Niko Kovač [Trainer]
24.05.2022 - 12:20 Uhr
20.11.2023 - 10:43 Uhr
Zitat von GelsenHandy
Als Fan eines Vereins der auch sehr gerne Trainer verschleißt, ist das eigentlich eine spannende Debatte.
Woran liegts? Zu hoher Anspruch? Probleme in der Kaderzusammenstellung? Oder sind die Trainer wirklich Nulpen?
Ich denke es ist eher eine Mischung. Bei Wolfsburg habe ich schon das Gefühl, dass einige Entscheidungen auf der Trainerposition getroffen wurde, die ich als Außenstehender als "Scheitern mit Ansage" bezeichnen würde.
Wenn man einen Labbadia, Kohfeldt oder Kovac hoch, weiß man doch eigentlich, was man bekommt und das man vermutlich am Ende deren Amtszeiten nicht besser dastehen wird als vorher. Bei Kovac muss doch jedem klar gewesen sein, dass man "unattraktiven Ergebnisfußball" bekommen wird, der sich relativ zügig abnutzt, aber im besten Fall Erfolge im Pokal mitsich bringt.
(Als Schalker kurzer Einschub: Bei uns war letzten Sommer Kramer auch so ein Beispiel wo schon jeder wusste, dass das nur schief gehen kann.)
Insofern würde ich mir beim VfL in Zukunft vielleicht wieder mal ein bisschen mehr Kreativität bei der Trainerwahl wünschen. Glasner war ja eine sehr positive Erfahrung (v. Bommel eher nicht - der hat aber auch in Holland keinen schönen Fußball spielen lassen) und gerade der VfL kann sich ja Experimente erlauben und muss nicht unbedingt regelmäßig in die Mottenkiste "aussortierte Buli-Trainer" greifen.
Zitat von OneEightSeven
Ist definitiv zuviel. Wenn man sich die Liga anschaut, stellt man aber fest, dass diese Quote fast schon normal ist. Die absoluten Topklubs mal ausgenommen.
Was sagt einem das? Einerseits kann man auf unrealistische Erwartungshaltungen schließen. Ich sehe aber in erster Linie das Problem, dass viele Vereine ihre Trainer sehr schlecht auswählen. Geradezu beliebig. Leicht daran zu erkennen, dass es sich oftmals um grundverschiedene Typen mit grundverschiedenen Vorstellungen und Spielstilen handelt. Spricht absolut nicht für die betroffenen Klubs. Wenn man sich wirklich Zeit bei der Auswahl nehmen würde und ausreichend Kompetenz in der Chefetage vorhanden wäre, gäbe es solche Statistiken eher nicht. Aber hauptsache es geht schnell und man pickt den nächstbesten vom Karussell. Wolfsburg ist ja nicht mal das schlimmste Beispiel. Es gibt noch ein paar Steigerungen, was verschlissene Trainer betrifft.
Insgesamt eine bedenkliche Entwicklung, die man vermeiden könnte. Es gibt ja ein paar Vereine, die das mehrfach bewiesen haben.
Zitat von Schilkseeschnack
Frontzeck habe ich nicht dazu gezählt. Es sind Schmidt, Labbadia, Glasner, van Bommel, Kohfeldt, Kovac seit September 2017. Bei einem Wechsel wären es sieben in fünfeinhalb Jahren. Bei Kovac wusste man doch vorher, was man bekommt. Er steht für eine eher defensive Spielweise ohne Offensivspektakel.
Zitat von VfL_El_Nino
Ist fast schon unverschämt einen Frontzeck hier mit aufzuzählen. Bei aller Liebe…
Zitat von Schilkseeschnack
Damit würde sich Wolfsburg wieder in den üblichen Kreislauf begeben. Sechs Trainer in fünf Jahren sprechen für sich.
Zitat von realyssimus89
Ich hatte WOB eigentlich mindestens auf Platz 7 verortet, nachdem das internationale Geschäft letzte Saison in den letzten Minuten des letzten Spiels quasi verschenkt wurde, und das auch noch gegen einen normalerweise nicht konkurrenzfähigen Gegner.
Eines dürfte klar sein: Kovac dürfte nicht annähernd soviel Kredit genießen wie beispielsweise Fischer und Svensson. Schäfer bzw. die Vereinsführung werden m.E. wesentlich früher handeln, wenn es so ähnlich wie zuletzt weitergehen sollte.
Ich hatte WOB eigentlich mindestens auf Platz 7 verortet, nachdem das internationale Geschäft letzte Saison in den letzten Minuten des letzten Spiels quasi verschenkt wurde, und das auch noch gegen einen normalerweise nicht konkurrenzfähigen Gegner.
Eines dürfte klar sein: Kovac dürfte nicht annähernd soviel Kredit genießen wie beispielsweise Fischer und Svensson. Schäfer bzw. die Vereinsführung werden m.E. wesentlich früher handeln, wenn es so ähnlich wie zuletzt weitergehen sollte.
