Offener Brief an Dieter Hoeneß
07.03.2006 - 19:44 Uhr
auch alle nicht-hertha-fans sind herzlich dazu eingeladen, gegen hoeness zu unterzeichnen :-)
07.03.2006 - 19:51 Uhr
Der Text ist ja selbsterklärend und dürfte ja bei den meisten auf große Zustimmung stoßen, da wir ja in diversen Threads jene Probleme genau so herausgearbeitet haben.
Dementsprechend hoffe ich auf große Teilnahme und dass auch das Vorhaben durch Mundpropaganda an Freunde, Familie, Bekannte, etc. weitergetragen wird, denn jede Stimme zählt.
P.S.
Falls jetzt welche meckern, dass man es auch in einem bestehenden Thread hätte hineintun können, habt ihr nicht ganz Unrecht. ;-)
Aber ich denke mir, dass so eine große gemeinsame Fanaktion seinen eigenen Thread verdient hat.
Dafür ist die Angelegenheit einfach viel zu wichtig!
Dementsprechend hoffe ich auf große Teilnahme und dass auch das Vorhaben durch Mundpropaganda an Freunde, Familie, Bekannte, etc. weitergetragen wird, denn jede Stimme zählt.
P.S.
Falls jetzt welche meckern, dass man es auch in einem bestehenden Thread hätte hineintun können, habt ihr nicht ganz Unrecht. ;-)
Aber ich denke mir, dass so eine große gemeinsame Fanaktion seinen eigenen Thread verdient hat.
Dafür ist die Angelegenheit einfach viel zu wichtig!
07.03.2006 - 20:02 Uhr
soo, meine freunde haben auch alle unterschrieben, ich hoffe, man erreicht was...
07.03.2006 - 22:37 Uhr
unterkritzelt auch von mir
08.03.2006 - 00:11 Uhr
Auch mein Name ist drauf!!
08.03.2006 - 11:10 Uhr
unterschrieben :-)
08.03.2006 - 11:46 Uhr
http://hertha.myflathost.com/
Rücktrittsgesuch
Sehr geehrter Herr Hoeneß,
Ihre Erfolge nach Herthas Aufstieg zusammen mit Jürgen Röber und Robert Schwan sind bekannt und anerkannt: Die Etablierung von Hertha BSC in der Bundesliga, ein schnelles Erreichen der Champions League und jahrelang der internationalen Ränge.
Doch der Ehrgeiz und die Risikofreude hatten ihren Preis. Ob in guten oder schlechten sportlichen Zeiten, jahrelang wurden entgegen Ihrer Erklärungen ("Wir machen nicht den Fehler anderer Vereine und geben Geld aus, das wir nicht haben") Verluste im Mehr-Millionenbereich erwirtschaftet, die sich nunmehr auf rd. 35 Mio Schulden angehäuft haben. Die Ausgaben konnten auch nach Ihrer nunmehr 10 jährigen Amtszeit sportlich nicht refinanziert werden.
Dabei zeigen die aufgetretenen Verluste sogar nur den kleineren Teil der tatsächlichen Situation. Es wurden darüber hinaus Vorauszahlungen auf langfristige Verträge bereits bis 2015 vereinnahmt und ausgegeben sowie andere Werte verkauft, die nun teuer zurückgeleast werden müssen. Solche Geschäfte samt Zins und Tilgung der Schulden belasten die Zukunft in einem Bereich von 100 Millionen Euro. Im Gegensatz zu anderen Vereinen mit ähnlichen Belastungen haben wir aber kein eigenes Stadion gebaut.
Allem was bilanziell geschaffen wurde, stehen nun bereits mehr Schulden und ein mehrfaches an Zukunftsbelastungen gegenüber. Die Auswirkungen der immer brisanter werdenden Finanzlage sind immer deutlicher zu spüren und das ist erst der Anfang.
