelang in Deutschland die 4 oder 5 und sind jetzt endlich wieder auf dem Weg die klare Nummer 2 werden zu können. Und das ohne Haaland, Bellingham, Reus, Sancho, Hummels etc.
Und da verstehe ich wirklich nicht was ihr die ganze Zeit vom Trainer haben wollt und da draufhaut....
In der ersten Halbzeit war es schon nicht so gut wie erhofft, klar. Und da kann man auch die Kritik rausholen. Dennoch kann Inacio früh nach Flanke das 1:0 köpfen mit besseren Timing, Svensson semmelt freistehend aus 10 Metern am Ball vorbei, Bensebaini köpft ein Tor, stand da leider aber ca. 20 Zentimeter im Abseits. Also 0 Chancen kreiert in Halbzeit 1, was viele Vorredner schrieben, unterschreibe ich so nicht. Fällt eine der Buden, gehen wir hier mit 1:1 in die Pause. Die Drangphase der Bayern war statistisch gesehen round about ab Minute 15. Bayern war gestern also 30 Minunten von 90 klar besser. Sonst habe ich selbst in Unterzahl ein ebenbürtiges Duell gesehen.
Beide Gegentore waren übrigens, vor allem bei zweiten, eklatante individuelle Fehler. Für die kann halt Niko und seine Taktik sehr wenig.
Und jetzt kommen wir zu dem, warum ich die Schelte echt nicht nachvollziehen kann: Halbzeit 2. Wir waren vorne extrem variabel, haben aus allen möglichen Situationen Chancen kreiert: Konter (Karetsas, Konstantelias), Pressing (Bellingham), spielerisch (Tor von Silva), Standards (Karetsas), Gegner steht tief und man findet trotzdem die Lücke (Beier in der Nachspielzeit). Beier war übrigens bei der Chance nominell Schienenspieler und hat den Weg trotzdem bis in den 16er gemacht. Diese Variabilität hat man auch schon bei den 2 Toren gehen die AS ROM gesehen.
Vincent Kompany sagte auf der Pressekonferenz vorhin: "Man hat gesehen die Dortmunder werden diese Saison viele Punkte und Tore machen". Und den Eindruck hatte ich in Halbzeit 2 eigentlich auch.
Ich habe in der Halbzeit verstanden, dass gemeckert wurde über die öden Offensivbemühungen (obwohl ja trotzdem 3 Topchancen dabei rumkamen). Aber wer nach der 2. Halbzeit Dortmund und Niko ein ödes Offensivspiel vorwirft, der hat das Spiel nicht gesehen. Und man hat auch gesehen, dass sich da Gedanken gemacht wurde.
PS: Selbst wenn man die Taktik von Niko nicht mag, wir hatten 73 Punkte, was wir so oft nicht hatten zuletzt, und wir haben in den Jahren davor, oft mit gerade so über 60 Punkten, die Duelle in der Bundesliga auswärts 5:0 und höher, unter Nuri zum Beispiel auch daheim 0:4 verloren. Wir hatten knappe 10 Jahre gegen Bayern häufig nicht den Hauch einer Chance. Und ich verstehe nicht wie nach der punktemäßig besten Bulisaison seit 15/16 immer noch behauptet wird mit Niko befinden wir uns auf dem Weg zum "Mittelklasseteam". So ein absoluter Schwachsinn, wenn man die 1 1/2 Jahre Niko sieht (Platz 9 übernommen und CL noch erreicht im ersten Jahr, 73 Punkte vergangene Saison) kann man niemals auf diese These kommen. Wir waren jahrelang in Deutschland die 4 oder 5 und sind jetzt endlich wieder auf dem Weg die klare Nummer 2 werden zu können. Und das ohne Haaland, Bellingham, Reus, Sancho, Hummels etc.
Und da verstehe ich wirklich nicht was ihr die ganze Zeit vom Trainer haben wollt und da draufhaut....