Damit würde sich Wolfsburg wieder in den üblichen Kreislauf begeben. Sechs Trainer in fünf Jahren sprechen für sich.
Ist fast schon unverschämt einen Frontzeck hier mit aufzuzählen. Bei aller Liebe…

Frontzeck habe ich nicht dazu gezählt. Es sind Schmidt, Labbadia, Glasner, van Bommel, Kohfeldt, Kovac seit September 2017. Bei einem Wechsel wären es sieben in fünfeinhalb Jahren. Bei Kovac wusste man doch vorher, was man bekommt. Er steht für eine eher defensive Spielweise ohne Offensivspektakel.
Ist definitiv zuviel. Wenn man sich die Liga anschaut, stellt man aber fest, dass diese Quote fast schon normal ist. Die absoluten Topklubs mal ausgenommen.
Was sagt einem das? Einerseits kann man auf unrealistische Erwartungshaltungen schließen. Ich sehe aber in erster Linie das Problem, dass viele Vereine ihre Trainer sehr schlecht auswählen. Geradezu beliebig. Leicht daran zu erkennen, dass es sich oftmals um grundverschiedene Typen mit grundverschiedenen Vorstellungen und Spielstilen handelt. Spricht absolut nicht für die betroffenen Klubs. Wenn man sich wirklich Zeit bei der Auswahl nehmen würde und ausreichend Kompetenz in der Chefetage vorhanden wäre, gäbe es solche Statistiken eher nicht. Aber hauptsache es geht schnell und man pickt den nächstbesten vom Karussell. Wolfsburg ist ja nicht mal das schlimmste Beispiel. Es gibt noch ein paar Steigerungen, was verschlissene Trainer betrifft.
Insgesamt eine bedenkliche Entwicklung, die man vermeiden könnte. Es gibt ja ein paar Vereine, die das mehrfach bewiesen haben.
Als Fan eines Vereins der auch sehr gerne Trainer verschleißt, ist das eigentlich eine spannende Debatte.
Woran liegts? Zu hoher Anspruch? Probleme in der Kaderzusammenstellung? Oder sind die Trainer wirklich Nulpen?
Ich denke es ist eher eine Mischung. Bei Wolfsburg habe ich schon das Gefühl, dass einige Entscheidungen auf der Trainerposition getroffen wurde, die ich als Außenstehender als "Scheitern mit Ansage" bezeichnen würde.
Wenn man einen Labbadia, Kohfeldt oder Kovac hoch, weiß man doch eigentlich, was man bekommt und das man vermutlich am Ende deren Amtszeiten nicht besser dastehen wird als vorher. Bei Kovac muss doch jedem klar gewesen sein, dass man "unattraktiven Ergebnisfußball" bekommen wird, der sich relativ zügig abnutzt, aber im besten Fall Erfolge im Pokal mitsich bringt.
(Als Schalker kurzer Einschub: Bei uns war letzten Sommer Kramer auch so ein Beispiel wo schon jeder wusste, dass das nur schief gehen kann.)
Insofern würde ich mir beim VfL in Zukunft vielleicht wieder mal ein bisschen mehr Kreativität bei der Trainerwahl wünschen. Glasner war ja eine sehr positive Erfahrung (v. Bommel eher nicht - der hat aber auch in Holland keinen schönen Fußball spielen lassen) und gerade der VfL kann sich ja Experimente erlauben und muss nicht unbedingt regelmäßig in die Mottenkiste "aussortierte Buli-Trainer" greifen.
Labbadia war hier der richtige Mann zur richtigen Zeit. Er hat einen zweimaligen Fast-Absteiger direkt in die Europa League geführt, der Fußball war auch nicht schlecht. Also da kann man wirklich nicht von scheitern sprechen.
Kovac war grundsätzlich auch nachvollziehbar. Nach Kohfeldt brauchte man dringend Ordnung und physische Fitness. Das hat ja auch geklappt. Leider gibts keinerlei fußballerische Entwicklung.
Ich glaube, Glasner war sportlich der fast perfekte Trainer für den VfL. Das einzige, was mir an ihm nicht gefällt, ist die eher dürftige Entwicklung junger Talente. Das kann Kovac besser. Ansonsten steht Glasner in der Tat für Arbeit, Fußball, Leidenschaft, so abgedroschen solche Slogans auch klingen mögen. Die Mannschaft war unter ihm topfit, taktisch gereift und hat mit der Zeit eine Siegermentalität entwickwelt. Jeder Gegner wusste, gegen den VfL wird es ekelhaft. Das ist eigentlich das, was ich mir am Fußballstandort Wolfsburg vorstelle. Und der Kader war damals schwächer als heute. Nicht viel, aber einen Tick.