Die Finanzlage bringt Hertha bereits jetzt an den Rand der Existenz, lässt keine finanzielle Bewegungsfähigkeit bei dringend benötigten Transfers zu und zwingt die Zukunft zu Belastungen, die, wenn überhaupt, nur schwerlich erbracht werden können. Nun müssen uns auf viele Jahre die Amateure in Ihre Jahr für Jahr verkündeten Visionen schießen. Die Wahrscheinlichkeit des Eintretens solcher Träume können Sie selbst am besten einschätzen. Das Spiel ist nicht aufgegangen.
Das Management hat jahrelange unglückliche Transfers und damit einhergehende Geldvernichtung großen Stils zu verantworten. Ebenso sich häufende Regularienunkenntnisse, irritierende vorfristige und teure Vertragsverlängerungen wie bei Falko Götz und auch bei Ihnen, unterlassene bei Spielern. Kritik gibt es am Führungsstil, der Organisation und seit Jahren der Unterlassung der Installation einer zweiten Führungsebene, die diesen Namen auch verdient. Trotz jahrelanger Ankündigung ist Ihnen die Beibringung von strategischen Partnern ebenso nicht gelungen wie auch nur eine Umschuldung der drückenden Schuldenlast in ausreichender Höhe und ausreichender Laufzeit.
Pseudoharmonie im Team, Pseudoharmonie im Verein, Pseudoharmonie mit den Fans.
Nun ist Sanierungs- und Krisenmanagement gefragt. Die in der Bundesliga mittlerweile einzigartige, auf eine Person konzentrierte Struktur muss aufgelöst werden. An die Spitze gehört nun ein erfahrener kaufmännischer Sanierungsspezialist. Michael Preetz muss daneben Sportdirektor werden, allein und in voller Verantwortung.
Auch andere Vereine bewiesen diese Saison den Mut, sich von Manager und Trainer zugleich zu lösen. Auch andere Manager hatten die Selbsterkenntnis und Größe einzugestehen und zu realisieren, wann es Zeit zum gehen ist.
Es geht um den Fortbestand des Traditionsvereins Hertha BSC. Im Interesse unseres Vereins und wenn Ihnen auch etwas an Hertha BSC liegt: Bitte Herr Hoeneß, erklären Sie ihren Rücktritt und bitte machen Sie den Weg frei.
Mit blau-weissen Grüssen
Die unterzeichnenden Gruppen, Mitglieder und Fans von Hertha BSC
Rücktrittsgesuch
Sehr geehrter Herr Hoeneß,
Ihre Erfolge nach Herthas Aufstieg zusammen mit Jürgen Röber und Robert Schwan sind bekannt und anerkannt: Die Etablierung von Hertha BSC in der Bundesliga, ein schnelles Erreichen der Champions League und jahrelang der internationalen Ränge.
Doch der Ehrgeiz und die Risikofreude hatten ihren Preis. Ob in guten oder schlechten sportlichen Zeiten, jahrelang wurden entgegen Ihrer Erklärungen ("Wir machen nicht den Fehler anderer Vereine und geben Geld aus, das wir nicht haben") Verluste im Mehr-Millionenbereich erwirtschaftet, die sich nunmehr auf rd. 35 Mio Schulden angehäuft haben. Die Ausgaben konnten auch nach Ihrer nunmehr 10 jährigen Amtszeit sportlich nicht refinanziert werden.
Dabei zeigen die aufgetretenen Verluste sogar nur den kleineren Teil der tatsächlichen Situation. Es wurden darüber hinaus Vorauszahlungen auf langfristige Verträge bereits bis 2015 vereinnahmt und ausgegeben sowie andere Werte verkauft, die nun teuer zurückgeleast werden müssen. Solche Geschäfte samt Zins und Tilgung der Schulden belasten die Zukunft in einem Bereich von 100 Millionen Euro. Im Gegensatz zu anderen Vereinen mit ähnlichen Belastungen haben wir aber kein eigenes Stadion gebaut.