23.08.2026 - 09:45 Uhr
Zitat von jost224
Ich muss tatsächlich sagen, dass ich schon extrem verwundert bin über die Schelten von Niko und des Trainerteams anhand des Spiels gestern. Aber der Reihe nach:
In der ersten Halbzeit war es schon nicht so gut wie erhofft, klar. Und da kann man auch die Kritik rausholen. Dennoch kann Inacio früh nach Flanke das 1:0 köpfen mit besseren Timing, Svensson semmelt freistehend aus 10 Metern am Ball vorbei, Bensebaini köpft ein Tor, stand da leider aber ca. 20 Zentimeter im Abseits. Also 0 Chancen kreiert in Halbzeit 1, was viele Vorredner schrieben, unterschreibe ich so nicht. Fällt eine der Buden, gehen wir hier mit 1:1 in die Pause. Die Drangphase der Bayern war statistisch gesehen round about ab Minute 15. Bayern war gestern also 30 Minunten von 90 klar besser. Sonst habe ich selbst in Unterzahl ein ebenbürtiges Duell gesehen.
Beide Gegentore waren übrigens, vor allem bei zweiten, eklatante individuelle Fehler. Für die kann halt Niko und seine Taktik sehr wenig.
Und jetzt kommen wir zu dem, warum ich die Schelte echt nicht nachvollziehen kann: Halbzeit 2. Wir waren vorne extrem variabel, haben aus allen möglichen Situationen Chancen kreiert: Konter (Karetsas, Konstantelias), Pressing (Bellingham), spielerisch (Tor von Silva), Standards (Karetsas), Gegner steht tief und man findet trotzdem die Lücke (Beier in der Nachspielzeit). Beier war übrigens bei der Chance nominell Schienenspieler und hat den Weg trotzdem bis in den 16er gemacht. Diese Variabilität hat man auch schon bei den 2 Toren gehen die AS ROM gesehen.
Vincent Kompany sagte auf der Pressekonferenz vorhin: "Man hat gesehen die Dortmunder werden diese Saison viele Punkte und Tore machen". Und den Eindruck hatte ich in Halbzeit 2 eigentlich auch.
Ich habe in der Halbzeit verstanden, dass gemeckert wurde über die öden Offensivbemühungen (obwohl ja trotzdem 3 Topchancen dabei rumkamen). Aber wer nach der 2. Halbzeit Dortmund und Niko ein ödes Offensivspiel vorwirft, der hat das Spiel nicht gesehen. Und man hat auch gesehen, dass sich da Gedanken gemacht wurde.
PS: Selbst wenn man die Taktik von Niko nicht mag, wir hatten 73 Punkte, was wir so oft nicht hatten zuletzt, und wir haben in den Jahren davor, oft mit gerade so über 60 Punkten, die Duelle in der Bundesliga auswärts 5:0 und höher, unter Nuri zum Beispiel auch daheim 0:4 verloren. Wir hatten knappe 10 Jahre gegen Bayern häufig nicht den Hauch einer Chance. Und ich verstehe nicht wie nach der punktemäßig besten Bulisaison seit 15/16 immer noch behauptet wird mit Niko befinden wir uns auf dem Weg zum "Mittelklasseteam". So ein absoluter Schwachsinn, wenn man die 1 1/2 Jahre Niko sieht (Platz 9 übernommen und CL noch erreicht im ersten Jahr, 73 Punkte vergangene Saison) kann man niemals auf diese These kommen. Wir waren jahrelang in Deutschland die 4 oder 5 und sind jetzt endlich wieder auf dem Weg die klare Nummer 2 werden zu können. Und das ohne Haaland, Bellingham, Reus, Sancho, Hummels etc.
Und da verstehe ich wirklich nicht was ihr die ganze Zeit vom Trainer haben wollt und da draufhaut....
Ich muss tatsächlich sagen, dass ich schon extrem verwundert bin über die Schelten von Niko und des Trainerteams anhand des Spiels gestern. Aber der Reihe nach:
In der ersten Halbzeit war es schon nicht so gut wie erhofft, klar. Und da kann man auch die Kritik rausholen. Dennoch kann Inacio früh nach Flanke das 1:0 köpfen mit besseren Timing, Svensson semmelt freistehend aus 10 Metern am Ball vorbei, Bensebaini köpft ein Tor, stand da leider aber ca. 20 Zentimeter im Abseits. Also 0 Chancen kreiert in Halbzeit 1, was viele Vorredner schrieben, unterschreibe ich so nicht. Fällt eine der Buden, gehen wir hier mit 1:1 in die Pause. Die Drangphase der Bayern war statistisch gesehen round about ab Minute 15. Bayern war gestern also 30 Minunten von 90 klar besser. Sonst habe ich selbst in Unterzahl ein ebenbürtiges Duell gesehen.