Mir persönlich wären diese persönlichen Animositäten sch.eißegal. Es ist nicht nötig, dass man sich mag. Das wird überbewertet. Leider knicken am Ende fast alle Vereine ein, wenn man solch eine Situation hat. Man kann aber auch ohne Sympathie eine sehr leistungsfördernde Arbeitsatmosphäre haben. Aber es ist wie es ist.
Zurück zum Thema: Van Bommel passte absolut nicht, war das krasse Gegenstück zu Glasner. Alles, was die Mannschaft gelernt und verinnerlicht hatte, zählte von heute auf morgen nicht mehr. Das war ein Riesenflop mit Ansage, zu verantworten von Schäfer. Danach hat Schmadtke Kohfeldt geholt, der klassische Paniktransfer. Flop mit Ansage 2.0. Gott sei Dank hat u.a. Schäfer intern darauf gedrängt, ihn zu entlassen. Schmadtke wollte wohl mit ihm weitermachen.
Gepasst haben sowohl van Bommel als auch Kohfeldt nicht. Das waren sinnlose Schnellschüsse. Genau das, was ich meine. Martin Schmidt und Jonker ebenso, um mal eine Epoche zurückzugehen.
Sowas könnte man vermeiden, wenn man ehrlich zu sich selbst ist und vorher genau studieren würde, was der Spielerkader hergibt und was nicht. Ein Nachfolger eines sehr erfolgreichen Trainers sollte immer auch ein stückweit das vorhandene Fundament im Blick haben und dieses nicht zerstören. In jedem Fall sollte jeder Chefcoach zur DNA des Vereins passen. Freiburg macht das vor. Finke, Dutt & Streich haben alle gepasst wie die Faust aufs Auge. Der einzige, der nicht gezündet hat, war Marcus Sorg. Ein einziger Fehlgriff in 32 Jahren. Das passiert, wenn man sorgsam und mit Bedacht handelt. Natürlich ist Freiburg nicht mit Wolfsburg vergleichbar und erst recht nicht mit Schalke oder Hamburg. Trotzdem kann man sich da etwas abschauen. Nämlich die Notwendigkeit von Geduld, genauem Abwägen und der Vision, die immer im Vordergrund stehen muss.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von OneEightSeven am 20.11.2023 um 10:49 Uhr bearbeitet
02.12.2023 - 18:39 Uhr
Wenn wir nicht 2x mit absolutem Dusel gegen RB gewonnen hätten, wäre dieser "Trainer" sicherlich schon Geschichte.
Leider spielen wir jetzt auch schon wieder bereits am Dienstag. Das macht eine jetzige Entlassung deutlich unwahrscheinlicher, wenn diese überhaupt im Bereich des Realistischen liegen würde. Das ist ja auch nicht gesagt, hier ist man ja voll und ganz zufrieden.
Jeden Tag den man zögert, verliert man. Das ist einfach Fakt. Irgendwann ist man es auch Leid irgendwas dazu zu sagen. Die Probleme sind so offensichtlich.
Leider spielen wir jetzt auch schon wieder bereits am Dienstag. Das macht eine jetzige Entlassung deutlich unwahrscheinlicher, wenn diese überhaupt im Bereich des Realistischen liegen würde. Das ist ja auch nicht gesagt, hier ist man ja voll und ganz zufrieden.
Jeden Tag den man zögert, verliert man. Das ist einfach Fakt. Irgendwann ist man es auch Leid irgendwas dazu zu sagen. Die Probleme sind so offensichtlich.
02.12.2023 - 19:31 Uhr
Zitat von Sascha3599
Wenn wir nicht 2x mit absolutem Dusel gegen RB gewonnen hätten, wäre dieser "Trainer" sicherlich schon Geschichte.
Leider spielen wir jetzt auch schon wieder bereits am Dienstag. Das macht eine jetzige Entlassung deutlich unwahrscheinlicher, wenn diese überhaupt im Bereich des Realistischen liegen würde. Das ist ja auch nicht gesagt, hier ist man ja voll und ganz zufrieden.
Jeden Tag den man zögert, verliert man. Das ist einfach Fakt. Irgendwann ist man es auch Leid irgendwas dazu zu sagen. Die Probleme sind so offensichtlich.
Wenn wir nicht 2x mit absolutem Dusel gegen RB gewonnen hätten, wäre dieser "Trainer" sicherlich schon Geschichte.
Leider spielen wir jetzt auch schon wieder bereits am Dienstag. Das macht eine jetzige Entlassung deutlich unwahrscheinlicher, wenn diese überhaupt im Bereich des Realistischen liegen würde. Das ist ja auch nicht gesagt, hier ist man ja voll und ganz zufrieden.
Jeden Tag den man zögert, verliert man. Das ist einfach Fakt. Irgendwann ist man es auch Leid irgendwas dazu zu sagen. Die Probleme sind so offensichtlich.
Genau deswegen würde ich mich sofort von Kovac trennen. Das Spiel heute war der letzte Sargnagel, um endgültig zu wissen, dass das nichts mehr wird.