Allem was bilanziell geschaffen wurde, stehen nun bereits mehr Schulden und ein mehrfaches an Zukunftsbelastungen gegenüber. Die Auswirkungen der immer brisanter werdenden Finanzlage sind immer deutlicher zu spüren und das ist erst der Anfang.
Die Finanzlage bringt Hertha bereits jetzt an den Rand der Existenz, lässt keine finanzielle Bewegungsfähigkeit bei dringend benötigten Transfers zu und zwingt die Zukunft zu Belastungen, die, wenn überhaupt, nur schwerlich erbracht werden können. Nun müssen uns auf viele Jahre die Amateure in Ihre Jahr für Jahr verkündeten Visionen schießen. Die Wahrscheinlichkeit des Eintretens solcher Träume können Sie selbst am besten einschätzen. Das Spiel ist nicht aufgegangen.
Das Management hat jahrelange unglückliche Transfers und damit einhergehende Geldvernichtung großen Stils zu verantworten. Ebenso sich häufende Regularienunkenntnisse, irritierende vorfristige und teure Vertragsverlängerungen wie bei Falko Götz und auch bei Ihnen, unterlassene bei Spielern. Kritik gibt es am Führungsstil, der Organisation und seit Jahren der Unterlassung der Installation einer zweiten Führungsebene, die diesen Namen auch verdient. Trotz jahrelanger Ankündigung ist Ihnen die Beibringung von strategischen Partnern ebenso nicht gelungen wie auch nur eine Umschuldung der drückenden Schuldenlast in ausreichender Höhe und ausreichender Laufzeit.
Pseudoharmonie im Team, Pseudoharmonie im Verein, Pseudoharmonie mit den Fans.
Nun ist Sanierungs- und Krisenmanagement gefragt. Die in der Bundesliga mittlerweile einzigartige, auf eine Person konzentrierte Struktur muss aufgelöst werden. An die Spitze gehört nun ein erfahrener kaufmännischer Sanierungsspezialist. Michael Preetz muss daneben Sportdirektor werden, allein und in voller Verantwortung.
Auch andere Vereine bewiesen diese Saison den Mut, sich von Manager und Trainer zugleich zu lösen. Auch andere Manager hatten die Selbsterkenntnis und Größe einzugestehen und zu realisieren, wann es Zeit zum gehen ist.
Es geht um den Fortbestand des Traditionsvereins Hertha BSC. Im Interesse unseres Vereins und wenn Ihnen auch etwas an Hertha BSC liegt: Bitte Herr Hoeneß, erklären Sie ihren Rücktritt und bitte machen Sie den Weg frei.
Mit blau-weissen Grüssen
Die unterzeichnenden Gruppen, Mitglieder und Fans von Hertha BSC
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Spaetzle am 17.02.2009 um 17:42 Uhr bearbeitet
08.03.2006 - 11:46 Uhr
dito
08.03.2006 - 14:39 Uhr
ich hab auch unterschrieben udn mein bruder auch :)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Stuermerscout am 08.03.2006 um 14:40 Uhr bearbeitet
09.03.2006 - 11:49 Uhr
>ebenfalls unterzeichnet..
mit!
edit: ich hab mir mal erlaubt, den link in meine signatur zu stellen. hoffe, dass das kein problem ist?!
mit!
edit: ich hab mir mal erlaubt, den link in meine signatur zu stellen. hoffe, dass das kein problem ist?!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ruediger am 09.03.2006 um 11:52 Uhr bearbeitet
09.03.2006 - 21:36 Uhr
Hab auch unterzeichnet, dennoch wird diese Aktion nix bringen
DH wird wahrscheinlich über sowas lachen oder müde lächeln, der lässt sich doch nich wegen ein paar Unterschtriften von seinem steinigem Weg abbringen....
DH wird wahrscheinlich über sowas lachen oder müde lächeln, der lässt sich doch nich wegen ein paar Unterschtriften von seinem steinigem Weg abbringen....
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