Beide Gegentore waren übrigens, vor allem bei zweiten, eklatante individuelle Fehler. Für die kann halt Niko und seine Taktik sehr wenig.
Und jetzt kommen wir zu dem, warum ich die Schelte echt nicht nachvollziehen kann: Halbzeit 2. Wir waren vorne extrem variabel, haben aus allen möglichen Situationen Chancen kreiert: Konter (Karetsas, Konstantelias), Pressing (Bellingham), spielerisch (Tor von Silva), Standards (Karetsas), Gegner steht tief und man findet trotzdem die Lücke (Beier in der Nachspielzeit). Beier war übrigens bei der Chance nominell Schienenspieler und hat den Weg trotzdem bis in den 16er gemacht. Diese Variabilität hat man auch schon bei den 2 Toren gehen die AS ROM gesehen.
Vincent Kompany sagte auf der Pressekonferenz vorhin: "Man hat gesehen die Dortmunder werden diese Saison viele Punkte und Tore machen". Und den Eindruck hatte ich in Halbzeit 2 eigentlich auch.
Ich habe in der Halbzeit verstanden, dass gemeckert wurde über die öden Offensivbemühungen (obwohl ja trotzdem 3 Topchancen dabei rumkamen). Aber wer nach der 2. Halbzeit Dortmund und Niko ein ödes Offensivspiel vorwirft, der hat das Spiel nicht gesehen. Und man hat auch gesehen, dass sich da Gedanken gemacht wurde.
PS: Selbst wenn man die Taktik von Niko nicht mag, wir hatten 73 Punkte, was wir so oft nicht hatten zuletzt, und wir haben in den Jahren davor, oft mit gerade so über 60 Punkten, die Duelle in der Bundesliga auswärts 5:0 und höher, unter Nuri zum Beispiel auch daheim 0:4 verloren. Wir hatten knappe 10 Jahre gegen Bayern häufig nicht den Hauch einer Chance. Und ich verstehe nicht wie nach der punktemäßig besten Bulisaison seit 15/16 immer noch behauptet wird mit Niko befinden wir uns auf dem Weg zum "Mittelklasseteam". So ein absoluter Schwachsinn, wenn man die 1 1/2 Jahre Niko sieht (Platz 9 übernommen und CL noch erreicht im ersten Jahr, 73 Punkte vergangene Saison) kann man niemals auf diese These kommen. Wir waren jahrelang in Deutschland die 4 oder 5 und sind jetzt endlich wieder auf dem Weg die klare Nummer 2 werden zu können. Und das ohne Haaland, Bellingham, Reus, Sancho, Hummels etc.
Und da verstehe ich wirklich nicht was ihr die ganze Zeit vom Trainer haben wollt und da draufhaut....
Du argumentierst hier vom Ergebnis her, Chancen wurden erspielt, wir haben letztes Jahr viele Punkte geholt etc.
Was ich und viele andere hier kritisieren ist, dass aus meiner Sicht die Taktik der ersten Halbzeit die Diskrepanz in der Leistung zwischen den beiden Halbzeiten mit verursacht hat.
Warum die inversen Außenverteidiger, warum nicht gleich so mutig wie in der zweiten Halbzeit?
Und da befinden wir uns in dem Zwiespalt der letzten Saison. Ist gut gut genug wenn mit der Mannschaft durch kleine Änderungen mehr möglich wäre?
23.08.2026 - 09:47 Uhr
Ich sehe es auch so.
Ich war schockiert bei der Einstellung damals von Kovac und wollte ihn auf keinen Fall. Aber objektiv ist er sehr erfolgreich beim BVB.