Der Sieg gegen Leipzig wurde mit klassischem Underdog-Fußball erreicht. Das war so, wie wenn Bochum oder Heidenheim gegen RB gewonnen hätten. Passiert mal, ist aber null nachhaltig. Heute haben wir wieder ganz klar unsere Grenzen aufgezeigt bekommen. Gegen eine Mannschaft wie Bochum sind wir hilflos. Leider hatte ich genau das erwartet. Nicht, weil ich der geborene Pessimist bin, sondern weil es rational zu erwarten war.
Warum ich Kovac direkt beurlauben würde: Man sollte nicht das Risiko eingehen, dass man sich mit diesem Coach bis zur Winterpause irgendwie zu 1-2 Siegen graupelt. Dann wird man wieder nicht die Eier haben, die überfällige Trennung zu vollziehen. Schlechter als jetzt kann es kaum werden, die letzten paar Spiele kann auch z.B. der u-19-Trainer interimsweise übernehmen. Dann hat man zumindest eine kleine Chance, dank neuer Impulse evtl ein paar Punkte mehr mitzunehmen. Wenn nicht, auch nicht schlimm, denn mit Kovac wäre kaum mehr zu erwarten.
Auf jeden Fall hätte man ein paar Wochen Zeit, einen passenden Nachfolger zu verpflichten. Bloß keinen halbgaren Schnellschuss, das darf unter keinen Umständen passieren.
Mit Kovac bis Weihnachten weiterzumachen, wäre ein Fehler. Außer, man beschließt die Trennung bereits jetzt und wartet lediglich mit der Verkündung. Aber das sehe ich nicht.
Ich bin mir sicher, dass man intern sehr unzufrieden ist und Kovac bereits erheblich wackelt. Aber man hat halt nicht die Eier, den fälligen Schritt zu gehen.Lieber wartet man, bis man in der Tabelle völlig abstürzt, um dann auch eine Legitimierung des Trainerwechsels für Fußballlaien zu haben. So kommt mir das leider immer wieder vor.
Ich hoffe, ich werde eines Besseren belehrt und man verkündet morgen die Trennung. Kovac ist hier fertig.
06.12.2023 - 15:13 Uhr
Klar war die Leistung gestern "besser" als gegen Bochum. Aber man darf auch nicht vergessen, dass es ein Pokalspiel war. Da ist jeder Spieler automatisch motiviert, jeder will nach Berlin. Die Chance war in diesem Jahr sehr viel größer als sonst, da mehrere Topfavoriten bereits draußen sind.
Dennoch ist es einfach ein grundsätzlich destruktiver Fußball. Allein die Aufstellung sagt doch alles. Man spielt gegen einen Gegner, dessen Marktwert deutlich unter dem eigenen liegt. Und dann bietet man 2 gelernte Offensivspieler auf. Genauso sieht unser Spiel auch aus.
Wenn Wind ausfällt, braucht man gar nicht mehr antreten. Der ist in überragender Form. In einer Mannschaft, die vernünftigen Fußball spielt, hätte er wahrscheinlich schon 15 Ligatore, anstatt 9.
Niemand in Wolfsburg will so einen Fußball sehen. Unabhängig davon, ob man nun 3 von 5 Spielen verloren hat oder 9 von 10. Man muss das beenden. Es ist inzwischen ein Desaster. Da braucht keiner mehr auf noch mehr schlechte Ergebnisse warten, um eine Schein-Legitimierung für den Trainerwechsel zu haben. Es ist höchste Zeit. Nach Freiburg muss Schluss sein.
Dennoch ist es einfach ein grundsätzlich destruktiver Fußball. Allein die Aufstellung sagt doch alles. Man spielt gegen einen Gegner, dessen Marktwert deutlich unter dem eigenen liegt. Und dann bietet man 2 gelernte Offensivspieler auf. Genauso sieht unser Spiel auch aus.
Wenn Wind ausfällt, braucht man gar nicht mehr antreten. Der ist in überragender Form. In einer Mannschaft, die vernünftigen Fußball spielt, hätte er wahrscheinlich schon 15 Ligatore, anstatt 9.
Niemand in Wolfsburg will so einen Fußball sehen. Unabhängig davon, ob man nun 3 von 5 Spielen verloren hat oder 9 von 10. Man muss das beenden. Es ist inzwischen ein Desaster. Da braucht keiner mehr auf noch mehr schlechte Ergebnisse warten, um eine Schein-Legitimierung für den Trainerwechsel zu haben. Es ist höchste Zeit. Nach Freiburg muss Schluss sein.
11.12.2023 - 16:49 Uhr
Zitat von jonny_pl
Machte gestern auch Sinn Bornauw zu bringen und Pezo darf auf der Bank versauern, der kommt sich sicherlich verarscht vor.
Machte gestern auch Sinn Bornauw zu bringen und Pezo darf auf der Bank versauern, der kommt sich sicherlich verarscht vor.
Das ist einfach ein Schlag ins Gesicht. Klar kannst du als 18-jähriger u19-Spieler nicht erwarten, dass du jedesmal eingewechselt wirst. Aber wann, wenn nicht bei dem Spielverlauf/Spielstand? Dann sitzt du da und ein Innenverteidiger wird vorgezogen. Pejcinovic war also eine Alibinominierung im Spieltagskader. Mehr nicht. Dann lass ihn lieber zu Hause.
Aber es belegt halt, aus welchem Holz Kovac' Vorstellungen von Fußball sind. Er ist natürlich nicht per se ein schlechter Trainer. Aber wenn du im Sommer Leute wie Majer, Cerny, Tomas usw. holst, zudem Paredes, Wimmer, Wind usw im Kader hast, und dann keinen offensiven Fußball spielen willst, dann stimmt da was nicht. Diese Spieler passen null zu Kovac' Fußball. Das muss doch selbst ein Laie erkennen.
Man kann halt nur hoffen, dass die Treueschwüre nur bis Ende der Hinrunde gelten und man ihn danach beurlaubt. Würde ja schon Sinn ergeben, dass man mitten im Spielbetrieb keine Baustelle aufmachen will. Die Pause ist zwar extrem kurz, dennoch wäre da vielleicht ein brauchbarer Nachfolger verfügbar.
Ich würde mir ganz klar Glasner wünschen. Ich weiß nicht, ob er mit Schäfer auch Probleme hatte oder nicht, aber diesen Quatsch sollte man mal beiseite schieben. Einer wie Glasner hat überall Erfolg. Diese romantische Vorstellung, dass Trainer und ihre Vorgesetzten Kumpels sein müssen, ist einfach totaler Unsinn. Das passt halt perfekt in den aktuellen Zeitgeist von Heulsusen und Weicheiern. Ist aber weder notwendig noch zielführend. Also holt den Mann zurück.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von OneEightSeven am 11.12.2023 um 16:52 Uhr bearbeitet
12.12.2023 - 16:23 Uhr
Zitat von OneEightSeven
Aber es belegt halt, aus welchem Holz Kovac' Vorstellungen von Fußball sind. Er ist natürlich nicht per se ein schlechter Trainer. Aber wenn du im Sommer Leute wie Majer, Cerny, Tomas usw. holst, zudem Paredes, Wimmer, Wind usw im Kader hast, und dann keinen offensiven Fußball spielen willst, dann stimmt da was nicht. Diese Spieler passen null zu Kovac' Fußball. Das muss doch selbst ein Laie erkennen.
Aber es belegt halt, aus welchem Holz Kovac' Vorstellungen von Fußball sind. Er ist natürlich nicht per se ein schlechter Trainer. Aber wenn du im Sommer Leute wie Majer, Cerny, Tomas usw. holst, zudem Paredes, Wimmer, Wind usw im Kader hast, und dann keinen offensiven Fußball spielen willst, dann stimmt da was nicht. Diese Spieler passen null zu Kovac' Fußball. Das muss doch selbst ein Laie erkennen.
Sehe ich ähnlich. Wir haben mit VDV, Nmecha und Marmoush drei Spieler verloren in der Transferperiode die (der eine mehr, der andere weniger) weh tun. Dafür gab es Schmerzensgeld was aber komplett (!!!) reinvestiert wurde. Wir haben 75 Millionen in den Kader gesteckt und dafür u.a. Jenz, Zesiger (kompensation VDV, weiterer IV), Maehle, Rogerio (kompensation Otavio und Verstärkung AV-Position, Majer (Ersatz Nmecha), Tomas (Ersatz Marmoush) dazu noch Cerny verpflichtet. Mit Wimmer und Nmecha haben wir eigentlich nur zwei Spieler die ernsthaft verletzt sind und wir bekommen aber auch gar nichts auf die Kette.
Mit Gladbach und Freiburg haben wir gegen Mannschaften verloren die im wahrsten Sinne des Wortes auf dem Zahnfleisch gehen. Ja wir hatten Feldvorteile und in jedem Spiel eine 100% Chance die vergeben wurde. Jetzt kann man sagen ok das war Pech. Aber wie sieht denn unsere Saison bisher aus.
Gegen Heidenheim eine Bomben Halbzeit gespielt, zweite Halbzeit nichts mehr gemacht und man war auch irgendwie froh das Heidenheim seine dicke Chnace zum Ausgleich hat liegen lassen.
Köln auswärts mit zwei guten Angriffen gewonnen.
Hoffenheim gut angefangen nach dem ersten Gegentreffer komplett auseinander gebrochen
Union stark gespielt als Mannschaft, wenn man sieht wir Union weiter gespielt hat diese Saison muss man den Sieg woh auch nicht zu hoch bewerten.
Dortmund nur 1:0 verloren, ein Spiel wo man erstmals richtig unseren Matchplan gesehen hat hinten Beton und vorne hoffen das eine Chance reingeht. Hat nicht geklappt.