Die Erwartungen sind halt mittlerweile so hoch, dass das kaum zu erreichen ist. Eigentlich soll Kovac:
- Die Bayern schlagen
- mit schönen Fussball und einen Altersdurchschnitt von unter 25 Jahren
- darf kein Spiel verlieren
Natürlich ist das jetzt übertrieben dargestellt, aber diese Erwartungen hat eigentlich Bayern München, die mehr als doppelt so viel Umsatz erzielen und mehr als doppelt so hohe Aufwendungen für den Kader haben. Diese Kluft ist einfach riesig und selbst Bayern München wird den Ansprüchen aber nicht immer gerecht und ist extrem abhängig von Kane und Olise (was auch in Ordnung und keine Kritik ist).
Kovac wird auch immer vorgeworfen, dass er Fünferkette spielen lässt. Das hat er nicht einfach so entschieden. Das hat er ja mit dem Team gemeinsam damals erarbeitet als kollektive Entscheidung. Als ob er sich nie Feedback holen würde aus dem Team dazu.
Die Welt hat sich einfach verändert. Wir fahren in der Bundesliga ein Rennen, wo manche mit einem BMW, manche mit einem Mercedes und manche mit einem Opel herumfahren und dann gibt es halt ein Team, das fährt mit einem Formel 1 - Auto und die Rennstrecke ist eine lange Gerade.
Mir fehlt vor allem auch in den Diskussionen um Kovac die mögliche Alternative. Welcher Trainer würde aktuell garantiert besser sein, der auch realistisch und verfügbar ist.
Ich war schockiert bei der Einstellung damals von Kovac und wollte ihn auf keinen Fall. Aber objektiv ist er sehr erfolgreich beim BVB.
Die Erwartungen sind halt mittlerweile so hoch, dass das kaum zu erreichen ist. Eigentlich soll Kovac:
- Die Bayern schlagen
- mit schönen Fussball und einen Altersdurchschnitt von unter 25 Jahren
- darf kein Spiel verlieren
Natürlich ist das jetzt übertrieben dargestellt, aber diese Erwartungen hat eigentlich Bayern München, die mehr als doppelt so viel Umsatz erzielen und mehr als doppelt so hohe Aufwendungen für den Kader haben. Diese Kluft ist einfach riesig und selbst Bayern München wird den Ansprüchen aber nicht immer gerecht und ist extrem abhängig von Kane und Olise (was auch in Ordnung und keine Kritik ist).
Kovac wird auch immer vorgeworfen, dass er Fünferkette spielen lässt. Das hat er nicht einfach so entschieden. Das hat er ja mit dem Team gemeinsam damals erarbeitet als kollektive Entscheidung. Als ob er sich nie Feedback holen würde aus dem Team dazu.
Die Welt hat sich einfach verändert. Wir fahren in der Bundesliga ein Rennen, wo manche mit einem BMW, manche mit einem Mercedes und manche mit einem Opel herumfahren und dann gibt es halt ein Team, das fährt mit einem Formel 1 - Auto und die Rennstrecke ist eine lange Gerade.
Mir fehlt vor allem auch in den Diskussionen um Kovac die mögliche Alternative. Welcher Trainer würde aktuell garantiert besser sein, der auch realistisch und verfügbar ist.
23.08.2026 - 10:02 Uhr
Zitat von Animagic
Die Aussage von Kovac, dass Vereman eher der Spielertyp Nmecha ist, ist doch vollkommen korrekt. Beide haben keine besonderen defensiven Stärken und brauchen daher einen Spieler wie Jobe, der ihnen den Rücken frei hält. Veerman ist ganz klar ein Spielertyp der eher nach vorne orientiert ist.
Was die inversen Schienenspieler angeht, sollte schon klar sein, dass das verdichten des Zentrums eben genau das gewollte Ziel ist. Da wir ohnehin keinen Winger haben ist Breite halten (normale Schienenspieler) eben auch wenig zielführend. So wird der Fokus darauf gelegt Kombinationen anzukurbeln und Diagonalpässe zu spielen oder eben den direkten Abschluss. Das macht das Spiel in keinsterweise ausrechenbarer, im Gegenteil der Gegner muss viel mehr mitdenken und zirkulieren. Zudem stärkt dies taktisch auch das Pressing bzw. Gegenpressing.