Frankfurt sicher gestanden souverän gewonnen, auch hier muss man aber sagen das Frankfurt nicht viel Körner im Tank hatte.
Stuttgart gut gespielt aber nach dem ersten Gegentreffer komplett auseinander gebrochen.
Leverkusen, gleiche Taktik wie Dortmund hätte man auch einen Punkt holen können.
Augsburg geführt und wieder mal verloren weil man nur verteidigen wollte.
Beide Leipzigspiele eigentlich nur gewonnen weil Leipzig einen haufen Chancen liegen gelassen hat aber auch weil man defensiv sehr gut gearbeitet hat.
Gladbach wurde man vorgeführt nach einer guten Anfangsphase.
Bochum braucht man nichts zu sagen.
Das war es bisher, wir können es nicht auf die voherige Saison schieben wo man nach van Bommel und Kohfeldt erstmal die Mannschaft wieder ans laufen bringen musste.
Wir haben als Verein eigentlich eine gute Transferphase gehabt aber jetzt klappt nichts, Kovac hatte jetzt die zweite Sommervorbereitung und man fragt sich was wir eigentlich machen wollen wenn wir auf das Spielfeld gehen.
Maehle, Cozza, Fischer, Rogerio sind klassische AV, Baku sehe ich auch auf der Position, da hat er am Anfang auch seine stärksten Spiele gemacht wo er von Mainz gekommen ist und wurde Nationalspieler. Da war er allerdings auch noch klar im Kopf.
Majer klarer zentral offensiver Spieler. Cerny, Kaminsky, Paredes klare offensive außen. Tomas Mittelstürmer.
Ich finde auch gute Leute dazu geholt. Mit dem was wir spielen kannst die aber nicht wirklich einsetzen. Maehle, Rogerio, Baku, Cerny, Kaminsky, Paredes brauchen eigentlich ein 4-2-3-1. Tomas bräuchte eigentlich ein System mit zwei Spitzen. Majer muss zentral hinter den/der Spitze spielen. Wir spielen aber lieber 3-4-2-1 stehen damit auch ganz gut defensiv entwickeln aber wenig Gefahr nach vorne. Treffen wir kann es gut gehen, vergeben wir aber einige der wenigen guten Chancen ist es meist so das wir das Spiel verlieren.
12.12.2023 - 21:15 Uhr
Zitat von Edin09
Ich hab es auch grad gelesen und mich nochmal bestätigt gefühlt. Man sagt ja traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast. Aber hier wird die Wahrnehmung die man gefühlt hat noch bestätigt.
Ich hab es auch grad gelesen und mich nochmal bestätigt gefühlt. Man sagt ja traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast. Aber hier wird die Wahrnehmung die man gefühlt hat noch bestätigt.
Ich bin auch kein Freund davon, jede Zahl auf die Goldwaage zu legen und alles anhand irgendwelcher Statistiken zu bewerten, die zum Teil durch diverse Umstände unterschiedlich auszulegen sind.
Aber in diesem Fall sind das absolute Zahlen, die glasklar das fußballerische Niveau widerspiegeln. Da kann man nichts wegdiskutieren. Wir haben weniger Torchancen als Heidenheim und Darmstadt. Und hätten wir keinen überragend effektiven Mittelstürmer wie Wind, hätten wir noch ein paar Tore weniger erzielt. Nicht durch Pech, sondern weil wir weniger Großchancen herausgespielt haben als Darmstadt 98. Das ist eine Tatsache und die ist absolut niederschmetternd. All das, was man in den Spielen sieht, wird dadurch bestätigt.
Diese Pseudo-Analysen von Kovac machen einen geradezu sauer. Für wie dumm will man die Leute verkaufen? Das ist lächerlich. Und dass seine Vorgesetzten das noch unterstützen, ist eigentlich unglaublich. Keiner von denen kann so wenig Ahnung von der Materie haben, dass die das wirklich glauben, was sie da reden. Die verar.schen die Leute, um von ihren Fehlern abzulenken. Kovac ist bereits gescheitert. Das Gesehene auf dem Platz belegt das ebenso wie die brutale Statistik. Und Schäfer, Kovac und Co. wollen uns was von einer reinen Ergebniskrise erzählen. Das ist einfach faktisch falsch. Und das wissen die Beteiligten auch, wenn sie ehrlich zu sich selbst sind. Aber Rückgrat kann man halt weder kaufen, noch lernen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von OneEightSeven am 12.12.2023 um 21:20 Uhr bearbeitet
12.12.2023 - 21:27 Uhr
Leider wird noch schützend die Hand der Oberen über den Trainer gehalten, hoffentlich findet eine reale Analyse statt und es laufen schon Gespräche über einen nahtlosen Übergang, welche fern der Medien laufen und wir einfach positiv überrascht werden.
14.12.2023 - 19:17 Uhr
Unfassbar, was Kovac heute wieder für einen Müll erzählt hat (Ergebniskrise usw.). Ich hoffe für ihn, dass er das nicht selbst glaubt.
In den ersten Jahren unter Schmadtke hatte ich tatsächlich das Gefühl, dass man hier mal etwas erschaffen kann, das Hand und Fuß hat. Der Neuaufbau unter Labbadia 18/19, die klare Weiterentwicklung inkl Spielidee unter Glasner 2019-21. Danach hat man aber alles wieder eingerissen. Völlig unpassende Trainer (van Bommel, Kohfeldt), die alles, was die Spieler unter Glasner, nach langer Arbeit und Anlaufzeit, verinnerlicht hatten, von heute auf morgen verbrannt haben, anstatt darauf aufzubauen. Personalentscheidungen ohne Verstand, wie in schlimmsten Zeiten.
Jetzt hält man an Kovac fest, dessen Analysen so weltfremd sind, dass man beim Zuhören Migräne bekommt. Weniger Großchancen als Darmstadt, Heidenheim, Bochum und Mainz. Weniger Spielkultur als jede andere Mannschaft. Teure Transfers von Offensivspielern, die null zum Trainer passen und dementsprechend gänzlich verpuffen. Ohne den effektivsten Stürmer der Liga wäre man auf einem Abstiegsplatz.
Es ist alles wie früher: Man lügt sich die Tasche voll, hat keinerlei strategischen Plan, kauft Spieler, die völlig unbrauchbar für Kovac' Spielsystem (mit 9 Defensiven und 2 Offensiven auf dem Feld) sind. Und dann wundert man sich. Man spielt die allerwenigsten Großchancen der Liga heraus, spricht dann aber von Abschlusspech und Ergebniskrise. Ein Albtraum. Selbst wenn Kovac fliegt, wird mir, beim Gedanken an einen möglichen Nachfolger, angst und bange. Weil man keinen Plan hat.
Man muss sich damit abfinden, dieser Verein wird sich nie ändern. Leipzig hat vorgemacht, wie es geht, hat sich in kürzester Zeit in der Spitzengruppe etabliert. Das wird hier niemals passieren. Wenn man Glück hat, kommen mal wieder 1-2 gute Jahre, wo alles passt. Danach dann wieder 3-4 Jahre Niemansland oder Abstiegskampf. Ob VW da mehr oder weniger Geld investiert, ist eigenlich völlig egal. Ohne Plan und Sachverstand ist man mit 20 Mio mehr genauso erfolglos wie mit 20 Mio weniger. Spielt keine Rolle.
Man muss es einfach akzeptieren.
In den ersten Jahren unter Schmadtke hatte ich tatsächlich das Gefühl, dass man hier mal etwas erschaffen kann, das Hand und Fuß hat. Der Neuaufbau unter Labbadia 18/19, die klare Weiterentwicklung inkl Spielidee unter Glasner 2019-21. Danach hat man aber alles wieder eingerissen. Völlig unpassende Trainer (van Bommel, Kohfeldt), die alles, was die Spieler unter Glasner, nach langer Arbeit und Anlaufzeit, verinnerlicht hatten, von heute auf morgen verbrannt haben, anstatt darauf aufzubauen. Personalentscheidungen ohne Verstand, wie in schlimmsten Zeiten.
Jetzt hält man an Kovac fest, dessen Analysen so weltfremd sind, dass man beim Zuhören Migräne bekommt. Weniger Großchancen als Darmstadt, Heidenheim, Bochum und Mainz. Weniger Spielkultur als jede andere Mannschaft. Teure Transfers von Offensivspielern, die null zum Trainer passen und dementsprechend gänzlich verpuffen. Ohne den effektivsten Stürmer der Liga wäre man auf einem Abstiegsplatz.
Es ist alles wie früher: Man lügt sich die Tasche voll, hat keinerlei strategischen Plan, kauft Spieler, die völlig unbrauchbar für Kovac' Spielsystem (mit 9 Defensiven und 2 Offensiven auf dem Feld) sind. Und dann wundert man sich. Man spielt die allerwenigsten Großchancen der Liga heraus, spricht dann aber von Abschlusspech und Ergebniskrise. Ein Albtraum. Selbst wenn Kovac fliegt, wird mir, beim Gedanken an einen möglichen Nachfolger, angst und bange. Weil man keinen Plan hat.
Man muss sich damit abfinden, dieser Verein wird sich nie ändern. Leipzig hat vorgemacht, wie es geht, hat sich in kürzester Zeit in der Spitzengruppe etabliert. Das wird hier niemals passieren. Wenn man Glück hat, kommen mal wieder 1-2 gute Jahre, wo alles passt. Danach dann wieder 3-4 Jahre Niemansland oder Abstiegskampf. Ob VW da mehr oder weniger Geld investiert, ist eigenlich völlig egal. Ohne Plan und Sachverstand ist man mit 20 Mio mehr genauso erfolglos wie mit 20 Mio weniger. Spielt keine Rolle.