Die Aussage von Kovac, dass Vereman eher der Spielertyp Nmecha ist, ist doch vollkommen korrekt. Beide haben keine besonderen defensiven Stärken und brauchen daher einen Spieler wie Jobe, der ihnen den Rücken frei hält. Veerman ist ganz klar ein Spielertyp der eher nach vorne orientiert ist.
Was die inversen Schienenspieler angeht, sollte schon klar sein, dass das verdichten des Zentrums eben genau das gewollte Ziel ist. Da wir ohnehin keinen Winger haben ist Breite halten (normale Schienenspieler) eben auch wenig zielführend. So wird der Fokus darauf gelegt Kombinationen anzukurbeln und Diagonalpässe zu spielen oder eben den direkten Abschluss. Das macht das Spiel in keinsterweise ausrechenbarer, im Gegenteil der Gegner muss viel mehr mitdenken und zirkulieren. Zudem stärkt dies taktisch auch das Pressing bzw. Gegenpressing.
Wenn man Nmecha und Veerman nur auf ihre Position reduziert (eher 8er als 6er), dann mögen das ähnliche Spielertypen der Marke "Spielverbinder" sein. Abgesehen davon haben die beiden überhaupt nichts gemeinsam. Nmecha verbindet das Spiel nämlich in erster Linie mit Ball, also nutzt seine Dynamik und treibt den Ball am Fuß nach vorne. Veerman dagegen ist kein Box-to-Box-Spieler, sondern verbindet das Spiel als Deep-lying-playmaker mit Pässen. Das sind doch 2 völlig unterschiedliche Profile und Rollen im Spielaufbau und würde sich eigentlich extrem gut ergänzen.
Dass beide zusammen als "Doppel-8" zu offensiv ist und jeder der beiden noch eine Absicherung benötigt, ist zwar richtig, wenn man mit Viererkette spielt. Aber die Absicherung haben wir ja, weil wir dahinter eh schon mit 3 Leuten spielen.
Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen. Book holt Veerman mit der klaren Vision, dass er zusammen mit Nmecha das Zentrum besetzen soll und somit der Spielaufbau verbessert wird. Erwähnt sogar explizit, dass man keine Holding 6 benötigt, wenn man schon mit Dreierkette spielt. Und dann kommt Kovac und sagt: Danke, jetzt hab ich wenigstens nen Backup für Nmecha. Ansonsten viel zu gefährlich mit den beiden zusammen, da muss immer noch zusätzlich eine weitere Absicherung rein. Deutlicher können sich die unterschiedlichen Ansichten in der Philosophie gar nicht aufzeigen.
Zum Thema inverse Schienen: Das Tor gestern war der beste Beweis dafür, wie wichtig es ist, zumindest einen starken Fuß auf jeder Seite zu haben. Wir haben mit Karetsas und Konstantelias zwei Spieler, die immer wieder nach innen ziehen und dort eine echte Bedrohung für den Torabschluss sind. Damit zieht man automatisch auch den Gegenspieler ins Zentrum, wodurch dann auf Außen Platz zum hinterlaufen da ist. Das sind doch die einfachsten Zusammenhänge, die man schon in der C-Jugend lernt. Man stelle sich vor, dass beim Tor da nicht Svensson, sondern Ryerson hinterläuft. Dann fällt das Tor ganz sicher nicht, weil die Hereingabe mit dem schwachen Fuß entweder nicht präzise genug oder noch wahrscheinlicher gar nicht passiert, weil sich der inverse Schienenspieler den Ball erst wieder auf den starken Fuß legen muss. Man nimmt unseren beiden Halbraumspielern eine Option komplett weg, wenn man so spielt. Jeder Gegenspieler weiß, dass eh kein Pass nach Außen kommt, weil niemand hinterläuft. Das macht das Verteidigen viel einfacher, weil man überhaupt keine Entscheidung treffen muss und einfach nach innen mitgehen kann und lediglich den Torschuss verhindern muss.
Tut mir leid, aber ich sehe überhaupt keinen Mehrwert mit diesem Blödsinn. Die Krone setzt dem ganzen aber auf, dass Kovac dann auch noch Guirassy vorne rein stellt, der mit Flanken gefüttert werden muss. Wenn da wirklich so ein Masterplan dahinter stecken sollte, dann würde da vorne ein ganz anderer Spielertyp auflaufen.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Kroatien 