Man muss es einfach akzeptieren.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von OneEightSeven am 14.12.2023 um 19:25 Uhr bearbeitet
14.12.2023 - 20:27 Uhr
Zitat von OneEightSeven
Man muss sich damit abfinden, dieser Verein wird sich nie ändern. Leipzig hat vorgemacht, wie es geht, hat sich in kürzester Zeit in der Spitzengruppe etabliert. Das wird hier niemals passieren. Wenn man Glück hat, kommen mal wieder 1-2 gute Jahre, wo alles passt. Danach dann wieder 3-4 Jahre Niemansland oder Abstiegskampf. Ob VW da mehr oder weniger Geld investiert, ist eigenlich völlig egal. Ohne Plan und Sachverstand ist man mit 20 Mio mehr genauso erfolglos wie mit 20 Mio weniger. Spielt keine Rolle.
Man muss es einfach akzeptieren.
Man muss sich damit abfinden, dieser Verein wird sich nie ändern. Leipzig hat vorgemacht, wie es geht, hat sich in kürzester Zeit in der Spitzengruppe etabliert. Das wird hier niemals passieren. Wenn man Glück hat, kommen mal wieder 1-2 gute Jahre, wo alles passt. Danach dann wieder 3-4 Jahre Niemansland oder Abstiegskampf. Ob VW da mehr oder weniger Geld investiert, ist eigenlich völlig egal. Ohne Plan und Sachverstand ist man mit 20 Mio mehr genauso erfolglos wie mit 20 Mio weniger. Spielt keine Rolle.
Man muss es einfach akzeptieren.
Glaube das ist der springende Punkt. Klar könnte es momentan besser laufen, aber am Ende muss man sich einfach ganz ehrlich fragen was dieser Verein eigentlich darstellt?
Wir haben aufgrund der VW Situation so gut wie nie den einen starken Mann an der Spitze der die Geschicke des Vereins lenkt und die Identität vorlebt. Es gab mal Ausnahmen in Form von einem Magath und mit Abstrichen Allofs oder Schmadtke, wo es eine mehr oder weniger klare Struktur gab. Alles davor, dazwischen und dann jetzt aktuell ist halt nichts Halbes und nichts Ganzes. Ich möchte Kovac oder auch die Spieler garnicht von Fehlern freisprechen, aber am Ende des Tages fehlt es hier in Wolfsburg ganz klar an einem Macher. Einer der wirklich weiß worauf es ankommt und der diesen einen Weg vorgibt und entsprechend handelt. So jemand wie Callmund oder Assauer, so eine richtige Persönlichkeit, eine Identifikationsfigur. Jemand mit Emotionen für den Klub.
Vor ein paar Tagen habe ich ein kurzes Video vom Aufsichtsratsvorsitzenden Frank Witter gesehen. Ganz ehrlich, das war das erste Mal das ich diesen Namen gehört habe und diese Person gesehen habe. Liegt vielleicht daran das ich mich mehr und mehr vom VfL als Verein entfernt habe ich letzter Zeit, aber das sagt doch eigentlich alles.
Hier läuft alles ohne Emotionen ab, angefangen von der VW Spitze die sich wenn überhaupt nur so halb für den VfL oder Fußball interessieren und ja auch nichtmal aus Wolfsburg oder der Gegend kommen , über Sport Direktor XYZ, Trainer, Spieler und am Ende der Fankultur. Hier geht es jedem einigermaßen gut, Fußball ist eigentlich nur Nebensache. Was ja irgendwo auch garnicht mal so ungesund ist und eigentlich denke ich genauso, nur kann man dann nicht erwarten das es hier im Verein diese ganz krasse Identitätskultur und Stolz geben kann. Ja es ist alles etwas plastisch und gekünstelt, ich denke die Kritik muss man ehrlicherweise akzeptieren auch wenn sie mal von Außerhalb aus fremden Fanlagern kommt.
Ganz offensichtlich sind der Verein, die Führung, die Fans dann halt einfach zu lieb. Ich sag mal so, brennende Spielerautos wie auf Schalke braucht glaube ich niemand. Man schafft es aber auch überhaupt nicht einen langfristigen Weg einzuschlagen wie andere "Nicht-Traditionsvereine" wie Leverkusen oder Leipzig. Das zieht sich durch den gesamten Verein und solange man daran nicht unbedingt etwas ändern möchte wird sich das sportliche Bild des VfL Wolfsburg auch nicht groß ändern. Wie du geschrieben hast, es wird mal die ein oder andere gute Saison geben, aber dieses dauerhafte etablieren in den Top 5-6 ist so ein Ding der Unmöglichkeit. Daher empfinde ich es als etwas müßig über individuelle Personalien wie Kovac oder Schäfer zu diskutieren, kurzfristig mag das ja etwas ändern, aber was dann? Der Fisch stinkt vom Kopf.
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